Spaltungen und Einheit in der Adventgemeinde

    • Atze schrieb:

      Siehst Du das meinte ich bezüglich „differenziertem Denken“. Kritik am System der RKK bzw. Papsttum wird (nicht nur von Dir) gleichgesetzt damit, dass man denkt…Katholiken = schlechte Menschen = muss man meiden wie die Pest.
      Da sind wir uns dann einig. Ich Verkündige Jesu und wenn ich dann im Gespräch feststelle zu welcher Kirche oder auch nicht jemand
      gehört, fang ich an mich differennziert zu unterhalten. Ich versuche nicht mit der Türe ins Haus zu fallen.

      Wenn Verwandte Adventisten,meiner Frau gleich sagen,(Sie ist RKK) das sie nicht in den Himmel kommt weil sie den Sabbat nicht hällt,
      dann fällt mir dazu nichts mehr ein....

      Wenn ich als Adventist,wie in unseren Glaubenspunkten das Verhälltnis zu anderen Christen beschrieben ist,
      im ACK mitarbeite entsprechende Reaktionen bekomme, wo ist bei Dir das Differennzieren zu erkennen?

      Wenn liebevolles Verhalten als fauler Kopromiss missbraucht wird was soll man davon halten?
      Entweder bist Du aufrichtig oder ein Blender...!?

      Ist man so naiv oder blöde,das man glaubt das man sich nicht mit den Gläubigen über Unterschiede unterhällt und kritisch beleuchtet???
      Was glaubst Du, was meine Katholische Frau und Adere von mir schon über Ihre und unsere Kirche erfahren haben???
      Trotzdem Liebe ich Sie, respektiere ihren Glauben und wir machen gemeinsam unsere Morgenandacht...
      Das können wir aber nur, weil wir Beide Jesus als Freund und Erlöser haben!
    • philoalexandrinus schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Trotz Toleranz hat Konstantin mitgeholfen, "Zeit und Gesetz", nicht nur die Woche, zu verändern.
      Freudenbote, da muss ich deine STA - Brille etwas zurechtrücken : Ich habe weder für noch gegen Konstantin geschrieben, sondern nur ein Faktum seiner Politik als Angelpunkt genannt. Da ist "Trotz Toleranz - - " als Argument völlig fehl am Platz !!
      ("Zu dem Zeitpunkt, als Feldmarschall Paulus in Stalingrad kapitulierte - - " wäre auch weder ein Argument für noch gegen Paulus ! Aber : Hauptsach' wir hauen den Katholike bei jeder Gelegenheit eine rein!? )
      Die STA-Brille habe ich bereits abgelegt, trage eine "messianische/christliche.
    • Brillen ablegen!

      Apropos Brillen!
      Gestern hatten wir im MLH einen "Bibelauslegungs" - Abend, wo es auch um Brillen ging, die man ablegen solle beim Bibelstudium. Möchte diese "4 Brillen" hier kurz zitieren:
      1. Die Brille der Überheblichkeit bitte ablegen! (Z.B.: "Nur wir als Kirche verstehen das Wort Gottes richtig!" - oder : "Wir sind das wahre Israel!")
      2. Die Brille mit dem Denken von Gegensätzen her! (Z.B.: Zeit - Ewigkeit / Himmel - Erde) Das Dualistische Denken bitte ablegen! ===> Man solle zu einem ganzheitlichen Denken kommen!)
      3. Die Brille vom generalisierendem Verständnis von Schuld und Sühne! (Z.B. zu sagen. "Wir sind alle Sünder!" genüge nicht, denn da kommen die Opfer zu kurz! Vielmehr sollten wir Erschrecken vor der Sünde! (Furcht vor Gott!) Wer Leid angetan habe, solle sich um Wiedergutmachung bemühen!)
      4. Die Brille der Spirituellen Umdeutungen! (Z.B. wenn es in Luk.6,20 heiße: "Selig seid ihr Armen!" Dann sind hier nicht die "Armen im Geiste" gemeint, sondern die wirklich "Armen", "Mittellosen", denn zu Jesu Zeiten waren 90 % der Bevölkerung wirklich arm und verschuldet!)
      Alle diese 4 Brillen sollen wir beim Bibellesen ablegen, um wirklich zum eigentlichen Text, zur eigentlichen Aussage des Textes der Bibel durchzudringen!
      Literatur-Empfehlung: Luise Schottroff: Die Gleichnisse Jesu
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      HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Gehorsam bedeutet kompromisslosigkeit.
      Das ist ein Irrtum.
      Dem Buchstaben gehorchen mag Kompromisslosigkeit erfordern, den Sinn einer Anordnung (Gottes) im Alltag auszuleben erfordert eher Weisheit.

