Tötungsgebote und Strafgebote in AT von Gott angeordnet?

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    • HeimoW schrieb:

      renato23 schrieb:

      Das ist doch ganz einfach: AT-Gesetzlich musste getötet/gesteinigt werden, wer z.B. Ehebruch beging (trotz immer geltenden Gebot, Du sollst NICHT töten.
      So einfach, wie falsch!
      Das Gebot heist nicht "Du sollst nicht töten", sondern "Du sollst nicht morden". Der Vollzug der Todesstrafe ist kein Mord.
      Oh doch, einem Menschen vorsätzlich das Leben zu nehmen ist Mord. Und dazu aufzurufen, Andersgläubige zu töten, zu bekriegen ist auch Mord. Solche landeten ja vor dem Kriegstribunal und wurden als Verbrecher angeklagt. Und da ist es ja wohl egal welche Religion welche Religion bekämpfte, früher wie heute. Der Vater im Himmel ist ein Gott des Friedens und der Liebe, ein Schöpfer und kein Gott des Krieges und der Verwüstung, der Zerstörung und Aufforderung für dies und das zu töten.

      Jesus hat die Ehebrecherin zudem nicht gesteinigt. Jesus Art Sünde aus der Welt zu schaffen ist doch wohl effizienter, nachhaltigender, dem Reich Gottes dienend. Und wie er das tat weisst Du sicher auch. Jesus kam, die Sünder zur Umkehr zum Aufhören mit Sündigen bewegen. Das lehrten dann auch seine Jünger und insbesondere Apostel Paulus überall, er, der einst ein Christenverfolger war, tat sich anfangs schon schwer mit der Glaubensumstellung.
    • HeimoW schrieb:

      renato23 schrieb:

      Oh doch, einem Menschen vorsätzlich das Leben zu nehmen ist Mord.
      Nein.
      So, und warum hat ausgerechnet Jesus die Steinigung der Ehebrecherin verhindert und sie gehen lassen mit den Worten..sündige nicht mehr?

      Jesus kam die Sünder zum damit Aufhören bewegen.Ohne Sünde keine Opfertierverkäufe keinen Zwang zu Todesstrafe. Er arbeitete doch auf sein Evangelium vom Reich Gottes hin, wofür er ja vom Vater gesandt war.
    • renato23 schrieb:

      So, und warum hat ausgerechnet Jesus die Steinigung der Ehebrecherin verhindert und sie gehen lassen mit den Worten..sündige nicht mehr?
      Vielleicht, weil nur sie bestraft werden sollte und nicht der beteiligte Mann?
      Vielleicht weil Steinigungen unter der Besatzung durch die Römer Lynchjustiz waren und nicht der Vollzug eines korrekt gefällten Urteils?
      Vielleicht weil....

      Im Übrigen hat Jesus allerdings zur Steinigung aufgefordert...
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      renato23 schrieb:

      So, und warum hat ausgerechnet Jesus die Steinigung der Ehebrecherin verhindert und sie gehen lassen mit den Worten..sündige nicht mehr?
      Vielleicht, weil nur sie bestraft werden sollte und nicht der beteiligte Mann?Vielleicht weil Steinigungen unter der Besatzung durch die Römer Lynchjustiz waren und nicht der Vollzug eines korrekt gefällten Urteils?
      Vielleicht weil....

      Im Übrigen hat Jesus allerdings zur Steinigung aufgefordert...
      Ach, und die Steinigung des Stephanus, oder die Steinigungsversuche betreffend Paulus, nur weil sie eine Gotteslehre (die von Jesus Christus glaubten und weiterlehrten) vertraten, die mit derjenigen der Schriftgelehrten nicht übereinstimmte?

      Jesus hat niemals zum Töten aufgefordert, stattdessen hat er auferweckt, mit Hilfe des Schöpfers, Gottes Geist in Ihm, der Jesus auch auferweckte, nachdem er von den Kindern des Teufel (so nannte Jesus seine Feinde die ihm stets nachstellten um einen Grund zu finden ihn verhaften zu können)
      Johanndes 8. 41 Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater, Gott. 42 Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43 Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören.44Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. (1. Mose 3.4) (1. Mose 3.19) (1. Johannes 3.8-10) 45 Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.

