Ist die Adventgemeinde eine Sekte?

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    • DonDomi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      DonDomi schrieb:

      ...Ich bin der Meinung, keine kirchliche Gemeinschaft hat das Recht jemanden auszuschliessen und denkt er noch so verschieden. ...


      Warum?

      Nur eine kirchliche Gemeinschaft, die sich für "alleine seligmachend" hält, dürfte niemanden ausschliessen, da sie ihm dann das Heil nehmen würde - oder?

      Gruß Heimo

      Ganz einfach: Es ist nicht an uns Menschen zu entscheiden, was es braucht um Teil einer Gemeinschaft zu sein. ... Keiner von uns sieht in das Herz des Nächsten und daher soll man jedem mit Liebe begegnen, denn dies ist das Gebot Jesu. Und ein Ausschluss hat nie etwas mit Liebe zu tun.

      Gruss
      DonDomi


      Da muss ich aus mehreren Gründen widersprechen:


      • Jede Gruppe muss entscheiden, wer dazugehört und wer nicht, sonst ist sie keine Gruppe, das gilt analog für jede Kirche. Andernfalls liegt die Entscheidung auch nicht bei Gott, sondern bei einem Individuum, das entscheidet: "ich gehöre dazu" oder "ich gehöre nicht dazu".
      • Ein Ausschluss kann sehr wohl von Liebe getrieben sein, denn es gilt nicht nur das Beste für ein Individuum sondern auch das Beste der Gruppe zu suchen. Es kann aus Liebe zur Gruppe sehr wohl notwendig sein, ein Individuum auszuschliessen.
      • Darüber hinaus auch, um nicht durch das Verhalten Einzelner den Ruf der gesamten Gruppe zu gefährden.

      Biblischer Beleg / Beispiel

      Mt 18,15-18 schrieb:

      Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde! Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner! Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr etwas auf der Erde bindet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf der Erde löst, wird es im Himmel gelöst sein.

      oder:

      1.Kor 5,9-13 schrieb:

      Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Das ist doch ein völliger Witz, in einem anderm Fred schreibt ihr, der Ausgestossene kann trotzdem noch am Gottesdienst teilnehmen. Aber man ächtet ihn, ich kenne das aus nächster Nähe. Weisst Du, hier in Europa mag man noch recht tolerant sein, aber diese Einstelllung kann dazu führen, dass man Geschwistern ihr ganzes Umfeld entzieht. Meine Freundin wird sich wahrscheinlich deswegen von mir trennen, weil sie sonst von ihrer Gemeinde ausgeschlossen wird. Das dumme daran ist, praktisch ihr gesamter Freundeskreis und ihr Umfeld ist dort. Ich verstehe sie sogar, aber dass eine Kirche eine derartige Kontrolle über ihre Geschwister übernimmt finde ich nicht gut, es geht dann nämich wirklich schon Richtung sektiererische Züge. Es ist Grundsätzlich immer schlecht, wenn Menschen Urteile über Dinge fällen, die sie nicht objektiv bewerten können, oft wird bei den Adventisten nämlich jemand wegen Äusserlichkeiten oder offensichtlichen Schwächen ausgeschlossen. Ich kenne da mehrere Fälle, wenn auch nicht hier in Mitteleuropa.

      Gruss
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      ... Ich verstehe sie sogar, aber dass eine Kirche eine derartige Kontrolle über ihre Geschwister übernimmt finde ich nicht gut, es geht dann nämich wirklich schon Richtung sektiererische Züge. Es ist Grundsätzlich immer schlecht, wenn Menschen Urteile über Dinge fällen, die sie nicht objektiv bewerten können, oft wird bei den Adventisten nämlich jemand wegen Äusserlichkeiten oder offensichtlichen Schwächen ausgeschlossen. Ich kenne da mehrere Fälle, wenn auch nicht hier in Mitteleuropa.

      Gruss
      DonDomi
      Ich kenne die Fälle nicht, auf die Du Dich beziehst, aber wegen Äusserlichkeiten wird niemand (regelkonform) ausgeschlossen und ob etwas eine "offensichtliche Schwäche" oder eine offen gelebte Sünde ist, lässt sich normalerweise aus der Bibel ableiten. Es gab und gibt wohl auch Ausshlüsse die nicht regelkonform sind, aber das kann ja das (noch dazu in der Bibel gegebene) Prinzip nicht in Frage stellen.

