Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

    • Unsere Aufgabe ist die Verkündigung der dreifachen Engelsbotschaft, 9. Dezember

      Rufe laut aus voller Kehle, halte nicht zurück, erhebe deine Stimme wie eine Trompete, verkünde meinem Volk seine Untreue und dem Hause Jakob seine Sünden. Jesaja 58,1 (Bruns).

      Der letzte große Konflikt wird nur kurz, aber schrecklich sein. Alte Auseinandersetzungen werden wieder aufleben und neue aufkommen. Die letzte Warnung muss der Welt übermittelt werden. Es liegt gegenwärtig [1899] eine besondere Vollmacht in der Verkündigung der Wahrheit für diese Zeit, aber wie lange wird das anhalten? [Leider] nur kurz. Wenn wir jemals eine Krise hatten, dann jetzt.

      Wir sollen entschlossene Anstrengungen unternehmen, um die Botschaft für diese Zeit auffällig vor die Menschen zu bringen. [Das Werk des] dritten Engels soll mit großer Vollmacht vorangehen. Niemand sollte dieses Werk ignorieren oder als unwichtig betrachten. Die Wahrheit muss der Welt verkündet werden, damit sie das Licht sehen. Das ist unsere Aufgabe. Die Erkenntnis, die wir über die Botschaft des dritten Engels [gewonnen] haben, ist richtig. Das „Malzeichen des Tieres“ (Offenbarung 14,9) ist genau das, was wir verkündigt haben.Allerdings wird jetzt noch nicht alles verstanden, was damit zusammenhängt, und es wird auch erst dann verstanden werden, wenn die Buchrolle [vollständig] geöffnet wird. Siehe Offenbarung 5,5; 8,1. Dennoch muss ein wichtiges Werk in unserer Welt getan werden. Der Herr befiehlt seinen Dienern: „Ruf, so laut du kannst! Lass deine Stimme erklingen, mächtig wie eine Posaune! Halte meinem Volk seine Vergehen vor, zähl den Nachkommen Jakobs ihre Sünden auf!“ Jesaja 58,1 (Hfa).

      Wir sollen kein Bündnis mit der Welt eingehen in der Annahme, wir könnten dadurch mehr erreichen. Wenn jemand im Weg steht und den Fortschritt des Werkes in den von Gott gewiesenen Bahnen behindert, wird er Gott missgefallen. Keine Linie unserer Glaubenslehren, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind, soll abgeschwächt werden. Wir haben die alten Marksteine der Wahrheit, wir haben unsere Erfahrung und Pflicht. Wir sollen unsere Prinzipien standhaft verteidigen im vollen Angesicht der Welt.

      Es ist nötig, dass Mitarbeiter ausgebildet werden, die das lebendige Wort Gottes allen Völkern, Sprachen und Stämmen eröffnen. Siehe Offenbarung 14,6.Menschen jeglicher Herkunft, mit aller Art von Fähigkeiten und verschiedenen Gaben sollen in ihrer von Gott gegebenen Rüstung dastehen (siehe Epheser 6,13-17) und harmonisch für ein gemeinsames Ergebnis zusammenarbeiten.Sie sollen sich darin vereinen, die Wahrheit allen Nationen und Völkern zu bringen, wobei jeder Mitarbeiter [Mann wie Frau] seine ganz besondere Aufgabe erfüllt. Es gibt ein weites Betätigungsfeld. Alle müssen in ihren Plänen und Entscheidungen das Ergebnis bedenken. Alles soll nach dem Plan Gottes vorangehen. Der ganze Leib [der Gemeinde] muss passend zusammengefügt sein (siehe Epheser 4,16), damit jedes Glied die Absichten dessen fördert, der sein Leben für die Welt hingab.
      Manuskript 3, 1899.

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    • Gott will uns ein neues Herz geben, 10. Dezember

      [Gott spricht:] „Ich will euch ein anderes Herz und einen neuen Geist geben. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.“ Hesekiel 36,26 (Hfa).

      Die Wahrheiten des Wortes Gottes sind keine bloßen Ansichten, sondern Aussagen des Allerhöchsten. Jeder, der diese Wahrheiten in sein Leben übernimmt, wird im vollen Sinne „eine neue Kreatur“. 2.Korinther 5,17.Dabei bekommt der Mensch keine neuen geistigen Kräfte, doch die Finsternis, die den Verstand durch Unwissenheit und Sünde verdunkelt hat, wird beseitigt.

      Die Worte „Ich will euch ein neues Herz geben“ (Hesekiel 36,26) bedeuten: „Ich will euch ein neues Denken geben.“ Die Veränderung des Herzens ist immer mit einer klaren Wahrnehmung der christlichen Pflichten und mit einem Verständnis der Wahrheit verbunden. Unsere Sicht der Wahrheit wird in gleichem Maße klarer werden, wie wir das Wort Gottes verstehen. Ein Mensch, der der Bibel seine ungeteilte Aufmerksamkeit zuwendet und dabei betet, wird ein klares Verständnis und ein ausgewogenes Urteilsvermögen bekommen, als hätte er oder sie durch die Hinwendung zu Gott einen höheren Intelligenzgrad erreicht ... Wir sind auf die Bibel angewiesen, wenn wir wissen wollen, wie die Geschichte unserer Welt begonnen hat, wie Adam und Eva geschaffen wurden und wie sie in Sünde fielen. Wenn wir das Wort Gottes wegnehmen, sind wir auf Fabeln und Vermutungen angewiesen. Und wer Irrtümer für wahr hält, dessen Denkfähigkeit wird unter Garantie abnehmen.Wir brauchen den authentischen Bericht vom Ursprung der Erde (siehe 1.Mose 1), vom Fall des „schirmenden Cherubs“ [Satans; siehe Hesekiel 28,12-19] und vom Eintritt der Sünde in unsere Welt. Siehe 1.Mose 3. Ohne die Bibel würden wir von falschen Theorien verwirrt ... Christen können stets die Gemeinschaft mit Gott pflegen, wo sie auch sind. Und sie dürfen sich der Klugheit einer geheiligten Wissenschaft erfreuen. Ihre Denkfähigkeit kann gestärkt werden wie damals bei Daniel. Siehe Daniel 1,20 .

      Der Verstand, in dem der Irrtum sich einmal festgesetzt hatte, kann sich niemals frei in Richtung Wahrheit entfalten, auch nicht nach [gründlicher] Erforschung. Die alten Theorien werden ihren Platz behaupten. Das Verständnis über Dinge, die wahr, erhebend und heiligend sind, wird verwirrt sein. Abergläubische Ideen werden das Denken beeinflussen und sich mit dem Wahren mischen. Solche Ansichten haben immer einen herabziehenden Einfluss. Das christliche Wissen besitzt seine eigene Prägung mit maßloser Überlegenheit in allem, was die Vorbereitung auf das zukünftige, unvergängliche Leben betrifft. Das unterscheidet den gläubigen Bibelleser von dem Skeptiker oder dem Anhänger heidnischer Philosophie .

      In den Städten und verschiedenen Ländern unserer Welt wird es auch unter Ungläubigen einen „Überrest“ geben, der das gesegnete Wort Gottes wertschätzen und den Heiland annehmen wird. Siehe Jesaja 10,21 (EB).Christus wird Männern und Frauen die Macht geben, Gottes Söhne und Töchter zu werden. Siehe Johannes 1,12;
      Manuskript 42, 1904.


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    • Gottes Volk soll nicht verborgen bleiben, 11. Dezember

      [Jesus sagte:] „Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“Matthäus 5,14 (Hfa).

      Daniel war ein Staatsmann in Babylon ... Durch seinen zuverlässigen Dienst zeigte er den Babyloniern, dass sein Gott ein lebendiger Gott war — nicht nur eine Statue, wie sie sie verehrten. Gott wollte ihnen deutlich machen, dass es über dem König von Babylon noch einen höheren Herrscher gab (siehe Daniel 2,47) — den Gott, den die hebräischen Jugendlichen anbeteten. Sie erhöhten Gott. Sie wussten, dass sie die Grundsätze der Wahrheit ausleben sollten und deshalb weigerten sie sich, das Fleisch von der Tafel des Königs zu essen und den Wein aus seinem königlichen Weinkeller zu trinken. Siehe Daniel 1,8. Ihr Verzicht auf den vorgeschriebenen Speiseplan führte dazu, dass sie sich bald in jeder Hinsicht äußerlich von den anderen Jugendlichen unterschieden, die ihrer Esslust nachgaben. Siehe V. 15.

