Worauf beruft sich die Kath. Kirche?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • @Heimo oky, nehme das zurück von Experten und Bibellehrern, aber zum Volk kommt es sicher nicht und auch nicht das Bibel lesen wird weder getan noch gefordert und das war eigentlich, der Inhalt meines Beitrages.
      Den würde die Mehrheit der Katholen die Bibel lesen und sich damit auseinander setzen, dann müßten sie die Katholische Kirche verlassen, denn das könnten sie nicht mehr mit ihren inneren vereinbaren.

      Und ich habe das sicher nicht abwertend gemeint, aber es gilt bestimmt nicht für alle gleich, denn so müßten die Experten und die Bibellehrer ja hergehen und sagen Leute,zw. lest die Bibel, dann werdet ihr darauf kommen, das einzig CHRISTUS der Mittler ist zwischen Gott und den Menschen. und so manches überflüssig würde.

      Mein Beitrag schreibe ich aus meiner persönlichen Sichtweise und Erfahrung und hat mit den Adventisten gar nichts zu tun.
      Aber warum münzt ihr das auch auf die Adventisten zu, kann ja sein das der eine oder andere auch persönliche Erfahrungen damit hat und die ganze Sache der Katholen durch schaut.
      Es soll auch nichts beschönigt werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Yokurt schrieb:

      Hallo, lieber Heimo,
      Ich könnte auch fragen: Was hilft mir eine "ehrliche und kompetente Zusammenfassung" zweier Standpunkte.
      Das macht jeder Schriftführer in einem Gruppengespräch in seinem Gesprächsprotokoll.

      liebe Grüße dir aus Wien
      Yokurt

      @Yokurt

      Hallo, nach Wien

      Das Zitat ist der Beginn einer langen Abhandlung zum Thema (die Quelle habe ich angegeben), es ging nur darum ob katholische Theologen nur lügen und / oder inkompetent sind.

      Ich bin ja nicht einverstanden mit der katholischen Theologie, aber dennoch können Menschen die sie betreiben auch ehrlich und kompetent sein. Der Unterschied im Ergebnis liegt zu einem wesentlichen Teil in den Prämissen oder in den Argumenten, die der eine als gültig ansieht und der andere nicht.
      Ich verwahre mich einfach gegen Diffamierung, besonders wenn ich wie bei ingeli davon ausgehe, dass sie einfach mit der Formulierung überzogen hat und es nicht "böse" oder diffamierend meint, sondern eher abgrenzend und erstaunt, dass nicht jder der die Bbiel liest zu ähnlichen Erkenntnissen kommt (ist das korrekt ingeli?).
      Wie sagt Jesus?

      Mt 7,12 schrieb:

      Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.
      Daher bemühe ich mich Katholiken so differenziert und offen zu sehen, wie ich meinerseits erwarte, dass sie mit uns Adventisten umgehen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Schönen Worten müssen Taten folgen!

      ingeli schrieb:

      so müßten die Experten und die Bibellehrer ja hergehen und sagen Leute, lest die Bibel, dann werdet ihr darauf kommen, das einzig CHRISTUS der Mittler ist zwischen Gott und den Menschen. und so manches überflüssig würde.
      Ich mölchte hier auf eine interessante Aussage des höchsten Glaubenshüter des Vatikans, des Deutschen Kardinals Gerhard Ludwig Müller aus einem ZEIT-Interview vom 30.12.2015 hinweisen, auf den dankenswerter Weise ein Forumsteilnehmer hingewiesen hat:
      "Das Lehramt von Papst und Bischöfen steht nicht über dem Wort Gottes,
      sondern dient ihm. So hat es das II. Vatikanische Konzil in der
      Dogmatischen Konstitution über die Göttliche Offenbarung gesagt.
      Da
      Papst und Bischöfe also keine neue Offenbarung empfangen, müssen sie
      sich gründlich und mit Hilfe der theologischen Wissenschaften "um ihre
      rechte Erhellung und angemessene Darstellung bemühen". Auch dies
      formuliert das Zweite Vatikanum."
      Diese Aussage muss als kirchenpolitische Sensation ersten Ranges angesehen werden, denn zum ersten Mal in der Kirchengeschichte, räumt damit der Vatikan ein, dass das Wort Gottes über dem Lehramt des Papstes steht und nicht mehr das Lehramt des Papstes das Wort Gottes
      allein bestimmt !!! Das ist sehr Nahe am reformatorischen "Sola Scriptura" = "Allein die Schrift ist unsere Glaubensgrundlage!" (Martin Luther) und ist - wenn es Ernst gemeint sein sollte - ein erfreuliches Zeichen der Ökumene!

