Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

    • Unsere Entscheidungen bestimmen unser Schicksal, 7. Januar

      Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg — und läuft geradewegs in den Tod. Sprüche 16,25 (Hfa).

      Die Prinzipien des Charakters Gottes wurden den Engeln als Grundlage ihrer Erziehung ständig vor Augen gehalten. Diese Prinzipien sind Güte, Barmherzigkeit und Liebe. Siehe 2.Mose 34,6. Alle, die eine Vertrauensstellung innehaben und über Macht und Einfluss verfügen, sollen selbstverständliche Erkenntnisse beachten und gerne annehmen. Sie sollen Gottes Prinzipien anerkennen und alle, die Gott dienen, durch die Darstellung der Wahrheit, Gerechtigkeit und Güte [Gottes] davon überzeugen, dass sie die einzige Macht sind, die angewandt werden soll. Zwang darf niemals zum Tragen kommen ...

      Diese Prinzipien sollen auch die Grundlage der Erziehung in jeder Institution auf der Erde sein. Die Regeln, die Gott uns gab, sollen in jeder Gemeinde beachtet und respektiert werden. Gott hat das angeordnet. Siehe Matthäus 28,20.Seine Art der Regierung soll geistig-moralisch sein. Nichts darf mit Zwang geschehen. Die Wahrheit soll die beherrschende Macht sein. Jeder Dienst soll freiwillig und aus Liebe zu Gott erfolgen. Alle, die mit einer einflussreichen Stellung geehrt wurden, sollen Gott darstellen, denn in ihrem Amt handeln sie an Gottes Stelle ..

      Satans Darstellungen der Regierung Gottes und seine Verteidigung seiner Anhänger waren eine ständige Anklage gegen Gott. Dabei gab es keinen Grund zum Murren und Klagen! Und doch erlaubte Gott Satan, seine Theorien in die Praxis umzusetzen. Er hätte Satan und seine Sympathisanten so einfach behandeln können, wie man eine Murmel aufhebt und auf die Erde wirft. Doch dadurch hätte er einen Präzedenzfall jener Gewalt gegen Menschen geschaffen, die heute so reichlich in den Zwangs-Prinzipien in unserer Welt sichtbar wird. Die Prinzipien Gottes gehören nicht in diese Kategorie. Jegliche Gewaltanwendung findet sich ausschließlich dort, wo Satan regiert. Gott wird nie mit solchen Mitteln arbeiten. Er bietet nicht die geringste Ermutigung für einen Menschen, sich wie ein Gott über einen anderen zu erheben und ihm geistige oder körperliche Leiden zuzufügen. Dieses Prinzip ist voll und ganz eine Erfindung Satans ..

      Im Rat des Himmels wurde beschlossen, nach Prinzipien zu handeln, die Satans Macht nicht sofort zerstören würden, denn es war Gottes Absicht, die Dinge auf eine Grundlage zu stellen, die die ewige Sicherheit [des Universums vor weiteren Rebellionen] gewährleistete ... Gottes Ordnung musste sich im deutlichen Kontrast zu jener neuen Ordnung zeigen, die Satan entwarf. Die zerstörerischen Prinzipien der Herrschaft Satans mussten offenbar werden. Im Gegensatz dazu sollten die Grundsätze der Gerechtigkeit, wie sie im Gesetz Gottes ausgedrückt werden, als unwandelbar, ewig und vollkommen erwiesen werden.
      Manuskript 57, 1896; Manuscript Releases XVIII, 360.361.

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    • An den Früchten erkennbar, 8. Januar

      Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Matthäus 7,20.

      Wenn diejenigen, die im Dienst Gottes stehen, zu Anklagen Zuflucht nehmen, benutzen sie satanische Prinzipien, um den Teufel auszutreiben. Das wird niemals wirken! Vielmehr wird Satan wirken!Er wirkt am menschlichen Verstand durch seine verkehrten Prinzipien. Sie werden von Menschen übernommen, die vorgeben, Gottes Herrschaft treu ergeben zu sein. Woran können wir erkennen, dass sie in Wirklichkeit untreu und unloyal sind? „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Matthäus 7,20.

      Der Herr sah voraus, wie Satan seine Macht einsetzen würde, und stellte ihm die Wahrheit als Kontrast zur Lüge vor Augen. Im Verlauf der Auseinandersetzung war Satan immer wieder bereit, sich überzeugen zu lassen und seinen Irrtum einzugestehen. Aber dann warfen ihm jene, die er verführt hatte, vor, er würde sie im Stich lassen. Was sollte er tun — sich Gott unterordnen oder den Weg der Täuschung weitergehen? Er entschied sich, die Wahrheit zu verleugnen und nahm Zuflucht zu Falschaussagen und Betrug.Und Gott gestattete Satan, damit fortzufahren und seine Prinzipien zu demonstrieren.

      Gott konnte sich behaupten, und er zog die ungefallenen Welten und das himmlische Universum auf seine Seite, aber um einen schrecklichen Preis. Sein einzigartiger Sohn wurde als Opfer preisgegeben. Jesus Christus offenbarte einen Charakter, der gänzlich dem Wesen Satans widersprach. Wie der Hohepriester sein prächtiges Amtsgewand ablegte und seinen Opferdienst im weißen Leinenkleid eines gewöhnlichen Priesters versah, so entäußerte sich Christus, nahm die Gestalt eines Sklaven an und brachte das Sündenopfer dar (siehe Philipper 2,6-8), wobei er selbst der Priester und das Opfer war.

