Christus ist Sieger - jeden Tag!

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    • Gottes Sohn wurde an unserer Stelle verwundet, 12.Oktober

      [Christus,] der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 1.Petrus 2,24.

      Zu Recht war der ganze Himmel erstaunt von dem Empfang, der ihrem geliebten Befehlshaber in unserer Welt bereitet wurde. Ein Volk, das von sich behauptete, an die Prophetie zu glauben, verleugnete ihn und blieb dabei, trotz aller Warnungen und Vorhersagen. Sie verschlossen ihre Augen vor dem Licht und erfüllten alle Einzelheiten der Prophezeiungen. Dabei waren sie so blind und vom Feind der Seelen derart getäuscht, dass sie sich einbildeten, Gott damit einen Dienst zu tun! Erstaunlich ist, dass ihn nun die ganze Welt ablehnen wird, wie es damals ein Volk getan hat ...

      Seine Hände wurden von Nägeln durchbohrt und sein heiliges Haupt mit Dornen gekrönt. Er wurde tatsächlich von Satan verletzt, der seine Werkzeuge zu den grausamsten Handlungen anstiftete ... Unsere Erlösung wurde durch das unendliche Leiden des Sohnes Gottes erwirkt ... Die Ferse Christi wurde tatsächlich gestochen (siehe 1.Mose 3,15), indem er als Mensch Qualen litt. Eine Trauer drückte seine Seele nieder, die schwerer war als jeder Kummer, den die von ihm geschaffenen Menschen je erlebten. Auf ihn wurde unsere ganze Schuld und unser ganzes Leiden gelegt. Siehe Jesaja 53,4.5 ...

      Können Männer und Frauen, für die Christus starb, überhaupt nachempfinden, wie viel Gottes geliebter Sohn litt, damit die Söhne und Töchter Adams wieder in ihre Heimat Eden zurückgebracht werden können? ...Der Kampf war so schlimm, dass Jesus vor Schwäche zusammenbrach, bis Engel kamen und ihn stärkten. Siehe Lukas 22,43.44.

      Jesus stieg vom Kampfplatz zum Himmel auf und trug an seinem eigenen Leib die Wunden und Narben als Siegestrophäen. Sein Sieg führte dazu, dass der Erzrebell, der vor seiner Rebellion ein herrlicher Fürst gewesen war, seine Macht verlor. Siehe Hesekiel 28,14. Nun erschallte Jubel im Himmel und die Nachricht von der Rettung der verdorbenen Menschheit wurde allen Welten übermittelt. Die Tore des Himmels wurden weit geöffnet für reumütige Menschen, die ihre Rebellion beenden und zur Treue gegenüber Gottes Gesetz zurückkehren ..

      Das große Haupt der Gemeinde überließ seine Aufgabe seinen Dienern, die in seinem Namen weiterarbeiten sollten ... Christi Nachfolger sind in der Auseinandersetzung mit Satan nicht auf ihre eigene begrenzte Kraft angewiesen. Der Urheber unserer Rettung steht an der Spitze, auch wenn er von Menschenaugen nicht gesehen wird. Doch im Vertrauen auf Gott erkennen wir unseren Führer und gehorchen seinen Befehlen. Manuskript 75, 1886.

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    • DonDomi schrieb:

      die andern schütteln einfach den kopf darüber.
      Ich persönlich finde die von Stofi hier gebrachten Texte von Frau White, geb. Gould gar nicht so schlecht. Warum sollte man darüber den Kopf schütteln?
      Wenn einzelne Passagen der Bibel widersprechen sollten, melde ich mich mit Kritik daran zu Wort.
    • Der große Empfang für Christus im Himmel, 13. Oktober

      Erhebt, ihr Tore, eure Häupter und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehe! Psalm 24,9 (EB).

      Christus sehnte sich danach, dass beladene, unterdrückte und erschöpfte Menschen zu ihm kamen, damit er ihnen Licht und Leben, Freude und Frieden verleihen konnte, wie man es sonst nirgendwo findet. Siehe Matthäus 11,28. Die schlimmsten Sünder waren die Ziele seines tiefen, aufrichtigen Interesses, Mitgefühls und seiner Liebe. Doch als er menschliche Anteilnahme am nötigsten hatte, als er am schlimmsten angefochten und am heftigsten versucht wurde, ließen ihn die Jünger im Stich, von denen er sich am meisten versprochen hatte. Siehe Matthäus 26,36-45. Er „trat die Kelter allein und niemand unter den Völkern war mit“ ihm. Jesaja 63,3. Überall hörte er spöttische Rufe, blanken Hohn und Gotteslästerungen. Was konnten seine Jünger in einer Welt erwarten, die den Sohn des lebendigen Gottes nicht ertragen konnte? ..