      Nun könnte auch somit alles unnötige Brimborium - welches das Verhalten zwischen Katholiken und Protestanten - über Jahrhunderte belastet - "über Bord geworfen werden" - wie z.B. die folgenden Punkte (alles zu "prüfen am Worte Gottes"!): Alles Traditionen Roms, die heute noch gelten:

      1.) vor 1.416 Jahren: um 600 n.Chr. : Man fängt an, Gebete an Maria und
      die verstorbenen Heiligen zu richten. Wo in der Bibel belegt?
      Nirgends!!!

      2.) vor 1.228 Jahren: 788 n.Chr. : Huldigung der Maria und der
      verstorbenen Heiligen; Huldigung vor Statuen, Reliquien usw. Wo in der
      Bibel belegt? Nirgends!!!

      3.) vor 1.021 Jahren: 995 n.Chr. : Die Heiligsprechung Verstorbener wird eingeführt. Wo in der Bibel belegt? Nirgends!!!

      4.) vor 937 Jahren: 1079 : Beginn des Priesterzölibats. Wo in der Bibel belegt? Nirgends!!!

      5.) vor 916 Jahren: 1100 : Das Messopfer wird eingeführt. Ist explixit anti-biblisch!(- siehe Hebr. 7,27/9,11+12/9,25/9,28/10,10/10,12/10,14/10,18)

      6.) vor 826 Jahren: 1190 : Beginn des Ablaßhandels; dieser gilt bis heute noch(!!!) und war 1517 der Grund für Luthers Reformation! Wo in der Bibel? Nirgends!!!

      7.) vor 606 Jahren: 1410 : Verbot des Kelches für die Gemeinde. Ist explixit anti-biblisch! (Mth.26,27: "Und er nahm den Kelch und sprach: Trinket alle daraus!")

      8.) vor 146 Jahren: 1870 : Verkündigung der Unfehlbarkeit des Papstes
      (Dadurch: Schisma/Abspaltung der Altkatholischen Kirche!) Wo in der
      Bibel? Nirgends!!!

      9.) vor 66 Jahren: 1950 : Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Himmelfahrt Marias. Wo in der Bibel? Nirgends!!!

      Lieber Kardinal Müller - jetzt müssen den schönen Worten - auch im Hinblick auf 2017 ("500 Jahre Reformation") aber auch Taten folgen, als da wären, als erste Schritte:
      a) gemeinsames Abendmahl bei konfessionsveschiedenen Eheleuten! und
      b) Die Evangelische Kirche - analog zur Orthodoxen Kirche - auch als vollgültige und vollwertige Kirche anerkennen! und
      c) Die seit dem 3.1.1521 bestehende Ex-Kommunikation Martin Luthers zum 3.1.2017 oder 31.10.2017 aufheben!

