Die linke Wange

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    • Die linke Wange

      Auf Facebook hat jemand die Frage gestellt, ob es naiv oder philosophisch klug sei, wenn jemand fordert: "Wenn jemand auf die linke Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin."

      Darauf sind freilich allerhand oberflächliche schnelle Antworten möglich. Wirklich interessant fand ich nur eine Antwort, die dort gegeben wurde.


      Florian Borghardt schrieb:

      Eigentlich war dies sogar ein Aufruf zum geistigen Widerstand.

      Wenn ein Römer jemanden mit der Hand auf die rechte Wange schlug, so sollte dies verdeutlichen, dass der Gegenüber, z.B. Sklave geringgeschätzt wurde. Hielt dieser nun seine linke Wange hin, musste der Römer reagieren. Wenn er nichts tun würde, würde er sich selbst als "schwach" darstellen. Wenn er reagierte und auch auf die linke Wange schlug, widerrief er. Denn auf die linke Wange zu schlagen, bedeutete Duell und man duellierte sich nur mit Ebenbürtigen.
      Ob dies stimmt? Oder ist dies nur eine fromme Klügelei, die man sich in Jahrhunderten aus den Fingern gesogen hat?
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Ich hab mir das gerade vorgestellt und ich wenn ich mit der rechten Hand jemanden mit der Handflächeschlage und dann auch noch auf die andere Wange schlagen soll.....dann wäre das wohl mit meinem rechten Handrücken......im Zuge des Zurückschwingens......
      spätestens dann wäre die Verachtung noch größer, sonst kann man das doch nicht tun...das ist kein Ausrutscher mehr.....

      Vielleicht fordert man damit den " Zornigen " heraus, nachzudenken was er da eigentlich macht.....zumal man sich normalerweise schützend die Hände vor das Gesicht halten würde.....

      Das mal ganz praktisch gesehen......

      Zu der angeblich mutmaßlich eventuellen römischen Art, habe ich nichts finden können.....
      für mich widerspricht sich da das Schlaggefühl....ggg;-)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Diese Mutmaßungen zur Weise des Schlagens oder zur "Schlagkultur" (wie soll man sowas nennen? ...) gibt es schon länger und ich halte sie alle für unsinnig.

      Man will aus dem, der das Leid erträgt, einen machen, der es mit Stolz, Intelligenz und Würde tut;
      Jesus spricht schlicht davon, nicht dem Zorn nachzugeben, sondern zu ertragen, und das ist schon Würde genug. Denn man ist erhaben über das, was der andere in mir entzünden will, nämlich Hass und Gewalt.

      Darum geht es. Im Übrigen spricht er gar nicht von Römern, die einen schlagen, sondern er spricht davon, dass man geschlagen wird. Fertig.
      Wie man es tut, hat er selbst vorgemacht. Er hat sich weder zur Gegenwehr verleiten lassen, nicht mal zur Argumentation oder Rede, sondern er sprach dann, wenn ER es wollte, ansonsten schwieg er (wollen wir doch alle gerade auf Vorwürfe immerzu antworten und es richtigstellen!)
      Dem Pilatus gab er die Antwort, die auch für alle andern gilt: Du hättest keine Macht über mich, wäre sie dir nicht von oben gegeben!
      Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe.
      (Gal 2,19)
    • Daniels schrieb:

      Oder ist dies nur eine fromme Klügelei,
      Ich habe dazu auch schon kluge Interpretationen gehört - die alle das Ziel hatten, die Radikalität der Aussage wegzunehmen und stattdessen ein normaleres, menschliches Verhalten zu legitimieren....;

      Aber, wenn man den Kontext des Verses betrachtet, dann ist doch eigentlich klar, dass gerade diese Radikalität beabsichtigt ist und dass es hier um eine Reaktion geht, die eben gerade nicht die normale menschliche ist..

      Die Aufforderung steht ja im Kontext der Aussagen Jesu zu den überlieferten Geboten: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist .... ich aber sage euch ....".
      Und das, was Jesus uns aber sagt, geht enorm viel weiter als das, was den Alten gesagt worden war.
      Er geht so weit, dass er bspw Zorn (der schnell in einem aufsteigt und gegen den man sich kaum wehren kann) und vergleichsweise harmlose Schimpfworte (wie sie einem schnell mal entfahren können, wenn man sich über jemanden ärgert) gleichsetzt mit einem Mord.
      Und begehrliche Blicke mit vollzogenem Ehebruch ....

      Und auch der Kontext dieses Verses:

      Bibelstelle

      Mt 5, 38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.40 Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.41 Und wenn dich jemand eine Meile nötigt, so geh mit ihm zwei.42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.


      enthält eigentlich schon fast übermenschliche Forderungen.

      Unter dem Motto: dem Bösen nicht widerstreben, sondern sogar noch mehr geben, als das, was jemand von uns - unrechterweise oder unter Zwang - abnötigt. Nicht nur widerwillig sich ins Unvermeidbare fügen, der Gewalt nachgeben, Unrecht geschehen lassen, wenn man sich nicht dagegen wehren kann.
      Sondern bereitwillig geben und das Geforderte leisten - und weit darüber hinaus gehen.

      Die Aussage ist eigentlich ganz klar und welchem konkreten Lebensbereich das Beispiel entnommen ist, spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle (Es ist nur dann wichtig, wenn man darin einen Anhaltspunkt finden will, um die Radikalität der Forderung abzumildern ;) ).

      Paulus fordert in ähnlicher Weise ganz allgemein dazu auf:

      Röm 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

      Wenn mir jemand Unrecht antut oder mit Gewalt mit etwas nimmt oder mich zu etwas zwingt und ich dagegen aufbegehre und mich ärgere .... dann lasse ich seine Bosheit und Gewalt in meinem Herzen schlechte Früchte hervorbringen: Wut, Zorn, schlechte Gedanken über den Verursacher, den Wunsch, es ihm heimzuzahlen usw. Es raubt mir den Frieden und vergiftet meine Gefühle ....
      Damit überwindet mich das Böse, das vom anderen ausgeht, weil ich es in mich hinein lasse ....

      Ich kann aber auch dagegen angehen, indem ich aus meinem eigenen Herzen Gutes hervorhole und es gegen sein Böses setzen.
      (Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. )
      Damit bleibe ich der Handelnde und werde nicht ohnmächtig vom Bösen überrollt, das mir angetan wird.

      Das kann aber kein Mensch aus sich selbst heraus, nur mit Gottes Hilfe, der das Herz verändert und die Kraft dazu gibt.
      Und das passt wieder zu dem Schlusssatz des Kapitels: Mt 5, 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
    • Beschenkte schrieb:

      Daniels schrieb:

      Oder ist dies nur eine fromme Klügelei,
      Ich habe dazu auch schon kluge Interpretationen gehört - die alle das Ziel hatten, die Radikalität der Aussage wegzunehmen und stattdessen ein normaleres, menschliches Verhalten zu legitimieren....;
      Aber, wenn man den Kontext des Verses betrachtet, dann ist doch eigentlich klar, dass gerade diese Radikalität beabsichtigt ist und dass es hier um eine Reaktion geht, die eben gerade nicht die normale menschliche ist..

      Die Aufforderung steht ja im Kontext der Aussagen Jesu zu den überlieferten Geboten: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist .... ich aber sage euch ....".
      Und das, was Jesus uns aber sagt, geht enorm viel weiter als das, was den Alten gesagt worden war.
      Er geht so weit, dass er bspw Zorn (der schnell in einem aufsteigt und gegen den man sich kaum wehren kann) und vergleichsweise harmlose Schimpfworte (wie sie einem schnell mal entfahren können, wenn man sich über jemanden ärgert) gleichsetzt mit einem Mord.
      Und begehrliche Blicke mit vollzogenem Ehebruch ....

      Und auch der Kontext dieses Verses:

      Bibelstelle

      Mt 5, 38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.40 Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.41 Und wenn dich jemand eine Meile nötigt, so geh mit ihm zwei.42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.


      enthält eigentlich schon fast übermenschliche Forderungen.

      Unter dem Motto: dem Bösen nicht widerstreben, sondern sogar noch mehr geben, als das, was jemand von uns - unrechterweise oder unter Zwang - abnötigt. Nicht nur widerwillig sich ins Unvermeidbare fügen, der Gewalt nachgeben, Unrecht geschehen lassen, wenn man sich nicht dagegen wehren kann.
      Sondern bereitwillig geben und das Geforderte leisten - und weit darüber hinaus gehen.

      Die Aussage ist eigentlich ganz klar und welchem konkreten Lebensbereich das Beispiel entnommen ist, spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle (Es ist nur dann wichtig, wenn man darin einen Anhaltspunkt finden will, um die Radikalität der Forderung abzumildern ;) ).

      Paulus fordert in ähnlicher Weise ganz allgemein dazu auf:

      Röm 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

      Wenn mir jemand Unrecht antut oder mit Gewalt mit etwas nimmt oder mich zu etwas zwingt und ich dagegen aufbegehre und mich ärgere .... dann lasse ich seine Bosheit und Gewalt in meinem Herzen schlechte Früchte hervorbringen: Wut, Zorn, schlechte Gedanken über den Verursacher, den Wunsch, es ihm heimzuzahlen usw. Es raubt mir den Frieden und vergiftet meine Gefühle ....
      Damit überwindet mich das Böse, das vom anderen ausgeht, weil ich es in mich hinein lasse ....

      Ich kann aber auch dagegen angehen, indem ich aus meinem eigenen Herzen Gutes hervorhole und es gegen sein Böses setzen.
      (Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. )
      Damit bleibe ich der Handelnde und werde nicht ohnmächtig vom Bösen überrollt, das mir angetan wird.

      Das kann aber kein Mensch aus sich selbst heraus, nur mit Gottes Hilfe, der das Herz verändert und die Kraft dazu gibt.
      Und das passt wieder zu dem Schlusssatz des Kapitels: Mt 5, 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
      Geh, zeige das einmal an praktischgen Beipielen aus DFeinem Leben - aber bitte, nicht nur BAssenagezänke.

      Ja, ich war ineiner sehr exponierten Sparte eines sowieso exponierten Berufes, aber meinertser Freispruchb hat mich 2 Monatsgehälter gekostet. Seitdem bin ich rechtsschuzversichert und "Heisses" geht sofort zum Anwalt.

      Ich bin in einer welt der kleinen Geschäftsleute aufgewchsen, bei denen es noch dei Handschlagqualität gab. Heute wirst du von etwa der Baubranche und den Versicherungen üper den Tisch gezogen, wenn nicht - - Und von den Behörden auch (DRei Prozesse bis zum Höchstgericht gewonnen !)


      wir sollte einmal unseren Alltag mit Jesus durchdiskutieren : WWWJD ? Aber echt, auch im Streit mit der betrügerischen Fussbodenverlegungsfirma !
    • philoalexandrinus schrieb:

      Geh, zeige das einmal an praktischgen Beipielen aus DFeinem Leben - aber bitte, nicht nur BAssenagezänke.

      Ja, ich war ineiner sehr exponierten Sparte eines sowieso exponierten Berufes, aber meinertser Freispruchb hat mich 2 Monatsgehälter gekostet. Seitdem bin ich rechtsschuzversichert und "Heisses" geht sofort zum Anwalt.

      Ich bin in einer welt der kleinen Geschäftsleute aufgewchsen, bei denen es noch dei Handschlagqualität gab. Heute wirst du von etwa der Baubranche und den Versicherungen üper den Tisch gezogen, wenn nicht - - Und von den Behörden auch (DRei Prozesse bis zum Höchstgericht gewonnen !)


      wir sollte einmal unseren Alltag mit Jesus durchdiskutieren : WWWJD ? Aber echt, auch im Streit mit der betrügerischen Fussbodenverlegungsfirma !

      Nun, ich hatte beim Schreiben schon konkrete Beispiele aus meinem Leben im Hinterkopf.
      Nicht Rechtsstreitigkeiten mit betrügerischen Firmen, sondern Umgang mit Privatpersonen aus meinem nahen Umfeld, wo ich die Wahl hatte, auf mein Recht zu pochen, weil ich ganz genau wusste, dass ich im Recht war.
      Ich wusste aber auch (aus Erfahrung mit diesen Personen), dass ich dieses Recht nur unter Streit durchsetzen konnte und dass es darauf hinauslaufen würde, dass ich am Ende zwar ziemlich sicher recht bekäme, mich dann aber nicht unbedingt besser fühlen würde dabei, weil ein so unschöner Streit der Preis dafür war und das zwischenmenschliche Verhältnis dadurch belastet ....

      Vielleicht fällt so etwas für dich unter die Kategorie "Bassenagezänke", kann ich nicht einschätzen, weil ich nicht weiss, was das ist ;) .

      Jedenfalls ist mir das, was ich dazu schrieb, durch solche Situationen klar geworden.

      Das bedeutet aber nicht, dass mir das jetzt immer so gelingen würde, einfach so darauf zu verzichten, mein Recht durchzusetzen und demjenigen, der mir Unrecht tut, noch Gutes zu tun stattdessen.
      Im Privatleben nicht, und im Umgang mit betrügerischen Fussbodenverlegungsfirmen würde mir das noch viel schwerer fallen ....

      Aber - ob ich das nun schaffe, immer so zu handeln oder nicht - das hat doch nichts damit zu tun, ob Jesus das so gemeint hat und auch Paulus.

      Wie gesagt, diese Aufforderung steht ja (mit einigen anderen zusammen) unter dem Motto (am Ende des Kapitels): Mt 5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

      Diese Vollkommenheit kann ich nur anstreben - und scheitere immer wieder daran.
      (zB wenn mich auf dem Fahrrad wieder einmal ein Autofahrer schneidet und mit überhöhter Geschwindigkeit haarscharf an meinem Ellbogen vorbeizischt, anstatt den Mindestabstand einzuhalten ... dann steigt in mir auch die Wut darüber auf, dass er, nur um ein paar Sekunden mehr Zeit zu gewinnen, meine Gesundheit und evtl sogar mein Leben aufs Spiel setzt und oft entfährt mir im Zorn dann auch ein Schimpfwort .... ganz gegen diese Aussage: Mt 5,22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. ;( )

      Dennoch gehe ich nicht davon aus, dass Jesus, wenn er sagt "vollkommen" , etwas anderes meint als wirkliche Vollkommenheit.
      Mein Scheitern an diesem Anspruch bedeutet nicht, dass es nicht sein, dass Jesus es wirklich so gemeint hat.....

      Mein Scheitern bedeutet aber, dass ich das aus mir selbst heraus nicht schaffen kann und dass ich auf Gottes Hilfe angewiesen bin; darauf angewiesen bin, dass er selbst in mir das Wollen und Vollbringen wirkt (Phil 2, 13), auch wenn sich mein Rechtsempfinden dagegen sträubt und Empörung in mir auslösen will .....

      Ich kann es nur immer wieder neu versuchen, nach diesen Idealen auszustrecken, auch wenn ich sie nicht ergreifen kann - im Vertrauen darauf, dass derjenige, der mich ergriffen hat, mich dabei hält und vorwärts bringt.
      So wie Paulus auch schreibt:

      Phil 3,12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
      13 Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,
      14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich hab mir das gerade vorgestellt und ich wenn ich mit der rechten Hand jemanden mit der Handflächeschlage und dann auch noch auf die andere Wange schlagen soll.....dann wäre das wohl mit meinem rechten Handrücken......im Zuge des Zurückschwingens......

      Sehr gut nachgedacht. Mit dem Handrücken zu schlagen... egal was... tut schon weh. Vllt. hat das auch was damit zu tun......?


      .
    • Beschenkte schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Geh, zeige das einmal an praktischgen Beipielen aus DFeinem Leben - aber bitte, nicht nur BAssenagezänke.

      Ja, ich war ineiner sehr exponierten Sparte eines sowieso exponierten Berufes, aber meinertser Freispruchb hat mich 2 Monatsgehälter gekostet. Seitdem bin ich rechtsschuzversichert und "Heisses" geht sofort zum Anwalt.

      Ich bin in einer welt der kleinen Geschäftsleute aufgewchsen, bei denen es noch dei Handschlagqualität gab. Heute wirst du von etwa der Baubranche und den Versicherungen üper den Tisch gezogen, wenn nicht - - Und von den Behörden auch (DRei Prozesse bis zum Höchstgericht gewonnen !)


      wir sollte einmal unseren Alltag mit Jesus durchdiskutieren : WWWJD ? Aber echt, auch im Streit mit der betrügerischen Fussbodenverlegungsfirma !
      Nun, ich hatte beim Schreiben schon konkrete Beispiele aus meinem Leben im Hinterkopf.
      Nicht Rechtsstreitigkeiten mit betrügerischen Firmen, sondern Umgang mit Privatpersonen aus meinem nahen Umfeld, wo ich die Wahl hatte, auf mein Recht zu pochen, weil ich ganz genau wusste, dass ich im Recht war.
      Ich wusste aber auch (aus Erfahrung mit diesen Personen), dass ich dieses Recht nur unter Streit durchsetzen konnte und dass es darauf hinauslaufen würde, dass ich am Ende zwar ziemlich sicher recht bekäme, mich dann aber nicht unbedingt besser fühlen würde dabei, weil ein so unschöner Streit der Preis dafür war und das zwischenmenschliche Verhältnis dadurch belastet ....

      Vielleicht fällt so etwas für dich unter die Kategorie "Bassenagezänke", kann ich nicht einschätzen, weil ich nicht weiss, was das ist ;) .

      Jedenfalls ist mir das, was ich dazu schrieb, durch solche Situationen klar geworden.

      Das bedeutet aber nicht, dass mir das jetzt immer so gelingen würde, einfach so darauf zu verzichten, mein Recht durchzusetzen und demjenigen, der mir Unrecht tut, noch Gutes zu tun stattdessen.
      Im Privatleben nicht, und im Umgang mit betrügerischen Fussbodenverlegungsfirmen würde mir das noch viel schwerer fallen ....

      Aber - ob ich das nun schaffe, immer so zu handeln oder nicht - das hat doch nichts damit zu tun, ob Jesus das so gemeint hat und auch Paulus.

      Wie gesagt, diese Aufforderung steht ja (mit einigen anderen zusammen) unter dem Motto (am Ende des Kapitels): Mt 5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

      Diese Vollkommenheit kann ich nur anstreben - und scheitere immer wieder daran.
      (zB wenn mich auf dem Fahrrad wieder einmal ein Autofahrer schneidet und mit überhöhter Geschwindigkeit haarscharf an meinem Ellbogen vorbeizischt, anstatt den Mindestabstand einzuhalten ... dann steigt in mir auch die Wut darüber auf, dass er, nur um ein paar Sekunden mehr Zeit zu gewinnen, meine Gesundheit und evtl sogar mein Leben aufs Spiel setzt und oft entfährt mir im Zorn dann auch ein Schimpfwort .... ganz gegen diese Aussage: Mt 5,22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. ;( )

      Dennoch gehe ich nicht davon aus, dass Jesus, wenn er sagt "vollkommen" , etwas anderes meint als wirkliche Vollkommenheit.
      Mein Scheitern an diesem Anspruch bedeutet nicht, dass es nicht sein, dass Jesus es wirklich so gemeint hat.....

      Mein Scheitern bedeutet aber, dass ich das aus mir selbst heraus nicht schaffen kann und dass ich auf Gottes Hilfe angewiesen bin; darauf angewiesen bin, dass er selbst in mir das Wollen und Vollbringen wirkt (Phil 2, 13), auch wenn sich mein Rechtsempfinden dagegen sträubt und Empörung in mir auslösen will .....

      Ich kann es nur immer wieder neu versuchen, nach diesen Idealen auszustrecken, auch wenn ich sie nicht ergreifen kann - im Vertrauen darauf, dass derjenige, der mich ergriffen hat, mich dabei hält und vorwärts bringt.
      So wie Paulus auch schreibt:

      Phil 3,12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
      13 Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,
      14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
      Alos gut :Streitert 1 000m 000 AtS, das gesamte Beitztum von der Finaz gepfändet. rud : Schwester im Hern machte zur Inventur / Bilanz PHantasieangaben, etriebsprüfer findet das in der Lagerbuchhaltung, behauptet, das LAger sei ihmabischtlich verschwie3gen worden . ich war Zeud : " D a kreuI net auffe ! "Ruhensbestimmungen" - der Pensionen bei Besamten. Vier habe geklagt so auch ich, und dre "Ruhensbestimmungen"ren weg. - - - BeiHLiegenschaften - Häsern - im Firmenvermögen konnte man auf einmal pe Gesetz den AfA -Schlüsel wählen : Zeitwert oder Widererstellungswert. Die Finanz negierte - weisungsgemöss - dieses Gesetz. Vor einenr Berufung sollte man abgeschreckt werden : "DAnn rollen wir ihnen die letzten Zehn JAhre auf !" ( -Siehe StGb - das ist Nötgung !9 - - - aus Rache an der Gemeinde (!) wurde ich zivilrechtlich auf Unterölassung der "mBehandiung der "mündigen Minderjährigen2 geklagt. Streitwert (schon der Hoorare wegen) hochgeschraubt auf ATS 100 000.
    • Die Gute schlich sich spätabends in das Wartezimmer und versteckte sich hinter einem Kleiderständer, war aber jatzt einmal in meinem erantwortungsbereich. Novembenach; auf klienste enttäuischungen schüttet sie sich einimmer wieder ein Fläschchen Inländer - Rum hinein, was in der klaten Nacht tödlich sein kann. Ich war mehrfach im Recht, ja sogar in der Pflicht, Krisenintervention zu spielen.

      DAnn ging es los : Sozialversicherer, KAmmer - - -nutze den eltern alles nichts. alles nichts. Zwei Tennisplatzbekanntcshaften - Rcehtsanwälte -planten dann, dass mich dei eltern über die als enorm zu erwartenden Prozeskosten "prügeln". Die SAche ging nach dem erstgeicht inBerufung; die Berufungsintsanz rief lle möglichen Menschenrechtsinstitutionen an, auch Trassburg wurde um STellungnahme ghebeten - -und die Unterlassungsklage wurde als nicht gesetzeskonfrm abgewiesen. Also habe ich zwei Feinde mehr.


      Aber was sagte mir mein Anwalt zu Beginn einer langjährigen guten Zusammenareit ? "Ein guter Anwalt klagt nicht" - ""Bei einem Prozes gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer - dafür hat der Gewinner einen Feind mehr".
    • Ich bitte um ntschuldigung : Gestern Husten und Fieber und das"Bearbeiten" lioef gestern und heute nicht.

      Klarstellungen : Das Finanzamt pfändet ATS 1 000 000. - (Grundbuch, Fernsehapprat) Grund der Lüge und absolut nicht gesetzeskonformen einschätzig des Betriebsprüfers. - - D wären drei Familien auf der Strasse gestande - - Kann ich sagen : Aber bitte gerne, wollen Sie noch eine Million ?

      Häuser im Firmenvermögen konnten - völlig blödsinnig -zum Zeitwert oder zu Wiefderestellungswert in der AfA abegschriebenwerden. Mich konnten sie mit der Drohung, im FAll meiner Berufung die letzten 10 JAhre aufzurollen, nicht schrecken - ich hatte est zwei Jahre eine Ienkommensteuernumer. Angezeigt wegen Nötigung hbae ich sie nicht. Bescheidene Sache, eher unwichtig.

      Sache mit der Gemeinde : Die wütenden Eltern griffen mich beim Dienstgeber, beim Vertragspartner, bei der Standesvertretung und dann über die Privatklage an.Nachdem dies unter enormen Kosten - für die Kläger - negativ ausgegangen war, ging dasSchlechtmachen beim "Primarärzteheurigen" weiter ("Heuriger" - ländliche Weinschänke, auch als Institution gebraucht, Treffpunkt) Nun kannten mich die Chefärzte eines Schwerpunktkrankenhauses und einiger Einrichtngen persönlich aus de Zusammenarbeit und waren zudem von vorneherein auf die "Böhmische Primaria" nicht gut zu sprechen. .Meie Chefin - privilegiert als Teilnehmerin an diesen Treffen, sagte mir . "Wann hört die endlich auf mit der Hetze ? Aber jetzt kommt sie eh nicht mehr." Hätte ich die Klage nicht beantwortet - Säumnisurteil, Prozesskosten bei mir Drei Anwälte einen Gutachter, x Zeugen und die ganzen Gerichtsgebühren - leider, das hätte ich nicht geschafft..

      Die beiden dann auf Unterlassung - Rufschädigung, Kreditschädigung - - zu klagen, wäre erfolgreich gewesen. Nur wozu ? Christlich ??? "Der Herr wird für euch streiten und ihrwerdet stille sein."

      Bssenastreit :

      Bassena : Wasserleitung am Gang eines alten, billigen Miethauses, wo man sich zum Wasserholen traf und die üblichen kleinen Boshaftigkeiten austauschtet : ""De MAier, Tür6, wissens's eh, de hat, hab' i g'hrt - - "

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