Tötungsgebote und Strafgebote in AT von Gott angeordnet?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dann sollten die Zweifler an ihrer Beziehung zu Gott und seiner absoluten Gerechtigkeit arbeiten.

      Will ich vertrauen, oder wird alles Unverständliche zerpflückt und angezweifelt ??
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • Das Alte Testament auf Jesus beziehen!

      Dass das Alte Testament nicht völlig bedeutungslos ist für uns Christen wird auch dadurch bestätigt, dass bei der Verklärung Jesu sowohl Moses als auch Elijah erschienen sind! Somit aber sollten wir das AT immer von Christus her lesen! ===> Denn sowohl Moses - als auch Elijah warteten sehnsuchtsvoll auf ihren - den jüdischen Messias! Moses musste nach seinem Tode (~ 1405 v.Chr.) 1.438 Jahre warten, bis er den Herrn in seiner Herrlichkeit sehen durfte Anno 33 n.Chr. und Elijah (~ 840 v.Chr. entrückt!) 873 Jahre.
      Das - das AT auf Jesus beziehen! - sollen die Messianischen Juden auch ihren israelischen Landsleuten sagen! Und am besten jede Missionierung unter Juden mit Jesaja 53 beginnen!
      Und außerdem hat Jesus die Thora ja wie ein jüdischer Rabbi ausgelegt, dabei verschärft und ist in manchem tiefer gegangen, wie z.B. bei der »Feindesliebe«, welche aber auch bereits rudimentär schon im AT vorkam! Wenn wir also das Alte Testament richtig verstehen wollen, müssen wir es mit den Augen Jesu lesen, weil er die volle Erfüllung des AT ist!
    • Yppsi schrieb:

      jüngerjesu schrieb:

      Will ich vertrauen, oder wird alles Unverständliche zerpflückt und angezweifelt ??
      ........und/oder zurechtgedeutet?
      .... neeee, ich kann' stehen lassen.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Dass das Alte Testament nicht völlig bedeutungslos ist für uns Christen wird auch dadurch bestätigt, dass bei der Verklärung Jesu sowohl Moses als auch Elijah erschienen sind!
      Sicher erkannte ich erst richtig, warum Gott Jesus zur Aufklärung seines wahren Wesens/Willens zu den bis anhin Verlorenen Schafen des Hauses Israel sandte. Er sollte sie von bislang unbewusstem Sündigen erlösen, die Werke des Teufels, teuflische Gesetzeswerke mit denen man vor Jesus Vater unmöglich als Gerechter bestehen konnte zu zerstören. Statt Auge um Auge, Zahn um Zahn, wie Mose, lehrte Jesus dass man nicht Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Ruhe bewahren z.B. wenn jemand einem auf die Backe schlägt oder auch verbal angreift, zornig werden lassen will. So soll man Feinde auch nicht hassen, wie es früher geboten worden sei, sondern man solle für die Verfolger beten, sie segnen, also alles vermeiden was innerlichen Groll erzeugen, dem Teufel so Macht gegeben werden kann jemand zu ebenfalls seelischen oder körperlichen Verletzungen zu verführen = Sünde.

      Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 1. Johannes 3.8

      Sogar der ehemalige Christenverfolger und eingefleischte Pharisäer Paulus bekehrte sich zur Feindesliebelehre Jesu (Böses nicht mit Bösem vergelten, Böses mit Gutem überwinden) Er der Christi Lehrenverbreiter einst verhaften und strafen liess, als er sie noch als Feinde seiner Lehre glaubte, setzte sich nach seiner phänomenalen, wirksamen Bekehrung genau für jene Lehren ein, die er früher bekämpfte.

      Sie hatten aber allein gehört, daß, der uns weiland verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, welchen er weiland verstörte, Galater 1.23

      Betreffend Verklärung Jesus ist mir aufgefallen: Dieser ist mein Sohn, den sollt ihr hören, sprach die Stimme erst, als die andern Beiden verschwunden waren. Was die Beiden verbindet ist sicher die 40 Tage. Mose auf dem Berg, Elia in der Wüste, als auch Jesus. Elia begegnete Gott weder im Sturm noch im Feuer, sondern durch sanftes säuseln.