      Indem Satan den Herrscher des Universums ermorden ließ, durchkreuzte er allerdings seine eigenen Absichten. Der Tod des Gottessohnes machte Satans Tod unausweichlich. Satan durfte so lange weitermachen, bis seine Herrschaftsweise den ungefallenen Welten und dem himmlischen Universum deutlich wurde. Als er das Blut des Gottessohnes vergoss, verscherzte er sich sämtliche Sympathien und wurde von allen als das erkannt, was er wirklich war: ein Lügner, Dieb und Mörder. Siehe Johannes 8,44.

      Gott weiß, dass dieselbe Handlungsweise auf der ganzen Welt verbreitet ist.Männer und Frauen kommen an Weggabelungen und müssen wählen: rechts oder links? Tausende schlüpfen in ein Gewand, das sie für eine undurchdringliche Tarnung halten, und entscheiden sich für das Unrecht ...Gott zwingt niemanden, er lässt allen die freie Wahl. Doch er sagt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Matthäus 7,20. Der Herr wird niemand als klug bezeichnen, der nicht zwischen einem Baum, der stachlige Beeren trägt, und einem, der Oliven trägt, unterscheiden kann.
      Manuskript 57, 1896; Manuscript Releases XVIII, 361-363.

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    • DonDomi schrieb:

      @Stofi
      Gibt es biblische Quellen zu Frau Whites Aussagen?
      Lieber DonDomi!
      Wer liest, ist klar im Vorteil!
      Es werden doch die folgenden Bibelstellen angegeben: Matthäus 7,20 / Philipper 2,6-8 / Johannes 8,44.

      So, und jetzt geh ich schlafen :sleeping: s' ist schon nach 3:00 Uhr! Morgen isch'd Nacht rom!
    • Betet den Schöpfer und Erlöser an, 9. Januar

      Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.Matthäus 4,10.

      Wer Gott gehorcht, der wird gesegnet. Gott verspricht, dass er deine Kinder, Ländereien und alle Werke deiner Hände segnen wird. Siehe 5.Mose 28,2-4.12. Meinst du, Satan würde das ohne einen Kampf um die Vorherrschaft zulassen? Der Feind wirkt heute genauso scharfsinnig und entschlossen auf das Denken ein, wie er es damals bei Adam und Eva tat.Menschen sammeln sich unter Satans Standarte, und er umzingelt sie mit seiner Macht. Doch wer erkennt, dass Gottes Gesetz in seinem Wesen unveränderlich ist, wird sich für die Seite Christi entscheiden. Wenn Gott eine einzige Vorschrift seines Gesetzes hätte ändern können, um der gefallenen Menschheit entgegenzukommen, wäre es für Christus unnötig gewesen, auf die Erde zu kommen und [für uns] zu sterben.

      Starb Christus etwa, um die ganze Menschheit statt des wahren Gottes Götzen anbeten zu lassen, wo doch das Gebot sagt: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“? (Matthäus 4,10, vergleiche 5.Mose 6,13). Der Herr machte „Himmel und Erde ... und ruhte am siebenten Tage ...und heiligte ihn.“ 2.Mose 20,11. Er gab ihn dir, damit er als Gottes Gedenktag beachtet wird, eine Erinnerung, dass der lebendige Gott die Himmel über uns und die Erde unter unseren Füßen erschaffen hat. Er machte die hohen Bäume und kleidete die Blumen farbig ein. Dann schuf der Herr des Himmels die Menschen und gab ihnen den Sabbat. Wozu? Es war ein Geschenk an alle Nachkommen Adams. Hätten sie immer das vierte Gebot gehalten, hätte es in dieser Welt niemals einen ungläubigen Menschen gegeben, denn es bezeugt, dass „der HERR Himmel und Erde gemacht [hat] und das Meer und alles, was darinnen ist.“ V. 11 .

      Er hält seine Hände über seine geschaffenen Werke. Wunderst du dich darüber, dass der Teufel das Gesetz Gottes wirkungslos machen möchte, den Maßstab des Charakters Gottes? Es wird auch der Maßstab im Gericht sein (siehe Jakobus 2,10-12), wenn alle Bücher geöffnet werden und jeder Mensch nach seinen Taten beurteilt wird. Siehe Offenbarung 20,12. Und die Namen sind — wie hat er gesagt? — „in (meine) beiden Handflächen eingezeichnet“.Jesaja 49,16 (EB). Die Male der Kreuzigung haben sie dort eingegraben. Die Menschen sind Gottes Eigentum — durch die Schöpfung und durch die Erlösung.

      Was geben wir Satan, wenn wir seiner Auffassung zustimmen, dass Gottes Gesetz abgeschafft werden muss? Wir geben dem ganzen erschaffenen Universum einen fehlbaren Gott — einen Gott, der ein Gesetz erließ, das so fehlerhaft war, dass er es wieder wegnehmen musste. Das ist alles, was Satan will. Können wir es uns wirklich leisten, für eine andere Seite als die Seite Gottes zu arbeiten?
      Manuskript 10, 1894; Sermons and Talks I, 232-235.

