Sünde und Gehorsam

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    • Wenn man nicht selber unterscheidet, dann ist man Jude, weil man das ganze Gesetz einfach weiterhin hält.

      Thessalonicher sagt "Prüfet alles, das Gute behaltet!" - wir haben durch den Geist Gottes ein Urteilsvermögen. Heimo, ich bin ganz auf deiner Seite, am liebsten würde ich auch einfach alle Gesetze des AT halten dürfen, aber seit im Tempel der Vorhang von oben nach unten zerrissen wurde, ist die Sache vorbei und wir sind gezwungen uns neu zu orientieren.

      , weil schon Psalm 119 sagt in V.18 "Öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in deinem Gesetz (in der Tora)!" Das ewig gültige Gesetz ist voller Wunder, die uns bereichern sollen

    • Jan schrieb:

      Wenn man nicht selber unterscheidet, dann ist man Jude, weil man das ganze Gesetz einfach weiterhin hält.

      Thessalonicher sagt "Prüfet alles, das Gute behaltet!" - wir haben durch den Geist Gottes ein Urteilsvermögen. Heimo, ich bin ganz auf deiner Seite, am liebsten würde ich auch einfach alle Gesetze des AT halten dürfen, aber seit im Tempel der Vorhang von oben nach unten zerrissen wurde, ist die Sache vorbei und wir sind gezwungen uns neu zu orientieren.

      , weil schon Psalm 119 sagt in V.18 "Öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in deinem Gesetz (in der Tora)!" Das ewig gültige Gesetz ist voller Wunder, die uns bereichern sollen

      Ich stimme Jan voll zu (bis auf den einen, persönlichen Satz :D

      Der Große Kampf findet nur deshalb statt, Satan hat nur deshalb für eine Zeit lang grünes Licht bekommen, WEIL sich das GANZE UNIVERSUM selber überzeugen soll... weil ALLE Engel und andere Wesen den Grund VERSTEHEN MÜSSEN, warum Gott Gebote und Regeln gegeben hat und ihre Einhaltung so "streng" verlangt. Alle sollen sie verstehen.
    • Jan schrieb:

      @HeimoW: hat gesagt, wir brauchen das Gesetz nicht verstehen, aber wie sollen wir dann erfülltes Opfer- &Zermonialgesetz von den noch geltenden Sitten- &Speisegeboten unterscheiden?!

      Man muss den Sinn verstehen um unterscheiden zu können. Wie ist das z.B., wenn Gott sagt, man soll den Bart nicht stutzen, das Haupt nicht rundherum scheeren und evtl. sogar nie die Haare schneiden?! Entweder findet man den Grund für diese Gebote, dass man sich z.B. dadurch von heidnischen Religionen abgrenzen soll, sodass unser heutiges Verhalten gerechtfertigt wäre, oder man vertraut Gott einfach ohne zu hinterfragen und hält das Gebot, doch dann kann es passieren, dass einige unklare Zermonialgesetze bestehen bleiben, obwohl sie nicht mehr nötig sind.

      Wenn man das so macht, dann muss man aber auch akzeptieren können, wenn andere sich z.B. nicht an die Speisevorschriften halten. Für Dich gehört das nicht zu den Zeremonialgesetzen, für viele andere Christen aber schon. Dann kann man nur noch sagen, ich verstehe das so oder so, aber man kann nicht mehr sagen, das ist so oder so. Ich finde Christen, die dann alle weglassen konsequenter, da sie nicht einzelne nach "eigenem Gutdünken" herauspicken. (Das eigene Gutdünken ist absichtlich in Anführungszeichen, mir fehlt das passende Wort...)

      Gruss
      DonDomi
    • Bibelstelle

      (1.Korinther 6:12) 12 Alles ist mit erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen.


      Bibelstelle

      (1.Korinther 10:23) 23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.


