Christus ist Sieger - jeden Tag!

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    • Der geliebte Jünger Johannes wird zum Autor der Offenbarung, 31. Oktober

      Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie durch seinen Engel gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan.Offenbarung 1,1.

      Nachdem Christus zum Himmel aufgefahren war, beunruhigte Johannes durch sein Zeugnis über Christus die [jüdischen] Autoritäten. Mit Vollmacht bezeugte er, dass Christus der auferstandene Erlöser war. Siehe Apostelgeschichte 4,1.2.13. Die Römer hatten Christus gekreuzigt, um die jüdischen Führer zufrieden zu stellen. Nun wollten sie ihnen einen weiteren Gefallen tun, indem sie Johannes dorthin brachten, wo seine Stimme weder von Juden noch von Heiden gehört werden konnte. Er wurde auf die Insel Patmos verbannt. Siehe Offenbarung 1,9.

      Offensichtlich ließ der Herr zu, dass seine Feinde triumphierten. So sah es dem äußeren Anschein nach aus. Doch Gottes Hand bewegte sich unsichtbar in der Finsternis. Gott ließ es zu, dass sein treuer Diener dorthin gebracht wurde, wo Christus ihm eine noch wunderbarere Offenbarung seiner selbst vermitteln konnte, um sie der Welt weiterzugeben ... Er war auf einer wüsten Insel verborgen, aber dort besuchte ihn Christus, gewährte ihm einen wundervollen Blick auf seine Herrlichkeit und ließ ihn wissen, was auf der Erde geschehen würde ... Johannes wurde der Gemeinschaft seiner Brüder beraubt, doch keiner konnte ihm das Licht und die Offenbarung Christi nehmen. Ein großes Licht sollte von Christus auf seinen Diener scheinen. Dieser geliebte Jünger hatte [schon] große Vorrechte genossen. Mit den anderen Jüngern war er mit Jesus durchs Land gezogen, hatte von ihm gelernt und sich seiner Worte erfreut ... Am heiligen Sabbattag zeigte sich der auferstandene Erlöser Johannes (siehe Offenbarung 1,10) und das Zeugnis, das damals gegeben wurde, gilt auch uns. Gott möchte, dass wir die Heilige Schrift durchforschen, damit wir wissen, was in den letzten Tagen der Weltgeschichte geschehen wird ...

      [Die Verse aus Offenbarung Kap. 1] geben ein kraftvolles Zeugnis, aber ihre wahre Bedeutung wird nur verschwommen wahrgenommen. Jeder, der in der Schrift forscht, sollte jedes einzelne Wort im ersten Kapitel der Offenbarung sorgfältig überdenken, denn jeder Satz und jedes Wort haben Gewicht und Konsequenzen.

      Dass Christus Johannes erschien, sollte allen — Gläubigen wie Ungläubigen — ein Beweis sein, dass wir einen auferstandenen Christus haben. Siehe Offenbarung 1,18. Das sollte der Gemeinde lebendige Kraft verleihen.Manchmal ziehen sich dunkle Wolken um Gottes Volk zusammen. Es scheint so, als wollten Unterdrückung und Verfolgung sie auslöschen. Doch in solchen Zeiten lernen wir am meisten. So wie die Sterne in den dunklen Nächten am hellsten strahlen, so werden die hellsten Lichtstrahlen der Herrlichkeit Gottes in der tiefsten Finsternis offenbart. Je dunkler der Himmel ist, um so klarer und markanter sind die Strahlen der „Sonne der Gerechtigkeit“ (Maleachi 3,20), unseres auferstandenen Erlösers.
      Manuskript 106, 1897.

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    • Gottes Botschaft an sein Volk, 1. November

      Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis bringen, um euch auf die Probe zu stellen. Zehn Tage lang werdet ihr leiden müssen.Doch wenn du mir [Christus] treu bleibst, treu bis zum Tod, werde ich dir den Preis des Siegers geben: das ewige Leben. Offenbarung 2,10 (Hfa).

      Johannes war mit dem Heiland während seines Dienstes auf der Erde eng verbunden gewesen. Er hatte seine wunderbaren Worte gehört und seine wundervollen Taten gesehen und deshalb konnte er davon ein klares Zeugnis geben. Er sprach aus einem vollen Herzen, das von Liebe zu Christus überfloss, und keine Macht konnte seine Worte bremsen ...

      Wie sein Meister wehrte sich auch Johannes nicht, als man ihn töten wollte.Als ihn seine Feinde in einen Kessel mit kochendem Öl warfen, dachten sie, sie würden nichts mehr von ihm hören. Doch als die Worte gesprochen wurden, die satanischen Ursprungs waren: „So sterben alle, die an den Betrüger Jesus Christus von Nazareth glauben“, erklärte Johannes: „Mein Herr hat sich geduldig all dem unterworfen, was Satan und seine Engel ersinnen konnten, um ihn zu demütigen und zu quälen. Er gab sein Leben hin, um die Welt zu retten. Er starb, damit wir leben können. Ich empfinde es als eine Ehre, um seinetwillen zu leiden. Ich bin nur ein schwacher, sündiger Mensch, doch Christus war ‚heilig, unschuldig, unbefleckt und von den Sündern geschieden‘.Hebräer 7,25. Er sündigte nicht, es ist auch ‚kein Betrug in seinem Munde gewesen‘.“ Jesaja 53,9. Die Worte des Johannes, die er sprach, während er von seinen Feinden gequält wurde, taten ihre Wirkung. Dieselben Leute, die ihn in den Kessel geworfen hatten, zogen ihn auch wieder heraus.