      Da gab es viele, die [spöttische] Bemerkungen machten, doch diese Jugendlichen waren auch in kleinen Dingen treu. Und sie sahen weit besser aus als die Jugendlichen, die am Tisch des Königs saßen. Ihre einfache Kost (siehe V. 12) hielt ihre Köpfe klar. Sie waren auf ihre Studien besser vorbereitet, denn sie kannten das Völlegefühl nicht, das durch den Verzehr üppiger Speisen verursacht wird. Sie waren auch körperlich besser für schwere Arbeit gerüstet, weil sie nie krank waren. Mit klarem Verstand konnten sie hart denken und arbeiten. Indem sie Gott gehorchten, taten sie genau das, was das Denken und das Gedächtnis stärkt. Gott beabsichtigte, dass Daniel und seine Gefährten mit den großen Männern von Babylon in enge Verbindung kamen, damit sie die Religion der Hebräer kennen lernten und wussten, dass Gott über alle Reiche herrscht .

      Ebenso beabsichtigt der Herr, dass Siebenten-Tags-Adventisten ihn bezeugen. Sie sollen sich nicht vor der Welt verbergen. Sie sollen „in der Welt sein“, aber „nicht von der Welt“ (Johannes 17,11.14.16), also sich in ihrer Verhaltensweise von der Welt unterscheiden. Sie sollen ihren reinen Charakter zeigen, damit die Welt erkennen kann, dass die Wahrheit, an die sie glauben und die sie gewissenhaft ausleben, sie in ihrem Verhalten ehrlich macht. Wer mit ihnen in Kontakt kommt, soll erkennen, dass sie durch die Wahrheit, an die sie glauben, geheiligt werden und die Wahrheit, angenommen und ausgelebt, sie zu Söhnen und Töchtern Gottes macht, zu Kindern des himmlischen Königs, Mitgliedern der königlichen Familie — zuverlässig, treu, ehrlich und aufrichtig in den kleinen wie in den großen Dingen des Lebens .

      Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist wert, gut getan zu werden. Lasst uns in den kleinsten Pflichten so treu sein wie bei den Aufgaben, die die größten Opfer erfordern. Wer Daniels Beispiel folgt und nicht nur die Wahrheit bekennt, sondern sie auch auslebt und nach den Grundsätzen der Selbstbeherrschung handelt, dem wird der Herr dieselbe Unterstützung [und Förderung] geben wie damals Daniel.
      Manuskript 47, 1898.

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    • „Wann wird das geschehen?“, 12. Dezember

      Als [Jesus] auf den Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen ...: „Sage uns, wann wird das [die Zerstörung des Tempels] geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“ Matthäus 24,3.

      Christus warnte seine Jünger vor der Zerstörung Jerusalems und des Tempels. Siehe Matthäus 24,1.2. Dieses Ereignis wurde [bereits] von Daniel vorausgesagt. Siehe Daniel 9,26. Die Opfergaben waren nun ohne Wert, denn die Symbole waren durch das eine große Opfer zur Realität geworden ... Als Christus von der Zerstörung Jerusalems sprach, reichten seine prophetischen Worte über dieses Ereignis hinaus zur letzten Katastrophe, die am Jüngsten Tag geschehen wird. Dann wird sich der Herr aufmachen, um die Welt für ihre Bosheit zu bestrafen, wenn die Erde das vergossene Blut und die Getöteten nicht mehr länger zudeckt. Das ganze Kapitel [Matthäus 24] ist eine Warnung an alle, die die letzten Szenen dieser Weltgeschichte erleben.

      An seine Jünger gewandt sagte Christus: „Lasst euch von keinem Menschen täuschen und verführen! Denn manche werden von sich behaupten: ‚Ich bin Christus!‘ Und viele werden sich von solchen Betrügern irreführen lassen.“ Matthäus 24,4.5 (Hfa). Viele falschen Erlöser werden aufstehen, behaupten Wunder zu tun und erklären, dass die Zeit zur Befreiung der jüdischen Nation gekommen sei. Sie werden viele irreführen. Diese Worte haben sich erfüllt. In der Zeit zwischen dem Tod Christi und der Belagerung Jerusalems traten viele falsche Messiasse auf. Doch diese Warnung gilt darüber hinaus auch allen, die in unserem Zeitalter leben. Dieselben Täuschungen, die vor der Zerstörung Jerusalems betrieben wurden, werden wieder geschehen. Dieselben Ereignisse, die bei der Eroberung der Stadt Jerusalem passierten, werden wieder stattfinden ... Vor der Zerstörung Jerusalems kämpften Menschen um die Oberherrschaft. Kaiser wurden ermordet. Rechtmäßige Thronfolger wurden erschlagen ..
      Durch die Apostel gab Gott dem jüdischen Volk eine letzte Chance zur Umkehr. Er manifestierte sich durch seine Zeugen, in ihrer Verhaftung, ihrem Verhör und ihrer Einkerkerung. Und trotzdem sprachen ihre Richter das Todesurteil über sie aus ... So wird es wieder geschehen. Die Siebenten-Tags-Adventisten werden den Kampf um den [wahren] Ruhetag führen, der auf den siebenten Wochentag fällt ... Christus sagte seinen Jüngern, dass sie den Gerichten übergeben werden. Siehe Matthäus 10,17. Sie sollten sich aber keine Sorgen darüber machen, wie sie die Wahrheit verteidigen könnten, denn er werde ihnen die richtigen Worte eingeben und Weisheit verleihen, der all ihre Gegner nicht widersprechen oder widerstehen können. Siehe V. 19.20 ...

      Magier und Zauberer, die für sich beanspruchten Wunderkräfte zu besitzen, zogen die Leute an sich in die Einsamkeit der Berge. Doch diese Vorhersage (siehe Matthäus 24,24.26) wurde auch für die Endzeit gegeben. Dieses Zeichen ist als ein Zeichen für die Wiederkunft Christi gegeben. Gruppen, von Satan inspiriert, werden sich bilden, um andere zu täuschen und irrezuführen.
      Manuskript 78, 1897.

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    • Wir sind Soldaten des Herrn, 13. Dezember

      Denn ich [Paulus] denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Römer 8,18 (EB).

      Niemand, der in Kriegszeiten in eine Armee eintritt, wird darauf hoffen, es bequem zu haben, seine Wünsche erfüllt zu bekommen und eine gemütliche und bereichernde Zeit zu erleben. Jeder weiß, dass Bedrängnisse und Entbehrungen die Verpflichtungen sind. So lange der Krieg dauert, werden sie karge Nahrung haben und häufig knappe Rationen, lange ermüdende Märsche am Tag in der Hitze der brennenden Sonne, Übernachtungen unter freiem Himmel, wobei sie Regengüssen und kaltem Frost ausgesetzt sind. Sie riskieren ihre Gesundheit und auch das Leben, weil sie Zielscheiben des Feindes sind.

      Das Leben des Christen lässt sich mit dem Leben eines Soldaten vergleichen und es bietet keine Anreize durch Bequemlichkeit und Befriedigung der Selbstsucht. Die Ansicht, dass Christen keine Konflikte oder Prüfungen erleben und alle zeitlichen Annehmlichkeiten, sogar den Luxus des Lebens genießen können, ist eine Farce. Das christliche Leben ist ein Kampf und ein Vormarsch, der Ausdauer erfordert. Eine schwere Arbeit muss getan werden. Es erweist sich oft als tödlich für das Christsein jener, die mit falschen Vorstellungen von einem leichten, angenehmen Leben in die Reihen Christi treten und Prüfungen erleben. Gott bietet seine Belohnung keinem Menschen an, dessen Leben in dieser Welt aus der Befriedigung des Ichs und des Vergnügens besteht .

      Wer unter dem blutgetränkten Banner des Fürsten Immanuel dient (siehe Matthäus 1,23), von dem wird erwartet, eine schwierige Aufgabe zu erfüllen, die jede von Gott geschenkte Kraft beansprucht. Sie werden schmerzhafte Prüfungen um Christi willen zu erdulden haben. Sie werden herzzerreißende Konflikte durchmachen, doch wenn sie treue Soldaten sind, werden sie mit Paulus sagen: „Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.“ 2.Korinther 4,17 ...

      Eine Armee würde schnell alle Kampfmoral einbüßen, wenn sie nicht lernt, die Befehle des Anführers zu befolgen. Jeder Soldat muss mit anderen gemeinsam handeln. Einheit ist Stärke und ohne Einheit sind alle Anstrengungen umsonst. Wenn Soldaten auch noch so hervorragende Fähigkeiten haben, kann man sich doch nicht auf sie verlassen, wenn sie sich das Recht herausnehmen, unabhängig von ihren Kameraden zu handeln.Solche Alleingänge können im Dienst Christi nicht geduldet werden ..

