Das Bekenntnis zu der prophetischen Autorität von Ellen White

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  • Das Bekenntnis zu der prophetischen Autorität von Ellen White

    Findet ihr es gut, dass Ellen G. White namentlich im Taufbekenntnis bzw. in den Glaubensüberzeugungen der STA erscheint? 8

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    "Eine der Gaben des Heiligen Geistes ist die Weissagung. Diese Gabe ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen und hat sich im Dienst von Ellen G. White erwiesen. Ihre Schriften sprechen mit prophetischer Autorität und geben Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung für die Gemeinde." (zitiert aus Glaubensüberzeugungen der STA, Nr. 18)

    Innerhalb der STA wird über EGW immer wieder kontrovers diskutiert, ob ihre Schriften nun mit prophetischer Autorität sprechen oder EGW sogar eine Irrlehrerin sei.

    Unabhängig von eurer Einstellung zu den Schriften von Ellen G. White ...
  • In Glaubenspunkten - gut.
    Im Taufbekenntnis - nicht gut.

    Dass bei vielen Adventisten die prophetische Authorität von Ellen White in Frage gestellt wird, ist mir neu - habe bisher nie erlebt, nie gehört, nie gelesen.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Nun, viele Christen zumindest stellen die Autorität in Frage, und insofern ist sie ein konfessionelles Trennungsmerkmal zu anderen Christen. Der eine oder andere STA hat wegen EGW die STA-Kirche verlassen. Andere sind wegen ihr erst gar nicht eingetreten. Innerhalb der STA findet eine Kontroverse statt über den Grad ihrer Inspiration. Manche haben wegen ihr den Glauben an Gott verloren. Manche verwirrt sie eher in ihrem Bibelverständnis als dass sie Klarheit bringt. Manche halten sie zwar für inspiriert, dafür aber viele ihrer Lehren für unbiblisch. Oder nicht mehr zeitgemäß.

    Es gibt von ihr mehr zu lesen als von und über Jesus in der Bibel. EGW hat viel von anderen Autoren abgeschrieben. Manche haben ein persönliches Problem mit ihrer Art, wie sie mit Kritikern oder Ablehnung umging. Sie machte oft sehr widersprüchlich erscheinende Aussagen. Nicht jeder empfindet sie als ein Segen.

    Paulus bemühte sich immer, Christen zu vereinen und nicht durch eventuell unnötige Lehren zu entzweien. Der einzelne Gläubige kann ja immer zu ihren Schriften greifen, aber ob man es in die Glaubensüberzeugungen deiner Konfession hineinschreibt, ist ja dann noch mal eine andere Hausnummer.

    Ich persönlich erkenne keine prophetische Autorität in ihren Schriften, betrachte sie eher als Irrlehrerin. Christen scheinen das eben sehr unterschiedlich betrachten zu können.

    Aber ich erkenne nicht die Notwendigkeit, dass sie in den Glaubensartikeln steht, und sich jeder STA-Interessent eine Meinung über sie bilden soll.

    Paulus schrieb auch niemandem vor, wen sie als Inhaber einer prophetischen Gabe zu akzeptieren haben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von STAKIND ()

  • Gibt es auch etwas positives über Sie?

    Es gibt viele Beweise, dass ihr die Vollmacht Gottes gegeben wurde. Wer in Gottes Vollmacht handelt, redet oder schreibt, den hätte ich keinen Mut abzuweisen. Wobei sie nur deshalb von vielen schlecht gemacht oder abgelehnt wird, weil ihnen "ihre" Botschaft, die Ermahnungen nicht passt.


    .
  • STAKIND schrieb:

    . Der eine oder andere STA hat wegen EGW die STA-Kirche verlassen. obwohl er weiterhin Christ blieb.
    Ich bin ihretwegen( sehr viele) erst gar nicht eingetreten.
    Obwohl er weiterhin Christ blieb...? Hm, wieso nicht.....können sich das einige nicht vorstellen?