      Christi Werk war vollendet, als er seinen letzten Atemzug am Kreuz tat und laut aufschrie: „Es ist vollbracht!“ Johannes 19,30. Nun war der Weg geöffnet und der Vorhang [im Tempel] zerriss entzwei. Siehe Matthäus 27,51. Jetzt konnten sich Sünder Gott ohne Opfergaben und ohne den vermittelnden Dienst eines Priesters nähern. Christus selbst ist ein Priester „geworden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks“. Hebräer 6,20. Der Himmel war seine Heimat. Er kam in diese Welt, um das Wesen des Vaters zu offenbaren.Siehe Johannes 1,14.18. Seine Aufgabe auf dem Feld seiner Erniedrigung und seines Kampfes war nun erfüllt. Er stieg in die Himmel hinauf und „hat sich“ für immer „gesetzt zur Rechten“ Gottes. Hebräer 1,3; 8,1 ...

      Im Grab Josefs [von Arimathäa] hüllte er sich in das Kleid der Unsterblichkeit. Er blieb dann noch so lange in der Welt, bis alle Zweifel an seiner Auferstehung ausgeräumt waren ... Er stand von den Toten auf, um sich seinen Jüngern zu zeigen und sie auf seine Himmelfahrt vorzubereiten, wo er dann vor dem himmlischen Universum verherrlicht werden sollte ...

      Der ganze Himmel wartete gespannt darauf, dass der Sohn Gottes endlich sein Zögern beendete, in einer Welt zu bleiben, die von dem Fluch der Sünde gezeichnet ist. Er stieg in einer Wolke von Engeln vom Ölberg auf, die ihn im Triumphzug zur Stadt Gottes führten ... Ein ganz anderer Empfang als auf der Erde wurde Christus bereitet, als er in den Himmel zurückkehrte ... Hier begegnete ihm kein Kummer und kein Leid an jeder Ecke. Es gab keine stirnrunzelnden Priester, die ihren Scharfsinn benutzten, um ein Wort von ihm aufzuschnappen, dass sie falsch interpretieren konnten und so Gelegenheit hatten, ihn zu verspotten, beleidigen und misshandeln ..

      Im gleichen Maße, wie Christus sich vorher erniedrigte und litt, wurde er erhöht. Siehe Philipper 2,6-11. Er konnte nur dadurch zum Erlöser und Befreier werden, dass er zuerst das Opfer war.
      Manuskript 128, 1897.

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    • Die Verheißung der göttlichen Kraft, 14.Oktober

      [Jesus sagte:] „Ich aber werde den Geist, den mein Vater versprochen hat, zu euch senden.Wartet hier in der Stadt, bis das eintritt und ihr mit der Kraft von oben gestärkt werdet.“ Lukas 24,49 (GNB).

      Christus verherrlichte auf Erden das Gesetz und brachte es zu Ehren, indem er dessen Bedingungen zur Rettung einer verlorenen Welt akzeptierte.Danach eilte er in den Himmel zurück, um sein Werk und seine Mission zu vollenden, indem er seinen Jüngern den Heiligen Geist sandte. Dadurch wollte er den Gläubigen zusichern, dass er sie nicht vergessen hatte, obwohl er nun in der Gegenwart Gottes war, wo stets die völlige Freude herrscht.

      Der Heilige Geist sollte in dieser Welt zu denen kommen, die Christus liebten. Dadurch wurden sie befähigt — dank der Verherrlichung Christi, ihres Hauptes — jede Gabe zu empfangen, die sie zur Erfüllung ihres Auftrages benötigten. Der Lebensspender hielt nicht nur „die Schlüssel des Todes“ in seinen Händen (siehe Offenbarung 1,18), sondern einen ganzen Himmel reicher Segnungen. „Alle Macht im Himmel und auf Erden“ wurde ihm übergeben.Matthäus 28,18 (EB). Sobald er seinen Platz in den himmlischen Höfen eingenommen hatte, konnte er diese Segnungen an alle austeilen, die ihn annehmen ...

