Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

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    • Wir stehen an der Grenze des verheißenen Landes, 29.Dezember

      Sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht auf über das Land, das sie ausgekundschaftet hatten, und sagten: „Das Land, das wir durchzogen haben, ... frisst seine Bewohner und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs.“ 4.Mose 13,32 (EB).

      Wenn es im Werk Gottes am härtesten zugeht, ist das gerade die Zeit, in der die geistliche Kraft und die Weisheit eines jeden Mitarbeiters geprüft werden.Wenn Schwierigkeiten in einem Zweig des Werkes auftreten — und das wird sicher geschehen, denn die kämpfende Gemeinde ist nicht die siegende Gemeinde — schaut der ganze Himmel zu, um zu sehen, welchen Kurs diejenigen einschlagen, die mit heiliger Verantwortung betraut worden sind.Einige werden stolpern, einige werden auf verführerische Geister hören und einige werden lieber die Finsternis wählen statt das Licht, weil sie Gott nicht treu sind. [Doch] wer mit Christus verbunden bleibt, wird wie sein Meister weder fallen, noch entmutigt werden ..

      Jetzt, da wir gerade an der Grenze des verheißenen Landes stehen, sollte niemand die Sünde der treulosen Kundschafter wiederholen. Sie gaben zu, dass das erforschte Land gut war, doch sie erklärten, dass die Bewohner des Landes stark seien. Siehe 4.Mose 13,27.28. Es gäbe dort Riesen und sie wären aus der Sicht der Bewohner wie Heuschrecken und kämen sich auch selbst so vor. Siehe V. 33. Alle Schwierigkeiten wurden vergrößert, bis sie als unüberwindliche Hindernisse erschienen. Sie ließen es als töricht und vermessen erscheinen, zu meinen, dieses Land sei zu erobern ... „Kaleb aber beschwichtigte das Volk ... und sprach: ‚Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.‘“ V. 30. Das war die Sprache des Gottvertrauens. Doch die Kundschafter, die so entmutigend gesprochen hatten, ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Sie versuchten weiterhin das Volk davon abzuhalten, dem Herrn zu gehorchen und vorwärts zu gehen ...Sie übertrieben die Schilderung der Schwierigkeiten, bis die gesamte Volksversammlung aus Entmutigung und Angst den Verstand verlor. Siehe 4.Mose 14,1-3 ... Mitten im ganzen Gejammer und den bitteren Gefühlen riefen Kaleb und Josua dem Volk zu: „Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ... ist sehr, sehr gut.“ V. 7 (EB). Doch die Leute wollten das Schlimmste glauben und noch während Kalebs Stimme den Tumult übertönte, hielten sie [schon] Steine in der Hand, um die Männer zu erschlagen, die das wahre Zeugnis gaben. Siehe V. 10

      Während das Volk Zweifel hegte und den untreuen Kundschaftern glaubte, ging die goldene Gelegenheit für Israel vorüber ... Sollte es in diesen letzten Tagen geschehen, so kurz vor unserem Eintritt in das himmlische Kanaan, dass Gottes Volk die gleiche Gesinnung hegt, die damals die Israeliten offenbarten?Leute voller Zweifel, Kritik und Klagen können Samen des Unglaubens und Misstrauens säen, der eine überreiche Ernte hervorbringt. Die Geschichte Israels „ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist“. 1.Korinther 10,11 (EB);
      Manuskript 6, 1892.

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    • Der Heilige Geist führt zum echten Glauben, 30.Dezember

      [Jesus sagte:] „... der Vater ... wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“Johannes 14,16.17 (EB).

      Welches Versprechen gab unser Herr Jesus Christus seinen Jüngern, um sie zu trösten angesichts seines Weggangs [zum Vater]? Er verhieß ihnen den heiligen Geist Gottes. Der göttliche Einfluss des Heiligen Geistes sollte mit dem menschlichen Verstand kooperieren, um den Jüngern alles in Erinnerung zu rufen, was Christus ihnen gesagt hatte. Siehe Johannes 14,26. Das große Bedürfnis in dieser gefährlichen Zeit ist der Heilige Geist, denn er bringt für den Empfänger alle anderen Segnungen mit sich. Wenn die Wahrheit geglaubt wird, verändert sie den Charakter.

      Angesichts [der Menge] des Lichtes der Wahrheit, das in der heutigen Zeit scheint, werden wir für den Mangel an Heiligem Geist getadelt ... So lange [gläubige] Personen mit einer bloßen Theorie der Wahrheit zufrieden sind und ihnen das tägliche Wirken des Geistes Gottes an ihren Herzen fehlt, das sich äußerlich in einer Umwandlung des Wesens zeigt, schneiden sie sich von der Qualifikation ab, die sie für eine viel größere Wirksamkeit im Werk des Meisters ausrüsten würde .

