Wann ist die Gnadenzeit zu Ende?

    • Die Gnadenzeit endet in dem Moment, wenn Jesus Seinen Mittlerdienst im Heiligtum beendet (Off 8,1."...... es entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.")
      Oder auch Off 10,6-7 <.....Es wird kein Verzug / Frist mehr sein. Sondern in den Tagen, wenn der siebte Engel sich anschickt zu posaunen, da vollendet sich der geheime Ratschluß Gottes, wie Er ihn seinen Knechten, den Propheten, als frohe Botschaft kundgetan.> (Frist im Zh. mit dem Evangelium --> Gnade)

      Wann genau das geschieht, kann keiner sagen, deshalb ruft Jesus uns auf, IMMER vorbereitet zu sein.
    • Hallo Stofi!

      Das die Gnadenzeit mit Offenbarung 8, 1 seine Ende nimmt, wegen der Stille im Himmel der Mittlerdienst aufhört, ist so nicht ersichtlich, wird ja auch nicht erwähnt, man kann auch was hineininteprtieren.

      Denn die Stille im Himmel, ist doch eher ein ehrfürchtiges Schweigen in Vorahnung der endsetzlichen Realität des Gerichts, welches Gott im Begriff steht, über die Erde ergehen zu lassen.

      Denn sein Mittlerdienst hört dann auf, wenn er zum Gericht auf die Erde gekommen ist siehe Lukas 21, 27

      27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.
      28 Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blicket auf und hebet eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.


      Herzliche grüsse, Blume winkexD13nei
    • Die Gnadenzeit endet in dem Moment, wenn Jesus Seinen Mittlerdienst im Heiligtum beendet (Off 8,1."...... es entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang."

      Der erste Satz ist zwar richtig, doch ob Off. 8,1 diesen Augenblick beschreibt, stelle ich wie "Blume" auch sehr in Frage. Die Stille im Himmel findet statt, weil das Lamm im himmlischen Thronsaal von Off. 5 das 7. Siegel öffnet und dies eine besondere Spannung im Himmel auslöst, weil laut der Geschichte in Off. 5 der ganze Himmel darauf wartet und wissen möchte, was in diesem Buch mit dem 7 Siegeln steht.

      Dazu müssen aber vorher alle 7 Siegel gebrochen werden. Die ersten 6 sind schon in Kp. 6 geöffnet worden. Nach jedem Siegel, das geöffnet wird, werden Johannes in der Vision Ereignisse gezeigt, die im Laufe der Geschichte über diese Welt hereinbrechen würden. Im 6. Siegel werden ihm schon die letzten Vorzeichen der Wiederkunft Jesu und dann auch schon die Wiederkunft Jesu und der Tag des Gerichtes gezeigt, wo Menschen lieber sterben wollen, als dem der auf dem Thron sitzt und dem Lamm ins Angesicht zu blicken.

      Wer ist also der, der auf dem Thron sitzt zum Unterschied vom Lamm, vor dem diese Menschen in Furcht und Schrecken die Berge und Felsen über sich zusammenbrechen wünschen?

      Kp. 7 ist dann ein Einschub, wo dem Johannes eine Antwort auf die Frage am Schluss von Kp. 6 gegeben wird. Wer kann an diesem Tag des Gerichtes geschehen? Die kurze Antwort ist: Die 144.000 versiegelten werden bestehen! Es sind Knechte Gottes! Was für Leute sind das also?

      Eigentlich ist die Antwort darauf schon im 2. Teil von Kp. 7, wo Johannes eine unzählbare Schar sieht, die aus der großen Trübsal kommen werden und das Siegel Gottes an ihrer Stirn haben werden. Die besondern Kennzeichen dieser Schar der 144.000 gibt es dann noch in Off. 14, 1-5.

      Nach dieser Szene wird der Fokus im Himmel in Off. 8,1 wieder auf das Lamm mit dem immer noch geschlossenen Buch gelenkt, das nun das 7. Siegel von dem Buch noch zu öffnen hat.