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      Norbert Chmelar schrieb:

      DonDomi schrieb:

      @Stofi
      Gibt es biblische Quellen zu Frau Whites Aussagen?
      Lieber DonDomi!Wer liest, ist klar im Vorteil!
      Es werden doch die folgenden Bibelstellen angegeben: Matthäus 7,20 / Philipper 2,6-8 / Johannes 8,44.

      So, und jetzt geh ich schlafen :sleeping: s' ist schon nach 3:00 Uhr! Morgen isch'd Nacht rom!
      Die Beschreiben leider nur ganz wenige Aussagen von Frau White, ich dachte, dass es vielleicht noch weitere gibt, sonst wäre es halt ein weiteres Mal eine Fantasiegschichte...

      Liebe Grüsse
      DonDomi
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      Die Autorität Gottes wurde beiseite gesetzt, 10. Januar

      [Gott sagte:] „Durch die Menge deiner Sünden ... hast du [Luzifer] deine Heiligtümer [d.h. dich selbst] entweiht.“ Hesekiel 28,18 (EB).

      Die Luzifer erwiesenen hohen Ehren wurden von ihm nicht als Gabe Gottes geschätzt und stimmten ihn nicht dankbar gegenüber seinen Schöpfer.Er brüstete sich mit seiner Herrlichkeit und erhabenen Stellung und strebte danach, Gott gleich zu sein. Siehe Jesaja 14,12-14. Die himmlischen Heerscharen liebten und ehrten ihn. Engel hatten Freude daran, seine Anordnungen auszuführen, und er war mehr als sie alle mit Weisheit und Herrlichkeit ausgestattet. Siehe Hesekiel 28,12. Doch der Sohn Gottes war der anerkannte Herrscher des Himmels, eins mit dem Vater in Macht und Gewalt.Siehe Johannes 10,30. An allen Ratschlüssen Gottes hatte Christus Anteil, während Luzifer es nicht gestattet war, auf diese Weise Gottes Absichten mitzubestimmen. „Warum“, so fragte sich dieser gewaltige Engel, „sollte Christus die Oberherrschaft haben? Warum wird er auf diese Weise höher geehrt als ich?“ Der große Kampf 498 [überarbeitet].

      Bis zum Ende des Kampfes im Himmel hörte der große Rebell nicht auf, sich zu rechtfertigen. Als verkündet wurde, dass er mitsamt seinen Sympathisanten vom Ort der Glückseligkeit verbannt werden müsse (siehe Offenbarung 12,9), gestand er offen seine Verachtung des Gesetzes Gottes ein. Er brandmarkte die göttlichen Gebote als Einschränkung ihrer Freiheit und erklärte seine Absicht, die Aufhebung des Gesetzes zu erreichen. Satan und seine Anhänger schoben einmütig die Schuld an ihrer Rebellion Christus zu und behaupteten, sie hätten nicht rebelliert, wenn sie nicht getadelt worden wären.

      Satans Erhebung soll dem ganzen Universum für alle Zeiten eine Lehre sein, denn sie zeugt unaufhörlich von der Natur und den schrecklichen Folgen der Sünde. Die Auswirkungen von Satans Herrschaft über Menschen und Engel machen deutlich sichtbar, welche Konsequenzen es hat, wenn Gottes Autorität beiseite gesetzt wird. Sie bezeugen, dass das Wohlergehen aller Geschöpfe Gottes untrennbar mit der Existenz seiner Herrschaft und seines Gesetzes verbunden ist. Auf diese Weise soll die Geschichte dieses furchtbaren Experimentes der Rebellion alle heiligen intelligenten Wesen davor schützen, über die Natur der Übertretung getäuscht zu werden, und sie davor bewahren zu sündigen und die Strafe dafür zu erleiden.

      Gott kann die Zeichen seiner wunderbaren Gnade und Liebe jederzeit von den Verstockten zurückziehen. Wenn die Menschen doch nur darüber nachdächten, wohin es führen muss, wenn sie Gott so undankbar sind und sein unendliches Geschenk an diese Welt — Christus — missachten. Wenn sie weiterhin lieber Gottes Gesetz übertreten als ihm zu gehorchen, werden schließlich die gegenwärtigen Segnungen und die große Gnade Gottes, die sie jetzt genießen, ohne sie zu schätzen, der Anlass für ihr ewiges Verderben sein.
      Manuskript 125, 1907; Sermons and Talks I, 388.389.

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      Jesus könnte Sieger sein, würden alle Christen sich von allenfalls falscher Bekehrung sich dazu entschliessen sich zum Herrn Jesus und seinen Lehren zu bekehren. Das galt damals schon für die jüdischen Glaubensgeschwister und gilt auch für heutige "Christenheit". Ein Grossteil orientiert sich doch schon seit ca. 1700 an der von Päpsten und Bischöfen dem Christentum aufgedrängten Glaubensdogmatik.

      Auf Internetseiten, die angeblich aufzeigen wie man Christ würde, , findet man seltsamerweise keine Lehren, wie, sich von aller Bosheit bekehren. Sich von schlechten Eigenschaften bewusst zu trennen um die Trennung zwischen Mensch und Gott aufzulösen. (wie es noch Jesus Christus und seine damaligen Jünger und Apostel lehrten und vorlebten)

      Wie soll Jesus Christus denn Sieger über Gottes Widersacher werden, wenn nach den Jüngern und Apostel in der Bibel nur noch wenige Christen sich an den Lehren des von Gott gesandten Menschensohnes orientieren und so dem Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes durch Aufhören mit Sündigen dienstbar sind, aus Dankbarkeit, dass Jesus für wahre Gotterkenntnis/Sündenvergebung seitens seinem Vater, sich auf den Weg machte und sein Leben hierfür riskierte,opferte?