      Lukas 9. 35 Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!
      36 Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • renato23 schrieb:

      Sicher erkannte ich erst richtig, warum Gott Jesus zur Aufklärung seines wahren Wesens/Willens zu den bis anhin Verlorenen Schafen des Hauses Israel sandte. Er sollte sie von bislang unbewusstem Sündigen erlösen, die Werke des Teufels, teuflische Gesetzeswerke mit denen man vor Jesus Vater unmöglich als Gerechter bestehen konnte zu zerstören.
      Hallo Renato,Jesus ist nicht gestorben um des unbewussten sündigen.... sondern um die Folge der Sünde,den ewigen Tod!!!

      Deshalb auch die Tieropfer,als Hinweis auf das was noch kommen sollte!
      Bei Einzug ins gelobte Land sollten die Israeliten alle Heidenvölker vernichten!!! Daran haben sie sich nicht gehalten und das war leider ihr Untergang....
    • Azatoth schrieb:

      Nach den Grundtexten werden die verschiedenen Aspekte der Wahrnehmung und des Erkennens sehr differenziert ausgedrückt, wovon in den Übersetzung leider nur noch eine recht saloppe Ausdrucksweise über bleibt. In Johannes 1,18 wird eine Einsicht in das Wesen Gottes abgesprochen, nicht das bloße oberflächliche Betrachten. Jemand der an mir vorüber geht, den sehe ich auch, aber ich weiß damit noch nichts wesentliches über ihn, sprich sein Wesen habe ich nicht gesehen.

      Ich weiss nicht genau, was Deine Ausführungen bezüglich Johannes 1.18 ausdrücken wollen.


      Johannes 1 16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.

      Es steht geschrieben in den Propheten: "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." Wer es nun hört vom Vater und lernt es, der kommt zu mir. 46 Nicht daß jemand den Vater habe gesehen, außer dem, der vom Vater ist; der hat den Vater gesehen. ) 47 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben

      Matthäus 11. 26 Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir. 27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.

      So, das bedeutet für mich und mir gleichgesinnte Christen im Sinne von: Jesus vollkommen glauben, dass nur ER den allein wahren Gott kannte und sein wahres Wesen, seine wahre Art der opferfreien Sündenvergebung zu glauben und abzulehnen, was mit Jesus Lehren in den Evangelien unvereinbar ist.

      Joh. 17.3. Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. (1. Johannes 5.20) 4 Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte.

      Für mich ist nun mal aus innigster Überzeugung Gottes Geist in Jesus bezüglich Gott der allein Wahrhaftige, also der Vater im Himmel. Auch Paulus erkannte, dass der Vater Jesus in Wahrheit ein Gott des Friedens und der Liebe, der Gnade und der Hoffnung ist

      Gesegnete Grüsse renato23, und danke für allfälliges Verständnis, dass ich mein Gottverständnis aus tiefster innerer Überzeugung in der gesamten Bibel allein auf dasjenige von Jesus Christus offenbarte ausrichte.
    • Bogi111 schrieb:

      renato23 schrieb:

      Sicher erkannte ich erst richtig, warum Gott Jesus zur Aufklärung seines wahren Wesens/Willens zu den bis anhin Verlorenen Schafen des Hauses Israel sandte. Er sollte sie von bislang unbewusstem Sündigen erlösen, die Werke des Teufels, teuflische Gesetzeswerke mit denen man vor Jesus Vater unmöglich als Gerechter bestehen konnte zu zerstören.
      Hallo Renato,Jesus ist nicht gestorben um des unbewussten sündigen.... sondern um die Folge der Sünde,den ewigen Tod!!!
      Deshalb auch die Tieropfer,als Hinweis auf das was noch kommen sollte!
      Bei Einzug ins gelobte Land sollten die Israeliten alle Heidenvölker vernichten!!! Daran haben sie sich nicht gehalten und das war leider ihr Untergang....
      Die Tieropfer, der gesamte Opferkult hat doch überhaupt nichts mit Jesus Christus Aufklärungskampagne über wahres Gottverständnis zu tun, glaube ich aufgrund intensivem Schriftenstudium. (ich finde es sowieso unverständlich, wenn der Hebräerbriefschreiber, dem man offenbar mehr Glauben schenkt als dem Sohn Gottes, verlautbaren kann: Es sei schrecklich in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen) Es ist nämlich sehr erfüllend, mit dem Vater im Himmel innig verbunden zu sein, wie Jesus gelehrt und vorgelebt und aufgetragen hat ihm gleich zu tun.

