Bibelkritik

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bibelkritik

      Mich beschäftigt seit einiger Zeit ein Gedanke: Wie weit darf Bibelkritik gehen?
      Ich meine hier nicht generell was die Bibel sagt aber gewisse Teile die selbst wir Adventisten kritisieren(siehe Heuschrecken zum Thema Johannes)
      Mir ist klar dass wir was die Satzzeichen angeht sehr wohl abändern dürfen(zum Thema wo war Jesus im Tod.....im Himmel usw? thema punkt komma doppelpunktthematik beim Schächer am Kreuz)

      Aber inwieweit dürfen wir weitermachen und generell Jesus Veganismus/Vegetarismus unterschieben.
      Ich habe Verständnis für Jan,Ingelii und Co. wenn sie sagen dass Jesus Vegetarier war was ich persönlich dann auch nachvollziehen kann und auch selbst glaube.
      Aber wir müssen aufpassen wenn wir gewisse Texte in Zweifel ziehen weil unsere Gegner werden dann unsere Vorgehensweise gegen uns einsetzen.
      Ich könnte zum Thema göttlichkeit Jesu bzw die des heiligen Geistes. Wir wissen dass es auch wo anders Dreieinigkeiten gibt in anderen Religionen.
      Jetzt kann genauso ein Jehovas Zeuge die Gottheit auf den Vater reduzieren denn wenn wir kritisieren kann er das auch.

      Deswegen bitte ich euch. Zerreißt die Bibel nicht in ihrer Grundfeste und fangt generell nicht an zu zweifeln. Weil wenn der Text ....dann ist noch der den ich nicht verstehe.....wie kann ich ihn umdeuten bzw. erkennen wo noch was falsch ist???

      Ich möchte noch etwas zitieren was Ellen White dazu zu sagen hat:
      Anstatt die Seele den Lichtstrahlen vom Himmel zu öffnen, haben manche in entgegengesetzter Richtung gearbeitet. Sowohl durch die Presse wie auch von der Kanzel wurden Anschauungen über die Eingebung der Bibel verkündigt, die der Geist und das Wort Gottes nicht gutheißen kann. Kein Mensch, auch kein größerer Kreis, sollte es wagen, über einen so wichtigen Gegenstand Theorien aufzustellen, die sie nicht mit einem klaren: “So spricht der Herr” stützen können. Der Mensch trägt vielerlei Unzulänglichkeiten an sich, er ist mehr oder weniger von den Einflüssen seiner Umgebung abhängig und folgt ererbten oder anerzogenen Neigungen, die weit davon entfernt sind, ihm Weisheit oder himmlischen Sinn zu vermitteln. Wenn Männer sich trotzdem unterfangen, das Wort Gottes vor den Richterstuhl zu ziehen und darüber zu urteilen, was göttlich und was menschlich ist, dann entspricht das nicht dem Ratschluß Gottes. Der Herr wird ein solches Werk nicht gelingen lassen.{Sch2 284.2}

      Die Wirkung solcher Theorien wird verheerend sein, sowohl für die Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen, wie auch für die, die sie als ein Werk von Gott annehmen. Durch die Veröffentlichung von Lehrsätzen über die Art der göttlichen Eingebung ist bei vielen Menschen Zweifel geweckt worden. Sterbliche Wesen mit ihren begrenzten und kurzsichtigen Anschauungen fühlen sich berufen, die Schrift zu zerpflücken, indem sie erklären: “Dieser Abschnitt ist notwendig, jener aber ist überflüssig und nicht von Gott eingegeben.”{Sch2 284.3}

      Liebe Geschwister, laßt das Wort Gottes so stehen, wie es ist. Laßt menschliche Weisheit sich nicht erkühnen, die Autorität auch nur einer einzigen Aussage der Schrift abzuschwächen. Die ernsten Worte der Offenbarung sollten uns davor warnen, einen solchen Boden zu betreten. Im Namen meines Meisters fordere ich euch auf: “Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land!” 2.Mose 3,5.{Sch2 286.2}

      so das wars nur mal zum nachdenken. Ich willdamit keinen kritisieren.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Es darf kein einziges biblisches Wort seine Autorität verlieren. Die Frage ist dann aber immer wie es im Urtext steht und wie es verstanden werden muß.