      Das hat nichts mit "Kontrolle über ihre Geschwister" zu tun, sondern wie bereits erwähnt, jede Gruppe hat Regeln die die Gruppenzugehörigkeit definieren und wenn man die nicht respektieren will, gehört man eben nicht dazu. Solange korrekt nach den Regeln unserer Kirche vorgegangen wird ist das Ausschlussverfahren nur aufgrund weniger, biblisch gerechtfertigter, Gründe erfolgen. Egal ob in Mitteleuropa oder sonstwo auf der Welt.

      Soziokulturelle Kriterien spielen natürlich in der Beurteilung von Sachverhalten und im Umgang untereinander immer eine Rolle, aber die sollten hinter den biblisch gegebenen Kriterien zurücktreten. Natürlicht ist z.B: in unserer heutigen Gesellschaft das Zusammenleben unverheirateter Menschen "normal". Biblisch gesehen ist es Unzucht - das macht es für uns nicht leicht (speziell im Umgang mit solchen Fällen in der Gemeinde), aber sollten wir deshalb das Wort Gottes missachten oder die Auslegung den Usancen unserer Gesellschaft anpassen?

      Wir müssen (täglich) viele Entscheidungen und Urteile treffen, ohne wirklich "objektiv" bewerten zu können. Gott hat uns so geschaffen, dass wir Menschen mit Emotionen und Subjektivität sind. Die Möglichkeit eines Fehlurteils oder einer Fehlentscheidung entbindet uns nicht der Notwendigkeit und Verpflichtung zu Entscheiden und / oder zu Urteilen.

      Ein Mensch sollte sich aber nicht dem "Willen der Gemeinde" beugen, weil er sein soziales Umfeld möglichst ungestört erhalten will, sondern er sollte (nur) dann sein Verhalten ändern, wenn und weil er erkennt, dass es nicht um die Meinung einiger Geschwister geht, sondern um den Willen Gottes wie er in der Bibel geoffenbart ist.


      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • wenn eine Glaubensgemeinschaft seinen gläubigen bzw. seinen Mitgliedern nicht die Freiheit gewährt, sich selbst zu entscheiden mit wenn es kommuniziert, seinen freundeskreis abbrechen muß und nicht selbst wählen kann, dann ist das schon sehr ähnlich einer Sekte oder ist eine Sekte.

      Da ist aber die Frage von wem geht das aus, von der eigenen Familie, die ihre eigenen Leute nicht freiläßt bzw. freigibt aus Angst, sie könnten abhanden kommen oder geht es von der Führung aus. Das wäre ja intressant wen da jemand eine Antwort geben kann.

      Wenn schon drei Generationen Adventisten sind, dann kann es sein, ähnlich den Katholiken.

      Für mich ist Freiheit das oberste Gebot, das heißt: ich entscheide selbst mit wem ich verkehre und ob ich mich von alten Freunden trenne oder ich meine Freundschaft beibehalte, Gott wird es mir zeigen, aber nicht von Menschen entscheiden oder bestimmen lassen, wir sollen keine Menschenfurcht haben.

      Und das mache ich allein mit Christus aus, das lasse ich mir von niemanden vorschreiben, weder von meinen Mann, noch von meinen Kindern, noch von einer Religion oder Glaubensgemeinschaft, denn ich bin für mich selber verantwortlich und dies vor Gott.
    • ingeli schrieb:

      wenn eine Glaubensgemeinschaft seinen gläubigen bzw. seinen Mitgliedern nicht die Freiheit gewährt, sich selbst zu entscheiden mit wenn es kommuniziert, seinen freundeskreis abbrechen muß und nicht selbst wählen kann, dann ist das schon sehr ähnlich einer Sekte oder ist eine Sekte.


      Wenn eine Gemeinde jemanden der ausgetreten ist (der häufigere Fall) oder ausgeschlossen wurde (der seltenere Fall) missachtet, ignoriert oder ihm die sozialen Kontake verwehrt, dann tut sie Unrecht. Das ist weder vorgesehen noch besonders klug.

