Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

    • Christus klopft an deine Herzenstür, 28. Dezember

      Siehe ich [Christus] stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl [die Hauptmahlzeit] mit ihm halten und er mit mir. Offenbarung 3,20.

      Im Volk Gottes soll es keine Spaltung, keinen Streit und keinen Krieg gegeneinander geben. Die Streitkräfte der Gerechtigkeit müssen in ihrer Auseinandersetzung mit dem Bösen eine Einheit bilden. Die ganze Stärke des Volkes Gottes soll gegen die Mächte des Feindes gerichtet werden. Jedes Gotteskind soll seinen Willen auf die Seite des Willens Gottes stellen. Satans starke Anstrengungen gegen das Gute und der furchtbare Hass seiner Engel auf Gottes Werkzeuge zeigt, wie dringend nötig es ist, dass im Heer der Gerechtigkeit Einheit und Harmonie herrschen.

      Eine schreckliche Auseinandersetzung steht uns bevor. Wir nähern uns dem „Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen“. Offenbarung 16,14. Was bisher noch unter Kontrolle gehalten wurde, soll dann losgelassen werden.Siehe Offenbarung 7,1-3. Der Engel der Gnade faltet seine Flügel und macht sich bereit vom goldenen Thron herabzusteigen und die Welt der Kontrolle Satans zu überlassen. Ihn hat sie als ihren König erwählt, einen Mörder und Zerstörer von Anfang an. Siehe Johannes 8,44.

      Die Fürstentümer und Mächte der Erde befinden sich in erbitterter Revolte gegen den Gott des Himmels. Sie sind von Hass gegen alle erfüllt, die ihm dienen. Bald, sehr bald wird der letzte große Kampf zwischen Gut und Böse ausgefochten. Die Erde wird das Schlachtfeld sein — die Bühne der letzten Auseinandersetzung und des endgültigen Sieges. Hier, wo Satan schon seit langem Menschen gegen Gott geführt hat, soll die Rebellion endgültig niedergeschlagen werden.

      Christus kam in Menschengestalt auf diese Erde, um als „Urheber unserer Errettung“ (Hebräer 2,10) standhaft zu bleiben, damit wir nicht von Satans Macht überwunden werden. Und wenn der Feind auch scheinbar einen markanten Sieg über die Gerechtigkeit errungen hat, wirkte Gott in Gnade und Macht, seine Absichten zu durchkreuzen .

      Gottes Volk soll ein mutiges, entschlossenes Zeugnis für die Wahrheit ablegen und die Absichten Gottes darlegen, [sowohl] durch das gedruckte wie durch das gesprochene Wort ... Wenn wir uns Christus hingeben, spricht er unser Herz an und erfüllt uns mit seinem Geist. Wir haben keine Zeit unter uns zu kämpfen und zu streiten, keine Zeit, aufgrund von Vermutungen oder gehegten Vorurteilen zu arbeiten. Es ist zu spät dafür ... denn Christus steht vor der Tür..

      Gesunde Lehre enthält die Wirklichkeit [Realität]. Sie ist kein [bloßer] Nebel, der verfliegt. Erkenntnisse sollen aus dem Wort Gottes hervorleuchten. Gott ruft sein Volk auf, ihm nahe zu kommen. Keiner darf sich zwischen ihm und sein Volk drängen. Christus klopft an die Tür des Herzens und möchte hereinkommen. Siehe Offenbarung 3,20. Wirst du ihn einlassen?
      Brief 153, 1901.

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    • Stofi schrieb:

      Gottes Volk soll ein mutiges, entschlossenes Zeugnis für die Wahrheit ablegen und die Absichten Gottes darlegen, [sowohl] durch das gedruckte wie durch das gesprochene Wort ... Wenn wir uns Christus hingeben, spricht er unser Herz an und erfüllt uns mit seinem Geist. Wir haben keine Zeit unter uns zu kämpfen und zu streiten, keine Zeit, aufgrund von Vermutungen oder gehegten Vorurteilen zu arbeiten. Es ist zu spät dafür ... denn Christus steht vor der Tür..
      Nur das ist der richtige Weg, den auch David im 24 Psalm so schön beschrieben hat:
      6 Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. Sela.
      7 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
      8 Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit.
      9 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
      10 Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR Zebaoth; er ist der König der Ehre. Sela.
    • Wir stehen an der Grenze des verheißenen Landes, 29.Dezember

      Sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht auf über das Land, das sie ausgekundschaftet hatten, und sagten: „Das Land, das wir durchzogen haben, ... frisst seine Bewohner und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs.“ 4.Mose 13,32 (EB).