      Danach wurde Johannes auf die Insel Patmos verbannt (siehe Offenbarung 1,9), wo er von seinen Gefährten im Glauben getrennt war. Seine Feinde nahmen an, dass er dort durch die schwierige Lage und die Vernachlässigung zugrunde gehen würde. Doch Johannes fand selbst dort Freunde und konnte Menschen zu Gott führen. Und seine Feinde hatten gemeint, sie hätten den treuen Zeugen endlich an einen Ort gebracht, wo er die Juden oder die bösartigen Herrscher der Welt nicht länger beunruhigen konnte ...

      Christus, sein Vater und die himmlischen Engel waren die Gefährten des Johannes auf der Insel Patmos. Von ihnen bekam er Belehrungen, die er denen weitergab, die — wie er — von der übrigen Welt getrennt waren. Dort schrieb er die Visionen und Offenbarungen auf, die er von Gott empfing. In ihnen wird davon berichtet, was am Ende der Weltgeschichte geschehen würde. Wenn seine Stimme nicht länger für die Wahrheit eintreten konnte, wenn er nicht mehr von dem Einen zeugen konnte, den er liebte und dem er diente, dann sollten die Botschaften, die ihm an jener steinigen, unfruchtbaren Küste gegeben wurden, hinausgehen wie eine brennende Lampe. „Alle Nationen, Stämme, Sprachen und Völker“ (Offenbarung 14,6) würden die festen Absichten Gottes kennen lernen, die nicht nur die jüdische Nation, sondern alle Völker auf der Erde betrafen.
      Manuskript 150, 1899.

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    • Die Offenbarung ist ein offenes Buch für unser Studium, 2. November

      Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.Offenbarung 1,3.

      Viele haben die Ansicht vertreten, die Offenbarung wäre ein versiegeltes Buch und sie wollen keine Zeit für das Studium ihrer Geheimnisse investieren.Sie sagen, man solle lieber auf die Herrlichkeit der Erlösung sehen; die Geheimnisse, die Johannes auf der Insel Patmos offenbart wurden, seien demgegenüber weniger der Erwägung wert.

      Doch so betrachtet Gott dieses Buch nicht. Er erklärt [durch Johannes]: „Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“ Offenbarung 22,18.19 ...

      Der Herr offenbarte seinem Knecht Johannes die Geheimnisse dieses Buches mit der Absicht, dass sie von allen studiert werden können. In diesem Buch werden Szenen geschildert, die jetzt in der Vergangenheit liegen, und einige mit ewiger Bedeutung, die in unserer Zeit geschehen. Andere Prophezeiungen werden sich erst am Ende der Zeit vollständig erfüllen, wenn die letzte große Auseinandersetzung zwischen den Mächten der Finsternis und dem Fürsten des Himmels stattfinden wird ...

      Viele der Vorhersagen werden sich schnell hintereinander erfüllen. Die Geschichte wird sich wiederholen, alte Auseinandersetzungen werden zu neuem Leben erwachen und Gottes Volk wird von allen Seiten Gefahren ausgesetzt sein. Die Leute strömen zusammen, drängen sich und streiten um den Vorrang. Das, was alltäglich und vergänglich ist, fesselt ihre Aufmerksamkeit, so dass man kaum noch an ewige Interessen denkt.

      Menschen mit Energie, Eifer und Ausdauer werden alle ihre von Gott gegebenen Fähigkeiten dafür einsetzen, in Kooperation mit Satans Gewaltherrschaft das Gesetz Gottes unwirksam zu machen. Betrüger aus allen Gesellschaftsschichten und Klassen werden behaupten, verdienstvoll und zuverlässig zu sein. Das Gemeine und Unreine wird übertrieben werden gegenüber dem Wahren und Heiligen. Dadurch wird das Nachgemachte angenommen und der wahre Maßstab der Heiligkeit [das Gesetz Gottes] abgetan, [ähnlich] wie damals von Adam und Eva das Wort Gottes abgetan wurde und sie die Lüge Satans glaubten.
      Manuskript 143, 1901.

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    • Stofi schrieb:

      Am heiligen Sabbattag zeigte sich der auferstandene Erlöser Johannes (siehe Offenbarung 1,10)
      Fast alle Kommentatoren sind sich einig, dass hier im jahre 95 n.Chr. "der Tag des Herrn" schon der Sonntag - der Auferstehungstag war! (---> siehe u.a. Apg.20,7 und 1.Kor.16,2)

      Stofi schrieb:

      Wie sein Meister wehrte sich auch Johannes nicht, als man ihn töten wollte.Als ihn seine Feinde in einen Kessel mit kochendem Öl warfen,
      wäre er mit Sicherheit gestorben, wenn es so gewesen wäre, was es aber nicht war wie DonDomi richtig geschrieben hatte:

      DonDomi schrieb:

      Du weisst aber schon, dass die Geschichte mit dem Kessel und dem siedenden Öl eine Legende der katholischen Kirchenlehre ist.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Am heiligen Sabbattag zeigte sich der auferstandene Erlöser Johannes (siehe Offenbarung 1,10)
      Fast alle Kommentatoren sind sich einig, dass hier im jahre 95 n.Chr. "der Tag des Herrn" schon der Sonntag - der Auferstehungstag war! (---> siehe u.a. Apg.20,7 und 1.Kor.16,2)


      Die FAST alle Kommentatoren interessieren mich wenig, wenn Gott, bzw. Jesus etwas anderes sagt.
    • Norbert Chmelar schrieb:



      Stofi schrieb:

      Wie sein Meister wehrte sich auch Johannes nicht, als man ihn töten wollte.Als ihn seine Feinde in einen Kessel mit kochendem Öl warfen,
      wäre er mit Sicherheit gestorben, wenn es so gewesen wäre, was es aber nicht war wie DonDomi richtig geschrieben hatte:

      DonDomi schrieb:

      Du weisst aber schon, dass die Geschichte mit dem Kessel und dem siedenden Öl eine Legende der katholischen Kirchenlehre ist.



      Offensichtlich hatten sie keinen so großen Kessel, mit sooo viel Öl, dass der ganze Mensch darin untertauchen könnte. Vllt. war nur bis zu den Knöcheln Öl drin oder noch weniger. Kann man evtl. auch so denken? Oh ja, das Bild mit Menschgroßen Kesseln voller kochendem Öl mit Menschen darin... so stellen sich Gläubige die Hölle vor......... Da hast du Recht.


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    • Ohne Märchen -

      Der "Tag des HErrn" bei Johannes ist eindeutig nicht der "Sonntag", den gab es erst seit Kaiser Konstantin.

      Der Tag des HErrn umfasst alle "Sabbate des HErrn" (z. B. Levitikus 23). und diese sind alle in Apokalypse 1 - 22 angesprochen:

      1 Lichterfest/-Weihe

      2/3 Purim/Sendschreiben

      4/5 Passah/Herrenmahl (In den anschließenden acht Tagen ist der "Tag der Erstlinge"/Auferstehungstag Christi enthalten.)

      6-8 Pfingstwochen/-Versammlung

      8 - 14 Sechs bis Sieben Posaunen/Neumonde

      8:5./11:19./14:14.- 20:15. Entsühnungstag/"Großer Tag des HErrn"

      21/22 Laubhütten/"Neue Himmel, neue Erde
    • Das Zeugnis Jesu offenbart Gottes ewige Liebe, 3.November

      Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse in der Drangsal und dem Königtum und dem Ausharren in Jesus, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen. Offenbarung 1,9 (EB).

      Durch einen „Bruder und Mitgenossen in der Bedrängnis“ (Offenbarung 1,9) offenbarte Christus seinem Volk den schrecklichen Konflikt, den sie vor seiner Wiederkunft durchmachen müssen. Bevor ihnen die Szenen ihres bitteren Kampfes eröffnet werden, werden sie daran erinnert, dass andere Gläubige diesen [Leidens-]Kelch ebenfalls getrunken haben und mit der [Leidens-]Taufe getauft wurden. Siehe Markus 10,38. Gott, der diese früheren Zeugen seiner Wahrheit stärkte und ermutigte, wird sein Volk auch in der letzten Auseinandersetzung nicht verlassen.

      Es war eine Zeit bitterer Verfolgung und großer Finsternis, in der Satan scheinbar über die treuen Zeugen Gottes triumphierte, als Johannes trotz seines fortgeschrittenen Alters zur Verbannung verurteilt wurde. Er wurde von seinen Glaubensgeschwistern getrennt und von seinem Missionswerk abgeschnitten, doch er war nicht von Gottes Gegenwart getrennt. Der wüste Ort seines Exils erwies sich ihm als Tor des Himmels. Er sagt: „Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn“ — dem heiligen Tag, den Gott gesegnet und als sein Eigentum abgesondert hat (siehe 1.Mose 2,3; Jesaja 58,13) — „und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, die sprach: ‚Was du siehst, das schreibe in ein Buch ...‘ Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich.“ Offenbarung 1,10-13 ... Christus wandelte inmitten der goldenen Leuchter. Dadurch wird seine enge Beziehung zu den Gemeinden symbolisiert. Siehe V. 20. Er ist in Verbindung mit seinem Volk ... Obwohl er der Hohepriester und Mittler im himmlischen Heiligtum ist (siehe Hebräer 8,1.2), geht er doch inmitten der Gemeinden auf der Erde auf und ab ...

      Als der Heilige Geist erneut auf dem Propheten ruhte, sieht er „eine Tür aufgetan im Himmel“ und hört eine Stimme, die ihn aufruft, die Dinge zu betrachten, die danach geschehen werden. Offenbarung 4,1. Er schreibt: „Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder und ein Regenbogen war um den Thron.“ V. 2.3. Gott war von dienenden Engeln umgeben, die nur darauf warteten, seinen Willen auszuführen. Johannes sah um den Thron Gottes den Regenbogen der Verheißung, der das Zeichen seines Bundes mit Noah war (siehe 1.Mose 9,12.13) — ein Versprechen der Gnade Gottes für jeden, der seine Schuld bereut und an Christus glaubt. Er ist ein ewiges Zeugnis dafür, dass „Gott die Welt [so sehr] geliebt hat, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16. Damit wird der ganzen Welt erklärt, dass Gott sein Volk im Kampf mit dem Bösen nicht vergessen wird.
      Manuskript 100, 1893.


