Einfluss von Ellen White auf die Glaubenspunkte der Adventisten

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    • Babylonier schrieb:

      Genau das ist mein Kernvorwurf an die Adventgemeine, bzw. ihre Mitglieder.
      Hallo Babylonier,ich kann Deine Pauschalisierung nicht nachvollziehen.

      Ich habe paar Bücher von EGW gelesen. Ganz besonders hat mich ihr Buch "Das Leben Jesu" angesprochen.

      Ich habe auch das Buch "Jesus von Nazareth" von Papst Benedikt gelesen, es sind für mich Welten zu erkennen.

      Viele Bücher zb. "Für die Gemeinde geschrieben", helfen mir mich bei Konflikten zu orientieren.

      Beim Bibelstudium zählt nur das was ich durch mein Leben mit Jesu erlebe. Wir haben in unseren Studienheften auch sehr hilfreiche Erklärungen, zum besseren Verständnis.

      Ich bin bisher ohne irgendeiner Beeinflussung ausgekommen, bin aber dankbar über alles das mir hilft ein tieferes Verständnis des Wortes Gottes zu bekommen.

      Das beste Beispiel war diesen Sabbat. Ich hatte zur Predigt eine Frau erwartet, die mir durch Ihre Publikationen negativ aufgefallen ist. Ich hatte mich schon entsprechend "präpariert."..
      Gekommen ist ihr Schwager, der Bruder Ihres Mannes. Dieser hat als Laie eine so bibelfundierte Predigt über das Warten auf Jesus gehalten, dass ich und meine katholische Frau sehr berührt waren.
      Gott hat mich sehr beschämt oder positiv überrascht! Es war ein sehr guter Geist an diesem Sabbat, an dem wir zum Potluck eingeladen waren.
    • benSalomo schrieb:

      wie die Sünde endgültig aus der Welt geschafft wird.
      Bitte, wie soll dies Deiner Meinung nach gehen? - wenn möglich mit bibl. Belegen, Danke!

      DonDomi schrieb:

      Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht, warum man sich immer so darum drückt dieses Wort Prophet im Zusammenhang mit Frau White in den Mund zu nehmen
      Von seitens der Kirche der STA wird doch Frau White als (biblische?) Prophetin anerkannt!

      Bogi111 schrieb:

      Ich habe auch das Buch "Jesus von Nazareth" von Papst Benedikt gelesen, es sind für mich Welten zu erkennen.
      Ratzingers 3 Jesus-Bücher sollte jeder Christ gelesen haben! Ein Meilenstein in der Theologie des 20./21. Jahrhunderts! ich habe diese Bücher geradezu "verschlungen" und mit großem Gewinn gelesen!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ratzingers 3 Jesus-Bücher sollte jeder Christ gelesen haben! Ein Meilenstein in der Theologie des 20./21. Jahrhunderts!
      Dann solltest du das Buch "Das Leben Jesu" von Ellen White lesen. Es ist aus meiner Sicht noch besser (Ist übrigens mein absolutes Favorit).
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Babylonier schrieb:

      Genau das ist mein Kernvorwurf an die Adventgemeine, bzw. ihre Mitglieder. Sie lesen die Bibel durch die Brille E.G Whites, sind aber nicht bereit, dies zuzugeben
      Frage an dich: wenn E.White Gottes Prophetin ist, wie soll man die Bibel und E.White's Schriften richtig lesen, und wie soll man dieses Verhältnis formulieren, damit du nichts mehr vorzuwerfen hast?

      Noch einmal der Ausschnitt aus dem 18. Glaubenspunkt:

      "Die Schriften dieser Botin des Herrn sind eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit und geben der Gemeinde Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung. Sie heben auch deutlich hervor, dass die Bibel der Maßstab ist, an dem alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss."