    STAKIND schrieb:

    Manche verwirrt sie eher in ihrem Bibelverständnis als dass sie Klarheit bringt
    So ging es mir auch, als ich vieles in der Schrift noch nicht verstand.
    Einerseits vertritt sie die Rechtfertigung aus dem Glauben, dann wiederum widerspricht sie dieser Lehre, im "Untersuchungsgericht", vehement. Es passt nicht zusammen. Der Versuch seitens der STA beides zusammenzubringen hat zur Folge, dass ihre ursprüngliche Lehre verdreht wiedergegeben wird.
    Dass die STA so gespalten ist, liegt auch daran, dass ihre widersprüchlichen Lehren, jeweils in verschiedenen Lagern, hochgehalten werden.
    Auch hier im Forum erkennbar.
    Zurück zu den Ursprüngen heißt für viele, nicht zu den ersten Gemeinden, nein, zu den ersten Pionieren der STA, von denen schon viele bereits in den ersten Jahren ausgestiegen sind.
    Nicht erst Desmond Ford brachte Klarheit...

    STAKIND schrieb:

    EGW hat viel von anderen Autoren abgeschrieben
    Ja sehr viel, sogar Bilder kopiert, Signaturen ausradiert...( Straftat)
    Kann mir jemand sagen, wer das Buch "Patriarchen und Propheten" geschrieben hat? Ich habe recherchiert, bin aber nicht wirklich fündig geworden.
    Meine letzte Info war, dass sie wohl von drei Autoren abgeschrieben habe.
    Ich denke doch, dass die Adventisten das wissen müssten, zumindest der Verlag, der das Buch publiziert.
    Wie ist das mit dem großen Kampf, von welchen Autoren hat sie abgeschrieben...?
    Es gibt noch mehr Bücher, mir fallen gerade nur die zwei ein.

    STAKIND schrieb:

    Sie machte oft sehr widersprüchlich scheinende Aussagen
    Ja, durchaus, gerade in Glaubensdingen wie die Rechtfertigung aus dem Glauben.
    Aus meiner Sicht das Wichtigste überhaupt. Unterschiedliche Sichtweisen und Verwirrungen innerhalb der STA, geben Zeugnis davon.

    STAKIND schrieb:

    Paulus bemühte sich immer, Christen zu vereinen und nicht durch eventuell unnötige Lehren zu entzweien.
    Ja, Abgrenzungen von anderen Gemeinschaften lehrt die Bibel nicht, im Gegenteil. Im rechten Lager der STA wird sehr viel mit Abgrenzung gepredigt...Die gesamte STA nimmt dadurch Schaden.
    Das ist eurer Problem. Einerseits distanzieren sich sehr viele STA von ihrer Prophetin, sie glauben nicht mehr an ihren" Geist der Weissagunge" und andererseits wird festgehalten....Babylonier beschrieb dies sehr gut ( weiß nicht mehr wo)

    Diese Konflikte erkennen auch Christen außerhalb der STA, auch wenn hauptsächlich nur intern darüber gesprochen wird.
    Es ist auch bekannt, das theologische Fakultäten wie Bogenhofen und Friedensau sich hier streiten.
    Die Heiligtumslehre aus Bogenhofen (Lektion Pröbstle) wird berechtigterweise stark kritisiert.

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Stofi schrieb:

    Einen Christen macht ein gelebter Glaube an Jesus Christus aus. Ein STA nimmt dazu auch die EGW ernst.

    Es ist aber nicht grade weise, EGW auf die gleiche Stufe mit der Bibel zu stellen, denn auch sie unterliegt der Prüfung durch die Hl. Schrift..... wie auch sie (EGW) selber dazu aufruft.

    .
    Wieso sagen viele Adventisten, dass EGW genauso bedeutungsvoll sei, wie Jesaja und Jeremia.... Ach ja, auch sie haben gelogen und betrogen...
    Nicht vergessen David...was hat er alles gemacht und dennoch war er ein Prophet.

    Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie ihr euch streitet.

    Wenn sie einer ernsthaften Überprüfung unterstellt wäre, müsste man zunächst mal ihre nicht biblischen Phantasiegeschichten entfernen.
    Des Weiteren, hält in vielerlei Hinsicht, ihre Eisegese keiner biblischen Überprüfung stand..
    Ihre Heiligtumslehre/ Untersuchungsgericht lehrt, dass Jesus mit den Sünden der Menschen, den Himmel verunreinigt habe.

    Die STA können das biblisch nicht belegen, halten aber daran fest. Was soll das für eine biblische Überprüfung sein..??
    Dass niemand den Himmel verunreinigen kann( auch nicht symbolisch) dürfte einem jeden Christen einleuchten, aber offenbar nicht EGW.. und ihre Anhänger.