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    • Was bedeuten "die sieben goldenen Leuchter"?

      Stofi schrieb:

      Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich.“ Offenbarung 1,10-13 ... Christus wandelte inmitten der goldenen Leuchter. Dadurch wird seine enge Beziehung zu den Gemeinden symbolisiert. Siehe V. 20. Er ist in Verbindung mit seinem Volk ...
      Was sind in der Symbolsprache der Bibel diese "sieben goldenen Leuchter"?
      Manch ein Ausleger sagte, dass dies die 7 Zeitalter der Gemeinde Jesu - quasi die ganze christliche Kirchengeschichte - sei; sie unterteilen diese in folgende Zeitperioden:
      1. 33 - 100 n. Chr: die Zeit von der Himmelfahrt bzw. die Zeit seit Pfingsten und die Zeit der Apostel = URGEMEINDE
      2. 100 - 313 n.Chr.: die Zeit der Verfolgung der Gemeinde Jesu im Römischen Weltreich und die Zeit der christlichen MÄRTYRER
      3. 313 - 538 n.Chr.: die Zeit der KIRCHENVÄTER und die Zeit der Ausbildung der Römisch- Katholischen Kirche
      4. 538 - 1517 n.Chr.: die Zeit des finsteren Mittelalters und der großen Macht der Römisch-Katholischen PAPSTKIRCHE
      5. 1517 - 1717 : die Zeit der schlimmen Religionskriege (Dreißigjähriger Krieg: 1618-1648) und die Zeit der protestantischen ORTHODOXIE
      6. 1717 - 1917 : die Zeit der Aufklärung und der Entstehung der Historisch-kritischen Methode = BIBELKRITIK - UND aber auch - quasi als Gegenbewegung hierzu - die Zeit des PIETISMUS und der christlichen Erweckungsbewegungen, wie z.B. Herrnhuter (Zinzendorf) und Methodisten (Gebr. Wesley) und Adventisten (E.G. White)
      7. 1917 - 1967 : die Zeit der Wiederherstellung des Staates ISRAEL (Balfour-Declaration: 1917 / Staatsgründung: 1948 / Rückeroberung Jerusalems: 1967)


        seit 1967 läuft die letzte Periode der Gnadenzeit für die Gemeinde Jesu bis zu deren baldiger Entrückung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Die 7 Leuchter (seit Mose Exodus 25:31.ff) + 1 "Menschensohn/Anzünder" = 8 --- symbolisieren die "Gemeinde der Übrigen" des "neuen Bundes" Jesu. (Offenbarung 12:4.)

      Somit bedeuten die "Sieben Gemeinden" sowohl geschichtliche Epochen als auch die Bekenntnisse, die zu den verschiedenen Zeiten entstanden und als kirchliche Traditionen noch heute bekannt sind.

      Alle diese haben sowohl "Licht" also auch "Schatten", darum Lob und Ermahnungen Jesu Christi.

      Ziemlich "bekehrungsbedürftig" schneidet dabei "Laodizea" (Volk des Gerichtes) ab, die Kirche/das Bekenntnis, welche(s) das "Gericht" angesichts der Wiederkunft Christi bekennt.

      Offenbarung 3:20. "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an..."
    • Stofi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Wie sein Meister wehrte sich auch Johannes nicht, als man ihn töten wollte.Als ihn seine Feinde in einen Kessel mit kochendem Öl warfen,
      wäre er mit Sicherheit gestorben, wenn es so gewesen wäre, was es aber nicht war wie DonDomi richtig geschrieben hatte:

      DonDomi schrieb:

      Du weisst aber schon, dass die Geschichte mit dem Kessel und dem siedenden Öl eine Legende der katholischen Kirchenlehre ist.

      Offensichtlich hatten sie keinen so großen Kessel, mit sooo viel Öl, dass der ganze Mensch darin untertauchen könnte. Vllt. war nur bis zu den Knöcheln Öl drin oder noch weniger. Kann man evtl. auch so denken? Oh ja, das Bild mit Menschgroßen Kesseln voller kochendem Öl mit Menschen darin... so stellen sich Gläubige die Hölle vor......... Da hast du Recht.


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      Keine Ahnung, ob die so grosse Kessel hatten aber darum ging es mir gar nicht. Diese Geschichte ist eine Legende aus der katholischen Kirchenlehre. Ob sie stimmt oder nicht, weiss ich nicht, es ist aber schon überraschend, dass wenn Frau White katholische Legenden niederschreibt, als seien sie wahr, dann ist das ok, dabei dachte ich immer, dass gerade alles was mit dem Heiligenstatus bei katholischen Heiligen zu tun hat keine Vertrauenswürdigen Quellen sind. In diesem Fall scheint es anders zu sein.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Christi Werk für unsere Rettung wird beschrieben, 4.November

      Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda ... Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet. Offenbarung 5,6.