      Wer lieber allein handelt, ist kein guter Soldat. Solche Menschen haben eine Krümmung in ihrem Charakter, die gerade gebogen werden muss. Sie mögen sich für gewissenhaft halten, aber sie tun die Werke Christi nicht. Sie können keinen wirkungsvollen Dienst leisten. Die Art ihrer Arbeit wird eher auseinander treiben, während Christus doch darum gebetet hat, dass seine Jünger eins sein mögen, wie er mit dem Vater eins war. Siehe Johannes 17,22.23.
      Brief 62, 1886.


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    • Das Siegel Gottes ist der Sabbat, 14. Dezember

      Ich bin der Herr, euer Gott. Lebt in meinen Ordnungen und ... und tut sie. Und heiligt meine Sabbate, damit sie zum (Bundes-)Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr, euer Gott bin. Hesekiel 20,19.20 (EB).

      Der Sabbat wurde der ganzen Menschheit als Gedenktag an das Schöpfungswerk Gottes gegeben. Siehe 2.Mose 20,8.11; Jesaja 56,6. Der große Jahwe [„Ich bin“] setzte den Sabbattag ein und heiligte ihn, als er die Grundlagen der Erde geschaffen hatte, die ganze Welt in sein schönes Gewand hüllte und alle wundervollen Dinge auf dem Land und im Meer machte ... Gott heiligte und segnete den Tag, an dem er von seinen wunderbaren Werken ruhte. Siehe 1.Mose 2,1-3. Und dieser Sabbat, von Gott geheiligt, sollte als ständiges Bundeszeichen gehalten werden. Siehe 2.Mose 31,13.16.17. Er war ein Denkmal, das durch alle Zeitalter hindurch bestehen sollte bis zum Ende der Weltgeschichte .

      Während ihres Aufenthaltes in Ägypten hatten die Israeliten so lange vom Götzendienst gehört und erlebt, wie er praktiziert wurde, dass sie zum großen Teil das Wissen über Gott und sein Gesetz verloren; ebenso wie ihr Empfinden für die Bedeutung und Heiligkeit des Sabbats. Das Gesetz wurde ein zweites Mal verkündet, um diese Dinge in ihre Erinnerung zu rufen. In Gottes Lebensregeln wurde die praktische Religion für die gesamte Menschheit definiert. Siehe Prediger 12,13 .

      Manche meinen, der Sabbat wäre nur den Juden gegeben worden, doch das hat Gott nie gesagt. Er übergab den Sabbat seinem Volk Israel als heiliges Vermächtnis, doch die Tatsache, dass er als Ort der Gesetzesverkündigung die Wüste Sinai wählte und nicht das Land Palästina, zeigt, dass es für alle Menschen gelten sollte. Das Gesetz der Zehn Gebote ist so alt wie die Schöpfung. Deshalb hat die Einrichtung des Sabbats auch keine engere Beziehung zu den Juden als zu allen anderen Menschen. Gott hat die Beachtung des Sabbats für alle Völker zur Pflicht gemacht. [Jesus] sagte deutlich: „Gott hat den Sabbat für den Menschen geschaffen“. Markus 2,27 (GNB). Wer bei diesem Thema in der Gefahr steht, sich täuschen zu lassen, sollte lieber auf Gottes Wort hören als auf die Versicherungen von Menschen .

      Jeder Mensch wird auf die Probe gestellt wie damals Adam und Eva in Eden.So wie der Baum der Erkenntnis mitten in den Garten Eden gepflanzt wurde (siehe 1.Mose 2,9), so steht das Sabbatgebot mitten in den Zehn Geboten. Über die Frucht vom Baum der Erkenntnis sagte Gott: „Du sollst nicht (davon) essen, (sonst) musst du ... sterben.“ V. 17. Über den Sabbat sagte Gott: Ihr sollt ihn nicht verunreinigen, sondern heilig halten. Siehe 2.Mose 20,8.10; Hesekiel 22,8... So wie am Baum der Erkenntnis Adams Gehorsam geprüft wurde, so ist das vierte Gebot der Test, den Gott eingerichtet hat, um die Treue seines Volkes zu prüfen. Die Erfahrung Adams soll uns eine Warnung bis ans Ende der Zeit sein.Sie warnt uns, nichts aus dem Mund von Sterblichen oder von Engeln anzunehmen, was „den kleinsten Buchstaben ... vom Gesetz“ Gottes wegnimmt.Matthäus 5,18.
      The Review and Herald, 30. August 1898.


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    • Wer der gegenwärtigen Wahrheit glaubt, muss stark im Herrn sein, 15. Dezember

      Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Epheser 6,10.

      Echtes Christentum wird immer vorwärts streben und wird überall Feindschaft wecken, wo es vorhanden ist. Wer pflichtbewusst lebt, die Forderungen Gottes und die Boshaftigkeit der Sünde bezeugt und über das kommende Gericht spricht, wird als Störenfried bezeichnet. Jene, deren Zeugnis Befürchtungen weckt, verletzen den Stolz und erregen Widerstand.Der Hass des Bösen gegen das Gute existiert heute genauso wie zur Zeit Christi, als die Menschenmenge schrie: „Weg mit diesem Jesus! Lass Barabbas frei!“ Lukas 23,18 (Hfa). Einige haben Interesse, an jeder [Spiel-]Art des Bösen festzuhalten. Das Böse hat seit jeher gegen das Gute gekämpft. Und da wir wissen, dass die Auseinandersetzung mit dem Fürsten der Finsternis beständig tobt und unerbittlich sein muss, sollen wir im Kampf vereint sein. Hört auf, gegen Leute eures eigenen Glaubens zu kämpfen. Niemand sollte Satan bei seinem Werk helfen. Es gibt genug, was wir in anderer Richtung tun können.

      Das erste Ereignis, das in der Bibel nach dem Sündenfall berichtet wird, ist die Verfolgung Abels. Siehe 1.Mose 4. Und das letzte Thema in der biblischen Prophetie ist die Verfolgung jener, die sich weigern das „Malzeichen des Tieres“ anzunehmen. Siehe Offenbarung 13,15-17. Wir [die USA] sollten das letzte Volk auf Erden sein, das auch nur im geringsten Maß den Geist der Verfolgung gegen jene duldet, die Gottes Botschaft in die Welt tragen .

      Eine passive Frömmigkeit wird dieser Zeit nicht gerecht. Passivität sollte sich dort äußern, wo sie nötig ist: in Geduld, Freundlichkeit und Enthaltsamkeit [oder: Selbstbeherrschung]. Wir müssen aber der Welt eine entschiedene Warnungsbotschaft bringen. Der „Friede-Fürst“ (Jesaja 9,5) kündigte an: „Ich bin nicht gekommen, Frieden (auf die Erde) zu bringen, sondern das Schwert.“ Matthäus 10,34. Das Böse muss angegriffen werden. Lüge und Irrtum müssen in ihrem wahren Charakter aufgezeigt und als Sünde getadelt werden. Das Zeugnis aller, die an die Wahrheit glauben, muss einstimmig sein. All eure kleinen Meinungsunterschiede, die einen Kampfgeist unter den Gläubigen wecken, sind Satans Mittel, um unser Denken von der großen und furchtbaren Angelegenheit abzulenken, die vor uns steht .

      Wer bekennt die besonderen Wahrheiten für diese Zeit zu glauben, muss bekehrt und durch die Wahrheit geheiligt sein. Als Christen wurde uns die heilige Wahrheit anvertraut und wir dürfen sie nicht draußen in den „Vorhöfen“ unseres Lebens belassen, sondern müssen sie ins „innere Heiligtum“ unserer Seele bringen. Dann wird die Gemeinde durch und durch göttliche Vitalität besitzen ... Eine Frage wird alles durchdringen: Wer kommt der Christusähnlichkeit am nächsten? Wer tut das meiste, um Menschen für die Gerechtigkeit zu gewinnen? Wenn das das Streben aller Gläubigen ist, hat das Streiten ein Ende und das Gebet Christi [um Einheit; siehe Johannes 17,21-23] ist erhört.
      Brief 25, 1892.