    Sie hätte von Andrew Murray abschreiben sollen....Seine Lehre ist wesentlich umfangreicher und verständlicher.
    Die STA verstehen doch selbst ihre Lehre nicht. Wie oft habe ich von Geschwistern gehört, dass sie nicht verstehen und dann wurde gesagt: Ist nicht so wicht.....Doch sie ist wichtig..!!

    Wie oft habe ich hier nach belegbaren Bibelversen gefragt, die dann, mit dem, "der Heiligen Geist sagt das", begründet wurde.
    Dass die STA, Frau Whit an der Bibel überprüfen würden, ist für mich grotesk. Nein, ihr macht das nicht, weil eure Prophetin die Wahrheit sagen muss....

    Sie hat geschrieben , dass sie sich selbst nicht als Prophetin sieht,nein, noch schlimmer, sie wäre ein Bote Gottes.
    Was ein Bote Gottes ist, kann jeder selbst - wenn man mag - recherchieren..

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Elli59 schrieb:

    Ja, Abgrenzungen von anderen Gemeinschaften lehrt die Bibel nicht, im Gegenteil. Im rechten Lager der STA wird sehr viel mit Abgrenzung gepredigt...Die gesamte STA nimmt dadurch Schaden.
    Ich finde die Diskussion über Sie in dieser Form absulut schädlich! Hier wird ständig Äpfel mit Birnen verglichen.

    Es werden heutige Erkennungsmaßtäbe an eine Zeit angewendet die zu ihrer Zeit nicht galten...

    Es wir ständig über sie gerichtet...

    Sie hat in ihrem Leben immer im Geiste Jesus gehandelt,ohne dabei fehlerlos gewesen zu sein...

    Sie hatte auch Glaubenserfahrungen mit Jesus gemacht, wie jeder von uns.

    Letztendlich zählt ihr Lebenswerk,obwohl sie schon damals von vielen angefeindet wurde,hat sie sich nie an

    Spaltungen beteiliegt. Ihr war wichtig die Einheit der Gemeinde zu stärken.

    Wenn ich sehe wie viele Spaltpilze wir heute haben, und alle sie als Grundlage der Spaltung benutzen

    wird mir übel....Sie hat auf Jesus verwiesen wie Jeder echte Prophet auch.

    Wer ständig EGW zitiert um Spaltungen,kritik der Gemeinde und Abgrenzung zu predigen, ist ein falscher Prophet!!!

    Jedem sollte klar sein das nur das Verhälltnis zu Jesus zählt.

    Ich habe großen Wert darauf gelegt, das in meinem Taufbekenntnis nur das drinnen stand, was Jesus mir versprach
    und das was ich aus reinen Herzen zusagen konnte!
  • Bogi111 schrieb:

    Es werden heutige Erkennungsmaßtäbe an eine Zeit angewendet die zu ihrer Zeit nicht galten...

    Es wir ständig über sie gerichtet...
    Galt das Gebot damals nicht: Du sollst nicht Lügen und Betrügen.?
    Damals war das Kopieren von Bildern - mit einer falschen Signatur gefälscht - eine Straftat.
    Natürlich dürfen/sollen wir die Wahrheit benennen.

    Bogi111 schrieb:

    Sie hat in ihrem Leben immer im Geiste Jesus gehandelt,ohne dabei fehlerlos gewesen zu sein...
    Nein,fehlerlos war sie nicht( waren Jesaja und Jeremia auch nicht :) ).
    Abgeschriebenes, als von Gott eingegebene Visionen auszugeben, ist nicht vom Geiste Gottes. Wenn doch, dann sollte man in der Lage sein, dass zu erklären.
    Sie hätte dazu stehen sollen, dass sie von diesem und jenem abgeschrieben hat. Sie hätte auch sagen können, dass Gott ihr diese Autoren gezeigt hat.
    So ist es Betrug!
    Das muss man sich mal überlegen, jemand malt ein Bild, Frau White nimmt dieses Bild und sagt, sie hätte hier eine Vision gehabt und gibt dieses Bild in Auftrag eines Malers.

    Bogi111 schrieb:

    Letztendlich zählt ihr Lebenswerk,obwohl sie schon damals von vielen angefeindet wurde,hat sie sich nie an

    Spaltungen beteiliegt. Ihr war wichtig die Einheit der Gemeinde zu stärken.
    Ja, ihr Lebenswerk zählt, das Gericht hat Jesus. Natürlich hat sie sich an Spaltungen beteiligt. Soll ich sie hier zitieren...wer ist denn alles Babylon?