      Für mich ist es ehrlichgesagt ein Problem, dass ich eine fast katholische Bibel haben muß. Bis auf ein paar Apokryphen habe ich fast ganz die Bibel des Antichristen. Ich frage mich wo ich das reine und sicher wahre Wort Gottes finde.

      EGW sagt wir dürfen unsere Bibel nicht zerflücken, der Papst sagt man darf ihre Bibel nicht zerflücken, Mohammed sagt sicher, man darf ihren Qu'ran nicht zerpflücken. Alle suchen die Wahrheit, manche aufrichtiger und offener für Gottes Weisung, andere weniger.. Sie alle wollen gerettet werden: Katholiken, Muslime, Christen, Buddhisten,... das ist insgesamt einfach nicht so leicht , warum ich jetzt nicht der Offenbarung an Mohammed glauben soll, aber an Hesekiel, Zephania, Obadja, Jeremia,.. nicht aber Sirach, Manasse, Tobit,..

      wie willst du dich bei so vielen zu prüfenden Schriften noch auskennen und sicher sein?!


      ich versichere euch, dass ich der Bibel nach evangelischem Kanon glaube, weil es das beste von allem ist, denke ich. Sonst würde Gott nicht so in der Adventgemeinde wirken.
      Wir wissen dass Jesus der Herr ist , denn er lebt. Und alles was ihn hochhebt müsste von Gott sein. Und wo will uns Gott sonst von Jesus erzählen als in den 4 Evangelien, dazu gehört die Aposteögeschichte und im Folgenden die Briefe des Paulus, der ja den Glauben an Jesus ziemlich verbreitet hat, usw... -> glaubwürdig/heilig

    • Ellen White schreibt im Buch, "Wie findet man Inneren Frieden" folgendes:

      Es ist Gottes Wille, dass die Wahrheiten seines Wortes sich seinem Volk schon in diesen Leben immer mehr öffnen. Dieses Wissen erlangt man nur auf einen Weg. Nur durch die Erleuchtung des Geistes, der das Wort gegeben hat, kann es uns verständlich werden. " so erkennt auch niemand die Gedanken Gottes, als nur der Geist Gottes, "denn der Geist erforscht alles auch die tiefen Gottes" kor.2, 11.10

      Und der Heiland hat seinen Nachfolgern versprochen: wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.... den von den meinen wird er nehmen und euch verkünden, Joh. 16, 13-10

      Was schließen wir daraus, was ist die Botschaft, was will uns das heute sagen ?

      Kann das sein, das wir vieles nicht erkennen, was Gott damit gemeint hat, ist seine Botschaft wirklich angekommen bei uns, oder sagen wir dann, wenn wir von diesen Leben gehen, Herr, Herr, ich habe dein Wort gelesen, ich habe auch auf deinen Wort beharrt, aber nicht die Tiefe erfassen können, weil ich geglaubt habe das Wort allein genügt........
    • Frau White war sicher eine hochbegabte Autorin und Theologin

      Soweit ich weiß, hat E.G. White niemals der Bibel widersprochen. Ihre Aussagen haben die Bibel immer bestätigt. Primär steht auch die Bibel an erster Stelle und Jesus Christus und E.G. White ergänzt dies nur. Frau White war sicher eine hochbegabte Autorin und Theologin, wenn man bedenkt, wa sie in ihrer Lebensbiografie alles durchgemacht hat und dennoch eine derartige Bedeutung als Theologin und sogar Prophetin erlangt hat. Sie hat sich ja selbst nie als Prophetin bezeichnet soweit ich weiß.
    • RE: Bibelkritik?!?!?!

