Die Allmacht Gottes

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    • Urchristlicher Glaube ist ganz einfach:

      Pentateuch und Propheten sind der "erste Zeuge" Jesu, Evangelium Christi und Apostel der "zweite" Zeuge.

      (Offenbarung 11:3.ff.)

      Jesus ist das menschgewordene "Wort", auch das zu Mose geschah, das "Passahlamm Gottes", der wieder Lebendige "Gottesknecht" (Jesaja 53:10.-12.).

      Der "dritte" Zeuge sollen die sein, die hören und bewahren (Offb. 1:3. Kap. 22:18.19.),

      also wir, (Johannes 17:20.f.) "die durch ihr Wort an mich (Jesus) glauben werden."

      So kommt wahre Einigkeit.
    • Paulus stellt sozusagen eine Eigentums-Hierarchie auf:

      ... alles gehört euch; ihr aber gehört Christus an, Christus aber gehört Gott an.
      1.Kor. 3;22-23 Schlachter 2000


      Was bedeutet das?

      Der gleiche Gedanke wird anders, im Form von einer Rangordnung ausgedrückt:

      Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus.
      1.Kor. 11;3 Schlachter 2000



      Ist Jesus allmächtig und sein Haupt "nur" allwissend?
      Ich hab das Gefühl, wenn wir Menschen über die "Fähigkeiten" Gottes diskutieren, ist ähnlich als würden Ameisen über Albert Einstein gossartige Gedanken machen...

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • freudenboten schrieb:

      Das mit den Ameisen mag ein Vergleich sein, aber die Gottheit hat uns Menschen durch Inspiration/Offenbarung seit Mose gewisse Einblicke in sein Wesen ermöglicht, besser als in jeder anderen Literatur.
      Hallo Freudenboten ich finde leider nicht mehr unseren Beitrag über Offenbarung 12,5!
      Da Du ja Theologie studiert hast, kannst Du mir da in meinem Verständniss sicher weiterhelfen.

      Grundsätzlich gehe ich an die Bibel mit kindlichem Vertrauen,langen "Glaubensleben", aber auch mit kritischem Gedanken heran.
      Was die Offenbarung angeht, sehe ich darin viele beschriebene Bildchen ,die nicht unbeding in der richtigen geschichtlichen Reihenfolge stehen.

      Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Verse 1-6 voneinander getrennt und versucht zu deuten. Da sehe ich nicht diesen klaren Zusammenhang
      das Satan erst nach der Schaffung des Meschen, aus dem Himmel herausgeworfen wurde.

      Offenb.12,1-6
      1- Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.
      Die Frau symbolisiert das Volk Gottes während der gesamten Geschichte der Menschheit. Im Alten Testament war es das Volk Israel. Im Neuen Testament ist es das geistliche Israel, das nach Galater 3,29 und Galater 6,15.16 die christliche Gemeinde darstellt.
      die Frau - mit der Sonne bekleidet. Die Sonne, die uns Licht gibt, ist ein passendes Symbol für Jesus, der nach Johannes 8,12 das Licht der Welt ist.

      Wir wissen, dass der Mond von sich auch nicht leuchten kann. Der Mond reflektiert lediglich das Licht der Sonne. Und doch beleuchtet der Mond bei Dunkelheit die Erde:
      2. Petrus 1.19 Um so fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
      Die Gemeinde Gottes steht also auf dem prophetischen Wort, d. h. sie beachtet Gottes Vorhersagen und ihre Lehren basieren allein auf der heiligen Schrift!
      Hinweis: Der Mond kann noch zusätzlich bedeuten, dass das Alte Testament seinen Glanz vom Neuen Testament her hat. Erst durch Jesus und seinen Tod am Kreuz erfüllten sich viele Ereignisse, die im Alten Testament nur Schatten zukünftiger Dinge waren.

      Die Sterne symbolisieren wohl die zwölf Stämme Israels. Da die Frau noch in den Geburtswehen lag, also der Messias noch nicht geboren wurde, macht es wenig Sinn, in den 12 Sternen auch die 12 Apostel zu sehen.
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      2- Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt.
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      3- Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen,
      4- und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde.



      Nach Jesaja 9,14 ist der Schwanz ein Symbol für Verführung. In Offenbarung 1,20 erfahren wir, dass Sterne in der Offenbarung Symbole für Engel sind. Zusammengefasst bedeutet dies, dass Satan ein Drittel aller Engel im Himmel durch Verführung auf seine Seite, d. h. zur Rebellion gegen Gott, gezogen hat. Aus diesem Grund erscheinen die Zeichen auch "im" Himmel, denn der große Kampf zwischen Gut und Böse begann nicht auf der Erde, sondern im Himmel!

      Obwohl der Drache in erster Linie Satan darstellt, hat er doch gekrönte Häupter und Hörner. Dies bedeutet, dass Satan durch irdische, weltliche Mächte wirkt. Satan sollte nun also vor die Gemeinde Gottes treten, um ihr Kind zu fressen. Dieses Kind soll nach Offenbarung 12,5 alle Völker weiden und entrückt zu Gott werden. Damit ist klar, dass mit dem Kind Jesus gemeint ist.
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      Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße.
      In der Geschichte erfüllte sich dieses Ereignis, als das heidnische Rom durch Herodes (vgl. Matthäus 2,16-18) Jesus töten wollte. In Gestalt gottloser Menschen versuchte Satan Jesus umzubringen. Wo auch immer Satan imstande war oder ist(!), eine Regierung so völlig zu beherrschen, dass sie seine Anschläge zur Ausführung bringt, da wird diese Nation für die betreffende Zeit Satans Stellvertreter.

      5- Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe.

      Lukas 2
      10Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
      11denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.


      Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.
      Christi Himmelfahrt!

      6 Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott, dass sie dort ernährt werde tausendzweihundertsechzig Tage.
      Hier benutz Johannes die Vorhesage von Daniel.
      Wenn ich es genau betrachte,wiederholt sich alles, er nennt hier nichts neues sondern verweist auf das Erfüllte und bereits Vorhergesagte.
      Nur der,der das ganze Evangelium verinnerlicht hat,erkennt das hier gezeigte ganze Bild.

      Dabei geht es nicht um "exakte" Abläufe (Wissen) sondern Vertrauen eines handelnden (Gott)

      Gruß HB

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

    • Hallo Bogi111
      @'Bogi111
      Hinweis: Der Mond kann noch zusätzlich bedeuten, dass das Alte Testament seinen Glanz vom Neuen Testament her hat. Erst durch Jesus und seinen Tod am Kreuz erfüllten sich viele Ereignisse, die im Alten Testament nur Schatten zukünftiger Dinge waren.

      Danke für diese Deine Auslegung! Ja, die finde ich sehr gut, denn es ist in der Symbolsprache der Bibel nicht leicht zu erkennen, was mit „Mond” gemeint ist!
      PS:
      ----> Mal in der Suchfunktion Mond eingeben...!