    Bogi111 schrieb:

    Wenn ich sehe wie viele Spaltpilze wir heute haben, und alle sie als Grundlage der Spaltung benutzen

    wird mir übel....Sie hat auf Jesus verwiesen wie Jeder echte Prophet auch.
    Warum sage die Adventisten immer wieder, sie sei eine Prophetin, wenn sie sich selbst nicht nannte..? Sagt doch, Bote Gottes!

    Bogi111 schrieb:

    Jedem sollte klar sein das nur das Verhälltnis zu Jesus zählt.
    So ist es!!

    Bogi111 schrieb:

    Ich habe großen Wert darauf gelegt, das in meinem Taufbekenntnis nur das drinnen stand, was Jesus mir versprach
    und das was ich aus reinen Herzen zusagen konnte!
    So sollte das sein.
    Aufnahmebedingungen und Taufbekenntnisse an den Glauben der Schriften EGW's zu knüpfen, spricht für sich eine eigene Sprache.

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Dies Thema ist für "Wahrheitssuchende" wohl noch lange nicht ausdiskutiert!

    Für das Christentum ihrer Zeit/Generation brachte E. Whites Wirken geistlichen Fortschritt (wie z. B. Luther für die römische Kirche). So wirkte Gott auch durch sie. Aber mit tieferer/weiterer Schrifterkenntnis können ihre Schriften nicht mehr mithalten.

    Gott hatte in jeder Generation Menschen, die für ihn zeugten, aber sie sind zur "Ruhe" gelegt. Sie sind "im Himmel aufgeschrieben" (Hebräerbrief 12:23.)

    Sie werden "nicht ohne uns vollendet" (Hebräerbrief 11:40.) durch Gericht und Auferstehung der Toten.

    So wie die Gebrüder Wesley u. a. den Methodismus begründeten, so begründeten Edson, Crosier, Hahn, die Whites, Bates u. a. die STA.

    Die Behauptung, dass ihre Schriften die einzig wahre Bibelauslegung für die Endzeit sein sollten, lag im Interesse ihrer Nachlassverwalter und des Sicherheitsbedürfnisses der Kirchenführung.
  • STAKIND schrieb:

    Nun, viele Christen zumindest stellen die Autorität in Frage, und insofern ist sie ein konfessionelles Trennungsmerkmal zu anderen Christen. Der eine oder andere STA hat wegen EGW die STA-Kirche verlassen. Andere sind wegen ihr erst gar nicht eingetreten. Innerhalb der STA findet eine Kontroverse statt über den Grad ihrer Inspiration. Manche haben wegen ihr den Glauben an Gott verloren. Manche verwirrt sie eher in ihrem Bibelverständnis als dass sie Klarheit bringt. Manche halten sie zwar für inspiriert, dafür aber viele ihrer Lehren für unbiblisch. Oder nicht mehr zeitgemäß.
    So ist es, ja. Wie sollen wir damit umgehen?

    - Soll die Gemeinde - entgegen eigener Überzeugung - offiziell die prophetische Authorität der Ellen White absprechen, damit mehr Gläubige sich der Gemeinde anschließen bzw. mehr Adventisten in der Gemeinde bleiben? Diese Menschen sind nicht der Maßstab, dass unsere Überzeugungen sich an diesen Menschen orientieren sollten.

    - Wer Ellen White als konfessionelles Trennungsmerkmal sieht, hat nicht verstanden, dass sich die Adventgemeinde nach aussen nur mit der Bibel als einzigste Norm outet. Auch in den Predigten darf nur die Bibel der Maßstab sein.

    - Warum verläßt ein Adventist die Gemeinde wegen Ellen White? Mich würden reale, persönliche Gründe dieser Aussteiger interessieren, War Ellen White das Problem, oder der Umgang mancher Geschwister mit den Schriften von ihr? War der Ausstieg aus der Gemeinde die einzigste Lösung?
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Bogi111 schrieb:


    Ich finde die Diskussion über Sie in dieser Form absulut schädlich! Hier wird ständig Äpfel mit Birnen verglichen.


    Es wir ständig über sie gerichtet...

    Wer ständig EGW zitiert um Spaltungen,kritik der Gemeinde und Abgrenzung zu predigen, ist ein falscher Prophet!!!
    Wem schadet die Diskussion in dieser Form?

