Kommentare: Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

    • Literatur, auch akademisch-wissenschaftliche, über E: Whites Wirken gibt es. Selbst suchen.

      Im Hinblick auf das bevorstehende Passah-Gedenken möchte ich darauf hinweisen, dass Jesus bei seiner "Erneuerung" des Passah sehr wohl das allererste "Passah" im Blick hatte: Den "Exodus" der ersten Menschen aus Eden. Da war das erste Passah-Opfer!
    • »GEBT UNSERM GOTT DIE EHRE!« Wir sollen stets mehr auf Gott vertrauen, als auf uns selbst! ---> Eine Lehre aus dem Leben des Moses!

      Stofi schrieb:

      Gott hat andere Ausbildungsmethoden, 2. April

      Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich auf im Lande Midian. 2.Mose 2,15.

      Mose arbeitete 40 Jahre lang als Schafhirte. Siehe 2.Mose 3,1; Apostelgeschichte 7,29.30. In dieser Zeit wurde er darauf vorbereitet, sich selbst zu verstehen und innerlich heil zu werden, indem er seinen Egoismus fahren ließ, sodass der Herr seinen Willen in ihm vollbringen konnte. Der Herr nimmt sich keine intellektuellen oder emotionalen Roboter als Mitarbeiter. Verstand und Gefühl sind wichtig für die Mitarbeit, aber diese menschlichen Elemente der Persönlichkeit müssen von Defekten gereinigt werden, denn sie sind dadurch geschädigt worden, dass man den eigenen Kopf durchgesetzt hat statt Gottes Willen zu tun. Mose befand sich im Trainingslager Gottes. Er musste einen langen Prozess des geistigen Trainings über sich ergehen lassen, bis er in der Lage war, das große Volk Israel zu führen.

      Manuskript 45, 1890; Manuscript Releases II, 324-326.
      Es war deshalb so, dass Moses statt Gottes Willen zu tun, aus eigener Autorität in der Wüste Kadesch an den Stein mit seinem Stab geschlagen hatte und zum Volk sagte: " Ich habe euch Wasser gegeben, dass ihr nicht verdursten müsst!" (4.Mose 20,10). Er hätte aber sagen sollen: "Gott JAHWEH gab euch Wasser!" ===> WEIL MOSES HIER GOTT NICHT DIE EHRE GAB, VERWEIGERTE JHWH DEM MOSES DEN EINZUG IN DAS GELOBTE LAND! (---> siehe 4.Mose 20,12 („Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde.”)
      Moses war es Leid, das ständige Murren des Volkes während der 40 Jahren Wanderschaft in der Wüste! Ständig beklagten sie sich, sie hätten kein Wasser und irgendwann hängte ihnen auch das himmlische Manna zum Halse heraus! Und wie oft sagten sie zu Moses, "Ach wären wir nur bei den Fleischtöpfen in Ägypten geblieben!", nicht bedenkend, dass sie hier doch jahrhundertelang in der Knechtschaft als Slaven gelebt hatten! Dieses ständige Murren zehrte an des Moses Nerven und deshalb schlug er dann schließlich an den Felsen und sagte "Er, Moses habe den Israeliten Wasser gegeben!" In diesem Moment vergass Moses seinen Gott, was dieser Ihm sehr übel nahm - und was ihm dem "Führer und Propheten" des Volkes Israel den Gang über den Jordan kostete! Stattdessen musste Moses mit 120 Jahren anderst »über den Jordan gehen« - und zwar in die Finsternis des Todes musste er gehen! Das war des Moses "Strafe"! Sein Ziel - das verheißene Land Kanaan durfte er nicht mehr erreichen, ihm wurde der Zugang verwehrt! Nur vom Gipfel des Berges Pisga aus, gestatte ihm JHWH einen Blick in jenes verheißene Land, in dem "Milch und Honig fliessen"(4.Mo 13,27) sollte! (5.Mo 3,27 / 5.Mo 34,1)
      ---> Ist dies nicht auch eine versteckte Warnung an uns heute fast 3.500 Jahre später, nicht kurz vor dem Eingang in die himmlische Heimat unser Ziel zu verfehlen, indem wir uns selbst mehr vertrauen als unserem geliebten Schöpfer, dem Vater im Himmel?
    • Die große Bedeutung des Wassers im Leben des Moses!

      Die große Bedeutung des Wassers im Leben des Moses! ---> Symbolische Bedeutung(en) auch für uns heute?

      Norbert Chmelar schrieb:

      Es war deshalb so, dass Moses statt Gottes Willen zu tun, aus eigener Autorität in der Wüste Kadesch an den Stein mit seinem Stab geschlagen hatte und zum Volk sagte: " Ich habe euch Wasser gegeben, dass ihr nicht verdursten müsst!" (4.Mose 20,10). Er hätte aber sagen sollen: "Gott JAHWEH gab euch Wasser!"
      Beim Bearbeiten des Artikels ist mir in den Sinn gekommen, wie oft das Wasser im Leben des Moses eine wichtige Rolle gespielt hat! Das ist doch interessant oder nicht? Ich habe mal einige Stellen zusammengetragen und möchte anschließend die Frage stellen, ob das Wasser symbolische Bedeutung(en) auch für uns heute noch hat?
      1. Schon kurz nach seiner Geburt hatte das Wasser für Moses die Bedeutung der Rettung im Kästlein im Wasser des Nils! (2.Mo 2,3) ===> Mögliche Bedeutung für uns: wir werden errettet durch das Wasser der Taufe!
      2. Moses verwandelte als 1. der 10 Plagen für Ägypten Wasser in Blut! (2.Mo 7,15-24) ===> Die Wunde an Jesu Seite aus der Wasser und Blut herausfloss? = als Symbol und Vorschattung für Jesu Tod?
      3. Moses zog mit seinem Volk Israel im trockenen durch die Wasser des Schilfmeeres und die Wasser bildeten eine Mauer zur Rechten und Linken Israels! (2.Mo 14,16-22) ===> Mögl. Bedeutung für uns: Das Wasser der Taufe ist für uns ebenso ein Schutz, wie es ein Schutz für Israel beim Durchzug durch das Rote Meer war.
      4. Die Wasser die Israel schützten wurden zur Todesfalle für des Pharaos Heer! Die Wasserfluten vernichteten sie alle! (2.Mo 14,24-30)---> so wie die Wasser der Sintflut die Feinde Gottes vernichteten - so vernichteten die Wasser auch die Feinde Israels! Das Wasser des Lebens mit (Israel) Gott und ohne Gott (Ägypten)!
      5. Das »bittere« Wasser von Mara (2.Mo 15,23-25), das dann durch ein Wunder »süß« wurde :===> Mgl.Bedeut.: 3 Tage wanderten die Israeliten durch die Wüste, bevor sie in Mara das bittre Wasser trinken mussten! (Vers 22) ---> das erinnert an die 3 bitteren Tage unseres Herrn Jesus Christus : den Gründonnerstag im Garten Gethsemane - den Karfreitag = Tod auf Golgatha - und den Karsamstag im Grab! Und durch das Wunder der Auferstehung am Ostersonntag wurde das Leben Jesu und seiner Apostel "wieder schön und süß"!
      6. Das Wasser zu Elim mit 12 Wasserquellen und 70 Palmbäumen, wo die Israeliten sich lagerten! (2.Mo 15,27) ===> Bed.: Die Zahlen stehen symbolisch sowohl für die 12 Stämme Israels als auch der 70köpfigen Familie des Jakob, Stammvater des Volkes Israel (AT), als auch für die 12 Apostel Jesu und dessen erweiterten Jünger Kreis der 70 (NT). Dort wo "das lebendige Wasser des Lebens" - Jesus Christus ist, dort ist gut sein! Dort werden wir "lagern" und Heimat haben!
      7. Das Wasser am Berge Sinai, auf dem Gott die 10 Gebote Gottes erhielt! (2.Mo 17,2-6) ===> Mögl. Bedeutung für uns: Echter Lebensdurst wird nur gestillt werden können, wenn wir uns an die guten Gebote Gottes halten.
      8. Das Wasser das Moses mit der Asche des Goldenen Kalbes vermischt hatte und das die Israeliten trinken mussten! (2.Mo 32,20) ---> sollte dies symbolisch stehen für das Trinken des Weines, beim Abendmahl, der Jesu Blut für unsere Sünden symbolisiert?
      9. Das Haderwasser zu Kadesch (4.Mo 20,10 ; 27,14) ===> Falscher eigener Ehrgeiz, indem man meint selbst den "Lebensdurst" ohne Gott stillen zu können! Das Hadern mit Gott und das mangelnde Vertrauen zu Gott, dem man nicht zutraut, dass ER uns auch durch die "Wüstenzonen" unseres Lebens hin zum "lebendigen Wassers des Lebens" - zur Quelle unseres Gottes führen wird, dessen Wasser von seinem Thron zu uns fliesst (Offb.22,1.2) und die Bäume des Lebens im Paradiese bewässern wird, auf dass unser Lebensdurst und Lebenshunger auf immer BEI IHM gestillt wird!
      10. Die Wasser des Jordan an denen der Leichnam des Moses direkt von Gott begraben wurde gegenüber Bet-Peor! (5.Mo 34,6) ===> Auch unser Leben wird ein Ziel haben - nur wir werden »IHN (=Jesus) am anderen Ufer sehen« und sodann werden wir in Herrlichkeit "über den Jordan" gehen - in die offenen Arme Gottes!
      Also es gibt wohl keinen Gottespropheten wie Moses der so viel mit Wasser zu tun hatte wie ihn!
      PS: Auch Noah hatte natürlich mit Wasser zu tun (---> Sintflut) Johannes der Täufer und die Taufe Jesu auch im Wasser und die Verbannten des Volkes Israel "saßen an den Wassern Babylons" (Psalm 137,1)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Der Pharao (= Thutmosis III.) ertrank nicht! - Kommentar zu "Christus ist Sieger!" vom 6.4.2018

      Stofi schrieb:

      Die Ergebnisse der Verhärtung des Herzens gegen Gott, 6.April

      Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, sodass er die Israeliten verfolgte, obwohl sie unter dem Schutz einer mächtigen Hand ausgezogen waren. 2.Mose 14,8 (Bruns).

      Und nachdem Pharao das Volk Israel endlich in die Freiheit entlassen hatte, jagte er ihm nach. Siehe 2.Mose 14,8.9. Er wollte das Volk zurückholen, das durch den Arm des Allmächtigen befreit worden war. Doch er kämpfte gegen eine Macht, die stärker war als menschliche Kräfte, und er ertrank mit seiner gesamten Streitmacht im Roten Meer. Siehe V.26-28.



      Manuskript 126, 1901; Sermons and Talks II, 183.184.
      Die Bibel schreibt nicht, dass der Pharao ertrank, sondern nur dessen gesamte Streitmacht! ---->

      Bibelstelle

      2.Mose 14,28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb.
      Und auch die Geschichte beweist dies! Denn der Auszug aus Ägypten erfolgte laut biblischer Berechnung im Jahre 1.446/1.445 v.Chr. *** als Ägypten unter dem Pharao Thutmosis III. Weltmacht wurde! Thutmosis III. (* um 1486 v. Chr.; † 4. März 1425 v. Chr.) war der sechste altägyptische König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich). Er bestieg am 4. Schemu I 1479 v. Chr. den Thron und regierte bis zum 30. Peret III 1425 v. Chr. (---> siehe unter Wikipedia!)
      Außerdem ist nicht anzunehmen, dass Thutmosis als Pharao-König selbst mit in die Schlacht gezogen ist! Jedenfalls lebte laut der Historie Thutmosis nach 1.445 v.Chr. noch weitere 20 Jahre! (---> siehe unter Wikipedia!)


      ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Das ist ein Problem, welches erste Zweifel an der angeblich "bibelgleichen" Inspiration E. Whites weckte.

      Sie zitierte nur die ihr bekannten Geschichts-Werke (ihrer Generation) mitsamt ihren Ungenauigkeiten /Fehlern. In der Bibel verhält geht es wesentlich "genauer" zu. Im "Großen Kampf" stehen z. B. ungenaue Fakten über die Bekehrung Luthers.

      Ich gebe hier zur allgemeinen Prüfung die These, dass der Exodus ab dem Schilfmeer (sechs Wochen) nicht in Richtung heutigem Berg Sinai (heute Katharinenkloster) weiterging sondern durch die Wüsten Schur und Zin zum Dschebel al Lawz (Horeb?) in Midian/West-Arabien. Vergl. Galaterbrief 4:24.25. Dieser Weg war für ein so großes Heer (600.000 Familien) leichter zu bewältigen (bei ungefähr gleicher Entfernung) als durch die südliche Halbinsel. Außerdem gab es im heutigen "Sinai" keine Amalekiter.

      Somit wäre die Wüste "Zin" identisch mit "Sin", menschlicher Einfluss in der abschriftlichen (rabbinischen) Überlieferung.
    • Einstweilen kann, wer Zeit hat, beide Routen vergleichend nachwandern. Einstweilen gehe ich der plausibleren Annahme nach.

      Die verschiedenen Berge auf der "Halbinsel" sind keine biblische Tradition, erst seit Kaiser Konstantin.

      Außerdem war Moses in "Midian". Und das war nie auf der Halbinsel.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die Bibel schreibt nicht, dass der Pharao ertrank, sondern nur dessen gesamte Streitmacht! ---->
      2.Mose 14,4
      Dann will ich das Herz des Pharao verstocken, so daß er ihnen nachjagt. Darauf will ich mich am Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht verherrlichen, und die Ägypter sollen erkennen, daß ich der HERR bin. Und sie machten es so.
      siehe auch:
      V10: Als nun der Pharao sich näherte,...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Bibel kann der Geschichte nicht​ widersprechen!

      Auch hier steht nicht "expressis verbis", dass Pharao Thutmosis III. ertrank.
      Wenn wir nach 1.Könige 6,1 davon ausgehen, dass der Auszug/Exodus des Volkes Israel um 1.446/1.445 v.Chr. war (Die These vom frühen Auszug aus Ägypten!) dann lebte laut Historie Thutmosis noch 20 Jahre - bis 1.425 v.Chr.!
      Merke: Die Bibel kann der Historie/Geschichte nicht widersprechen und tut es auch nicht!
    • Neu

      Der Tag der Einführung des Wochensabbats Exodus 16 jährt sich dieses Jahr am 28.04.

      Leider machte die Rabbinischen daraus ein falsches Gedächtnis "Lag Ba Omer", welches auf den 18. Tag des "zweiten Neumonds" (diesjährig 03.05.) fällt. Das ist nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass auch die Daten der "Schawuoth"=Auszugswochen rabbinisch falsch berechnet werden. Sie wollten die Gemeinschaft mit den Aposteln Jesu vermeiden.

      Also: Die "8 Tage des Ungesäuerten" waren dieses Jahr vom 31.03. bis 07.04. Die "Sieben Wochen" gehen vom 01.04. bis 20.05. (Pfingsttag=Fünfzigster).

      Die Einführung/Wiedereinführung der Wochenzählung/Wochensabbate geschah mitten darin, ab der vierten Exodus-Woche.
    • Kommentar zum Beitrag vom 19.4.2018 - Moses sah - auf Berg Tabor(!) - die Herrlichkeit Gottes!

      Neu

      Stofi schrieb:

      Mose war ein Vorbild echter Demut, 19. April


      Manuskript 36, 1885.

      Stofi schrieb:

      Als der Herr Mose sagte: „Mein Angesicht soll vorangehen“ (2.Mose 33,14), sollte man annehmen, dass dieser vollmächtige Gottesmann damit zufrieden gewesen wäre. Doch das war nicht der Fall, sondern er flehte: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ V. 18. Wurde Mose wegen dieser Anmaßung getadelt? ...

      Moses Wunsch, Gottes Herrlichkeit zu sehen, erfüllte sich bei der Verklärung Jesu auf dem Berge Tabor - Da durfte er die göttliche Herrlichkeit Jesu Christi sehen!