      Wenn es im Werk Gottes am härtesten zugeht, ist das gerade die Zeit, in der die geistliche Kraft und die Weisheit eines jeden Mitarbeiters geprüft werden.Wenn Schwierigkeiten in einem Zweig des Werkes auftreten — und das wird sicher geschehen, denn die kämpfende Gemeinde ist nicht die siegende Gemeinde — schaut der ganze Himmel zu, um zu sehen, welchen Kurs diejenigen einschlagen, die mit heiliger Verantwortung betraut worden sind.Einige werden stolpern, einige werden auf verführerische Geister hören und einige werden lieber die Finsternis wählen statt das Licht, weil sie Gott nicht treu sind. [Doch] wer mit Christus verbunden bleibt, wird wie sein Meister weder fallen, noch entmutigt werden ..

      Jetzt, da wir gerade an der Grenze des verheißenen Landes stehen, sollte niemand die Sünde der treulosen Kundschafter wiederholen. Sie gaben zu, dass das erforschte Land gut war, doch sie erklärten, dass die Bewohner des Landes stark seien. Siehe 4.Mose 13,27.28. Es gäbe dort Riesen und sie wären aus der Sicht der Bewohner wie Heuschrecken und kämen sich auch selbst so vor. Siehe V. 33. Alle Schwierigkeiten wurden vergrößert, bis sie als unüberwindliche Hindernisse erschienen. Sie ließen es als töricht und vermessen erscheinen, zu meinen, dieses Land sei zu erobern ... „Kaleb aber beschwichtigte das Volk ... und sprach: ‚Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.‘“ V. 30. Das war die Sprache des Gottvertrauens. Doch die Kundschafter, die so entmutigend gesprochen hatten, ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Sie versuchten weiterhin das Volk davon abzuhalten, dem Herrn zu gehorchen und vorwärts zu gehen ...Sie übertrieben die Schilderung der Schwierigkeiten, bis die gesamte Volksversammlung aus Entmutigung und Angst den Verstand verlor. Siehe 4.Mose 14,1-3 ... Mitten im ganzen Gejammer und den bitteren Gefühlen riefen Kaleb und Josua dem Volk zu: „Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ... ist sehr, sehr gut.“ V. 7 (EB). Doch die Leute wollten das Schlimmste glauben und noch während Kalebs Stimme den Tumult übertönte, hielten sie [schon] Steine in der Hand, um die Männer zu erschlagen, die das wahre Zeugnis gaben. Siehe V. 10

      Während das Volk Zweifel hegte und den untreuen Kundschaftern glaubte, ging die goldene Gelegenheit für Israel vorüber ... Sollte es in diesen letzten Tagen geschehen, so kurz vor unserem Eintritt in das himmlische Kanaan, dass Gottes Volk die gleiche Gesinnung hegt, die damals die Israeliten offenbarten?Leute voller Zweifel, Kritik und Klagen können Samen des Unglaubens und Misstrauens säen, der eine überreiche Ernte hervorbringt. Die Geschichte Israels „ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist“. 1.Korinther 10,11 (EB);
      Manuskript 6, 1892.

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    • Der Heilige Geist führt zum echten Glauben, 30.Dezember

      [Jesus sagte:] „... der Vater ... wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“Johannes 14,16.17 (EB).

      Welches Versprechen gab unser Herr Jesus Christus seinen Jüngern, um sie zu trösten angesichts seines Weggangs [zum Vater]? Er verhieß ihnen den heiligen Geist Gottes. Der göttliche Einfluss des Heiligen Geistes sollte mit dem menschlichen Verstand kooperieren, um den Jüngern alles in Erinnerung zu rufen, was Christus ihnen gesagt hatte. Siehe Johannes 14,26. Das große Bedürfnis in dieser gefährlichen Zeit ist der Heilige Geist, denn er bringt für den Empfänger alle anderen Segnungen mit sich. Wenn die Wahrheit geglaubt wird, verändert sie den Charakter.