      Jesus Christus hat auch niemanden versucht zu töten wie Moses Herr (2. Mose 4.24), oder gar umgebracht wie der vorher genannte ja massenweise, gar wegen Geringfügigkeiten, wie die Söhne Aarons, die lediglich das Feuer nicht dort holten wo sie es hätten tun sollen. Also ich bevorzuge eine innige Gottgemeinschaft mit dem Vater im Himmel der gemäss Jesus allein wahrer, einiger Gott aller Menschen ist. Moses Herr zeigte ja zur Genüge, dass Liebe und Barmherzigkeit nur leere Worte waren. Zu sagen ICH BIN DER ICH SEIN WERDE kann ja alles Mögliche oder Unmögliche bedeuten. Und dann sich so zu verhalten,dass man vergeblich geistliche Frucht sucht, Zeichen wahrer Göttlichkeit (was Schlangenzauberei, oder Wasser mit Blut zu verseuchen etc. ja kaum als solches gelten kann) .

      Na , mit der Vorgabe, von Krieg zu Krieg ziehen zu müssen, (statt wie versprochen, aus Liebe in ein Land zu bringen wo Milch und Honig fliessen)hätte er wohl die Israeliten nicht dazu gebracht, Aegypten zu verlassen um ihm als sein eigenes Kriegsvolk zu dienen.
      Da nun Pharao das Volk gelassen hatte, führte sie Gott nicht auf der Straße durch der Philister Land, die am nächsten war; denn Gott gedachte es möchte das Volk gereuen, wenn sie den Streit sähen, und sie möchten wieder nach Ägypten umkehren. 2. Mose 13.17
    • renato23 schrieb:

      Na , mit der Vorgabe, von Krieg zu Krieg ziehen zu müssen, (statt wie versprochen, aus Liebe in ein Land zu bringen wo Milch und Honig fliessen)hätte er wohl die Israeliten nicht dazu gebracht, Aegypten zu verlassen um ihm als sein eigenes Kriegsvolk zu dienen.
      Renato ich bin entsetzt wie Du AT und NT miteinander vergleichst.

      Einfach ausblendest welches Recht die Heiden angewendet haben um Aufstände zu unterdrücken.

      Genauso auch Gott gehandelt hatte wenn sein Volk ungehorsam war.

      Auch wenn wir es heute manchmal nicht gleich merken,das die Gesellschaft auch heute Gewalverbrecher tötet!

      Das heute Unruhen,viele unschuldige Menschenleben kosten.

      Versuche mal von diese Seite, Deine Voreingenommenheit gegen das töten zu beleuchten.

      Es gibt leider nicht nur gute auf diesen Planeten....Wenn Gott nicht eingreifen würde durch seine Macht,hätten die "Guten"
      keine überlebenschance.
    • renato23 schrieb:

      So, und warum hat ausgerechnet Jesus die Steinigung der Ehebrecherin verhindert und sie gehen lassen mit den Worten..sündige nicht mehr?
      Jesus hat nicht gesagt, dass die Steinigung einer Ehebrecherin falsch ist. Gerade in diesem Zusammenhang war die Gelegenheit gegeben darauf hinzuweisen, dass das AT Gebot der Steinigung nicht göttlichen Ursprungs ist (ähnlich wie Jesus an anderer Stelle zwischen Gottes- und Menschen-Geboten in Bezug auf Sabbat und Reinigung differenzierte), denn die Juden fangen mit den Worten an: "In dem Gesetz hat uns Mose geboten, solche zu steinigen" (Vers 5).

      Was sagt aber Jesus hier? "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...". Mit anderen Worten, Jesus kehrt das von diesen Juden an die Ehebrecherin ausgesprochene Urteil an die Juden zurück, weil diese noch sündiger waren als die Ehebrecherin. Hätten diese die Frau gesteinigt, wären sie des gleichen Urteils schuldig geworden und müssten ebenso gesteinigt werden. Weil die Juden dies erkannten, wichen sie zurück.

      Die Juden haben allgemein zu dieser Zeit Jesus nicht als Messias anerkannt, daher galt Jesu Wort höchstens als gutes, weises Wort, aber ohne göttliche Autorität. Aus diesem Grund, die Juden sind von der Ehebrecherin nicht deshalb zurückgewichen, weil Jesus es in seiner Autorität so sagte, sondern weil die Juden sich als selbst-verurteilend fühlten - nach dem Gesetz Mose.

      Deine Schlussfolgerung, auf Basis der Geschichte in Johannes 8 herzuleiten, dass Jesus das AT Gebot der Steinigung als ungöttlich deklariert hat, stimmt nicht.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Ich bin entsetzt über eine solche Auslegung !