      Schon im AT wird ja darauf hingewiesen, dass Gott in Wahrheit überhaupt keinen Wohlgefallen an Opfern hat sondern an gelebter Liebe, Barmherzigkeit und Halten der Gebote, die Leben bewahren statt für dies oder das zu töten.

      Den Israeliten wurde aber nichts von bevorstehenden Kriegen gesagt, sondern hiess, es sie würden befreit werden und in ein Land geführt, indem Milch und Honig fliessen. Vorerst in die Wüste geschickt wurden sie ja, dass sie nicht erkannten, dass sie zu Kriegszwecken aus Aegypten gelockt wurden, wie diese Stelle klar sagt. (was war wohl schlimmer, für das Volk Israel? Arbeiterknechtschaft - mit eigenen Häusern, Tierherden immerhin und reichlich gutes abwechslungsreiches Essen- oder Kriegsknechtschaft, mit dem grausamen, erbarmungslosen Töten müssen, trotz Gebot du sollst nicht töten? Sie wollten sich daran halten und das wurde als ungehorsam bezeichnet, weil der Herr der Heerscharen darauf bestand, zu töten und Kriegsbeute zu machen: (du sollst nicht töten, lass dich nicht gelüsten, nach allem was dein Nächster hat, du sollst nicht stehlen, von wegen...)

      Da nun Pharao das Volk gelassen hatte, führte sie Gott nicht auf der Straße durch der Philister Land, die am nächsten war; denn Gott gedachte es möchte das Volk gereuen, wenn sie den Streit sähen, und sie möchten wieder nach Ägypten umkehren. 2. Mose 13.17

      Jesus schickte Paulus zu den Heiden, nicht um sie zu töten, sondern um sie mit wahrem, segensreichen Glauben vertraut zu machen. Und das tat Paulus mit recht viel Erfolg, wo er von einst Seinesgleichen nicht gleich verfolgt wurde.
    • renato23 schrieb:

      Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 1. Johannes 3.8
      Ja, Hallelujah!

      renato23 schrieb:

      Sogar der ehemalige Christenverfolger und eingefleischte Pharisäer Paulus bekehrte sich zur Feindesliebelehre Jesu (Böses nicht mit Bösem vergelten, Böses mit Gutem überwinden) Er der Christi Lehrenverbreiter einst verhaften und strafen liess, als er sie noch als Feinde seiner Lehre glaubte, setzte sich nach seiner phänomenalen, wirksamen Bekehrung genau für jene Lehren ein, die er früher bekämpfte.
      Ja, denn Jesus Christus ist ihm vor Damaskus leibhaftig ERschienen! Bekehrung passiert nur, wen einem Jesus in seinem Leben entgegentritt oder wenn der Heilige Geist einem ins Herz /
      in die Seele sagt: "Jesus ist ... d e i n ... Herr!"

      renato23 schrieb:

      Betreffend Verklärung Jesus ist mir aufgefallen: Dieser ist mein Sohn, den sollt ihr hören, sprach die Stimme erst, als die andern Beiden verschwunden waren. Was die Beiden verbindet ist sicher die 40 Tage. Mose auf dem Berg, Elia in der Wüste, als auch Jesus. Elia begegnete Gott weder im Sturm noch im Feuer, sondern durch sanftes Säuseln.
      Ja, danke ein guter Gedanke! ===> Nur Jesus ist der eigentliche Weg zu Gott!

      renato23 schrieb:

      Lukas 9. 35 Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!
      36 Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein.
      Ja, >>Jesus allein soll der Herr unseres Glaubens sein!<<

      renato23 schrieb:

      So, das bedeutet für mich und mir gleichgesinnte Christen im Sinne von: Jesus vollkommen glauben, dass nur ER den allein wahren Gott kannte und sein wahres Wesen, seine wahre Art
      Gelobt sei Gott, der HERR! Es ist richtig, was Du, lieber renato23 geschrieben hast:

      renato23 schrieb:

      Auch Paulus erkannte, dass der Vater Jesus in Wahrheit ein Gott des Friedens und der Liebe, der Gnade und der Hoffnung ist
      Hallelujah!
    • renato23 schrieb:

      Die Tieropfer, der gesamte Opferkult hat doch überhaupt nichts mit Jesus Christus Aufklärungskampagne über wahres Gottverständnis zu tun, glaube ich aufgrund intensivem Schriftenstudium.
      Renato,dann solltest Du Dir dazu paar Gedanken machen.
      Teil 1 - Der Bau der Stiftshütte durch die Darbringung des Hebopfers
      In der Stiftshütte dienten die Priester am physischen Hause Gottes, und wiedergeborene Christen dienen als heilige Priester am geistlichen Gottes (1Petr. 2,5). Das Heiligtum war unter dem Volk Israel, weil Gott in ihrer Mitte wohnen wollte (2Mo 25,8).
      Das Heiligtum Gottes - die Stiftshütte, - Teil 1 – Die freiwilligen Gaben für den Bau der Stiftshütte
      Die symbolische Lehre der Stiftshütte (15) - Überblick Opfer - www.bibelstudium.de
      [DOC]Kapitel 30: Die Stiftshütte und ihr Dienst - Knotenpunkt Bad Schwartau
      die_stiftshuette_online.pdf

      renato23 schrieb:

      Den Israeliten wurde aber nichts von bevorstehenden Kriegen gesagt, sondern hiess, es sie würden befreit werden und in ein Land geführt, indem Milch und Honig fliessen. Vorerst in die Wüste geschickt wurden sie ja, dass sie nicht erkannten, dass sie zu Kriegszwecken aus Aegypten gelockt wurden, wie diese Stelle klar sagt.
      Da sagt Gott aber ziemlich klar was zu machen war! (5.Mose 71- )
      Warnung vor Gemeinschaft mit den Heiden
      1 Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,
      2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben
      3 und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne.
      4 Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen.
      5 Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen.
      6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.
      7 Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –,
      8 sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat der HERR euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.
      9 So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,
      10 und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen.
      11 So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.


      zum Studium...
      Bibel: Krieg und Völkermord als Befehle von Gott?


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

    • schlimmste gewaltverherrlichende Texte des AT

      aus obiger Internet-Seite - die wohl aus dem kirchenkritischen TV-Sender "DIE NEUE ZEIT" stammt! - (Bitte unbedingt einmal ganz lesen(!!!), wie diese den Charakter einiger Alttestamentlichen Texte betrachten - deren Auslegung stimme ich weitgehend zu!):


      "Im Gegensatz dazu finden sich im Alten Testament aber auch sehr viele angebliche Aufforderungen Gottes zum Völkermord an den Nachbarvölkern. Wie ist das erklärbar?
      Einmal "stille sein", ein andermal "Vernichtungskrieg"?

      Der Grund:
      Bei letzterem handelt es sich um Fälschungen der herrschenden "Priesterkaste",
      die Gott bzw. dem Propheten Mose oder anderen Propheten in den Mund geschoben wurden.(!!!???!!!)

      Doch immer mehr Bürger Israels haben sich mittlerweile von diesen Bibelstellen
      distanziert und wollen heute z. B. in Frieden mit ihren arabischen Nachbarn leben.
      Nach der Lehre der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche sind aber
      auch die nachfolgenden Dokumente aus der Bibel bis heute unfehlbares und
      verbindliches Wort Gottes.
      Lesen Sie in dieser Ausgabe des "Theologen" in geraffter chronologischer Reihenfolge, was im evangelischen und katholischen Religionsunterricht meist verschwiegen wird und in den Kinderbibeln in den Kapiteln über "Altes Testament" gekürzt oder herausgestrichen wird, um den Kindern und Jugendlichen die ganze Wahrheit über die Bibel zu verschweigen.
      "Denn die heilige Mutter Kirche hält aufgrund apostolischen Glaubens die Bücher sowohl des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen für heilig und kanonisch, weil sie, auf Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber [Autor] haben und als solche der Kirche übergeben sind."

      (Katechismus der Römisch-Katholischen Kirche, Nr. 105)

      ..."

      Dazu schreibt Professor Dr. Siegfried Zimmer in seinem lesenswertem Buch "Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben?" in etwa sinngemäss :"Wir müssen Texte aus dem Alten Testament(AT) an dem messen was Jesus gesagt hat - an seiner Feindesliebe uns orientieren und so können wir gewalttätige Texte des Alten Testamentes heute nicht mehr auf Gott zurückführen."