      Wie soll Jesus Sieger sein, wenn fast überall gelehrt wird, es sei unmöglich zu Lebzeiten mit Sündigen aufzuhören (für das Reich Gottes von höchster Wichtigkeit auch zum eigenen Wohlbefinden/Gewissen) und solche die es aus Liebe zu und Treue gegenüber Jesus, Retter aus allfälliger Finsternis tun, dann belächelt oder gar hämisch beschimpft zu werden?

      Wir verhelfen Jesus Christus dann zum Sieg, wenn sich zumindest schon alle Christen auf die Lehren Jesus Christus besinnen und herkömmliche angebliche Glaubensdogmen, die Lehren Jesus widersprechen über Bord werfen. Wir sitzen ALLE in einem Boot auf derselben Erde. Also tragen wir doch zur wachsenden Liebe, Frieden in und um uns bei, und Gott kann dann vom Himmel zu jedem sagen: Dies ist mein geliebter Sohn, (oder natürlich auch Tochter ) an welchen ich Wohlgefallen habe.

      Das musste ich mal los werden, weil ich es Jesus gegenüber als höchst ungerecht empfinde, wie wenig seine Lehren im Christentum gewichtet werden, und auch zuwenig respektiert wird, dass Jesus uns einen Gott in und aus sich präsentiert hat, der dem WORT Schöpfer entspricht. Sogar Paulus hat erkannt, dass der Vater Jesus ein Gott des Friedens und der Liebe, der Hoffnung ist, wo er doch vor seiner Bekehrung von einem Geist besessen war, der die Lehren Christi und deren Verbreiter glaubte vernichten, zerstören zu müssen.
      Gesegnet Grüsse, renato23
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      renato23 schrieb:

      Wir verhelfen Jesus Christus dann zum Sieg, wenn sich zumindest schon alle Christen auf die Lehren Jesus Christus besinnen und herkömmliche angebliche Glaubensdogmen, die Lehren Jesus widersprechen über Bord werfen. Wir sitzen ALLE in einem Boot auf derselben Erde. Also tragen wir doch zur wachsenden Liebe, Frieden in und um uns bei, und Gott kann dann vom Himmel zu jedem sagen: Dies ist mein geliebter Sohn, (oder natürlich auch Tochter ) an welchen ich Wohlgefallen habe.
      Jesus ist deshalb Sieger weil er Satans Verführungen als Mensch wiederstanden hat! Damit ha er den Tod überwunden und uns den Sieg geschenkt.
      Leider wie Du schon festgestellt hast,wissen viele mit dem Geschenk nichts oder nur wenig anzufangen.

      Aber die, die sich für Jesus entschieden haben,werden Neugeboren zum Leben in dieser Liebe.
      Daran werdet ihr erkennen wer zu mir gehört.. Die Gott Lieben und seine Gebote halten und Liebe untereinander haben!

      renato23 schrieb:

      Das musste ich mal los werden, weil ich es Jesus gegenüber als höchst ungerecht empfinde, wie wenig seine Lehren im Christentum gewichtet wird, und auch zuwenig respektiert wird, dass Jesus uns einen Gott in und aus sich präsentiert hat, der dem WORT Schöpfer entspricht. Sogar Paulus hat erkannt, dass der Vater Jesus ein Gott des Friedens und der Liebe, der Hoffnung ist, wo er doch vor seiner Bekehrung von einem Geist besessen war, der die Lehren Christi und deren Verbreiter verfolgte.
      Es hilft niemanden,zu lamentieren oder andere die Fehler in der Vergangenheit gemacht haben anzuklagen.

      Schauen wir auf Jesus,lassen uns von IHM berühren,von Ihm lernen und erzählen unser Erfahrungen mit Gott wie zb. Paulus.

      Lass uns als Licht und Salz wirken.. ;) und uns gegenseitig im Glauben stärken!

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      Die Auseinandersetzung ins Gedächtnis zurückgerufen, 11. Januar

      [Gott sagte:] „Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.“ Hesekiel 28,16.

      Ich ergänze gerade das Buch „Der große Kampf“, das auch die Geschichte von Satans Fall und dem Eintritt der Sünde in unsere Welt enthält. Ich habe jetzt eine viel lebendigere Vorstellung als jemals zuvor von dieser großen Auseinandersetzung zwischen Christus, dem Fürsten des Lichts, und Satan, dem Fürsten der Finsternis. Wenn ich die verschiedenen Winkelzüge Satans erkenne, mit denen er irrende Menschen in den Untergang führt und sie wie er selbst zu einem Übertreter des heiligen Gesetzes Gottes macht, wünsche ich mir, dass Gottes Engel auf die Erde herabkommen könnten, um dieses Thema in seiner umfassenden Bedeutung darzustellen.