      Daran ("An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!" - Matthäus 7,16+20) werden wir erkennen , wie ernsthaft die RKK die Ökumene vorantreiben will!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • @ Norbert,

      Ich würde vorerst mal die Kirche im Dorf lassen------
      Das Lehramt von Papst und Bischöfen steht nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm. So hat es das II. Vatikanische Konzil in der Dogmatischen Konstitution über die Göttliche Offenbarung gesagt. Da Papst und Bischöfe also keine neue Offenbarung empfangen, müssen sie sich gründlich und mit Hilfe der theologischen Wissenschaften "um ihre rechte Erhellung und angemessene Darstellung bemühen". Auch dies formuliert das Zweite Vatikanum."
      Diese Aussage muss als kirchenpolitische Sensation ersten Ranges angesehen werden, denn zum ersten Mal in der Kirchengeschichte, räumt damit der Vatikan ein, dass das Wort Gottes über dem Lehramt des Papstes steht und nicht mehr das Lehramt des Papstes das Wort Gottes


      +) das zweite Vatikanum ist schon lange her-----

      Kardinals Gerhard Ludwig Müller aus einem ZEIT-Interview vom 30.12.2015 hinweisen
      und das Zeit Interview---ist eben nur ein Interviev ohne verbindlichen Charakter für Irgendwen-- ?( -----ausser unrealistischen Wunschdenkern ;) )
      l.g.y.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • @ Norbert,

      Diese Aussage muss als kirchenpolitische Sensation ersten Ranges angesehen werden, denn zum ersten Mal in der Kirchengeschichte, räumt damit der Vatikan ein,-----


      +) Du hast diese Aussage von Kardinal Müller (in einem Zeitungsinterview) zu einer "kirchenpolitischen Sensation ersten Ranges" hochstilisiert"--das finde ich weder faktenkonform, noch hilfreich für den Leser.

      +) denn mit einem solchen Zeitungs-Interview hat der Vatikan noch lange nichts in der rkk Kirchenlehre offiell (oder inoffiziell) "eingeräumt"----schon gar nicht eine Entscheidung solcher Dimension.
      Woher also eine solche überzogene unrealistische Euphorie ?

      d.h. (für mich jedenfalls) deine "Fakten Beurteilungen" sind immer mit grosser Vorsicht zu lesen, besonders dann wenn die rel. Quellen nicht mitgeliefert werden,---- besonders dann ?(
      besonders bei deinem Schreibvolumen.
      l.g.y.
    • Antibiblische katholische Dogmen!

      Folgende 10 Dogmen [von insgesamt 245 = 4,1 %] der Katholischen Kirche halte ich persönlich für "Irrlehren-Dogmen", welche biblisch nicht begründet werden können!

      Wer ist fähig diese 10 Dogmen mit Bibelstellen zu begründen? (Bitte hier im Forum mitteilen!)

      10 antibiblische katholische Dogmen: mit Status „de fide“ (höchste Glaubensgewissheit der kath. Kirche)
      • Nr. 121Zum Glauben müssen noch weitere Dispositionsakte hinzukommen.
      • Nr. 130 – Die empfangene Gnade kann durch gute Werke vermehrt werden.
      • Nr. 133 – Der Gerechtfertigte verdient sich durch seine guten Werke die Vermehrung der heiligmachenden Gnade, das ewige Leben und die
      • _________Vermehrung der Himmelsglorie.
        ________(gegen gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre vom 31.10.1999!)
      • Nr. 142 – Der Papst ist, wenn er ex cathedra spricht, unfehlbar.
        ________(Luther: Päpste und Konzilien können irren!)
      • Nr. 154 – Es ist erlaubt und nützlich die Heiligen im Himmel, zu verehren und sie um Fürbitte anzurufen.
      • Nr. 155 – Es ist erlaubt und nützlich die Reliquien der Heiligen zu verehren.
      • Nr. 156 – Es ist erlaubt und nützlich die Bilder der Heiligen (Verstoß gegen das 2. Gebot!) zu verehren
      • Nr. 194 – Die Heilige Messe ist ein wahres und eigentliches Opfer.
      • Nr. 215 – Die Kirche besitzt die Gewalt, Ablässe zu verleihen.
      • Nr. 216 Der Gebrauch der Ablässe ist für die Gläubigen nützlich und heilsam.
        ________(Ablass-Unwesen war - wie bekannt - der Auslöser der Reformation!)
      Wann wird der Papst bzw. die RKK diese 10 Dogmen für ungültig erklären? Wenn diese gestrichen werden, stünde der Kircheneinheit nichts mehr im Wege!
    • Antwort auf Norberts Fragen - Teil 1/2

      Gottes Gnade mit Dir, lieber @Norbert Chmelar,

      Folgende 10 Dogmen [von insgesamt 245 = 4,1 %] der Katholischen Kirche halte ich persönlich für "Irrlehren-Dogmen", welche biblisch nicht begründet werden können!

