Christus ist Sieger - jeden Tag!

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    • Der Tempeldienst endete mit dem Tod Christi, 1. Oktober

      Im selben Augenblick zerriss der Vorhang, der im Tempel das Allerheiligste abschloss, von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbrachen. Matthäus 27,51 (Hfa).

      Am Tag nach der Kreuzigung Jesu drängten sich die Gottesdienstbesucher in den Tempelhöfen ... Doch nie zuvor wurde der Tempeldienst mit solch widerstreitenden Gefühlen durchgeführt. Die Posaunen und Musikinstrumente und die Stimmen der Sänger waren so laut und klar wie immer, aber ein seltsames Empfinden durchzog alles. Immer mehr fragten nach dem seltsamen Ereignis, das hier stattgefunden hatte. Bisher war das Allerheiligste vor eindringlichen Blicken abgeschirmt gewesen ..

      Nur einmal im Jahr wurde dieser innere Raum betreten und dann nur vom Hohenpriester. Siehe Hebräer 9,7. Nun sah man Neugier und Schrecken auf vielen Gesichtern, denn diese Abteilung des Tempels war für alle Blicke offen.In dem Augenblick, als Christi Leben endete, riss der schwere Vorhang, der aus reinem Leinen mit violettem und rotem Purpur gewebt war (siehe 2.Mose 26,31), von oben bis unten durch. Dieser Ort, wo Gott den Priestern begegnet war, um seine Herrlichkeit zu zeigen, dieser Ort, der bisher Gottes heiliger Audienzraum gewesen war, lag nun offen vor aller Augen da. Er wurde vom Herrn nicht länger anerkannt.

      Viele, die damals zu den Zeremonien des Passafestes zusammengekommen waren, nahmen daran nie wieder teil. Sie sollten von Gott neues Licht, neue Einsichten erhalten. Die Jünger würden ihnen verkünden, dass der große Lehrer bereits gekommen war.

      Wie gewohnt brachten die Leute ihre Kranken und Leidenden in die Tempelhöfe und fragten: „Wer kann uns etwas über Jesus von Nazareth sagen?“ Einige waren von weither gekommen, um ihn zu sehen und zu hören ... Sie wollten sich nicht abweisen lassen, aber man vertrieb sie aus den Tempelhöfen und so wurde den Bürgern von Jerusalem der Kontrast zwischen diesen Szenen und denen während des Lebens Jesu deutlich.

      Überall hörte man den Ruf: „Wir wollen Christus, den großen Arzt!“ Die Welt war ohne Christus schwarz und finster. Nicht nur die Jünger, die Kranken und Leidenden empfanden so, sondern auch die Priester und Führer des Volkes. Die jüdischen Obersten und selbst die römischen Behörden merkten bald, dass es schwerer war, mit einem toten Christus zurecht zu kommen, als früher mit dem lebenden. Die Leute erfuhren, dass Jesus von den Priestern ums Leben gebracht worden war. Sie wollten mehr über seinen Tod wissen. Die Einzelheiten seiner Gerichtsverhandlung wurden zwar so geheim wie möglich gehalten, doch während der Zeit, in der Jesus im Grab lag, war sein Name in aller Munde, und die Berichte vom Schauprozess und der Unmenschlichkeit der Priester und Volksführer machten bereits überall die Runde.
      Manuskript 111, 1897; Manuscript Releases XII, 417-419
    • Männer und Frauen stehen mutig für Christus ein, 2. Oktober

      [Josef aus Arimathäa] ging zu Pilatus und bat ihn, den Leichnam von Jesus freizugeben ... Josef nahm den Toten, wickelte ihn in ein neues Leinentuch und legte ihn in sein eigenes Grab, das in einen Felsen gehauen und noch unbenutzt war.Matthäus 27,58-60 (GNB).