      Der Erlöser wurde Johannes als „Löwe von Juda“ und als „geschlachtetes Lamm“ bildhaft dargestellt. Hierin drückt sich das gesamte Erlösungswerk aus.Diese Symbole zeigen die Einheit von allmächtiger Kraft und selbstaufopfernder Liebe. Als „Löwe von Juda“ wird Christus seine Auserwählten verteidigen und sie siegreich herausführen, weil sie ihn als „Lamm Gottes“ annehmen, „das die Sünde der Welt wegnimmt“. Johannes 1,29 (EB). Christus, das geschlachtete Lamm, das verachtet und abgelehnt wurde, das Opfer des Zornes Satans und der Schmähungen und Grausamkeiten von Menschen — wie mitfühlend war seine Anteilnahme mit seinem Volk, das noch in der Welt war. Und genauso tief, wie seine Demütigung und seine Opferbereitschaft als „Lamm Gottes“ war, genauso groß wird auch seine Macht in Herrlichkeit als der „Löwe von Juda“ sein, wenn er sein Volk befreit.

      Johannes wurden die großen Ereignisse in der Zukunft eröffnet, die die Herrschaft von Königen erschüttern und alle irdischen Mächte zum Zittern bringen werden. Er sah die letzten Szenen der Weltgeschichte, die Aufrichtung der Herrschaft dessen, der „König aller Könige“ (Offenbarung 19,16) sein wird und „dessen Reich ewig ist“. Daniel 7,27 ... Er sah, wie Christus die Huldigung aller himmlischen Engel entgegen nahm (siehe Offenbarung 5,11.12) und hörte das Versprechen, dass Gottes Volk — welch eine Trübsal auch über sie kommen würde — „in allem überwinden [wird] durch den, der [sie] geliebt hat“ (Römer 8,37; siehe auch Offenbarung 7,14), wenn sie nur geduldig ausharren würden ...

      Johannes war nun darauf vorbereitet, die spannenden Szenen zu sehen in der großen Auseinandersetzung zwischen denen, „die Gottes Gebote halten“ (Offenbarung 12,17) und denen, die Gottes Gesetz unwirksam machen wollen.Er sah eine wunderwirkende Macht aufsteigen, die alle Erdenbürger verführen würde, die nicht mit Gott verbunden sind. Sie „sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.“ Offenbarung 13,11-14 ... Über die Menschen, die Gott treu bleiben und sich nicht den Gesetzen irdischer Herrscher beugen, die gegen die Autorität des himmlischen Königs gerichtet sind, sagt der Autor der Offenbarung: „Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren.“ Offenbarung 14,12 (EB).

      Diese Lehren dienen zu unserem Nutzen. Wir müssen unser Vertrauen auf Gott gerichtet halten, denn es steht uns eine Zeit bevor, die jeden Menschen auf die Probe stellen wird. Christus erzählte auf dem Ölberg von den furchtbaren Gerichten, die seiner Wiederkunft vorangehen werden. Siehe Matthäus 24,6-13.29.30 ... Diese Vorhersagen erfüllten sich teilweise bei der Zerstörung Jerusalems, doch sie besitzen eine direktere Anwendung auf die letzten Tage.
      Manuskript 100, 1893.

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    • Wenn sie Gottes Gebote halten sollten, hatten die Adventpioniere und ihre Nachfolger einiges zu lernen. Und das Verständnis von Rechtfertigung aus Glauben kam vor 1888 noch sehr zu kurz.

      Ich würde die frühen Schriften E. Whites keinesfalls für ebenso wertvoll halten wie das Original. Sie waren "Auslegung" für die Generation vor 1900.
    • Christi Werk für unsere Rettung wird beschrieben, 4. November

      Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda ... Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet.Offenbarung 5,6.

      Der Erlöser wurde Johannes als „Löwe von Juda“ und als „geschlachtetes Lamm“ bildhaft dargestellt. Hierin drückt sich das gesamte Erlösungswerk aus. Diese Symbole zeigen die Einheit von allmächtiger Kraft und selbstaufopfernder Liebe. Als „Löwe von Juda“ wird Christus seine Auserwählten verteidigen und sie siegreich herausführen, weil sie ihn als „Lamm Gottes“ annehmen, „das die Sünde der Welt wegnimmt“. Johannes 1,29 (EB). Christus, das geschlachtete Lamm, das verachtet und abgelehnt wurde, das Opfer des Zornes Satans und der Schmähungen und Grausamkeiten von Menschen — wie mitfühlend war seine Anteilnahme mit seinem Volk, das noch in der Welt war.Und genauso tief, wie seine Demütigung und seine Opferbereitschaft als „Lamm Gottes“ war, genauso groß wird auch seine Macht in Herrlichkeit als der „Löwe von Juda“ sein, wenn er sein Volk befreit.