      Wer ist fähig diese 10 Dogmen mit Bibelstellen zu begründen? (Bitte hier im Forum mitteilen!)


      **************************************************************************
      Was ich hier schreibe, ist NICHT notwendigerweise meine biblische oder theologische Überzeugung.

      Zu 121: Gnade: Gericht richtet sich nach Mt 25 (den Werken der Barmherzigkeit). Auch Jakobus sieht das so. Jesus weist darauf hin, dass nicht jeder, der "Herr! Herr! sagt", ins Himmelreich kommt. Die "Gnade allein" reicht also nicht aus.

      Zu 130: Werke vermehren die Gnade.
      Nein: Die Sünde vermehrt die Gnade, indem diese durch sie noch mächtiger wird. (Röm 5,20)
      Ja: Tüchtige Knechte bekommen noch mehr, wie Jesus im Gleichnis aufzeigt. (Mt 25,28)

      Zu 133: Der "Gerechtfertigte" weist schon darauf hin, dass er nicht aus sich selbst gerecht ist, sondern durch jemand anderen "gerechtfertigt" wurde. Gute Werke vermehren sehr wohl die heiligmachende Gnade.
      "Heiligmachend" bedeutet, dass jemand durch sein Tun abgesondert wird. (Nur Gegenstände können durch einen Ritus heilig gemacht werden, Personen nicht.) Das Handeln macht heilig, nicht die Untätigkeit.
      Siehe auch der "reiche Jüngling" (Lk 18,18-27; Mt 19,16-26), der die Gebote seit seiner Jugendzeit hält, Liebe übt, ewiges Leben als Erbe sieht (also Gnadenakt) und Jesus als guten Meister (laut Mischna ist nur einer ein "guter Meister": Gott) erkennt. Für Jesus war das zu wenig. "Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und komm, folge mir nach."

      Zu 142: Nur zwei Aussagen wurden "ex cathedra" gesprochen und betreffen die "unbefleckte Empfängnis Marias" und die "Leibliche Aufnahme Marias in den Himmel".
      Luthers Aussage, dass Päpste und Konzilien irren können, ist das "unfehlbar", oder kann sich auch ein Luther darin geirrt haben?
      Elia und Henoch wurden in den Himmel aufgenommen, ohne dass sie den Tod sahen. Marias Tod steht nicht in der Bibel, daher kann kein wirklicher Beweis angetreten werden, ob diese beiden "ex cathedra" Dogmen wahr oder falsch sind.
      Einerseits steht nicht in der Bibel, ob Maria ohne "Erbsünde" war. Andererseits wird aber auch keine einzige Sünde von ihr berichtet. Es gibt Menschen, die Marienerscheinungen hatten (leiblich? ohne Sünde?) Wenn Engel leibhaftig erscheinen können, wieso sollen das die angeblich entrückten nicht auch? Wenn bei Jesu Auferstehung etliche Heilige mit auferstanden sind, wieso soll das danach nicht auch für Maria möglich sein?
      Katholiken assoziieren bzw. identifizieren die Frau in weiß (Offb 12) und dem verfolgten Kind mit Maria und Jesus. Zu sagen, die Frau seien die Israeliten, während das Kind Jesus ist, verkennt, dass dann das eine symbolisch und das andere real gesehen und damit ein Stilbruch in der Auslegung ist. Entweder sind beide konkrete Personen (Maria und Jesus) oder beide konkrete Völker (Israel und messianische Juden).