      Das ist falsch! Du (Ihr) verwechselst Kompromisslosigkeit mit der Vielfalt an Improvisation-en, bzw. mit der Vielfalt an Erfüllungswegen. Gott duldet KEINE Kompromisse im Gehorsam, in der Gottesanbetung. Um Seine unveränderlichen Regeln zu befolgen, habe ich aber viele Möglichkeiten, ich kann viel und phantasievoll improvisieren. Aber einen religiösen Kompromiss sind weder Daniel, noch seine Kumpanen eingegangen.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

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      Stofi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Gehorsam bedeutet kompromisslosigkeit.
      Das ist ein Irrtum.Dem Buchstaben gehorchen mag Kompromisslosigkeit erfordern, den Sinn einer Anordnung (Gottes) im Alltag auszuleben erfordert eher Weisheit.
      Das ist falsch! Du (hr) verwechselst Kompromisslosigkeit mit der Vielfalt an Improvisation-en, bzw. mit der Vielfalt an Erfüllungswegen. Gott duldet KEINE Kompromisse im Gehorsam, in der Gottesanbetung. Um Seine unveränderlichen Regeln zu befolgen, habe ich aber viele Möglichkeiten, ich kann viel und phantasievoll improvisieren. Aber einen religiösen Kompromiss sind weder Daniel, noch seine Kumpanen eingegangen.

      .
      Stofi, in welcher Schrift schreibst und liest Du ? In welcher Sprache redest, denkst und liest und argumentierst Du ?

      Ätsch ! In der der lateinischen Tradition ! (Wir müssen und demütig beugen vor der Tatsache, dass ein Muslim seinen Koran lesen kann - - und wir auf ja schon sehr interpretierende Bibelübersetzungen angewiesen sind . - eine ordentliche ( ! ) (tiefe !!) Kenntnis der Grundtexte ist leider unter STA eine sehr sehr grosse Seltenheit .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      Daniels Haltung vor "Vorsicht", keine Kompromisslosigkeit.

      Warum schützte Daniel das Leben der babylonischen Zeichendeuter? Das war ein "Kompromiss".


      Das war überhaupt kein Kompromiss! Daniel hat, natürlicherweise, das Leben der Menschen gerettet. Es war von ihm ein sehr edles und göttliches Verhalten. Daniel hat damit weder Gebote gebrochen, noch die Sünde gedeckt. Auch du oder (hoffentlich) jeder andere Mensch müsste Leben retten können... oder fragst du bei einem Unfall erst, welche Konfession die Unfallopfer haben, um ihnen erst nach deinem Urteil zu helfen oder nicht?

      Ob Zeichendeuter oder Lügner, ob Fremdgeher oder Angeber .... welcher von denen sind besser? Welche würdest du schützen, welches Leben vom Tod retten?

      Wie kurzsichtig und charakterlos sind solche Aussagen? Es ist ersichtlich, dass die Natur Gottes, Sein Charakter völlig anders ist... und diesen sollen wir nachahmen.. in Vollkommenheit (aus ganzer Kraft, Gemüt, Seele).

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      philoalexandrinus schrieb:

      Stofi, in welcher Schrift schreibst und liest Du ? In welcher Sprache redest, denkst und liest und argumentierst Du ?
      Ätsch ! In der der lateinischen Tradition ! (Wir müssen und demütig beugen vor der Tatsache, dass ein Muslim seinen Koran lesen kann - - und wir auf ja schon sehr interpretierende Bibelübersetzungen angewiesen sind . - eine ordentliche ( ! ) (tiefe !!) Kenntnis der Grundtexte ist leider unter STA eine sehr sehr grosse Seltenheit .

