Ist "das neue Jerusalem" ein symbolisches Bild für unsere himmlische Heimat?

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      Stofi schrieb:

      Wieso ein SYMBOLISCHES Bild ?? Auf der Neuen Erde gibt es die Hauptstadt das Neue Jerusalem doch physikalisch.

      .
      O bitte ? welche Flächenausdehnung ? welche Grundverkehrskommission ? - Ich möchte eine Parzelle, und eine Ackerfläche (von weghgen Häuser bauen und Weinberge pflanzen), aber auch eine schöne Wohnung in interesssanter Innenstadtnähe ! Aber nicht zu hoch oben, das Himmlische Jerusalem ist nämlich kubisch !
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      Prophetische Texte sind "definitionsgemäß" symbolisch.

      Salomo, Johannes: "Viele Bücher" in der Welt.

      Leider ist das Wesen der "Inspiration" beim Bibellesen zu wenig beachtet. Daher kommen immer wieder Fragen zum "buchstäblichen" Sinn auf.

      1. Korintherbrief 2:14. "Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden."
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      Stofi schrieb:

      Wieso ein SYMBOLISCHES Bild ?? Auf der Neuen Erde gibt es die Hauptstadt das Neue Jerusalem doch physikalisch.

      .
      Jerusalem ist für mich ein symbolisches Bild, dass man dort ist wo Gott ist. Ich glaube aber nicht dass Gott in einem Haus mit vier Wänden wohnt.

      Liebe Grüße
      DonDomi
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      DonDomi schrieb:

      Ich glaube aber nicht dass Gott in einem Haus mit vier Wänden wohnt.
      Philo schrieb anderswo vom kubischen Jerusalem; denn es beträgt nach allen Seiten zwölftausend Stadien, also viereckig.

      Ich denke, die simple Bedeutung der Zahl Zwölf hat sich durchgesetzt und ist klar, oder? Vollkommenheit, Gänze.
      Nach oben, nach unten, in Tiefe, Höhe und Breite, soll dies heißen; alles ist aus Gott und durch Gott und in Gott.
      Wie es heißt: Er wird wieder sein alles in allem.
      und: da ist keine Nacht mehr und keine Sonne ist nötig, denn Gott ist das Licht.

      Das, schlicht und ergreifend, ist die Bedeutung des himmlischen Jerusalems, des neuen Himmels und der neuen Erde.
      Es fliegt kein Borgh-Schiff zur Erde herab, sondern alles wird Gottes Reich und wird verwandelt.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
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      Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Ich glaube aber nicht dass Gott in einem Haus mit vier Wänden wohnt.
      Philo schrieb anderswo vom kubischen Jerusalem; denn es beträgt nach allen Seiten zwölftausend Stadien, also viereckig.

      Es steht, dass Jesus MIT den Seinen wohnen würde. ER sagte auch, Er bereite viele Wohnungen für "uns".
      Ich verstehe nicht, warum man immer und immer alle die Dinge symbolisch, geistlich nehmen muss. Gott schuf Materie, warum kann man sich Materie nicht im Paradies vorstellen? Liegt es vllt. daran, dass die Neue Erde, sprich, das Paradies dann eine zu große Vorstellung einen sündhaften Welt weckt. ?

      Die Maße des Neuen Jerusalems würden auch auf eine Pyramide passen. Es muss nicht zwingend kubisch sein.


      .
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      Stofi schrieb:

      Es steht, dass Jesus MIT den Seinen wohnen würde. ER sagte auch, Er bereite viele Wohnungen für "uns".
      So ist es ja auch.
      Wir werden Leib und Wohnung haben, Gärten und wunderschöne Natur; wir werden durch Zeit und Raum wandeln können, da dies keine Begrenzung mehr darstellt; wir werden Frieden und Liebe haben.
      Jesus wird der Regent sein, der einzig gute Herrscher, die Offenbarung Gottes.
      Wir werden vollkommen göttlich sein, wie Jesus als Söhne und Töchter, uns aber in Liebe und Einsicht ihm unterordnen, weil er der Sohn aus Ewigkeit ist, der Erstgeborene.

      Alldas bedeutet das himmlische Jerusalem und seine Maße. Symbolik bedeutet nicht Unleiblichkeit, Stofi; es bedeutet nur, dass dies hier keine plastische Beschreibung ist, sondern eine sinnhafte.
      Das Thema hatten wir ja schon.

      Ich meine einfach, wir verkennen viele Aussagen, wenn wir sie als Gestalt, Plastik und Inventarliste lesen.
      Den Drachen und das Tier lesen wir doch auch nicht als Gestalt, sondern als Bild.

      Eine Pyramide wäre es nicht, denn es heißt, sie sei viereckig.