      Zu 154: "Heilige verehren und um Fürbitte fragen"
      In 1 Sam 1 klagte Hanna Eli ihr ganzes Leid. Eli tröstete sie und setzte sich für sie bei Gott ein. Sie wurde schwanger und gebar Samuel.
      Auch Du berufst Dich auf Deine Lehre von der unsterblichen Seele auf die Geschichte, in der Saul durch eine Wahrsagerin den Geist Samuel rufen lässt, und bist überzeugt, dass der echte Samuel erschien.
      Hier fällt Saul auf seine Knie und bittet Samuel. (1 Sam 28,14-15)
      Übrigens: Einem König naht man sich nicht als Pöbel, sondern nur durch vom König bestimmte (Für-)Sprecher bzw. Vertraute. Dieses Denken ist Jahrtausende alt und auch in der Bibel verankert.

      Zu 155: "Reliquien verehren": Der Besuch von Gräbern (auch die Frauen gingen auf Jesu Grab, um ihn zu balsamieren) ist biblisch nicht untersagt. Und manche Gräber sind schon sehr alt. Reliquien "die letzte Ehre" zu erweisen, was ist daran verwerflich? Dass sie tot sind und nichts bewirken, weiß auch die RKK.
      Luther liegt ja auch in der Schlosskirche (Wittenberg) in einem Sarkophag begraben, der von vielen Pilgern (Touristen) "andächtig" besucht wird.
      Auch Josefs Gebeine wurden beim Auszug aus Ägypten mitgenommen.

      Zu 156: Bilder: Ich hoffe, Du hast noch nie einen Jesus-Film gesehen. Auch Jesus als Abbild des Vaters ist ein Bildnis. Die eherne Schlange war ein Bildnis. Die ganze Offenbarung ist ein Bildnis. Und unseren Kindern erzählen wir die biblischen Geschichten anhand von Bildern.

      Zu 194: Messe ist ein Opfer: Auch das Gebet ist ein Opfer (Ps 141,2). Wieso soll der Gottesdienst der RKK dann kein Opfer sein?
      Da ja die Opfer aufgehört haben, sollen wir noch beten oder hat das Gebet als Opfer ebenso aufgehört? Gilt das dann auch für die Messe?

      Zu 215: Gewalt auf Ablass: Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. (Jo 20,22-23)
      Was DU binden/lösen wirst, wird im Himmel gebunden/gelöst sein. (Mt 16,18-19) Hier wird auch noch die Du-Form (2. Personalform, Einzahl) verwendet. Diese Aussage allein auf Petrus zu beziehen, macht wenig Sinn, denn das Matthäus-Evangelium wurde um oder nach Petrus Tod geschrieben. Die RKK führt ihre Position auf Petrus zurück und damit auch auf dessen Rechte/Pflichten.
      Vergib und diene!
    • Antwort auf Norberts Fragen - Teil 2/2

      Zu 216: Gebrauch von Ablass: Das Sündenbekenntnis kann heilsam sein. Das Gespräch mit einem Seelsorger ebenso. Die Unterstützung von Gottes Werk wie der seiner "arbeitenden" Hirten ist es wert, finanziell unterstützt zu werden. "Der Arbeiter ist seines Lohnes wert." Auch kommt man mit Schuld beladen zu Gott und geht von seiner Last befreit zurück. Das sollte mit einem "Dankopfer" bzw. "Sündopfer" anerkannt werden. Zudem ist der Ablasshandel "freiwillig".
      Die Bibel kennt den Zehnten, die Gaben, die verschiedenen Opfer bei Sünden, die Opfer bei Gesundung. Auch die Juden kannten das Geschäft mit den Opfern. Jesus störte sich daran, dass dieses Geschäft im Tempel stattfand und nicht außerhalb. Genau das prangerte Jesus auch an.