      Ich kann nur aus unserer Praxis sagen, dass wir schon mehrfach Geschwister die ausgetreten sind, oder ausgeschlossen wurden nach Jahren wieder zurückgewonnen haben, ich überblicke dabei für unsere Gemeinde ca. die letzten 50 Jahre. Wir haben z.B. Jubiläen oder andere Veranstaltungen genutzt solche Ex-Geschwister einzuladen und es ist bei manchen gelungen, sie wieder zu gewinnen. ^^
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hi

      @Heimo

      Es gibt sehr viele Dinge die in der Bibel stehen, die man unter Umständen nicht einhält. Jeder von uns hat doch irgendetwas mit dem er zu kämpfen hat, bei dem er die göttlichen Gesetze verletzt. Ich nenn jetzt mal einige Dinge weswegen Geschwister schon ausgeschlossen wurden:

      - Nichtadventistischer Freund oder Freundin
      - Alkoholkonsum im normalen Rahmen
      - Scheidung
      - Schwangerschaft vor der Hochzeit
      - Rauchen

      Wahrscheinlich gibt es noch andere Fälle, aber zumindest diese kenne ich alle. Meist ist es doch völlig wilkürlich weswegen jemand ausgeschlossen wird. Ist es das Kind eines Pastors darf es sich mehr erlauben als andere etc. Einige Sünden resp. Laster werden stärker gewichtet als andere. Das ist alles andere als Fair und Objektiv. Jesus hat sich auch immer den grössten Sündern angenommen weshalb also sollte nicht gerade eine kirchliche Institution solche Funktionen übernehmen. Es ist etwas urchristliches sich diesen Menschen anzunehmen und sie nicht auszuschliessen. Das ist die Aufgabe einer Kirche und einer Gemeinschaft. Die Schwachen und schliessen sie nicht aus. Aber anscheinend will man bei den Adventisten hier andere Massstäbe anlegen, man entscheidet was es für eine Zugehörigkeit braucht und was nicht.

      Gruss
      DonDomi
    • @DonDomi
      Das ist die Aufgabe einer Kirche und einer Gemeinschaft. Die Schwachen und schliessen sie nicht aus. Aber anscheinend will man bei den Adventisten hier andere Massstäbe anlegen, man entscheidet was es für eine Zugehörigkeit braucht und was nicht.

      Wenn du zugibst, dass die Menschen schwach sind, warum läßt du es nicht zu, dass auch die Gemeinde bzw. der Ausschuss Fehler machen kann? Diese Fehler werden nicht nur in der Adventgemeinde gemacht, sondern in allen Gemeinden. Und schlechte Beispiele gibt es ebenfalls in allen Gemeinden. Deine Worte klingen so, als wäre in anderen Kirchen alles ok, und gerade bei Adventisten hier die Regeln verstossen werden. Es gibt auch viele Beispiele, wo Menschen schwere Sünden begangen haben, sie dennoch nicht ausgeschlossen wurden. Ein Auschluss kommt nicht sofort. Es wird zuerst versucht den Betroffenen zu verstehen, ihm zu helfen, ihm eine zweite Chance zu geben.

      Sicherlich kann man die Adventgemeinde nicht als eine Sekte einstufen, weil es Beispiele gibt, die einem oder anderen nicht konform erscheinen. Daher bitte zurück zum Thema.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @All:
      Schaut euch bitte einmal den Titel des Thread-Thema an: "Ist die Adventgemeinde eine Sekte?"


      @Moderatoren1:

      Folgende Beiträge zu "Armin Krakolinig" entsprechen nicht dem Ursprung dieses Threads und sollten entsprechend verschoben/zugeordnet werden:
      o) (sanfterengel 4.April, - in Threads aufteilen?)
      o) HeimoW (4.April)
      o) Jonajim (4.April)

      Mögliche Ziel-Threads1:
      ST-Adventisten Intern: Krakolinigs Ausschluss
      ST-Adventisten Intern: Sinn und Unsinn von Ausschlüssen aus der Adventgemeinde
      ST-Adventisten Intern: Krakolinig, und seine Organisation.?


      @Moderatoren2:

      Weiters:
      o) DonDomi (5. April)
      o) HeimoW (6. April)
      o) (gabriel102, 12. Mai - bin mir nicht sicher: passt der Beitrag hier?)
      o) DonDomi (12. Mai, mehrmals)
      o) HeimoW (12. Mai, mehrmals)
      o) ingeli (12. Mai)
      o) Jacob der Suchende (12. Mai)

      Ziel-Thread2:
      ST-Adventisten Intern: Sinn und Unsinn von Ausschlüssen aus der Adventgemeinde

      Besten Dank!