      Angesichts [der Menge] des Lichtes der Wahrheit, das in der heutigen Zeit scheint, werden wir für den Mangel an Heiligem Geist getadelt ... So lange [gläubige] Personen mit einer bloßen Theorie der Wahrheit zufrieden sind und ihnen das tägliche Wirken des Geistes Gottes an ihren Herzen fehlt, das sich äußerlich in einer Umwandlung des Wesens zeigt, schneiden sie sich von der Qualifikation ab, die sie für eine viel größere Wirksamkeit im Werk des Meisters ausrüsten würde .

      Die Taufe mit dem Heiligen Geist, wie sie am Pfingsttag geschah, wird zu einer Erweckung wahren Glaubens [oder: Frömmigkeit] führen und zur Verrichtung vieler wunderbarer Taten. Siehe Apostelgeschichte 2,43-47.Himmlische Wesen werden zu uns kommen und Männer und Frauen werden aussprechen, wozu sie „vom Heilgen Geist getrieben“ werden. 2.Petrus 1,21.Siehe Apostelgeschichte 2,4. Doch wenn der Herr wirklich an Leuten wirken wird, wie er es am und nach dem Pfingsttag [damals] getan hat, werden viele, die behaupten die Wahrheit zu glauben, so wenig vom Wirken des Heiligen Geistes wissen, dass sie rufen: „Hütet euch vor Fanatismus!“ Sie werden von denen, die mit dem Geist erfüllt sind, behaupten: „Sie sind voll von süßem Wein.“ Apostelgeschichte 2,13 ... Wenn Menschen sich nach Christus sehnen und mit ihm eins werden wollen, werden andere, die sich mit einer Form der Frömmigkeit zufrieden geben (siehe 2.Timotheus 3,5), ausrufen: „Passt auf, werdet nicht extrem.“

      Wenn himmlische Engel unter uns kommen und durch menschliche Werkzeuge wirken, wird es solide und ansehnliche Bekehrungen geben nach der Art der Bekehrungen damals am Pfingsttag. Siehe Apostelgeschichte 2,37.41. Nun ... sei vorsichtig und komm nicht in menschliche Erregung. Doch, obwohl wir uns davor hüten sollen, in menschliche Erregung zu kommen, sollten wir aber nicht zu denen gehören, die Anfragen an das Wirken des Heiligen Geistes stellen und daran Zweifel hegen. Es wird [leider] immer welche geben, die hinterfragen und kritisieren, wenn der Geist Gottes von Männern und Frauen Besitz ergreift, weil ihre eigenen Herzen nicht bewegt werden, sondern kalt und [vom Geist] nicht zu beeindrucken sind. Brief 27, 1894.

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    • Die Auseinandersetzung zwischen Christus und Satan ist zu Ende, 31. Dezember

      Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde ... Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Offenbarung 21,1.4.

      Die Gottlosen erhalten ihre Belohnung auf Erden. Sie werden „Stroh sein und der künftige Tag wird sie anzünden, spricht der Herr Zebaoth.“ Maleachi 3,19 ...Da die Sünden der Gerechten auf Satan gelegt wurden, muss er nicht nur für seine eigene Empörung leiden, sondern für alle Sünden, zu denen er das Volk Gottes verführt hat. Seine Strafe wird weit größer sein als die Strafe derer, die er getäuscht hat ... Satans Zerstörungswerk ist auf immer beendet .

      Während Gott für die Gottlosen ein „verzehrendes Feuer“ darstellt, ist er für sein Volk „Sonne und Schild“. Hebräer 12,29; Offenbarung 20,6; Psalm 84,12 ...Das Feuer, das die Gottlosen verzehrt, reinigt die Erde. Jede Spur des Fluches ist beseitigt. Keine ewig brennende Hölle wird den Erlösten die schrecklichen Folgen der Sünde vor Augen führen. Nur ein Erinnerungszeichen bleibt bestehen: Unser Heiland wird stets die Male seiner Kreuzigung tragen. Auf seinem verwundeten Haupt, an seiner Seite, seinen Händen und Füßen zeigen sich die einzigen Spuren des grausamen Werkes, das die Sünde gewirkt hat ...Diese Zeichen seiner Erniedrigung sind seine höchsten Ehren .