      **************************************************************************

      FAZIT 1: Sehr viele Glaubensüberzeugungen können also biblisch hergeleitet werden, auch diese der röm.-kath. Kirche. Weshalb sollte also die RKK ihre "biblischen" Lehren ändern?
      Und Hand aufs Herz, einige evangelische Lehren aber auch adventistische sind ebenso NUR biblische Herleitungen, Konstruktionen, Interpretationen. Dennoch werden diese Glaubensrichtungen ihre "biblischen" Lehren ebenso wenig ändern. Auch wenn sie nicht "ex cathedra" gesprochen wurden, werden sie (fast) so behandelt.
      Wärst Du bereit, lieber @Norbert Chmelar, etliche Deiner "biblisch konstruierten" Schlussfolgerungen zu ändern?

      FAZIT 2: Theologische Grabenkämpfe im Sinne von Polarisierungen zu führen, sind zwar zielführend, um eine Denomination aufzurichten und gegenüber anderen klar abzugrenzen, wirken aber bei Gelehrten abstoßend, da sie die intellektuelle Freiheit beschränken und eine Weiterentwicklung bzw. den Fortschritt in der Erkenntnis behindern.
      Luther und auch andere "Reformatoren" haben eine klare Gegenströmung zur RKK durch Polarisierung geschaffen, weil es zwischen dem, was geschrieben steht und wie es gelebt wurde, teilweise diametral abwich. Zurecht! Aber die Gefahr dabei ist, selbst Lehrpunkte zu entwickeln, die ebenso angreifbar sind, z. B. "allein die Gnade".

      FAZIT 3: Das Ideal bei Gelehrten bzw. Intellektuellen WÄRE, nach Wahrheit zu streben, um Gott in seiner Fülle zu verstehen. Polarisierungen von Lehrpunkten dienen der Abgrenzung, aber nicht des Erkenntnisgewinns. Mir haben sie geholfen, die Bandbreite und den Spielraum, den Gott eröffnet, zu erkennen. Eine Harmonisierung davon ist aber ein schwieriges Spannungsfeld.

      BITTE: Versuche zu verstehen, nicht zuzutexten. Versuche zu erörtern, nicht zu be(k/l)ehren. Versuche an Dir zu arbeiten, nicht an den andern.

      DANKE: Ich schätze, dass Du so anders denkst als ich, weil ich dadurch meine eigenen Positionen (theologisches Lehrgebäude) überdenken und etwaige Kanten (Ungenauigkeiten) glätten kann. Ich schätze ebenso, dass Du trotz Angepöbelt werdens dennoch bisher durchgehalten und das Forum nicht verlassen hast. Und besonders schätze ich, dass Du Dir so viele Gedanken gemacht und ein Buch geschrieben hast, auch wenn es nicht veröffentlicht worden ist. - Respekt!

      Herzliche Grüße und Gottes Segen mit Dir

      Gerald
      Vergib und diene!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heidrich ()

    • Muss das alles mal genau durchdenken!

      Hallo lieber Heidrich!

      Herzlichen Dank für die Begründungen für die 10 umstrittenen Dogmen. Muss diese alle erst mal genau durchdenken. Du hast Dir aber wirklich viel Mühe und gute Gedanken darüber gemacht. Wie soll man sich aber eine Kircheneinheit vorstellen, wenn nicht im Ausgleich? So machen manche Evangelische z.B. schon das Sakrament der "Krankensalbung" - auch Luther hat dieses in seinem "Sermon vom Sterben" betont. Brauchen wir überhaupt eine "Kircheneinheit" oder brauchen wir das nicht? - Jesus sagte schließlich: "Auf dass ihr alle eins seid!" Glauben nicht alle an nur einen Gott und Heiland? Soll man alle - auch antibiblischen Traditionen - oder gibt es solche gar nicht? - anerkennen? Man bedenke - vor noch nicht allzu langer Zeit haben in Nordirland Katholiken auf Protestanten und umgekehrt geschossen - und das im 20. Jahrhundert ???!!??