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    • Die biblischen Berichte über Vergangenes sind auch heute wichtig, 16. Dezember

      Gott hatte [die Propheten] wissen lassen, dass diese Botschaft nicht ihnen selbst galt, sondern euch.Nun ist sie euch verkündigt worden und zwar von den Männern, die euch das Evangelium gebracht haben.Gott hatte sie dazu mit dem Heiligen Geist ausgerüstet.1.Petrus 1,12 (Hfa).

      Wir sind niemals aus Gottes Gedanken abwesend. Er ist unsere Freude und unser Heil. Jeder der alten Propheten sprach weniger für seine Zeit als vielmehr für unsere, sodass ihre Aussagen uns gelten. Siehe 1.Petrus 1,12; 1.Korinther 10,11. Die Bibel ist unser Lehrbuch gewesen und das ist gut so, denn sie ist Gottes wahrer Rat und der Dirigent aller heiligen Einflüsse, die die Welt seit ihrer Erschaffung besessen hat. Wir haben den ermutigenden Bericht, dass „Henoch mit Gott wandelte“. 1.Mose 5,22.Wenn Henoch mit Gott wandelte, in jenem entarteten Zeitalter kurz vor der Zerstörung der Welt durch die Sintflut, dann können wir daraus Mut schöpfen und uns von seinem Beispiel anregen lassen. Wir brauchen nicht von der Welt verunreinigt werden, sondern können inmitten ihrer verderbenden Einflüsse und Tendenzen mit Gott wandeln. Wir können die Gesinnung Christi haben.Siehe Philipper 2,5.

      „Henoch, der siebente von Adam an“, hat schon damals die Wiederkunft des Herrn vorhergesagt. Siehe Judas 14.Dieses große Ereignis wurde ihm in einer Vision gezeigt.Und Abel „redet noch, obwohl er gestorben ist“, vom Blut Christi, das allein unsere Gaben und Opfer vollkommen machen kann. Hebräer 11,4. Die Bibel hat alle ihre Schätze für diese letzte Generation angehäuft und zusammengefasst. Alle großen Ereignisse und feierlichen Transaktionen [im Heiligtumsdienst] der alttestamentlichen Geschichte haben sich und werden sich in der Gemeinde der Endzeit wiederholen. Da ist Mose, der immer noch spricht und uns die Bereitschaft zum Verzicht lehrt, weil er selbst lieber aus dem Lebensbuch gestrichen werden wollte als sein Volk, damit es gerettet werde. Siehe 2.Mose 32,31.32. David führt die Fürbitte der Gemeinde für die Rettung von Menschen auf der ganzen Welt an. Siehe Psalm 86,9; 98,2.3. Die Propheten bezeugen immer noch die Leiden Christi und die Herrlichkeit, die danach folgen sollte. Siehe 1.Petrus 1,11. Die ganzen gesammelten Wahrheiten werden uns als gültig dargestellt, damit wir von ihren Lehren bereichert werden. Wir stehen unter dem Einfluss des Ganzen.

      Was für Menschen sollten wir sein, denen all diese reiche Einsicht als Erbe geschenkt wurde? Wenn wir die Einflüsse der Vergangenheit mit dem neuen und vermehrten Licht der Gegenwart vereinen, wird die entstehende Kraft allen gegeben, die dem Licht folgen. Ihr Glaube wird wachsen und sich in der gegenwärtigen Zeit als wirksam erweisen, eine Energie und eine sehr viel größere Ernsthaftigkeit erwecken, sowie eine vollständige Abhängigkeit von Gott, damit seine Macht die Welt wieder erfüllt und er das Licht der „Sonne der Gerechtigkeit“ (Maleachi 3,20) bis an die Enden der Erde schickt. Gott wird diese Welt in den letzten Tagen in dem Maße beschenken, wie die Gottlosigkeit anwächst, wenn sein Volk sein kostbares Geschenk in Anspruch nimmt und alle seine Interessen mit ihm verbindet.
      Brief 74, 1897.


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    • Wir sollen die letzte Warnungsbotschaft an die Welt geben, 17. Dezember

      [Jesus sagte:] „Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.“ Matthäus 24,13.14 (EB).

      In dieser Prüfungszeit reicht es nicht aus, ein bloß verstandesmäßiges Wissen der Wahrheit zu besitzen. Herzensarbeit muss getan werden ... Der Herr kann keinen Mitarbeiter gebrauchen, in dessen Erfahrung es keine echte Bekehrung gibt ... Werkzeuge Gottes passen nicht mit satanischen Werkzeugen zusammen. Während so viele sagen: „Wer ist der Herr, dass ich ihm gehorchen muss?“ (2.Mose 5,2, Hfa), während überall mangelnder Glaube an Gott herrscht, sollen jene, die das Werk der dritten Engelsbotschaft repräsentieren, wie bekehrte Menschen handeln ... Ich hoffe, dass wir die Freude erleben, dass ein Werk geschieht, das frei von Selbstsucht ist und das die Missionsarbeit schnell voranbringt ..

      Wenn es je eine Zeit in der Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten gab, in der sie aufstehen und leuchten sollten, dann ist das jetzt. Keine Stimme soll zurückgehalten werden, um die dreifache Engelsbotschaft zu verkündigen.Keiner sollte aus Furcht, weltliches Ansehen zu verlieren, einen einzigen Lichtstrahl verbergen, der von der Quelle allen Lichtes kommt. Es erfordert moralisches Rückgrat das Werk Gottes in der Endzeit zu tun, aber wir sollen uns dabei nicht von menschlicher Klugheit leiten lassen. Die Wahrheit sollte uns alles bedeuten. Wer sich in der Welt einen Namen machen möchte, der soll mit der Welt gehen. Die große Auseinandersetzung steht uns unmittelbar bevor, bei der jeder Flagge zeigen muss. Die ganze Christenheit wird daran beteiligt sein. Täglich, ja stündlich müssen wir von den Grundsätzen des Wortes Gottes bewegt werden. Das eigene Ich muss durch die Prinzipien der Gerechtigkeit, der Gnade und Liebe Gottes geheiligt werden. Bei jeder Unsicherheit solltest du beten und dich ernsthaft fragen: Ist das der Weg des Herrn? Mit der [aufgeschlagenen] Bibel vor dir berate dich mit Gott, was du nach seinem Willen tun sollst. Heilige Prinzipien sind im Wort Gottes offenbart. Die Quelle aller wahren Weisheit findet man im Kreuz von Golgatha.

      Überall entdecken wir mehr und mehr Beweise dafür, dass die Botschaft, die wir von Gott empfangen haben, tatsächlich die letzte Warnungsbotschaft an die Kirchen der Welt ist. Doch ein Jahr nach dem anderen vergeht und die Kirchen sind immer noch nicht gewarnt. Ich bin angewiesen worden, mit meinen Brüdern und Schwestern zu sprechen und sie zu fragen: „Sind wir uns bewusst, dass wir das vernachlässigen?“ Mir ist eine Botschaft nach der anderen für unsere Leiter gegeben worden, die sie ermutigte, überall dort mit der Arbeit zu beginnen, wo sich Türen öffnen. Wenn Arbeiter ans Werk gingen, würde der Herr ihre eigenen Seelen segnen und ihrem Bemühen Frucht schenken. Wenn die Menschen die Gründe für unseren Glauben erfahren, werden sie interessiert werden und sich bekehren. Heute sind viele wichtige Orte offen für jene, die sich für das Seelenheil anderer einsetzen.
      Brief 94, 1909.


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    • Wer sich nicht Gott weiht, wird ein Werkzeug Satans, 18. Dezember

      Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen. Daniel 12,10 (EB).

      Die Welt ist ein Theater. Die Schauspieler, die Bewohner unserer Welt, bereiten sich darauf vor, ihre Rolle im letzten großen Drama zu spielen. Siehe 1.Korinther 4,9. Gott hat man aus den Augen verloren. Es gibt keine einheitliche Absicht, mit Ausnahme von Zusammenschlüssen zu Parteien, um ihre Zwecke zu erreichen. Gott betrachtet das alles. Seine Absichten mit den rebellischen Untertanen werden sich erfüllen. Die Welt ist nicht Menschenhänden ausgeliefert worden, auch wenn Gott zulässt, dass eine Zeit lang die Elemente der Verwirrung und Unordnung die Oberhand haben. Eine Macht von unten ... arbeitet mit aller Täuschung der Ungerechtigkeit an allen, die sich in geheimen Gesellschaften vereinen. Wer der Leidenschaft zum Bündnis nachgibt, unterstützt die Pläne des Feindes. Entsprechende Wirkungen werden der Ursache folgen.