      Lg
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
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      Seele1986 schrieb:

      Wir werden vollkommen göttlich sein, wie Jesus als Söhne und Töchter, uns aber in Liebe und Einsicht ihm unterordnen, weil er der Sohn aus Ewigkeit ist, der Erstgeborene
      Kaum vorstellbar. Mich würde interessieren wie du auf vollkommen göttlich kommst. Ich lese nirgends, dass wir eine Göttlichkeit verliehen bekommen ( so wie das bei Jesus der Fall ist)
      Ich kann mir ja vorstellen, dass wir "heilig" sind, aber göttlich? Vielleicht ist meine Vorstellung von göttlich eine andere als deine.
      Als Mensch kann ich erfüllt sein von Gott, aber Göttlichkeit steht für mich darüber.
      Abstufungen sind biblisch erwähnt.
      Ps 8,6 Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt.
      Hebr 2,7 Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände;
      Hebr 2,9 wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger
      gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens, mit Herrlichkeit und
      Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod
      schmecken.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Pfingstrosen schrieb:

      Vielleicht ist meine Vorstellung von göttlich eine andere als deine.
      Es heißt, wir werden ihm gleichgestaltet. Damit ist natürlich ausgenommen, dass wir ihm ebenbürtig seien oder gar über ihm; aber das ist einem Christen ja auch klar.
      Nimm gerne einen anderen Begriff als "göttlich"; mir fiel er nur dazu gerade ein.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
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      Stofi schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Ich glaube aber nicht dass Gott in einem Haus mit vier Wänden wohnt.
      Philo schrieb anderswo vom kubischen Jerusalem; denn es beträgt nach allen Seiten zwölftausend Stadien, also viereckig.
      Es steht, dass Jesus MIT den Seinen wohnen würde. ER sagte auch, Er bereite viele Wohnungen für "uns".
      Ich verstehe nicht, warum man immer und immer alle die Dinge symbolisch, geistlich nehmen muss. Gott schuf Materie, warum kann man sich Materie nicht im Paradies vorstellen? Liegt es vllt. daran, dass die Neue Erde, sprich, das Paradies dann eine zu große Vorstellung einen sündhaften Welt weckt. ?

      Die Maße des Neuen Jerusalems würden auch auf eine Pyramide passen. Es muss nicht zwingend kubisch sein.


      Materie ist ein irdisches Ding. Es ist durchaus möglich, dass es ganz andere Zustände und Lebensformen gibt, die wir uns als Mensch gar nicht vorstellen können. Es kann sein, das es Materie geben wird, aber es kann auch total anders sein.


      Liebe Grüße
      DonDomi
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      Hätte ich geschrieben vollkommen geistlich, dann wäre vermutlich gekommen: "Wir werden aber einen Körper haben, sagt die Bibel!",
      weil einige scheinbar nicht verstehen, was geistlich und fleischlich bedeutet, wie man an den Auslegungen sieht.

      Also wie man`s macht, liebe Pfingstrosen ... ;)
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
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      Seele1986 schrieb:

      Nimm gerne einen anderen Begriff als "göttlich"
      Auch auf der Neuen Erde und im Neuen Himmel bleibt Gott "göttlich" und der Mensch "menschlich" - Es ist immer noch ein "himmelweiter" Unterschied zwischen dem Dreieinigen GOTT und dem kleinen Mensch - auch dann wenn allles neu geschaffen wurde!
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      Man könnte einiges aus Texten herleiten, aber ich glaube auch dazu muss man alle Texte berücksichtigen , nicht nur wenige.

      Aus :
      1Kor 15,53 Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.
      1Kor 15,54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg!
      1Tim 6,16 der allein Unsterblichkeit
      hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen
      hat noch sehen kann; ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.


      z. B. würde nahelegen , dass wir Göttlich werden würden, aber

      Offb 22,2 In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, [war] der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.
      Offb 22,14 Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.

      schränkt diesen Gedanken doch sehr schnell wieder ein.......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Wollt ihr euch jetzt mehrere Beiträge lang über diesen Begriff unterhalten?
      Gott ist nicht "göttlich", Gott ist Gott. Göttlich sind seine Werke. So bezog ich das. Aber wer sich unwohl fühlt mit diesem Begriff, der nehme doch etwas anderes.

      Es ging mir darum, dass in der neuen Welt alles von Gott durchwirkt ist und aus ihm lebt und nicht mehr aus sich selbst, wie der Mensch es sich jetzt einbildet.

      Nach der Schrift hätten wir sogar Götterwesen sein sollen.
      Das muss alles nicht stören, wenn man es richtig versteht; und davon gehe ich bei einem gläubigen Christen doch aus, oder nicht?

      Das Vorbild hier bereits auf Erden ist doch der Sohn, oder nicht? Der, der sich nicht schämte, uns Brüder (und Schwestern) zu nennen, wie Hebräer sagt.
      Das Bestreben ist nicht, die Gottheit zu werden, sondern wie der Sohn zu werden, was die Tochterschaft gleichsam einschließt, denn es heißt, in Christus gibt es weder Mann noch Frau, was sich genau darauf bezieht, sodass man keine Geschlechtsbegrenzung machen kann, wie manche glauben.

      Und ist dieser Gedanke, dieses Ansinnen und diese Hoffnung nicht schön?
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
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      Es ist doch manchmal schön, über sowas nachzudenken.
      Wir werden, soweit die Bibel zu verstehen ist, keine Begrenzung haben: Jesus ging nach der Auferstehung durch Wände, wandelte durch Raum und Zeit;
      in der Offenbarung werden die himmlischen Gestalten als Lichtwesen beschrieben: Saphir, Rubin, Gold und Erz, Glas und Kristall;
      ähnlich werden wir auch sein, wenn wir Jesu "ihr werdet sein wie die Engel" auch darauf beziehen.

      Das sind doch wundervolle Vorstellungen. Und zudem, das Allerwichtigste, wir werden Frieden miteinander haben; Eintracht, Liebe, Freude und Wonne.
      Zudem aber keine "ewige Langeweile", sondern wir werden weiter lernen, vielleicht die Natur erforschen, wunderbare Dinge erschaffen, kreativ sein ...

      Ich glaube, hier gilt wirklich: die Gedanken sind frei.

      Ist doch schön
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)