      Christus sandte den Heiligen Geist als den teuersten Schatz, den die Welt je empfangen konnte. Die Gemeinde wurde mit der Vollmacht des Heiligen Geistes getauft und die Jünger befähigt, voranzugehen und Christus zu verkünden. Siehe Apostelgeschichte 2,4. Sie taten dies zuerst in Jerusalem, wo der rechtmäßige König schändlich entehrt worden war, und danach bis hin zu den entlegensten Teile der Erde. Siehe Apostelgeschichte 1,8.

      Der Vater übergab alle Ehre seinem Sohn, setzte ihn an seine rechte Seite, und erhob ihn weit über alle Fürstentümer und Gewalten. Siehe V.34-36; Epheser 1,20.21. Er drückte seine große Freude und sein Entzücken aus, indem er den Gekreuzigten herzlich willkommen hieß und ihn mit Herrlichkeit und Ehre krönte. All die Gunstbezeugungen, die er seinem Sohn entgegenbrachte, indem er das große Versöhnungsopfer annahm, gelten auch seinem Volk. Wer sich in Liebe mit Christus vereint, wird in dem geliebten Gottessohn angenommen. Sie litten mit Christus in seiner tiefsten Erniedrigung, und seiner Verherrlichung gilt ihr großes Interesse, weil sie in ihm bei Gott angenommen sind. Der Vater liebt sie, wie er seinen Sohn liebt. Siehe Johannes 17,23. Christus Immanuel [d.h. „Gott mit uns“; siehe Matthäus 1,23] — steht zwischen dem Vater und den Gläubigen. Während er seinen Auserwählten die Herrlichkeit des Vaters zeigt, bedeckt er ihre Mängel und Gesetzesübertretungen mit den Kleidern seiner fleckenlosen Gerechtigkeit ...

      Wenn sich Gottes Volk durch den Gehorsam gegenüber seinen Vorschriften heiligt, wird der Herr in ihrer Mitte wirken. Er wird demütige, bereuende Menschen erneuern und ihr Wesen rein und heilig machen.
      Manuskript 128, 1897.

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    • Anmerkung zu Beitrag 125:

      Die "Himmelfahrt" Jesu (gemäß Psalm 24) fand nicht erstmals 40 Tage nach Passah statt.

      Gemäß dem symbolisch/prophetischen Termin des "Yom Tenuphah", an dem "Tag nach dem Sabbat" in der Zeit der "ungesäuerten Nahrung" (3. Mose 23:10.-11.) sagte der Auferstandene/Unsterbliche zu Maria Magdalena:

      Johannes 20:17. "Ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater..."

      Bei diesem Ausspruch ist nicht nur von dem Abschied von den Jüngern nach vierzig Tagen/6. Woche vor Pfingsten die Rede.

      Vielmehr weist Jesus auf seine Autorisierung/Einsetzung als "Hoherpriester" (Psalm 2:7. Psalm 110:4. Psalm 97:7. Psalm 45:7.8.) beim Vater hin.

      Zu Maria M. sagte er am Morgen der Auferstehung: "Rühre mich nicht an!" Johannes 20:17. (weil Jesus weder am Kreuzigungstag noch am folgenden Sabbat im "Paradies" war). In Kap. 20:27., "nach acht Tagen"/nach der ersten Pfingstwoche hingegen sagte Jesus zu Thomas: "... reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite/Wunde..."

      Auch die Beauftragung der Jünger "am Abend des ersten Tages der Woche"/des Auferstehungstages (Johannes 20:19.-23.) setzt voraus, dass Jesus in der Zwischenzeit schon beim Vater war ("Krieg im Himmel") und den "Verkläger der Brüder" (Offenbarung 12:7.-10.) "verworfen" hatte.

      Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist geschah also nicht erst zu Pfingsten sondern schon am Abend des ersten Tages der Woche nach der Kreuzigung Jesu.

      Pfingsten war sieben Wochen (fünfzigster Tag) später der Beginn der "Erfüllung des Gebotes"/des "Missionsauftrages" Jesu (Matthäus 28:19.).

      "Alle Gewalt/Macht im Himmel und auf Erden" erhielt Jesus vom Vater schon am Auferstehungstag (Yom Tenuphah)!
    • freudenboten schrieb:

      (weil Jesus weder am Kreuzigungstag noch am folgenden Sabbat im "Paradies" war)
      Doch - als Jesus seinen Geist in die Hände seines Vaters übergab (Lukas 23,46), war Jesus mit seiner Geist-Seele bereits im Paradies, wie er das klipp und klar in Lukas 23,43 sagte!
    • Johannes 20:1. "Am ersten Tag der Woche..."

      Vers 17. "Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater....sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater..."

