Christus ist Sieger - jeden Tag!

    • Gottes Volk soll nicht verborgen bleiben, 11. Dezember

      [Jesus sagte:] „Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“Matthäus 5,14 (Hfa).

      Daniel war ein Staatsmann in Babylon ... Durch seinen zuverlässigen Dienst zeigte er den Babyloniern, dass sein Gott ein lebendiger Gott war — nicht nur eine Statue, wie sie sie verehrten. Gott wollte ihnen deutlich machen, dass es über dem König von Babylon noch einen höheren Herrscher gab (siehe Daniel 2,47) — den Gott, den die hebräischen Jugendlichen anbeteten. Sie erhöhten Gott. Sie wussten, dass sie die Grundsätze der Wahrheit ausleben sollten und deshalb weigerten sie sich, das Fleisch von der Tafel des Königs zu essen und den Wein aus seinem königlichen Weinkeller zu trinken. Siehe Daniel 1,8. Ihr Verzicht auf den vorgeschriebenen Speiseplan führte dazu, dass sie sich bald in jeder Hinsicht äußerlich von den anderen Jugendlichen unterschieden, die ihrer Esslust nachgaben. Siehe V. 15.

      Da gab es viele, die [spöttische] Bemerkungen machten, doch diese Jugendlichen waren auch in kleinen Dingen treu. Und sie sahen weit besser aus als die Jugendlichen, die am Tisch des Königs saßen. Ihre einfache Kost (siehe V. 12) hielt ihre Köpfe klar. Sie waren auf ihre Studien besser vorbereitet, denn sie kannten das Völlegefühl nicht, das durch den Verzehr üppiger Speisen verursacht wird. Sie waren auch körperlich besser für schwere Arbeit gerüstet, weil sie nie krank waren. Mit klarem Verstand konnten sie hart denken und arbeiten. Indem sie Gott gehorchten, taten sie genau das, was das Denken und das Gedächtnis stärkt. Gott beabsichtigte, dass Daniel und seine Gefährten mit den großen Männern von Babylon in enge Verbindung kamen, damit sie die Religion der Hebräer kennen lernten und wussten, dass Gott über alle Reiche herrscht .

      Ebenso beabsichtigt der Herr, dass Siebenten-Tags-Adventisten ihn bezeugen. Sie sollen sich nicht vor der Welt verbergen. Sie sollen „in der Welt sein“, aber „nicht von der Welt“ (Johannes 17,11.14.16), also sich in ihrer Verhaltensweise von der Welt unterscheiden. Sie sollen ihren reinen Charakter zeigen, damit die Welt erkennen kann, dass die Wahrheit, an die sie glauben und die sie gewissenhaft ausleben, sie in ihrem Verhalten ehrlich macht. Wer mit ihnen in Kontakt kommt, soll erkennen, dass sie durch die Wahrheit, an die sie glauben, geheiligt werden und die Wahrheit, angenommen und ausgelebt, sie zu Söhnen und Töchtern Gottes macht, zu Kindern des himmlischen Königs, Mitgliedern der königlichen Familie — zuverlässig, treu, ehrlich und aufrichtig in den kleinen wie in den großen Dingen des Lebens .

      Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist wert, gut getan zu werden. Lasst uns in den kleinsten Pflichten so treu sein wie bei den Aufgaben, die die größten Opfer erfordern. Wer Daniels Beispiel folgt und nicht nur die Wahrheit bekennt, sondern sie auch auslebt und nach den Grundsätzen der Selbstbeherrschung handelt, dem wird der Herr dieselbe Unterstützung [und Förderung] geben wie damals Daniel.
      Manuskript 47, 1898.

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      „Wann wird das geschehen?“, 12. Dezember

      Als [Jesus] auf den Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen ...: „Sage uns, wann wird das [die Zerstörung des Tempels] geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“ Matthäus 24,3.