      Die Taufe mit dem Heiligen Geist, wie sie am Pfingsttag geschah, wird zu einer Erweckung wahren Glaubens [oder: Frömmigkeit] führen und zur Verrichtung vieler wunderbarer Taten. Siehe Apostelgeschichte 2,43-47.Himmlische Wesen werden zu uns kommen und Männer und Frauen werden aussprechen, wozu sie „vom Heilgen Geist getrieben“ werden. 2.Petrus 1,21.Siehe Apostelgeschichte 2,4. Doch wenn der Herr wirklich an Leuten wirken wird, wie er es am und nach dem Pfingsttag [damals] getan hat, werden viele, die behaupten die Wahrheit zu glauben, so wenig vom Wirken des Heiligen Geistes wissen, dass sie rufen: „Hütet euch vor Fanatismus!“ Sie werden von denen, die mit dem Geist erfüllt sind, behaupten: „Sie sind voll von süßem Wein.“ Apostelgeschichte 2,13 ... Wenn Menschen sich nach Christus sehnen und mit ihm eins werden wollen, werden andere, die sich mit einer Form der Frömmigkeit zufrieden geben (siehe 2.Timotheus 3,5), ausrufen: „Passt auf, werdet nicht extrem.“

      Wenn himmlische Engel unter uns kommen und durch menschliche Werkzeuge wirken, wird es solide und ansehnliche Bekehrungen geben nach der Art der Bekehrungen damals am Pfingsttag. Siehe Apostelgeschichte 2,37.41. Nun ... sei vorsichtig und komm nicht in menschliche Erregung. Doch, obwohl wir uns davor hüten sollen, in menschliche Erregung zu kommen, sollten wir aber nicht zu denen gehören, die Anfragen an das Wirken des Heiligen Geistes stellen und daran Zweifel hegen. Es wird [leider] immer welche geben, die hinterfragen und kritisieren, wenn der Geist Gottes von Männern und Frauen Besitz ergreift, weil ihre eigenen Herzen nicht bewegt werden, sondern kalt und [vom Geist] nicht zu beeindrucken sind. Brief 27, 1894.

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    • Die Auseinandersetzung zwischen Christus und Satan ist zu Ende, 31. Dezember

      Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde ... Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Offenbarung 21,1.4.

      Die Gottlosen erhalten ihre Belohnung auf Erden. Sie werden „Stroh sein und der künftige Tag wird sie anzünden, spricht der Herr Zebaoth.“ Maleachi 3,19 ...Da die Sünden der Gerechten auf Satan gelegt wurden, muss er nicht nur für seine eigene Empörung leiden, sondern für alle Sünden, zu denen er das Volk Gottes verführt hat. Seine Strafe wird weit größer sein als die Strafe derer, die er getäuscht hat ... Satans Zerstörungswerk ist auf immer beendet .

      Während Gott für die Gottlosen ein „verzehrendes Feuer“ darstellt, ist er für sein Volk „Sonne und Schild“. Hebräer 12,29; Offenbarung 20,6; Psalm 84,12 ...Das Feuer, das die Gottlosen verzehrt, reinigt die Erde. Jede Spur des Fluches ist beseitigt. Keine ewig brennende Hölle wird den Erlösten die schrecklichen Folgen der Sünde vor Augen führen. Nur ein Erinnerungszeichen bleibt bestehen: Unser Heiland wird stets die Male seiner Kreuzigung tragen. Auf seinem verwundeten Haupt, an seiner Seite, seinen Händen und Füßen zeigen sich die einzigen Spuren des grausamen Werkes, das die Sünde gewirkt hat ...Diese Zeichen seiner Erniedrigung sind seine höchsten Ehren .

      In der Bibel wird das Erbe der Erlösten ein „Vaterland“ genannt. Siehe Hebräer 11,14-16. Dort führt der himmlische Hirte seine Herde zum Brunnen „lebendigen Wassers“. Siehe Johannes 10,11; Psalm 23,1.2; Offenbarung 22,1.„Der Baum des Lebens ... trägt jeden Monat seine Frucht und die Blätter des Baumes (dienen) zur Heilung der Nationen.“ Offenbarung 22,2 (EB). Dort sind ewig fließende Ströme, hell wie Kristall, und an ihren Ufern werfen schwankende Bäume ihren Schatten auf die für die Erlösten des Herrn bereiteten Wege ... In der Stadt Gottes „wird keine Nacht mehr sein“. V. 5.Niemand wird der Ruhe bedürfen oder danach verlangen. Keiner wird müde werden, den Willen Gottes auszuführen und seinen Namen zu preisen. Wir werden ständig die Lebensfrische des Morgens fühlen und nie wird sein Ende kommen ..

      Alle Schätze des Weltalls werden den Erlösten Gottes zur Erforschung offen stehen können. Frei von den Banden der Sterblichkeit erreichen sie in einem Flug, der sie nicht ermüdet, ferne Welten, die beim Anblick des menschlichen Leides von Schmerz ergriffen wurden und bei der frohen Kunde von einer erlösten Seele in Jubelliedern widerhallten. Siehe Lukas 15,7 ... Die dahingehenden Jahre der Ewigkeit werden ihnen reichere und immer herrlichere Offenbarungen Gottes und Christi bringen .