      Die Priester wurden von klugen Leuten aufgefordert, die alttestamentlichen Prophezeiungen über den Messias zu erklären.Während sie versuchten, mit fabrizierten Unwahrheiten zu antworten, benahmen sie sich wie Geisteskranke.Viele Menschen waren inzwischen davon überzeugt, dass sich die Heiligen Schriften erfüllt hatten ... Josef war ein Jünger Christi, doch in der Vergangenheit hatte er sich nicht zu ihm bekannt, weil er sich vor den jüdischen Führern fürchtete. Siehe Johannes 19,38. Nun aber ging er mutig zu Pilatus und bat um den Leichnam Christi. Er war ein reicher Mann (siehe Matthäus 27,57) und das gab ihm einen gewissen Einfluss beim Gouverneur. Hätte er diesen Gang hinausgezögert, wäre die Leiche des Erlösers mit den Leichen der Räuber unehrenhaft in ein Massengrab geworfen worden.

      Nikodemus, einer der obersten Führer und ein Schriftgelehrter, war ebenfalls ein Anhänger Christi. Er war bei Nacht zum Heiland gekommen, weil niemand wissen sollte, dass er innerlich beunruhigt war. In jener Nacht hörte er die wichtigste Rede, die je von Menschenlippen gekommen war. Siehe Johannes 3. Diese Worte gingen ihm durch und durch. Er war durch sie erleuchtet worden, doch er hatte sich noch immer nicht öffentlich zu Christus bekannt. Er gehörte zu den Leuten, von denen Johannes schrieb: „Doch gab es unter den führenden Männern viele, die an Jesus glaubten. Aber aus Angst vor den Pharisäern, die allen Nachfolgern Jesu mit dem Ausschluss aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes drohten, bekannten sie sich nicht öffentlich zu ihm.“ Johannes 12,42 (Hfa).Trotzdem hatte sich Nikodemus darum bemüht, Christus nach besten Kräften zu verteidigen. Bei einer Gelegenheit fragte er die Priester: „Seit wann verurteilt denn unser Gesetz einen Menschen, ehe man ihn verhört und ihm seine Schuld nachgewiesen hat?“ Johannes 7,51 (Hfa) ... Nach der Kreuzigung kam Nikodemus zum Kreuz und brachte eine Kräutermischung aus Myrrhe und Aloe, um damit den Leib Christi einzubalsamieren. Siehe Johannes 19,39. Er hatte mit eigenen Augen gesehen, wie grausam die Priester Jesus behandelt hatten. Er hatte bemerkt, wie geduldig und gottähnlich er sich verhalten hatte, selbst in seiner tiefsten Erniedrigung. Nun erkannte er das wahre Wesen des Hohenpriesters viel deutlicher. Mutig kam er herbei, um den gebeutelten Körper seines Erlösers zu tragen (siehe Johannes 19,40), der allgemein als Verbrecher galt. Dadurch identifizierte er sich mit Christus in dessen Schande und Tod.Mit dem Tod Christi waren die Hoffnungen der Jünger ausgelöscht. Häufig wiederholten sie die Worte: „Dabei hatten wir gehofft, dass er der von Gott verheißene Retter ist, der Israel befreien sollte.“ Lukas 24,21 (Hfa) ... Sie trafen sich im oberen Raum [wo sie Passa gefeiert hatten] und verschlossen und verriegelten die Türen (siehe Johannes 20,19), weil sie wussten, dass sie das Schicksal ihres geliebten Lehrers jederzeit teilen konnten.
      Manuskript 111, 1897; Manuscript Releases XII, 419.420.
    • Es gibt mmer ein Licht in der Dunkelheit, 3.Oktober

      Da bebte plötzlich die Erde, denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, rollte den Stein weg und setzte sich darauf.Matthäus 28,2 (GNB).