      In der Bibel wird das Erbe der Erlösten ein „Vaterland“ genannt. Siehe Hebräer 11,14-16. Dort führt der himmlische Hirte seine Herde zum Brunnen „lebendigen Wassers“. Siehe Johannes 10,11; Psalm 23,1.2; Offenbarung 22,1.„Der Baum des Lebens ... trägt jeden Monat seine Frucht und die Blätter des Baumes (dienen) zur Heilung der Nationen.“ Offenbarung 22,2 (EB). Dort sind ewig fließende Ströme, hell wie Kristall, und an ihren Ufern werfen schwankende Bäume ihren Schatten auf die für die Erlösten des Herrn bereiteten Wege ... In der Stadt Gottes „wird keine Nacht mehr sein“. V. 5.Niemand wird der Ruhe bedürfen oder danach verlangen. Keiner wird müde werden, den Willen Gottes auszuführen und seinen Namen zu preisen. Wir werden ständig die Lebensfrische des Morgens fühlen und nie wird sein Ende kommen ..

      Alle Schätze des Weltalls werden den Erlösten Gottes zur Erforschung offen stehen können. Frei von den Banden der Sterblichkeit erreichen sie in einem Flug, der sie nicht ermüdet, ferne Welten, die beim Anblick des menschlichen Leides von Schmerz ergriffen wurden und bei der frohen Kunde von einer erlösten Seele in Jubelliedern widerhallten. Siehe Lukas 15,7 ... Die dahingehenden Jahre der Ewigkeit werden ihnen reichere und immer herrlichere Offenbarungen Gottes und Christi bringen .

      Der große Kampf ist beendet. Sünde und Sünder sind nicht mehr. Das ganze Weltall ist rein. Eintracht und Freude herrschen in der ganzen unermesslichen Schöpfung. Von dem, der alles erschuf, fließt Leben, Licht und Freude über alle Gebiete des grenzenlosen [Welt-]Raumes. Vom kleinsten Atom bis zur größten Welt erklärt alle lebende und unbelebte Natur in ungetrübter Schönheit und vollkommener Freude: „Gott ist die Liebe.“ 1.Johannes 4,8;
      Der große Kampf 671-677.


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    • Der Herr des Weltalls stand bei seinem Liebeswerk nicht allein. Er hatte einen Mitarbeiter, der seine Absichten und seine Freude am Glück seiner Geschöpfe teilen konnte ... Durch seinen Sohn wirkte der Vater bei der Erschaffung aller himmlischen Wesen. „Denn in ihm ist alles geschaffen,... es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ Kolosser 1,16. Engel sind Gottes dienstbare Geister.

      Hier hat Frau White die dritte göttliche Person, den Heiligen Geist vergessen! Dieser "schwebte auf dem Wasser" und belebte mit seiner Kraft alle Schöpfung und alle Kreatur! Ohne den Heiligen Geist hätte der Werkmeister der Schöpfung - der Sohn gar nichts vollbringen können. Und auch die Wunder Jesu hat dieser nur mit Hilfe und in der Kraft des Heiligen Geistes ausführen können. Somit kann auch gesagt werden, dass Gott die Welt nicht aus dem Nichts geschaffen hatte - weil es gar kein Nichts gibt! - sondern Gott hat das Weltall aus dem Geist geschaffen. An der Schöpfung waren somit alle drei Personen der Gottheit im intensiven Zusammenwirken beteiligt. So bezeugt schon Genesis 1 die biblische Wahrheit von dem dreipersönlichen Gott, denn >>GOTT IST DER DREIEINE<<!
    • „Gott ist die Liebe“, 1. Januar

      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.1.Johannes 4,16.

      „Gott ist die Liebe.“ 1.Johannes 4,16. Sein Wesen, sein Gesetz sind Liebe. So war es immer, so wird es immer sein. „Der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt“ (Jesaja 57,15), der „seine ewigen Bahnen“ zieht (Habakuk 3,6, Zürcher), ändert sich nicht. Bei ihm ist „keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsternis“. Jakobus 1,17.

      Jede Offenbarung der Schöpfermacht ist zugleich ein Ausdruck unendlicher Liebe. Die Herrschaft Gottes schließt die Fülle des Segens für alle Geschöpfe ein ... Die Geschichte des großen Kampfes zwischen Gut und Böse, von seinem Ursprung im Himmel bis zur Niederwerfung des Aufruhrs und der vollständigen Ausrottung der Sünde, ist ebenfalls eine Offenbarung der unwandelbaren Liebe Gottes.