      Jetzt wird´s erst richtig spannend im Himmel, denn bevor das letzte Gericht kommt, kommen noch Ereignisse, die nach dem Öffnen des 7. Siegels im Himmel und auf Erden geschehen sollen. Im Himmel hört man nun keinen Ton mehr, wie vorher. Alles starrt auf das Lamm und das Buch, das nun nach dem Brechen des letzten Siegels aufgehen müsste. Nach einer halben Stunde dieser Stille, kommt aber wieder Bewegung in den Himmel.

      7 Engeln, die vor Gott bereit stehen, werden 7 Posaunen überreicht. Dann gleich darauf kommt da im Himmel ein besonderer Engel daher und geht mit einem goldenen Räuchergefäß an den Altar im Himmel, um zu räuchern. Gebete steigen auf und werden zu Gott hin von diesem Engel vermittelt. Dann Feuer vom Altar, das auf die Erde fällt. Donner, Stimmen, Blitze, Erdbeben sind die Folge und dann die 7 Engel, die ihre Posaunen blasen. Und los geht´s !

      Eine Posaune nach der anderen und alle Bereiche der Schöpfung, Erde, Meer, Wasserströme, Wasserbrunnen, Sonne, Mond und Sterne werden zu einem Drittel geschädigt. Dann kommen noch die 5. und 6. Posaune in Kp. 9, die in Kp. 8, 13 als 3 Wehe angekündigt werden.

      Das alles sind wohl Ereignisse, die noch vor dem Kommen Jesus über diese Welt hereinbrechen werden, und die Gott dem Propheten im Zusammenhang mit der Öffnung des 7. Siegels in Off. 8 im Voraus sehen lässt.

      Das kann also nicht schon das Ende der Gnadenzeit sein, denn zumindest die ersten 6 Posaunen schildern Ereignisse, die sich noch vor dem Ende der Gnadenzeit ereignen müssten. Erst mit Beginn der 7. Posaune scheint dieses Ende und das Geheimnis Gottes zur Vollendung zu kommen.

      Die große Streitfrage bei diesem Thema ist nur, ob die 7 Posaunen Teil des 7. Siegels sind, oder ob sie eine eigene Visionenreihe sind, die mit dem 7. Siegel nichts zu tun haben?

      Was lest ihr aus dem Textzusammenhang von Off. 8, 1-13 heraus???

      Armin
    • Armin Krakolinig schrieb:

      Der erste Satz ist zwar richtig, doch ob Off. 8,1 diesen Augenblick beschreibt, stelle ich wie "Blume" auch sehr in Frage. Die Stille im Himmel findet statt, weil das Lamm im himmlischen Thronsaal von Off. 5 das 7. Siegel öffnet und dies eine besondere Spannung im Himmel auslöst, weil laut der Geschichte in Off. 5 der ganze Himmel darauf wartet und wissen möchte, was in diesem Buch mit dem 7 Siegeln steht.
      Das ist im Bezug auf die Siegel-Prophetie nicht ganz logisch. Wir wissen, dass der "Lärm" im Himmel sich auf den Mittlerdienst Jesu bezieht. Tag und Nacht ist ein reger Betrieb im Himmlischen Heiligtum, es ist kein stilles Abrakadabra.

      Wenn es Stille sein wird, heißt, dass keine Sündenvergebung mehr statt findet, es hat aufgehört. Jesus zieht Sein hohepriesterliches Gewann aus und zieht Sein Königliches Kleid an, alle Engel schicken sich zu Ihm und werden sich mir Jesus auf den Weg zur Erde begeben.

