Vergebung Gottes und Vergebung zwischenmenschlich: Unterschiede

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    • Vergebung Gottes und Vergebung zwischenmenschlich: Unterschiede

      Hallo,

      sowohl zwischenmenschlich als auch erlösungstechnisch ist die Vergebung ein wichtiges Element. Aber wie funktioniert sie? Wie funktioniert die Vergebung Gottes? Wie funktioniert es zwischenmenschlich? Können wir das aufeinander übertragen?

      Ich möchte gerne Eure Meinung wissen, bevor ich meine Gedanken dazu preisgebe.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Ohne Christus keine Vergebung und kein vergeben.

      Vergibt mir mein Nächster nicht oder umgekehrt, kann auch Gott mir nicht vergeben. Vergebung kann nur geschehen wenn wir es mit Christus machen und über Christus.

      Die Reue, kann ich spüren was ich anderen angetan habe, und wer läßt sie mir spüren, Christus führt uns in die Reue und ohne Christus gibt es keine Reue und Vergebung das gehört zusammen.

      Wie oft sagen wir es tut mir leid, und sündigen gleich weiter, weil wir Christus nicht einbezogen haben. Tun wir dies, dann werden wir uns verändern bzw. Christus hilft uns zu verändern, das wir es nicht mehr tun, man kann auch sagen er ist unser Wächter, er gibt uns was neues, eine Veränderung unseres Charakters, so das wir nicht wieder sagen müssen, es tut mir leid, sondern das wir dem Nächsten wohlgesonnen sind und für IHN sind, und das spürt der Nächste dann auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Sunlight schrieb:

      die Katholiken meinen, dass es auch ohne geht.
      dieses Video kannst du nicht als glaubwürdige Quelle nehmen. Die Aussagen der Katholiken wurden zusammen geschnipselt; Sowas wie "-Jesus ist nicht Gott-" könnte auch aus dem Zusammenhang gerissen sein, den wir nicht kennen. Wenn dann auch noch so böse Musik gespielt wird, ist das respektlos. Das wird zwar leider auch oft mit uns Adventisten gemacht, aber ist nur oberflächliche Hetzpropaganda (von beiden Seiten)

      Allerdings denke ich auch, da steckt schon etwas Wahres dran, "Ist Chirstentum heute nur noch Humarismus" soll morgen (Sonntag) um 20 Uhr beim nächsten Input-live Talk behandelt und diskutiert werden.

      Thema über input-live in unserem Forum: Input Live Talk - schaltet ein.
      input-live.de/

      .

      Nun noch eine Antwort zum Thema: Wie Vergebung funktioniert, hat Gott uns im AT sehr deutlich gemacht, denn alle Gesetze und viele Geschichten deuten auf Jesus:
      -der Opferdienst an der Stiftshütte zeigt die Schritte, die zur Vergebung durchlaufen werden müssen; das ist wohl die detaillierteste Erläuterung der Vergebung in der Bibel (schätze ich)
      -die Geschichte Israels: Sklaverei in Ägypten, Befreiung durch das Blut des (Passa-)Lammes, Taufe im Roten Meer, ---die nächsten Schritte zeigen den weiteren Weg ins Reich Gottes:--- Wüstenwanderung , Durchzug durch den Jordan (Erneute Taufe/Spätregen) , Einnahme Jerichos usw.
      -die Freistädte als Zufluchtsmöglichkeit für Sünder(Mörder) zeigen auch symbolisch die Rettung durch Christus
      -die eiserne Schlange: Vertraue der Zusage, dass du um errettet zu werden nur auf Jesus und das Kreuz schauen musst
      -Abraham opfert seinen Sohn
      das ist, was mir spantan einfällt; sicherlich gibt es noch mehr Typologien

    • ich wundere mich auch, wie solche Videos ernst genommen werden können und sogar von Adventisten. Das habe ich als E-Mail bekommen und wollte wissen, wie man bei uns auf solche Sachen reagiert.

      Bei Katholiken ist es aber schon so, dass sie aus ihren Werken gerettet werden, so brauchen sie Blut Jesu in der Tat nicht, oder?
      Gruß
      Sunlight
    • Hallo Sunlight,

      nein, ganz so stimmt es nicht. Mein Tauflehrer hat mir das mal erklärt. Er sagt damals, dass er fasziniert davon sei, wie die Katholiken Rettung aus Gnade udn Rettung aus Werken miteinander konform bringen.

      Wenn Du Dir den Weg der Erlösung als Weg von 100m vorstellst, kann kein Mensch die 100m komplett alleine gehen (also Werke). Aber derjenige, der lieber selbst Hand anlegt, wird 95m gehen, die letzten 5m kommt Jesus ihm entgegen (Gnade). Derjenige, der das nciht kann, geht vllt. nur 2m und Jesus geht ihm dann die fehlenden 98m entgegen.