      HeimoW schrieb:

      Im Übrigen hat Jesus allerdings zur Steinigung aufgefordert...
      Wo steht das im NT? Es stimmt nicht! Jesus hat im NT die Steinigung und damit auch die Todesstrafe eindeutig abgeschafft!

      Jacob der Suchende schrieb:

      Jesus hat nicht gesagt, dass die Steinigung einer Ehebrecherin falsch ist.
      Was sagt aber Jesus hier? "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..."

      Die Juden haben allgemein zu dieser Zeit Jesus nicht als Messias anerkannt, daher galt Jesu Wort höchstens als gutes, weises Wort, aber ohne göttliche Autorität. Aus diesem Grund, die Juden sind von der Ehebrecherin nicht deshalb zurückgewichen, weil Jesus es in seiner Autorität so sagte

      Deine Schlussfolgerung, auf Basis der Geschichte in Johannes 8 herzuleiten, dass Jesus das AT Gebot der Steinigung als ungöttlich deklariert hat, stimmt nicht.
      Ich bin entsetzt über eine solche Auslegung und das in einem christlichen Forum!!! Durch das Wort Jesu "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." sagt doch Jesus mMn. eindeutig, dass die Steinigung falsch war. Er hat die Ehebrecherin nicht verurteilt und damit mit göttlicher Autorität die Todesstrafe des AT abgetan!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Er hat ... mit göttlicher Autorität die Todesstrafe des AT abgetan!
      Das widerspricht dem, was Renato schreibt. Weil:

      Was nicht göttlich eingeführt wurde (AT-Steinigung), muss auch nicht göttlich abgeschafft werden. Nur das, was göttlich eingeführt wurde, kann göttlich abgeschafft werden.

      Ich glaube genau so wie du, dass Jesus die AT-Steinigung abgeschafft hat. Aber die Schlussfolgerung daraus, dass die AT-Steinigung nicht von Gott war, ist schlicht und einfach falsch. Gott selbst hat die Gerichte in AT verübt und die Menschen - öffentlich/sichtbar für andere - getötet. Und mit derselben souveränen Entscheidung hat Gott die "Bestrafung" mancher Sünden an die Menschen delegiert.

      Und zum wiederholten Mal: wir (Adventisten) erkennen die Schriften der ganzen Bibel als von Gott inspiriert an. Das bedeutet, auch die Legitimierung von (Todes)Strafe in AT ist göttlichen Ursprungs - wie der Text sagt. Wer das anzweifelt, der zweifelt das Prinzip "Alle Schrift ist von Gott eingegeben" (2Ti 3,16) an. Markion tat ungefähr das gleiche.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Ich glaube genau so wie du, dass Jesus die AT-Steinigung abgeschafft hat.
      Gott selbst hat die Gerichte in AT verübt und die Menschen - öffentlich/sichtbar für andere - getötet.