      Der große Kampf ist beendet. Sünde und Sünder sind nicht mehr. Das ganze Weltall ist rein. Eintracht und Freude herrschen in der ganzen unermesslichen Schöpfung. Von dem, der alles erschuf, fließt Leben, Licht und Freude über alle Gebiete des grenzenlosen [Welt-]Raumes. Vom kleinsten Atom bis zur größten Welt erklärt alle lebende und unbelebte Natur in ungetrübter Schönheit und vollkommener Freude: „Gott ist die Liebe.“ 1.Johannes 4,8;
      Der große Kampf 671-677.


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    • „Gott ist die Liebe“, 1. Januar

      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.1.Johannes 4,16.

      „Gott ist die Liebe.“ 1.Johannes 4,16. Sein Wesen, sein Gesetz sind Liebe. So war es immer, so wird es immer sein. „Der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt“ (Jesaja 57,15), der „seine ewigen Bahnen“ zieht (Habakuk 3,6, Zürcher), ändert sich nicht. Bei ihm ist „keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsternis“. Jakobus 1,17.

      Jede Offenbarung der Schöpfermacht ist zugleich ein Ausdruck unendlicher Liebe. Die Herrschaft Gottes schließt die Fülle des Segens für alle Geschöpfe ein ... Die Geschichte des großen Kampfes zwischen Gut und Böse, von seinem Ursprung im Himmel bis zur Niederwerfung des Aufruhrs und der vollständigen Ausrottung der Sünde, ist ebenfalls eine Offenbarung der unwandelbaren Liebe Gottes.

      Der Herr des Weltalls stand bei seinem Liebeswerk nicht allein. Er hatte einen Mitarbeiter, der seine Absichten und seine Freude am Glück seiner Geschöpfe teilen konnte ... Durch seinen Sohn wirkte der Vater bei der Erschaffung aller himmlischen Wesen. „Denn in ihm ist alles geschaffen, ... es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ Kolosser 1,16. Engel sind Gottes dienstbare Geister.Sie strahlen von dem Licht, das immerwährend von seiner Gegenwart ausgeht, und eilen auf raschen Flügeln, seinen Willen auszuführen. Aber der Sohn, der Gesalbte Gottes, „der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens ... trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort“ (Hebräer 1,3) und hat den Vorrang vor allen ..

      Die Grundlage der Herrschaft Gottes ist das Gesetz der Liebe. Das Glück aller vernunftbegabten Wesen hängt von ihrer vollständigen Übereinstimmung mit diesen erhabenen Grundsätzen der Gerechtigkeit ab. Gott wünscht von allen seinen Geschöpfen Dienst aus Liebe, der aus der Würdigung des göttlichen Charakters kommt. Er hat keinen Gefallen an erzwungenem Gehorsam. Jeder hat die persönliche Freiheit, ihm aus freiem Willen zu dienen.
      Patriarchen und Propheten 9.10

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    • Die Schöpfung, 2. Januar

      Gott betrachtete alles, was er geschaffen hatte, und er hatte Freude daran: alles war sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen: der sechste Tag. 1.Mose 1,31 (GNB).

      Wie schön war die Erde, als sie aus der Hand des Schöpfers hervorging! Gott präsentierte dem Universum eine Welt, in der nicht einmal sein Auge, das alles sieht, einen Fehler, Makel oder Flecken entdecken konnte.Jedes Teil seiner Schöpfung hatte seinen bestimmten Platz und erfüllte den Zweck, für den es geschaffen worden war. Wie die Teile einer großen Maschinerie, die alle aufeinander abgestimmt und einander angepasst sind, wirkte alles perfekt zusammen ... Es gab keine Krankheit ... auch im Pflanzenreich fand sich keine Spur von Fäulnis. Gott schaute auf das Werk seiner Hände, das von Christus ausgeführt worden war (siehe Johannes 1,1-3; Kolosser 1,16), und bezeichnete es als „sehr gut“. Er sah eine vollkommene Welt ohne eine Spur von Sünde oder Unvollkommenheit.

      Doch dann kam eine Veränderung. Satan versuchte Adam und der versagte.Er, der Gott schon im Himmel die Treue aufgekündigt hatte und hinausgeworfen worden war (siehe Offenbarung 12,7-9), erzählte den Geschöpfen Gottes Unwahrheiten über ihren Schöpfer, und sie hörten seinen Geschichten zu und glaubten seinen Lügen. Siehe 1.Mose 3,1-5. Dadurch kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod. Siehe 1.Mose 2,17; 3,19; Brief 23, 1903. Siehe auch The Review and Herald, 21. Juli 1904.