      Laut diesen beiden Texten darf man als Christ alles machen was man will. Man darf Götzen anbeten, man darf Gott lästern, man darf den Sabbat brechen, man darf töten, man darf ehebrechen, man darf lügen, man darf stehlen, man darf beneiden, man darf einfach alles machen. Alles steht einem frei! Alleine jedoch aus Beobachtungen (Die Hälfte der Bibel besteht nur aus Erzählungen in denen man beobachtet) kann man erkennen, dass vieles zum Guten dient und vieles zum Schlechten.

      Wie Jan es schon sagte, im NT wird davor gewarnt am Buchstaben zu kleben und wird gepredigt im Geiste zu wandeln. Im Geist Gottes zu wandeln geht viel weiter als sich bloß an eine Gesetzessammlung zu halten. Jesus hat das sehr treffend in seinem Leben gezeigt. Das Gesetz Gottes soll das Leben bewahren und manchmal bricht man ein Gesetz und erfüllt es trotzdem, da der Sinn des Gesetzes erfüllt worden ist, das Leben nämlich zu bewahren obwohl man es oberflächlich gebrochen hat. Rahab ist hier immer ein treffendes Beispiel wie sie durch ihre Lüge zwei Männern das Leben gerettet hat. Ihr wurde es als Gerechtigkeit angerechnet. Im Leben Jesu findet man diesen Geist des öfteren wieder. Es geht hier einfach um eine lebendige Beziehung mit Gott in der es Bewegung gibt.

      Auf der anderen Seite erkennt man auch was zum Schlechten dient. Alleine der Tod, der Ehebruch, das Stehlen, die Lüge und der Neid zerstören jede Beziehung, jedes Vertrauen und jede wahre Freiheit. Sie bringen Angst und Unruhe hervor. Das Essen von unreinen Tieren machen Menschen früher oder später krank. Die Menschen verkürzen dadurch ihre Lebensdauer und die Lebensqualität muss auch darunter leiden. Aus ganz einfachen Beobachtungen kann man das schlussfolgern. Deshalb gibt es viele Menschen, die z.B. kein Schweinefleisch essen und gar nicht gläubig sind. Der Sabbat ist ein Zeichen der Ruhe, die Gott uns schenkt (Sabbat) und nicht der Mensch sich selber (Sonntag). Diese Ruhe dient dem menschlichen Körper sich zu erholen, dient einem über den Verlauf der Woche nachzusinnen, Gemeinschaft mit Familie zu haben. Ohne den Sabbat würde es den Menschen gesundheitlich viel schlechter ergehen. Genauso könnte man durch alle Gesetze im AT gehen um herauszufinden was der Sinn hinter jedem Gesetz ist und ob dieses Gesetz noch zur Erbauung dient. So argumentiere in erster Linie nicht ich sondern der Apostel Paulus um Menschen den Sinn des Gesetzes beizubringen (siehe Bibeltexte).

      Die Gefahr besteht jetzt wieder, dass man ultra-liberal wird und alles als veraltet ansieht. Gerade deshalb ist es unheimlich wichtig, dass wir eine enge Beziehung zu Gott haben und sein Wort kennen, damit wir seinen Geist, seinen Charakter in unser Herz und unseren Verstand aufnehmen können. Wir dürfen uns kein eigenes Bild von Gott errichten um dieses dann anzubeten sondern wir müssen offen sein, damit Gott sich selbst in seinem Wort uns offenbaren kann. Er selbst offenbart uns seinen Charakter, sein Gottesbild in seinem Wort. Gerade das tut er am meisten in den biblischen Geschichten. Unser Problem jedoch liegt darin, dass wir zuerst die "theologischen" Bücher in der Bibel lesen um dann unser Gottesbild in die Geschichten der Bibel einzubauen. Dabei müsste es genau anders herum sein. Durch die Geschichten im AT, NT und in unserem eigenem Leben mit Gott offenbart ER sich uns und anhand von diesen Beobachtungen entstehen dann die "theologischen" Ansichten. Das natürlich alles auf dem Fundament des Glaubens und Vertrauens in Gott. Ohne das, kommt nämlich sehr viel wirres Zeug dabei heraus. Die Weisheit dieser Welt wird nicht umsonst in der Bibel als Nichtigkeit deklariert, weil diese Weisheit Gott nicht kennt. Sie will ohne Gott weise sein dabei ist ER die Quelle der Weisheit.
    • Jonajim schrieb:

      Bibelstelle

      (1.Korinther 6:12) 12 Alles ist mit erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen.