      Und zum wiederholten Mal: wir (Adventisten) erkennen die Schriften der ganzen Bibel als von Gott inspiriert an. Das bedeutet, auch die Legitimierung von (Todes)Strafe in AT ist göttlichen Ursprungs - wie der Text sagt. Wer das anzweifelt, der zweifelt das Prinzip "Alle Schrift ist von Gott eingegeben" (2Ti 3,16) an. Markion tat ungefähr das gleiche.
      Gut, angenommen Gott selbst hat die Todesstrafe eingeführt und zwar wie uns die Bibel berichtet, in 1.Mose 9,6 nach der Sintflut, stellt sich hier aber sofort die Frage, warum dann Gott den Brudermörder Kain nicht auch umgebracht hat? Somit kann gesagt werden, dass die Todesstrafe nicht der eigentliche Wille Gottes nach der Schöpfung war. Und erst als Gott die total verkommene Menschheit durch die Sintflut getötet hatte, erst seitdem gibt es die Todesstrafe! Genauso, wie es JAHWEH ursprünglich vorgesehen hatte, genauso hat Jesus dann im NT die Todesstrafe wieder abgeschafft und so wie bei der Ehe den eigentlichen ursprünglichen Willen des EWIGEN wiederhergestellt!
      Markion wollte so gut wie das ganze Alte Testament abschaffen, was schon etwas anders ist, als dass man aus christlicher Sicht mittlerweile überholte Stellen des AT kritisiert. Damit bezweifle ich keinesfalls, dass »alle Schrift - also damit auch das AT! - von Gott eingegeben ist«!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Gut, angenommen Gott selbst hat die Todesstrafe eingeführt und zwar wie uns die Bibel berichtet, in 1.Mose 9,6 nach der Sintflut, stellt sich hier aber sofort die Frage, warum dann Gott den Brudermörder Kain nicht auch umgebracht hat? Somit kann gesagt werden, dass die Todesstrafe nicht der eigentliche Wille Gottes nach der Schöpfung war. Und erst als Gott die total verkommene Menschheit durch die Sintflut getötet hatte, erst seitdem gibt es die Todesstrafe! Genauso, wie es JAHWEH ursprünglich vorgesehen hatte, genauso hat Jesus dann im NT die Todesstrafe wieder abgeschafft und so wie bei der Ehe den eigentlichen ursprünglichen Willen des EWIGEN wiederhergestellt!
      Pure - unfundierte - Spekulation!
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Er hat die Ehebrecherin nicht verurteilt und damit mit göttlicher Autorität die Todesstrafe des AT abgetan!
      Norbert, das ist komplett aus den Fingern gesogen, keine Exegese - nicht einmal Eisegese.
      Das ist keine Spekulation, sondern steht auf den ersten Seiten der Bibel: „Gott schützt den Mörder Kain durch ein "Kainsmal"!” und verbietet damit die Todesstrafe, die dieser eigentlich verdient hätte!
      Und dass Jesus der Ehebrecherin vergibt und sie vor der Todesstrafe bewahrt lesen wir im Johannes-Evangelium im Kapitel 8:

      5 Mose hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?
      6 Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, auf dass sie etwas hätten, ihn zu verklagen. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
      7 Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
      8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
      9 Als sie das hörten, gingen sie hinaus, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.
      10 Da richtete Jesus sich auf und sprach zu ihr: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
      11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.
    • HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Er hat die Ehebrecherin nicht verurteilt und damit mit göttlicher Autorität die Todesstrafe des AT abgetan!
      Norbert, das ist komplett aus den Fingern gesogen, keine Exegese - nicht einmal Eisegese.
      Nicht nur mit der Verhinderung der Steinigung, sondern auch mit Jesus Version der Erfüllung von Gesetzen und Propheten:

      Matthäus 7.12 Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.

      Jesus machte auch jedwelche Gültigkeit der Gesetze und Propheten von der gelebten Liebe abhängig. Und wie Paulus nachdoppelte: Wer liebt sündigt nicht, wer liebt tötet nicht und Steinigen ist klar töten..
      Matth. 22 Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." 38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten

      Wer will wohl wegen einer Geringfügigkeit schon gesteinigt werden? Jesus wollten sie ja schon steinigen, als er am Sabbat heilte. Tja, Jesus hatte eine heilsamer Umgangsform mit Menschen mit einer Behinderung. Statt sie vom Priester- respektive Jüngerdienst auszuschliessen, liess er sie zu sich kommen und heilte sie.....das konnte er, weil der allein wahre Gott mit ihm war. Der Himmlische Vater ist ein Schöpfer, kein Zerstörer, ein Auferwecker kein Menschenmörder. ein Heiler, kein aussätzig Machender, ein Liebender, kein Hassender, ein Vergebungswilliger, kein Rachsüchtiger Sühneopferforderer. Wann wird denn endlich erkannt, was die WAHRHEIT war, für die Jesus geboren wurde sie zu offenbaren, wenn nicht längst fällig gewesene wahre und keineswegs zwiespältige Gotteslehre?

      Und auch dem unsinnigen Opferkult machte Jesus hiermit ein Ende:
      Matth.9 13 Gehet aber hin und lernet, was das sei: "Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer." Ich bin gekommen die Sünder zur Buße (anstelle von Buße müsste richtigerweise Umkehr/Sinneswandel stehen = Schub -hebr.- metanoia -griech.- Wort das falsch übersetzt wurde) zu rufen, und nicht die Gerechten

      Und hier gleich nochmal: Matth. 12 7 Wenn ihr aber wüßtet, was das sei: "Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer", hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.8 Des Menschen Sohn ist ein HERR auch über den Sabbat.
    • renato23 schrieb:

      Jesus hatte eine heilsamer Umgangsform mit Menschen mit einer Behinderung. Statt sie vom Priester- respektive Jüngerdienst auszuschliessen, liess er sie zu sich kommen und heilte sie.....das konnte er, weil der allein wahre Gott mit ihm war.
      Der fettgedruckte Teilsatz stimmt in jedem Fall. Die Frage ist aber nur - auch in Sachen Dreieinigkeit - ob Jesus das konnte, weil ER, Jesus gleichzeitig "wahrer Gott und wahrer Mensch" in einer Person war!?