      Lg, franz

      ps: Ich würde gerne zu dem einen oder anderen Gedanken/Thema posten, aber zuerst sollte zugeordnet werden... ;)
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Jacob der Suchende schrieb:



      Wenn du zugibst, dass die Menschen schwach sind, warum läßt du es nicht zu, dass auch die Gemeinde bzw. der Ausschuss Fehler machen kann? Diese Fehler werden nicht nur in der Adventgemeinde gemacht, sondern in allen Gemeinden. Und schlechte Beispiele gibt es ebenfalls in allen Gemeinden. Deine Worte klingen so, als wäre in anderen Kirchen alles ok, und gerade bei Adventisten hier die Regeln verstossen werden. Es gibt auch viele Beispiele, wo Menschen schwere Sünden begangen haben, sie dennoch nicht ausgeschlossen wurden. Ein Auschluss kommt nicht sofort. Es wird zuerst versucht den Betroffenen zu verstehen, ihm zu helfen, ihm eine zweite Chance zu geben.

      Sicherlich kann man die Adventgemeinde nicht als eine Sekte einstufen, weil es Beispiele gibt, die einem oder anderen nicht konform erscheinen. Daher bitte zurück zum Thema.
      Hi

      Ja die Gemeinde darf Fehler machen, aber es geht in dieser Sache eben nicht um irgend einen Gegenstand sondern um Gotteskinder. Und daher bin ich der Meinung muss man die Gemeinde vor sich selbst schützen und ihr eigentlich das Recht wegnehmen Geschwister auszuschliessen oder man macht verbindliche Regeln, welches vergehen welche Konsequenzen hat, das muss dann aber Weltweit gelten um Willkür vorzubeugen. Allerdings halte ich selbst dann einen Ausschluss für falsch, weil er gegen das Gebot der Liebe verstösst und das ist gem. Jesus das höchste Gebot.
      Man darf von mir aus sagen, ein Pastor darf nicht geschieden sein oder was auch immer, aber Ausschluss dürfte es eigentlich nicht geben, denn das ist etwas weltliches aber hier geht es um göttliche Werte. Mit solchen Ausschlussaktionen fördert man nämlich nur den Eindruck dass die Adventisten eine Sekte sind.

      Gruss
      DonDomi
    • Doch, es gibt die sogenannte Exkommunikation. Sie bedeutet bedeutet aber nicht den Ausschluss aus der Kirche, der ist kirchenrechtlich nicht möglich, sondern den Verlust der Kirchengemeinschaft und damit wesentlicher Rechte innerhalb der Kirche. Die für Laien sichtbaren Konsequenzen sind vor allem der Ausschluss von den "Sakramenten" wie der Eheschließung, der Eucharistie, der Krankensalbung oder dem kirchlichen Begräbnis.
      Es gibt Exkommunikation als Tatstrafe, die mit dem Vergehen von selbst eintritt. Durch sein Verhalten hat der Gläubige sich soweit von der Kirche entfernt, dass er nicht mehr als der Kirchengemeinschaft zugehörig betrachtet werden kann. Und es gibt die Exkommunikation als Spruchstrafe. Diese erfolgt durch ausdrücklichen Urteilsspruch seitens des Bischofs oder des Papstes.

      Ich bin aber kein Experte für katholisches Kirchenrecht. Du kannst dazu sicher im web einiges finden, z.B: in Wikipedia.
      Liebe Grüße, Heimo
    • @DonDomi

      Allerdings halte ich selbst dann einen Ausschluss für falsch, weil er gegen das Gebot der Liebe verstösst und das ist gem. Jesus das höchste Gebot.

      Wenn jemand ausgeschlossen wird, ist es nicht ein Akt des Nicht-Verzeihens. Es geht darum, dass der Mensch bewusst und willentlich in Sünden lebt und von diesen nicht lassen will. Als Adventist schädigt er dabei den Ruf der Kirche, die Grundsätze der Kirche, die sie lehrt. Wenn aber eine Kirche voll Mörder, Ehebrecher, Lügner, Spotter etc. ist, was wird man über sie von außerhalb denken? Alles Mögliche außer dass sie durch Gottes Geist geleitet wird.

      Ein "Adventist" ist derjenige, der adventistisch lebt. Möchte jemand nicht adventistisch leben, wozu braucht er dann ein Adventist zu heißen?

      Ist ein Mensch jedoch willig, nicht zu sündigen, hat aber die Probleme mit sich selbst und daher sündigt, wird für diesen Menschen gebetet, dass er die Sünde lasse. Von einem Ausschluss ist da noch keine Rede.


