Kommentare: Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

    • Elli59 schrieb:



      Genauso wenig, warum Satan hochmütig und neidisch wurde..Warum musste er rebellieren und warum ließ Gott das zu.

      Und warum ließ er es zu, daß Satan und damit das Böse/die Sünde in die Welt kam?
      Anstatt ihn wegzujagen hätte er ihn ja auch vernichten können!
      Warum erschuf er ihn überhaupt, er wußte doch vorher schon, was mal aus ihm wird und was für Probleme er machen wird?
    • Yppsi schrieb:

      Anstatt ihn wegzujagen hätte er ihn ja auch vernichten können!
      Aber Gott vernichtet das nicht, was ER aus Liebe geschaffen hat! ===> Deshalb lehne ich auch die Lehre des zweiten = endgültigen Todes bzw die "Auslöschung der Existenz" ab.

      Auch der Satan, der nicht als Gegenspieler Gottes geschaffen wurde - sondern als ein "glänzender Cherub" (Hes 28,14) - als der LICHTENGEL LUZIFER, war nicht seit seiner Erschaffung der Teufel; dies wurde er erst durch seine Auflehnung gegen Gott. (Lies bitte Jesaja 14 und Hesekiel 28!)

      Daher vertrete ich die Lehre des Origenes, des Friedrich Schleiermachers und von Matthäus Hahn - die >>APOKATASTASIS PANTON<< - oder auch "ALLVERSÖHNUNG" genannt, in der einst nach vielen Äonen von Strafgerichten auch der Satan wieder zum guten Lichtengel Luzifer wird. Biblisch begründen lässt sich dies u.a. mit 1Kor 15,28 ["Gott wird sein alles in allem"(1.Korinther 15,28)], von einigen Theologen als >>das Ende bzw. Ziel der Schrift<< bezeichnet. (--> siehe u.a. auch Hesekiel 16 und Apostelgeschichte 3,21)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ein sehr interessanter Gedanke; aber bis zum Sündenfall lebten doch auch Adam und Eva in völliger Harmonie mit Gott ihrem Schöpfer!
      Ich schrieb, sobald er ein Wesen erschuf, war die Möglichkeit zum Widerstand da.
      Der Fall kam und nun sind wir hier. Es ist unnötig, darüber nachzudenken, was gewesen wäre, wenn Adam und Eva, oder was gewesen wäre, wenn Luzifer nicht hätte ... Das führt doch zu nichts.

      Die Eintracht herrschte in Gott, im Vater und im Sohn und im Geist. Diese Eintracht lässt sich nicht trüben.
      Wenn er aber Geschöpfe schafft und sie liebt, dann können sie widersprechen; auch, wenn das Leben ohne Gott ein geistliches Totendasein ist, dennoch können sie widersprechen.
      Das ist Freiheit.

      Luzifer wurde, das geht aus Jesaja und Hesekiel hervor, neidisch auf Gott und wurde hochmütig ("Ich will mich auf den Thron im äußersten Norden setzen!")
      Warum geschah das? - Da es nunmal geschehen ist, konnte er diese Gefühle anscheinend haben; was sollen wir da rumüberlegen? Kennen wir das nicht? Haben wir das nicht?

      Wie es aber zu Neid kommt (und das hatte ich ausgeführt), ist simpel: er sieht Gott und sieht sich selbst und will Gott sein. Er ist sein schönster und mächtigster Engel und das reicht ihm nicht.
      Er kann neidisch sein, weil er den Vergleich hat. Das mag philosophisch klingen; ich gehe einfach vom schlichtesten Fall aus.
      In der Schrift heißt es: Es ward Böses gefunden in deinem Herzen und du überhebtest dich ... - Welche Alternativen will man haben? Hat Gott ihn böse gemacht?

      Wenn man schon über solche Dinge nachdenkt, dann muss man sich überlegen, was man für Gedankenwege haben kann.
      Natürlich kann man sagen, es sei ein Geheimnis, das kommt aber für mich aufs gleiche raus: da war ein Engel, der wurde hochmütig. Also konnte er es wohl werden bzw. Gott hat es ihm zugelassen.
      Das kommt, wie gesagt, exakt aufs gleiche raus wie das, was ich sagte ... Man kann permanent andere Sätze bilden, nur, um was anderes zu sagen.

      Aber zur entscheidenden Frage: Wusste Gott irgendetwas nicht? Warum hat er das überhaupt werden lassen?
      Auch hier muss man sich überlegen, wie man Gott denn sieht:
      Für mich gibt es keinen Gott, der etwas nicht gesehen hätte. Er weiß alles! Also hat er es zugelassen.
      Warum? Damit alldas vollendet würde.