      1. Frage: Wo befindet sich das "Paradies" seit dem Sündenfall/der Sintflut? ((1. Mose 3:23.24.)

      2. Welcher von beiden Autoren Lukas oder Johannes ist inspiriert/kanonisch?

      3. Wozu musste Christus "auferstehen" vom Tode, wenn doch im Tod schon das "Paradies" zu finden ist?

      4. Warum ließ Gott Adam, Eva und ihre Nachkommen sterben, obwohl dies die Absicht der Schlange war?

      5. Wozu musste Gott den Nachkommen/Menschensohn (Vernichtung der "Schlange") verheißen, wenn Adam und Eva beim Sterben schon ins Paradies zurückkehren würden?

      6. Wohin ging der zweite, "ungläubige" Verbrecher beim Tod am Kreuz?

      7. Wozu "warten wir auf eine neue Himmel und eine neue Erde" (2. Petrus 3:13.), wenn wir schon beim Sterben dahinkommen?

      Die platonische Lehre von einem islamischen "Paradies" widerspricht dem Evangelium Jesu Christi und der "Verantwortung vor jedermann". (1. Petrus 3:15.)
    • Zwei verzweifelte Jünger schöpfen neue Hoffnung, 15.Oktober

      Am selben Tag gingen zwei, die zu den Jüngern von Jesus gehört hatten, nach dem Dorf Emmaus, das zwölf Kilometer von Jerusalem entfernt lag. Unterwegs unterhielten sie sich über alles, was geschehen war. Lukas 24,13.14 (GNB).

      Am ersten Tag der neuen Woche nach der Kreuzigung Christi hatten die Jünger allen Grund, sich zu freuen und zu jubeln. Aber dieser Tag war nicht für alle ein Freudentag. Für einige war es ein Tag der Unsicherheit und Verwirrung ... Die Frauen hatten eine Nachricht überbracht, aus der eindeutig hervorging, dass Christus vom Tod auferstanden war, und sie hatten ihn selbst lebendig im Garten gesehen. Siehe Matthäus 28,8-10.

      Doch die Jünger vertrauten dem scheinbar immer noch nicht. Ihre Hoffnungen waren mit Christus gestorben. Und als sie die Nachricht von seiner Auferstehung hörten, unterschied sich das so stark von ihren bisherigen Vorstellungen, dass sie es nicht glauben konnten ... Einige der Jünger hatten von Augenzeugen einen ziemlich vollständigen Bericht der Ereignisse des Freitags bekommen. Andere sahen die Kreuzigungsszene mit eigenen Augen.Am Nachmittag des ersten Wochentages beschlossen zwei der Jünger, so ruhelos und unglücklich wie sie waren, wieder in ihr Zuhause nach Emmaus zurückzukehren. Dieses Dorf lag etwa zwölf Kilometer von Jerusalem entfernt.Siehe Lukas 24,13 ...

      Sie waren noch nicht weit gekommen, als sich ein Fremder zu ihnen gesellte.Siehe V. 15. Doch sie waren derart in ihre Traurigkeit und Enttäuschung versunken, dass sie ihn nicht genau ansahen. Sie setzten ihr Gespräch fort und redeten sich alles vom Herzen ... Jesus wusste, dass sie in Liebe an ihm hingen.Er sehnte sich danach, sie in die Arme zu schließen, ihre Tränen abzuwischen und Freude und Glück in ihre Herzen zu pflanzen. Doch zuerst musste er ihnen einige Lektionen erteilen, die sie nie vergessen würden ...

      Sie erzählten ihm von der Enttäuschung über ihren Meister. „Unsere führenden Priester und die anderen Ratsmitglieder haben ihn zum Tod verurteilt und ihn ans Kreuz nageln lassen.“ Mit von Enttäuschung verwundeten Herzen und zitternden Lippen sagten sie: „Und wir hatten doch gehofft, er sei der erwartete Retter, der Israel befreien soll! Aber zu alledem ist heute auch schon der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist!“ V. 20.21 (GNB).

      Warum erinnerten sich die Jünger nicht an die Worte Christi und erkannten nicht, dass alles so geschehen war, wie es sein sollte? Warum machten sie sich nicht bewusst, dass der letzte Teil der Vorhersagen Jesu — er werde am dritten Tag auferstehen — sich genau so erfüllen würde wie der erste Teil? Siehe Matthäus 16,21; 17,22.23; 20,18.19. An diesen Teil hätten sie sich erinnern sollen — die Priester und Volksführer hatten ihn nicht vergessen. Siehe Matthäus 27,62.63;
      Manuskript 113, 1897.

