Werten, Beurteilen, Verurteilen, Richten

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    • Werten, Beurteilen, Verurteilen, Richten

      Angeregt durch eigene Erfahrungen und dem Lesen im Forum, würde ich gerne zu dem oben genannten Begriffen eure Meinung lesen.
      Mir fällt auf, dass sich Frauen und Männer wesentlich unterscheiden. Die Art wie etwas eingeschätzt wird und wie persönlich man Kritik aufnimmt oder formuliert ist sehr verschieden.
      Wenn in der Mitte des 19Jhd eine Menge Frauen maßgeblich an der Bildung neuer geistiger Strömungen beteiligt sind, dann in andrer Art wie zuvor Männer sich zu den Fragen des Lebens geäußert haben.
      Ich bin beruflich und familiär von Männern umgeben, fast nur von Männern und mir wurde manchmal vorgeworfen zu werten, wie ich es aus meiner Sicht gar nicht wahrgenommen hätte. Was ist "werten" aus Sicht der Männer und was ist es aus der Sicht der Frauen?
      Wenn ich meine Umgebung und alles was mir begegnet unbewertet lassen würde, kann ich dann als Frau für die Sicherheit meiner Kinder sorgen?
      Das ist natürlich keine echte Frage. Ich denke nur, dass wir hier aus sehr verschiedenen Gründen aneinander geraten.
      Begriffe wie Satanskeule schwingen.....bezeichnet meiner Meinung nach machmal einfach nur, dass man der Sache Gottes mit seiner Einstellung nicht dienen kann. Das kann dann auch begründet werden. Werten, richten, beurteilen, verurteilen......
      Durch welche Siebe des Verstandes laufen unsere Gedanken?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Zumindest sind wir uns selten bewusst in welchem Framing wir uns befinden.
      "Auch das Framing, also der sprachliche Rahmen, in den eine sachliche Information eingebettet wird, kann die Befindlichkeit und Motivationslage eines Gegenübers beeinflussen." aus Framing_(Kommunikationswissenschaft)

      Finde ich spannend....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Begriffe wie Satanskeule schwingen.....bezeichnet meiner Meinung nach machmal einfach nur, dass man der Sache Gottes mit seiner Einstellung nicht dienen kann. Das kann dann auch begründet werden. Werten, richten, beurteilen, verurteilen......
      ich zitiere hier unseren Heiland, den HERRN Jesus Christus:
      >>RICHTET NICHT - AUF DASS IHR NICHT GERICHTET WERDET!<<

      (---> Zitat in: DIE BIBEL - nach der Übersetzung Martin Luthers - hier : Das NEUE TESTAMENT - Matthäus 7,1: Mt 7,1: <<Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.>> - die sogenannte "BERGPREDIGT [= DAS PROGRAMM JESU!])
    • Pfingstrosen schrieb:

      Durch welche Siebe des Verstandes laufen unsere Gedanken?
      Es sind viele Gründe und verschiedene Gaben!

      Jemand der sich gerne Mitteilt,die Welt wahrnimmt und logischerweise wertet,keine Angst hat,
      wird immer eine schwierigere Position haben als einer der schweigt, abwartet und die Lage austariert...

      Wer eine Meinung äußert,Ideen hat oder umsetzt macht sich angreifbar.
      Durch Neid,Unverstand oder nur Angst.

      Bei Frauen sehe ich für mich darin unterschiede,habe mit einer Kollegin 10 Jahre in der Konstruktion gearbeitet. Ich kannte Sie "fast besser" als meine Frau...
      Sie hatte einen guten technischen Sachverstand...bis zu einem bestimmten Grade.
      Dann hatte Sie Tage....da habe ich manchmal nicht verstehen können warum Sie so anders war....
      Da wurde viel mit Gefühl oder Ängstlichkeit und wenig mit Logik aggiert.

      Beim vergleich zwischen Mann und Frau (habe mir von meiner Frau absegnen lassen) würde ich vergleichen ,Zwischen Pferd und Esel.... :D

      Der Fantasie ist freier Raum gelassen...
    • Pfingstrosen schrieb:

      Wenn ich meine Umgebung und alles was mir begegnet unbewertet lassen würde, kann ich dann als Frau für die Sicherheit meiner Kinder sorgen?
      Ich denke nicht, dass mit Richten eine total kritiklose Haltung unserer Umwelt gegenüber gemeint ist ist.

