Fusswaschung

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    • Ob man die Fusswaschung tun - durchführen soll oder ob diese nur ein den Jüngern in die Knochen gehendes Bild für ein Untereinander ist, lässt sich diskutieren.

      Sie gibt es nur in der Kirche der STA! Und der Papst praktiziert diese an jedem Gründonnerstag!
      Bei uns in der Evangelischen Kirche gibt es beim Abendmahl nur Brot und Wein, so wie es uns die ersten drei Evangelien überliefern! Damit stehen wir auf gutem biblischen Grund!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Bei uns in der Evangelischen Kirche gibt es beim Abendmahl nur Brot und Wein, so wie es uns die ersten drei Evangelien überliefern! Damit stehen wir auf gutem biblischen Grund!
      Ich glaube nicht, dass man "auf gutem biblischen Grund" steht, wenn man nur einen Teil der Bibel akzeptiert und den Rest vernachlässigt.

      Jeder Bibelschreiber gibt etwas wieder, was der Andere "übersehen" hat. Zusammengenommen ergibt sich ein vollständiges Bild.

      "Alle Schrift ist von Gott eingegeben"!
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ob man die Fusswaschung tun - durchführen soll oder ob diese nur ein den Jüngern in die Knochen gehendes Bild für ein Untereinander ist, lässt sich diskutieren.

      Sie gibt es nur in der Kirche der STA! Und der Papst praktiziert diese an jedem Gründonnerstag!
      Bei uns in der Evangelischen Kirche gibt es beim Abendmahl nur Brot und Wein, so wie es uns die ersten drei Evangelien überliefern! Damit stehen wir auf gutem biblischen Grund!

      Praktiken, die Jesus eingeführt hat, sind zu tun. Es ist INDISKUTABEL! Die Botschaft darin, den Sinn und das Zíel der Fußwaschung, müsste man doch verstehen, wenn man Jesu ganzes Leben auf Erden betrachtet.

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    • Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ob man die Fusswaschung tun - durchführen soll oder ob diese nur ein den Jüngern in die Knochen gehendes Bild für ein Untereinander ist, lässt sich diskutieren.

      Sie gibt es nur in der Kirche der STA! Und der Papst praktiziert diese an jedem Gründonnerstag!
      Bei uns in der Evangelischen Kirche gibt es beim Abendmahl nur Brot und Wein, so wie es uns die ersten drei Evangelien überliefern! Damit stehen wir auf gutem biblischen Grund!
      Praktiken, die Jesus eingeführt hat, sind zu tun. Es ist INDISKUTABEL! Die Botschaft darin, den Sinn und das Zíel der Fußwaschung, müsste man doch verstehen, wenn man Jesu ganzes Leben auf Erden betrachtet.

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      Die Fusswaschung hat einen symbolischen Charakter und weniger einen physischen. Es geht um Demut gegenüber dem nächsten und dass man sich vor dem Abendmahl reinigen sollte. In vielen Glaubensgemeinschaften wird deshalb vor dem Abendmahl die Absolution durchgeführt, quasi die Reinigung des inneren Menschen. Man kann natürlich die Fusswaschung praktizieren, aber ich erachte das nicht als heilsnotwendig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      P.S. Was das mit den Jesuiten zu tun hat ist mir schleierhaft.
    • DonDomi schrieb:

      Man kann natürlich die Fusswaschung praktizieren, aber ich erachte das nicht als heilsnotwendig.
      Ist immer eine Sache der Blickrichtung.

      Mir war es ein Grund mich nicht taufen zu lassen,weil ich mich nicht überwinden konnte
      alten Leuten de Füsse zu berühren. Hast Du es selbst mal gemacht? ( mit 23 J war ich bereit)

      Sich die Absolution erteilen zu lassen,hat für mich absolut nichts mit dem zu tun, warum es uns Jesus vorgemacht hat.

      Liebe hat etwas mit Dienen zu tun und nicht mit der eigenen Sündenvergebung.