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    • Die Jünger werden über die wahre Identität Jesu aufgeklärt, 16. Oktober

      Dann erklärte ihnen Jesus, was in der Heiligen Schrift über ihn gesagt wird — von den Büchern Mose angefangen bis zu den Propheten. Lukas 24,27 (Hfa).

      Die [zwei] Jünger [auf dem Weg nach Emmaus; siehe Lukas 24,13-15.25-27] fragten sich insgeheim, was dieser Fremde wusste, dass er so zu ihrem Innersten durchdringen konnte und mit solchem Ernst und Mitgefühl, mit solcher Sanftheit und Hoffnung sprach. Zum ersten Mal seit dem Verrat Christi im Garten Gethsemane schöpften sie neuen Mut. Immer wieder schauten sie ihren Begleiter ernsthaft an und dachten, er spreche genauso, wie Christus gesprochen hätte. Sie waren sehr erstaunt und ihre Herzen begannen in Erwartung, Hoffnung und Freude zu pochen. Siehe V. 32 ...

      Es gibt viele, die die Geschichte des Alten Testamentes herabwürdigen. Sie vertreten die Ansicht, das Alte Testament sei durch das Neue ersetzt worden und nun zu nichts mehr nütze. Doch Christi erstes Werk für seine Jünger [nach seiner Auferstehung] bestand darin, ihnen von Anfang des Alten Testamentes an zu beweisen, dass er in die Welt kommen und all die Erfahrungen durchleben musste, die er während seines Menschseins gemacht hatte. [Auch] die Verwerfung des Sohnes Gottes hatten die Propheten deutlich vorhergesehen. Siehe 1.Petrus 1,11; Jesaja 53 ...

      Christus wollte, dass die Vorstellungen seiner Jünger in jeder Einzelheit klar und richtig waren. Sie mussten so gut wie möglich den Kelch des Leidens verstehen, der ihm zugeteilt worden war. Er zeigte ihnen, dass sich in der furchtbaren Auseinandersetzung, die sie jetzt noch nicht verstehen konnten, aber verstehen sollten, der Bund erfüllte, der vor Grundlegung der Welt geschlossen worden war. Christus musste so sterben, wie alle Übertreter des Gesetzes sterben müssen, wenn sie in ihrer Sünde verharren. All dies musste geschehen, doch es würde nicht mit einer Niederlage enden, sondern mit einem herrlichen und endgültigen Sieg ...

      Als die Jünger ihr Haus betreten wollten, tat der Fremde so, als wollte er weitergehen. Siehe Lukas 24,28. Die Jünger fühlten sich zu ihm hingezogen.„Sie aber baten ihn dringend: ‚Bleibe bei uns; es wird Abend, und der Tag geht zur Neige!‘“ Christus nahm die Einladung ohne weiteres an. „Da trat er bei ihnen ein und blieb.“ V. 29 (Bruns).

      Hätten die Jünger damals nicht auf ihrer Einladung beharrt, hätten sie nie erfahren, dass ihr Reisegefährte kein anderer als der auferstandene Herr war.Siehe V. 30.31. Christus drängt seine Gesellschaft niemals auf. Er nimmt an Menschen Anteil, von denen er weiß, dass sie ihn brauchen. Doch wenn sie gleichgültig und sorglos weitergehen und gar nicht an den himmlischen Gast denken oder ihn nicht bitten, bei ihnen zu bleiben, dann geht er weiter.Dadurch erleiden viele einen großen Verlust. Sie kennen Christus nicht näher als die Jünger, die neben ihm hergingen, während er unterwegs mit ihnen sprach.
      Manuskript 113, 1897.

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    • freudenboten schrieb:

      Welcher von beiden Autoren Lukas oder Johannes ist inspiriert/kanonisch?
      Beide!

      freudenboten schrieb:

      Wozu musste Christus "auferstehen" vom Tode, wenn doch im Tod schon das "Paradies" zu finden ist?
      Um ... s i c h t b a r ... zu beweisen, dass ER der Sieger über den Tod ist!

      freudenboten schrieb:

      Wohin ging der zweite, "ungläubige" Verbrecher beim Tod am Kreuz?
      Wohl in die Hölle... - oder ins Fegefeuer. >>In das Verloren-Sein<<. ===> Das müssen wir Gott überlassen - aber: Merke! : " Hebr 9,27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: "
    • Jesus gibt sich seinen Jüngern zu erkennen, 17. Oktober

      Und es geschah, als [Jesus] mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach‘s und gab‘s ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen. Lukas 24,30.31.