      Wie könnten wir denn sonst bspw den Aufforderungen nachkommen:

      1Thess 5,21 Prüft aber alles und das Gute behaltet.

      1Joh 4,1 Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.

      Wenn es um Richten geht, dann verstehe ich darunter das Richten (und in der Regel auch Verurteilen) einer Person.
      Und das ist insofern problematisch, weil wir zwar sehen, was jemand getan hat, aber wir können nicht in sein Herz sehen und wissen nicht, ob er bspw diese Tat bitter bereut.
      Und wir wissen auch nicht, ob Gott nicht trotz allem noch einen Weg zu seinem Herzen finden wird und ihn zur Einsicht und Busse bringen wird.
      Wie könnten wir so einen Menschen verurteilen, wenn Gott ihm noch eine Chance zur Umkehr schenken will? Haben wir denn das Recht, jemandem durch ein vorschnelles Urteil die Tür vor der Nase zuzuschlagen?

      Und auf der anderen Seite sind wir selbst doch auch begnadigte Sünder .... wie könnten wir da anderen die Begnadigung verweigern?
      Wenn wir in unserem Urteil anderen gegenüber hart und ungnädig sind, dann können wir davon ausgehen, dass Gott unsere Taten auch mit einem harten, ungnädigen Mass messen wird - und wer von uns könnte da bestehen?(Mt 7,2 Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.)

      Wir neigen ja gerne dazu, die eigenen Verfehlungen als entschuldbar und minder schwer einzustufen, die Verfehlungen anderer aber als viel schwerwiegender ....
      Aber ist da wirklich soviel Unterschied, ob die Sünde, mit der sich jemand gegen Gott auflehnt oder ungehorsam ist, ein bisschen kleiner oder ein bisschen grösser ist? Geht es nicht eigentlich ums Prinzip und um Treue auch im Kleinsten. (Lk 16,10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.)
      Und wenn meine Verfehlung wirklich kleiner ist als die eines anderen, dann vielleicht nur deshalb, weil die Umstände zum Sündigen eben anders gelagert waren oder die Versuchung nicht so gross wie bei ihm, oder, oder ....

      Aber in der Sache (nicht der Person) sollen wir schon genau prüfen und uns nicht von jedem Wind irgendeiner Lehre mitreissen lassen.
      Und auch genau prüfen, was die Welt um uns herum an Wertmassstäben hat, uns denen nicht anpassen, wenn bspw Steuerhinterziehung und Versicherungsbetrug als sportliche Kavaliersdelikte angesehen werden und diejenigen, die nicht betrügen, wenn sie garantiert nicht dabei erwischt werden können, als dumm angesehen werden ...
      Dazu haben wir Gottes Wort als Richtschnur und den Heiligen Geist als Helfer.
    • christ.ai schrieb:

      Hallo Pfingstrose,

      worum geht es dir nochmal bei dem Threat?

      Geht es dir um die Einflüsse, die unser Urteilsvermögen beeinflussen?
      Ja auch. Nun ich denke, dass jeder eine andere Art hat Informationen für sich zu selektieren und auch gelegentlich Erfahrungen ( meist die schlechten)und Stimmungen einen Einfluss haben wie man etwas versteht und aufnimmt.Sicher.
      Aber mein ursprünglicher Gedanke kam aus unseren Diskussionen hier um EGW und Wertungen, die in den Beiträgen vorkommen. Vorwiegend wir Frauen werten- mit dem Blick auf Folgen eines Verhaltens....
      Das ist ja nun meistens keine Prophetie der Weltgeschichte, aber im Umgang mit Menschen schon auch eine Eigenschaft , die normalerweise zur Friedenserhaltung zwischen Menschen dienen kann. oder Ungück und Miisserfolg verhindert.
      Was ist werten aus Sicht der Männer? Was ist der Unterschied zwischen werten und richten?
      Wir bilden uns alle ein Urteil. Wir verurteilen aber nicht zwingend.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Dann gibt es noch Texte, die man besprechen sollte.
      1Kor 6,2 Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut genug, über so geringe Sachen zu richten?
      1Kor 6,3 Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Wie viel mehr über Dinge des täglichen Lebens.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Gerade bei diesem Text finde ich das Interessanteste ist, wie es weiter geht:

      7 Es ist schon schlimm genug, dass ihr miteinander rechtet. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?
      8 Sondern ihr tut Unrecht und übervorteilt, und das unter Brüdern!