      Der Herr des Weltalls stand bei seinem Liebeswerk nicht allein. Er hatte einen Mitarbeiter, der seine Absichten und seine Freude am Glück seiner Geschöpfe teilen konnte ... Durch seinen Sohn wirkte der Vater bei der Erschaffung aller himmlischen Wesen. „Denn in ihm ist alles geschaffen, ... es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ Kolosser 1,16. Engel sind Gottes dienstbare Geister.Sie strahlen von dem Licht, das immerwährend von seiner Gegenwart ausgeht, und eilen auf raschen Flügeln, seinen Willen auszuführen. Aber der Sohn, der Gesalbte Gottes, „der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens ... trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort“ (Hebräer 1,3) und hat den Vorrang vor allen ..

      Die Grundlage der Herrschaft Gottes ist das Gesetz der Liebe. Das Glück aller vernunftbegabten Wesen hängt von ihrer vollständigen Übereinstimmung mit diesen erhabenen Grundsätzen der Gerechtigkeit ab. Gott wünscht von allen seinen Geschöpfen Dienst aus Liebe, der aus der Würdigung des göttlichen Charakters kommt. Er hat keinen Gefallen an erzwungenem Gehorsam. Jeder hat die persönliche Freiheit, ihm aus freiem Willen zu dienen.
      Patriarchen und Propheten 9.10

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      Beitrag von Stofi ()

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    • Die Schöpfung, 2. Januar

      Gott betrachtete alles, was er geschaffen hatte, und er hatte Freude daran: alles war sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen: der sechste Tag. 1.Mose 1,31 (GNB).

      Wie schön war die Erde, als sie aus der Hand des Schöpfers hervorging! Gott präsentierte dem Universum eine Welt, in der nicht einmal sein Auge, das alles sieht, einen Fehler, Makel oder Flecken entdecken konnte.Jedes Teil seiner Schöpfung hatte seinen bestimmten Platz und erfüllte den Zweck, für den es geschaffen worden war. Wie die Teile einer großen Maschinerie, die alle aufeinander abgestimmt und einander angepasst sind, wirkte alles perfekt zusammen ... Es gab keine Krankheit ... auch im Pflanzenreich fand sich keine Spur von Fäulnis. Gott schaute auf das Werk seiner Hände, das von Christus ausgeführt worden war (siehe Johannes 1,1-3; Kolosser 1,16), und bezeichnete es als „sehr gut“. Er sah eine vollkommene Welt ohne eine Spur von Sünde oder Unvollkommenheit.

      Doch dann kam eine Veränderung. Satan versuchte Adam und der versagte.Er, der Gott schon im Himmel die Treue aufgekündigt hatte und hinausgeworfen worden war (siehe Offenbarung 12,7-9), erzählte den Geschöpfen Gottes Unwahrheiten über ihren Schöpfer, und sie hörten seinen Geschichten zu und glaubten seinen Lügen. Siehe 1.Mose 3,1-5. Dadurch kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod. Siehe 1.Mose 2,17; 3,19; Brief 23, 1903. Siehe auch The Review and Herald, 21. Juli 1904.

      Als Christus sah, dass es keinen Menschen gab, der als Mittler für die Menschheit eintreten konnte, betrat er selbst das Schlachtfeld und kämpfte gegen Satan. Nur er, „der Erstgeborene“ Gottes (Kolosser 1,15), konnte die Menschheit befreien, die durch Adams Sünde dem Satan unterworfen war.

      Der Sohn Gottes bot seinem Widersacher reichlich Gelegenheit, seine Künste an ihm zu erproben. Satan hatte die Engel im Himmel versucht, danach den ersten Adam. Adam war gefallen, und Satan nahm an, dass er auch Christus besiegen konnte, nachdem der die menschliche Natur angenommen hatte. Die von Gott abgefallenen Engelheere betrachteten Christi Engagement als einmalige Chance, über ihn zu triumphieren. Sie hatten sich nach einer Gelegenheit gesehnt, ihre Feindseligkeit gegen Gott zeigen zu können. Als die Lippen Christi im Tod verstummt waren, bildeten sich Satan und seine Engel ein, sie hätten tatsächlich gesiegt .Im Todeskampf konnte sich der Sohn Gottes nur auf seinen himmlischen Vater verlassen. Alles gelang ihm durch den Glauben. Er selbst war das stellvertretende Opfer, das Lösegeld, das bezahlt wurde, um die Gefangenen freizukaufen. Durch sich selbst hatte er der Menschheit die Rettung ermöglicht — aber um welchen Preis.
      Manuskript 125, 1901; The Upward Look 357.