      Johannes wurden die großen Ereignisse in der Zukunft eröffnet, die die Herrschaft von Königen erschüttern und alle irdischen Mächte zum Zittern bringen werden. Er sah die letzten Szenen der Weltgeschichte, die Aufrichtung der Herrschaft dessen, der „König aller Könige“ (Offenbarung 19,16) sein wird und „dessen Reich ewig ist“. Daniel 7,27 ...Er sah, wie Christus die Huldigung aller himmlischen Engel entgegen nahm (siehe Offenbarung 5,11.12) und hörte das Versprechen, dass Gottes Volk — welch eine Trübsal auch über sie kommen würde — „in allem überwinden [wird] durch den, der [sie] geliebt hat“ (Römer 8,37; siehe auch Offenbarung 7,14), wenn sie nur geduldig ausharren würden ...
      Johannes war nun darauf vorbereitet, die spannenden Szenen zu sehen in der großen Auseinandersetzung zwischen denen, „die Gottes Gebote halten“ (Offenbarung 12,17) und denen, die Gottes Gesetz unwirksam machen wollen. Er sah eine wunderwirkende Macht aufsteigen, die alle Erdenbürger verführen würde, die nicht mit Gott verbunden sind. Sie „sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.“ Offenbarung 13,11-14 ... Über die Menschen, die Gott treu bleiben und sich nicht den Gesetzen irdischer Herrscher beugen, die gegen die Autorität des himmlischen Königs gerichtet sind, sagt der Autor der Offenbarung: „Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren.“ Offenbarung 14,12 (EB).

      Diese Lehren dienen zu unserem Nutzen. Wir müssen unser Vertrauen auf Gott gerichtet halten, denn es steht uns eine Zeit bevor, die jeden Menschen auf die Probe stellen wird. Christus erzählte auf dem Ölberg von den furchtbaren Gerichten, die seiner Wiederkunft vorangehen werden. Siehe Matthäus 24,6-13.29.30 ... Diese Vorhersagen erfüllten sich teilweise bei der Zerstörung Jerusalems, doch sie besitzen eine direktere Anwendung auf die letzten Tage.
      Manuskript 100, 1893.


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    • Wir sind verantwortlich für die Erkenntnis, die wir erhalten haben, 6. November

      Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn. Matthäus 7,14 (GNB).

      Der sanfte, geliebte Jünger [Johannes] schrieb: „Wer sagt: ‚Ich kenne [Christus]‘ und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht.“ 1.Johannes 2,4. Das Wort Gottes ist klar und deutlich. Es ist eine gefährliche Sache, sich als ein Nachfolger Jesu zu bekennen, ihn aber in seinen Taten zu verleugnen, indem man einer seiner Forderungen gegenüber gleichgültig ist.

      Die Geschichte der Reformation lehrt uns, dass die Gemeinde Christi niemals zu einem Stillstand kommen und aufhören soll, sich zu reformieren. Gott steht an der Spitze und sagt zu ihr wie damals zu Mose: „Geht voran!“ „Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen!“ 2.Mose 14,15. Gottes Werk geht voran. Schritt für Schritt kommt sein Volk vorwärts durch Konflikte und Prüfungen zum endgültigen Sieg. Die Kirchengeschichte lehrt uns, dass Gottes Volk vorbereitet sein soll für neue Einsichten, für sich eröffnende Wahrheiten, die in seinem Wort offenbart sind. Die Geschichte des Fortschritts der Wahrheit inmitten von Irrtum und geistiger Finsternis zeigt uns, dass Gottes Wahrheit von der Mehrheit weder geschätzt noch begehrt wird. Wer in der Reform voranging und der Stimme Gottes — „Geht voran!“ — gehorchte, war Opposition, Folter und dem Tod ausgesetzt. Im Angesicht von aufgesperrten Gefängnissen und angedrohter Folter und Tod schätzten sie die Wahrheit für ihre Zeit als so wichtig ein, dass sie lieber ihr Leben opferten als ihren Glauben. Ihr Leben war ihnen nicht wichtig, wenn es für die Wahrheiten Gottes geopfert wurde. Die Wahrheit ist in unserer Zeit genauso wichtig, wie sie es in den Tagen der Märtyrer war ... Was wäre geschehen, wenn die Menschen in der Zeit Luthers ihren Ungehorsam gegenüber Gottes Forderungen mit den Argumenten entschuldigt hätten: „Gott ist zu gnädig, um mich dafür zu verurteilen, dass ich diese unpopuläre Wahrheit nicht annehme. Unsere Glaubenslehrer und unsere religiösen Führer nehmen sie auch nicht an. Ich riskiere es, Gottes Gesetz zu übertreten, weil die Welt es ablehnt ... Ich bin mit meiner Religion zufrieden ...Ich wage es, mit der Masse zu gehen.“

      Wenn ich mit der Masse mitlaufe, sagt mir die Bibel, dass ich auf der breiten Straße gehe, die zum Tod führt. Siehe Matthäus 7,13. Der König des Himmels sagte: „Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind‘s, die ihn finden!“ V. 14. Wir sind verantwortlich für die Erkenntnis, die als Licht in unserer Zeit scheint. Christus weinte über Jerusalem, weil sie die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannte. Siehe Lukas 19,41-43. Die widerliche Undankbarkeit, der hohle Formalismus und die heuchlerische Unaufrichtigkeit von Jahrhunderten riefen diese Tränen nicht mehr unterdrückbaren Schmerzes in den Augen Jesu hervor.
      Brief 35, 1877.

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    • Die Gefahr der Gleichgültigkeit gegenüber dem Licht der Erkenntnis, 7.November

      Die Menschen werden gerichtet, weil das Licht zwar in die Welt gekommen ist, sie aber die Finsternis mehr lieben als das Licht. Denn alles, was sie tun, ist böse. Johannes 3,19 (Hfa).