      (Dann zählt Zimmer einige der schlimmsten gewaltverherrlichenden Texte des AT auf!... ===> Dies ist m.E. die notwendige Aufklärung und Kritik an den Texten des Alten Testamentes, die unbedingt notwendig ist, um die Worte Jesu demgegenüber deutlich hervorzuheben und zu sagen, dass diese Worte Jesu uns nicht mehr hinter die Grausamkeit des AT zurückfallen lassen dürfen. Und heute gilt der Satz: "Krieg darf nach dem Willen Gottes nicht sein!" ===> diese durchgeführte Aufklärung ist dringend auch geboten gegenüber den vielen die Gewalt verherrlichenden Texten des islamischen Korans! Dem Islam steht diese Aufklärung, wie sie das Christentum und das Judentum vom 18. bis zum 20. Jahrhundert bereits durchlaufen hatte, noch bevor! Und hierin liegt in der christlichen Theologie auch das Verdienst der "historisch-kritischen Methode". Deren katastrophale Fehler waren aber deren Übertreibungen, wie die sogenannte "Ent-Mythologisierung" des Neuen Testaments(NT) durch Professor Rudolf Bultmann und dessen Schülerinnen und Schülern, die sogar die Wunder Jesu (welche einen Großteil des NT ausmachen!) ablehnten. Diese sogenannte "historisch-kritische Methode" ist radikal abzulehnen und muss als geradezu "unhistorisch"
      bezeichnet werden!


      Bogi111 schrieb:

      5.Mose 7,1ff. :

      1 Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,
      2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben! ...
      Gerade die rot markierten Stellen widersprechen denen von Jesus. Jesus hat die Gnade Gottes immer und immer wieder betont und in seinem Leben ausgeübt und von Vergebung und Umkehr gepredigt! -
      Auch von daher ist Prof. Zimmer Recht zu geben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Dazu schreibt Professor Dr. Siegfried Zimmer in seinem lesenswertem Buch "Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben?" in etwa sinngemäss :"Wir müssen Texte aus dem Alten Testament(AT) an dem messen was Jesus gesagt hat - an seiner Feindesliebe uns orientieren und so können wir gewalttätige Texte des Alten Testamentes heute nicht mehr auf Gott zurückführen."
      Wir sollten uns nicht anmaßen Gott spielen zu wollen. Uns stehen keine Vergleiche zu, sondern wir sollten endlich verstehen
      das Gott es mit seinen Geboten/ Anweisungen sehr ernst nimmt. Satan und die Sünde sind kein Spielzeug!!!
      Wohin das im AT geführt hat können wir aus der ganzen Geschichte des "Volkes Gottes" sehen. Wenn Gott nicht immer wieder brutal eingegriffen hätte,wäre kaum einer übrig geblieben der sich an Gottes Gobote aus Liebe hielt. Die paar Übrigen haben es möglich gemacht das Jesus geboren werden konnte....zu unser aller Erlösung! Es kommt nicht auf die Abstammung mehr an, sondern aufs Vertrauen und Liebe zu Jesus!
    • Jesu Gnade brachte ihm einen gnadenlosen Tod!

      Bogi111 schrieb:

      Wir sollten uns nicht anmaßen Gott spielen zu wollen.
      Das sicher nicht! Und doch gilt für uns Christen in erster Linie das NT und im NT das was uns Jesus vom himmlischen Vater und vom Reiche Gottes gelehrt hat. Denn Jesus offenbart uns den wirklichen vollkommenen Willen Gottes, wie er im AT nur zum Teil ducrchgeschienen hat, was ja auch renato m.E. zu Recht hier angemerkt hat.

      Bogi111 schrieb:

      Wenn Gott nicht immer wieder brutal eingegriffen hätte...
      ... hätte womöglich die Sünde überhand genommen. Das ist schon richtig vom Prinzip her! ===> Aber, man könnte auch den Umkehrschluss ziehen: Da im AT trotz Dreinschlagen Jahwehs sich die Menschen nicht gebessert hatten, versuchte Gott nunmehr im NT diese mit der Gnade des Ewigen in Jesus zu erreichen. Jesus war nur gut zu seinem Volk, er heilte viele Kranken, und befreite die Besessenen von den sie plagenden Dämonen, er weckte Tote auf, er kritisierte die Sadduzäer und Pharisäer für deren menschlichen Zusatz-Gebote und er rief zu Buße und Umkehr auf! Und diese göttliche wahre Liebe konnte der Sanhedrin/das Synhedrion/ der Hohe Rat und der (falsche und feige) Hohepriesetr Kajaphas leider nicht erkennen oder wollte es nicht erkennen - und deshalb musste Jesus schließlich sterben. Jesu Gnade brachte ihm einen gnadenlosen Tod. Und doch war dies für uns alle unfassbar und unbegreiflich irgendwie schon vor Ewigkeiten in Gottes Heilsplan so vorgesehen, um das Problem der Sünde - der Trennung der Menschheit von Gott - wieder aufzuheben - und deshalb starb Jesus für uns! Deshalb hat Jesus sich als das wahre Passahlamm hingegeben, was wir bekennen in dem Kernsatz der Frohen Botschaft, die da lautet: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben!" (Johannnes 3,16)
    • Hier nochmals was aus dem Katholischen Katechismus! Diesem Satz kann und soll man zustimmen, weil er so was von wahr ist!

      108 Derchristliche Glaube ist jedoch nicht eine ,,Buchreligion". Das Christentumist die Religion des ,,Wortes" Gottes, ,,nicht eines schriftlichen,stummen Wortes, sondern des menschgewordenen, lebendigen Wortes"(Bernhard, hom. miss. 4,11). Christus, das ewige Wort des lebendigen Gottes,muß durch den Heiligen Geist unseren Geist ,,für das Verständnis derSchrift" öffnen (Lk 24,45), damit sie nicht toter Buchstabe bleibe.
    • renato23 schrieb:

      ich finde es sowieso unverständlich, wenn der Hebräerbriefschreiber, dem man offenbar mehr Glauben schenkt als dem Sohn Gottes, verlautbaren kann: Es sei schrecklich in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen
      Entschuldigung, wenn ich mich jetzt hier reinhänge, aber mir ist bei dir und auch schon bei anderen aufgefallen, dass das "Zeugnis Jesu" gegen andere Bibelstellen (AT/NT) ausgespielt wird. Ich verstehe ja, dass manche biblischen Harmonisierungsversuche, die von Jesus ausgehen, nicht befriedigend sind. Aber was ist die Alternative? War der Hebräerbrief nicht inspiriert vom gleichen Geist wie das Evangelium von Matthäus?

      Die Evangelien hat Jesus nicht persönlich oder eigenhändig geschrieben, sie sind genauso inspiriertes "Menschenwerk" wie die anderen NT-Briefe - jedenfalls nach meinen Verständnis (sola & tota scriptura). Meines Erachtens wird das oft (unbewusst) vernachlässigt. Die Evangelien sind die schriftlichen Zeugnisse über Jesus, geschrieben von inspirierten Menschen. Alles was wir über Jesus (verstandesgemäß) wissen, wissen wir aus den biblischen Überlieferungen, die niedergeschrieben wurden von inspirierten Menschen. Was macht den Unterschied zwischen den Evangelien und den restlichen NT-Briefen? Warum soll ich dem einen Autor mehr glauben als dem anderen?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Der Hebräer-Brief verneint die ständige Gnade Gottes und die ständige Umkehr des Menschen. Er schreibt sinngemäss, dass derjenige, der schon ein mal gläubig war - aber wieder vom Glauben abgefallen war, dass der nicht (mehr) errettet werden könne!
      Dies verstösst ganz klar gegen das Evangelium Jesu ("Im Himmel ist mehr Freude über einen Sünder der Buße tut als über 99 Gerechte!")!
      ===> Aus diesem Grund hat auch Luther, der sagte in seiner ersten von 95 Thesen vom 31.10.1517, "dass das ganze Leben der Christen Buße sei!" , den Hebräerbrief wie übrigens auch den Judasbrief nicht sehr geschätzt und an das Ende des NT "verbannt".
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das sicher nicht! Und doch gilt für uns Christen in erster Linie das NT und im NT das was uns Jesus vom himmlischen Vater und vom Reiche Gottes gelehrt hat. Denn Jesus offenbart uns den wirklichen vollkommenen Willen Gottes, wie er im AT nur zum Teil ducrchgeschienen hat, was ja auch renato m.E. zu Recht hier angemerkt hat.
      Gottes Liebe zum sündigen Menschen ist doch sehr deutlich im AT zu erkennen. Was der Mensch aus Gottes Liebe,Gnade und Barmherzigkeit gemacht hat,
      sollte uns aber eine Warnung sein, Gottes Wort und seine Gebote ernst zu nehmen!