      Hmm, Du würdest Dich wundern, wie viele solche es doch gibt. Aber ja, statistisch genommen hast Du, leider Recht. Aber wunderst Du Dich? Die Bibel wird doch grade von den Lektionen extrem zurück genommen...- habe von einem Verantwortlichen dazu gehört, dass viele Bibeltexte für die meisten unattraktiv sind und würden viel zu viele vom Studium der Lektion abschrecken. (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.)

      Wenn Du die Lektionen heute noch vergleichst... schau nur auf die Anzahl der Bibelstellen da und dort. (in der Gesamtheit). So sieht auch die "Diskussion" aus. Es wird meistens nur politisch oder philosophisch geredet.
      Bibelkenntnis? hmm, naja, braucht man ja nicht, Hauptsache, wie haben LIEBE (würde Bogi sagen :D )

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      Stofi schrieb:

      Bibelkenntnis? hmm, naja, braucht man ja nicht, Hauptsache, wie haben LIEBE (würde Bogi sagen )
      Fällt Dir eigentlich auf, das Jesus bei Deinem ganzen Argumenten kaum vorkommt?

      Schade das Du das noch nicht verinnelicht hast,so wie Du über Menschen redest, sonst würdest Du Dich nicht daran stoßen...

      Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1. Johannes 4,16b)
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      Stofi schrieb:

      die Natur Gottes, Sein Charakter völlig anders ist... und diesen sollen wir nachahmen.. in Vollkommenheit (aus ganzer Kraft, Gemüt, Seele).
      Nachahmen kann man das nicht. Nur verbunden sein und zuhören was man tun soll.Das Ego hintenanstellen geht ja nur, wenn man sich selbst stirbt in das Hören auf Gott hin.
      Was dann wird, kann ja ganz anders aussehen, als wir uns das vorstellen.
      "Gutmenschen" im negativen Sinn betrügen sich selbst, finde ich .
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Übrigens @Bogi111
      Liebe kann auch heißen, dass man eben nicht mitmacht, bei den "Denominationsvermischungsveranstaltungen". Bei mir hat es Gott definitiv verhindert. Ich habs dann kapiert und Gott weiß warum es nicht sein sollte.
      Wir müssen uns auch hinterfragen aus welchen Motiven wir tatsächlich wo mitmachen.
      Das ist eben jedem seine Sache.Er muss es ja eines Tages vor Gott rechtfertigen.
      Man kann auch rein privat Kontakte zu anderen Christen pflegen und keine "Verträge" unterschreiben.

      Das würde zum Frieden in der Gemeinde auch beitragen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Stofi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Gehorsam bedeutet kompromisslosigkeit.
      Das ist ein Irrtum.Dem Buchstaben gehorchen mag Kompromisslosigkeit erfordern, den Sinn einer Anordnung (Gottes) im Alltag auszuleben erfordert eher Weisheit.
      Das ist falsch! Du (Ihr) verwechselst Kompromisslosigkeit mit der Vielfalt an Improvisation-en, bzw. mit der Vielfalt an Erfüllungswegen. Gott duldet KEINE Kompromisse im Gehorsam, in der Gottesanbetung. Um Seine unveränderlichen Regeln zu befolgen, habe ich aber viele Möglichkeiten, ich kann viel und phantasievoll improvisieren. Aber einen religiösen Kompromiss sind weder Daniel, noch seine Kumpanen eingegangen.

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      Kompromißlosigkeit ist nichts anderes als schön umschriebene Sturköpfigkeit.
      Gott ist nicht sturköpfig.
      Er weiß, daß jeder Mensch ein Individium ist.
      Er duldet aber sicher keine faulen Kompromisse, die der Mensch aus Bequemlichkeit eingehen will, wohlwissend daß sie nicht richtig sind.
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      Pfingstrosen schrieb:

      Liebe kann auch heißen, dass man
      Liebe ist nicht verhandelbar!!!
      Wenn Du Dir alle Eigenschaften der Liebe anschaust, bis zu Feindesliebe,dann wirst Du anders denken.