      [Jesus stellt] den Verlust eines Menschen als Katastrophe dar, zu der im Vergleich der Gewinn der ganzen Welt bedeutungslos ist. Siehe Matthäus 16,26 ...Jerusalem ist ein Symbol für jeden, der die gegenwärtigen Vorrechte vernachlässigt und das Licht zurückweist, das Gott ihm gesandt hat. Sind die Ratschläge Gottes geschätzt worden? Sind die Aufrufe und Warnungen seiner Diener akzeptiert worden?Sind Einwände [gegen Irrtümer] beachtet worden? Würde doch ein jeder für sich die goldenen Gelegenheiten „dieser Zeit“ nutzen, damit nicht das Wort [von Christus] ergeht: „Aber nun ist‘s vor deinen Augen verborgen.“ Lukas 19,42. Wenn uns heute Licht [der Erkenntnis] scheint, sollen wir es annehmen, wertschätzen und entsprechend handeln ohne erst darauf zu warten, ob bedeutende Leute oder Gelehrte es akzeptieren ...

      Christus sagte: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ Matthäus 5,17 ... Jesus schaute in die zukünftigen Jahrhunderte und erkannte, dass die Christenheit einmal denken und lehren würde, dass der Tod Christi das Gesetz des Vaters abgeschafft hätte. Deshalb macht er eine klare Aussage, damit jeder Bescheid weiß, der in dieser Sache nicht getäuscht werden will ...Viele sind gestorben, ohne den Sabbat gehalten zu haben. Sie waren gute Menschen und lebten die Erkenntnis aus, die sie hatten. Sie konnten nicht für Licht verantwortlich sein, das sie nie hatten. Wir müssen uns für das Licht verantworten, das in unserer Zeit scheint. Es wäre töricht, wollten wir unsere Übertretung des göttlichen Gesetzes damit entschuldigen, dass gute Menschen in früherer Zeit es auch nicht hielten ...

      Es ist gefährlich, dem Licht [göttlicher Wahrheit] gegenüber gleichgültig zu sein. Wenn angeblich große und gute Menschen dem Gesetz Gottes nicht gehorchen, ist das für uns Grund genug, es ebenfalls zu übertreten? ... Es waren Schriftgelehrte, Volksführer, Priester und Männer in religiösen Ämtern, solche, die meinten, ihre Gerechtigkeit wäre allen anderen überlegen (siehe Lukas 18,10-12), die Christus verfolgten. Diese frommen Heuchler waren die schlimmsten Feinde Jesu ...Es waren die Lehrer des Volkes, die Jesus verspotteten, als er am Kreuz hing. Siehe Matthäus 27,41-43.

      Die bekennenden Christen von heute, die Licht zurückweisen, werden in keiner günstigeren Position sein als die Juden zur Zeit Jesu und werden keinesfalls denen vorgezogen, die das Licht der Wahrheit annehmen und wertschätzen. Wenn die Juden damals gewusst hätten, dass Jesus der Fürst des Lebens war, hätten sie ihn nicht gekreuzigt. Siehe 1.Korinther 2,8; Apostelgeschichte 3,15.17.Doch warum wussten sie das nicht? Weil sie jeden Beweis zurückwiesen, der ihnen zeigte, dass Christus wirklich der Messias war ...[Die bekennenden Christen] werden die [treuen] Gläubigen als ein kleines, schwaches Volk ansehen, als Fanatiker, und werden spöttisch über sie reden.
      Brief 35, 1877.

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    • Die Verfolgung in den ersten Jahrhunderten, 8. November

      Wieder andere wurden verhöhnt und gefoltert, weil sie an Gott festhielten. Man legte sie in Ketten und warf sie ins Gefängnis. Hebräer 11,36 (Hfa).

      Als Jesus seinen Jüngern das Schicksal Jerusalems und die Szenen seiner Wiederkunft offenbarte, sagte er ihnen auch von der Erfahrung seines Volkes voraus — von der Zeit seiner Himmelfahrt an bis zu seiner Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit zu ihrer Befreiung. Vom Ölberge aus sah der Heiland die Stürme, die über die apostolische Gemeinde hereinbrechen würden. Sein Auge drang weiter in die Zukunft und sah die grimmigen, verwüstenden Stürme, die seine Nachfolger in den kommenden Jahrhunderten der Finsternis und Verfolgung erschüttern würden ...

      Die Geschichte der Urgemeinde zeugt von der Erfüllung der Worte des Heilands. Die Mächte der Erde und der Hölle vereinigten sich gegen Christus in der Person seiner Nachfolger ... Man beraubte Christen ihrer Besitztümer und vertrieb sie aus ihrem Zuhause ... Viele besiegelten ihr Zeugnis mit ihrem Blut ...

      Unter den ärgsten Verfolgungen hielten diese Zeugen für Jesus ihren Glauben rein ... Mit Worten des Glaubens, der Geduld und der Hoffnung ermutigten sie einander, Entbehrungen und Bedrängnis auszuhalten. Der Verlust aller irdischen Segnungen vermochte sie nicht zu zwingen, ihrem Glauben an Christus abzusagen. Prüfungen und Verfolgungen waren nur Stufen, die sie ihrer Ruhe und ihrem Lohn näher brachten ...