      Es schmerzt mich besonders, wenn ich an die Menschen denke, die in voller Absicht von dem abweichen, was sie als wahr und richtig erkannt haben, und dem heiligen Gesetz Gottes ungehorsam sind. So wie Adam und Eva der Lüge Satans „Ihr werdet sein wie Gott“ (1.Mose 3,5) glaubten, so hoffen diese Menschen, dass sie durch ihren Ungehorsam eine höhere Ebene erreichen und irgendeine schmeichelhafte Position erringen. Das macht mir solchen Kummer, dass ich — während andere schlafen — viele Stunden im Gebet verbringe. Ich bete, Gott möge machtvoll eingreifen, damit die verhängnisvolle Täuschung entlarvt wird, der Menschen verfallen sind, und sie einfach zum Kreuz von Golgatha führen. Dann beruhige ich mich selbst mit dem Gedanken, dass all diese Menschen durch das Blut des Herrn Jesus erkauft worden sind.Siehe Offenbarung 5,9. Wir mögen diese Menschen lieben, doch Golgatha bezeugt, wie sehr Gott sie liebt. Siehe Johannes 3,16. Dieses Werk ist nicht unser Werk, sondern das des Herrn.

      Wir sind nur Werkzeuge in seinen Händen, die seinen Willen ausführen sollen — und nicht unseren. Wir sehen die Menschen, die dem Geist der Gnade Gehässigkeiten entgegenbringen, und zittern um sie. Wir sind traurig und enttäuscht, dass sie Gott und der Wahrheit nicht mehr treu sind, aber wir werden einen noch tieferen Kummer spüren, wenn wir an Jesus denken, der sie mit seinem eigenen Blut erkauft hat. Wir würden all unseren Besitz hingeben, um einen dieser Menschen zu retten, doch das können wir nicht.Wir würden sogar unser Leben opfern, um jemanden für die Ewigkeit zu retten, aber selbst dieses Opfer könnte das nicht bewirken.

      Das eine große Opfer ist durch das Leben, den Dienst und den Tod Jesu Christi gebracht worden. Siehe 1.Petrus 1,18.19. Über die Größe dieses Opfers sollten wir intensiv nachsinnen! Dann wären wir besser imstande zu begreifen, wie großartig die Erlösung ist.
      Testimonies for the Church V, 625.626.

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      Die Bedeutung des Sabbats, 12. Januar

      So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.Und so vollendete Gott am siebenten Tag seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. 1.Mose 2,1.2.

      Menschliche Philosophie erklärt, dass es eine unbestimmte Zeitperiode in Anspruch nahm, um die Welt zu schaffen. Sagt Gott das so? Nein, er sagt: Der Sabbat „ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und meinem Volk". Denn in sechs Tagen [und nicht in sechs unbestimmten Zeitperioden, denn sonst könnten wir unmöglich den Tag heilig halten, der im vierten Gebot bestimmt ist] machte der HERR Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.“ 2.Mose 31,17. Bitte lest einmal sorgfältig [2.Mose 20] durch. Dort sagt Gott: „Gedenke [vergiss nicht] des Sabbattages, dass du ihn heiligst ... Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist und ruhte am siebenten Tag. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“ 2.Mose 20,8.11.

      Obwohl sie die Aussprüche Gottes vor sich haben, verkünden Menschen, die angeblich Gottes Wort predigen, Annahmen des menschlichen Verstandes und Grundsätze und Gebote von Menschen. Durch ihre Traditionen setzen sie Gottes Gesetz außer Kraft. Die ausgeklügelte Theorie, dass die Entstehung der Welt eine unbestimmte Zeitperiode in Anspruch nahm, gehört zu Satans Lügen.Gott spricht mit den Menschen in einer Sprache, die sie verstehen können. Er behandelt dieses Thema nicht so vage, dass es die Menschen ihren Theorien anpassen können. Wenn der Herr erklärt, dass er die Welt in sechs Tagen erschuf und am siebten Tag ruhte, dann meint er damit Tage von 24 Stunden, die durch Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gekennzeichnet sind.

      Gott hätte die Missachtung des Sabbatgebotes niemals unter Todesstrafe gestellt (siehe 2.Mose 31,15), wenn er seinem Volk nicht vorher ein klares Verständnis des Sabbats gegeben hätte. Siehe 2.Mose 16,22-30 ... Als Gott das Fundament der Erde legte, legte er auch den Grund für den Sabbat. Siehe 1.Mose 2,1-3. Als „die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten“ vor Freude (Hiob 38,7), hielt Gott einen Ruhetag für Adam und Eva für wichtig — sogar im Paradies. Als er ihnen den Sabbat gab, berücksichtigte er ihre geistliche und körperliche Gesundheit.
      Gott erschuf die Welt in sechs buchstäblichen Tagen, und am siebten buchstäblichen Tag ruhte er von all seinen Werken und erquickte sich. Siehe 2.Mose 31,17. Demnach hat er den Menschen sechs Tage zum Arbeiten gegeben ... Indem Gott den Sabbat aussonderte, schenkte er der Welt ein besonderes Erinnerungszeichen. Er sonderte nicht einen Tag oder irgendeinen der sieben Tage aus, sondern einen ganz bestimmten Tag, nämlich den siebten Tag der Woche. Indem wir den Sabbat feiern, zeigen wir, dass wir Gott als den wahren, lebendigen Gott anerkennen, der Himmel und Erde geschaffen hat.
      Brief 31, 1898.