      In Rechtsstreitigkeiten sollte Recht gesprochen werden und ein gerechtes Urteil gefällt.
      Das ist auch immer wieder Thema im AT, dass gerade denen zu ihrem Recht verholfen werden muss, die keine Lobby haben (wie man heute sagen würde), zB den Witwen und Waisen .

      Unter Christen sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass niemand den anderen übervorteilt - im Gegenteil; Wir sollten den Schwächeren helfen, wo wir können;
      Also dürfte es doch eigentlich gar keine Rechtssstreitigkeiten unter Christen geben .... und wenn einem von Geschwistern Unrecht widerfahren ist, dann sollte ein Christ nicht versuchen, sein Recht zu erstreiten, sondern vergeben ....

      In der Theorie sehr schön, aber in der Praxis sehr schwer, auf seinen Rechtsanspruch zu verzichten....

      Und wenn es denn nötig ist, Rechtssachen auszutragen, dann rät Paulus, das lieber innerhalb der Gemeinde zu tun, statt die Streitigkeiten nach aussen zu tragen vor weltliche Gerichte. Dem Ansehen der Gemeinde wäre das sicher nicht förderlich - und damit auch dem missionarischen Auftrag nicht.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Durch welche Siebe des Verstandes laufen unsere Gedanken?
      Wie sieht die christliche Variante zu Sokrates Gleichnis aus?
      Der Titel lautet: „Die drei Siebe„.
      Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.
      “Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund …“
      “Halt ein”, unterbrach ihn der Philosoph,
      “Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?”
      “Drei Siebe? Welche?”, fragte der andere verwundert.
      “Ja! Drei Siebe! Das Erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft, ob es auch wahr ist?”
      “Nein, ich hörte es erzählen, und …”
      “Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – wenigstens gut?”
      Der andere zögerte. “Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil …”
      “Nun”, unterbrach ihn Sokrates, “so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.”
      “Notwendig gerade nicht …”
      “Also”, lächelte der Weise, “wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.“
      Sokrates spricht hier von drei Sieben:
      Das Sieb der Wahrheit
      Das Sieb der Güte
      Das Sieb der Notwendigkeit
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Mir wird hier zu viel vermischt:
      • Mann / Frau - soweit man da prototypisch darstellen / betrachten kann
      • Was bespreche ich versus, was bedenke ich - welche Gedanken behalte ich für mich
      • Was meint Jesus, wenn er uns davor warnt zu "verurteilen", wenn doch die Heilige Schrift voll ist von Beispielen, wo geurteilt wird, ja werden muss. Als Beispiele will ich Paulus versus Petrus nennen und das Urteilen Salomos das geradezu dessen Weisheit offenbart? Oder die Gebe "Geister zu unterscheiden" (was ist das anderes als ein Beurteilen) als Gabe des Geistes gilt.

      Wen hier was rauskommen soll, dann müssen wir uns auf eine Sache festlegen - @Pfingstrosen: ??
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Was meint Jesus, wenn er uns davor warnt zu "verurteilen", wenn doch die Heilige Schrift voll ist von Beispielen, wo geurteilt wird, ja werden muss. Als Beispiele will ich Paulus versus Petrus nennen und das Urteilen Salomos das geradezu dessen Weisheit offenbart? Oder die Gebe "Geister zu unterscheiden" (was ist das anderes als ein Beurteilen) als Gabe des Geistes gilt.
      Geistesgaben 7 Unterscheidung der Geister