      Es ist aber Richtig,das bevor wir zum Abendmahl gehen, versöhnt mit anderen sind.
    • Jesus sagt 3 mal (3x), "wie ich euch die Füße wasche, so sollt auch ihr euch die Füße waschen"... tut ebenso.... tut es.

      Das hat keinen Symbolischen Charakter, so reden sich nur alle Kirchen aus, es wäre nur symbolisch. Zum Glück fangen immer mehr Christen aus verschiedenen Kirchen zum oder vor dem Abendmahl auch mit der Fußwaschung an. Der Hl. Geist öffnet ehrlichen Gläubigen immer mehr die Augen, um die Wahrheit zu erkennen.

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    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Man kann natürlich die Fusswaschung praktizieren, aber ich erachte das nicht als heilsnotwendig.
      Ist immer eine Sache der Blickrichtung.
      Mir war es ein Grund mich nicht taufen zu lassen,weil ich mich nicht überwinden konnte
      alten Leuten de Füsse zu berühren. Hast Du es selbst mal gemacht? ( mit 23 J war ich bereit)

      Sich die Absolution erteilen zu lassen,hat für mich absolut nichts mit dem zu tun, warum es uns Jesus vorgemacht hat.

      Liebe hat etwas mit Dienen zu tun und nicht mit der eigenen Sündenvergebung.

      Es ist aber Richtig,das bevor wir zum Abendmahl gehen, versöhnt mit anderen sind.
      Ich finde das schön für Dich, dass Dich die Fusswaschung in Deinem Glauben weitergebracht hat. Die Absolution geht eben aus der "Symbolik" hervor: Jesus wusch seinen Jüngern die Füsse und heute wäscht er mit der Absolution unser inneres.
      Ob das richtig oder falsch ist, weiss keiner von uns, aber zumindest für mich ist das eine plausible Übertragung der Fusswaschung in die geistliche Welt.

      Ebenso gross wenn nicht sogar grösser erachte ich aber den Charakter der Demut, der in dieser Begebenheit zum Ausdruck gebracht wird. Und das ist für mich halt viel mehr als ein liurgischer Ablauf den die STA's mit der Fusswaschung praktizieren. Ich möchte damit die Fusswaschung nicht schlecht machen, aber eine demütge Haltung beinhaltet halt viel mehr und zeigt sich viel mehr im Umgang mit Glaubensgeschwistern, andern Christen und den Menschen generell. Ich würde es daher nicht wagen zu behaupten, dass die Fusswaschung generell eine demütige Haltung fördert. Beim einen, wie bei Dir Bogi, ist das durchaus möglich, bei andern, die die Fusswaschung praktizieren, kann ich davon wenig erkennen. Dort schein es mehr ein liturgischer Akt zu sein. Das ist auch der Grund, warum ich darin nicht eine Heilsnotwendigkeit sehe, auch wenn es einzelne im Glauben weiterbringt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ebenso gross wenn nicht sogar grösser erachte ich aber den Charakter der Demut, der in dieser Begebenheit zum Ausdruck gebracht wird. Und das ist für mich halt viel mehr als ein liurgischer Ablauf den die STA's mit der Fusswaschung praktizieren.
      Hallo DonDomi,warum differenzierst Du?

      Wenn eine Gemeinschaft zum "teilen" versucht Jesus Worte ernst zu nehmen und es einfach so tu tun wie Jesus es uns
      vorgemacht hat,warum dann das wieder als liturgischer "Unfug" hinzustellen.

      Mit meinen Schwestern und Brüdern erlebe ich mehr als nur eine Liturgie.

      Sich vorzustellen das der Bruder, der mir die Füße wäscht Jesu sein könnte, macht mir bewusst was seine Gemeinde für Jesus bedeutet.

      Ja für die ich mich aus Herzen einsetze!
    • freudenboten schrieb:

      Jesus sagte bei seinem letzten Passahmahl: Joh. 13:8.17.