      Viele Christen, und auch ich, bejahen dies und seit Irenäus von Lyon wird dies auch so seit ca. 200 n.Chr. bekannt!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      renato23 schrieb:

      Jesus hatte eine heilsamer Umgangsform mit Menschen mit einer Behinderung. Statt sie vom Priester- respektive Jüngerdienst auszuschliessen, liess er sie zu sich kommen und heilte sie.....das konnte er, weil der allein wahre Gott mit ihm war.
      Der fettgedruckte Teilsatz stimmt in jedem Fall. Die Frage ist aber nur - auch in Sachen Dreieinigkeit - ob Jesus das konnte, weil ER, Jesus gleichzeitig "wahrer Gott und wahrer Mensch" in einer Person war!?
      Viele Christen, und auch ich, bejahen dies und seit Irenäus von Lyon wird dies auch so seit ca. 200 n.Chr. bekannt!
      Ich glaube Jesus Christus, was er von sich und seiner innigen vollkommenen Beziehung zum allein wahren Gott lehrte, Jesus Christus ist mein Herr, Retter, Erlöser, Meister, seit ich ihm die Führung meines Lebens anvertraut habe....und nicht ein Irenäus von Lyon, oder ein Tertullian, oder ein Bischof Anselm von Canterbury, denen aber leider in vielen Christenkreisen offensichtlich mehr geglaubt wird, als dem der den allein wahren Gott und seine Beziehung zu ihm besser kannte als sonst wer.

      Irenäus von Lyon scheint mitbekommen zu haben, welche Kraft und innere Sicherheit Menschen zuteil wird, wenn sie sich an Jesus Christus Lehren orientieren. Einem Menschen ähnlich werden -in Gesinnung, Wort und Tat- ist wohl leichter als einem wahren Gott.

      Nun fällt mir gerade jene Stelle ein, wo Jesus sicher nicht erfreut ausruft: ?Was heißet ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage? Lukas 6.46

      Könnte man ja auf die Vergöttlichung der Trinitarier übertragen: Warum bezeichnet ihr mich als GOTT und tut doch nicht, was ich euch beibringen will?

    • Bemo schrieb:

      renato23 schrieb:

      ich finde es sowieso unverständlich, wenn der Hebräerbriefschreiber, dem man offenbar mehr Glauben schenkt als dem Sohn Gottes, verlautbaren kann: Es sei schrecklich in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen
      Entschuldigung, wenn ich mich jetzt hier reinhänge, aber mir ist bei dir und auch schon bei anderen aufgefallen, dass das "Zeugnis Jesu" gegen andere Bibelstellen (AT/NT) ausgespielt wird. Ich verstehe ja, dass manche biblischen Harmonisierungsversuche, die von Jesus ausgehen, nicht befriedigend sind. Aber was ist die Alternative? War der Hebräerbrief nicht inspiriert vom gleichen Geist wie das Evangelium von Matthäus?
      Die Evangelien hat Jesus nicht persönlich oder eigenhändig geschrieben, sie sind genauso inspiriertes "Menschenwerk" wie die anderen NT-Briefe - jedenfalls nach meinen Verständnis (sola & tota scriptura). Meines Erachtens wird das oft (unbewusst) vernachlässigt. Die Evangelien sind die schriftlichen Zeugnisse über Jesus, geschrieben von inspirierten Menschen. Alles was wir über Jesus (verstandesgemäß) wissen, wissen wir aus den biblischen Überlieferungen, die niedergeschrieben wurden von inspirierten Menschen. Was macht den Unterschied zwischen den Evangelien und den restlichen NT-Briefen? Warum soll ich dem einen Autor mehr glauben als dem anderen?
      Also die Pharisäer und Schriftgelehrten standen nachweislich NICHT unter Einfluss des Heiligen Geistes. Du wirst ja wohl deren ewigen, stets wiederkehrenden Mordgelüste gegen Jesus Christus nicht als von Gottes Geist inspiriert glauben.