      Hätten die Jünger nach der Kreuzigung und Bestattung Christi — statt ihrem Kummer nachzuhängen — all das sorgfältig überdacht, was Christus ihnen vorher erklärt hatte, um sie auf diese Zeit vorzubereiten, hätten sie Licht in der Dunkelheit gesehen und wären nicht in eine derart hoffnungslose Verzweiflung gestürzt.

      Bevor irgendjemand zur Gruft kam, gab es ein großes Erdbeben. Siehe Matthäus 28,2. Der mächtigste Engel im Himmel, der nun die Stellung einnahm, von der Satan abgefallen war, erhielt vom Vater einen besonderen Auftrag.Bekleidet mit der Rüstung des Himmels durchtrennte er auf seinem Weg die Dunkelheit. Sein Gesicht leuchtete hell wie ein Blitz und seine Kleider glitzerten wie Schnee.Siehe V. 3. Sobald seine Füße den Boden berührten, bebte sie unter seinen Tritten. Die römischen Soldaten hielten ihre ermüdende Wache, als dieses wunderbare Schauspiel stattfand. Sie wurden befähigt, diesen Anblick zu ertragen, denn sie sollten als Augenzeugen von der Auferstehung Christi berichten. Siehe V.11.

      Der Engel kam zur Gruft, rollte den Stein weg, als wäre es ein Kiesel, und setzte sich darauf. Siehe V.2. Das Licht des Himmels umschloss die Grabhöhle und der ganze Himmel wurde von der Herrlichkeit vieler Engel erleuchtet.Dann hörte man Gabriels Stimme: „Dein Vater ruft dich, komm heraus!“ Und Jesus verließ das Grab mit den Schritten eines mächtigen Siegers. Die Engel brachen in Siegesgeschrei aus, denn die ganze himmlische Familie wartete sehnlich darauf, ihn wieder bei sich zu haben. Der mächtige Engel und das ganze himmlische Heer beugten sich anbetend vor dem König des Himmels, als er vor dem leeren Grab des Josef verkündete: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ Johannes 11,25.

      Als Christus am Kreuz ausrief: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30), gab es ein starkes Erdbeben, das viele Grabhöhlen öffnete. Siehe Matthäus 27,51.52. In ihnen waren Menschen bestattet, die Gott treu und loyal gewesen waren, und zu Lebzeiten ihre Stimme gegen jedes böse Werk erhoben und den Herrn der Heerscharen geehrt hatten. Als nun der Lebensspender aus der Gruft kam und rief: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“, holte er all diese Heiligen aus ihren Gräbern heraus. Sie hatten sich während ihres Lebens unbeirrt für die Wahrheit eingesetzt, selbst um den Preis ihres Lebens. Und nun sollten sie Zeugen dessen sein, der sie vom Tod auferweckt hatte.Siehe V. 53. „Diese sind nicht länger Satans Gefangene“, sagte Christus.„Ich habe sie befreit. Ich habe sie aus dem Grab gebracht als die Erstlingsfrüchte meiner Macht. Sie sollen nun immer bei mir sein und niemals mehr Tod oder Leid erleben.“
      Manuskript 115, 1897.
    • Er ist auferstanden!“, 4.Oktober

      [Der Engel sagte:] „Er [Jesus] ist nicht hier; er ist auferstanden! Habt ihr vergessen, was er euch in Galiläa gesagt hat: ‚Der Menschensohn muss den Gottlosen ausgeliefert werden. Sie werden ihn kreuzigen, aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.‘“ Lukas 24,6.7 (Hfa).

      Der Sabbat war vorüber.Am nächsten Morgen kam Maria Magdalena ganz früh zur Gruft, als es noch dunkel war. Siehe Johannes 20,1. Sie war als erste da, die anderen Frauen sollten sie dort treffen. Sie hatten duftende Kräuter bereitet, um den Leichnam ihres Herrn einzubalsamieren. Siehe Markus 16,1.2. [Als diese Frauen zum Grab kamen], erschraken sie sehr, denn sie konnten den Anblick der Engel nicht ertragen und verhüllten ihre Gesichter. Die Engel mussten ihre Herrlichkeit noch mehr verbergen, bevor sie mit den Frauen sprechen konnten. Die zitterten vor Ehrfurcht, deshalb sagte einer der Engel: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat.Kommt und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.“ Matthäus 28,5.6 (Hfa)..