      Baptist schrieb:

      Mich beschäftigt seit einiger Zeit ein Gedanke: Wie weit darf Bibelkritik gehen?
      Ich meine hier nicht generell was die Bibel sagt aber gewisse Teile die selbst wir Adventisten kritisieren(siehe Heuschrecken zum Thema Johannes)

      Wovon sprichst Du da?


      Baptist schrieb:

      Mir ist klar dass wir was die Satzzeichen angeht sehr wohl abändern dürfen(zum Thema wo war Jesus im Tod.....im Himmel usw? thema punkt komma doppelpunktthematik beim Schächer am Kreuz)
      wobei anzumerken ist, dass es KEINE Satzzeichen im Urtext gibt!


      Baptist schrieb:

      Aber inwieweit dürfen wir weitermachen und generell Jesus Veganismus/Vegetarismus unterschieben.
      "Unterschieben ist GUT! Es ist evident, dass jesus zumindest Fisch gegessen hat, als er Abraham erscheint, isst er auch Fleisch.


      Baptist schrieb:

      Ich habe Verständnis für Jan,Ingelii und Co. wenn sie sagen dass Jesus Vegetarier war was ich persönlich dann auch nachvollziehen kann und auch selbst glaube.
      Aber wir müssen aufpassen wenn wir gewisse Texte in Zweifel ziehen weil unsere Gegner werden dann unsere Vorgehensweise gegen uns einsetzen.
      Ich könnte zum Thema göttlichkeit Jesu bzw die des heiligen Geistes. Wir wissen dass es auch wo anders Dreieinigkeiten gibt in anderen Religionen.
      Jetzt kann genauso ein Jehovas Zeuge die Gottheit auf den Vater reduzieren denn wenn wir kritisieren kann er das auch.
      Das ist der Fluch der bösen Tat im wahrsten Sinn des Wortes. Wer anfängt, die Bibel zu verbiegen um Alkoholabstinenz zu verteidigen oder Jesus zum Vegetarier zu machen, der erntet genau die von Dir beschriebenen "Früchte". winkexD13nei
      Und er handelt im Prinzip auch nicht anders als ein ZJ (z.B. "Simonbibel").
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • RE: Frau White war sicher eine hochbegabte Autorin und Theologin

      10Veith2010 schrieb:

      Soweit ich weiß, hat E.G. White niemals der Bibel widersprochen. Ihre Aussagen haben die Bibel immer bestätigt. ...
      Da scheinst Du einiges einfach nicht zu wissen! Google mal ein wenig...
      Liebe Grüße, Heimo

    • Zitat von »10Veith2010«


      Soweit ich weiß, hat E.G. White niemals der Bibel widersprochen. Ihre Aussagen haben die Bibel immer bestätigt. ...
      Offensichtlich hast Du auch das Thema über Noah und die 120 Jahre in diesem Forum nicht beachtet!

      Wenn Du sagen würdest, das Ellen White niemals die Absicht hatte, mit der Bibel in Unstimmigkeit zu kommen, und dass sie jederzeit bereit war, sich selbst zu korrigieren, wenn sie nicht nur der Hl. Geist, sondern auch damalige Mitbrüder auf einen Irrtum aufmerksam machten, würde das der tatsächlichen Faktenlage besser entsprechen.

      Erkundige Dich bitte selbst beim EGW-Estate, ob es Beispiele gibt, wo Ellen White zu Zeiten, wo sie schon Jahre als Botin Gottes erwählt war, einsehen musste, dass sie sich immer noch irrte?