      1.Kor 12.10: „Einem anderen die Unterscheidung der Geister.“
      "Unterscheidung der Geister" als Geistesgabe ist nur in dieser Schriftstelle erwähnt. Dass wir die Geister prüfen sollen, lesen wir aber in verschiedenen Bibelworten.
      1.Joh.4.1: „Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind.“
      Luk.21.4: „Er aber antwortete: Hütet euch, damit ihr nicht irregeführt werdet!“
      Die Gabe der "Unterscheidung der Geister" ist nur eine Art, die Geister zu prüfen. Es gibt noch andere Möglichkeiten. Die wichtigste davon ist, dass wir die Aussagen oder Wirkungen anhand des Wortes Gottes prüfen. Was nicht mit der Bibel übereinstimmt, kommt nicht vom Geist Gottes. Dass der Umgang und das Vertraut sein mit dem Wort Gottes uns ganz allgemein zum Beurteilen befähigt, sagt uns die folgende Schriftstelle:
      Hebr.5.14: „Für Gereifte dagegen ist die feste Nahrung, die infolge ihrer Gewöhnung ein geübtes Empfindungsvermögen haben, um Treffliches wie auch Übles zu unterscheiden.“
      Von den gläubig gewordenen Juden zu Beröa schreibt Lukas folgendes:
      Apg.17.11: „Diese aber waren edler gesinnt als die zu Thessalonich, indem sie das Wort mit aller Bereitwilligkeit aufnahmen und täglich in der Schrift forschten, ob es sich also verhalte.“
      Jesus hat in Joh.16.13+14 klar definiert, an was wir den Heiligen Geist erken­nen können und was er tun wird. Folgende Merkmale sind aufgezählt:
      Er wird euch in alle Wahrheit leiten.
      Er wird nicht von sich selbst aus sprechen, sondern das, was Er von Gott dem Vater und von Jesus Christus hört.
      Das Kommende wird Er euch verkündigen.
      Er wird Mich (Jesus) verherrlichen.
      Von Meinem (Jesu) Eigentum wird Er nehmen und es euch verkündigen.
      Weitere, klare Prüfpunkte lesen wir in:
      1.Joh.4.2+3: „Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: "Jesus ist der im Fleisch gekommene Christus", der ist aus Gott; und jeder Geist, der Jesus nicht so bekennt, der ist nicht von Gott.“
      Generell kann man auch sagen: Dinge, die uns belasten und bedrücken, stammen nicht vom Geist Gottes. Der Heilige Geist macht uns froh und frei, vorausge­setzt natürlich, dass wir gehorsam sind und uns von Ihm leiten lassen.
      Die Gabe der "Unterscheidung der Geister" ist Einzelnen in der Gemeinde gege­ben, damit sie gewissermassen ein "Wächteramt" ausüben und rechtzeitig vor falschen Einflüssen warnen können. Ich habe die Wirkung dieser Gabe auch in der Seelsorge beobachtet. Wenn der Seelsorger weiss, mit was für einem Geist er es zu tun hat, ist es eine grosse Hilfe, insbesondere für den Befrei­ungsdienst. In geringem Masse habe ich diese Gabe in der Weise erlebt, dass mir bereits beim Entnehmen der Post aus dem Briefkasten gezeigt wurde, ob der Inhalt eines Briefumschlages gut oder schlecht sei. Ich weiss aber, dass es Menschen gibt, die dies in ausgeprägter Weise haben.
      Wir dürfen die Gabe der "Unterscheidung der Geister" nicht verwechseln mit persönlicher Ablehnung oder Widerstand gegen Menschen. Die Gabe können wir auch nur zuverlässig anwenden, wenn wir völlig in der Liebe stehen, sonst spielen menschliche Gefühle hinein und man verliert das geistliche Unter­scheidungsvermögen. Bruder Fritz Schneider hat uns oft folgendes gesagt: „Wir haben die Gabe der Unterscheidung der Geister nicht, um andere blosszu­stellen, sondern um zu wissen, auf welche Weise wir ihnen helfen können.“
      von Daniel Schenk! aus bibelthemen .ch
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Wieviel Bewertung steckt in der Bibel?
      Ich denke , wenn man es auf das Minimalste herunter bricht, dann
      ist der Anspruch Gottes nur......"Vertraust du mir oder nicht"

      Pfingstrosen schrieb:

      Die Gabe der "Unterscheidung der Geister" ist Einzelnen in der Gemeinde gege­ben, damit sie gewissermassen ein "Wächteramt" ausüben und rechtzeitig vor falschen Einflüssen warnen können. Ich habe die Wirkung dieser Gabe auch in der Seelsorge beobachtet. Wenn der Seelsorger weiss, mit was für einem Geist er es zu tun hat, ist es eine grosse Hilfe, insbesondere für den Befrei­ungsdienst
      Mit dem Begriff Wächteramt habe ich ein Problem, wenn Menschen meinen sie könnten aufgrund des Lebensstils geistliche Zustände bewerten. Das ist auch ein Problem in der Adventgemeinde, wenn manchen Menschen nicht klar ist, dass alle Ratschläge für sie selbst aber nicht zur Anwendung und zur Beurteilung anderer dienen soll.

      1Kor 3,15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

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