      Als Christus sah, dass es keinen Menschen gab, der als Mittler für die Menschheit eintreten konnte, betrat er selbst das Schlachtfeld und kämpfte gegen Satan. Nur er, „der Erstgeborene“ Gottes (Kolosser 1,15), konnte die Menschheit befreien, die durch Adams Sünde dem Satan unterworfen war.

      Der Sohn Gottes bot seinem Widersacher reichlich Gelegenheit, seine Künste an ihm zu erproben. Satan hatte die Engel im Himmel versucht, danach den ersten Adam. Adam war gefallen, und Satan nahm an, dass er auch Christus besiegen konnte, nachdem der die menschliche Natur angenommen hatte. Die von Gott abgefallenen Engelheere betrachteten Christi Engagement als einmalige Chance, über ihn zu triumphieren. Sie hatten sich nach einer Gelegenheit gesehnt, ihre Feindseligkeit gegen Gott zeigen zu können. Als die Lippen Christi im Tod verstummt waren, bildeten sich Satan und seine Engel ein, sie hätten tatsächlich gesiegt .Im Todeskampf konnte sich der Sohn Gottes nur auf seinen himmlischen Vater verlassen. Alles gelang ihm durch den Glauben. Er selbst war das stellvertretende Opfer, das Lösegeld, das bezahlt wurde, um die Gefangenen freizukaufen. Durch sich selbst hatte er der Menschheit die Rettung ermöglicht — aber um welchen Preis.
      Manuskript 125, 1901; The Upward Look 357.

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    • In jeder Hinsicht vollkommen, 3. Januar

      [Gott sagte:] „Vollkommen hatte ich dich [Luzifer] geschaffen und du bliebst es, bis du in Sünde fielst.“ Hesekiel 28,15 (GNB).

      Solange alle Geschöpfe die Gehorsamspflicht der Liebe anerkannten, herrschte im gesamten Weltall vollkommene Eintracht. Den Willen ihres Schöpfers zu erfüllen, bedeutete für die himmlische Schar Glück, seine Herrlichkeit widerzuspiegeln und sein Lob zu verkündigen, Freude. Und solange die Liebe zu Gott das Höchste für sie blieb, war die Liebe zueinander selbstlos und voller Vertrauen. Kein Missklang störte die himmlische Harmonie. Aber dieser glückliche Zustand änderte sich. Es gab einen, der die Freiheit missbrauchte, die Gott seinen Geschöpfen gewährte. Die Sünde nahm ihren Ursprung in dem, der nächst Christus von Gott die höchste Ehrenstellung empfangen hatte und unter den Bewohnern des Himmels der Angesehenste an Macht und Herrlichkeit war. Luzifer, der „schöne Morgenstern“ (Jesaja 14,12), war der erste der ausgebreiteten Cherubim (siehe Hesekiel 28,14), heilig und unbefleckt. Er stand in der Gegenwart des Schöpfers, und die Strahlen der Herrlichkeit, die den ewigen Gott einhüllen, ruhten auf ihm ...

      Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung ...Obwohl alle seine Pracht von Gott war, betrachtete dieser mächtige Engel sie schließlich als ihm zukommend. Angesehener als die andern der himmlischen Schar, war er mit seiner Stellung doch nicht zufrieden; er begehrte jene Huldigung, die allein dem Schöpfer gebührt. Anstatt Gott bei allen Geschöpfen zum Höchsten zu erheben, bemühte er sich, ihre Anhänglichkeit für sich zu gewinnen. Ihn verlangte nach der Herrlichkeit, mit der der unendliche Vater seinen Sohn ausgestattet hatte. Dieser Engelfürst erstrebte das alleinige Hoheitsrecht Christi .

      Nun begann dieser Engelfürst, dem Sohn Gottes die Oberhoheit streitig zu machen und damit die Weisheit und Liebe des Schöpfers in Frage zu stellen.Alle Kräfte dieses überragenden Geistes, der nach Christus der bedeutendste unter den himmlischen Heerscharen war, richteten sich auf dieses Ziel. Aber Gott wollte Geschöpfe mit freier Entscheidungsmöglichkeit und ließ niemanden gegenüber der verwirrenden Spitzfindigkeit wehrlos, mit der der Aufruhr gerechtfertigt werden sollte. Ehe der große Streit begann, sollten alle eine klare Vorstellung vom Willen Gottes haben, dessen Weisheit und Güte die Quelle ihrer Freude war.
      Patriarchen und Propheten 10-12.


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    • Eine tragische Veränderung, 4. Januar

      [Der Teufel] ist von Anfang an ein Mörder gewesen und hat niemals etwas mit der Wahrheit zu tun gehabt, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Johannes 8,44 (GNB).