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      Die erste Übertretung ist durch nichts zu rechtfertigen, 13. Januar

      So spricht der HERR: „... Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin‘s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat.“ Jesaja 45,11.12.

      Adam und Eva bekamen ihr Wissen direkt von Gott, denn sie hatten persönlichen Umgang mit ihm, und sie lernten etwas über ihn durch seine Werke. Alle geschaffenen Dinge waren in ihrer ursprünglichen Vollkommenheit ein Ausdruck der Gedanken Gottes. Für Adam und Eva wimmelte die Natur von göttlicher Weisheit. Doch durch ihre Übertretung des Gebotes Gottes wurden die Menschen vom direkten Kontakt mit Gott abgeschnitten und konnten nichts mehr von ihm lernen und zu einem gewissen Grad auch nicht mehr durch Gottes Werke ... Auf jeder Seite des großen Buches seiner geschaffenen Werke können wir immer noch seine Handschrift erkennen. Die Natur erzählt noch von ihrem Schöpfer. Aber in unserem gefallenen Zustand, mit geschwächten Kräften und eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen sind wir unfähig, sie richtig zu deuten. Wir benötigen die umfassendere Selbstoffenbarung Gottes, die er uns in seinem Wort gegeben hat. Education 16.17; vergleiche Erziehung 15.

      Alle Wesen im Himmel nahmen freudigen Anteil an der Erschaffung der Welt und der ersten Menschen. Sie waren „zum Bilde Gottes“ geschaffen und sollten nach der Absicht des Schöpfers die Erde bevölkern. Siehe 1.Mose 1,27.28. Sie sollten in engem Kontakt mit dem Himmel leben und Stärke aus der großen Kraftquelle erhalten und in sich aufnehmen. Von Gott [am Leben] erhalten, sollten sie [ewig] sündlos leben. Siehe 1.Mose 3,22.

      Satan beschloss, Gottes Plan zu vereiteln. Wir brauchen nicht die Motive zu verstehen versuchen, die das Wesen, das Christus im Himmel am nächsten stand, antrieben, Neid und Eifersucht unter die Engel zu bringen. Er teilte seine Abneigung Gott gegenüber vielen mit, und es entstand ein Krieg im Himmel, der mit der Ausstoßung Satans und seiner Anhänger endete. Siehe Offenbarung 12,7-9. Wir brauchen unser Gehirn nicht mit der Suche nach einer Antwort auf die Frage zu strapazieren, warum Satan so handelte, wie er es tat.Könnte man einen Grund dafür finden, gäbe es eine Entschuldigung für die Sünde. Aber es gibt für sie keine Rechtfertigung. Und es gibt keinen Grund dafür, dass Menschen denselben Boden betreten wie Satan vor ihnen.

      Nachdem Satan aus dem Himmel geworfen war, beschloss er, sein Reich auf dieser Erde aufzurichten. Durch ihn kam die Sünde in die Welt und mit ihr der Tod. Siehe Römer 5,12. Weil Adam [und Eva] auf seine falsche Darstellung [des Wesens] Gottes hörten, verloren sie ihre hohe Stellung, und die Schleusen des Leides öffneten sich über unserer Welt.

      Es gibt keine Rechtfertigung für Adams Übertretung. All seine Bedürfnisse wurden reichlich gestillt. Mehr brauchte er nicht. Nur ein einziges Verbot wurde ihm auferlegt ... Dies benutzte Satan als Mittel, boshafte Gedanken einzuflüstern. Siehe 1.Mose 3,1.
      Manuskript 97, 1901.


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      Stofi schrieb:

      Wenn der Herr erklärt, dass er die Welt in sechs Tagen erschuf und am siebten Tag ruhte, dann meint er damit Tage von 24 Stunden, die durch Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gekennzeichnet sind.
      Nicht mal die Zeugen Jehovas vertreten eine 6 x 24 Stunden Schöpfung!
      Die Schöpfung: Wie es wirklich war
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Nicht mal die Zeugen Jehovas vertreten eine 6 x 24 Stunden Schöpfung!
      Das mag so sein, aber seit wann sind die Zeugen Jehovas das Maß der Dinge?

      Das erste Buch Mose vertritt eine Schöpfung in 7x24 Stunden, relativ deutlich - außer wir unterstellen die Erde hätte sich damals langsamer gedreht...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Neu

      HeimoW schrieb:

      Das erste Buch Mose vertritt eine Schöpfung in 7x24 Stunden, relativ deutlich -
      Das aber nur wenn man diese Stellen biblizistisch auffasst und diese dichterische Aussagen, die diese doch eindeutig sind(!!!) ausser Acht lässt und in einen naturwissenschaftlichen Kontext pressen will!
      Denn es sollte doch klar sein, dass diese ersten Seiten der Bibel uns keinen naturwissenschaftlichen Ablauf schildern, denn wie kann denn z.B. das Licht vor der Sonne sein? Das geht doch schon mal rein kosmologisch/ astronomisch nicht. Man braucht sich nicht mit Gewalt der Lächerlichkeit preisgeben!

      Hier zum Beispiel ein sehr vernünftiger Artikel aus Kirche und Welt (welche von den Methodisten stammt):
      [Kirche und Welt] Und Darwin hat doch Recht!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      Norbert Chmelar schrieb:

      Denn es sollte doch klar sein, dass diese ersten Seiten der Bibel uns keinen naturwissenschaftlichen Ablauf schildern, denn wie kann denn z.B. das Licht vor der Sonne sein?
      Wenn Gott Himmel und Erde erschafft,wo ist das Problem das er Licht ist....