      Die Übertretungen haben beinahe die Grenze erreicht. Überall auf der Welt herrscht Verwirrung und schon bald werden die Menschen von Schrecken ergriffen werden. Das Ende ist sehr nahe. Wir, die wir die Wahrheit kennen, sollten uns auf das vorbereiten, was schon bald als überwältigende Überraschung über die Welt hereinbrechen wird .

      Die Bösen haben Satan als ihren Führer gewählt. Unter seiner Herrschaft werden die wunderbaren Fähigkeiten des Denkens zur Herstellung von Werkzeugen der Zerstörung benutzt. Gott hat dem menschlichen Verstand große Macht verliehen, eine Macht, die zeigen kann, dass der Schöpfer den Menschen die Fähigkeit gegeben hat, ein großes Werk gegen den Feind aller Gerechtigkeit zu verrichten, eine Macht zu zeigen, dass Siege im Kampf gegen das Böse errungen werden können .

      Doch wenn Menschen, denen Gott Fähigkeiten anvertraut hat, sich in die Hände des Feindes begeben, werden sie zu einer zerstörerischen Macht. Wenn jemand Gott nicht zum Ersten, Letzten und zum Besten in allem macht, wenn er sich nicht ihm übergibt, um seine Absichten auszuführen, dann tritt Satan auf den Plan und benutzt den Verstand für seine Zwecke, der — gottgeweiht — viel Gutes geleistet hätte. Siehe Römer 6,13.19. Unter Satans Anleitung tun sie ein böses Werk mit großer und meisterlicher Kraft. Gott beabsichtigte, dass sie auf einer erhabenen Ebene handeln sollten, sein Denken nachvollziehen können und so eine Bildung erwerben, die sie befähigt, Werke der Gerechtigkeit zu wirken. Doch sie kennen eine solche Bildung nicht. Sie sind hilflos. Ihre Verstandeskräfte führen sie nicht auf den rechten Weg, weil sie unter der Kontrolle des Feindes stehen.

      Der Weg zur Heiligkeit und zum Himmel führt über den Weg des Gehorsams.„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16 (Hfa).
      Brief 141, 1902.


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    • Lasst uns auf der Seite Christi stehen, 19. Dezember

      [Jesus sagte:] „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Matthäus 11,29.30.

      Alle, die für den Meister arbeiten möchten, müssen das Joch Christi auf sich nehmen. Diese Unterordnung schließt Selbstaufopferung und völlige Hingabe des Körpers, der Seele und des Geistes ein. Wenn sie von Christus lernen, von seiner Sanftmut und Demut, werden sie entdecken, dass sein „Joch sanft und seine Last leicht“ ist. Matthäus 11,29.30. Sie werden in seinem Dienst nicht müde werden ... Alle sollten Gott bitten und werden von ihm Weisheit erhalten (siehe Jakobus 1,5), um sein Werk mit der Unterstützung des Heiligen Geistes durchzuführen .

      Zeit ist kostbar. Das Schicksal von Menschen steht auf dem Spiel. Zu einem unendlich hohen Preis wurde ein Rettungsweg [für sie] geschaffen. Siehe 1.Petrus 1,18.19. Soll das große Opfer vergeblich sein, das Christus gebracht hat? Soll die Erde ganz und gar von Satans Werkzeugen kontrolliert werden?Die Rettung von Seelen hängt von der Hingabe und der Aktivität der Gemeinde Gottes ab. Der Herr ruft alle, die an ihn glauben, auf, seine Mitarbeiter zu sein.Solange sie leben, sollten sie nicht meinen, ihre Aufgabe wäre erfüllt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Christus sagt: „Es ist geschehen!“ (Offenbarung 16,17), wird sein Werk für die Rettung von Menschen nicht abnehmen, sondern an Bedeutung zunehmen.

      Die Gnade Gottes zeigt sich in seiner großen Geduld. Er hält seine Gerichte zurück und wartet, bis die Warnungsbotschaft an alle ergangen ist. Siehe Matthäus 24,14. Viele haben die prüfenden Wahrheiten für diese Zeit noch gar nicht gehört. Der letzte Gnadenruf muss noch vollständiger in unserer Welt erschallen ..

      Der schreckliche Zustand unserer heutigen Welt kann andeuten, dass der Tod Christi anscheinend beinahe vergeblich gewesen ist und Satan triumphiert hat. Die große Mehrheit der Bewohner der Erde gehört zum Reich Satans ...Christus hat sein Reich noch nicht aufgerichtet. „Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan [unterworfen] ist.“ Hebräer 2,8.

      Doch wir sind nicht getäuscht worden. Trotz des anscheinenden Triumphs Satans auf der Erde führt Christus seinen Vermittlungsdienst im himmlischen Heiligtum weiter. Siehe Hebräer 8,1.2 ... Wenn wir sehen, wie sich die Vorhersagen erfüllen, sollte unser Vertrauen in den endgültigen Sieg des Reiches Christi wachsen. Wir sollen die uns verordnete Arbeit mutig anpacken.

      Lasst uns durch den Wohlgeruch unserer Sprache und den Adel unseres Charakters deutlich machen, dass wir in der großen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse auf der Seite Christi stehen. Lasst uns unser Vertrauen in den Triumph des Kreuzes von Golgatha äußern. Alle unsere Gemeindeglieder sollten sich dafür entscheiden, dass Wahrheit und Gerechtigkeit in ihrem Leben verdeutlicht werden. Manuskript 57, 1903.


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    • Lasst uns auf der Seite Christi stehen, 19. Dezember

      [Jesus sagte:] „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Matthäus 11,29.30.

      Alle, die für den Meister arbeiten möchten, müssen das Joch Christi auf sich nehmen. Diese Unterordnung schließt Selbstaufopferung und völlige Hingabe des Körpers, der Seele und des Geistes ein. Wenn sie von Christus lernen, von seiner Sanftmut und Demut, werden sie entdecken, dass sein „Joch sanft und seine Last leicht“ ist. Matthäus 11,29.30. Sie werden in seinem Dienst nicht müde werden ... Alle sollten Gott bitten und werden von ihm Weisheit erhalten (siehe Jakobus 1,5), um sein Werk mit der Unterstützung des Heiligen Geistes durchzuführen .

      Zeit ist kostbar. Das Schicksal von Menschen steht auf dem Spiel. Zu einem unendlich hohen Preis wurde ein Rettungsweg [für sie] geschaffen. Siehe 1.Petrus 1,18.19. Soll das große Opfer vergeblich sein, das Christus gebracht hat? Soll die Erde ganz und gar von Satans Werkzeugen kontrolliert werden?Die Rettung von Seelen hängt von der Hingabe und der Aktivität der Gemeinde Gottes ab. Der Herr ruft alle, die an ihn glauben, auf, seine Mitarbeiter zu sein.Solange sie leben, sollten sie nicht meinen, ihre Aufgabe wäre erfüllt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Christus sagt: „Es ist geschehen!“ (Offenbarung 16,17), wird sein Werk für die Rettung von Menschen nicht abnehmen, sondern an Bedeutung zunehmen.

      Die Gnade Gottes zeigt sich in seiner großen Geduld. Er hält seine Gerichte zurück und wartet, bis die Warnungsbotschaft an alle ergangen ist. Siehe Matthäus 24,14. Viele haben die prüfenden Wahrheiten für diese Zeit noch gar nicht gehört. Der letzte Gnadenruf muss noch vollständiger in unserer Welt erschallen .

      Der schreckliche Zustand unserer heutigen Welt kann andeuten, dass der Tod Christi anscheinend beinahe vergeblich gewesen ist und Satan triumphiert hat. Die große Mehrheit der Bewohner der Erde gehört zum Reich Satans ...Christus hat sein Reich noch nicht aufgerichtet. „Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan [unterworfen] ist.“ Hebräer 2,8.

      Doch wir sind nicht getäuscht worden. Trotz des anscheinenden Triumphs Satans auf der Erde führt Christus seinen Vermittlungsdienst im himmlischen Heiligtum weiter. Siehe Hebräer 8,1.2 ... Wenn wir sehen, wie sich die Vorhersagen erfüllen, sollte unser Vertrauen in den endgültigen Sieg des Reiches Christi wachsen. Wir sollen die uns verordnete Arbeit mutig anpacken.

      Lasst uns durch den Wohlgeruch unserer Sprache und den Adel unseres Charakters deutlich machen, dass wir in der großen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse auf der Seite Christi stehen. Lasst uns unser Vertrauen in den Triumph des Kreuzes von Golgatha äußern. Alle unsere Gemeindeglieder sollten sich dafür entscheiden, dass Wahrheit und Gerechtigkeit in ihrem Leben verdeutlicht werden.
      Manuskript 57, 1903.