      Dieser Text sagt:

      1) E.White gibt der Gemeinde Führung, Unterweisung, Zurechtweisung, was auch die Hilfe beim Bibelstudium einschließt. Selbstverständlich werden ihre Schriften heute beim Bibelstudium hoch beachtet - wie denn sonst? Was wäre ihre Aufgabe als Prophetin dann?

      2) Ihre Schriften werden notwendigerweise mit den Aussagen der Bibel geprüft. Also umgekehrt: E.G. White wird mit der Brille der Bibel gelesen. Adventisten tun es und stellen fest, dass beide miteinander übereinstimmen.

      3) Die Adventisten geben also mit dieser Formulierung zu, dass ihre Schriften in der Gemeinde und auch beim Bibelstudium eine besondere führende und unterweisende Rolle spielen.

      Die Formulierung dieses Glaubenspunkts gibt den Sachverhalt zwischen Bibel und Ellen White, sowie ihren Einfluss auf die Gemeinde besser wieder, als dein "durch die Brille E.G. Whites lesen".
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      2) Ihre Schriften werden notwendigerweise mit den Aussagen der Bibel geprüft. Also umgekehrt: E.G. White wird mit der Brille der Bibel gelesen. Adventisten tun es und stellen fest, dass beide miteinander übereinstimmen.
      Es gibt bei dieser Prüfung ein Problem: Man kann nur bei Aussagen oder Fragestellungen entscheiden, ob die Aussagen von Frau White richtig oder falsch sind, wo es auch eine Bibelstelle dazu gibt.
      Bei vielen Aussagen kann man das aber nicht, da es diese Fragestellung zu Zeiten Jesu gar noch nicht gegeben hat. Das heisst, die Bibel kann in diesen Punkten gar nicht wiedersprechen. Das heisst aber noch lange nicht, dass diese Aussagen auch richtig sind. Ich könnte die Richtigkeit dieser Aussagen nur glauben, wenn auch alle, die anhand der Bibel geprüft werden können, richtig sind.
      Und dann gibt es noch die Kategorie von Aussagen, die von Gott sein sollen, aber wissenschaftlich falsch sind. Es ist wäre ja kein Problem, wenn sie es zur damaligen Zeit nicht besser wissen konnte, aber dann darf man solche Aussagen nicht als Aussagen von Gott verkaufen. Ich persönlich bin daher völlig überfordert zu urteilen, welche Aussagen Frau White wirklich von Gott erhalten hat und welche sie selbst erfunden hat. Ich glaube nämlich nicht, dass ihr Gott etwas gezeigt hat, das nicht stimmt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      2) Ihre Schriften werden notwendigerweise mit den Aussagen der Bibel geprüft. Also umgekehrt: E.G. White wird mit der Brille der Bibel gelesen. Adventisten tun es und stellen fest, dass beide miteinander übereinstimmen.
      Es gibt bei dieser Prüfung ein Problem: Man kann nur bei Aussagen oder Fragestellungen entscheiden, ob die Aussagen von Frau White richtig oder falsch sind, wo es auch eine Bibelstelle dazu gibt.Bei vielen Aussagen kann man das aber nicht, da es diese Fragestellung zu Zeiten Jesu gar noch nicht gegeben hat. Das heisst, die Bibel kann in diesen Punkten gar nicht wiedersprechen. Das heisst aber noch lange nicht, dass diese Aussagen auch richtig sind. Ich könnte die Richtigkeit dieser Aussagen nur glauben, wenn auch alle, die anhand der Bibel geprüft werden können, richtig sind.
      Und dann gibt es noch die Kategorie von Aussagen, die von Gott sein sollen, aber wissenschaftlich falsch sind. Es ist wäre ja kein Problem, wenn sie es zur damaligen Zeit nicht besser wissen konnte, aber dann darf man solche Aussagen nicht als Aussagen von Gott verkaufen. Ich persönlich bin daher völlig überfordert zu urteilen, welche Aussagen Frau White wirklich von Gott erhalten hat und welche sie selbst erfunden hat. Ich glaube nämlich nicht, dass ihr Gott etwas gezeigt hat, das nicht stimmt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Adventisten formulieren ihre Glaubenspunkte auf Basis der Bibel allein. Schaust du dir z.B. an:

      - Offizielle Formulierung der Glaubenspunkte
      - Umfangreiche Kommentare zu den Glaubenspunkten
      - Sabbatschule
      - Theologische Publikationen der Universitäten
      - Lexikons
      - Prophetische Studien

      wird überall nur mit der Bibel argumentiert. Was sich also mit der Bibel nicht argumentieren läßt, wird auch nicht behauptet.

      Der 18. Glaubenspunkt zeigt nur die Überzeugung der Adventgemeinde gegenüber Ellen White. Da wird nichts "verkauft". Nirgendwo wird mit Aussagen von Ellen White argumentiert.

      Ob du Ellen White für eine Prophetin hälst oder nicht - ist deine persönliche Entscheidung. Auch hat jeder Adventist die Freiheit, darüber zu urteilen und seine Meinung zu bilden.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Mit der Bibel kann man alles beweisen, aber man muss vor allem in den letzten Glaubenspunkten einfach schon sagen, dass es dort Regeln gibt, die stark von Frau Whites Visionen geprägt sind. Es hat dort Dinge drin, die meiner Meinung nach nicht in Glaubenspunkte gehören, weil sie gewisse Sünden deutlich schlimmer wertet als andere: Ehebruch ist das Paradebeispiel.
      Auf der andern Seite widmet man den Speisevorschriften einen Extrapunkt aber den meisten Geboten nicht.
      Heute wird mir erstmals auch bewusst, woher die für mich etwas spezielle Betonung viele Adventisten auf einige Verhaltensweisen her rührt.
      Für mich sind dies namentlich:
      Sabbat, Speisevorschriften, Kleidungsvorschriften und auch Ehebruch.
      Ich will damit keine Wertung vornehmen, ob diese Vorschriften berechtigt sind oder nicht, aber es fällt halt auf, besonders wenn man mal mit Adventisten in Afrika oder Lateinamerika kontakt hatte.
      Überraschend für mich ist auch, dass die Bibel als erster Glaubenspunkt kommt und nicht etwa Gott.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Dann solltest du das Buch "Das Leben Jesu" von Ellen White lesen.
      Das habe ich zu Hause und auch schon darinnen gelesen - es ist auch (sehr) gut! Eine Zusammenfassung der 4 Evangelien.

      Jacob der Suchende schrieb:

      wird überall nur mit der Bibel argumentiert.
      Das ist sehr die Frage, z.B. hat das Verständnis einer menschenleeren Erde während der 1.000 Jahre meines Wissens erst Frau White hervorgebracht - durch was auch immer - vorher ist auf diese komische Auffassung über mehr als 1800 jahre kein einziger Theologe gekommen!

      Da ich heute den 15. und letzten Teil des Bibellehrbriefes Prophetie ("Die neue Welt") von den Reform-Adventisten erhalten habe - wo ich allem und jedem Satz zustimmen kann - und mir sehr viele Zitate von Frau White in Sachen weltweite "Sonntagsgesetze" und Sabbat und Unterdrückung der religiösen Freiheit in den USA und der USA Wegbereitung für das Papstttum zugesandt bekommen habe - zum 14. Punkt der Prophetie-Reihe - möchte ich hier statt vieler nur ein Zitat bringen:

      "Die Bevölkerung der Vereinigten Staaten ist ein bevorzugtes Volk gewesen. [Anm. von mir: noch heute gibt es in den USA den bekannten Satz: <<THE UNITED STATES OF AMERICA = GOD'S OWN COUNTRY!>>] Doch wenn sie die religiöse Freiheit einschränkt, den Protestantismus preisgibt und dem Papsttum Unterstützung gewährt, wird das Maß ihrer Schuld voll sein und als "landesweiter Abfall" in den himmlischen Büchern festgehalten werde." (aus The Review and Herald, 2. Mai 1893. {CKB 96,2})