      Bibelstelle

      (1.Korinther 10:23) 23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.


      Laut diesen beiden Texten darf man als Christ alles machen was man will. Man darf Götzen anbeten, man darf Gott lästern, man darf den Sabbat brechen, man darf töten, man darf ehebrechen, man darf lügen, man darf stehlen, man darf beneiden, man darf einfach alles machen. Alles steht einem frei! ...



      Ich halte diese Auslegung für problematisch, eigentlich einen Irrtum, der zu Situationsethik, statt zu Glaubensgehorsam führt.
      Natürlich kann ich "Götzen anbeten, ... Gott lästern, ... den Sabbat brechen, ... töten, ... ehebrechen, ... lügen, ... stehlen, ... beneiden ..." aber ich kann mir dann keine Vergebung und kein ewiges Leben erwarten.

      Falls Interesse besteht kann ich das begründen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder

      Mt 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

      Es geht doch um den Charakter, nicht um Theologie oder um das Einhalten einzelne Punkte. Gottes Sittendekalog können wir nicht HALTEN, sondern sollen es LEBEN. Deshalb müssen wir uns mit dem Wesen Gottes beschäftigen, mit Seinem Charakter, (das sich in Seinen Geboten wieder spiegelt), im Gebet in Seinem Wort forschen, damit wir Seinen Willen auch verstehen. Gottes Gebote sind leicht, und verstehen kann sie problemlos jedes Kind. Sie brauchen weder Theologen noch hohe Schulen. Die Geschichte zeigt, dass es grade die Theologen waren, die Gottes Willen kaum verstanden haben.

      ".... wie Kinder...." , ohne Hintergedanken, ehrlich, einfach..... nur so kann man den Willen Gottes auch verstehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Heute gab es in unserer Gemeinde eine Predigt, die irgendwie zu diesem Thema passt. Deshalb will ich einige Gedanken aus dieser in die Runde bringen.

      Johannes der Täufer war der Wegbereiter des Messias. Er predigte die Buße. Als er Jesus eines Tages dann erblickte, erkannte er in ihm den versprochenen Messias. Johannes hat daraufhin Jesus getauft und eine Stimme aus dem Himmel bestätigte, dass Jesus Gottes geliebter Sohn sei. Als Johannes dann jedoch ins Gefängnis geworfen wurde und er seinen Dienst nicht mehr ausüben konnte, ist er ins Grübeln gekommen. Er hatte nämlich eine bestimmte Vorstellung von diesem Messias.

      Bibelstelle

      (Matthäus 3:10-12) 10 Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 11 Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der nach mir Kommende aber ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geiste und Feuer taufen; dessen Worfschaufel in seiner Hand ist, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.


      Für Johannes war klar, wenn der Messias kommt, dann wird die Gerechtigkeit siegen und die Heuchler und Gottlosen müssen sich vor Gericht verantworten. Jetzt war Johannes jedoch im Gefängnis und die Gottlosen herrschten noch immer obwohl der anscheinend geglaubte Messias, Jesus Christus, schon gekommen ist. Obwohl er alles erlebt hat, was um Jesus passiert ist, fängt er an zu zweifeln. Johannes Vorstellungen vom Messias treffen nicht ein. Er hätte jetzt ganz einfach sagen können, dass Jesus eben nicht der Messias ist. Was macht er jedoch? Er schickt seine Jünger zu Jesus um diesen zu fragen ob er wirklich der versprochene Messias wäre oder ob man noch warten müsste. Gerade hier finde ich die Antwort Jesu sehr interessant.