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    • Wir sind Mitarbeiter Gottes, 20. Dezember

      Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. 1.Korinther 3,9.

      In der Geschichte der Gemeinde wird es nie eine Zeit geben, in der Gottes Mitarbeiter die Hände in den Schoß legen und sich zurücklehnen können mit dem Gedanken: „Es ist Friede und Sicherheit“. „Dann kommt plötzliches Verderben über sie.“ 1.Thessalonicher 5,3 (Zürcher). Alles mag vorangehen und offensichtlich gelingen, doch Satan ist hellwach und studiert [die Situation] und berät mit seinen bösen Engeln eine neue Angriffsmethode, mit der er Erfolg haben kann. Die Auseinandersetzung wird von Satans Seite aus immer härter werden, denn er wird von einer Kraft von unten beseelt.

      Wenn das Werk des Volkes Gottes mit geheiligter, unwiderstehlicher Energie vorangetrieben wird, bewegt von einer Macht vom Thron Gottes, wird der Standard der Gerechtigkeit Christi in der Gemeinde aufgerichtet, dann wird die große Auseinandersetzung immer stärker und entschlossener werden. Ein Verstand wird gegen den anderen gestellt, Pläne gegen Pläne, Prinzipien des Himmels gegen Satans Grundsätze. Die Wahrheit in ihren unterschiedlichen Stufen wird mit dem Irrtum kämpfen, der seine Erscheinungsformen ständig verändert und vermehrt, um, „wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen“. Matthäus 24,24 (EB) .

      Es besteht jetzt die Gefahr, dass wir die wichtigen Wahrheiten aus dem Blickfeld verlieren, die sich auf diese Zeitperiode beziehen, und nach Dingen suchen, die neu, seltsam und anziehend sind. Viele weigern sich eine Zurechtweisung anzunehmen, wenn sie vom Geist Gottes durch seine erwählten Werkzeuge ermahnt werden. Eine Wurzel der Bitterkeit wird in ihre Herzen gepflanzt [ein Groll] gegen die Diener des Herrn, die schwere, unangenehme Lasten tragen ... Sie haben nicht die moralische Kraft, die Dinge zu tun, die ihnen nützen würden. Sie sehen keine Notwendigkeit für Veränderungen und so weisen sie die Worte des Herrn zurück und hassen den Einen, der sie im Tor ermahnt. Siehe 5.Mose 16,18. Die Weigerung, auf die Ratschläge zu hören, die der Herr ihnen sendet, räumt Satan jeden Vorteil ein, sie zu den bittersten Feinden derer zu machen, die ihnen die Wahrheit gesagt haben.

      Wir müssen unsere Arbeit ernsthaft betreiben. Wir dürfen nicht wie jemand [mit der Faust] kämpfen, „der in die Luft schlägt“. 1.Korinther 9,26. Der Predigtdienst, die [evangelistische] Verkündigung und die Verlagsarbeit brauchen Menschen wie Kaleb, die etwas tun und wagen (siehe Richter 14,10-13; 15,13-17), Menschen, deren Augen klar sind, die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden, deren Ohren geweiht sind, um die Worte des treuen Wächters [Gott] zu verstehen. Der Geist vom Thron Gottes wird sich mitten in einer entarteten Christenheit bemerkbar machen, in einer korrupten Welt, die kurz davor steht, von den Strafgerichten verzehrt zu werden, die ein [durch Sünden] beleidigter Gott lange aufgeschoben hat.
      Manuskript 92, 1897; Testimonies to Ministers and Gospel Workers 406-408.


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    • Verkündigt die alte Evangeliumslehre, 21. Dezember

      „Ändert euch und euer Leben! Wendet euch Gott zu!“ forderte Petrus sie auf. „Lasst euch auf den Namen Jesu Christi taufen, damit euch Gott eure Sünden vergibt und ihr den Heiligen Geist empfangt.“ Apostelgeschichte 2,38 (Hfa).

      Meine Seele ist belastet, weil ich weiß, was uns bevorsteht. Alle denkbaren Täuschungen werden denen aufgedrängt, die keine tägliche, lebendige Verbindung mit Gott haben. Satans Engel wissen Böses zu tun und werden etwas erschaffen, das einige für fortschrittliche Erkenntnisse halten und als neu und wunderbar verkünden. In gewisser Hinsicht mag diese Botschaft wahr sein, aber sie ist mit menschlichen Erfindungen durchsetzt und wird menschliche Gebote als Glaubenslehre verbreiten ... Vieles, was anscheinend gut ist, muss unter Gebet sorgfältig untersucht werden, denn das sind bestechende Täuschungen des Feindes, um Menschen auf einen Weg zu lenken, der so dicht neben dem Weg der Wahrheit liegt, dass er davon kaum zu unterscheiden ist .

      Neuartige Verhältnisse sind im Predigtamt aufgekommen. Es besteht der Wunsch, sich ein Beispiel an anderen Kirchen zu nehmen; Schlichtheit und Demut sind beinahe unbekannt. Die jungen Prediger wollen originell sein und neue Ideen und Arbeitspläne einführen. Einige veranstalten Erweckungsversammlungen und führen auf diese Weise viele Leute in die Gemeinde. Doch wo sind die Neubekehrten, wenn die Erregung vorüber ist?Reue und Sündenbekenntnis sind nicht zu sehen. Der Sünder wird dazu gedrängt, an Christus zu glauben und ihn anzunehmen, ohne auf das vergangene Leben mit Sünden und Rebellion Bezug zu nehmen. Das [selbstsüchtige] Herz ist nicht zerbrochen, die Seele ist nicht zerknirscht. Die angeblich Bekehrten sind nicht auf den Felsen gefallen, auf Jesus Christus.Siehe Lukas 20,18 ... Der Herr möchte, dass seine Diener heute die alte Evangeliumslehre predigen. Dazu gehören Trauer über die [eigene] Sünde, Reue [Umkehr] und das Bekenntnis [der Sünden] ... Man muss mit Sündern arbeiten, ausdauernd, ernst und weise, bis sie erkennen, dass sie das Gesetz Gottes übertreten haben und Gott gegenüber bereuen und dem Herrn Jesus Christus vertrauen .

      Mitarbeiter [im Predigtdienst] sollten es nicht als Tugend betrachten, abseits zu stehen, weil sie nicht alle untergeordneten Punkte im selben Licht sehen.Wenn sie sich in den grundlegenden Wahrheiten einig sind, sollten sie keine Meinungsverschiedenheiten über unwichtige Dinge austragen. Sich mit schwierigen Fragen zu beschäftigen, die letztlich keine wichtigen Konsequenzen haben, führt dazu, das Denken von den Wahrheiten abzulenken, die für die Erlösung von Seelen lebenswichtig sind ... Ungläubige sind kritisch und suchen eine Ausrede zu fabrizieren, wenn sie die Wahrheit, „wie sie in Jesus ist“ (Epheser 4,21, EB), nicht annehmen. Wo solche Meinungsverschiedenheiten unter uns bestehen, werden die Außenstehenden sagen: „Es ist früh genug, dasselbe zu glauben wie ihr, wenn ihr euch darüber einig werdet, was die Wahrheit ist.“ Dadurch ziehen die Gottlosen einen Vorteil aus den Spaltungen und Auseinandersetzungen, die unter Christen herrschen.Manuskript 82, 1894; The Review and Herald, 4. November 1965.

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    • Seid vorsichtig, „neues Licht“ anzunehmen, 22. Dezember

      Wir haben uns keineswegs auf geschickt erfundene Märchen gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen wird. 2.Petrus 1,16 (GNB).

      Wir sollen um göttliche Erleuchtung bitten und gleichzeitig vorsichtig sein, alles anzunehmen, was als „neues Licht“ bezeichnet wird ... Mir ist gezeigt worden, dass es die Absicht des Feindes ist, das Denken auf verborgene oder unwichtige Punkte zu lenken, die nicht völlig offenbart oder nicht wichtig zur Erlösung sind .

      Wir müssen die Prinzipien der dritten Engelsbotschaft klar und deutlich hervortreten lassen. Die großen Säulen unseres Glaubens werden jeder Belastung standhalten, die man ihnen auflegen kann. Unsere Prediger müssen damit aufhören ihre Steckenpferde zu reiten und zu meinen, andere müssen einen Punkt genauso sehen wie sie, sonst könnten sie nicht gerettet werden.Weg mit diesem Egoismus! Unsere große Aufgabe besteht darin, Menschen für Christus zu gewinnen ..