      Christus warnte seine Jünger vor der Zerstörung Jerusalems und des Tempels. Siehe Matthäus 24,1.2. Dieses Ereignis wurde [bereits] von Daniel vorausgesagt. Siehe Daniel 9,26. Die Opfergaben waren nun ohne Wert, denn die Symbole waren durch das eine große Opfer zur Realität geworden ... Als Christus von der Zerstörung Jerusalems sprach, reichten seine prophetischen Worte über dieses Ereignis hinaus zur letzten Katastrophe, die am Jüngsten Tag geschehen wird. Dann wird sich der Herr aufmachen, um die Welt für ihre Bosheit zu bestrafen, wenn die Erde das vergossene Blut und die Getöteten nicht mehr länger zudeckt. Das ganze Kapitel [Matthäus 24] ist eine Warnung an alle, die die letzten Szenen dieser Weltgeschichte erleben.

      An seine Jünger gewandt sagte Christus: „Lasst euch von keinem Menschen täuschen und verführen! Denn manche werden von sich behaupten: ‚Ich bin Christus!‘ Und viele werden sich von solchen Betrügern irreführen lassen.“ Matthäus 24,4.5 (Hfa). Viele falschen Erlöser werden aufstehen, behaupten Wunder zu tun und erklären, dass die Zeit zur Befreiung der jüdischen Nation gekommen sei. Sie werden viele irreführen. Diese Worte haben sich erfüllt. In der Zeit zwischen dem Tod Christi und der Belagerung Jerusalems traten viele falsche Messiasse auf. Doch diese Warnung gilt darüber hinaus auch allen, die in unserem Zeitalter leben. Dieselben Täuschungen, die vor der Zerstörung Jerusalems betrieben wurden, werden wieder geschehen. Dieselben Ereignisse, die bei der Eroberung der Stadt Jerusalem passierten, werden wieder stattfinden ... Vor der Zerstörung Jerusalems kämpften Menschen um die Oberherrschaft. Kaiser wurden ermordet. Rechtmäßige Thronfolger wurden erschlagen ..
      Durch die Apostel gab Gott dem jüdischen Volk eine letzte Chance zur Umkehr. Er manifestierte sich durch seine Zeugen, in ihrer Verhaftung, ihrem Verhör und ihrer Einkerkerung. Und trotzdem sprachen ihre Richter das Todesurteil über sie aus ... So wird es wieder geschehen. Die Siebenten-Tags-Adventisten werden den Kampf um den [wahren] Ruhetag führen, der auf den siebenten Wochentag fällt ... Christus sagte seinen Jüngern, dass sie den Gerichten übergeben werden. Siehe Matthäus 10,17. Sie sollten sich aber keine Sorgen darüber machen, wie sie die Wahrheit verteidigen könnten, denn er werde ihnen die richtigen Worte eingeben und Weisheit verleihen, der all ihre Gegner nicht widersprechen oder widerstehen können. Siehe V. 19.20 ...

      Magier und Zauberer, die für sich beanspruchten Wunderkräfte zu besitzen, zogen die Leute an sich in die Einsamkeit der Berge. Doch diese Vorhersage (siehe Matthäus 24,24.26) wurde auch für die Endzeit gegeben. Dieses Zeichen ist als ein Zeichen für die Wiederkunft Christi gegeben. Gruppen, von Satan inspiriert, werden sich bilden, um andere zu täuschen und irrezuführen.
      Manuskript 78, 1897.

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      Stofi schrieb:

      was wird das Zeichen sein für dein Kommen ?
      Das Zeichen der Endzeit ist die Wiedererstehung Israels als Staat, nachdem dieser in der Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstandes 135 n.Chr. endgültig unterging. Und am 7.6.1967 sind "die Zeiten der Nationen" (Lukas 21,24) abgelaufen!
      Seitdem läuft die allerletzte Phase der Gandenzeit...

      Israel ist der Zeiger an der Weltenuhr Gottes!