      Jesus hat als Lamm ALLE Siegel aufgebrochen. Warum sind alle erst bei dem 7. so sehr gespannt (neugierig), dass eine Atemstille in der Bibel beschrieben werden müsste? Was hätte das bringen sollen (sogar mit Angabe von Zeit), wem dienen? War vorher keiner gespannt, was im Siegel 1 bis 6 drin ist? Warum bei 7. besonders? (rhetorisch)

      Ne, also das glaube ich gar nicht, dass es die Spannung im Himmel beschreibt. Die Stille im Heiligtum als Ende des Priesterlichen Dienstes scheint mir sehr logisch zu sein und im Kontext sehr nachvollziehbar....hat auch eine wertvolle Botschaft für die Gläubigen. Ob im Himmel jemand gespannt oder neugierig ist, was haben wir hier davon?
    • Lieber @Armin, das Buch Offenbarung zeigt mehrere Bilder von der gleichen Sache. Es geht um die Geschichte des Evangeliums auf unserer Erde von Anfang bis zur Neuen Erde. Ein mal wird es im Bild der Gemeinden, ein mal im Bild der 7 Siegel und ein mal dem der Posaunen dargestellt. Gemeinden, Siegel und Posaunen sind nicht chronologisch hinter einander, sondern überschneiden sich, oder überdecken sich ganz.
      nfU :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Deine logischen Überlegungen zum 7. Siegel lass ich mal so stehen, aber aus dem Text von Off. 8,1, wo nur von einer Stille im Himmel die Rede ist, kann ich keinerlei Bezug zum Ende des U-Gerichtes erkennen. Da wäre für mich in der Tempelvision vor den 7 Plagen in Off. 15, 5-8 schon ein deutlicherer Hinweis auf das Ende der Fürsprache Jesu zu sehen - meinst Du nicht auch?

      Ich kann in Off. 8, 1-5 auch nicht erkennen, dass hier der Hohe Priester Jesu seine Kleider wechselt. Das musst Du ja in diesen Text hineinlesen!

      Aber vielleicht sagts Du uns noch, wo Du in dem Text überhaupt den H-P siehst? Sollte es der Engel am Altar sein, dann tut der dort doch etwas völlig anderes als seine Kleider wechseln.

      Wenn Du auch noch die halbe Stunde Stille betonst, die ja im Text vorhanden ist, was bedeutet dann für Dich diese Zeit? Ist sie für Dich prophetisch zu berechnen, wie es manche Interpreten tun? Was am Ende der Fürsprache wird da eine halbe Stunde lang passieren, wenn es Stille wird im Himmel.

      Übrigens den Text kann man vom Grundtext her auch sinngemäß so verstehen: "und es entstand ein Schweigen bei einer halben Stunde". Das würde darauf hinweisen, dass es vorher diese schweigende Stille im Himmel noch nicht gab und auch nachher von einer Stille nicht die Rede ist, wenn das Donner und Stimmen hörbar werden.

      Auf die große Streitfrage bei diesem Thema, ob die 7 Posaunen Teil des 7. Siegels sind, oder ob sie eine eigene Visionenreihe sind, die mit den vorhergehenden 6 Siegel oder mit dem 7. Siegel eventuell nichts zu tun haben, bist Du noch gar nicht eingegangen. Kannst Du auch dazu etwas sagen?

      Armin
    • Die letzte Phase der Gnadenzeit

      Baptist schrieb:

      ab wann ist die Gnadenzeit zu Ende+Was sagt die Bibel und Ellen White?
      In Lukas 21,24 spricht Jesus vom Ende der Heidenzeiten:

      Bibelstelle

      Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

      Wann waren/wurden "die Zeiten der Heiden erfüllt"? Dies war am 7.Juno 1967 - also vor bald 50 Jahren - als Israel im Sechs-Tage-Krieg ganz Jerusalem und auch den Ostteil mit dem Tempelberg und der Klagemauer erobert hatte. In Hesekiel 30,3 wird diese Zeit "die Zeit der Völker" genannt!
      Dies sind zugleich auch die in Daniel 4 erwähnten
      >>"sieben Zeiten" (Daniel 4,13.20.22.29) der Nationen<<! ===> Eine Zeit sind 365 prophetische Tage = 365 Jahre!
      ===> Diese 7 Zeiten dauerten 7 x 365 Jahre = 2.555 Jahre! Ihr Beginn war im Jahr als die Belagerung Jerusalems durch Nebukadnezar begann und zwar 588 v.Chr.!
      ===> 588 v.Chr. + 2.555 Jahre = 1967 n.Chr.