      Nun weinte Maria nicht länger. Ihr Herz war voller Freude und Jubel. [Sie lief zu den anderen Jüngern; siehe Johannes 20,2] ...Während sie abwesend war, erschien Christus den Frauen, die aus einer anderen Richtung zum Grab gekommen waren.Siehe Matthäus 28,9 ... [Die Engel sagten zu ihnen]: „Beeilt euch, geht zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Er wird nach Galiläa gehen, um euch dort zu treffen.“ (V. 7, Hfa). Bisher hatte sich Christus den elf Jüngern noch nicht gezeigt. Die Frauen liefen zu ihnen und erzählten ihnen von dieser wunderbaren Neuigkeit. V.8 ... Auf diese Weise verabredete sich Christus mit seinen Jüngern zu einem offiziellen Treffen in Galiläa. Und wer erinnerte die Frauen, die Christus im Grab suchten, an die Worte, die der Heiland früher zu ihnen gesagt hatte? Es war Christus selbst (siehe V. 10), der auferstanden war, wie er es angekündigt hatte.

      In diesem Zusammenhang bringt Markus eine sehr bedeutsame Bemerkung, die man nicht übersehen sollte. Der Engel sagte zu den Frauen: „Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa.“ Markus 16,7. Wie tröstlich war diese Botschaft, die Petrus von den Frauen ausgerichtet wurde. Das letzte Mal hatte Jesus ihn angesehen, nachdem er ihn dreimal verleugnet hatte. Christus hatte Petrus nicht vergessen und dass nun sein Name erwähnt wurde, zeigte Petrus, dass ihm vergeben worden war .

      Der wunderbare Unterricht, den Christus seinen Jüngern erteilte, sollte nie seine Wirkung verlieren, aber sie mussten an die Lektionen erinnert werden, die Christus ihnen wiederholt gegeben hatte, während er noch bei ihnen war. Der Engel sagte: „Habt ihr vergessen, was er euch in Galiläa gesagt hat: ‚Der Menschensohn muss den Gottlosen ausgeliefert werden. Sie werden ihn kreuzigen, aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.‘“ Lukas 24,6.7 (Hfa). Die Jünger wunderten sich selbst, dass sie vorher nicht an all das gedacht hatten.
      Manuskript 115, 1897.

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    • - Jesus ist aber bereits - wohl am Oster-Sonntag-Abend ("Bleibe bei uns, denn es will Abend werden!") auch schon in Jerusalem seinen 10 Jüngern (Judas hatte sich ja erhängt! / Thomas war nicht anwesend!) erschienen

      - und dann eine Woche später - 8 Tage berichtet die Schrift - aber hier wurde der Oster-Sonntag als 1. Tag mitgezählt, so wie der Karfreitag (3.4.33 n.Chr.) auch als erster Tag mitgezählt wurde ("drei Tage und drei Nächte") - wieder seinen 11 Jüngern (diesesmal war Thomas dabei!) auch in Jerusalem.

      - später in der Zeit zwischen "Weißem Sonntag" (12.4.33) und wohl einer Woche vor Himmelfahrt sind dann die Jünger nach Galiläa in die Heimat Jesu gegangen, wo Jesus ihnen dann auch erschienen ist. (---> siehe Joh.21!)

      - Rechtzeitig zum Himmelfahrtstag (am 14. Mai 33 n.Chr.) - 40 Tage nach dem Ostersonntag (5.4.33 n.Chr.) - waren sie dann wieder zusammen mit Maria von Nazareth - der Gottesmutter - wieder in Jerusalem, von woaus Jesus vom Ölberg aus in den Himmel gefahren ist (Apg.1,12).