      Stofi schrieb:

      dass die Zeit zur Befreiung der jüdischen Nation gekommen sei.
      Diese Zeitpunkte waren:
      1. Am 14. Mai 1948: Staatsgründung Israels
      2. Am 7.6.1967: Eroberung von Ost-Jerusalem mit der Altstadt und der Klagemauer durch die israelische Armee
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      Die Endzeit begann schon 1844:

      Somit ist die Daniel-Prophetie geschichtlich eindeutig (Daniel 12:12.)

      In der richtigen Berechnung, ausgehend von Esra 7 besteht ein Verdienst William Millers. Sein Fehler war der Gedanke der Wiederkunft am Ende der 2300 Jahre.

      Mordechai Immanuel Noah veröffentlichte seinen "Discourse on the Restoration of the Jews" in Buchform in New York 1844.

      Ohne die Shoa der zwei Weltkriege wäre es nicht zur Staatsgründung gekommen.
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      Wir sind Soldaten des Herrn, 13. Dezember

      Denn ich [Paulus] denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Römer 8,18 (EB).

      Niemand, der in Kriegszeiten in eine Armee eintritt, wird darauf hoffen, es bequem zu haben, seine Wünsche erfüllt zu bekommen und eine gemütliche und bereichernde Zeit zu erleben. Jeder weiß, dass Bedrängnisse und Entbehrungen die Verpflichtungen sind. So lange der Krieg dauert, werden sie karge Nahrung haben und häufig knappe Rationen, lange ermüdende Märsche am Tag in der Hitze der brennenden Sonne, Übernachtungen unter freiem Himmel, wobei sie Regengüssen und kaltem Frost ausgesetzt sind. Sie riskieren ihre Gesundheit und auch das Leben, weil sie Zielscheiben des Feindes sind.

      Das Leben des Christen lässt sich mit dem Leben eines Soldaten vergleichen und es bietet keine Anreize durch Bequemlichkeit und Befriedigung der Selbstsucht. Die Ansicht, dass Christen keine Konflikte oder Prüfungen erleben und alle zeitlichen Annehmlichkeiten, sogar den Luxus des Lebens genießen können, ist eine Farce. Das christliche Leben ist ein Kampf und ein Vormarsch, der Ausdauer erfordert. Eine schwere Arbeit muss getan werden. Es erweist sich oft als tödlich für das Christsein jener, die mit falschen Vorstellungen von einem leichten, angenehmen Leben in die Reihen Christi treten und Prüfungen erleben. Gott bietet seine Belohnung keinem Menschen an, dessen Leben in dieser Welt aus der Befriedigung des Ichs und des Vergnügens besteht .

      Wer unter dem blutgetränkten Banner des Fürsten Immanuel dient (siehe Matthäus 1,23), von dem wird erwartet, eine schwierige Aufgabe zu erfüllen, die jede von Gott geschenkte Kraft beansprucht. Sie werden schmerzhafte Prüfungen um Christi willen zu erdulden haben. Sie werden herzzerreißende Konflikte durchmachen, doch wenn sie treue Soldaten sind, werden sie mit Paulus sagen: „Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.“ 2.Korinther 4,17 ...

      Eine Armee würde schnell alle Kampfmoral einbüßen, wenn sie nicht lernt, die Befehle des Anführers zu befolgen. Jeder Soldat muss mit anderen gemeinsam handeln. Einheit ist Stärke und ohne Einheit sind alle Anstrengungen umsonst. Wenn Soldaten auch noch so hervorragende Fähigkeiten haben, kann man sich doch nicht auf sie verlassen, wenn sie sich das Recht herausnehmen, unabhängig von ihren Kameraden zu handeln.Solche Alleingänge können im Dienst Christi nicht geduldet werden ..