      Mit solchen Ausschlussaktionen fördert man nämlich nur den Eindruck dass die Adventisten eine Sekte sind.

      Hat Gott im AT auch eine Mose-Sekte gegründet, als Er befohlen hat, für die Übertretung der 10 Gebote zu steinigen? Hat Gott damals nicht gesagt, dass alles Unheilige, Unreine und Ungerechte nicht zum Tempel hinzutreten darf? Die Gemeinde ist der Leib Christi. Es ist falsch, gleichzeitig ein Nachfolger Christ zu heißen, und auf der anderen Seite in schweren Sünden zu leben. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch - und sogar vielmehr - klagt Gott um die Übertretung der 10 Gebote.

      Und nochmal: für Kleinigkeiten wird niemand ausgeschlossen, nur für schwere Sünden. Ich sehe diesen Umstand daher nicht als den Grund, Adventisten eine Sekte zu nennen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Ich denke und bin Gott auch sehr dankbar dafür, dass wir das Wort Gottes haben und dass es jedem suchenden Gläubigen verheißen ist, erkennen zu können "wer" in Gottes Augen die wahre Gemeinde und somit seine Gemeinde ist; es wird auch ganz klar beschrieben, welchen Charakter diese Gemeinde Jesu hat; auch wird ganz klar beschrieben, wie der Charakter dieser Gemeinde Jesu in der Praxis aussieht oder aussehen sollte - es geht um die Wahrheit, diese gilt es zu erkennen und auszuleben; habe ich diese Wahrheit und Willen, mit Gottes Hilfe in dieser Wahrheit zu leben, brauche ich in erster Linie als Stütze nur Jesus allein und so es möglich ist, Menschen die ebenfalls Jesus allein als ihren Führer lieben; ich brauche keine Organisation (egal welcher Art,politisch oder religiös) die mir Sicherheit oder Stütze auf dieser Erdenwelt gibt - "oder geben kann". Wie enstehen Organisationen, was wollen Organisationen, wer sind die Leute die solche Organisationen beherrschen, oder beherrschen wollen? Es sind Fragen, die immer wieder gestellt werden müssen und mit dem Wort Gottes geprüft werden sollten :) ;
      Evi
    • muss dir widersprechen,

      also als erstes möchte ich sagen dass ich Jsus Allein so nicht unterstützen kann. Jesus und der VATER in Gemeinschaft des heiligen Geistes ist das was zählt. Jesus Allein ist in diesem Sinne so glaube ich nicht biblisch. (Aber ich denke das ist nur eine andere Ausdrucksform.)

      Wenn du sagst du brauchst keine Organisation bzw. Gemeinde warum sagte Paulus dann....Hebräer 10

      22 so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser.
      23 Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;
      24 und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken
      25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.

      ?
      Die Jünger-Apostel usw legten ALLES Christliche Leben in Gemeinschaft aus. Essen,arbeiten,beten und sonst leben wurde in Gemeinschaft getan. Ich erkenne nicht eine einzige Stelle in der Bibel wo Gemeinschaft unwichtig bzw als unnütz und nicht notwendig angesehen wird.

      Ich glaube einen erfüllten Glauben und Erbauung kann man nicht alleine voll leben. Es ist nur ein Teil der aber in der Gemeinschaft zur vollen Reife gelangen kann.

      Ich war auch eine zeitlang einfach nur feige mir Menschen zu suchen die auch das Glauben an was ich glaube. Klar kommen damit Probleme aber die Segnungen übersteigen die Probleme bei weitem. Ich bin trotz alle Probleme froh in der Gemeinde zu sein. Ohne Gemeinde Gottes ist man einfach allein. Gott will jedem aber Geschwister schenken die dich stützen wo dus alleine nicht kannst.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • DonDomi schrieb:

      Das ist doch ein völliger Witz, in einem anderm Fred schreibt ihr, der Ausgestossene kann trotzdem noch am Gottesdienst teilnehmen. Aber man ächtet ihn, ich kenne das aus nächster Nähe. Weisst Du, hier in Europa mag man noch recht tolerant sein, aber diese Einstelllung kann dazu führen, dass man Geschwistern ihr ganzes Umfeld entzieht. Meine Freundin wird sich wahrscheinlich deswegen von mir trennen, weil sie sonst von ihrer Gemeinde ausgeschlossen wird. Das dumme daran ist, praktisch ihr gesamter Freundeskreis und ihr Umfeld ist dort. Ich verstehe sie sogar, aber dass eine Kirche eine derartige Kontrolle über ihre Geschwister übernimmt finde ich nicht gut, es geht dann nämich wirklich schon Richtung sektiererische Züge. Es ist Grundsätzlich immer schlecht, wenn Menschen Urteile über Dinge fällen, die sie nicht objektiv bewerten können, oft wird bei den Adventisten nämlich jemand wegen Äusserlichkeiten oder offensichtlichen Schwächen ausgeschlossen. Ich kenne da mehrere Fälle, wenn auch nicht hier in Mitteleuropa.
      Biblisch begründet ist für mich überhaupt kein Ausschluss - das Gebet von Nachfolgern Jesus, oder der Gemeinde Jesus, aber sehr wohl; wir brauchen alle die Unterstützung von Gott und benötigen seine Leitung und Führung; wenn Christen meinen sie müssten, oder hätten das Recht, jemanden von ihrer Gemeinschaft auszuschließen, indem sie demjenigen ihren Respekt, ihr Wohlwollen oder sogar ihre Fürsorge und Gemeinschaft entziehen, werde ich eine solche Einstellung nirgends in der Bibel bestätigt finden. Leider kann ich diese deine Erfahrung nur bestätigen ; es ist eine Lüge, wenn manche es schön reden wollen um ihr Gewissen zu erleichtern, indem man behauptet man achte denjenigen doch, aber Ausschluss muss eben sein. Die Praxis sieht nämlich so aus wie du sie oben beschrieben hast. Ich wünsche dir lieber DonDomi viel Liebe von unserem Herrn Jesus und Kraft; Gott kennt die Seinen und die Seinen kennen ihn und niemand wird sie aus seiner Hand reißen können. Vertraue auf Jesus allein, ihm ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Lege alles in Gottes Hand und vertraue.
      Evi :)
    • evi schrieb:

      Biblisch begründet ist für mich überhaupt kein Ausschluss - ...

      Du machst dir's aber schon einfach!
      Was ist dann mit den folgenden, schon weiter oben genannten, Schriftstellen?

      Mt 18,15-18 schrieb:

      Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde! Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner! Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr etwas auf der Erde bindet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf der Erde löst, wird es im Himmel gelöst sein.

      oder:

      1.Kor 5,9-13 schrieb:

      Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!
      Eines davon "sogar" ein Wort Jesu!?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Baptist schrieb:

      also als erstes möchte ich sagen dass ich Jsus Allein so nicht unterstützen kann. Jesus und der VATER in Gemeinschaft des heiligen Geistes ist das was zählt. Jesus Allein ist in diesem Sinne so glaube ich nicht biblisch. (Aber ich denke das ist nur eine andere Ausdrucksform.)

      Wenn du sagst du brauchst keine Organisation bzw. Gemeinde warum sagte Paulus dann....Hebräer 10

      22 so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser.
      23 Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;
      24 und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken
      25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.

      ?
      Die Jünger-Apostel usw legten ALLES Christliche Leben in Gemeinschaft aus. Essen,arbeiten,beten und sonst leben wurde in Gemeinschaft getan. Ich erkenne nicht eine einzige Stelle in der Bibel wo Gemeinschaft unwichtig bzw als unnütz und nicht notwendig angesehen wird.

      Ich glaube einen erfüllten Glauben und Erbauung kann man nicht alleine voll leben. Es ist nur ein Teil der aber in der Gemeinschaft zur vollen Reife gelangen kann.

      Ich war auch eine zeitlang einfach nur feige mir Menschen zu suchen die auch das Glauben an was ich glaube. Klar kommen damit Probleme aber die Segnungen übersteigen die Probleme bei weitem. Ich bin trotz alle Probleme froh in der Gemeinde zu sein. Ohne Gemeinde Gottes ist man einfach allein. Gott will jedem aber Geschwister schenken die dich stützen wo dus alleine nicht kannst.
      Ich denke auch so, Gemeinschaft ist von Gott gewollt und soll zur Erbauung und Wachstum im geistlichen Sinne dienen - dem möchte ich auch nicht widersprechen, ja es ist sogar das schönste was es geben kann, aber es muss leider beobachtet werden, dass sich aus diesen christl. Gemeinschaften (siehe kath.Kirche, auch andere christl. Kirchen) plötzlich im Laufe der Zeit eine Organisation entwickelt hat, welche sich der ursprünglichen christlichen Lebensweise, wie sie Jesus und die Aposteln gelebt haben, sehr entfernt hat. Gemeinschaft ist in der Bibel gut und richtig und von Gott gewünscht, Mißbrauch in Form von hirachischen Strukturen in jeder Form, jedoch nicht.
      Es freut mich sehr für dich, dass du dich in deiner Gemeinde wohl fühlst und du Geschwister hast mit denen du voll Vertrauen deinen Weg gehen kannst - wünsche dir auch weiterhin die Leitung und den Segen von unserem Herrn Jesus und natürlich auch von Gott Vater und Gott H.Geist.
      evi :)
    • evi schrieb:

      ... Mißbrauch in Form von hirachischen Strukturen in jeder Form, jedoch nicht. ...


      Hierarchische Strukturen sind in der Bibel gottgewollt und gottgegeben. Hierarchische Strukturen (in jeder Form) sind daher nicht eine Form des Mißbrauchs.

      Es gab und gibt Mißbrauch DURCH hierarchische Strukturen, das ist gegen Gottes Willen und Gebote - er wird das richten.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Jacob der Suchende schrieb:

      @DonDomi

      Allerdings halte ich selbst dann einen Ausschluss für falsch, weil er gegen das Gebot der Liebe verstösst und das ist gem. Jesus das höchste Gebot.

      Wenn jemand ausgeschlossen wird, ist es nicht ein Akt des Nicht-Verzeihens. Es geht darum, dass der Mensch bewusst und willentlich in Sünden lebt und von diesen nicht lassen will. Als Adventist schädigt er dabei den Ruf der Kirche, die Grundsätze der Kirche, die sie lehrt. Wenn aber eine Kirche voll Mörder, Ehebrecher, Lügner, Spotter etc. ist, was wird man über sie von außerhalb denken? Alles Mögliche außer dass sie durch Gottes Geist geleitet wird.

      Ein "Adventist" ist derjenige, der adventistisch lebt. Möchte jemand nicht adventistisch leben, wozu braucht er dann ein Adventist zu heißen?

      Ist ein Mensch jedoch willig, nicht zu sündigen, hat aber die Probleme mit sich selbst und daher sündigt, wird für diesen Menschen gebetet, dass er die Sünde lasse. Von einem Ausschluss ist da noch keine Rede.
      [...]
      Und nochmal: für Kleinigkeiten wird niemand ausgeschlossen, nur für schwere Sünden. Ich sehe diesen Umstand daher nicht als den Grund, Adventisten eine Sekte zu nennen.
      Hi

      Da fängt doch das Probem schon an, Du weisst doch gar nicht ob jemand sündigen will oder nicht, das weiss nur der Sünder und Gott. Wir sündigen doch alle und ich glaube die wenigsten tun es, weil sie es so toll finden. Aber hier nimmt sich die Gemeinde das Recht zu entscheiden, ob jemand willentlich sündigt oder nicht. Ehrlich gesagt wissen wir ja oft nicht einmal ob etwas eine Sünde ist oder nicht. Wir machen viele Sünden und merken es nicht einmal. Es ist nicht unser Recht zu entscheiden, ob jemand sündigt und ob er es willentlich tut oder nicht.


      Jacob der Suchende schrieb:

      Wenn jemand ausgeschlossen wird, ist es nicht ein Akt des Nicht-Verzeihens. Es geht darum, dass der Mensch bewusst und willentlich in Sünden lebt und von diesen nicht lassen will. Als Adventist schädigt er dabei den Ruf der Kirche, die Grundsätze der Kirche, die sie lehrt. Wenn aber eine Kirche voll Mörder, Ehebrecher, Lügner, Spotter etc. ist, was wird man über sie von außerhalb denken? Alles Mögliche außer dass sie durch Gottes Geist geleitet wird.
      Ah das ist also der wahre Grund: Das Bild das die Gemeinde gegen Aussen vorgibt. Weisst Du was, aus meiner Sicht gibt es nichts heuchlerisches als das. Man soll nicht versuchen gegen Aussen ein Bild zu machen, es ist ehrlicher, wenn man sich so gibt wie man ist, mit all seinen Fehlern. Dieses Bild nach Aussen führt nämlich genau dazu, dass man wegen Kleinigkeiten ausgegrenzt oder sogar ausgeschlossen wird. Es führt genau zu dem, was ich in vielen Adventsgemeinden wahrgenommen habe, man spielt eine heile Welt vor, die gar nicht existiert. In meiner Glaubensgemeinschaft kenne ich auch eine Gemeinde, die das so über Jahre praktiziert hat ohne dass die Probleme gelöst wurden. Du kannst Dir ja denken, was eines Tages geschehen ist, es kam zu einem riesigen Knall und alles Ungelöste und alle Probleme traten hervor, viele wechselten die Gemeinde oder kehrten Gott gleich ganz den Rücken zu. Bei einer Gemeinde geht es doch nicht darum, dass man sich gegen Aussen schön präsentiert, für das benötigt niemand eine Gemeinde, sondern dass man sich genau jenen annimmt, die in grossen Nöten stecken und seien es Mörder, Lügner Ehebrecher etc. Wenn Du ein wenig das Leben Jesu anschaust, so siehst Du, dass er sich genau dieser Seelen angenommen hat, warum sollten wir das nicht auch tun. Eine Gemeinde die so handelt macht nach aussen nämlich viel mehr Eindruck als eine scheinbar "perfekte Gemeinde"