      - Genau an diesen Ort wird Jesus wiederkommen! (---> siehe Sach.14,4/ Apg.1,10-12)
    • Das Zeugnis der Bewacher des Grabes, 5.Oktober

      Als die Wächter [den Engel] sahen, zitterten sie vor Angst und fielen wie tot zu Boden. Matthäus 28,4 (GNB).

      Wo waren die römischen Wächter? Sie durften den mächtigen Engel sehen, der auch das Siegeslied bei Jesu Geburt gesungen hatte.Nun sangen er und die anderen Engeln das Lied von der erlösenden Liebe ..

      Als die himmlische Schar vor ihren Augen verborgen wurde, standen sie auf und liefen so schnell, wie es ihre zitternden Gelenke erlaubten, zum Tor des Gartens. Als sie [aus dem Tal] heraufkamen, schwankend wie Blinde oder Betrunkene, erzählten sie mit leichenblassen Gesichtern allen, die sie trafen, von der wunderbaren Begebenheit, die sie miterlebt hatten.Boten liefen ihnen schnell zu den Oberpriestern und Führern voraus und erzählten ihnen die Ereignisse, so gut sie es vermochten. Die Wächter waren auf dem Weg zu Pilatus, doch die Priester und Volksführer sandten ihnen eine Nachricht mit der Aufforderung, zu ihnen zu kommen. Die hartgesottenen Soldaten bildeten einen seltsamen Anblick, als sie von der Auferstehung Christi berichteten und auch von der großen Schar, die er als der Lebensspender [aus den Gräbern] mitgebracht hatte. Siehe Matthäus 27,52.53; 28,11.

      Sie hatten gar keine Zeit nachzudenken oder etwas anderes als die Wahrheit zu sagen. Sie meinten, ihr Bericht würde sich von selbst diesen angeblich gerechten Männern empfehlen. Doch die Volksführer waren davon überhaupt nicht erbaut ...Sie bestachen die Soldaten, damit sie eine Lüge erzählten, und die Priester garantierten ihnen, sie selbst übernähmen die volle Verantwortung für ihr Verhalten, falls diese Sache Pilatus zu Ohren käme — womit fest zu rechnen war. Siehe Matthäus 28,12-14. Sie bestachen selbst Pilatus, damit er schwieg. Und sie taten noch mehr. Durch besondere Boten sandten sie einen vorbereiteten Bericht in jeden Teil des Landes .

      Viele waren zum Glauben an Jesus gekommen, als sie die furchtbaren Szenen [seines Leidens] miterlebten. Sie erinnerten sich an die Stimme, die am Fuß des Kreuzes unter all dem Lärm und der Verwirrung zu hören gewesen war, denn „der Hauptmann und die Soldaten, die den gekreuzigten Jesus bewachten, erschraken sehr bei diesem Erdbeben und allem, was sich sonst ereignete. Sie sagten: ‚Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!‘“ Matthäus 27,54 (Hfa) ... Alle Augen wandten sich dorthin, woher diese Stimme kam. Wer hatte das gesagt? Es waren der Hauptmann und die römischen Soldaten — Heiden und Götzenanbeter ... Was gab diesen Männern so viel Einsicht und überzeugte sie derart, dass sie nicht anders konnten, als ihren Glauben an Jesus zu bekennen? Es war die Predigt, die sie in jeder Handlung Christi und in seinem Schweigen unter grausamer Misshandlung gehört hatten ... In diesem gefolterten, verwundeten und gebrochenen Körper am Kreuz erkannte der Hauptmann die Gestalt des Sohnes Gottes.
      Manuskript 115, 1897.

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    • Die Erstlingsfrüchte des Sieges Christi über den Tod, 6. Oktober

      Die Erde erbebte und die Felsen zerrissen und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach [Jesu] Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Matthäus 27,52.53.