      Seit 1967 läuft nunmehr die letzte Phase der Gnadenzeit bis zur baldigen Entrückung der Gemeinde. Laut Jesu Aussage "wird diese Generation nicht vergehen, bis alles geschehen wird."(Lukas 21,32) Eine Generation dürfte gemäss Psalm 90,10 70-80 Jahre dauern; somit kann man mit der Wiederkunft Jesu im Zeitraum von 2037 - 2047 rechnen! Maranatha! - Unser Herr kommt bald!

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    • ZItate:
      Gott hat uns nicht offenbart, wann genau diese Botschaft nicht mehr verkündigt werden oder die Gnadenzeit zu Ende gehen wird. Was uns offenbart wurde, sollen wir für uns und unsere Kinder akzeptieren. Aber wir sollten nicht danach streben, Dinge zu erfahren, die der Allmächtige uns nicht mitteilen möchte ... {CKB 161.1}

      In der Zeit der Trübsal wiegelt Satan die Gottlosen auf, sie belagern Gottes Volk, um es zu vernichten. Aber er weiß nicht, daß hinter den Namen in den himmlischen Büchern bereits das Wort „vergeben“ geschrieben worden ist. The Review and Herald, 19. November 1908. {CKB 165.5}
      Die ganze Gnadenzeit ist eine Phase, in der die Menschen geprüft und erprobt werden; doch alle, die Christus gehorchen, werden die Worte des inspirierten Johannes an sich erfahren: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Johannes 1,12. Der Herr Jesus kam, um jeden ernsthaften Wahrheitssucher zu stärken und um den Vater zu offenbaren. Er ließ nicht zu, dass irgendetwas sein Denken von dem großen Werk ablenkte, in Männern und Frauen das moralische Bild Gottes wiederherzustellen. Und jeder Mensch muss erkennen, dass die große und vordringliche Aufgabe seines Lebens darin besteht, diese Gottähnlichkeit zu empfangen und den Charakter auf das zukünftige Leben vorzubereiten ... {CS 27.4}

      Mich erreichten Briefe, in denen man mich fragte, ob mir gesagt worden sei, wann die Gnadenzeit zu Ende gehen werde. Ich antworte, daß ich nur eine Botschaft weiterzugeben hätte: Jetzt ist es Zeit zu wirken, „solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“. Johannes 9,4. Jetzt, gerade jetzt ist es Zeit zu wachen, zu arbeiten, zu warten. Das Wort des Herrn zeigt uns, daß das Ende aller Dinge nahe ist. Es weist mit aller Entschiedenheit darauf hin, daß jedem Menschen die Wahrheit ins Herz gepflanzt werden muß, um das Leben beherrschen und den Charakter heiligen zu können. Der Geist des Herrn arbeitet daran, den Menschen die Wahrheit aus dem inspirierten Wort einzuprägen, damit alle, die sich als Nachfolger Christi bezeichnen, eine heilige Freude erleben, die sie auch an andere weitergeben können. Die richtige Zeit zu arbeiten, ist jetzt, genau jetzt, solange es Tag ist. Aber nirgendwo findet sich der Auftrag, jemand solle die Heilige Schrift studieren, um — wenn möglich — herauszufinden, wann die Gnadenzeit enden wird. Gott hat keine solche Botschaft für sterbliche Menschen. Er will nicht, daß ein Sterblicher verkündet, was er im Geheimen beschlossen hat. The Review and Herald, 9. Oktober 1894. {FG1 202.2}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

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