      Das nicht jeder Arzt werden kann versteht sich von selbst,aber Botschafter, Friedensstifter oder Priester, dazu sind wir berufen!
      Das Gott Dich zum anderem berufen hat, musst Du akzeptieren.
      Keine Kirche oder Gruppe ist frei von Menschen, die Gemeinschaft zerstören.

      Unser Aufgabe ist nicht zu Richten,sondern "Kraut" und "Unkraut" wachsen zu lassen.

      Ich maße mir nicht an, zu beurteilen wer Unkraut, Heide oder Ungläubiger ist.
      Ich kann aber erkennen wer Lieblos,Egoist, Betrüger oder "Dummschwätzer" ist....

      Alle Organisationen,die sich zu Verbesserung des menschlichen Miteinander einsetzen,
      unterstütze ich!

      Was meinst Du mit Verträgen???

      Ich respektiere Regeln die sich eine Kirche oder Organisation gibt.
      Wir haben einen Aufnahmeantrag gestellt,ich wurde auf meine "Herzens-Einstellung" abgeklopft und die Merheit hat dann entschieden
      ob ich "würdig" war dort mitzuarbeiten...
      Obwohl ich als Gast kein Stimmrecht habe, wird unsere Meinung gern gehört!
      Kannst Dich hier schlau machen...übrigends wir sind schon 1984 beigetreten...
      Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Neuwied: willkommen - ack-neuwieds Webseite!
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      Stofi schrieb:

      Hmm, Du würdest Dich wundern, wie viele solche es doch gibt.
      Da wundere ich mich gerne , nur wo reden die, verkünden die, werden sie gehört ? Ich kenne (kannte) Pieringer, Theo Pfingstl, Oestreich, Daniela Gelbrich, zwei, drei Amerikaner(innen) - - Ende. Sorry, Stofi , die US - Szene kenne ich wahrscheinlich besser als Du und habe meinen Zugang zu ihr.

      Nicht jeder, der "Izach" sagt und zwischen "nepesh" und "ruach" in der Predigt differenziert, kann Hebräisch ! Und der Top - Theologe, welcher mir allen Ernstes vorschlug, in unserer Gemeinde einen Griechischkurs abzuhalten, die Sprache sei ganz leicht, hat simpel keine Ahnung !! Ich schätze : 4 Jahre, 6 x wöchentlich, alles, was darunter ist, ist
      leere Spiegelfechterei ! Eine Fremdsprache kann man, wenn man in ihr denken und dann das Gedachte in eine andere -seine - Sprache (Muttersprache) übertragen kann.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

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      Sofi, Deine "Kompromisslosigkeit" als "Gehorsam" kenne / erfahre ich immer wieder Mit Schaudern. Na ja, Deutschland als Volk der Richter und Henker (Karl Kraus). Praktisch im Gemeindealttag bedeutet das :"Da haben wir eine Grundsatz"( biblisch oder traditionell oder EGW - begründet) , Wehe !!!. Dort haben wir keinen Grundsatz : Mache,was du willst.
      So zur Embryonenverwertung : "My Church has no stance on it !" - So zum Kartenspielen : Der STA- Theologe fährt zu einem Theologentreff , achtend auch darauf, dass er Rooks in der Jackentasche hat - So : Kein !!! Pfeffer, aber irgend eine indische Nuss, nicht für Kinder, nicht für Herz- oder Nierenkranke - - in einer STA Gesundheitszeitschrift.

      Post scriptum : Ich bin überhaupt kein Spieler, ich opponiere dem Spiel und Geschäft mit künstlicher Befruchtung und Handel / Manipulation mit menschlichen Individuen,
      ich streue Pfeffer auf meine Erdäpfelsalat,aber würze nicht mit mir unbekannten exotischen scharfen Sachen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -