Kommentare: Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

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      Stofi schrieb:

      DonDomi schrieb:

      @Stofi
      Was mich mehr interessiert: Sind das offizielle adventistische Andachten oder stellst Du die selber zusammen?
      Christus ist Sieger — Ellen G. White Writings


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      Dass die Beiträge von Frau White sind, war mir schon bewusst, aber ich nehme nicht an, dass dieses Buch als alltägliches Andachtsbuch von einem Adventverlag vertrieben wird. Ich würde mich sonst ehrlich hinterfragen, da doch viel Nichtbiblisches drin steht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Die Bilder die ich gesehen habe, waren aber keine Fake - News, wie die von Dir erwähnten! Sie hatten eine Länger von 3,5 - 5,00 Metern, was in etwa der Größe des Riesen Goliath entsprach! ==> Archäologischer Beleg, dass die Bibel die Wahrheit schildert!
      Guten Abend Norbert,

      ich verstehe nicht ganz, worin die Notwendigkeit liegen würde, dass ein gläubiger Christ die Wahrheit der Bibel mit "archäologischen Belegen" beweisen will. Niemand wird Gott beweisen können, doch "beweist" sich Gott etwa nicht selbst stets im Leben von Gläubigen ? Ein gläubiger Christ wird für sich selbst und für sein Leben auch "Beweise" finden, insofern er dies notwendig hat, um seinen Glauben dahingehend zu stärken, dass Gott existiert oder das die Bibel wahr ist - Das könnten persönliche Erfahrungen mit Gott sein, die Wunder die wir in der Natur beobachten können oder auch die eingetroffenen Prophezeiungen der Bibel. Und selbst wenn ein Christ Gott oder die Wahrheit der Bibel beweisen könnte, worin würde die Notwendigkeit, der Sinn und Nutzen eines solchen Unterfangen liegen ? Menschen würden deswegen auch nicht "eher" oder "mehr" an Gott glauben. Wem wollte man also beweisen, dass Gott existiert oder das die Bibel wahr ist ?


      Zu Goliath :
      Die Angelegenheit oder Frage wie groß Goliath war, halte ich freilich für nebensächlich, wenngleich die Archäologie eine sehr interessante Sache ist - Daher möchte ich folgenden Fakt aus "informativen Interesse" und nicht als "theologische Information" anführen : Es gibt einige "Textzeugen" (keine Augenzeugen), welche die Körpergröße Goliaths mit "4 Ellen" angeben, dass entspricht in etwa 2 Meter. Ebenso wage ich es sehr zu bezweifeln, dass die von Dir gesehenen Fotos einen tatsächlichen archäologischen Beleg für Goliath oder die Wahrheit der Bibel darstellen. Selbst wenn es so wäre, bestünde denn Notwendigkeit für einen Gläubigen in solchen "Beweisen" ? In Aschkelon wurde 2013 ein Friedhof der Philister mit rund 150 Beerdigten gefunden, das größte gefundene Skelett weißt eine Größe von rund 1,80 auf. Im Durchschnitt waren die bestatteten Menschen zu Lebzeiten circa 1,60 groß. Freilich steht der archäologische Fund in keinem Zusammenhang mit Goliath und der Fund kann auch nicht als "Goliath - Beweis" angesehen werden. Er lässt allerdings die Vermutung zu, dass die "Textzeugen" welche die Größe des Goliaths mit 4 Ellen beschreiben, wohl eine gewisse Grundlage hatten, der man Glauben schenken kann.

      Wie groß Goliath nun tatsächlich wahr, ist für den Glauben an Gott und Sein Wort von keinen Belangen. Ich denke, Christen benötigen auch keinen 3,5 bis 5 Meter großen Goliath oder irgendwelche Beweise um Gott oder die Bibel als "eindrucksvoller" oder "richtiger" zu schildern. Christen glauben ohnehin daran, dass Sein (Gottes) Wort die Wahrheit ist. Und wer nicht an Gott oder die Wahrheit der Bibel glaubt, glauben will / kann / mag, wird sich wohl auch nicht von irgendwelchen "Beweisen" umstimmen lassen. Das wäre wohl auch nicht Sinn und Zweck des Glaubens.
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      Stofi schrieb:

      Noah hatte einen echten Glauben, den auch wir haben können, 18. Februar

      Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; durch den Glauben sprach er der Welt das Urteil und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt. Hebräer 11,7.

      Er musste viele Zimmerleute anstellen, die ihm beim Bau dieses Riesenprojektes halfen. Viele von ihnen waren in jener Zeit gläubige Menschen.

      Abel, Henoch und Noah waren Repräsentanten Gottes gegenüber den Bewohnern der alten Welt. Jeder dieser Männer war mit den Geboten Gottes geprüft worden: Würden sie Gott gehorchen und genau so handeln, wie er es ihnen gesagt hatte, oder würden sie ungehorsam sein und die Folgen erleben?Wäre Noah so gewesen wie viele [Christen] heute, die sagen: „Glaube, glaube nur; alles, was du tun musst, ist glauben“, dann hätte er der Welt nicht ihr Urteil gesprochen. Siehe Hebräer 11,7. Doch Noah hatte jenen echten Glauben, den Glauben, der [durch Taten] wirksam wird. Er bezeugte durch seinen Glauben und seine Werke den Menschen der vorsintflutlichen Welt, dass er Gott vertraute.
      Manuskript 86, 1886.
      Da stellt sich die Frage, warum die gläubigen Zimmerleute nicht auch von Gott in der Arche gerettet wurden? Oder sind diese alle bereits vor der Sintflut gestorben? Denn in die Arche durften nur Noah hinein, seine Frau, seine drei Söhne und die drei Frauen dieser Söhne, macht = 1 + 1 + 3 + 3 = 8.

      In Sachen "Du musst nur glauben!" sagte aber doch auch der Reformator Dr. Martin Luther , Theologie-Professor an der Universität zu Wittenberg in Kursachsen vor 500 Jahren, »dass uns allein der Glaube an Jesus Christus rettet!«. ===> Zu dieser Erkenntnis konnte sich Frau Ellen G. White wohl im Jahre 1886 noch nicht durchringen, oder?

      Diese hier in Hebräer 11,7 erwähnte » Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt. « (Hebräer 11,7) hatte nicht nur der Verfasser des Hebräerbriefs [vermutlich war es Barnabas, ein Gehilfe des Paulus] erkannt, sondern dies war auch eine Hauptlehre des Paulus sowohl im Römerbrief, als auch im Galater - und Epheserbrief (insgesamt 15 Bibelstellen hierzu!); und auch Augustinus (354 - 430) hat dies im 4. Jahrhundert so vertreten, und Martin Luther hat diese Erkenntnis des Augustinus [Luther war ja ursprünglich Augustiner-Mönch!] dann schließlich über 1.100 Jahre später weitergeführt und durch sein "Turmerlebnis" hatte er die biblische Lehre von der Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt wieder neu entdeckt und weiterentwickelt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      Norbert Chmelar schrieb:

      »dass uns allein der Glaube an Jesus Christus rettet!«. ===> Zu dieser Erkenntnis konnte sich Frau Ellen G. White wohl im Jahre 1886 noch nicht durchringen, oder?
      Doch. Und die Antwort auf deine Frage steht schon in dem von dir zitierten Text:

      "Doch Noah hatte jenen echten Glauben, den Glauben, der [durch Taten] wirksam wird. Er bezeugte durch seinen Glauben und seine Werke den Menschen der vorsintflutlichen Welt, dass er Gott vertraute."

      Ellen White differenziert also zwischen <Glaube, der nicht wirksam wird> und <Glaube, der wirksam wird>. Der erste "Glaube" rettet nicht.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
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      Hi

      Ich glaube ein jeder hätte zur damaligen Zeit die Möglichkeit gehabt errettet zu werden, aber anscheinend hat niemand ausser Noahs Familie bis zum Ende durchgehalten. Es nützt nichts, wenn man eine zeitlang mitmacht und dann wieder davon läuft. Jesu sind auch mal viele Jünger nachgefolgt und trotzdem haben wegen einer Aussage viele die Nachfolgschaft verlassen. Es ist nicht die Aufgabe von Gott alle zu belohnen, die einmal etwas Zeit für ihn investiert haben, sondern es liegt an uns selber.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
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      DonDomi schrieb:

      Ich glaube ein jeder hätte zur damaligen Zeit die Möglichkeit gehabt errettet zu werden, aber anscheinend hat niemand ausser Noahs Familie bis zum Ende durchgehalten.
      Nein, das denke ich nicht.