      Alle weiteren Fragen nach Gottes Beweggründen sind uns nicht gestattet; ganz einfach. Er ist Gott und er ist nicht etwa "sündlos", weil er nach meiner Ethik gut und rechtschaffend wäre, sondern er ist Gott und keiner richtet ihn.
      Und wenn wir Menschen das nicht lernen und einsehen, dann wird er es uns zeigen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Alle weiteren Fragen nach Gottes Beweggründen sind uns nicht gestattet; ganz einfach. Er ist Gott und er ist nicht etwa "sündlos", weil er nach meiner Ethik gut und rechtschaffend wäre, sondern er ist Gott und keiner richtet ihn.
      Somit bleibt auch das THEODIZEE - Problem ("Warum lässt Gott das und das zu?") unbeantwortet.
    • Das ist ja wieder ein schönes Zeugnis. Die Ermutigingen für ein geheiligtes Leben in der Nachfolge Jesu aus der inspirierten Feder werden verpönt, nicht gewollt und schließlich gelöscht. Wobei Seiten um Seiten gefüllt mit fremdem Feuer (Wochensprüche im Herrnhunter Losungsbuch) stolz stehen gelassen werden und sogar begrüßt wurden.
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    • E. White hat auch gesagt (sinngemäß), dass Nachfolger Jesu mehr im Glauben auf Jesus schauen sollten als auf sich selbst.

      Sie war im Puritanismus/Methodismus erzogen, in dem jeder "Gläubige" sich "untersuchen" muss. Ich mache täglich die Erfahrung, dass der Geist Gottes das besser kann, darum lasse ich den Geist zur "Sinnesänderung" führen.
    • Stofi schrieb:

      Als Christus seine Jünger bat, für sich und ihn zu beten und sie dann zurückließ, wählte er drei von ihnen aus — Petrus, Jakobus und Johannes
      Petrus - laut Matth.16,18 - der Fels/Grundstein der Gemeinde bzw. der Kirche - der erste der Apostel - und die Zebedäus-Brüder Jakobus( der Ältere) und Johannes - der Lieblingsjünger Jesu waren die drei(dadurch wird m.E. auch schon die göttl. Dreieinigkeit angedeutet!) Jünger, die besonders eng mit Jesus vertraut waren und die deshalb auch von Jesus auf den Berg der Verklärung (=Berg Tabor) mitgenommen wurden, wie es Stofi richtig geschrieben hatte:

      Stofi schrieb:

      Diese drei Jünger hatten seine Verklärung miterlebt.
    • Stofi schrieb:

      Ihm stand die Trennung von seinem Vater bevor, — die Strafe für die Gesetzesübertretung und Sünde — damit das Gesetz Gottes groß gemacht und seine Unveränderlichkeit bezeugt wurde. Dies sollte die Auseinandersetzung zwischen dem Fürsten Gottes und Satan über den unwandelbaren Charakter dieses Gesetzes für alle Zeiten entscheiden.
      Nicht <<DAS GESETZ>> = <<DIE ZEHN GEBOTE>> sollte "gross gemacht" werden - hier irrte Frau Ellen G. White! (so sehe ich es jedenfalls) - sondern die <<GNADE und BARMHERZIGKEIT und LIEBE GOTTES>>!

      Das jedenfalls ist die Quintessenz des gesamten Neuen Testamentes! ===> Das ist es ja, was andere Christen den STA vorwerfen - die zu große Betonung des AT!
    • Stofi schrieb:

      Kaiphas, der in jenem Jahr der Oberste Priester war, sagte: „... Seht ihr nicht, dass es euer Vorteil ist, wenn einer für alle stirbt
      Damit sprach der (falsche) Hohepriester Kaiphas eine Prophetie aus - ohne es selbst zu wissen. Christus ist für die gesamte Menschheit gestorben! ---> siehe: 1Joh 2,2

      Stofi schrieb:

      Der fingierte Prozess gegen Christus zeigt, wie niederträchtig die Priesterschaft geworden war. Die Priester bestachen Zeugen, die unter Eid Falschaussagen machten, nur um Jesus verurteilen zu können. Siehe Matthäus 26,59.60.
      Eine traurige Priesterkaste... Aber waren die hohen Priester(=Bischöfe der RKK) im Mittelalter viel anders?