      Ist Dir z. Bsp. bewusst, dass sie bis etwa zu ihrem 70igsten Lebensjahr in voller Übereinstimmung mit den Pionieren, noch glaubte, dass Jesus als zweite Person der Gottheit nicht von Ewigkeit her existierte, sondern erst von seinem Vater gezeugt und aus seinem Schoß hervorging, und dass der Hl. Geist keine Person der Gottheit sei, sondern nur die Kraft Gottes sei, die vom Vater und vom Sohne hervorgeht? Erst seit 1896-97 findet man bei ihr klare Aussagen, die buchstäblich von drei Personen der Gottheit oder von einem göttlichen Trio sprechen.

      Das stand im vollen Widerspruch zu dem, was die Pioniere zum Teil noch bis nach dem Tod von Ellen White geglaubt haben, obwohl Ellen White schon längst etwas anderes glaubte. Und dieser Zwiespalt ist auch bis heute in der Adventgemeinde geblieben, und gerade in den letzten Jahren habt ihr in Deutschland ja genügend Leute in den Gemeinden, und manche, die auch schon wegen dem aus der Gemeinde gingen und andere ausgeschlossen wurden, die mit dieser Frage große Probleme haben.

      Der thread über die Trinität hat ja diesbezüglich genügend darüber gesagt!

      Armin





      Heute würde sie mit einer solchen
    • Wir glauben nicht an die Bibel!

      ingeli schrieb:

      Ellen White ergänzt die Bibel und Jesus Christus, sie vertieft das Wort des Herrn das an erster Stelle steht.

      Dazu sage ich als Anhänger von Martin Luther und evangelischer Christ: Nicht die Bibel steht für uns Christen an erster Stelle, sondern einzig und allein unser HERR und HEILAND JESUS CHRISTUS! Wir glauben an Jesus Christus - aber wir glauben nicht an die Bibel! - Wir vertrauen aber der Bibel, weil sie es ja ist, die uns von Gott und im NT von Jesus Christus berichtet! Somit könnte man vieleicht sagen: "Wir glauben an Jesus Christus, um der Bibel willen!" Schon Martin Luther sagte: "SOLUS CHRISTUS!" - "ALLEIN CHRISTUS!" Und er sagte in Sachen "SOLA SCRIPTURA" = "ALLEIN DIE SCHRIFT" , "darum ob sie[=die Heilige Schrift] Christum treibet!", d.h. nur das, was Christus uns sagt, was Christus verherrlicht, hat oberste Priorität; deshalb muss man manchmal auch "Christus gegen Paulus treiben". Also, was Christus sagt, gilt mehr als alles, was sonst im AT steht oder bei Paulus - und erst Recht bei Jakobus. Deshalb hat Martin Luther im Kleinen Katechismus über "Das unverlierbare Fundament der Evangelischen Kirche" folgendes gesagt: "Die evangelische Kirche bekennt, dass uns ...
      a l l e i n ... die Heilige Schrift sagt, wie wir gerettet werden, nämlich ... a l l e i n ... durch die Gnade Jesu Christi, ... a l l e i n ... durch den Glauben an ihn. >>Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist; das ist Jesus Christus.<<(1. Korinther 3, 11)"

      Auch glauben wir natürlich dem Apostolischen und dem Nicänischen Glaubensbekenntnis, wo es heißt: "Ich glaube an Gott...und an Jesus Christus, seinen...Sohn. ... Ich glaube an den Heiligen Geist" oder "Wir glauben an den einen Gott, den Vater...Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn...Wir glauben an den Heiligen Geist...(Nicänum)

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler!

    • Hallo,

      zuerst muss definiert werden, was Bibelkritik ist. Erstmal ist es ein Neologismus. Kritik ist nichts negatives. Heute hat es zwar eine negative Bedeutung in der Umgangssprache, aber in der Wissenschaft ist Kritik etwas Zwingendes.
      Man kann feststellen, das Kritik weder für noch gegen ist - es geht einfach um eine wissenschaftliche Beurteilung. Das Problem ist, dass in der Regel als wissenschaftlich nur die naturalistische Sichtweise anerkannt wird. Und die naturalistische Sichtweise schließt alles Übernatürliche aus und reduziert die Bibel auf ein Sagen- und Legendenbuch. Das Neologismus Bibelkritik beschreibt als eine naturalistische Herangehensweise an die Bibel und die müssen wir ablehnen.