      Das einfache Abendbrot ist vorbereitet. Es wird vor den Gast hingestellt und er streckt die Hände aus, um das Essen zu segnen. Warum zucken die [zwei] Jünger erstaunt zurück? Ihr Gefährte breitet die Hände genau so aus, wie es ihr Meister immer getan hat. Sie schauen noch einmal hin und da sehen sie die Nägelmale in seinen Händen. Beide rufen gleichzeitig: „Es ist der Herr Jesus! Er ist von den Toten auferstanden!“

      Sie springen auf und wollen ihm zu Füße fallen, um ihn anzubeten. Doch er ist ihren Blicken entschwunden. Sie schauen auf den Platz, wo eben noch der Eine saß, dessen Leib kürzlich in der Gruft gelegen hat, und sagen zueinander: „Brannte es nicht wie ein Feuer in unserem Herzen, als er unterwegs mit uns sprach und uns den Sinn der Heiligen Schriften aufschloss?“ Lukas 24,32 (GNB).

      Mit dieser großartigen Neuigkeit können sie nicht einfach sitzen bleiben und sich unterhalten — sie müssen sie weitersagen. Ihre Müdigkeit und ihr Hunger sind verflogen. Voller Freude machen sie sich sofort wieder auf denselben Weg, den sie gekommen sind, und beeilen sich, um den anderen Jüngern die gute Nachricht zu bringen. Siehe V. 33. Der Mond ist untergegangen, aber die „Sonne der Gerechtigkeit“ (siehe Maleachi 3,20) hat sie beschienen. Ihre Herzen hüpfen vor Freude. Sie fühlen sich wie in einer neuen Welt. Christus ist ein lebendiger Heiland. Nun trauern sie nicht mehr über seinen Tod, sondern freuen sich über ihren lebenden Erlöser ...

      An einigen Stellen ist die Straße gefährlich, doch sie klettern über die steilen Stellen und rutschen über die glatten Felsen. Sie wissen und sehen nicht, dass sie von dem beschützt werden, der vorher den Weg mit ihnen gegangen war.Mit dem Wanderstab in der Hand hasten sie vorwärts und wünschen sich, noch schneller laufen zu können, als es ratsam ist. Sie verirren sich, dann finden sie den richtigen Weg wieder. Manchmal rennen sie, manchmal stolpern sie voran, ihr unsichtbarer Begleiter immer dicht neben ihnen.

      Als sie nach Jerusalem kommen, gehen sie zu dem großen Saal, in dem Christus mit seinen Jüngern die Stunden des letzten Abends vor seinem Tod verbrachte. Siehe Lukas 22,11.12. Es ist spät, aber sie wissen, dass die Jünger nicht schlafen werden, bevor sie genau erfahren, was mit dem Leib ihres Herrn geschehen ist. Sie finden die Tür des Raumes fest verriegelt. Sie klopfen, aber keine Reaktion erfolgt. Alles bleibt still. Dann nennen sie ihre Namen. Die Tür wird vorsichtig geöffnet, doch sobald sie den Raum betreten haben, wird sie wieder verschlossen, um Spione auszusperren.
      Manuskript 113, 1897.
    • In der Bibel steht nur von einer "Feuerhölle" am Ende des Millenniums.

      Welche erlösungsrelevante Funktion sollte Deiner Meinung nach ein "lebender Aufenthalt" im Hades/Scheol haben?

      Oder möchtest Du schließlich wieder das "kirchliche" Fegefeuer einführen, welches M. Luther hinter sich ließ?

      Wann wirst Du verstehen, dass "Rechtfertigung aus Glauben" und "Weiterleben nach dem Tode" in unvereinbarem Widerspruch zueinander stehen?
    • „Der Herr ist wirklich auferstanden!“, 18. Oktober

      Nun erzählten die beiden [Jünger], was auf dem Wege nach Emmaus geschehen war und dass sie ihren Herrn daran erkannt hatten, wie er das Brot austeilte. Noch während sie berichteten, stand plötzlich Jesus mitten im Kreis der Jünger.„Friede sei mit euch!“, begrüßte er sie. Lukas 24,35.36 (Hfa).