      Wenn der Hebräerbriefschreiber verlautbart, es habe früher niemals Vergebung seitens Gottes ohne Blutvergiessen gegeben, dann zeigt das doch klar, dass er weder von Jesus Gleichnis vom Verlorenen Sohn wusste (dieser wurde vom Vater liebevoll und voll Freude in die Arme genommen, nachdem der einstige Sünder einsichtig und reuevoll vor ihm stand und ihn um Vergebung bat) , noch dass Jesus im Vater unser und auch sonst lehrt, dass Gott denen vergibt, welche selber auch Vergebungsbereitschaft gegenüber ihren Schuldnern erkennen liessen, und den Jüngern sogar Vollmacht gibt, Sünden zu vergeben, oder sie zu belassen, je nachdem. Und den Jüngern brachte Jesus ja auch bei, dass sie x-mal vergeben sollen. Wo ist da Blut vergossen worden? Ja, Jesus vergoss sein Blut, um solche gnadenvollen Vergebungskriterien seines Vaters, der allein wahrer Gott ist, zur Erkenntnis zu geben. Jesus kam ja die Sünder für das Evangelium vom Reich Gottes zuzurüsten, indem er sie zur Umkehr zur Abkehr vom Sündigen bewegen wollte. (ohne Sünder keine Opfertierverkäufe, enorme Einnahmeneinbussen, was wohl kaum auf Freude stiess)

      Die Scriptura -teils markante Bibelstellen, wie z.B. 2. Tim. 3.16 darin - wurde im Laufe der Zeit sowieso oftmals der jeweiligen Gesinnung der Schreiberlinge, der Übersetzer angepasst. Auch was ja als Busse wiedergeben wird (Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 3.2, hiess mal Schub (hebr.) und metanoia (griech.) und das bedeutet ja UMKEHR, SINNESWANDEL. Und das sei im gesamten NT falsch wiedergegeben. Jesus sagte auch nicht man solle die Eltern "hassen" sondern geringer schätzen. So sehnte sich Jesus auch nicht danach aufgehängt zu werden,in Joh.3.14 sondern erhöht im Sinne von höher werten/höher schätzen, wie ja die Schlange bei Mose zur Lebensretterin erkoren wurde, so man vertrauensvoll auf sie schaute.

      Von welchem Geist wer jeweils inspiriert wurde ist doch ganz einfach. Man erkennt es an den Früchten, an dem was sie sagten, wie sie handelten. Geistliche Frucht (Gal.5.22) bewirkt der Heilige Geist, im Gegensatz zu der fleischlichen Gesinnung, welche Feindschaft gegen Gott erkennen lässt.

      Wer über die Lehren Christi hinausgeht....innerhalb oder ausserhalb der Bibel...und bleibt nicht in der Lehre Christi hat weder den Vater noch den Sohn, mahnt wohl Johannes nicht von ungefähr.
    • So sieht ein lieber ökumenischer Mitbruder(Ironie), der allerdings jetzt nicht mehr unter uns weilt, die Lebensberechtigung von Häretiker.

      Ich frage mich, ob es viele von solchen gibt und ob in den evangelischen Kreisen jemals solch Unsinn verbreitet wurde,
      zumindest im 21. Jahrhundert.?????
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • renato23 schrieb:

      Ich glaube Jesus Christus, was er von sich und seiner innigen vollkommenen Beziehung zum allein wahren Gott lehrte, Jesus Christus ist mein Herr, Retter, Erlöser, Meister, seit ich ihm die Führung meines Lebens anvertraut habe....und nicht ein Irenäus von Lyon, oder ein Tertullian, oder ein Bischof Anselm von Canterbury, denen aber leider in vielen Christenkreisen offensichtlich mehr geglaubt wird, als dem der den allein wahren Gott und seine Beziehung zu ihm besser kannte als sonst wer.
      Dazu habe ich zwei Bemerkungen:

      1) Die so denken, wie du gerade schreibst, sollten - ganz konsequenterweise - damit aufhören, den Papst als jemand ursächlich für die Entstehung der Trinitätslehre im Christentum zu sehen. Wenn "nicht ein Irenäus von Lyon, oder ein Terullian", dann auch nicht "ein Papst".

