Allein aus Glauben: hat es sich Paulus mit seiner reinen Gnadenlehre nicht zu einfach gemacht?

    • philoalexandrinus schrieb:

      dass sie sich an einem bestimmten Tag vor Sonenaufgang zu versammeln pflegen
      Ich stelle mir das wunderschön vor in der alten Zeit:
      Man trifft sich in der Dunkelheit, singt ihm Lieder, und die Morgenröte bemalt den Himmel und die Sonne geht auf, wie der Christus auferstanden ist aus dem Tode.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Lieber Philo,

      wer sich in ruhigen Zeiten festlegt wie er in angefochtenen Situationen reagieren will, wird weniger sündigen.

      Das habe ich selbst so erfahren und profitiere immer wieder neu davon. Man reagiert gehorsamer. Das zeigt dein Beitrag ganz deutlich.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • freudenboten schrieb:

      "Ähnlich werden" war auch die Betonung der Methodisten/Pietisten.
      Und derer wird es immer mehr die sich abschotten,den ganzen lieben Tag miteinander verbringen,um sich nicht an der Welt

      zu verunreinigen... Am Montag spätestens gehs es in die Welt zu den Heiden... :(
    • philoalexandrinus schrieb:

      Werksgerechtigkeit oder Vorbild für uns auch heute ?
      Ganz klar auch ein Vorbild für uns...!

      Seele hat das auch gut beschrieben: Unsere Sonne ist Jesus Christus, "die aufgeht in ihrer Pracht!" Jesus, der hindurchgegangen ist >>durch das Dunkel des Todes zum Lichte der Auferstehung!<<
    • freudenboten schrieb:

      Und Unglaube führt zur "Auslöschung" für immer,
      Was ist Unglaube,wo fängt er an?

      Haben wir begriffen was Paulus uns sagen will? Haben wir verinnerlicht, das wir durch den Glauben und die Taufe auf Jesus, erlöste und Freie sind.

      1 Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde?
      2 Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben?
      3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
      4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.
      5 Denn wenn wir mit ihm zusammengewachsen sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein.
      6 Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen.
      7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
      8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden,
      9 und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht über ihn herrschen.
      10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott.
      11 So auch ihr: Haltet euch für Menschen, die der Sünde gestorben sind und für Gott leben in Christus Jesus.


      Hat das Luther gemeint als er erkannt hat das er ohne Werke frei ist?

      Erstaunlich wie die vier Solis interpretiert werden...
      Die vier Soli - Reformation

    • "Unglaube" begann am Baum mit der "Schlange".

      Gleich danach, Genesis 3:15; begann der Glaube, der zu "Rechtfertigung und Leben" (Römer 5:21.) führt.

      Paulus meinte mit "Gesetzeswerken" die Mischnah, Halachah, Talmud, die ("ungläubigen") Überlieferungen der Ältesten.

      Die lehnte auch Jesus ab, weil sie der Thora (Mose) widersprechen! Jesus ist die "Erfüllung" des Mose. (Deut. 18:15. Matthäus 5:17.)

      Luther hingegen kämpfte gegen den "Aberglauben" der römischen Kirche und ihre falschen "Werke der Buße". Zur Tilgung von Sünden kann man Gott nicht bezahlen! "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!" Apostelgeschichte 5:29.
    • In Röm 4 steht sehr schön beschrieben, was Glaube bedeutet:

      Röm 4, 16 Deshalb muss die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, damit sie aus Gnaden sei und die Verheißung festbleibe für alle Nachkommen, nicht allein für die, die aus dem Gesetz leben, sondern auch für die, die aus Abrahams Glauben leben. Der ist unser aller Vater –
      17 wie geschrieben steht (1. Mose 17,5): »Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker« – vor Gott, dem er geglaubt hat, der die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, dass es sei.
      18 Wo keine Hoffnung war, hat er auf Hoffnung hin geglaubt, auf dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1. Mose 15,5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.«
      19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Mutterschoß der Sara.
      20 Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre
      21 und wusste aufs Allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun.
      22 Darum wurde es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet« (1. Mose 15,6).
      23 Nicht nur um seinetwillen steht aber geschrieben: »Es wurde ihm zugerechnet«,
      24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, die wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten,
      25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.

      Abraham hatte vor Augen: "seinen eigenen Leib , der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und den erstorbenen Mutterschoß der Sara. "

      Und er hatte im Herzen die Verheissung Gottes, dass er einen Nachkommen haben sollte, aus dem viele Völker hervorgehen.

      Und nun musste er entscheiden, was für ihn das Ausschlagebende sei - wollte er dem Augenschein mehr glauben oder der Verheissung?

      In dieser Situation tat er nun Folgendes: Er "gab Gott die Ehre ".
      "20 Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre
      21 und wusste aufs Allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. "

      Das ist Glauben.
      Der soll beispielhaft für uns sein:

      23 Nicht nur um seinetwillen steht aber geschrieben: »Es wurde ihm zugerechnet«,
      24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, die wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten,
      25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.

      Unsere Werke, die wir tun, sind nicht dafür da, uns Sündenvergebung und Rechtfertigung damit zu erwirken - das ist allein aus Gnade und kann nur geglaubt werden.
      Indem wir darauf verzichten, uns selbst zu rechtfertigen, geben wir Gott die Ehre - seinem Urteil über unsere Schuld und nehmen sein Angebot der Vergebung an.

      Und im Glauben geben wir Gott weiterhin die Ehre, indem wir als Gerechtfertigte in seinen Geboten wandeln, weil wir ihm glauben, dass das das Beste für uns ist - gegen alles, was uns 'die Welt' einreden will.
    • Beschenkte schrieb:

      In dieser Situation tat er nun Folgendes: Er "gab Gott die Ehre ".
      "SOLI DEO GLORIA!"

      Beschenkte schrieb:

      geben wir Gott die Ehre
      ditto!

      Beschenkte schrieb:

      Und im Glauben geben wir Gott weiterhin die Ehre, indem wir als Gerechtfertigte in seinen Geboten wandeln, weil wir ihm glauben, dass das das Beste für uns ist
      Gelobt sei der Herr - in Ewigkeit - AMEN!