      Ursprünglich arbeitete Satan eng mit Gott, Jesus und den heiligen Engeln zusammen. Er war im Himmel hoch erhöht. Von ihm gingen ein strahlender Lichtschein und eine Herrlichkeit aus, die vom Vater und vom Sohn stammten. Aber er wurde Gott untreu und verlor seine hohe und heilige Stellung als „schirmender Cherub“. Hesekiel 28,14-16. Er wurde der Gegner Gottes, ein Abtrünniger, und wurde deshalb aus dem Himmel ausgeschlossen.Siehe Offenbarung 12,9 ... Er rief alle abgefallenen Engel unter seine Fahne und schloss mit ihnen ein Bündnis gegen den Gott des Himmels. Mit Ausdauer und Entschlossenheit arbeitete er daran, seine Rebellion auszubreiten und auch die Mitglieder der menschlichen Familie zu veranlassen, sich von der biblischen Wahrheit abzuwenden und unter sein Banner zu treten.

      Sobald Gott durch Jesus Christus unsere Welt erschaffen und Adam und Eva in den Garten Eden gesetzt hatte (siehe 1.Mose 2,7.8), gab Satan seine Absicht bekannt, den Vater und die Mutter der ganzen Menschheit mit seiner eigenen Natur in Übereinstimmung zu bringen und sie in seine Reihen der Rebellen einzufügen. Satan war fest entschlossen, bei den Nachfahren der ersten Menschen das Bild Gottes auszulöschen und ihnen stattdessen den Stempel seines eigenen Wesens aufzudrücken. Um dieses Ziel zu erreichen, griff er zu täuschenden Methoden. Deshalb wird er „der Vater der Lüge“ genannt, der „Verkläger“ Gottes und aller, die ihm treu sind, und ein „Mörder von Anfang an“. Johannes 8,44; Offenbarung 12,10. Er setzte jede Macht ein, die ihm zur Verfügung stand, um Adam und Eva dafür zu gewinnen, bei seinem Abfall von Gott mitzumachen. Tatsächlich gelang es ihm, seine Rebellion in unsere Welt zu bringen ..

      Seit damals hat Satan in allen Generationen und Zeitaltern menschliche Werkzeuge um sich geschart, durch die er seine teuflischen Absichten ausführt und die seine Pläne und Absichten in dieser Welt ausführen. Die verseuchte Quelle des Bösen ergießt sich ständig in die menschliche Gesellschaft. Da Satan Gott nicht von seinem Thron stoßen kann, hat er ihn satanischer Eigenschaften beschuldigt und für sich selbst Gottes Charakterzüge beansprucht ... Mit der List einer Schlange und unehrlichen Methoden hat er die Verehrung der Menschen auf sich gezogen, die eigentlich Gott gebührt, und seinen satanischen Thron zwischen den menschlichen Anbetern und dem göttlichen Vater postiert.
      Manuskript 39, 1894; The Review and Herald, 14. April 1896.

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    • Es gibt keine Rechtfertigung für die Sünde, 5. Januar

      [Gott sagte:] „Deine Schönheit hatte dich [Luzifer] überheblich gemacht; aus lauter Eitelkeit hattest du deine Weisheit preisgegeben.“ Hesekiel 28,17 (GNB).

      Luzifers Sünde ist nicht zu erklären. Er brach Gott die Treue. Sein Jammern und Klagen erweckte bei den anderen Engeln Mitgefühl und viele nahmen denselben Standpunkt ein wie Satan [Luzifer]. Wie konnte der Herr diese Anklagen und Vorwürfe entkräften?

      Wegen der großen Macht der Anklagen Satans war es nicht Gottes Absicht, ihn so zu behandeln, wie er es verdient hatte. Der große Verführer hätte die Schuld für sein Vorgehen denen zugeschoben, die unter ihm standen, und den Eindruck erweckt, dass es gar nicht zu einer Rebellion gekommen wäre, wenn er nach seinem Urteil hätte handeln können.

      Satans verurteilende Haltung führte ihn zur Erstellung einer Theorie über die Gerechtigkeit, die mit Gnade unvereinbar ist. Er behauptete, Gottes Sprecher und Bevollmächtigter zu sein und erklärte seine Entscheidungen deshalb für gerecht, rein und irrtumsfrei. So setzte er sich auf den Richterstuhl und erklärte seine Urteile für unfehlbar. Hier wirkte seine unbarmherzige Gerechtigkeit, die Gott verabscheut, weil sie ein Zerrbild der wahren Gerechtigkeit ist.

      Aber woher sollte das Universum wissen, dass Luzifer kein vertrauenswürdiger und gerechter Führer war? In den Augen der Engel hatte er Recht. Sie konnten nicht wie Gott hinter die Fassade schauen. Sie konnten nicht wissen, was Gott wusste. Darauf hinzuwirken, Satan zu demaskieren und den Engelheeren zu zeigen, dass er seinen eigenen Maßstab aufgerichtet hatte und sein Urteil nicht Gottes Urteil war, würde einen Zustand [der Verwirrung] erzeugen, der vermieden werden musste.