      Stofi schrieb:

      „Ich finde keine Schuld an ihm!“, erklärte Pilatus Johannes 18,38.
      Und doch verurteilte der römische Statthalter - als Stellvertreter des Kaisers Tiberius - Jesus von Nazareth wegen Hochverrats ("Jesus von Nazareth - Der König der Juden") zum qualvollen Kreuzestod!

      Johannes 19,12ff.:
      12 Die Juden aber schrien: Lässt du diesen frei, so bist du des Kaisers Freund nicht; wer
      sich zum König macht, der ist gegen den Kaiser. [=der juristische Tatbestand des Hochverrats!]
      13 Da Pilatus diese Worte hörte, führte er Jesus heraus und setzte sich auf den Richterstuhl an der Stätte, die da heißt Steinpflaster, auf Hebräisch Gabbata.
      14 Es war aber der Rüsttag für das Passafest, um die sechste Stunde.[= 6:00 Uhr morgens!] Und er spricht zu den Juden: Sehet, euer König!
      15 Sie schrien aber: Weg, weg mit dem! Kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.
      16 Da überantwortete er (=Pilatus) ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde.

      ===> Damit steht historisch auch fest, dass die Römer den Gottessohn gekreuzigt hatten und nicht die Juden, wie man diesen in christl. Kreisen seit dem 2. Jahrhundert vorgeworfen hatte ("Die Juden sind Christusmörder!")
      Wie viel Unheil und Verfolgung hat dies über die Juden gebracht?
    • Das mit dem "Wiederholen der Geschichte" ist eine Philosophie, die an "Prädestination" grenzt.

      Jesus war der "zweite Adam" (Römer 5:12.-19.) aber nicht derselbe wie Adam vor dem Sündenfall. Jesu Versuchung war keine Wiederholung der Versuchung Adams unter gleichen Bedingungen.

      Wenn E. White von erlösungsgeschichtlicher "Wiederholung" spricht, so meint sie damit "Ähnlichkeit" (Typologie), nicht genau gleiche historische Umstände. Das historische Prinzip der Erlösung durch Christus widerspricht eigentlich "pädagogischer" Wiederholung. E. White war hier mehr Pädagogin statt Evangelistin!

      Hebräer 9:37.38.: "Wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil."
    • Warum wollen wir nicht verstehen, dass die "Übrigen" nur die sind, die Jesus nicht verwerfen, nicht eine bestimmte protestantische "Freikirche". Sie sind alle, die glauben wie die neutestamentlichen Apostel, einschließlich des "Weissagungsbeweises" der ersten Christen: Christus ist das "Ziel" = "Erfüllung", nicht das "Ende" der Mosaischen Thora. (Römerbrief 10:4.) Übrigens wurde der Römerbrief von Paulus geschrieben, als es in Rom noch keine "heidenchristliche" Gemeinde gab sondern eine "Synagoge" mit Jesusgläubigen und Noch-nicht-Gläubigen Juden sowie "gottesfürchtigen" Nichtjuden.

      Die Verwerfung Jesu durch die "Führer Israels" war die Erfüllung der Daniel-Prophetie 8:10./9:26.27./11:22.
    • freudenboten schrieb:

      Die Verwerfung Jesu durch die "Führer Israels" war die Erfüllung der Daniel-Prophetie 8:10./9:26.27./11:22.
      Du meinst sicherlich, die Verwerfung und Kreuzigung Jesus, durch die Führer Israels.....
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Stofi schrieb:

      Barabbas hatte sich für den Messias ausgegeben
      Diese Behauptung von EGW steht so nicht in der Bibel, wohl aber folgendes:

      Stofi schrieb:

      Barabbas war ein berüchtigter Verbrecher
      Siehe:
      Mk 15,7

      Joh 18,40 - Schlachter 2000 übersetzt auch hier mit Mörder.

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    • @Stofi

      Teilweise ist in diesen Texten doch viel Fantasie und Vorstellungen von Frau White zu finden, die man so in der Bibel nicht findet. Egal wie schlüssig das klingen mag, einer Prüfung durch die Bibel halten die nur teilweise stand. Der Rest kann, muss aber nicht so gewesen sein. Eigentlich schade, denn das wäre nicht notwendig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Es ist falsch das von EGW geschriebene in der Bibel zu suchen. So prüft man nicht. Man prüft, ob der Inhalt der Botschaft der Bibel widerspricht. Wenn EGW zu Biblischen Geschichten vom Hl.Geist oder vom Engel Detail-Ergänzungen bekommen hat, dann ändern diese nicht die Bibel. Sie Vertiefen nur, konkretisieren. Das ist wunderbar! Gott sei es dafür gedankt.


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