    Meinungsfreiheit gehört in meinen Augen auch zur christlichen Freiheit.

    Zwischen "über sie richten" und "einen Standpunkt vertreten bezüglich ihrer Schriften" ist für mich noch mal ein kleiner Unterschied.

    Bist du der Meinung, man sollte EGW lieber nicht hinterfragen? Damit unterschiedliche Meinungen erst gar nicht entstehen? Und dann braucht man auch nicht über sie Reden?

    In meinem Augen ist gerade die Tatsache, dass sie im Glaubensbekenntnis steht, eine sehr wichtige Ursache dafür, dass sie kritisch hinterfragt wird.

    Eigentlich wollte ich in diesem Thread ja auf das Thema hinaus, und hinterfragen, warum es wichtig ist, EGW überhaupt in einem Glaubensbekenntnis namentlich zu erwähnen.

    Und dazu kann man ja auch eine Meinung verteten, unabhängig von der Betrachtung des Inspirationsgrades ihrer Schriften.

    Selbst wenn ich von der Isnpiration überzeugt wäre, hielte ich es für sehr bedenktlich, dieses dann auch in eine Glaubensüberzeugung zu schreiben.

    Nicht umsonst läßt Paulus auch manches offen, wie zum Beispiel, dass manche einen Tag mehr beachten als andere.

    Wenn ich alle Menschen benennen müsste, die seit Jesu Auferstehung die Gabe der Weissagung gehabt hätten, da hätte ich allerhand zu tun.

    Der Sinn erschließt sich mir aber auch nicht, wenn am Ende ja doch alles an der der Bibel geprüft wird und von der Bibel bestätigt werden muss.

    Wer will, kann sich ja genauso von ihren Schriften bereichern lassen, auch wenn sie nicht im Glaubensbekenntnis stünde. Was ist also der entscheidende Vorteil?
  • Es ist nun mal so, dass viele Christen aus anderen Denominationen die STA, wegen EGW , kritisch betrachten, ablehnen oder sie sogar als Sektierer einstufen.
    So sehe ich das nicht. Es gibt durchaus gute Lehren von denen Andere lernen könnten.
    Eine sehr wichtige Lehre ist die Erkenntnis des Sabbats. Oft wird der Sabbat als etwas ganz Spezielles der STA gesehen. Sie sehen auf 1844 und denken, was kann schon Gutes aus der Lehre ihrer Prophetin kommen.
    Dieses Denken ist natürlich auch sehr eingleisig und voreingenommen.
    Trotzdem finde ich es sehr Schade, wie die EGW-Frage, dass wirklich Gute überdeckt

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • STAKIND schrieb:

    In meinem Augen ist gerade die Tatsache, dass sie im Glaubensbekenntnis steht, eine sehr wichtige Ursache dafür, dass sie kritisch hinterfragt wird.

    Eigentlich wollte ich in diesem Thread ja auf das Thema hinaus, und hinterfragen, warum es wichtig ist, EGW überhaupt in einem Glaubensbekenntnis namentlich zu erwähnen.
    Die Adventgemeinde möchte ihre wichtigen Überzeugungen nach außen präsentieren. Das Glaubensbekenntnis ist der formale Spiegel innerer (der Gemeinde) Überzeugungen bzw. die textuelle Kurzform über den Charakter der Gemeinde. Ich finde den 18. Glaubenspunkt somit gut.

    Frage umgekehrt: wem schadet dieser Glaubenspunkt und auf welche Weise? Was würde anders sein, wenn sich die Gemeinde dazu offiziell nicht bekennen würde? Die Gemeinde (die große Mehrheit der Adventisten) würde schließlich dennoch dieses Bekenntnis ausleben.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Jacob der Suchende schrieb:

    - Soll die Gemeinde - entgegen eigener Überzeugung - offiziell die prophetische Authorität der Ellen White absprechen, damit mehr Gläubige sich der Gemeinde anschließen bzw. mehr Adventisten in der Gemeinde bleiben?
    Es gäbe ja noch eine andere Möglichkeit, als ihr die prophetische Autorität abzusprechen. Nämlich, indem man diesbezüglich erst gar keine Aussage macht im Glaubensbekenntnis. Luther steht da ja auch nicht drin oder andere.

    Dann spricht man ihr auch nichts ab. Aber muss denn jede persönliche Überzeugung in ein Glaubensbekenntnis?