      Während seines Dienstes auf der Erde weckte Jesus Tote zum Leben auf — den Sohn der Witwe in Nain, die Tochter des Jairus und Lazarus. Siehe Lukas 7,12-15; 8,49-55; Johannes 11,39-44. Allerdings wurden diese Personen nicht mit Unsterblichkeit bekleidet. Nach ihrer Auferweckung waren sie weiterhin dem Tod und dem Verfall unterworfen. Doch jene, die bei der Auferstehung Christi aus dem Grab kamen, wurden zum ewigen Leben auferweckt. Sie waren die „Schar der Gefangenen“, die mit ihm in den Himmel auffuhren (siehe Epheser 4,8) — als Trophäen seines Sieges über den Tod und das Grab ..

      Diese Auferweckten gingen in die Stadt [Jerusalem] und erschienen dort vielen Leuten. Sie sagten: „Christus ist von den Toten auferstanden und mit ihm sind auch wir auferweckt worden.“ Einige erschraken bei ihrem Anblick.Doch sie waren der unwiderlegbare Beweis nicht nur für ihre eigene Auferweckung, sondern auch für die des gekreuzigten Erlösers. Nach seiner Auferstehung zeigte sich Christus niemandem außer seinen Nachfolgern, doch es fehlte nicht an Zeugnissen seiner Auferstehung. Sie kamen aus verschiedenen Quellen. Dazu gehörten auch die 500 Männer, die in Galiläa zusammenkamen, um ihren auferstandenen Herrn zu sehen. Siehe Matthäus 28,16.17; 1.Korinther 15,6. Dieses Zeugnis konnte nicht ausgelöscht werden. Die heiligen Tatsachen der Auferstehung Jesu wurden verewigt.

      Die mit Christus Auferstandenen wurden dem himmlischen Universum als Siegestrophäen vorgestellt. Sie waren Kostproben der Auferweckung aller, die Jesus Christus als ihren persönlichen Heiland annehmen und ihm vertrauen. Sie waren ein Symbol für die Auferstehung der Gerechten. Dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckte, wird seine Gemeinde — als seine Braut — auferwecken und mit ihm verherrlichen „über alle Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen“ und den himmlischen Höfen. Epheser 1,19-21 .

      Christus war der „Erstling unter denen, die entschlafen sind“. 1.Korinther 15,20. Genau diese Szene, die Auferstehung Christi von den Toten, wurde symbolisch bei einem der jüdischen Feste [Passa] vorgeschattet, „das Fest der Juden“ genannt. Johannes 6,4. Sie kamen zum Tempel, wenn die ersten Ähren geerntet waren, und feierten ein Erntedankfest. Die ersten Früchte der Getreideernte wurden feierlich dem Herrn geweiht. Siehe 3.Mose 23,10.11 ...

      Als Christus [zum Himmel] aufsteigt, während er noch seine Jünger segnet, umringt ihn ein Engelheer wie eine Wolke. Christus nimmt die „Schar der Gefangenen“ als Siegesbeute mit. Er will sie selbst dem Vater als die „Erstlinge“ der Entschlafenen bringen und sie ihm als Garantie dafür präsentieren, dass er der Sieger über den Tod und das Grab ist.
      Manuskript 115, 1897


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    • Jesus will uns Macht zum Überwinden geben, 7. Oktober

      Wer überwindet, dem will ich [Christus im Himmel] geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Offenbarung 3,21.

      Satan kämpft und ringt um unsere Seelen. Er wirft seinen höllischen Schatten über unseren Lebensweg ... Seht von seiner Macht weg und blickt auf den Einen, der stark genug ist, uns völlig zu retten. Siehe Hebräer 7,25 (EB).Warum durchbricht dein Gottvertrauen nicht den Schatten und dringt dorthin, wo Christus ist? „Er ist aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und hat den Menschen Gaben gegeben.“ Epheser 4,8. Er wird dich lehren, dass Satan jeden als sein Eigentum beansprucht, der sich nicht mit Christus verbindet und ihm gehören will.