      "Selig seid ihr, wenn ihr's tut." Damit meinte er sowohl die Handlung als auch die symbolische Bedeutung. Die Vergebung unter Jüngern

      "Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir." Die Vergebung durch Jesus

      "Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern" Das ist die Botschaft der "Fußwaschung".
      Also ich bringe die Fusswaschung nicht mit Vergebung in Verbindung, sondern mit einem einander dienen, freudenboten. Dies geht auch klar aus folgendem Text hervor

      Bibelstelle

      [sup]Joh.13. 12 [/sup]Da er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er wieder seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach abermals zu ihnen: [b]Wisset ihr, was ich euch getan habe? [sup]13 [/sup]Ihr heißet mich Meister und HERR und saget recht daran, denn ich bin es auch. [sup]14 [/sup]So nun ich, euer HERR und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füße waschen. [sup]15 [/sup]Ein Beispiel habe ich euch gegeben, daß ihr tut, wie ich euch getan habe. [sup]16 [/sup]Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr, noch der Apostel größer denn der ihn gesandt hat. [sub][url='http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/10/#24'] [/url][/sub][sup]17[/sup]So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr's tut[/b]



      Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern passt sicherlich zu den Worten Jesus: Wer vergibt, dem wird vergeben werden, wer nicht vergibt, dem wird der Vater im Himmel auch nicht vergeben.

      Das einfach zur Klärung.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • renato23 schrieb:

      Also ich bringe die Fusswaschung nicht mit Vergebung in Verbindung, sondern mit einem einander dienen, freudenboten. Dies geht auch klar aus folgendem Text hervor
      Das ist gerade ein "Missbrauch" des Abendmahls zur Sündenvergebung,das mir bei der RKK und NAK auffält.

      Wir leben doch als erlöste Kinder Gottes,die durch den HL.Geist im Sinne Jesu geführt werden. Das was wir verbockt haben klären wir im Gespräch mit Gott ab.

      Aber wir freuen uns an seinem Ruhetag,den ER gesegnet hat zusammenzukommen,ihn inden Mittelpunkt zu stellen und uns durch sein Wort zu stärken und die Gemeinschaft durch den HL. Geist erleben dürfen. Jeder kommt freiwillig und lässt sich von diesem Geist treiben.

      Einmal im viertel Jahr ein Abendmahl mit Fusswaschung ist ein Freudenfest, aber auch eine Bewusstmachung ob der Kopf und das Herz im "gleichklang" sind...

      So Handeln wie ER es uns vorgemacht hat.
    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Ebenso gross wenn nicht sogar grösser erachte ich aber den Charakter der Demut, der in dieser Begebenheit zum Ausdruck gebracht wird. Und das ist für mich halt viel mehr als ein liurgischer Ablauf den die STA's mit der Fusswaschung praktizieren.
      Hallo DonDomi,warum differenzierst Du?
      Wenn eine Gemeinschaft zum "teilen" versucht Jesus Worte ernst zu nehmen und es einfach so tu tun wie Jesus es uns
      vorgemacht hat,warum dann das wieder als liturgischer "Unfug" hinzustellen.

      Mit meinen Schwestern und Brüdern erlebe ich mehr als nur eine Liturgie.

      Sich vorzustellen das der Bruder, der mir die Füße wäscht Jesu sein könnte, macht mir bewusst was seine Gemeinde für Jesus bedeutet.

      Ja für die ich mich aus Herzen einsetze!
      Ich erachte Liturgie nicht als Unfug, wenn man sie nicht überstrapaziert. Im Idealfall hat sie auch eine tiefere Bedeutung. Für mich ist der Sinn der Fusswaschung viel wichtiger als der Akt selbst. Es ist löblich, wenn man als Adventist die Fusswaschung nicht als Liturgie praktiziert, aber es gibt sicher auch solche, für die das ein liturgischer Akt, Gewohnheit geworden ist. Ich bezeichne sie einfach als Liturgie, weil das der Akt der Fusswaschung für mich ist, das heisst aber nicht, dass das zwingend für alle so sein muss. Für mich ist in vielen Dingen die Handlung selbst ein liturgischer Akt, z.B. auch das Brotbrechen beim Abendmahl. Meist haben diese Akte eine tiefere Bedeutung und diese finde ich wichtig und nicht die Handlung selbst. Die Handlung ist immer nur eine äussere Symbolik. Im Idealfall steckt aber dahinter eine tiefe Glaubensbedeutung und das wollte ich aussagen.
      Vielleicht verstehst Du jetzt, was ich sagen wollte.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Keineswegs sit erin die Rolle des "Roma locuta, causa finita" (Rom hat gesprochen, die Sache ist erledigt) zuschieben, aber :