      Wer lieber allein handelt, ist kein guter Soldat. Solche Menschen haben eine Krümmung in ihrem Charakter, die gerade gebogen werden muss. Sie mögen sich für gewissenhaft halten, aber sie tun die Werke Christi nicht. Sie können keinen wirkungsvollen Dienst leisten. Die Art ihrer Arbeit wird eher auseinander treiben, während Christus doch darum gebetet hat, dass seine Jünger eins sein mögen, wie er mit dem Vater eins war. Siehe Johannes 17,22.23.
      Brief 62, 1886.


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      Das Siegel Gottes ist der Sabbat, 14. Dezember

      Ich bin der Herr, euer Gott. Lebt in meinen Ordnungen und ... und tut sie. Und heiligt meine Sabbate, damit sie zum (Bundes-)Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr, euer Gott bin. Hesekiel 20,19.20 (EB).

      Der Sabbat wurde der ganzen Menschheit als Gedenktag an das Schöpfungswerk Gottes gegeben. Siehe 2.Mose 20,8.11; Jesaja 56,6. Der große Jahwe [„Ich bin“] setzte den Sabbattag ein und heiligte ihn, als er die Grundlagen der Erde geschaffen hatte, die ganze Welt in sein schönes Gewand hüllte und alle wundervollen Dinge auf dem Land und im Meer machte ... Gott heiligte und segnete den Tag, an dem er von seinen wunderbaren Werken ruhte. Siehe 1.Mose 2,1-3. Und dieser Sabbat, von Gott geheiligt, sollte als ständiges Bundeszeichen gehalten werden. Siehe 2.Mose 31,13.16.17. Er war ein Denkmal, das durch alle Zeitalter hindurch bestehen sollte bis zum Ende der Weltgeschichte .

      Während ihres Aufenthaltes in Ägypten hatten die Israeliten so lange vom Götzendienst gehört und erlebt, wie er praktiziert wurde, dass sie zum großen Teil das Wissen über Gott und sein Gesetz verloren; ebenso wie ihr Empfinden für die Bedeutung und Heiligkeit des Sabbats. Das Gesetz wurde ein zweites Mal verkündet, um diese Dinge in ihre Erinnerung zu rufen. In Gottes Lebensregeln wurde die praktische Religion für die gesamte Menschheit definiert. Siehe Prediger 12,13 .

      Manche meinen, der Sabbat wäre nur den Juden gegeben worden, doch das hat Gott nie gesagt. Er übergab den Sabbat seinem Volk Israel als heiliges Vermächtnis, doch die Tatsache, dass er als Ort der Gesetzesverkündigung die Wüste Sinai wählte und nicht das Land Palästina, zeigt, dass es für alle Menschen gelten sollte. Das Gesetz der Zehn Gebote ist so alt wie die Schöpfung. Deshalb hat die Einrichtung des Sabbats auch keine engere Beziehung zu den Juden als zu allen anderen Menschen. Gott hat die Beachtung des Sabbats für alle Völker zur Pflicht gemacht. [Jesus] sagte deutlich: „Gott hat den Sabbat für den Menschen geschaffen“. Markus 2,27 (GNB). Wer bei diesem Thema in der Gefahr steht, sich täuschen zu lassen, sollte lieber auf Gottes Wort hören als auf die Versicherungen von Menschen .

      Jeder Mensch wird auf die Probe gestellt wie damals Adam und Eva in Eden.So wie der Baum der Erkenntnis mitten in den Garten Eden gepflanzt wurde (siehe 1.Mose 2,9), so steht das Sabbatgebot mitten in den Zehn Geboten. Über die Frucht vom Baum der Erkenntnis sagte Gott: „Du sollst nicht (davon) essen, (sonst) musst du ... sterben.“ V. 17. Über den Sabbat sagte Gott: Ihr sollt ihn nicht verunreinigen, sondern heilig halten. Siehe 2.Mose 20,8.10; Hesekiel 22,8... So wie am Baum der Erkenntnis Adams Gehorsam geprüft wurde, so ist das vierte Gebot der Test, den Gott eingerichtet hat, um die Treue seines Volkes zu prüfen. Die Erfahrung Adams soll uns eine Warnung bis ans Ende der Zeit sein.Sie warnt uns, nichts aus dem Mund von Sterblichen oder von Engeln anzunehmen, was „den kleinsten Buchstaben ... vom Gesetz“ Gottes wegnimmt.Matthäus 5,18.
      The Review and Herald, 30. August 1898.