      Es war Satans täuschende Macht, die viele Engel dazu veranlasste, Gott untreu zu werden. Gott war ehrlich und gerecht. Satan war im Unrecht — und das wusste er auch ganz genau. Nun musste er sich entscheiden: Wollte er sich unterordnen und erneut auf Gottes Seite stellen oder weiterhin lügen, um sich selbst zu stützen? Durch Spitzfindigkeiten und arglistige Täuschungen konnte er sich anscheinend einen Vorteil verschaffen, doch nur für kurze Zeit. Gott kann nicht lügen (siehe Hebräer 6,18), er handelt geradeheraus. Luzifer konnte die Wahrheit sagen, wenn es seinen Absichten diente, aber er konnte auch krumme Wege gehen, um Demütigungen und Niederlagen zu vermeiden ... Der wahre Charakter Satans konnte dem Universum nicht sofort offenbart werden.Gott gestattete ihm, eine Zeit lang seine krummen Wege zu verfolgen, bis er sich selbst als Ankläger, Betrüger, Lügner und Mörder entlarvte. Siehe Offenbarung 12,10; Johannes 8,44. Als Mörder [des Sohnes Gottes] verlor Satan endgültig die Zuneigung der Wesen im Universum, die Gott treu geblieben waren. Durch den Kreuzestod Christi wurde dem Betrüger die Maske vom Gesicht gerissen.
      Brief 16, 1892.

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    • Satans Taktik aufgedeckt, 6. Januar

      Wie bist du vom Himmel gefallen, du hell leuchtender Morgenstern [lateinisch: Luzifer]!Zu Boden wurdest du geschmettert, du Welteroberer! Jesaja 14,12 (Hfa).

      Mit Verachtung wies [Satan] die Begründungen und dringenden Bitten der treuen Engel zurück und brandmarkte sie als irregeleitete Sklaven ... Nie wieder würde er den Vorrang Christi anerkennen. Er war entschlossen, die von ihm beanspruchte Ehre zu fordern und den Befehl über alle zu übernehmen, die seine Anhänger werden wollten.Allen denen, die in seine Reihen eintreten würden, versprach er eine neue, bessere Herrschaft, unter der sie Freiheit genießen sollten. Eine große Zahl von Engeln bekundete die Absicht, seine Führung anzuerkennen ..

      Noch bedrängten die treuen Engel ihn und seine Anhänger, sich Gott zu unterwerfen. Sie führten ihm die unabwendbaren Folgen einer Ablehnung vor Augen: Der Schöpfer würde ihren Einfluss zunichte machen und ihre aufrührerische Verwegenheit streng bestrafen ...
      Viele waren geneigt, diesen Rat zu beachten, ihre Unzufriedenheit zu bedauern und um die Gunst des Vaters und des Sohnes nachzusuchen. Aber Luzifer hatte schon eine andere Täuschung bereit. Der mächtige Empörer behauptete jetzt, dass die Engel, die sich ihm angeschlossen hatten, zu weit gegangen seien, als dass eine Umkehr noch möglich wäre.Er kenne das göttliche Gesetz und wisse, Gott werde ihnen nicht vergeben ... Ihm und seinen Anhängern bliebe nur, ihre Freiheit zu behaupten und die Rechte mit Gewalt zu gewinnen, die man ihnen freiwillig nicht zugestand.

      Für Satan traf es zu, dass er schon zu weit gegangen war, aber nicht für jene, die durch seine Täuschungen verführt worden waren ... Aber Liebe zu [Satan], Stolz und der Wunsch nach unbegrenzter Freiheit gewannen die Oberhand. Sie wiesen die Angebote der göttlichen Liebe und Gnade zurück .

      Gott konnte nur Mittel anwenden, die mit Wahrheit und Gerechtigkeit vereinbar waren. Was Gott nicht konnte, war jedoch Satan möglich: Schmeichelei und Täuschung zu gebrauchen ... Deshalb gestattete es Gott, dass Satan die Art seiner Ansprüche offenbaren konnte und die Auswirkungen der von ihm vorgeschlagenen Änderungen des göttlichen Gesetzes zeigen konnte.Sein eigenes Werk musste ihn verdammen. Satan hatte von Beginn an behauptet, kein Rebell zu sein. Das gesamte Weltall musste den Betrüger ohne Maske sehen.

      Selbst nach der Verstoßung aus dem Himmel vernichtete die unendliche Weisheit Satan nicht. Gott ist nur ein Dienst in Liebe angenehm, darum muss die Treue seiner Geschöpfe auf der Überzeugung von seiner Gerechtigkeit und Güte beruhen.
      Patriarchen und Propheten 16-18

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    • Unsere Entscheidungen bestimmen unser Schicksal, 7. Januar

      Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg — und läuft geradewegs in den Tod. Sprüche 16,25 (Hfa).