      So sehen das die Katholiken, Aber das ist hier nicht das Thema.

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Liebe ingeli,

      bitte pass auf, was ich schreibe. Ich schrieb die Meinung der Katholiken nider, nciht meine eigene. Ich bin STA, kein Katho.

      Hallo @Jan:,

      danke für die vielen Beispiele, die Du angebracht hast. Leider verstehe ich so gar nicht, was Du damit sagen möchtest, also - inwieweit sie auf meien Frage antworten. Kannst Du anhand eines (oder aller) der Beispiele mal ausfüphren, wie Vergebung funktioniert? Danke.

      LG

      Kathrin
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    • Hallo, was war da jetzt falsch, ich habe es so geschrieben wie es beim Katholischen Glauben einfach ist und nichts anderes.

      Weil ich dir auf deinen Beitrag mit Kathrin geantwortet habe, habe ich noch lange nicht gemeint das es deine Meinung ist, du wirst mir wohl das zugestehen, das ich richtig lesen kann und raus höre was da geschrieben steht oder nicht ?
    • Entschuldige, dann hab ich das falsch verstanden. Ich dachte, Du beziehst dies auf mich, weil Du mich mit meinem Vornamen direkt angeredet hast. blusgfrsge

      Ok. Dann anders. Ich denke nicht, dass "Heilige" oder Maria da irgendwas tun können - die sidn schließlich tot. Aber ehrlich gesagt möchte ich in diesem Thread nicht den Katholischen Glauben auseinandernehmen, sondern darüber reden, wie WIR die Vergebung sehen, sowohl Gottes Vergebung, als auch die zwischenmenschliche.
      Wenn Du noch was wichtiges zu den Kathos sagen willst, kannst Du das natürlich machen. ;) Aber ich bitte dann darum, demnächst wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen. :)

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Jesus ist gekommen, als Erlöser und Wegbereiter, das wir wieder zu Gott unseren Vater heimkehren können, wo er uns schon die ewigen Wohnungen vorbereitet hat.

      Jesus Christus ist der Erlöser und Befreier unserer Sünden, Gott kann uns erst vergeben, wenn wir Jesus angenommen haben als Erlöser.
    • Hallo,

      @ingeli: Wenn Jesus erst die STädte bereiten musste, wie konnte dann Mose, der gesündigt hatte, zu Gott in dne Himel kommen? WIe Elia? Wie Hennoch, üpber den wir nichts wissen?

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • @sanfterengel, ich habe weder Städte noch Stätte geschrieben, ich habe von Wohnungen geschrieben und hat das Jesus gesagt oder hat er es nicht gesagt, und was hat er wohl damit gemeint ?

      *******************

      " im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen, wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben, den ich gehe hin um euch eine Stätte zu bereiten " Johannes 14,2

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Wenn du dich an mir versündigt hast und mich um Vergebung bittest, so vergebe ich dir aus Liebe, der du mein(e) Glaubensbruder(schwester) bist, nach den Worten Jesu aus Lk 17,3.4!!!

      Wir Menschen können uns jederzeit ohne Blutvergießen, ohne den Tod eines Unschuldigen Opfers vergeben, jedoch Gott benötigte den „stellvertretenden“ Tod seines Sohnes, denn sonst hätte er uns Menschen nicht vergeben können und die Schuld aus den begangenen Sünden wäre unbezahlt bzw. ungesühnt geblieben!? So wird es zumindest gelehrt.

      Wären wir Menschen da nicht Gott moralisch überlegen, wenn wir ohne irgendetwas verzeihen können: etwa Eltern, die wie im Gleichnis vom verlorenen Sohn an ihren Kindern handeln können (siehe Lk 15,11-24)???Stimmt die Aussage Davids in Ps 103,13 doch noch?

      Wären wir Gott dann nicht auch in Punkto Liebe weit überlegen, wenn wir ohne den Tod eines unschuldigen Stellvertreters zu fordern, die Vergehen unserer Mitmenschen rein aus Zuneigung vergeben können? Stimmt dann die Aussage nicht mehr, dass Gott die Liebe ist, wenn wir Menschen als Geschöpfe ein viel barmherzigeres Prinzip der Vergebung als unser aller Schöpfer haben?