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      Wer der gegenwärtigen Wahrheit glaubt, muss stark im Herrn sein, 15. Dezember

      Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Epheser 6,10.

      Echtes Christentum wird immer vorwärts streben und wird überall Feindschaft wecken, wo es vorhanden ist. Wer pflichtbewusst lebt, die Forderungen Gottes und die Boshaftigkeit der Sünde bezeugt und über das kommende Gericht spricht, wird als Störenfried bezeichnet. Jene, deren Zeugnis Befürchtungen weckt, verletzen den Stolz und erregen Widerstand.Der Hass des Bösen gegen das Gute existiert heute genauso wie zur Zeit Christi, als die Menschenmenge schrie: „Weg mit diesem Jesus! Lass Barabbas frei!“ Lukas 23,18 (Hfa). Einige haben Interesse, an jeder [Spiel-]Art des Bösen festzuhalten. Das Böse hat seit jeher gegen das Gute gekämpft. Und da wir wissen, dass die Auseinandersetzung mit dem Fürsten der Finsternis beständig tobt und unerbittlich sein muss, sollen wir im Kampf vereint sein. Hört auf, gegen Leute eures eigenen Glaubens zu kämpfen. Niemand sollte Satan bei seinem Werk helfen. Es gibt genug, was wir in anderer Richtung tun können.

      Das erste Ereignis, das in der Bibel nach dem Sündenfall berichtet wird, ist die Verfolgung Abels. Siehe 1.Mose 4. Und das letzte Thema in der biblischen Prophetie ist die Verfolgung jener, die sich weigern das „Malzeichen des Tieres“ anzunehmen. Siehe Offenbarung 13,15-17. Wir [die USA] sollten das letzte Volk auf Erden sein, das auch nur im geringsten Maß den Geist der Verfolgung gegen jene duldet, die Gottes Botschaft in die Welt tragen .

      Eine passive Frömmigkeit wird dieser Zeit nicht gerecht. Passivität sollte sich dort äußern, wo sie nötig ist: in Geduld, Freundlichkeit und Enthaltsamkeit [oder: Selbstbeherrschung]. Wir müssen aber der Welt eine entschiedene Warnungsbotschaft bringen. Der „Friede-Fürst“ (Jesaja 9,5) kündigte an: „Ich bin nicht gekommen, Frieden (auf die Erde) zu bringen, sondern das Schwert.“ Matthäus 10,34. Das Böse muss angegriffen werden. Lüge und Irrtum müssen in ihrem wahren Charakter aufgezeigt und als Sünde getadelt werden. Das Zeugnis aller, die an die Wahrheit glauben, muss einstimmig sein. All eure kleinen Meinungsunterschiede, die einen Kampfgeist unter den Gläubigen wecken, sind Satans Mittel, um unser Denken von der großen und furchtbaren Angelegenheit abzulenken, die vor uns steht .

      Wer bekennt die besonderen Wahrheiten für diese Zeit zu glauben, muss bekehrt und durch die Wahrheit geheiligt sein. Als Christen wurde uns die heilige Wahrheit anvertraut und wir dürfen sie nicht draußen in den „Vorhöfen“ unseres Lebens belassen, sondern müssen sie ins „innere Heiligtum“ unserer Seele bringen. Dann wird die Gemeinde durch und durch göttliche Vitalität besitzen ... Eine Frage wird alles durchdringen: Wer kommt der Christusähnlichkeit am nächsten? Wer tut das meiste, um Menschen für die Gerechtigkeit zu gewinnen? Wenn das das Streben aller Gläubigen ist, hat das Streiten ein Ende und das Gebet Christi [um Einheit; siehe Johannes 17,21-23] ist erhört.
      Brief 25, 1892.