      Norbert Chmelar schrieb:

      ... hätte womöglich die Sünde überhand genommen. Das ist schon richtig vom Prinzip her! ===> Aber, man könnte auch den Umkehrschluss ziehen: Da im AT trotz Dreinschlagen Jahwehs sich die Menschen nicht gebessert hatten, versuchte Gott nunmehr im NT diese mit der Gnade des Ewigen in Jesus zu erreichen.
      Wir sollten aber nicht vergessen das Gottes Geist nur an seinem Volk Einfluss nimmt. Israel war Gotte Volk das eine ganz besondere Aufgabe hatte,Vorbild zu sein für alle Heidenvölker! Leider haben sind sie diesen Auftrag nicht gerecht geworden. Dieser Auftrag ist auf die Heiden ausgeweitet worden. Ein Gnadengeschenk Jesus anzunehmen ist auch leichter, als unter entsprechenden Bedingungen des AT. Trotzdem haben sich die Christen bis heute nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert....
      Deshalb gilt auch im Glauben.
      "Hochmut kommt vor dem Fall"
      "Hochmut kommt vor dem Fall" warnt die Volks-Weisheit. Und daß das die Volks-Weisheit anderer Völker auch so sagt, ist kein Zufall: Sie habens alle aus der Bibel. Die Bibel ist ja eigentlich eine ganze Bibliothek von Büchern. Darunter sind auch welche, die den Sprichwort-Schatz des alten Volkes Israel aufbewahren. Viele Sprichwörter, die da überliefert sind, scheinen nichts mit Religion zu tun zu haben. Haben sie aber doch: Denn da geht es ganz praktisch darum, wie man gott-gefällig, also fromm leben soll. Und da hat man schon vor 2500 Jahren aufgeschrieben: "Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall."
      Spr Kap 16 Vers 18, Jesus Sirach Kap 3 Vers 30

      Hochmut kommt vor dem Fall | kathweb.de
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Der Hebräer-Brief verneint die ständige Gnade Gottes und die ständige Umkehr des Menschen. Er schreibt sinngemäss, dass derjenige, der schon ein mal gläubig war - aber wieder vom Glauben abgefallen war, dass der nicht (mehr) errettet werden könne!
      Dies verstösst ganz klar gegen das Evangelium Jesu ("Im Himmel ist mehr Freude über einen Sünder der Buße tut als über 99 Gerechte!"
      Ich bin erstaunt über Deine Auslegung....aber es gibt genug Bibelstellen die davor warnen,von Gott abzufallen!!!

      Das hat nichts mit Sünde zu begehen zu tun!

      Es ist für mich schon ein Unterschied eine Beziehung sausen zu lassen, oder in der Beziehung Fehler zu machen....
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Der Hebräer-Brief verneint die ständige Gnade Gottes und die ständige Umkehr des Menschen. Er schreibt sinngemäss, dass derjenige, der schon ein mal gläubig war - aber wieder vom Glauben abgefallen war, dass der nicht (mehr) errettet werden könne!
      Danke, Norbert, für ein weiteres Beispiel dieser Bibelauslegungsmethode. In der Regel gehen Adventisten nicht so an die Bibel ran. Leider habe ich dies in letzter Zeit aber auch schon in adventistischen Kreisen erlebt, gerade in Bezug auf Paulus: Einige seine Passagen widersprechen der Schöpfungsordnung oder dem Zeugnis Jesu... und schon waren seine Aussagen nicht mehr gültig bzw. verbindlich. Also kein "Tota Scriptura" mehr...
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Leider habe ich dies in letzter Zeit aber auch schon in adventistischen Kreisen erlebt, gerade in Bezug auf Paulus: Einige seine Passagen widersprechen der Schöpfungsordnung oder dem Zeugnis Jesu... und schon waren seine Aussagen nicht mehr gültig bzw. verbindlich. Also kein "Tota Scriptura" mehr...
      Vermute sehr stark, dass es dabei v.a. um die "Frauen-diskriminierende" Aussage : »Das Weib schweige in der Gemeinde!« geht, die der Aussage aus der Schöpfungsordnung »Gott schuf sie (= die Menschen) als Mann und Frau!« zu widersprechen scheint.