      Das ist wie klein Erna versucht Einstein zu verstehen,das bekommen nicht einmal die meisten von uns hin... :D
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      Auch im Paradies war Arbeit nötig, 14. Januar

      Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Und [er] gebot dem Menschen und sprach: „... Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen.“ 1.Mose 2,15-17.

      Gott schuf Adam und Eva mit der Absicht, dass sie aktiv und nützlich sein sollten. Das heilige Paar wurde in das Paradies gebracht und war dort mit allem umgeben, was schön anzusehen war oder ihrer Ernährung diente. Siehe 1.Mose 2,8; 1,29. Ein herrlicher Garten wurde für sie in Eden angelegt. Darin standen stattliche Bäume aller Art, die nützlich waren oder dem Schmuck dienten. Blumen von seltener Schönheit in allen Farbtönen und Formen verströmten ihren Duft. Lustige Singvögel zwitscherten zum Lob des Schöpfers ihre fröhlichen Lieder.

      Das Paradies entzückte das sündlose Paar, aber das genügte nicht. Sie brauchten etwas, um ihren wundervollen Organismus in Bewegung zu bringen. Der sie geschaffen hatte, wusste auch, was ihnen gut tat. Hätte Nichtstun sie glücklich gemacht, hätte Gott sie in ihrem unschuldigen Zustand ohne Beschäftigung gelassen. Doch er wies ihnen ihre Arbeit zu, sobald er sie erschaffen hatte. Siehe 1.Mose 1,28. Sie sollten ihre Beschäftigung und ihr Glück darin finden, dass sie die Dinge pflegten, die Gott gemacht hatte. Siehe 1.Mose 2,15. Ihr Hunger wurde von den Früchten des Gartens mehr als gestillt.

      Geistige und körperliche Arbeit dient zu unserem Besten. Jede Fähigkeit des Denkens und jeder Muskel des Körpers hat seine bestimmte Aufgabe und sie müssen alle eingesetzt werden, damit sie sich entwickeln und ihre volle Leistungsfähigkeit erreichen. Jedes Rädchen dieses lebendigen Mechanismus muss zum Laufen gebracht werden. Der ganze Organismus muss ständig bewegt werden, damit er leistungsfähig bleibt und das Ziel seiner Erschaffung erreicht. Manuskript 58, 1890.

      Christus wird als der zweite Adam bezeichnet. Siehe 1.Korinther 15,45. Rein und heilig, in enger Verbindung mit Gott, der ihn liebte, begann er am gleichen Ausgangspunkt wie Adam. Doch der erste Adam war in jeder Hinsicht in einer besseren Situation, als Christus es war. Ein liebevoller Gott hatte in Eden für das heilige Paar wunderbar vorgesorgt. Die Natur war rein und unverdorben.Früchte, Blumen und schöne, hohe Bäume gediehen im Garten Eden. Alles, was Adam und Eva brauchten, war im Überfluss vorhanden.

      Doch dann kam Satan und flößte Zweifel an Gottes Weisheit ein ... Eva fiel unter der Versuchung und Adam nahm die verbotene Frucht aus der Hand seiner Frau. Siehe 1.Mose 3,6. Er versagte bei der kleinsten Prüfung, die sich Gott ausdenken konnte, um seinen Gehorsam zu prüfen. Damit öffneten sich die Schleusen des Elends über unsere Welt ... „Durch den Ungehorsam des einen Menschen [sind] die Vielen zu Sündern geworden.“ Römer 5,19;
      Manuskript 20, 1898; Manuscript Releases VIII, 39.40.

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      Norbert Chmelar schrieb:

      Denn es sollte doch klar sein, dass diese ersten Seiten der Bibel uns keinen naturwissenschaftlichen Ablauf schildern,
      Es mag Dir "klar sein" - Du magst Dir also gerne vorstellen, Gott würde uns in seinem Wort etwas erzählen, was einfach falsch ist, weil der Mensch wäre ja zu blöd es zu verstehen, wenn Gott hätte schreiben lassen: Himmel und Erde wurden in x beliebig langen Perioden erschaffen. ?(
      Liebe Grüße, Heimo
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      Versuchung wird manchmal als Vergnügen getarnt, 15.Januar

      Die Schlange ... fragte [Eva]: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum die Früchte essen dürft?“ 1.Mose 3,1 (Hfa).

      Um sein Vorhaben unauffällig zu Wege zu bringen, bediente sich Satan der Schlange als Werkzeug, eine Tarnung, die für seine Betrugsabsichten passte.Sie war damals eins der klügsten und schönsten Geschöpfe auf Erden. Sie hatte Flügel und während sie durch die Lüfte flog, erschien sie in blendender Helligkeit mit der Farbe und Brillanz polierten Goldes. In den reich beladenen Zweigen des verbotenen Baumes ruhend, labte sie sich an der köstlichen Frucht. Sie konnte also schon die Aufmerksamkeit eines Beobachters fesseln.So lauerte der Verderber im Garten des Friedens auf seine Beute.

