Frauen in der Bibel

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    • Frauen in der Bibel

      Manchmal weiß man wenig über die Frauen in der Bibel.


      Von Mirjam hatte ich nur den Eindruck behalten, dass im 4.Mose 12 sie , als Strafe oder Warnung,Aussatz bekommt und es war mir nicht bewusst welche Rolle sie eigentlich spielte, das ihr die Ehre zuteil wird in Mich 6, 4 in einem Atemzug mit Mose und Aaron erwähnt zu werden, also Teil des Führungsteams zu sein.

      4Mose 20,1 Und die Söhne Israel, die ganze Gemeinde, kamen in die Wüste Zin im ersten Monat; und das Volk blieb in Kadesch; und Mirjam starb dort und wurde dort begraben.
      Muss ich mir ein Staatsbegräbnis vorstellen? Wurde sie vom Volk akzeptiert und vielleicht auch geliebt?


      2.Mose 15,20
      20 Und die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigentänzen.
      21 Und Mirjam sang ihnen zu: Singt dem HERRN, denn hoch erhaben ist er Pferd und Wagen warf er ins Meer!

      Welche Aufgabe hatte sie als Prophetin?Dann auch noch singend. Heute würde man wohl sagen, dass sie Musikerin gewesen ist und vielleicht für die emotionale Beruhigung, diplomatische Vermittlung und Gotteslob fördernd gewirkt hat.

      Gibt es biblische Frauen, die euch sehr beeindruckt haben? Welche Eigenschaften nimmt man sich zum Vorbild?
      Ich zum Beispiel fand einen Grundsatz für mich in der Aussage von Maria:
      Lukas2

      19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      welche Rolle sie eigentlich spielte, das ihr die Ehre zuteil wird in Mich 6, 14 in einem Atemzug mit Mose und Aaron erwähnt zu werden
      Hallo Pfingstrosen! Hattest Du dich verschrieben?

      In Micha 6, 14 steht laut Bibelserver.com folgendes:

      Bibelstelle

      14 Du sollst essen und doch nicht satt werden. Und was du beiseiteschaffst, wirst du doch nicht retten; und was du rettest, will ich doch dem Schwert preisgeben.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Gibt es biblische Frauen, die euch sehr beeindruckt haben?
      Ja, z.B. Hagar in der Wüste (1Mo 21,14ff.) , Rahel (1Mo 29,11) die Stamm-Mutter Israels - die Mutter von Josef und Benjamin, die Prohetin Debora (Ri 4,4ff. + Ri.5), die Urgroßmutter von David, Ruth (Buch Ruth im AT) , die erste Christin Europas, Lydia (Apg 16,14) und die Purpurhändlerin Tabea/Tabita (Apg 9,36ff.), welche Petrus vom Tode auferweckt hatte...

      PS: Und nicht zu vergessen - weil, wichtig in Sachen Frauenordination! - die erste christliche Apostelin, Junia (Röm 16,7)...
    • Das klingt jetzt sehr ketzerisch : Bathseba als dei Frau am Hebel der Welt- ujnd Heilsgeschichte ! -

      Eine Palastreviolte bahnt sich an, Verschwörer treffen sich - Nathan hört davon - informiert BAthseba - und sie hat durehc die Jahre eine derart enge Verbindung zu David aufgebaut, dass der Sterbende noch einmal sehr munter wird, auf sie hört - un d das Königtum Salomos sichert.

      (Da können sich die Nofretetes, Kleopatras, Katharinas, Eisabeths - - verstecken !)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • "Frauen in der Bibel"

      Das Thema ist zum einen sehr interessant + spannend, zum anderen aber sicherlich nicht erschöpfbar...

      Folgende Frauen (Liste unvollständig!) sind in Wikipedia auf Deutsch als Artikel lesbar:
      Liste von Frauen in der Bibel – Wikipedia

      Auf Englisch ist die Liste der Frauen der Bibel noch wesentlich umfangreicher:
      List of women in the Bible - Wikipedia


      Sind interessante Ressourcen zum Nachschlagen bzw. Vertiefen bei Interesse an einer Person.

      :greet:

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • GIB NIEMALS Auf.....


      Sei wie * Esther *, kühn und mutig genug, um für die Wahrheit einzustehen, um deine Meinung zu äußern und für das Gute vor anderen zu kämpfen, auch wenn es bedeutet, dich zu opfern.
      Wenn Gott dich in eine Position gebracht hat, ist es für einen Zweck. Hab niemals Angst, auf diese innere Stimme zu achten.

      Sei wie * Ruth *, loyal in all deinen Beziehungen, gehe die extra Meile und gehe nicht, wenn es hart wird. Eines Tages wirst du sehen, warum es die Mühe wert war.

      Sei Wie * Lydia *, lass dein Haus offen , lass Deine Hände großzügig sein, lass dein Herz groß genug, um jedermann in Not zu helfen.
      Freude ist am größten, wenn sie geteilt wird.

      Sei wie * Hannah *, hör nie auf zu beten. Es wird niemals umsonst sein.

      Sei wie * Maria *, demütig. Du musst nicht großartig sein, dass Gott dich benutzt, du musst nur gehorchen.

      Sei wie
      * Dorcas *, benutze deine Talente, so klein sie auch scheinen, um ein Lächeln auf jemandes Gesicht zu bringen. Du wirst nie wissen, wie viel es für jemanden bedeuten kann.

      Sei wie * Abigail *, erinnere dich, wie jede Entscheidung dein Leben um gut oder schlecht drehen kann. Sei weise.

      Sei wie * Elisabeth *, egal was Gott tun kann, Er ist der Gott vieler Wunder.

      Sei wie * Maria Magdalena *, lass deine Fehler und Urteile anderer Leute dich nicht davon abhalten, die Freude Gottes zu erleben.

      Sei wie * Rebekka *, vergiss nie, dass wahre Schönheit im inneren ist. Ziehe alle deine geliebten Menschen näher an Gott durch deinen Christus-ähnlichen Charakter.

      Schließlich sei wie * Sarah * , das Alter ist nicht wichtig, nur das Vertrauen und der Glauben, dass alle Dinge mit Gott nach seiner Zeit möglich sind.



      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Stofi schrieb:

      Schließlich sei wie * Sarah * , das Alter ist nicht wichtig, nur das Vertrauen und der Glauben, dass alle Dinge mit Gott nach seiner Zeit möglich sind.
      ... nein, wie Sara möchte ich nicht sein,
      sie hat ihre Sklavin Hagar doppelt verraten ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ghasel schrieb:

      Stofi schrieb:

      Schließlich sei wie * Sarah * , das Alter ist nicht wichtig, nur das Vertrauen und der Glauben, dass alle Dinge mit Gott nach seiner Zeit möglich sind.
      ... nein, wie Sara möchte ich nicht sein,sie hat ihre Sklavin Hagar doppelt verraten ...
      Ups, das sind immer so tiefsinnige Bemerkungen.... tz tz tz!!. JEDER von uns hat oder hatte einen ganzen Rucksack voll unschönen Charakterflecken. Es geht nicht darum, sich das schlechte, sondern das gute Beispiel zu nehmen.


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    • Gestern war bei uns im Luther-Haus ein Vortrag zum Thema: Zwischen Martin Luther und Cranach dem Älteren: "Judith" als Leitfigur der Reformation

      Hier handelt es sich also um die jüdische Frau Judith, welche den Feldhauptmann des Nebukadnezzar, Holofernes geköpft hatte.

      Eine Frauengestalt aus den sogenannten "Apokryphen", welche in der 500 Jahre Reformations-Lutherbibel aufgenommen wurden. Laut Luther sind diese "der Heiligen Schrift nicht gleichgeartet, aber dennoch gut und nützlich zu lesen."

      Original-Zitat von Luther: "Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind."


      PS: Die Helden-Gestalt der Judith findet sich in dem gleichnamigen Buch Judith der Apokryphen ab Kapitel 8

      Auszug aus dem Buche Judith:

      Kapitel 13:

      Judit tötet Holofernes
      6 Und sie ging zum Bettpfosten am Kopf des Holofernes, nahm sein Schwert herab,
      7 trat ganz nah an das Bett heran, packte das Haar seines Hauptes und sprach: Gib mir Kraft, Herr, du Gott Israels, an diesem Tag!
      8 Und sie schlug zweimal auf seinen Nacken, so stark sie nur konnte, und hieb ihm den Kopf ab.
      9 Dann wälzte sie seinen Körper vom Bett herunter und löste das Mückennetz von den Stangen. Danach ging sie hinaus und übergab ihrer Magd das Haupt des Holofernes.
      10 Die steckte es in den Beutel für ihre Speisevorräte. Und die beiden gingen gemeinsam hinaus, als ob sie nach ihrer Gewohnheit beten wollten. Doch als sie das Lager durchquert hatten, machten sie einen Bogen um die Schlucht, stiegen auf den Berg von Betulia hinauf und kamen vor die Tore der Stadt.

      und aus dem Schluss des Buches:
      Kapitel 16:
      23 Und sie wurde sehr alt und lebte im Haus ihres Mannes, bis sie hundertundfünf Jahre alt war. Und sie schenkte ihrer Magd die Freiheit. Sie starb in Betulia, und man begrub sie in der Grabhöhle ihres Mannes Manasse.
      24 Und das ganze Haus Israel betrauerte sie sieben Tage lang. Noch vor ihrem Tod hatte sie ihr Hab und Gut unter ihre Verwandten und die ihres Mannes Manasse verteilt.
      25 Und niemand vermochte die Israeliten in Furcht zu versetzen, solange Judit lebte und weit über ihren Tod hinaus.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Original-Zitat von Luther: "Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind."
      Das finde ich nicht. Ich finde sie sind die "christlichen Schriften", die den Atheisten Nahrung geben für ihren Zweifel an Gott.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • So schlecht sind die Apokryphen wirklich nicht!

      Also so schlecht finde ich die Apokryphen wirklich nicht! Besonders die beiden Makkabäer-Bücher sind historisch sehr wertvoll und beschreiben ähnlich wie die Könige-Bücher im AT die Geschichte Israels in der Zeit der Seleukiden/Ptolemäer-Reiche (so um 200 v.Chr.)
      Der Brief des Baruch wird auch im Buche des Propheten Jeremia erwähnt.
      Sehr lesenswert finde ich auch die Zusätze zum Buch Esther, da hier - im Gegensatz zum Estherbuch des AT sogar der Namen JAHWEH erwähnt wird und darinnen die Gebete Esthers zum HERRN erwähnt werden.
      Auch das Gebet Manasses finde ich sehr bibeltreu und ebenso den Gesang der drei Männer im Feuerofen.

      Nicht so besonders sind der Zusatz zum Buche Daniel, wo es um den Drachen zu Bel geht.

      Im Konzil von Trient wurden die Apokryphen von der Kirche als vollwertig anerkannt. Luther hielt sie - wie gesagt - der Bibel nicht gleichwertig, aber gut und nützlich zu lesen. (siehe von mir oben beschrieben!)

      Vom Judentum wurden diese Schriften nie als gleichwertig zum Alten Testament anerkannt.

      Liebe Grüße
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Zwischen Martin Luther und Cranach dem Älteren: "Judith" als Leitfigur der Reformation
      In seiner (Martin Luthers) Bibelübersetzung von 1545 sind dann auch die von Luther übersetzten apokryphen (nicht anerkannten) Schriften, wie die Judith, enthalten. In seinem Kommentar schreibt Luther, "so eine keusche heilige Widwe ist / das ist / Gottes Volck ist imer eine verlassene Widwe/ Aber doch keusch und heilig / und bleibt rein und heilig im Wort Gottes / und rechtem Glauben."