      Die Prinzipien des Charakters Gottes wurden den Engeln als Grundlage ihrer Erziehung ständig vor Augen gehalten. Diese Prinzipien sind Güte, Barmherzigkeit und Liebe. Siehe 2.Mose 34,6. Alle, die eine Vertrauensstellung innehaben und über Macht und Einfluss verfügen, sollen selbstverständliche Erkenntnisse beachten und gerne annehmen. Sie sollen Gottes Prinzipien anerkennen und alle, die Gott dienen, durch die Darstellung der Wahrheit, Gerechtigkeit und Güte [Gottes] davon überzeugen, dass sie die einzige Macht sind, die angewandt werden soll. Zwang darf niemals zum Tragen kommen ...

      Diese Prinzipien sollen auch die Grundlage der Erziehung in jeder Institution auf der Erde sein. Die Regeln, die Gott uns gab, sollen in jeder Gemeinde beachtet und respektiert werden. Gott hat das angeordnet. Siehe Matthäus 28,20.Seine Art der Regierung soll geistig-moralisch sein. Nichts darf mit Zwang geschehen. Die Wahrheit soll die beherrschende Macht sein. Jeder Dienst soll freiwillig und aus Liebe zu Gott erfolgen. Alle, die mit einer einflussreichen Stellung geehrt wurden, sollen Gott darstellen, denn in ihrem Amt handeln sie an Gottes Stelle ..

      Satans Darstellungen der Regierung Gottes und seine Verteidigung seiner Anhänger waren eine ständige Anklage gegen Gott. Dabei gab es keinen Grund zum Murren und Klagen! Und doch erlaubte Gott Satan, seine Theorien in die Praxis umzusetzen. Er hätte Satan und seine Sympathisanten so einfach behandeln können, wie man eine Murmel aufhebt und auf die Erde wirft. Doch dadurch hätte er einen Präzedenzfall jener Gewalt gegen Menschen geschaffen, die heute so reichlich in den Zwangs-Prinzipien in unserer Welt sichtbar wird. Die Prinzipien Gottes gehören nicht in diese Kategorie. Jegliche Gewaltanwendung findet sich ausschließlich dort, wo Satan regiert. Gott wird nie mit solchen Mitteln arbeiten. Er bietet nicht die geringste Ermutigung für einen Menschen, sich wie ein Gott über einen anderen zu erheben und ihm geistige oder körperliche Leiden zuzufügen. Dieses Prinzip ist voll und ganz eine Erfindung Satans ..

      Im Rat des Himmels wurde beschlossen, nach Prinzipien zu handeln, die Satans Macht nicht sofort zerstören würden, denn es war Gottes Absicht, die Dinge auf eine Grundlage zu stellen, die die ewige Sicherheit [des Universums vor weiteren Rebellionen] gewährleistete ... Gottes Ordnung musste sich im deutlichen Kontrast zu jener neuen Ordnung zeigen, die Satan entwarf. Die zerstörerischen Prinzipien der Herrschaft Satans mussten offenbar werden. Im Gegensatz dazu sollten die Grundsätze der Gerechtigkeit, wie sie im Gesetz Gottes ausgedrückt werden, als unwandelbar, ewig und vollkommen erwiesen werden.
      Manuskript 57, 1896; Manuscript Releases XVIII, 360.361.

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    • An den Früchten erkennbar, 8. Januar

      Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Matthäus 7,20.

      Wenn diejenigen, die im Dienst Gottes stehen, zu Anklagen Zuflucht nehmen, benutzen sie satanische Prinzipien, um den Teufel auszutreiben. Das wird niemals wirken! Vielmehr wird Satan wirken!Er wirkt am menschlichen Verstand durch seine verkehrten Prinzipien. Sie werden von Menschen übernommen, die vorgeben, Gottes Herrschaft treu ergeben zu sein. Woran können wir erkennen, dass sie in Wirklichkeit untreu und unloyal sind? „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Matthäus 7,20.

      Der Herr sah voraus, wie Satan seine Macht einsetzen würde, und stellte ihm die Wahrheit als Kontrast zur Lüge vor Augen. Im Verlauf der Auseinandersetzung war Satan immer wieder bereit, sich überzeugen zu lassen und seinen Irrtum einzugestehen. Aber dann warfen ihm jene, die er verführt hatte, vor, er würde sie im Stich lassen. Was sollte er tun — sich Gott unterordnen oder den Weg der Täuschung weitergehen? Er entschied sich, die Wahrheit zu verleugnen und nahm Zuflucht zu Falschaussagen und Betrug.Und Gott gestattete Satan, damit fortzufahren und seine Prinzipien zu demonstrieren.

      Gott konnte sich behaupten, und er zog die ungefallenen Welten und das himmlische Universum auf seine Seite, aber um einen schrecklichen Preis. Sein einzigartiger Sohn wurde als Opfer preisgegeben. Jesus Christus offenbarte einen Charakter, der gänzlich dem Wesen Satans widersprach. Wie der Hohepriester sein prächtiges Amtsgewand ablegte und seinen Opferdienst im weißen Leinenkleid eines gewöhnlichen Priesters versah, so entäußerte sich Christus, nahm die Gestalt eines Sklaven an und brachte das Sündenopfer dar (siehe Philipper 2,6-8), wobei er selbst der Priester und das Opfer war.