      Die Engel hatten Eva davor gewarnt, sich bei ihrer täglichen Arbeit im Garten von ihrem Mann zu trennen. Mit ihm zusammen käme sie weniger in die Gefahr der Versuchung als allein. Aber sie war so in ihre angenehme Beschäftigung vertieft, dass sie sich unbewusst von seiner Seite entfernte. Als sie merkte, dass sie allein war, überkam sie eine Ahnung von der Gefahr. Aber sie verscheuchte ihre Befürchtungen. Besaß sie denn nicht genügend Klugheit und Kraft, das Böse zu erkennen und ihm zu widerstehen? Vergessen war die Warnung der Engel. Bald stand sie vor dem verbotenen Baum. Sie betrachtete ihn aufmerksam und mit einem Gemisch von Neugier und Staunen. Die Frucht war sehr schön, und Eva fragte sich, weshalb Gott sie ihnen wohl vorenthielte.

      Das war die Gelegenheit für den Versucher. Als ob er die Gedanken ihres Herzens erkennen könnte, sprach er sie an: „Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?“ 1.Mose 3,1. Eva war überrascht und erschrocken, als sie das Echo ihrer eigenen Gedanken hörte ...

      Auf die verführerische Frage des Versuchers erwiderte sie: „Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!“ Da sprach die Schlange zu Eva: „Ihr werdet keineswegs sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ 1.Mose 3,2-5 ...

      So hat es Satan seit Adams Tagen immer wieder gehalten und damit großen Erfolg gehabt. Er verleitet die Menschen dazu, Gottes Liebe und Weisheit zu bezweifeln, und möchte erreichen, dass ihr Geist dauernd in unehrerbietiger Neugier, in ruhelosem, forschenden Verlangen in die Geheimnisse göttlicher Macht und Weisheit einzudringen versucht. In ihrem Bemühen, das zu erforschen, was Gott nach seinem Willen vorenthalten hat, übersehen unendlich viele die Wahrheiten, die Gott offenbart hat und die für ihre Errettung notwendig sind. Patriarchen und Propheten 29-31 [ergänzt].

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      Satan drängt: Verlass dich auf dich selbst! 16. Januar

      [Die Schlange sagte:] „Aber Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet — ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist.“ 1.Mose 3,5 (Hfa).

      Unsere Ureltern hörten auf den Versucher und verloren dadurch ihr schönes Heim in Eden. Satan traf mit seinen Versuchungen bei Eva auf offene Ohren; er spürte, dass sie geneigt war, dem Wort Gottes zu misstrauen ... Satan wollte ihnen die Übertretung des Gesetzes als wirklich segensreich erscheinen lassen und versuchte den Anschein zu erwecken, dass Gott ihnen etwas Großartiges vorenthielt, indem er ihnen verbot, die Frucht des einen Baumes zu essen. „Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet“, sagte er, „ihr werdet sein wie Gott“ — ihr werdet in Wissen und Macht wie Gott selbst werden. 1.Mose 3,5 (Hfa) ... Aber welch eine Öffnung [der Augen] war das! „Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist.“ Dieses Wissen erwarben sie tatsächlich, aber was war das für eine Erkenntnis? Es war das Wissen um den Fluch der Sünde, das sie erlangten. Eva begehrte das Objekt, das Gott verboten hatte. Sie zeigte, dass sie ihm und seiner Güte misstraute, und offenbarte ihr Verlangen, unabhängig zu sein und das zu tun, was sie für das Beste hielt. Eva bot Adam die Frucht an und wurde dadurch zu seinem Versucher. Sie würde wie Gott sein, sich selbst Gesetz sein und keine Einschränkung dulden. Aber das, was anscheinend eine kleine Sünde war, machte sie zur Übertreterin des göttlichen Gesetzes ..

      Der Herr Jesus kam in unsere Welt und wurde von demselben Feind auf die Probe gestellt. Er ging über den gleichen Boden, auf dem Adam fiel, aber er blieb standhaft. Er widerstand dem Teufel und wurde für die Menschheit zum Überwinder. Satan kam mit maßgeschneiderten Versuchungen zu Christus und wollte ihn dazu verführen, die Pläne und das Gesetz Gottes in Frage zu stellen und eine unabhängige Stellung einzunehmen. Doch dem Versucher wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht! Christus ließ sich auf keine Debatte mit Satan ein. Er begegnete dem Feind Gottes mit dem Wort Gottes: „Es steht geschrieben.“ Siehe Matthäus 4,3-10.

      „Wisst ihr nicht, dass ... ihr nicht euch selbst gehört?“ 1.Korinther 6,19. „Gott hat einen hohen Preis bezahlt, um euch freizukaufen.“ V. 20 (Hfa). Und was für ein Preis das war: das Opfer Christi, um eine zugrunde gehende Welt zu retten ... Alle, die sich mit Christus verbunden haben, werden sich innerlich von der Welt distanzieren und absondern. Siehe 2.Korinther 6,17. Sie werden sich nicht aus eigener Entscheidung „in die Welt“ hineinbegeben. Siehe Johannes 17,16.18. Sie werden sich durch ihre Bekanntschaften nicht auf den Weg der Versuchung begeben. Sie werden sich nicht von den Maßstäben der Welt prägen lassen, sondern es vorziehen, in die Schule Christi zu gehen und von dem großen Lehrer zu lernen. Er lädt jeden Menschen ein: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken ... Lernt von mir.“ Matthäus 11,28.29; Manuskript 21, 1898.


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