      Bibelstelle

      (Matthäus 11:4-6) Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündet Johannes, was ihr höret und sehet: 5 Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird die gute Botschaft verkündigt; 6 und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!


      Jesus gibt hier keine klare Antwort. Er sagt weder "Ja, ich bin es" noch "Nein, ich bin es nicht". Seine Erklärung beruht auf Beobachtungen. Johannes sollte anhand der Beobachtungen, anhand von dem was passiert, beurteilen ob Jesus der versprochene Messias sei oder nicht.

      Das was Jesus hier sagt, findet man mehrmals beim Propheten Jesaja wieder. Ich will jetzt nur eine Textstelle von diesen zitieren.

      Bibelstelle

      (Jesaja 29:18-21) 18 Und an jenem Tage werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen. 19 Und die Sanftmütigen werden ihre Freude in Jahwe mehren, und die Armen unter den Menschen werden frohlocken in dem Heiligen Israels. 20 Denn der Gewalttätige hat ein Ende, und der Spötter verschwindet; und ausgerottet werden alle, die auf Unheil bedacht sind, 21 die einen Menschen schuldig erklären um eines Wortes willen und dem Schlingen legen, welcher im Tore Recht spricht, und um nichts den Gerechten aus seinem Recht verdrängen.


      Der erste Teil hat sich wirklich in Jesus erfüllt. Der zweite Teil dagegen hat sich (noch) nicht erfüllt und gerade das war es was dem Johannes wichtig war. Ich will jetzt nicht darauf eingehen wie man diesen Bibeltext richtig verstehen soll. Ich wollte lediglich zeigen wie Jesus mit der Frage umgegangen ist ob er der versprochene Messias sei. Durch Beobachtungen sollte jeder Mensch für sich erkennen was richtig oder falsch ist. Sogar wenn diese Beobachtungen auch nicht immer so leicht zu verstehen sind wenn man z.B. den zitierten Jesajatext berücksichtigt. Trotzdem hat Gott diesen Weg gewählt. Der Mensch hat einen eigenen Verstand, einen eigenen Willen von Gott geschenkt bekommen. Mit diesem soll er aus freien Stücken sich für oder gegen das Richtige entscheiden. Die meisten Lehren unsere Gemeinschaft entsammen einem ernsten Bibelstudium. Erst nach diesem Bibelstudium hat Ellen White Visionen bekommen, die diese neu entdeckten Wahrheiten bestätigten. Gott hätte es auch umgedreht machen können. Ellen White kriegt Visionen und jetzt glaubst du gefälligst daran oder du musst sterben. Das hat Gott jedoch nicht getan weil es seinem Charakter nicht entspricht den wir durch Beobachtungen aus der Schrift erkennen können.
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      Gott hat sein Gesetz, die 10 Gebote in unser Herz gelegt, Jesus brachte die Bergpredigt, durch die Erwachsenen Taufe übergeben wir Jesus unser Leben.

      Gott hat uns den freien Willen gegeben, nicht zu tun und zu lassen was wir wollen. NEIN, er hat uns die Freiheit durch den freien Willen gegeben jeden Augenblick in uns hinein zu hören, den Gehorsam Christus gegenüber, uns für Gott, für sein Gesetz zu entscheiden und das zu tun oder lassen, was den Willen Gottes, den 10 geboten und der Bergpredigt Jesu entspricht.

      Freiheit in Christus ist, ist Gehorsam in Christus.
    • Ich muss hier mal einiges klarstellen.


      HeimoW schrieb:
      Ich halte diese Auslegung für problematisch, eigentlich einen Irrtum, der zu Situationsethik, statt zu Glaubensgehorsam führt.
      Natürlich kann ich "Götzen anbeten, ... Gott lästern, ... den Sabbat brechen, ... töten, ... ehebrechen, ... lügen, ... stehlen, ... beneiden ..." aber ich kann mir dann keine Vergebung und kein ewiges Leben erwarten.