      Das Volk Gottes wird eine Zeit der Trübsal durchleben, doch wir sollten das den Gläubigen nicht ständig vor Augen halten und sie damit zum Stehen bringen [wie Pferde durch die Zügel], sodass sie eine Trübsalzeit im Voraus haben. Es wird eine Zeit der Sichtung unter Gottes Volk geben, doch das ist nicht die Wahrheit, die wir jetzt in die Gemeinden tragen sollen. Die Sichtung wird das Ergebnis der Ablehnung der dargestellten Wahrheit sein.

      Die Prediger sollten nicht meinen, sie hätten einige besonders fortschrittliche Ansichten und wenn die anderen sie nicht übernähmen, würden sie ausgesiebt und dann würde die Gemeinde sich erheben und vorangehen und aufwärts zum Sieg [eilen]. Satans Ziel wird erreicht, wenn die Leute Christus vorausrennen und ein Werk tun, das er ihnen niemals aufgetragen hat, aber auch dadurch, dass sie im Zustand Laodizeas bleiben, das heißt, lauwarm sind, sich reich und mit allen Gütern ausgestattet fühlen und meinen, nichts zu brauchen. Siehe Offenbarung 3,15-17. Beide Gruppen sind gleichermaßen Stolpersteine.

      Einige eifrige Leute, die vor allem nach Originalität streben und dafür alle Energien einsetzen, haben einen schwerwiegenden Fehler gemacht, indem sie versuchten, etwas Überraschendes, Wunderbares, Faszinierendes vor die Leute zu bringen — etwas, von dem sie meinen, dass andere es nicht begreifen können. Doch oft wissen sie nicht einmal selbst, wovon sie reden .

      Manche sind von Natur aus streitlustig ... Sie möchten gerne Streitgespräche anfangen und gerne für ihre besonderen Ansichten kämpfen. Doch sie sollten das beiseite schieben, denn es fördert die christlichen Tugenden nicht. Arbeitet mit aller Kraft darauf hin, das Gebet Christi zu beantworten, dass seine Jünger „eins seien, wie“ er mit dem Vater „eins ist“. Johannes 17,21.22.
      Manuskript 82, 1894; The Review and Herald, 4./11. November 1965.


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      Beitrag von Stofi ()

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    • Jeden Tag siegen...

      Nicht nur glauben, sondern den Willen des Vaters tun!, 23. Dezember

      [Jesus sagte:] „Nicht, wer mich dauernd ‚Herr‘ nennt, wird in Gottes Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“ Matthäus 7,21 (Hfa).

      Heiligkeit heißt, dem Gesetz Gottes vollkommen gehorsam zu sein, jedem „Du sollst“ und „Du sollst nicht“. Wer dieses Gesetz nicht beachtet und es durch seine ungeheiligten Aktionen niederreißt, rebelliert gegen Gott und kann unmöglich heilig sein ...
      Tun jene wirklich die Werke Christi, die kühn behaupten sie wären geheiligt?Führen sie den Leuten das Gesetz vor Augen, das Gott am Berg Sinai gab? Sie erklären, sie hätten die Macht Gottes, doch die Schrift erklärt: „‚Nach dem Gesetz und Zeugnis!‘ Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht haben.“ Jesaja 8,20 (unrev. Luther) .

      Eine andere Lehre, die verkündigt werden wird, besagt: Alles, was wir tun müssen, ist an Christus zu glauben; zu glauben, dass er unsere Sünden vergeben hat und dass wir nie mehr sündigen können, nachdem wir Vergebung empfangen haben. Das ist eine Falle Satans. Es stimmt, dass wir an Christus glauben müssen. Er ist unsere einzige Hoffnung auf Erlösung. Doch es stimmt genauso, dass wir täglich unsere persönliche Erlösung im Glauben ausarbeiten müssen, nicht anmaßend, sondern „mit Furcht und Zittern“ [d.h.in Demut; Philipper 2,12; vergleiche 2 Ko 7,15]. Wir sollen jede Kraft unseres Seins in seinen Dienst stellen und nachdem wir unser Bestes getan haben, sollen wir uns immer noch als „unnütze Knechte“ betrachten. Lukas 17,10.Göttliche Macht wird sich mit unseren Anstrengungen vereinen, und wenn wir uns im Vertrauen an Gott klammern, wird Christus uns seine Weisheit und seine Gerechtigkeit verleihen. Siehe 1.Korinther 1,30. Durch seine Gnade werden wir befähigt, auf einem sicheren Fundament aufzubauen.

      Es ist nicht Gottes Absicht, dass wir im Glaubensleben Zwerge bleiben. Er wünscht sich, dass wir ständig „in der Gnade und der Erkenntnis“ der Wahrheit wachsen. 2.Petrus 3,18. Er möchte, dass wir in der Lage sind, heute eine bessere Arbeit für ihn zu leisten als gestern. Er hat den Himmel voller Segnungen für uns bereit und er wünscht sich, dass wir diese Segnungen in Anspruch nehmen ... und Gott als seine gehorsamen Nachfolger verherrlichen.

      Indem wir Schritt für Schritt in der Erkenntnis unseres Herrn vorankommen, dürfen wir nicht damit rechnen, dass der Weg frei von Hindernissen ist. So gewiss wir danach streben, dem Herrn zu dienen, so gewiss wird Satan jede mögliche Anstrengung unternehmen, um unseren Untergang zu erwirken. Doch die Hilfe ist bei dem Mächtigen zu finden und er wird jedem seiner sich abmühenden Kinder, das ihn vertrauensvoll um Gnade bittet, die benötigte Hilfe zuteil werden lassen. Siehe Hebräer 4,16. Wir haben einen allmächtigen Erlöser, der in seinem Menschsein gesiegt hat. Wir sollen vorangehen in dem Werk, im Namen Jesu Christi zu überwinden. In seiner Stärke, die wir im Vertrauen beanspruchen, werden wir den Sieg über die Sünde erlangen. Siehe 1.Korinther 15,57;
      Manuskript 27, 1886.

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    • Der Heilige Geist hilft, Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden, 24. Dezember

      Denn wir haben euch die Frohe Botschaft nicht nur mit Worten nahe gebracht, sondern in Kraft, im Heiligen Geist und erfüllt von starker Glaubenszuversicht. 1.Thessalonicher 1,5 (Bruns).

      Die Wahrheit, wie sie in Jesus ist, erweckt das Gewissen und verwandelt das Denken, denn sie wird zum Herzen vom Heiligen Geist begleitet. Ohne die Erleuchtung des Geistes Gottes können wir Wahrheit nicht vom Irrtum unterscheiden und werden den meisterhaften Verführungen und Täuschungen zum Opfer fallen, die Satan über die Welt bringen wird. Wir sind kurz vor dem Abschluss der Auseinandersetzung zwischen dem Fürsten des Lichtes und dem Fürsten der Finsternis und bald werden die Täuschungen des Feindes unseren Glauben prüfen, damit sich herausstellt, welcher Art er ist ..

      Obwohl Satan darauf hinarbeitet, die Erde und insbesondere die Menschen mit Finsternis zu bedecken, wird der Herr seine bekehrende Kraft manifestieren. Ein Werk soll auf der Erde geschehen, das der Ausgießung des Heiligen Geistes zur Zeit der Apostel ähnlich ist, als sie den gekreuzigten Jesus verkündigten. Siehe Apostelgeschichte 2,22-24.37.41. Viele werden dann an einem Tag bekehrt, denn die Botschaft wird in Vollmacht verkündet. Dann wird man sagen können: „Unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist.“ 1.Thessalonicher 1,5 (EB)... Das Wirken des Geistes ist unermesslich groß. Aus dieser Quelle bekommt der Mitarbeiter Gottes seine Kraft und Wirksamkeit. Siehe Apostelgeschichte 1,8. Der Heilige Geist ist der Beistand und Tröster, die persönliche Gegenwart Christi bei den [gläubigen] Menschen. Siehe Johannes 14,16-18. Jeder, der in einfachem, kindlichem Vertrauen zu Christus aufblickt, wird durch den Geist Gottes „Teilhaber der göttlichen Natur“. 2.Petrus 1,4 (EB). Wenn Christen von ihm geleitet werden, können sie wissen, dass sie „in Christus [vor Gott] vollkommen dargestellt“ werden. Kolosser 1,28 (EB). So wie Christus, der das „Haupt über alles“ ist (Epheser 1,22), [damals] am Pfingsttag verherrlicht wurde, so wird er erneut bei der abschließenden Evangeliumsverkündigung verherrlicht werden. Dann wird er ein Volk vorbereiten, in der letzten Prüfung, im abschließenden Konflikt der großen Auseinandersetzung bestehen zu können ...