      Der evangelische Theologe Yorick Spiegel wollte eine besondere, auf das Erleben ausgerichtet Zeitschrift "Trans" herausbringen. Auf die erste Probeniuummer hin schrieb ich im "unsollicited" ein Essay über die Fusswaschung - diesen tasächlichen körperlichen Kontakt mit allem Durchbrechen derIntimschranke , mit dre Berührung, dem Erleben des Waschenden und des Gewaschenen.,. worauf er mich hanschrtiftlich einlud, als Mitredakteur zu fungieren undzude witer für "Trans" zu schreiben.


      Nur der Verlag hat nich weiter mitgespielt. Aus der Zeitschrift wurde nichts.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich weiß noch wie ich in Internetforen wie z.B. der Zeugen Jehovas (private) oder anderer Gemeinschaften war.
      Da wollte ich auch jedem den Sabbat erklären und sie von der Tatsache überzeugen dass es keine ewig Höllenqual geben wird.

      Heute weiß ich dass eine so penetrante Art anderen dauernd den Glauben und ihre Überzeugungen madig zu machen sich eigentlich nicht gehört.
      Diskussion ja, aber von vornherein" ihr macht das aber falsch, wir machen das besser und überhaupt macht das Zeug eh nur ihr" ......

      Auch das Thema hier wieder so aus dem Nichts zu reißen empfinde ich wieder irgendwie unpassend und alles andere als sachlich.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Baptist schrieb:

      Diskussion ja, aber von vornherein" ihr macht das aber falsch, wir machen das besser und überhaupt macht das Zeug eh nur ihr" ......

      So persönlich hat hier die Wahrheit noch nie jemand präsentiert. Was Gottes Wille ist oder was in Seiner Schrift schwarz auf weiß steht, was richtig, was falsch ist..... ist doch in einer Disk wohl erlaubt und erforderlich. Persönlich werden dann nur die, die die Wahrheit nicht ertragen wollen oder können.
      Man muss das Falsche erkennen und "hassen". ....aber den Menschen lieben. Diese Unterscheidung machen (nicht nur hier) die wenigsten... Leider!

      .
    • Stofi schrieb:

      Persönlich werden dann nur die, die die Wahrheit nicht ertragen wollen oder können.
      Leider kenne ich einige in den Gemeinden,die anstatt mit Beispielen oder Argementen, mit der WAHRHEIT überzeugen wollen.

      Schau ich mir ihr Leben aber an, dann ist es wahlich nicht "Wahrhaftig"....es währe hilfreicher wir würden von "Erkenntniss" und "Erfahrung" sprechen....

      Man sollte auch vorsichtig sein, wie weit man die "Wahrheit des Anderen" selbst erträgt.....
    • Stofi schrieb:

      So persönlich hat hier die Wahrheit noch nie jemand präsentiert. Was Gottes Wille ist oder was in Seiner Schrift schwarz auf weiß steht, was richtig, was falsch ist..... ist doch in einer Disk wohl erlaubt und erforderlich. Persönlich werden dann nur die, die die Wahrheit nicht ertragen wollen oder können.
      Man muss das Falsche erkennen und "hassen". ....aber den Menschen lieben. Diese Unterscheidung machen (nicht nur hier) die wenigsten... Leider!
      Egal ob es um die Fusswaschung und andere Themen geht: Die Beziehung zu Gott ist etwas sehr persönliches. Gott zeigt sich und pflegt Gemeinschaft mit jedem der es ernstlich meint. Daher ist diese Pseudoargument der Wahrheit nicht Allgemeingültig. Gott entscheidet und nicht wir, egal wie biblisch fundiert unsere Meinung auch sein mag. Das gilt es zu beachten und daraus entsteht auch Respekt und Achtung vor dem Nächsten.
      Ich praktiziere die Fusswaschung zum Beispiel nicht und trotzdem habe ich Achtung und glaube, dass Mennschen wie Bogi sehr viel positive Erfahrungen mit der Fusswaschung erleben konnten.
      Letzten Endes ist es aber wie bei einer irdischen Beziehung, jede gesunde Beziehung sieht etwas anders aus, was bei den einen sehr gut für eine Beziehung ist, würde bei andern Paaren überhaupt nicht funktionieren. Im Gegensatz zu uns Menschen ist aber Gott nicht so eindimensional und daher sind ganz unterschiedliche Schwerpunkte in der Beziehung zu Gott möglich.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Das Thema ist nicht neu hier im Forum, vor paar Jahren war schon diskutiert. Meine Meinung dazu ist noch immer das gleiche:

      Jesus hat eindeutig ein Bedürfnis gestillt und damit hat er uns Beispiel gezeigt. Mit ungewaschenen Füsse zum Tisch zu sitzen (oder gar liegen - also Füsse in Augenhöhe...) war schlimmer als mit ungewaschenen Händen essen...

      Seine Handlung war allerdings nicht spontan oder Zufällig. Sie haben schon angefangen zu essen, als Jesus zu seinem Dienst angetreten ist, also er wollte ausdrücklich für seinen Nachfolgern etwas zeigen.

      Die Frage ist, folgen wir seinem Beispiel mit einer rituellen Fusswaschung nach? Hat jemand das Bedürfnis dreimal hintereinander die Füsse zu waschen (einmal Freitag Abend, dann direkt vor dem Gemeindegehen, damit eh kein Fussgeruch zu spüren ist und dann noch während dem Gottesdienst...)? Haben Frauen das Bedürfnis ihre Strumpfhose auszuziehen um ihre perfekt gepflegte Füsse zu waschen (lassen)? Was wäre, wenn jemand aus irgendeinem Grund wirklich seine/ihre ungewaschene/ungepflegte Füsse zu deiner Nase schibt: - bitte wasche mir, ich kann nicht... Werden die Füsse überhaupt gewaschen in der Gemeinde - wenn wir schon auf Jesu Beispiel appellieren -, oder nur im Schüssel mit paar Tropfen Wasser nass gemacht?

      Wenn wir wirklich nach Jesu Beispiel folgen wollen, dann müssen wir seinem Absicht folgen in der Abendmahlgeschichte:

      Denn wer ist größer: der zu Tisch sitzt oder der dient? Ist's nicht der, der zu Tisch sitzt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener.
      Luk.22;27.


      Ich hab nichts dagegen, wenn Fusswaschung in der Gemeinde als fromme Tradition geübt wird, man muss bloss bewusst sein, damit ist das Beispiel Jesu nicht erfüllt.

      freudenboten schrieb:

      Es gibt auch andere Freikirchen, z. B. "Kirche Gottes" u. a., welche "Fußwaschung" nach Johannes 13 praktizieren.
      Meinst Du auf den Dienst fokussiert? Wie z.B. hier: einmal hat sich eine Freikirchliche Gruppe (keine STA) für eine vertiefungs Gebetswoche in eine Berghütte zurückgezogen. Es gab dort kein Wasser, sie mussten es holen, so reduzierten sie ihr Wasserkonsum auf das Notwendigste. Vor der Heimfahrt - erstmal - haben sie ihre Füsse gewaschen, bzw. unter einander waschen lassen... :help: voll nach dem Beispiel Jesu. Eine originelle Idee...

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.