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      Stofi schrieb:

      das letzte Thema in der biblischen Prophetie ist die Verfolgung jener, die sich weigern das „Malzeichen des Tieres“ anzunehmen.
      Was ist das „Malzeichen des Tieres“? EGW und manch Adventist wird sagen: "Das Malzeichen des Tieres ist die Sonntags-Heiligung!"

      ===> Dieser Auslegung(!) kann ich beim besten Willen - wegen Apg.20,7 . nicht zustimmen!
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      Die biblischen Berichte über Vergangenes sind auch heute wichtig, 16. Dezember

      Gott hatte [die Propheten] wissen lassen, dass diese Botschaft nicht ihnen selbst galt, sondern euch.Nun ist sie euch verkündigt worden und zwar von den Männern, die euch das Evangelium gebracht haben.Gott hatte sie dazu mit dem Heiligen Geist ausgerüstet.1.Petrus 1,12 (Hfa).

      Wir sind niemals aus Gottes Gedanken abwesend. Er ist unsere Freude und unser Heil. Jeder der alten Propheten sprach weniger für seine Zeit als vielmehr für unsere, sodass ihre Aussagen uns gelten. Siehe 1.Petrus 1,12; 1.Korinther 10,11. Die Bibel ist unser Lehrbuch gewesen und das ist gut so, denn sie ist Gottes wahrer Rat und der Dirigent aller heiligen Einflüsse, die die Welt seit ihrer Erschaffung besessen hat. Wir haben den ermutigenden Bericht, dass „Henoch mit Gott wandelte“. 1.Mose 5,22.Wenn Henoch mit Gott wandelte, in jenem entarteten Zeitalter kurz vor der Zerstörung der Welt durch die Sintflut, dann können wir daraus Mut schöpfen und uns von seinem Beispiel anregen lassen. Wir brauchen nicht von der Welt verunreinigt werden, sondern können inmitten ihrer verderbenden Einflüsse und Tendenzen mit Gott wandeln. Wir können die Gesinnung Christi haben.Siehe Philipper 2,5.

      „Henoch, der siebente von Adam an“, hat schon damals die Wiederkunft des Herrn vorhergesagt. Siehe Judas 14.Dieses große Ereignis wurde ihm in einer Vision gezeigt.Und Abel „redet noch, obwohl er gestorben ist“, vom Blut Christi, das allein unsere Gaben und Opfer vollkommen machen kann. Hebräer 11,4. Die Bibel hat alle ihre Schätze für diese letzte Generation angehäuft und zusammengefasst. Alle großen Ereignisse und feierlichen Transaktionen [im Heiligtumsdienst] der alttestamentlichen Geschichte haben sich und werden sich in der Gemeinde der Endzeit wiederholen. Da ist Mose, der immer noch spricht und uns die Bereitschaft zum Verzicht lehrt, weil er selbst lieber aus dem Lebensbuch gestrichen werden wollte als sein Volk, damit es gerettet werde. Siehe 2.Mose 32,31.32. David führt die Fürbitte der Gemeinde für die Rettung von Menschen auf der ganzen Welt an. Siehe Psalm 86,9; 98,2.3. Die Propheten bezeugen immer noch die Leiden Christi und die Herrlichkeit, die danach folgen sollte. Siehe 1.Petrus 1,11. Die ganzen gesammelten Wahrheiten werden uns als gültig dargestellt, damit wir von ihren Lehren bereichert werden. Wir stehen unter dem Einfluss des Ganzen.