      Jacob der Suchende schrieb:

      Hat Gott im AT auch eine Mose-Sekte gegründet, als Er befohlen hat, für die Übertretung der 10 Gebote zu steinigen? Hat Gott damals nicht gesagt, dass alles Unheilige, Unreine und Ungerechte nicht zum Tempel hinzutreten darf? Die Gemeinde ist der Leib Christi. Es ist falsch, gleichzeitig ein Nachfolger Christ zu heißen, und auf der anderen Seite in schweren Sünden zu leben. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch - und sogar vielmehr - klagt Gott um die Übertretung der 10 Gebote.
      In dieser Hinsicht rauche ich das alte Testament, diese Strafen haben heute keine Gültigkeit mehr, weil wir unter der Gnade Jesu stehen. Dank dem Opfer Jesu können alle Sünden vergeben werden.

      Jacob der Suchende schrieb:

      Und nochmal: für Kleinigkeiten wird niemand ausgeschlossen, nur für schwere Sünden. Ich sehe diesen Umstand daher nicht als den Grund, Adventisten eine Sekte zu nennen.
      Hier fängt doch das Problem an, Du resp. die Gemeinde entscheidet was eine grosse und was eine kleine Sünde ist. weisst Du das wirklich?

      @HeimoW:
      Hast Du mal den nächsten Abschnitt dieses Matthäuskapitels gelesen? Dort wird genau erläutert, wie diese Aussage gemeint ist. Du kannst gerne nach diesem Abschnitt handeln, aber dann wird für Dich der selbe Masstab angewendet, allerdings nicht von der Gemeinde sondern von Gott. Und da ich selbst derart unvollkommen bin, ist es mir lieber, wenn Gott mir Gnade schenkt, statt zu richten. Das ist eben das schöne an Gott: Du kannst ein Stückweit selbst entscheiden, welcher Massstab angewendet werden soll.

      Gruss
      DonDomi
    • HeimoW schrieb:

      Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde! Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner! Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr etwas auf der Erde bindet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf der Erde löst, wird es im Himmel gelöst sein.

      oder:
      Zitat von »1.Kor 5,9-13«
      Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!
      Für mich geht es da um eine Einstellung die jeder Christ erreichen sollte, d.h. keinen Gefallen mehr an sündigem Verhalten zu haben und dass in der Form zu zeigen, dass ich selbst so ein Verhalten nicht tue, Vorbild bin für andere. Dazu brauche ich nicht jemanden ausschließen, oder mit ihm nicht mehr reden; mein Denken wird nicht beschmutzt dadurch, vorausgesetzt ich denke bzw. kann richtig denken. Jesus selbst hat uns das vorgelebt wie es zu handhaben wäre. Siehe Jesu, er hat sich nicht, weder körperlich noch geistig beschmutzt, als er sich mit Huren und Sündern abgegeben hat, darum ist er ja gekommen. Für die Gelehrten und die vorgaben so viel von Gott zu wissen oder zu verstehen, für die ist er nicht gekommen, hat er selbst gesagt.
      Was die Hirachie angeht: Meine Vorstellung von Hirachie oder einer christl. Gemeinschaft, Gemeinde wäre die von Jesus: Lk.22/24: die Könige der Heidenvölker herrschen über sie und ihre Gewalthaber nennt man Wohltäter. Ihr aber sollt nicht so sein, sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Führende wie der Dienende. Ich aber bin mitten unter euch, wie der Dienende usw.
      Evi sta_hisf