    Wenn ich Paulus richtig verstehe in 1. Korinther 1:10-13, dann geht es ihm schon auch darum, dass niemand außer Jesus zuviel an Bedeutung in der Gemeinde haben soll.

    "Ich ermahne
    euch aber, Brüder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus,
    dass ihr alle mit einer Stimme redet; und lasst keine Spaltungen unter
    euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer
    Meinung.
    11 Denn es ist mir bekannt geworden über euch, meine Brüder und Schwestern, durch die Leute der Chloë, dass Streit unter euch ist.
    12 Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus.
    13 Wie? Ist Christus etwa zerteilt? Wurde denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?"
  • Bogi111 schrieb:

    Elli59 schrieb:

    Ja, Abgrenzungen von anderen Gemeinschaften lehrt die Bibel nicht, im Gegenteil. Im rechten Lager der STA wird sehr viel mit Abgrenzung gepredigt...Die gesamte STA nimmt dadurch Schaden.
    Ich finde die Diskussion über Sie in dieser Form absulut schädlich! Hier wird ständig Äpfel mit Birnen verglichen.
    Es werden heutige Erkennungsmaßtäbe an eine Zeit angewendet die zu ihrer Zeit nicht galten...

    Es wir ständig über sie gerichtet...

    Sie hat in ihrem Leben immer im Geiste Jesus gehandelt,ohne dabei fehlerlos gewesen zu sein...

    Sie hatte auch Glaubenserfahrungen mit Jesus gemacht, wie jeder von uns.

    Letztendlich zählt ihr Lebenswerk,obwohl sie schon damals von vielen angefeindet wurde,hat sie sich nie an

    Spaltungen beteiliegt. Ihr war wichtig die Einheit der Gemeinde zu stärken.

    Wenn ich sehe wie viele Spaltpilze wir heute haben, und alle sie als Grundlage der Spaltung benutzen

    wird mir übel....Sie hat auf Jesus verwiesen wie Jeder echte Prophet auch.

    Wer ständig EGW zitiert um Spaltungen,kritik der Gemeinde und Abgrenzung zu predigen, ist ein falscher Prophet!!!

    Jedem sollte klar sein das nur das Verhälltnis zu Jesus zählt.

    Ich habe großen Wert darauf gelegt, das in meinem Taufbekenntnis nur das drinnen stand, was Jesus mir versprach
    und das was ich aus reinen Herzen zusagen konnte!


    Noch einmal DANKE für diesen Beitrag!

    Hier ist ein STA Forum, in dem sich einige Menschen mit vegemenz bemühen, die STA ideologisch, systematisch zu zerstören. Es sind oft wütende Kritiker und ungerechte, meist unwissende Richter..... die ihre Angriffe im Namen Gottes durchführen...... mit dem Namen Gottes ihr Vorgehen rechtfertigen (Mißbrauch).

    Es soll einer von den obigen Kritikern, "mit der Bibel in der Hand", konkrete Beispiele bringen, was EGW schrieb, was ganz klar gegen die Ideologie, gegen die Wahrheit Gottes in der Bibel ist. Welche von ihren Aussagen widerspricht der Wahrheit Gottes in der Bibel.?.

    Rhetor. Frage an die EGW Kritiker: liest euer Pastor die Bibel ab als Predigt?

    .
  • STAKIND schrieb:

    Es gäbe ja noch eine andere Möglichkeit, als ihr die prophetische Autorität abzusprechen. Nämlich, indem man diesbezüglich erst gar keine Aussage macht im Glaubensbekenntnis...

    Dann spricht man ihr auch nichts ab. Aber muss denn jede persönliche Überzeugung in ein Glaubensbekenntnis?
    Die Frage läuft wohl auf die allgemeinere Frage hinaus: was ist die Funktion eines Glaubensbekenntnisses und in welcher Form soll es verfasst sein? Die Antwort habe ich dir darauf schon gegeben. Ich zitiere zusätzlich aus Wiki:

    Ein Glaubensbekenntnis ist in einer Religion ein öffentlicher Ausdruck des persönlichen und kollektiven Glaubens, zu dem der oder die Sprecher sich bekennen.
    Ein Glaubensbekenntnis hat verschiedene Funktionen:
    • Es fasst die wesentlichen Punkte ihrer Glaubenslehre zusammen.
    • ...
    "Muss denn jede persönliche Überzeugung in ein Glaubensbekenntnis?" - Nein, muss nicht. Ist aber sinnvoll. Die Gemeinde hat sich dazu auf demokratischem Wege entschieden. Also wünscht sich die Mehrheit der Mitglieder dieses offizielle Glaubensbekenntnis. Ich würde auch Ja abstimmen. Denn der Glaube an die prophetische Authorität Ellen White's ist ein besonderes Charakteristikum der Adventgemeinde und ist für die Gemeinde wichtig: Ellen White wird, ähnlich dem Prophet Johannes der Täufer, als endzeitliche Prophetin gesehen, die dem Volk Gottes helfen soll, sich auf die zweite Wiederkunft Jesu vorzubereiten.