      Was für Menschen sollten wir sein, denen all diese reiche Einsicht als Erbe geschenkt wurde? Wenn wir die Einflüsse der Vergangenheit mit dem neuen und vermehrten Licht der Gegenwart vereinen, wird die entstehende Kraft allen gegeben, die dem Licht folgen. Ihr Glaube wird wachsen und sich in der gegenwärtigen Zeit als wirksam erweisen, eine Energie und eine sehr viel größere Ernsthaftigkeit erwecken, sowie eine vollständige Abhängigkeit von Gott, damit seine Macht die Welt wieder erfüllt und er das Licht der „Sonne der Gerechtigkeit“ (Maleachi 3,20) bis an die Enden der Erde schickt. Gott wird diese Welt in den letzten Tagen in dem Maße beschenken, wie die Gottlosigkeit anwächst, wenn sein Volk sein kostbares Geschenk in Anspruch nimmt und alle seine Interessen mit ihm verbindet.
      Brief 74, 1897.


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      Wir sollen die letzte Warnungsbotschaft an die Welt geben, 17. Dezember

      [Jesus sagte:] „Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.“ Matthäus 24,13.14 (EB).

      In dieser Prüfungszeit reicht es nicht aus, ein bloß verstandesmäßiges Wissen der Wahrheit zu besitzen. Herzensarbeit muss getan werden ... Der Herr kann keinen Mitarbeiter gebrauchen, in dessen Erfahrung es keine echte Bekehrung gibt ... Werkzeuge Gottes passen nicht mit satanischen Werkzeugen zusammen. Während so viele sagen: „Wer ist der Herr, dass ich ihm gehorchen muss?“ (2.Mose 5,2, Hfa), während überall mangelnder Glaube an Gott herrscht, sollen jene, die das Werk der dritten Engelsbotschaft repräsentieren, wie bekehrte Menschen handeln ... Ich hoffe, dass wir die Freude erleben, dass ein Werk geschieht, das frei von Selbstsucht ist und das die Missionsarbeit schnell voranbringt ..

      Wenn es je eine Zeit in der Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten gab, in der sie aufstehen und leuchten sollten, dann ist das jetzt. Keine Stimme soll zurückgehalten werden, um die dreifache Engelsbotschaft zu verkündigen.Keiner sollte aus Furcht, weltliches Ansehen zu verlieren, einen einzigen Lichtstrahl verbergen, der von der Quelle allen Lichtes kommt. Es erfordert moralisches Rückgrat das Werk Gottes in der Endzeit zu tun, aber wir sollen uns dabei nicht von menschlicher Klugheit leiten lassen. Die Wahrheit sollte uns alles bedeuten. Wer sich in der Welt einen Namen machen möchte, der soll mit der Welt gehen. Die große Auseinandersetzung steht uns unmittelbar bevor, bei der jeder Flagge zeigen muss. Die ganze Christenheit wird daran beteiligt sein. Täglich, ja stündlich müssen wir von den Grundsätzen des Wortes Gottes bewegt werden. Das eigene Ich muss durch die Prinzipien der Gerechtigkeit, der Gnade und Liebe Gottes geheiligt werden. Bei jeder Unsicherheit solltest du beten und dich ernsthaft fragen: Ist das der Weg des Herrn? Mit der [aufgeschlagenen] Bibel vor dir berate dich mit Gott, was du nach seinem Willen tun sollst. Heilige Prinzipien sind im Wort Gottes offenbart. Die Quelle aller wahren Weisheit findet man im Kreuz von Golgatha.