      2) Du glaubst, genau genommen, nicht Jesus Christus, sondern den Schreibern der Evangelien. Diesen Schreibern glaubst du widerspruchslos, die Authentizität des Schreibers des Hebräerbriefs sowie anderer Bibelschriften bezweifelst du allerdings, weil diese angeblich nicht den "Worten Jesu" passen. Wenn so, stimmen sie dann - genau genommen - nicht mit den Worten der Evangelienschreiber überein. Warum schließt du in diesem Fall aber aus, dass die Evangelienschreiber sich irren könnten? Nach deiner Art der Argumentation könnte man behaupten, dass gerade die Apostel die Natur Jesu nicht vollständig verstanden haben und daher die Worte "allein wahrer Gott" falsch sind. Noch schlimmer: welche Grundlage hätten wir Christen dann überhaupt für unseren Glauben, wenn wir in diesen Schriften sehr grobe Fehler vermuten?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      renato23 schrieb:

      Ich glaube Jesus Christus, was er von sich und seiner innigen vollkommenen Beziehung zum allein wahren Gott lehrte, Jesus Christus ist mein Herr, Retter, Erlöser, Meister, seit ich ihm die Führung meines Lebens anvertraut habe....und nicht ein Irenäus von Lyon, oder ein Tertullian, oder ein Bischof Anselm von Canterbury, denen aber leider in vielen Christenkreisen offensichtlich mehr geglaubt wird, als dem der den allein wahren Gott und seine Beziehung zu ihm besser kannte als sonst wer.
      Dazu habe ich zwei Bemerkungen:
      1) Die so denken, wie du gerade schreibst, sollten - ganz konsequenterweise - damit aufhören, den Papst als jemand ursächlich für die Entstehung der Trinitätslehre im Christentum zu sehen. Wenn "nicht ein Irenäus von Lyon, oder ein Terullian", dann auch nicht "ein Papst".

      2) Du glaubst, genau genommen, nicht Jesus Christus, sondern den Schreibern der Evangelien. Diesen Schreibern glaubst du widerspruchslos, die Authentizität des Schreibers des Hebräerbriefs sowie anderer Bibelschriften bezweifelst du allerdings, weil diese angeblich nicht den "Worten Jesu" passen. Wenn so, stimmen sie dann - genau genommen - nicht mit den Worten der Evangelienschreiber überein. Warum schließt du in diesem Fall aber aus, dass die Evangelienschreiber sich irren könnten? Nach deiner Art der Argumentation könnte man behaupten, dass gerade die Apostel die Natur Jesu nicht vollständig verstanden haben und daher die Worte "allein wahrer Gott" falsch sind. Noch schlimmer: welche Grundlage hätten wir Christen dann überhaupt für unseren Glauben, wenn wir in diesen Schriften sehr grobe Fehler vermuten?
      Es geht ja nicht um die Trinitätslehre allein. Es grassieren ja auch andere Dogmen, die keineswegs von Jesus stammen und so auch nicht von seinen Getreuen jener Zeit oder auch später nicht so gelehrt wurden, sondern einzig in Hirnen von meist religiösen Machthabern entstanden, mit welchem Zweck...kann man erahnen, sicherlich auch Profitgier nebst der Gier nach Macht.

      Die Fehler schlichen sich erst in den späteren Jahren in die Bibel, also waren weder die Synoptiker noch Johannes daran beteiligt. ansonsten wüsste man ja nicht, was wo verfälscht wurde. Es sind im Laufe der Zeit immer mehr Fehlinterpretationen und Fehlübersetzungen in verschiedenen Bibelübersetzungen festgestellt worden. Es ist keine Vermutung, sondern im Grunde einleuchtend, gerade bezüglich 2. Tim.3.16. der mit einem IST zuviel ja dann nicht zum nachfolgenden Vers 17 passt. Also 16...Alle Schrift von Gott eingegeben nützt zur Besserung, Erziehung in Gerechtigkeit......17 damit dann der Mensch Gottes VOLLKOMMEN sei zu allem GUTEN Werk geschickt. (so es nicht nur beim Lesen bleibt sondern auch umgesetzt wird, wohlverstanden) Na, habe ich es jetzt verständlicher geschrieben?

      Auch Paulus wurde nur einseitig zitiert. Weil er anfangs Schwierigkeiten mit der Lehre hatte, die er früher bekämpfte nun selber zu befolgen und weiterzulehren begann und da natürlich noch mal sich schwerr tat zu tun was er eigentlich wollte, kann man ihm doch nachsehen. Aber gleich allen Menschen zu unterstellen, dies sei auch bei ihnen so, oder sie seien alle Sünder, obwohl Jesus schon zwischen Sündern und Gerechten unterschied....