    Bitte beantworte mir doch meine Frage: womit hast DU ein Problem, dass Adventisten dieses Glaubensbekenntnis haben? Und was wäre anders, wenn wir es nicht hätten?
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Jacob der Suchende schrieb:


    - Warum verläßt ein Adventist die Gemeinde wegen Ellen White? Mich würden reale, persönliche Gründe dieser Aussteiger interessieren, War Ellen White das Problem, oder der Umgang mancher Geschwister mit den Schriften von ihr? War der Ausstieg aus der Gemeinde die einzigste Lösung?

    Es ist nichts anderes, als ein Vorwand. Weil sie auch ermahnt, Sünden und gehegte Schwächen bei Namen nennt, ist sie bei vielen genauso "verhasst", wie alle Propheten, Jünger und Apostel es schon immer waren. Heute zündet man zwar keine Scheiterhaufen mehr an, dafür vernichtet man mithilfe irgendwelcher Theologien, oder angeblichen juristischen Argumenten.

    Aber auch das war und bleibt: den Gläubigen zum Segen, den Ungläubigen zur Torheit.


    .
  • Jacob der Suchende schrieb:

    Frage umgekehrt: wem schadet dieser Glaubenspunkt und auf welche Weise? Was würde anders sein, wenn sich die Gemeinde dazu offiziell nicht bekennen würde? Die Gemeinde (die große Mehrheit der Adventisten) würde schließlich dennoch dieses Bekenntnis ausleben.
    Nun, bevor EGW lebte, war ihr Name für das christliche Glaubensbekenntnis nachvollziehbarerweise vollkommen unerheblich.

    Nun hat sie Schrifttum herausgebracht, dass das Schrifttum der Bibel um ein deutlich vielfaches übersteigt. Ein STA-Interessierter möchte sich vielleicht christlich taufen lassen und auch einer christlichen Gemeinschaft angehören. Aber vielleicht möchte er sich eben nicht eine genaue Meinung bilden müssen bezüglich diverser Standpunkte, und einfach nur Jesus nachfolgen.

    Und ob er dann später mal glaubt, dass manche Tage mehr als andere zu beachten sind, ob am 22. Oktober 1844 im Himmel etwas Außergewöhnliches passiert ist und ob Gott möchte, dass ich Kaffee trinke oder lieber nicht, das möchte er sich vielleicht offen halten ... vielleicht sich später mal eine Meinung dazu bilden.

    Jetzt möchte er vielleicht einfach nur Christ sein, Jesus Nachfolgen und vielleicht in die STA-Gemeinde eintreten, weil ihm eine so gut gefällt, ohne sich eine Meinung über das riesige Schrifttum von EGW machen zu müssen.

    Also, um es kurz zu machen, ich empfinde es als eine gewisse Nötigung für einen Taufinteressenten, dass er sich anstatt über Jesus so viele Gedanken über EGW machen muss, um dann irgendeine Position zu EGW und dem Glaubensartikel 18 der STA zu bekommen.

    So gesehen macht es der Glaubensartikel über das Schrifttum von EGW DEUTLICH schwerer und zeitintensiver, eine Taufentscheidung für Jesus bei der STA zu treffen, die ja auch automatisch dann mit dem Eintritt in die STA verbunden ist.

    Vielleicht möchte aber dieser Täufling, der gerne in die STA eintreten möchte, lieber seine Zeit nutzen, sich mit Jesus und der Bibel zu beschäftigen, anstatt sich der Frage zu stellen, ob nun das Schrifttum von EGW der Bibel widerspricht oder nicht.

    So gesehen muss man jeden Glaubensartikel sehr gründlich abwägen, welche Vor- und Nachteile er bringt.
    Und die Vorteile des EGW-Artikels erschließen sich mir noch nicht so. Die Nachteile aber schon.