      Ich gebe HeimoW mit dem zweiten Satz vollkommen recht. Ich will hier auf gar keinen Fall gegen den Glaubensgehorsam reden. Ich will jedoch diesen Glaubensgehorsam ein bisschen näher definieren was er ist und was er eher nicht ist.

      HeimoW hat ein interessantes Wort benutzt: "Situationsethik statt Glaubensgehorsam". HeimoW sagt, entweder das eine oder das andere. Beides geht jedoch nicht. Meine persönliche Meinung ist jedoch, dass beides sich miteinander harmonisieren lässt. Ich will auch ein biblisches Beispiel bringen, was genau diese Thematik anspricht.

      Bibelstelle

      (1.Timotheus 2:11-12) 11 Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung. 12 Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten.


      Das schreibt Paulus dem Timotheus. Er schreibt es hier nicht einer Gemeinde sondern einer bestimmten Person. Wenn ich jetzt diesen Text auch im Zusammenhang betrachte, muss ich noch immer zu dem Schluss kommen, dass Frauen still sein sollen, sich unterordnen sollen, nicht lehren sollen und nicht herrschen sollen.

      Da man ein guter Christ sein soll, nimmt man das im Glaubensgehorsam an und lebt dieses Gesetz auch aus. Welche Folgen hat das jetzt? Welche Beobachtungen kann man machen?

      Frauen werden unterdrückt. Sie haben kein Recht einem ihre Gedanken zu biblischen Themen zu vermitteln. Sie dürfen nie auf ihr Recht pochen, da sie sonst anfangen würden über den Mann zu herrschen. Die Folgen sind gravierend. Frauen werden innerlich kaputt gemacht und zu Sklavinnen für die Männer gemacht. Das belastet erstens sehr die Psyche der Frau und zweitens sehr die eheliche Beziehung. Außerdem werden die Männer dadurch in eine Position gedrängt, die ihrer gar nicht zu steht. Sie nehmen z.T. die Position Christi ein indem sie den Frauen sagen was sie zu machen und zu lassen haben. Die Männer sind die Gurus die von Gott die Gabe bekamen über biblische Themen nachzudenken. Frauen dagegen sind sehr emotional und für diese ist es besser wenn sie da auf ihre Männer vertrauen und ihnen das denken überlassen. Da die Frau ihre Klappe halten muss bei biblischen Themen, geht sehr viel Segen verloren. Ich persönlich habe wunderbare Gedankenanstöße von Frauen bekommen die mir im Glauben sehr geholfen haben. Wenn das die Frauen jedoch nicht dürfen, dann bleibt das aus.

      Man kann bei Christen, die im Glaubensgehorsam diesen Text von Timotheus angenommen haben, die oben erwähnten Beobachtungen machen. Wenn man solche Christen mit den Resultaten einer solchen Lehre konfrontiert, dann ist man in ihren Augen ein Christ, der sich weigert Gottes Gebote zu halten und im Vertrauen und Glaubensgehorsam anzunehmen und auszuleben.

      Ich will jetzt nicht proklamieren, dass der Text aus Timotheus nicht inspiriert ist. Dieser Text hatte bestimmt in dem Kontext, in dem er geschrieben worden ist, eine wichtige Rolle. Aber wenn man sein Herz und seinen Verstand ausschaltet, die Gott einem gegeben hat, dann wird man blind und kalt. Dann kann Gott einen nicht mehr erreichen gerade weil man den Sinn des Gesetzes falsch versteht. Dann ist nicht mehr Gott, der einen erzieht sondern das Gesetz und dann kennt man Gott nicht wirklich und hat auch keine wirkliche Beziehung zu ihm. Genau dieses Phänomen ist den Pharisäern passiert.

      Ich bin für Glaubensgehorsam! ... Aber für den richtigen, geistlichen Glaubensgehorsam!!!