      Beim besten Willen! Das kann ich mir z.Z. und auf unabsehbare Zukunft wirklich nicht vorstellen, dass die USA die religiöse Freiheit - welche in den USA deren republikanisch-demokratischer Grundleitsatz war, ist und bleibt! - irgendwie einschränken würde. Wie soll das gehen, da doch der SUPREME COURT (der oberste Gerichtshof der USA) sich stets und immer als Bewahrer der religiösen Freiheiten und dem Grundsatz, dass in den USA jedes Individuum glauben kann, was es will, gehalten hat und diese religiösen Wahrheiten stets und immer verteidigt hat und es auch nicht zu erkennen ist, dass durch die Ernennung neuer Richter durch US-Präsident Trump sich hier etwas verändern können soll. (?)
      Dass es in absehbarer Zeit - totz oder wegen Trump! - trotz oder wegen der Terror-Sicherheits-Gesetze der USA/des CIA! - in den USA zu einer Diktatur a la Erdogan kommen könnte, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen - wobei es natürlich nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Noch sind die USA durch ihre Bundesverfassung und durch die Verfassungen der 50 Bundesstaaten und durch die GRUND- und FREIHEITSRECHTE ihrer Bürger und durch UNABHÄNGIGE GERICHTE ein wahrer HORT DER FREIHEIT und des religiösen Individualismus!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      "Die Bevölkerung der Vereinigten Staaten ist ein bevorzugtes Volk gewesen. Doch wenn sie die religiöse Freiheit einschränkt...
      ... Dazu wurde mir folgender Internet-Eintrag: hhtps://www.youtube.com/watch?v=nRJCZ9VB4x8 zugesandt, wo von einer Rede von US-Präsident Donald Trump zu den Hurrikan-Katastrophen in Florida verwiesen wird.

      Bitte prüfen!
    • Das Problem beim Vergleichen der Schriften E. Whites mit der Bibel (ähnlich wie bei Luther o. a.):

      Sie las die Bibel mit der gleichen (puritanischen) Brille wie ihre Zeitgenossen im 19. Jahrhundert.

      Darüber hinaus vermischte sie gnostisch/zarathustrische Ideen mit der Bibel ("Großer Kampf", Patriarchen und Propheten ...).

      Warum tat sie es? Weil die Erfahrung einer "Großen Enttäuschung" (Millerbewegung) im Hintergrund stand. Vor diesem Hintergrund interpretierten die "Adventpioniere" die biblischen Aussagen anders als die "Staatskirchen".

      Erst 1888 wurde die "Rechtfertigung aus Glauben" (Paulus/Luther) wiederentdeckt; denn die meisten STA stammten aus dem Calvinismus/Methodismus.
    • DonDomi schrieb:

      und auch sonst einen erheblichen Einfluss auf den adventistischen Glauben.
      Da irrst Du Dich, mein Lieber. Was Du behauptest, wird zwar gerne von manchen nach geplappert, aber trotzdem geht kein einziger der Glaubenspakete der STA auf Ellen White zurück. Alle Glaubens punkte werden mit der Bibel begründet Ellen White hat auch keinen Glaubens punkt angeregt. Sie hat niemals im ihrem Leben z.B. die Macht oder Stellung eines Eurer Stammapostel besessen. Das darfst Du nicht vergessen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das ist sehr die Frage, z.B. hat das Verständnis einer menschenleeren Erde während der 1.000 Jahre meines Wissens erst Frau White hervorgebracht - durch was auch immer - vorher ist auf diese komische Auffassung über mehr als 1800 jahre kein einziger Theologe gekommen!
      Lieber Norbert.