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    • Der größte Sieg der Menschheitsgeschichte!

      Als die Lippen Christi im Tod verstummt waren, bildeten sich Satan und seine Engel ein, sie hätten tatsächlich gesiegt.

      (aus: Ellen G. White: Manuskript 125, 1901; The Upward Look 357.)


      In Wirklichkeit war der Tod Jesu auf Golgatha der größte Sieg für die Menschheitsgeschichte! Tod, Teufel, Sünd und Hölle wurden dort alle besiegt! Golgatha wurde zum größten Triumph aller Zeiten! Denn dort ist Christus für uns gestorben! ( Römer 5, 6.8 ) Halleluja!
      Denn "so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat!" (Johannes 3, 16)

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    • freudenboten schrieb:

      Bei der jungen E. White lag der Fokus noch mehr auf dem "Kampf" als dem Sieg.


      Das sind 2 verschiedene Themen. Der Kampf Gut gegen Böse besteht so lange Jesus noch nicht gekommen ist. Es geht hier nicht um den Fokus einer jungen EGH, sondern um die Botschaft, die sie bekam und aufgeschrieben hatte.

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    • In jeder Hinsicht vollkommen, 3. Januar

      [Gott sagte:] „Vollkommen hatte ich dich [Luzifer] geschaffen und du bliebst es, bis du in Sünde fielst.“ Hesekiel 28,15 (GNB).

      Solange alle Geschöpfe die Gehorsamspflicht der Liebe anerkannten, herrschte im gesamten Weltall vollkommene Eintracht. Den Willen ihres Schöpfers zu erfüllen, bedeutete für die himmlische Schar Glück, seine Herrlichkeit widerzuspiegeln und sein Lob zu verkündigen, Freude. Und solange die Liebe zu Gott das Höchste für sie blieb, war die Liebe zueinander selbstlos und voller Vertrauen. Kein Missklang störte die himmlische Harmonie. Aber dieser glückliche Zustand änderte sich. Es gab einen, der die Freiheit missbrauchte, die Gott seinen Geschöpfen gewährte. Die Sünde nahm ihren Ursprung in dem, der nächst Christus von Gott die höchste Ehrenstellung empfangen hatte und unter den Bewohnern des Himmels der Angesehenste an Macht und Herrlichkeit war. Luzifer, der „schöne Morgenstern“ (Jesaja 14,12), war der erste der ausgebreiteten Cherubim (siehe Hesekiel 28,14), heilig und unbefleckt. Er stand in der Gegenwart des Schöpfers, und die Strahlen der Herrlichkeit, die den ewigen Gott einhüllen, ruhten auf ihm ...

      Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung ...Obwohl alle seine Pracht von Gott war, betrachtete dieser mächtige Engel sie schließlich als ihm zukommend. Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen. Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte. Dieser Engelfürst erstrebte das alleinige Hoheitsrecht Christi .

      Nun begann dieser Engelfürst, dem Sohn Gottes die Oberhoheit streitig zu machen und damit die Weisheit und Liebe des Schöpfers in Frage zu stellen.Alle Kräfte dieses überragenden Geistes, der nach Christus der bedeutendste unter den himmlischen Heerscharen war, richteten sich auf dieses Ziel. Aber Gott wollte Geschöpfe mit freier Entscheidungsmöglichkeit und ließ niemanden gegenüber der verwirrenden Spitzfindigkeit wehrlos, mit der der Aufruhr gerechtfertigt werden sollte. Ehe der große Streit begann, sollten alle eine klare Vorstellung vom Willen Gottes haben, dessen Weisheit und Güte die Quelle ihrer Freude war.
      Patriarchen und Propheten 10-12.


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    • "In Eden warst du, ... am Tag, als du geschaffen wurdest,"

      Der Thron Gottes war ebenfalls in Eden bei der Schöpfung.

      Vor dem "Ersten Tag" war noch nichts erschaffen. Nur der Dreieine war da.

      Der Sündenfall geschah im Paradies, nicht im Himmel.

      Weder Engel noch Himmel existierten vor der Genesis.