      Überall entdecken wir mehr und mehr Beweise dafür, dass die Botschaft, die wir von Gott empfangen haben, tatsächlich die letzte Warnungsbotschaft an die Kirchen der Welt ist. Doch ein Jahr nach dem anderen vergeht und die Kirchen sind immer noch nicht gewarnt. Ich bin angewiesen worden, mit meinen Brüdern und Schwestern zu sprechen und sie zu fragen: „Sind wir uns bewusst, dass wir das vernachlässigen?“ Mir ist eine Botschaft nach der anderen für unsere Leiter gegeben worden, die sie ermutigte, überall dort mit der Arbeit zu beginnen, wo sich Türen öffnen. Wenn Arbeiter ans Werk gingen, würde der Herr ihre eigenen Seelen segnen und ihrem Bemühen Frucht schenken. Wenn die Menschen die Gründe für unseren Glauben erfahren, werden sie interessiert werden und sich bekehren. Heute sind viele wichtige Orte offen für jene, die sich für das Seelenheil anderer einsetzen.
      Brief 94, 1909.


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      Wer sich nicht Gott weiht, wird ein Werkzeug Satans, 18. Dezember

      Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen. Daniel 12,10 (EB).

      Die Welt ist ein Theater. Die Schauspieler, die Bewohner unserer Welt, bereiten sich darauf vor, ihre Rolle im letzten großen Drama zu spielen. Siehe 1.Korinther 4,9. Gott hat man aus den Augen verloren. Es gibt keine einheitliche Absicht, mit Ausnahme von Zusammenschlüssen zu Parteien, um ihre Zwecke zu erreichen. Gott betrachtet das alles. Seine Absichten mit den rebellischen Untertanen werden sich erfüllen. Die Welt ist nicht Menschenhänden ausgeliefert worden, auch wenn Gott zulässt, dass eine Zeit lang die Elemente der Verwirrung und Unordnung die Oberhand haben. Eine Macht von unten ... arbeitet mit aller Täuschung der Ungerechtigkeit an allen, die sich in geheimen Gesellschaften vereinen. Wer der Leidenschaft zum Bündnis nachgibt, unterstützt die Pläne des Feindes. Entsprechende Wirkungen werden der Ursache folgen.

      Die Übertretungen haben beinahe die Grenze erreicht. Überall auf der Welt herrscht Verwirrung und schon bald werden die Menschen von Schrecken ergriffen werden. Das Ende ist sehr nahe. Wir, die wir die Wahrheit kennen, sollten uns auf das vorbereiten, was schon bald als überwältigende Überraschung über die Welt hereinbrechen wird .

      Die Bösen haben Satan als ihren Führer gewählt. Unter seiner Herrschaft werden die wunderbaren Fähigkeiten des Denkens zur Herstellung von Werkzeugen der Zerstörung benutzt. Gott hat dem menschlichen Verstand große Macht verliehen, eine Macht, die zeigen kann, dass der Schöpfer den Menschen die Fähigkeit gegeben hat, ein großes Werk gegen den Feind aller Gerechtigkeit zu verrichten, eine Macht zu zeigen, dass Siege im Kampf gegen das Böse errungen werden können .

      Doch wenn Menschen, denen Gott Fähigkeiten anvertraut hat, sich in die Hände des Feindes begeben, werden sie zu einer zerstörerischen Macht. Wenn jemand Gott nicht zum Ersten, Letzten und zum Besten in allem macht, wenn er sich nicht ihm übergibt, um seine Absichten auszuführen, dann tritt Satan auf den Plan und benutzt den Verstand für seine Zwecke, der — gottgeweiht — viel Gutes geleistet hätte. Siehe Römer 6,13.19. Unter Satans Anleitung tun sie ein böses Werk mit großer und meisterlicher Kraft. Gott beabsichtigte, dass sie auf einer erhabenen Ebene handeln sollten, sein Denken nachvollziehen können und so eine Bildung erwerben, die sie befähigt, Werke der Gerechtigkeit zu wirken. Doch sie kennen eine solche Bildung nicht. Sie sind hilflos. Ihre Verstandeskräfte führen sie nicht auf den rechten Weg, weil sie unter der Kontrolle des Feindes stehen.

      Der Weg zur Heiligkeit und zum Himmel führt über den Weg des Gehorsams.„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16 (Hfa).
      Brief 141, 1902.


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