      Ich selber untersuche die Bibel mit wissenschaftlich-kritischen Methoden, schließe aber nichts aus. Für mich passt Gott einwandfrei in die Wissenschaft.


      Ein ähnlicher Begriff ist die Textkritik. Hier wird versucht einen alten Text so gut wie möglich zu rekonstruieren. Also wieder etwas Gutes. Leider liegt hier das Problem wieder beim Menschen - je nachdem wie seine Geisteshaltung ist, ist das Resultat positiv oder negativ.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • Baptist schrieb:

      Mir ist klar, dass wir, was die Satzzeichen angeht, sehr wohl abändern dürfen(zum Thema wo war Jesus im Tod.....im Himmel usw? Thema Punkt Komma Doppelpunktthematik beim Schächer am Kreuz)
      Nein, auf keinen Fall! Denn damit wird die Seelenschlaf-Irrlehre der Adventisten verteidigt! Die meisten Übersetzungen übersetzen Lukas 23,43 mit:

      Bibelstelle

      "Und Jesus sprach zu ihm[d.h. zu dem Verbrecher am Kreuz]: Wahrlich, ich sage dir: Heute(!!!!) wirst du mit mir im Paradies sein!"

      Wer hier das Komma verschiebt, um die eindeutige Lehre von Jesus, dass die Seele nach dem Tode ins Paradies geht, ad absurdum zu führen, begeht schlimmste Bibelfälschung wie die Zeugen Jehovas auch!
      Dies muss mit aller Deutlichkeit zurückgewiesen werden!
    • Meiner Meinung nach richtig ! Es geht nicht um ein Satzzeichen, sondern um die Sprachmelodie. Der Lukanier schgreibt ein flüssiges Koine - Griechisch und das "amhn lego soi hodie esh met emou en paradeisw" ist eindeutig.

      Jene "unserer" Sprachgelehrten, welche die - ihrer Meinung nach falsche - Komma - Setzung verteidigen, sollen einmal mit echten Altphilologen dikutieren ! Und sich zudem fragen, wo in einem Koine - Satz - auch der "ausserbiblischen" Zeitgenossen - eine Zeitbestimmung steeht. Satzlehre bitte auch studieren, nicht nur im "kurzgefassten Wörterbuch des Bibel - Griechischen für interessierte Pastoren" nachschauen.


      Zudem : Was hat Jesus in welcher Sprache wirklich gesagt ? Dass der Lukanier es nach bestem Wissen ( und Können !) dann eben so formulierte ?

      Und bitte, man lese im Gesamtzusammenhang : Was wird der eine (Jesus) zum anderen (dem Schächer, der sich demnächst in dem finsteren, feucht - kalten Reich von Hades - Gehenna - Scheol dahinleiden sieht und da - wie Orpheus seine Euridike - irgednwann herausgeholt werden möchte) mit den nur knapp zur Verfügung stehenden Worten als Trost sagen ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Post scriptum

      Allgemeines zum Gruntext und unsererm Verständnis

      Die Interpretation zu dem Lukastext teilt mit mir auch spontan xxx (also, Namen soll man ja keine nennnen, in keiner Richtung) aus Berlin und Friedensau.

      Dort sind auch Leute, welche meine Interpretation zu Zunge (/ Zungenrede) teilen.- also, Namen soll man ja keine nennen - - -

      Beim jüngsten Klassentraffen sprach ich mit einem Theologen (yyy) und einem Altphilologen ( OStrR. Prof. Dr.ZZZ) über einige Schwierigkeiten beim Übersetzen, bis in die Details. No, , da wirst Du ganz vorsichtig.