      Vergeblich waren Satans Anstrengungen, die Gemeinde Christi durch Gewalt zu zerstören. Der große Kampf, in dem die Jünger Jesu ihr Leben hingaben, hörte nicht auf, als diese treuen Bannerträger auf ihrem Posten fielen.Durch ihre Niederlage blieben sie Sieger. Gottes Mitarbeiter wurden erschlagen, doch sein Werk ging ständig voran. Das Evangelium wurde weiter verbreitet und die Zahl seiner Anhänger wuchs ständig ... Ein Christ [der Kirchenvater Tertullian] erklärte, als er den heidnischen Herrschern Vorhaltungen machte, die die Verfolgung eifrig betrieben: „Ihr könnt uns foltern, kränken und quälen. Eure Boshaftigkeit stellt unsere Schwäche auf die Probe, aber eure Grausamkeit bringt euch nichts. Sie wirkt nur als umso stärkere Einladung, die andere dazu bringt, unsere Überzeugung zu teilen. Je mehr wir niedergemäht werden, um so mehr werden wir neu ausschlagen. Das Blut der Christen ist ein Same.“ [Apologeticum, Kap. 50]

      Tausende wurden eingesperrt und umgebracht, aber andere sprangen in die Bresche und füllten ihre Plätze.Und die um ihres Glaubens willen den Märtyrertod erlitten, waren nun in Christus sicher und wurden von ihm als Überwinder angesehen. Sie hatten „den guten Kampf gekämpft“ und werden die Krone der Herrlichkeit empfangen, wenn Christus wiederkommt. 2.Timotheus 4,7.8. Die Leiden, die die Christen erduldeten, brachten sie einander und ihrem Erlöser näher.
      The Spirit of Prophecy IV, 39-42 fast identisch mit: Der große Kampf 39-42.

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    • Die Urgemeinde wurde von Satans Nachfolgern verdorben, 9. November

      Trotzdem habe ich etwas an dir auszusetzen: Du unternimmst nichts gegen diese Isebel, die sich als Prophetin ausgibt. Durch ihre Lehre verführt sie die Gläubigen zu einem zügellosen Leben und ermuntert sie, ohne Bedenken das Fleisch der Götzenopfer zu essen. Offenbarung 2,20 (Hfa).

      Das Beispiel [der Märtyrer] in ihrem Leben und die Bestätigung [ihres Glaubens] in ihrem Sterben waren ein ständiges Zeugnis für die Wahrheit. Wo man es am wenigsten erwartet hätte, verließen Satans Untertanen seinen Dienst und stellten sich unter das Banner Christi ..

      Der große Gegner versuchte nun mit List zu erreichen, was er mit Gewalt nicht geschafft hatte. Die Verfolgungen hörten auf und an ihre Stelle traten die gefährlichen Verlockungen irdischen Wohlstandes und weltlicher Ehre.Götzendiener wurden veranlasst, einen Teil des christlichen Glaubens anzunehmen, während sie andere wichtige Wahrheiten ablehnten. Sie erklärten, Jesus als den Sohn Gottes anzunehmen und an seinen Tod und seine Auferstehung zu glauben, aber sie waren nicht von ihrer Schuld überführt und spürten kein Bedürfnis, [ihre Sünden] zu bereuen oder ihr Denken zu ändern. Zu einigen Zugeständnissen bereit, schlugen sie vor, dass auch Christen Konzessionen machen sollten, damit sich alle auf der gemeinsamen Plattform des Glaubens an Christus vereinen konnten.

      Nun war die Gemeinde in einer furchtbaren Gefahr, gegen die im Vergleich dazu Gefängnis, Folter, Feuer und Schwert Segnungen waren. Einige dieser Christen blieben standhaft und erklärten, sie könnten keine Kompromisse machen. Andere meinten, wenn sie einige Züge ihres Glaubens aufgeben oder verändern würden und sich mit denen vereinigen, die das Christentum nur teilweise angenommen hatten, könnte das ein Mittel für ihre vollständige Bekehrung sein ... Unter dem Deckmantel eines angeblichen Christentums schlich sich Satan selbst in die Kirche ein, um den Glauben [der Christen] zu verfälschen und ihren Verstand vom Wort der Wahrheit abzulenken.

      Schließlich senkte der größere Teil der Christenheit seine Maßstäbe und eine Verbindung zwischen Christentum und Heidentum kam zustande. Obwohl die Götzenanbeter behaupteten, bekehrt zu sein und sich der Kirche anschlossen, hielten sie doch an ihrem Götzendienst fest. Sie wechselten nur die Gegenstände ihrer Anbetung [von Götterdarstellungen] zu Bildern von Jesus, ja sogar von Maria und den Heiligen. Der faule Sauerteig des Götzendienstes, der auf diese Weise in die Kirche gelangte, setzte sein unheilvolles Werk fort. Falsche Lehren, abergläubische Gebräuche und götzendienerische Zeremonien wurden in ihren Glauben und ihren Gottesdienst einverleibt. Als sich die Nachfolger Christi mit Götzendienern vereinten, wurde die christliche Religion verdorben und die Kirche verlor ihre Reinheit und Kraft.Allerdings gab es etliche, die durch diese Täuschungen nicht irregeführt wurden.
      The Spirit of Prophecy IV, 42-43fast identisch mit: Der große Kampf 42.43.

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