      Indem Satan den Herrscher des Universums ermorden ließ, durchkreuzte er allerdings seine eigenen Absichten. Der Tod des Gottessohnes machte Satans Tod unausweichlich. Satan durfte so lange weitermachen, bis seine Herrschaftsweise den ungefallenen Welten und dem himmlischen Universum deutlich wurde. Als er das Blut des Gottessohnes vergoss, verscherzte er sich sämtliche Sympathien und wurde von allen als das erkannt, was er wirklich war: ein Lügner, Dieb und Mörder. Siehe Johannes 8,44.

      Gott weiß, dass dieselbe Handlungsweise auf der ganzen Welt verbreitet ist.Männer und Frauen kommen an Weggabelungen und müssen wählen: rechts oder links? Tausende schlüpfen in ein Gewand, das sie für eine undurchdringliche Tarnung halten, und entscheiden sich für das Unrecht ...Gott zwingt niemanden, er lässt allen die freie Wahl. Doch er sagt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Matthäus 7,20. Der Herr wird niemand als klug bezeichnen, der nicht zwischen einem Baum, der stachlige Beeren trägt, und einem, der Oliven trägt, unterscheiden kann.
      Manuskript 57, 1896; Manuscript Releases XVIII, 361-363.

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    • Betet den Schöpfer und Erlöser an, 9. Januar

      Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.Matthäus 4,10.

      Wer Gott gehorcht, der wird gesegnet. Gott verspricht, dass er deine Kinder, Ländereien und alle Werke deiner Hände segnen wird. Siehe 5.Mose 28,2-4.12. Meinst du, Satan würde das ohne einen Kampf um die Vorherrschaft zulassen? Der Feind wirkt heute genauso scharfsinnig und entschlossen auf das Denken ein, wie er es damals bei Adam und Eva tat.Menschen sammeln sich unter Satans Standarte, und er umzingelt sie mit seiner Macht. Doch wer erkennt, dass Gottes Gesetz in seinem Wesen unveränderlich ist, wird sich für die Seite Christi entscheiden. Wenn Gott eine einzige Vorschrift seines Gesetzes hätte ändern können, um der gefallenen Menschheit entgegenzukommen, wäre es für Christus unnötig gewesen, auf die Erde zu kommen und [für uns] zu sterben.

      Starb Christus etwa, um die ganze Menschheit statt des wahren Gottes Götzen anbeten zu lassen, wo doch das Gebot sagt: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“? (Matthäus 4,10, vergleiche 5.Mose 6,13). Der Herr machte „Himmel und Erde ... und ruhte am siebenten Tage ...und heiligte ihn.“ 2.Mose 20,11. Er gab ihn dir, damit er als Gottes Gedenktag beachtet wird, eine Erinnerung, dass der lebendige Gott die Himmel über uns und die Erde unter unseren Füßen erschaffen hat. Er machte die hohen Bäume und kleidete die Blumen farbig ein. Dann schuf der Herr des Himmels die Menschen und gab ihnen den Sabbat. Wozu? Es war ein Geschenk an alle Nachkommen Adams. Hätten sie immer das vierte Gebot gehalten, hätte es in dieser Welt niemals einen ungläubigen Menschen gegeben, denn es bezeugt, dass „der HERR Himmel und Erde gemacht [hat] und das Meer und alles, was darinnen ist.“ V. 11 .

      Er hält seine Hände über seine geschaffenen Werke. Wunderst du dich darüber, dass der Teufel das Gesetz Gottes wirkungslos machen möchte, den Maßstab des Charakters Gottes? Es wird auch der Maßstab im Gericht sein (siehe Jakobus 2,10-12), wenn alle Bücher geöffnet werden und jeder Mensch nach seinen Taten beurteilt wird. Siehe Offenbarung 20,12. Und die Namen sind — wie hat er gesagt? — „in (meine) beiden Handflächen eingezeichnet“.Jesaja 49,16 (EB). Die Male der Kreuzigung haben sie dort eingegraben. Die Menschen sind Gottes Eigentum — durch die Schöpfung und durch die Erlösung.

      Was geben wir Satan, wenn wir seiner Auffassung zustimmen, dass Gottes Gesetz abgeschafft werden muss? Wir geben dem ganzen erschaffenen Universum einen fehlbaren Gott — einen Gott, der ein Gesetz erließ, das so fehlerhaft war, dass er es wieder wegnehmen musste. Das ist alles, was Satan will. Können wir es uns wirklich leisten, für eine andere Seite als die Seite Gottes zu arbeiten?
      Manuskript 10, 1894; Sermons and Talks I, 232-235.

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