      Wenn wir den biblischen Text lesen, dann ist der recht eindeutig: die Menschen auf der Erde waren - mit Ausnahme (der Familie) Noahs dem Gericht verfallen. Nirgendwo legt der Text nahe, es hätte für irgendjemanden darüber hinaus eine Chance zum Überleben der Flut gegeben. (1.Mose 6,7-8., Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens auslöschen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN.
      1.Mose 6,13, Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen; denn die Erde ist durch sie erfüllt von Gewalttat; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde.
      1.Mose 6,17, Denn ich, siehe, ich bringe die Wasserflut über die Erde, um alles Fleisch unter dem Himmel, in dem Lebensodem ist, zu vernichten; alles, was auf der Erde ist, soll umkommen. )

      Die Idee es hätte ein Bekehrungsmöglichkeit, oder eine Umkehrpredigt durch Noah gegeben widerspricht eindeutig dem Bibeltext. Wenn Gott Gericht hält, dann ist Gericht - das gilt auch für die Endzeit!
      Liebe Grüße, Heimo
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      Du hast Recht, aus der Bibel geht nichts derartiges hervor. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Noah durchaus dafür geworben hat, aber so wie die Zustände damals waren, hat ihm wohl keiner geglaubt. Daher glaube ich durchaus, dass es die Möglichkeit gegeben hätte, aber Gott wusste zum voraus, dass keiner aus der Familie Noahs in die Arche einziehen würde. Deswegen konnte Gott auch diese Worte sprechen und trotzdem den Menschen einen Ausweg bieten. Gott hat eben ganz andere Möglichkeiten als wir Menschen. Wie gesagt, dass ist keine biblische Tatsache und entspringt nur meinem Vorstellungsvermögen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
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      Gott gibt JEDEM mindestens EINE Chance zur Umkehr um gerettet zu werden. Noah predigte 120 Jahre lang. Heute würden wir es Missionieren nennen. So kann man den Gott der Bibel erkennen, wenn man sich vom Heiligen Geist führen lässt.
      Das Bild eines unbarmherzigen, lieblosen und parteiischen Gott zu vermitteln, dazu, wenn man sich gläubig und Adventist nennt.......ist sehr befremdlich. Wie leicht und souverän man die Menschheit einfach so, vom Schreibtisch aus vernichtet.

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    • Wann ist die Gnadenzeit für die Menschen unserer Tage abgelaufen?

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      Stofi schrieb:

      Wird unser Glaube standhalten, wenn wir geprüft werden? 20. Februar

      Noah tat alles, was ihm der Herr gebot. 1.Mose 7,5.


      Die Gnadenzeit für die Menschen der vorsintflutlichen Welt war vorüber.


      Noah ging in die Arche, und die Leute sahen ein blendendes Licht: ein Engel kam vom Himmel und verschloss die Tür. Siehe V. 16...

      Manuskript 86, 1886.
      Ich frage mich, wann die letzte Gnadenzeit für die Menschen unserer Tage abgelaufen sein wird!?!

      Seit dem 7.Juni 1967 (---> siehe Lukas 21,24) - als Israel im "Sechs-Tage-Krieg" Jerusalem befreit hatte - waren laut der Aussage Jesu »die Heidenzeiten« beendet. Seit dieser Zeit - also seit nunmehr bald 51 Jahren - läuft wohl die (aller)letzte Phase der Gnadenzeit! Wenn diese Gnadenzeit "eine Generation" dauern sollte (was gemäß Psalm 90,10, 70 - 80 Jahre sind) so müssten wir uns auf die Zeit zwischen den Jahren 2037 - 2047 einstellen. In dieser Zeitspanne käme man dann auch auf das Jahr 2044 - 200 Jahre nach dem Jahr 1844, welches laut den Adventisten den »Anfang der Endzeit« bedeutet hätte.

      Bereiten wir uns auf das baldige Kommen unseres Herrn Jesus vor und beten jeden Tag inständig : „Maranatha! HERR JESUS KOMME BALD!”

      PS: Dass ein Engel vom Himmel herabgekommen sei und die Tür zur Arche Noah verschlossen habe, steht aber so nicht in der Bibel. In 1.Mose 7,16b) lesen wir:

      Bibelstelle

      16 Und der HERR schloss hinter ihm zu.
      ===> Es war somit Gott JAHWEH höchstpersönlich selbst, der die Tür zur Arche zugeschlossen hatte!
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      Ich glaube, solang Jesus im Allerheiligsten Seinen Dienst erfüllt und solang ein Mensch lebt, besteht die Gnadenzeit für jeden persönlich.
      Es kann für jeden also "heute" die Gnadenzeit vorbei sein..... und für die Menschheit endgültig dann, wenn Jesus sagt, "es ist vollbracht" , und Er Seinen Dienst beendet.

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