      Heidrich schrieb:

      Einerseits steht nicht in der Bibel, ob Maria ohne "Erbsünde" war. Andererseits wird aber auch keine einzige Sünde von ihr berichtet.
      Die kath. Kirche begründet dieses Dogma - ja biblisch mit Lukas 1,28: "Du bist voll der Gnade!" ===> Dieses "Voll der Gnade" behandele auch dass deshalb Maria vor der Erbsünde bewahrt blieb; deshalb habe ich dieses Dogma auch nicht unter die 10 nicht zu akzeptierenden aufgenommen.

      Heidrich schrieb:

      FAZIT 1: Sehr viele Glaubensüberzeugungen können also biblisch hergeleitet werden, auch diese der röm.-kath. Kirche. Weshalb sollte also die RKK ihre "biblischen" Lehren ändern?
      Und Hand aufs Herz, einige evangelische Lehren aber auch adventistische sind ebenso NUR biblische Herleitungen, Konstruktionen, Interpretationen.
      Ja, mag alles sein! Muss mir darüber nochmals ernsthafte Gedanken machen! Und in den großen Kath. Katechismus hinein schauen. Dort fehlen aber manchmal bibl. Begründungen und es wird - wie z.B. bei der Himmelfaht Mariens - nur auf Traditionen zurückgegriffen, die man nicht in der Bibel findet!

      Dass "einige evangelische Lehren aber auch adventistische... ebenso NUR biblische Herleitungen, Konstruktionen, Interpretationen [sind], ist wohl richtig. Das wird man wohl zugeben müssen. Aber Luthers und auch Ellen Whites Anspruch war immer: "Überprüft meine Lehren anhand der Bibel!"
    • @Norbert C.
      Wie soll man sich aber eine Kircheneinheit vorstellen, wenn nicht im Ausgleich?
      Warum soll man sich eine Kircheneinheit vorstellen?
      Der einzige Nenner auf dem ich mir eine Kircheneinheit vorstellen könnte wäre ein absolut urchristlicher.
      Wie sähe das aus?
      Ich verstehe auch nicht warum nicht z.B.
      Galater 1,6

      Bibelstelle

      Gegen die Verfälschung des Evangeliums 6 Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, 7 obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. 8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. 9 Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. 10 Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.


      nicht auch schon für alle kirchlichen hergeleiteten Dogmen gelten soll!
      Allein der Anspruch des Priestertums ist für mich nicht!!!!!! biblisch herleitbar.
      Man lese unter diesem Aspekt doch noch einmal diesen Artikel , bitte!
      domradio.de/themen/oekumene/20…gen-gemeinsames-abendmahl

      Bibelstelle

      Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14

      Jesus ist der einzige Priester, den wir brauchen!!!!!! Es hat kein andrer Mittlerdienst eine biblische Berechtigung.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Zitat vom letzten Hinweis:
      Man lese unter diesem Aspekt doch nocheinmal diesen Artikel , bitte!

      http://www.domradio.de/themen/oekumene/2…sames-abendmahl:
      Papst gegen gemeinsames Abendmahl Den eigenen Schatz bewahren
      Klare Worte im Vatikan: Papst Franziskus hat sich gegen ein gemeinsames Abendmahl
      von Katholiken und Protestanten ausgesprochen.

      Ja dann können wir die ganze Ökumene vergessen und mit sofortiger Wirkung einstellen, wenn der Papst "die Trennung am Tisch des Herrn" künstlich aufrecht erhalten will.
      ===> Damit haben wohl die "Reform-Adventisten" Recht, die behaupten, das "Reformgehabe" von Franziskus sei reine Tarnung! Diese Meldung bestätigt dies: Dieser Papst ist sowenig "Reform-Freudig" wie seine Vorgänger Benedikt XVI. und Johannes Paul II.!!!

      Dieser Papst ist durch und durch konservativ und eben kein Reformer! ===> Der Papst bleibt der Antichrist! Nur seine Täuschung ist raffinierter geworden!
      Sogar Evangelikale fallen auf ihn herein!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()