      Die Wanderer finden alle in erstaunter Aufregung vor. Der Raum ist von Stimmen erfüllt, die Gott danken und preisen. Sie rufen: „Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon [Petrus] erschienen.“ Lukas 24,34 (EB). Da erzählen die Wanderer — noch atemlos von der Eile, mit der sie ihren Weg gegangen sind — die wunderbare Geschichte, wie sie entmutigt und hoffnungslos dahinwanderten und ein Fremder zu ihnen stieß. Verwundert und hoffnungsvoll berichten sie, wie er ihnen die Heilige Schrift erklärte und sie ihn dann zum Bleiben einluden. Sie erzählen, wie sie das Abendessen vorbereiteten und ihn an der Art erkannten, wie er die Hände ausbreitete, um das Essen zu segnen. Siehe V. 35 ...

      Gerade haben sie zu Ende erzählt — einige meinen, sie können das nicht glauben, es sei einfach zu schön, um wahr zu sein —, als plötzlich noch ein Anderer vor ihnen steht. Jedes Auge ist auf den Fremden gerichtet. Niemand hat an der Tür geklopft, kein Schritt war zu hören. Die Jünger sind erschrocken und fragen sich, was das zu bedeuten hat. Da hören sie eine Stimme, die keinem anderen als ihrem Meister gehört. Klar und deutlich kommen die Worte von seinen Lippen: „Friede sei mit euch!“ V. 36.

      Johannes berichtet: „Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.Da sprach Jesus abermals zu ihnen: ‚Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.‘ Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: ‚Nehmt hin den heiligen Geist!‘“ Johannes 20,20-22.

      Niemand darf es wagen, überheblich an das Werk Gottes heranzugehen.Männer und Frauen dürfen erst dann vorangehen, wenn der Heilige Geist offensichtlich auf ihnen ruht. Nur unter der Aufsicht des Heiligen Geistes können die Nachfolger Christi so arbeiten, wie er es tat.

      An diesem Abend zeigte Jesus seinen Jüngern seine Hände und Füße, damit jeder eventuelle Zweifel ausgeräumt wurde, ob er wirklich der Christus sei. Er sagte: „‚Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin; betastet mich und seht! Denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich habe.‘ ... ‚Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses und in den Propheten und Psalmen.‘ Dann öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verständen und sprach zu ihnen: ‚So steht geschrieben und so musste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten.‘“ Lukas 24,39.44-46 (EB).
      Manuskript 113, 1897.


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    • freudenboten schrieb:

      hast Du meine Fragen zum Thema "nach dem Tod" gelesen? Beitrag 129

      Ich warte noch auf Deine ehrliche Stellungnahme!
      Siehe NR. 133!

      freudenboten schrieb:

      Wann wirst Du verstehen, dass "Rechtfertigung aus Glauben" und "Weiterleben nach dem Tode" in unvereinbarem Widerspruch zueinander stehen?
      Sehe ich nicht so und leuchtet mir auch nicht ein! Sehe darinnen keinen Widerspruch! Wo sollte der sein?
    • freudenboten schrieb:

      Johannes 20:1. "Am ersten Tag der Woche..."

      Vers 17. "Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater....sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater..."

      1. Frage: Wo befindet sich das "Paradies" seit dem Sündenfall/der Sintflut? ((1. Mose 3:23.24.)
      Antwort: Im Limbus(Vorhimmel) - Jesus nennt es anschaulich "Abrahams Schoss" (Lukas 16,22) - das AT schreibt - wie es Simon dankenswerter Weise erwähnt hatte - vom "Versammelt-Werden zu den Vätern".

      2. Welcher von beiden Autoren Lukas oder Johannes ist inspiriert/kanonisch?
      Antwort: Beide! (---> siehe bereits NR. 133!)

      3. Wozu musste Christus "auferstehen" vom Tode, wenn doch im Tod schon das "Paradies" zu finden ist?
      Antwort: Um ... s i c h t b a r ... zu beweisen, dass ER der Sieger über den Tod ist! (---> siehe bereits NR. 133!)

      4. Warum ließ Gott Adam, Eva und ihre Nachkommen sterben, obwohl dies die Absicht der Schlange war?
      Antwort: Weil Adam und Eva sich von Gott getrennt hatten, indem sie von der verbotenen Frucht aßen und damit das Treue-Verhältnis zu Gott aufgekündigt hatten und in Sünde (=Trennung von Gott) fielen. Diese Sünde wurde an ihre Nachfahren weiter vererbt (christliche Erbsünden-Lehre, gemäss Psalm 51,7!)