      Gruß Suchender
    • Suchender schrieb:

      Wir Menschen können uns jederzeit ohne Blutvergießen, ohne den Tod eines Unschuldigen Opfers vergeben, jedoch Gott benötigte den „stellvertretenden“ Tod seines Sohnes, denn sonst hätte er uns Menschen nicht vergeben können und die Schuld aus den begangenen Sünden wäre unbezahlt bzw. ungesühnt geblieben!? So wird es zumindest gelehrt.
      Gott vergibt uns aus Liebe und Sein Liebe war der Grund dafür, warum er seinen Sohn geschickt hatte um uns zu erretten. 1. Johannes 4,10:
      Darin besteht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.
      Viele Grüße,
      h264
    • Hi

      Erstmal ist Vergebung eine Sache, die wir persönlich steuern können. Es spielt keine Rolle ob uns der nächste vergibt oder nicht, entscheidet ist, dass Gott un vergibt. In unserer Kirche wurde das Thema einmal an einem Jugendtag behandelt. Folgende Punkte wurden dabei ausgearbeitet, die notwendig sind damit man Vergebung erlangen kann:
      1. Sünde erkennen:
      Durch das Wort Gottes werden vorhandene Sünden und
      Mängel beleuchtet. Wer mit sich aufrichtig ist, gelangt
      zur Erkenntnis dessen, was er in Gedanken, Worten und
      Werken gefehlt hat.

      2. Sünden bereuen:
      Es muss uns tatsächlich leid tun, was wir falsch gemacht
      haben. Dazu kommt das Bekennen der Sünden vor
      Gott.

      3. Busse tun:
      Versuchen, das Fehlverhalten mit den zur Verfügung
      stehenden Mitteln wieder gut zu machen. Dies ist leider
      nicht immer möglich.

      4. Dem nächsten vergeben
      Vergeben im gleichen Mass wie in unserer Bitte im Unser
      Vater: „ Und vergib uns unsere Schulden, wie wir unseren
      Schuldigern vergeben.“

      5. Sehnsucht nach Gnade:
      Das herzliche Verlangen, mit Gott versöhnt zu werden.

      6. Glaube
      Wir müssen glaube, dass es durch das Opfer Jesu möglich
      ist, dass uns die Sünden vergeben werden können.

      7. Versprechen, ich zu ändern
      Dies äussert sich auch darin, dass wir den Willen haben,
      nicht wieder in die gleiche Sünde zu fallen.

      Ich hoffe ich konnte damit etwas helfen.

      Gruss
      DonDomi
    • Hallo DonDomi!

      Wir lesen auch noch im bekannten „Vaterunser“, dass Gott in gleicher Weise vergibt, wie auch wir unseren Schuldigern vergeben (Mt 6,12). Sollte uns das nicht in Bezug auf unsere Anschauung über das Rechtsprinzip der göttlichen Vergebung zu denken geben? Steht nicht, wie schon im "Vaterunser" von Jesus erwähnt, auch in Mt 18,32-35 bzw. Lk 15,11-24, dass Gott in der selben Weise vergibt, wie wir Menschen nach dem Worte Gottes dazu angehalten sind?

      Warum lehrte Johannes der Täufer niemanden, von dem in Lk 1,76.77 gesagt wird, dass er die Wege Jesu bereiten sollte,„um seinem Volke Erkenntnis des Heils zu geben in Vergebung ihrer Sünden“, dass der Tod des Messias eine absolute Notwendigkeit ist, damit Gott den Menschen ihre Sünden vergeben kann bzw. darf?

      Warum predigten auch die Jünger Jesu nach seinem Tod (Apg 2,38; 5,31; 26,18; 1.Kor 6,11; 1.Joh 2,12), wie schon Gott selbst (2.Chr 7,13.14; Jer 36,3) bzw. die Propheten im AT (Ps 79,9; Jes 55,7; Hes 18,21-23), Johannes der Täufer als Wegbereiter (Mk 1,4; Lk 3,3) und Jesus in der Zeit seines Wirkens auf Erden selbst (Mt 9,1-8; Lk 7,47-50; Joh 8,1-11), die Buße zur Vergebung der Sünden ohne den Tod Jesu als absolute Notwendigkeit zur Rechtfertigung, wie es ihnen ihr Herr auch in Lk 24,47 kurz vor seiner Himmelfahrt aufgetragen hatte?

      Warum bittet Jesus in Lk 23,34, als er kurze Zeit vor seinem Tode am Kreuz hing, seinen Vater um Vergebung für seine Mörder, wenn sein Tod als Fundament des göttlichen Vergebungsprinzips eine absolute Notwendigkeit war, damit Gott ihnen die Sünde der Tötung Jesu und auch uns und allen Menschen ihre Sünden vergeben kann oder darf?

      Warum wurde jedoch von den Aposteln der Mord an Jesus stets als Vorwurf an die Juden verkündigt (z.B. Apg 2,22.23; 3,15; 5,30; 7,51-53; 10,39; 13,26-28), wenn Gott den Tod seines Sohnes unbedingt benötigte, um uns Menschen Vergebung gewähren zu dürfen?

      Gruß Suchender