      Ja und, der Altphilologe erklärte und bestätigte mir auch die greichische Version von Caesars Aussprüchen "aneriphtw kybos" und "kai sy, teknon". Nein, gehört habe ich persönlich Julius CAesar nicht, aber diese Aussagenm sind dortund dort dokumentiert - und dies glaubhaft. Der Altphilologe nannte mir spontan Stellen aus Cicero, wo dioeser in seine lateinischen Texte koine - griechische Wendungen einbaute. Hasbenm tu`ich diese Cicero - Zitate aus dem "Liber graecus", von OStR Dr. Joseph Studeny (+), Wien 1936, Band I, Textbuch. ein Impressum wird man ja noch angeben dürfen.

      Gestern fragte amazon.usa bei mir an, wie ich von dort bezogene Bücher eischätze : 5 Stere :
      "I love - - " Na, ich war sehr sehr zufrieden mit dem Fachbuch, aber "lieben" tu` ich es nicht. Oder übersetze ich "to love" falsch ?

      Vor vielen vielen Jahren erklärte mir ein Prediger, ja, Klassisches gäbe es genug, aber leider zum Koine - Griechisch des NT gäbe es nur die Korrespondenz eines Händlers aus Alexandrien. Und es sei sehr sehr schwer.

      A da schau her ! Josephus Flavius hat die "Jüdischen Altertümer" und den "Jüdischen Krieng" in Koine - Greischisch geschrieben, Hermas der Schäfer schrieb aus Rom um 200 n. Ch. seine Visionen in dieser Sprache nieder - - Philo alexandrinus - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Vor vielen vielen Jahren erklärte mir ein Prediger, ja, Klassisches gäbe es genug, aber leider zum Koine - Griechisch des NT gäbe es nur die Korrespondenz eines Händlers aus Alexandrien. Und es sei sehr sehr schwer.
      Und mir hat man immer gesagt, dass das "Bibel-Griechisch" ("Koine") viel leichter sei und einfacheres Griechisch, als das spätere Alt-Griechisch und Neu-Griechisch! Was stimmt nun?????????????????????????????
    • Norbert Chmelar schrieb:

      dass das "Bibel-Griechisch" ("Koine") viel leichter sei
      Stimmt nicht ! Es ist natürlich eiunfacher als griechisch - antike Lyrik (Alkaios) oder gar griechisch - antike Dramen - dort besonders die Chorstrophen (Aischylos, Sophokles - - -)

      Es ist Triviallitertur seiner Zeit ähnlich, wenn nicht gleich.

      Aber die Stammformen der unzähligen unregelmässigen Verben muss man simpel lernnen, das ist Arbeit ! Und damit etwas anfangen können, dass ein paar Bitten des Vaterunser im Optativ sind und dann auf einmal der Aorist im Konjunktiv auftritt - - -,

      - dazu ist der Gesamteindruck der mehr rechtshirnigen Sprache zu verarbeiten - zum Unterschied vom linkshirnigen Latein und den linkshirnigen modernen europäischgen Sprachen - es ist dem orientalischen Denken näher !

      - wie ein in Syrien geborene Schriftsteller sagte : Sprachen, in denen der KLang der Worte über der Logik der Sätze steht.

      Für die gesamte christliche Theologie ergibt sich zunehmend die Schwierigkeit ( - mein Gespräch mit NT - Theologen jümgst) , dass die Mittelschulen , welche ab der fünften Schulstufen = 10. Lebensjahr = 1. Gymnasialklasse Griechisch ganz einfach weg sind, Griechisch ab der 9. Schulstiufe = 5. Gymnasialklasse praktiscvh ebenso. Und auf der Uni - da ist man schon zu alt, um tatsächlich neues Denken in einer neune Sprache zu integrieren (Herumstottern geht noch)...
      - -- man ist von der Ursprache seines Glaubens und seines Weltbildes abgekoppelt. Auch die "Lehrer".