      5. Wozu musste Gott den Nachkommen/Menschensohn (Vernichtung der "Schlange") verheißen, wenn Adam und Eva beim Sterben schon ins Paradies zurückkehren würden?
      Antwort: In der Tat, ist dies Deine schwerste Frage! Gott hat den ERLÖSER-MESSIAS eben verheißen, der letztendlich allen Schaden wieder gutmachen würde durch sein herrliches (für uns!)erbrachtes Opfer auf Golgatha - seinen Versöhnungstod für uns Menschen, wenn wir ihn im Glauben annehmen.

      6. Wohin ging der zweite, "ungläubige" Verbrecher beim Tod am Kreuz?
      Antwort: Wohl in die Hölle... - oder ins Fegefeuer. >>In das Verloren-Sein<<. ===> Das müssen wir Gott überlassen - aber: Merke! : " Hebr 9,27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: "
      (---> siehe bereits NR. 133!)


      7. Wozu "warten wir auf eine neue Himmel und eine neue Erde" (2. Petrus 3:13.), wenn wir schon beim Sterben dahinkommen?
      Antwort: Weil Gott alles neu machen wird.
    • Jesus öffnete das Verständnis seiner Jünger, 19. Oktober

      Da öffnete er ihnen das Verständnis, so dass sie die Schrift verstanden.Lukas 24,45.

      Die Aussagen Christi dürfen nicht bloß nach dem Maß des Verständnisses der Hörer wertgeschätzt werden. Sie müssen vielmehr in der wichtigen Bedeutung betrachtet werden, die Christus ihnen beimaß. Er nahm alte Wahrheiten, deren Urheber er selbst war, und stellte sie vor seine Zuhörer in das Licht des Himmels. Das war eine völlig andere Darstellung. Seine Erklärung brachte eine Flut von Sinn, Klarheit und geistlicher Bedeutung hinein.

      Nach seiner Auferstehung öffnete Christus das Verständnis seiner Nachfolger, so dass sie die Heiligen Schriften verstanden. Siehe Lukas 24,45-47.Alles war durch die Künste Satans verändert worden. Die Wahrheit war durch den Müll von Irrtümern zugeschüttet und menschlichen Augen verborgen. Als Christus auf seine Erniedrigung, Verwerfung und Kreuzigung hinwies, konnten die Jünger die Bedeutung seiner Worte nicht begreifen. Man hatte sie bisher gelehrt, dass der Messias ein weltliches Königreich aufrichten würde; wenn er von seinen Leiden sprach, konnten sie seine Worte nicht verstehen. Siehe Lukas 9,44.45 ..

      Christus wollte seinen Jüngern viele Wahrheiten weitergeben, die er [aber] nicht ansprechen konnte, weil sie nicht in dem Licht voranschritten, das auf die levitischen Gesetze und den Opferdienst schien. Sie nahmen die neue Erkenntnis nicht an, sie gingen nicht im neu geschenkten Licht weiter und drangen nicht zu noch größerer Klarheit vor, zu der die göttliche Vorsehung sie leiten würde.

      Aus demselben Grund verstehen auch heute Nachfolger Christi wichtige Wahrheitspunkte nicht. Selbst die, die anderen die Wahrheit [der Bibel] lehren, haben ein so schwerfälliges Verständnis, dass ihnen viele Dinge erst eröffnet werden können, wenn sie im Himmel angekommen sind. Das sollte aber nicht so sein. Doch wenn der Verstand engstirnig wird, meinen sie, alles zu wissen und stecken einen Wahrheitspunkt nach dem anderen ab, von denen sie [aber] nur eine blasse Ahnung haben. Menschen verschließen sich, als gäbe es für sie nichts mehr zu lernen. Und wenn der Herr versucht, sie weiterzubringen, halten sie mit dem vermehrten Licht nicht Schritt. Sie bleiben an dem Punkt hängen, an dem sie einen Lichtschimmer zu sehen meinen; dabei ist es nur ein Glied in der lebendigen Kette der Wahrheiten und Verheißungen Gottes, die man erforschen sollte ...

      Die Entfaltung der Wahrheit ist die Belohnung des demütigen Suchers, der Ehrfurcht vor Gott hat und mit ihm wandelt. Die Wahrheit, die der Verstand als Wahrheit annimmt, kann sich ständig vergrößern und weiter entwickeln ...Indem unser Verstand ihre Kostbarkeit wertschätzt, wird er erhoben, veredelt und geheiligt.

      Manuskript 143, 1897; Manuscript Releases XVI, 122.123.

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