      Da machst Du eine höchst gewahre Unterstellung. Ich weiß zwar auch nicht, ob vor 1844 andere Theologen darauf gekommen sind, die Erde wäre während der 1000 Jahre Menschen leer. Das müsste man mal untersuchen. Aber ganz sicher geht diese Ansicht von einer Menschen leeren Erde während des Millenniums nicht auf Ellen White zurück. So etwas kann man nämlich ganz leicht aus der Bibel entnehmeen, wenn man sich nur die Mühe macht, die entsprechenden Aussagen der Bibel zusammen zu stellen. Die Leiter der frühen STA waren fast alle studierte Theologen und ordinierte Geistliche anderer Denominationen gewesen und kannten ihre Bibel. Ellen White war in dieser Hinsicht nur Laie. In ihren frühen Schriften finde ich keine Aussage über das Millennium, welches die Grundlage für eine Lehre abgegeben hätte.

      Ich habe gerade noch mal in unserm ABC (Kommentar) nach gelesen: keine einzige Aussage von E. White und keine Aussage, die an sie verweist.

      Fazit: Adventisten begründen ihre Glaubens Ansichten allein mit der Bibel. Entgegen gesetzte Aussagen ihrer Gegner sind bloß üble Nachrede derer, die sie schlecht machen wollen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Unser >>grosses Passalamm-Opfer Jesus Christus!<<​​

      benSalomo schrieb:

      Das steht alles in 3. Mose 16 und in der Offenbarung.
      3. Mose 16 beschreibt im AT die Vorgehensweise beim höchsten jüdischen Feiertag dem Jom Kippur(im) - dem Versöhnungstag. Der eigentliche Versöhnungstag wird aber im NT der Todestag Jesu - das grosse Versöhnungs-Opfer für alle Glaubenden und für die gesamte Menschheit!

      Für mich ist der wichtigste Satz in 3.Mose 16 der folgende: >> 30 Denn an diesem Tage geschieht eure Entsühnung, dass ihr gereinigt werdet; von allen euren Sünden werdet ihr gereinigt vor dem HERRN. <<
      Dies ist bereits eine prophetische Vorausschau auf das Opfer Jesu Christi auf Golgatha - den eigentlichen echten großen und einmaligen Versöhnungstag! So sagt es auch schon der Apostel Paulus in 1.Korinther 5,7:

      Bibelstelle

      7 Darum schafft den alten Sauerteig weg, auf dass ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch unser Passalamm ist geopfert, das ist Christus.

      ===> Hier wird doch theologisch von Paulus klar gesagt, dass "der alte Sauerteig" = die ganzen Zeremonial-Vorschriften des AT somit hinfällig sind! ===> Daher ist für mich - wie gesagt - 3.Mose 16 nur eine Messianische Prophezeizung auf unser >>grosses Passalamm-Opfer Jesus Christus!<<
    • benSalomo schrieb:

      DonDomi schrieb:

      und auch sonst einen erheblichen Einfluss auf den adventistischen Glauben.
      Da irrst Du Dich, mein Lieber. Was Du behauptest, wird zwar gerne von manchen nach geplappert, aber trotzdem geht kein einziger der Glaubenspakete der STA auf Ellen White zurück. Alle Glaubens punkte werden mit der Bibel begründet Ellen White hat auch keinen Glaubens punkt angeregt. Sie hat niemals im ihrem Leben z.B. die Macht oder Stellung eines Eurer Stammapostel besessen. Das darfst Du nicht vergessen.
      Liebe Grüße von benSalomo.
      Leider deckt sich Deine Aussage nicht mit Euren Glaubenspunkten, immerhin werden ihre Aussagen im 18.Glaubenspunkt als Schriften mit prophetischer Autorität bezeichnet. Daher verstehe ich nicht, warum man abstreitet, dass sie einen erheblichen Einfluss auf den adventistischen Glauben hat und hatte.
      Das dauernde Schiessen gegen die eine verheerende Falschaussage eines Stammapostels in den 50-er Jahren kannst Du Dir sparen, heute wird dies offiziell als Falschaussage bezeichnet. Es war zur damaligen Zeit ein grosser Fehler, den man heute zugibt, aber das Geschehene natürlich nicht wieder gut macht. Ich habe Dir das schon ein gefühltes halbes dutzend Mal erklärt, daher verstehe ich nicht, was dieses Bashing soll.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Daher verstehe ich nicht, warum man abstreitet, dass sie einen erheblichen Einfluss auf den adventistischen Glauben hat und hatte.
      Das kann man gar nicht abstreiten, weil es schlicht und einfach so ist - jedenfalls offiziell! ===> Nachzulesen für jeden in den 28 Glaubenspunkten!