      Das Volk Gottes soll aus seiner engen Verflechtung mit Weltmenschen und Übeltätern herausgerufen werden, um im Kampf für den Herrn gegen die Mächte der Finsternis zu stehen. Wenn die Erde von der Herrlichkeit Gottes erleuchtet wird (siehe Offenbarung 18,1), werden wir ein Werk erleben, das ähnlich ist wie das Werk der Jünger, die vom Heiligen Geist erfüllt die Macht des auferstandenen Erlösers verkündeten. Siehe Apostelgeschichte 2,33-36.[Nachdem] das Licht des Himmels den verdunkelten Verstand all jener durchdrungen hatte, die von den Feinden Christi betrogen worden waren, konnten sie die falschen Darstellungen über ihn verwerfen, denn durch das Wirken des Heiligen Geistes sahen sie ihn nun „erhöht zum Fürsten und Heiland, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu geben“.Apostelgeschichte 5,31.
      Manuskript 143, 1901.


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    • Der Todeserlass gegen Gottes Volk, 25. Dezember

      Die Schreiben wurden gesandt durch die Läufer in alle Länder des Königs, man solle vertilgen, töten und umbringen alle Juden, Jung und Alt, Kinder und Frauen, auf einen Tag. Ester 3,13.

      Satan wird die Entrüstung der abgefallenen Christenheit gegen die demütigen „Übrigen“ lenken, die sich gewissenhaft weigern, falsche Bräuche und Traditionen anzunehmen. Siehe Offenbarung 12,17 ... Die Kirchen werden sich mit den weltlichen Mächten zusammentun und sie werden den Kirchen die Macht verleihen, das Recht der Menschen zu zerstören, [Gott] gemäß seinem Wort anzubeten. Das Gesetz, das sich in naher Zukunft gegen Gottes Volk richten wird, ähnelt in mancher Hinsicht dem Erlass des [Königs] Ahasveros gegen die Juden in der Zeit Esters. Siehe Ester 3,13. Das persische Gesetz war der Feindschaft Hamans gegen [den treuen Juden] Mardochai entsprungen. Siehe V. 5.6 ... Die Entscheidung des Königs gegen die Juden beruhte auf der Vorspiegelung falscher Tatsachen, auf der falschen Darstellung dieses besonderen Volkes durch Haman. Siehe V. 8.9. Satan stiftete sie zu diesem Vorgehen an, weil er diejenigen ausrotten wollte, die das Wissen über den wahren Gott bewahrten .

      Die Geschichte wiederholt sich. Dasselbe Meisterhirn, das früher gegen die treuen Gläubigen Pläne schmiedete, ist jetzt am Werk, um die Kontrolle über die gefallenen Kirchen zu erringen. Durch sie will er dann alle verurteilen und töten, die den falschen Sabbat nicht heiligen wollen. „Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ Epheser 6,12. Doch wenn Gottes Volk sein Vertrauen auf ihn setzt und sich im Glauben auf seine Macht verlässt, werden die Vorhaben Satans in unserer Zeit genauso ungewöhnlich scheitern wie in den Tagen Mardochais.

      Ein Gesetz wird erlassen, dass alle, die das „Malzeichen des Tieres“ nicht annehmen, weder „kaufen noch verkaufen“ dürfen und schließlich werden sie zum Tode verurteilt. Siehe Offenbarung 13,15-17. Doch die Heiligen Gottes nehmen dieses Zeichen nicht an. Der Prophet [Johannes] hat die gesehen, „die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens“. Sie standen am „gläsernen Meer“, hielten „Gottes Harfen und sangen das Lied des Mose ... und das Lied des Lammes“. Offenbarung 15,2.3 .

      Paulus schreibt: „Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden.“ Römer 12,18 (EB). Aber es gibt einen Punkt, an dem es unmöglich ist, Einheit und Harmonie zu bewahren, ohne seine Grundsätze zu opfern.Dann wird die Trennung zur absoluten Pflicht. Die Gesetze der Nationen sollen respektiert werden, wenn sie nicht den Gesetzen Gottes widersprechen. Doch wenn es dabei einen Konflikt gibt, wird jeder treue Nachfolger Jesu sagen, wie damals Petrus, als man ihm befahl nie mehr im Namen Jesu zu lehren: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Apostelgeschichte 5,28.29.
      Manuskript 51, 1899.

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    • Alle Offenbarungen der Bibel stammen von Jesus Christus, 26. Dezember

      Keine Voraussage in den Heiligen Schriften darf eigenwillig gedeutet werden; sie ist ja auch nicht durch menschlichen Willen entstanden. Die Propheten sind vom Geist Gottes ergriffen worden und haben verkündet, was Gott ihnen aufgetragen hatte. 2.Petrus 1,20.21 (GNB).

      Die ganze Bibel ist eine Offenbarung, denn alle Offenbarungen, die Menschen empfangen, stammen von Christus und haben ihren Mittelpunkt in ihm. Gott hat durch seinen Sohn zu uns geredet (siehe Hebräer 1,2), dem wir durch die Schöpfung und durch die Erlösung gehören. Siehe 1.Korinther 6,19.20. Christus kam zu Johannes, der auf die Insel Patmos verbannt war, und gab ihm die Wahrheit für diese letzte Zeit und zeigte ihm, „was in Kürze [wörtlich: Schnelligkeit] geschehen soll“. Offenbarung 1,1.6. Jesus Christus ist der große Treuhänder der göttlichen Offenbarung. Durch ihn haben wir das Wissen über das, was wir in den abschließenden Szenen der Weltgeschichte erwarten sollen ..

      Johannes, der geliebte Jünger (siehe Johannes 13,23), wurde erwählt, um diese Offenbarung zu empfangen. Er war der letzte Überlebende der ersten erwählten Jünger. Er nimmt im Zeitalter des Neuen Testaments die gleiche Ehrenstellung ein wie der Prophet Daniel im Zeitalter des Alten Testaments.Die Belehrungen, die Johannes übermittelt wurden, waren so wichtig, dass Christus selbst vom Himmel kam, um sie seinem Diener zu überbringen. Siehe Offenbarung 1,12-16. Er beauftragte ihn, sie an die Gemeinden zu senden.Siehe V. 11. Diese Belehrungen sollen der Gegenstand unseres sorgfältigen Studiums unter Gebet sein, denn wir leben in einer Zeit, in der Personen, die nicht vom Heiligen Geist belehrt wurden (siehe Johannes 16,13), falsche Theorien aufbringen werden ..

      Nachdem die [prophetische] Zeit [im Jahr 1844] verstrichen war, vertraute Gott seinen treuen Nachfolgern die kostbaren Prinzipien der gegenwärtigen Wahrheit an ... Wer diese Erfahrungen selbst gemacht hat, soll felsenfest zu den Prinzipien stehen, die uns zu Siebenten-Tags-Adventisten gemacht haben ... Die Personen, die beim Aufbau unseres Werkes auf der Grundlage der biblischer Wahrheit mitgeholfen haben, die die Wegmarken kennen, die uns den richtigen Weg gewiesen haben, sollen als Mitarbeiter von höchstem Wert geschätzt werden. Sie können aus persönlicher Erfahrung über die Wahrheiten sprechen, die ihnen anvertraut wurden. Diese Mitarbeiter sollen nicht zulassen, dass ihr Glaube in den Unglauben verwandelt wird. Sie dürfen nicht erlauben, dass das Banner des dritten Engels (siehe Offenbarung 14,9-12) aus ihren Händen genommen wird. Sie sollen „die volle Gewissheit der Hoffnung bis ans Ende“ festhalten. Hebräer 6,11.

      Der Herr hat erklärt, dass die Geschichte der Vergangenheit genau erzählt werden soll, wenn wir das abschließende Werk beginnen. Jede Wahrheit, die er für die Endzeit gegeben hat, soll der Welt verkündet werden. Jede Säule, die er aufgerichtet hat, soll verstärkt werden. Wir können das Fundament nicht verlassen, das Gott selbst gelegt hat. Wir können jetzt nicht in irgendeine neue Organisation eintreten, denn das hieße, von der Wahrheit abzufallen.
      Manuskript 129, 1905.


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