      PS: Ich werde mal zusammenzählen, wie oft EGW in diesen Punkten erwähnt wird - teile es euch dann mit...
    • DonDomi schrieb:

      Daher verstehe ich nicht, warum man abstreitet, dass sie einen erheblichen Einfluss auf den adventistischen Glauben hat und hatte.
      Diese Anschuldigung wurde mehrmals gemacht, aber nie bewiesen (nicht mal ansatzweise begründet).

      Ich drehe den Spieß um: wenn jemand zu der historischen Entwicklung eines Glaubenspunktes konkret sagen kann, wie Ellen White das beeinflusst hat, soll sich bei mir melden.

      Bis dahin bleibt das Thema zu.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Ich halte das für eine historische Tatsache und nicht für eine "Anschuldigung".

      Ich kann auch nicht erkennen, was daran problematisch sein sollte. Ein Problem entsteht meines Erachtens nur dort und dann, wenn Dinge geglaubt werden, die biblisch nicht begründbar sind und geglaubt werden, weil sie von Ellen G. White (EGW) geschrieben wurden. Wobei das alleine wohl auch noch nicht zu verurteilen ist, denn jeder Mensch ist frei zu glauben und sollte sich vom Heiligen Geist leiten lassen. Manifest wird das Problem dann, wenn von anderen gefordert wird, etwas zu glauben, was biblisch nicht ableitbar oder begründbar ist und man verlangt das müsste jeder (Adventist oder Christ) glauben.

      Jeder Mensch geht mit einem gewissen Vorverständnis an die Bibel heran, geprägt von seinen Eltern, Lehrern etc. und seiner Lebenserfahrung. Da gibt es schlechtere Optionen als die Literatur von Ellen G. White. Wichtig ist, dass man sich vom Geist Gottes korrigieren und leiten lässt und selbstkritisch hinterfragt, was wirklich in der Bibel steht und was Auslegung ist, eigene, die der Kirche, die meiner Lehrer oder die von EGW.

      Am Beispiel Heiligtumslehre - es ist eine Auslegung von Passagen überwiegend aus den apokalyptischen Prophezeiungen und aus einer typologischen Sicht des Opferdienstes des AT. Solange wir uns bewusst sind, dass es eine Auslegung ist und damit prinzipiell irrtumsanfällig ist alles in Ordnung. Problematisch sind Adventisten - und auch die gibt es - die meinen EGW hätte das / davon geschrieben und daher sei es so sicher wie die Interpretation eines Gleichnisses, das Jesus selbst ausgelegt hat.

      Aber nochmals, jede Kirche ist von ihren großen Persönlichkeiten geprägt und ich sehe keine Schande darin, dass unsere Kirche vor allem auch von EGW geprägt ist. Dass sie auch von einigen fundamentalen Lehren, wie auch z.B. dem Sabbat oder der Gerechtigkeit aus dem Glauben mühsam überzeugt werden musste, zeigt ihre Rolle und Position in der entstehenden Kirche ganz gut und macht sie (für mich) sympathisch und zeigt, wie mündig man damals war. Wenn (manche? viele?) Adventisten heute nicht mehr so mündig sind, dann ist das zu bedauern, aber nicht generell der Kirche oder gar EGW posthum vorzuwerfen.
      Liebe Grüße, Heimo