      Satan ist der Urheber des Todes. Was tat Christus, nachdem er Satan selbst unter die Herrschaft des Todes gebracht hatte? Seine allerletzten Worte, bevor er sein Leben aushauchte, waren: „Es ist vollbracht!“ Johannes 19,30. Da merkte der Teufel, dass er sich selbst ein Bein gestellt hatte. Durch sein Sterben bewerkstelligte Christus den [sicheren] Tod Satans und schenkte der Menschheit die Chance auf Unsterblichkeit.

      Und was tat Christus, nachdem er auferstanden war? Er ergriff seine Macht und nahm das Zepter in die Hand. Siehe Offenbarung 1,18. Er öffnete die Gräber und brachte eine große Schar von Gefangenen heraus. Siehe Matthäus 27,52. Damit bewies er jedem Erdenbürger und allen geschaffenen Wesen, dass er die Vollmacht über den Tod hat und die Gefangenen des Todes retten kann.

      Nicht alle, die an Jesus glaubten, wurden damals ins Leben zurückgebracht.Es war nur eine Kostprobe dessen, was geschehen wird, damit wir wissen, dass der Tod und das Grab ihre Gefangenen nicht halten sollen, weil Christus diese [Gläubigen] in den Himmel holte. Und wenn er mit Macht und in großer Herrlichkeit wiederkommt, wird er die Gräber öffnen. Wieder wird der Kerker gesprengt und die Toten werden in herrlicher Unsterblichkeit herauskommen.

      Hier sind die Trophäen, die Christus mit sich nahm und dem himmlischen Universum und den übrigen von Gott erschaffenen Welten präsentierte. Nun ist jede Spur von Zuneigung ausgelöscht, die sie jemals zu Luzifer hegten, der einst ein „schirmender Cherub“ war. Siehe Hesekiel 28,14. Gott gab ihm die Gelegenheit, seinen Charakter zu entwickeln. Hätte Gott das nicht getan, würden einige denken, Luzifers Anklagen gegen Gott hätten doch ihre Berechtigung und ihm sei keine faire Chance eingeräumt worden.

      Der Fürst des Lebens und der Fürst der Dunkelheit kämpften miteinander.Der Fürst des Lebens siegte, aber um einen unendlich hohen Preis. Sein Sieg bedeutet unsere Rettung ... Musste unser Heiland nicht etliches überwinden?Hielt er im Kampf mit dem Fürsten der Dunkelheit nicht so lange durch, bis er auf allen Gebieten gesiegt hatte? Dann überließ er sein Werk den Händen seiner Nachfolger. Wir haben etliches zu tun. Manuskript 1, 1889.


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    • Lieber Norbert,

      Die Feiertags-Tradition der Kirchenväter und Reformatoren berücksichtigt nicht genau die Erfüllung der AT-Termine. Außerdem, was meinst Du mit "Gottesmutter"? Isis oder Magna Mater/Kybele, oder Aschera?

      Maria von Nazareth war eine "Dienerin des Herrn", welche den Menschensohn/Gottessohn in die Welt brachte.

      Nur der "Geist Gottes" trägt im Hebräischen grammatikalisches Femininum.
    • Die Frage nach der Oberherrschaft Gottes ist geklärt, 8.Oktober

      Erhebt, ihr Tore, eure Häupter und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehe! Psalm 24,7 (EB).

      Der ganze Himmel beobachtet die Auseinandersetzung ... Christus war das Licht der Welt, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er erschuf die Welt, doch die Welt wollte ihn nicht annehmen. Siehe Johannes 1,3-5.10.11. Der ganze Himmel registrierte, wie Jesus von einem Ort zum anderen gehen musste, weil man ihm nach dem Leben trachtete. Er wurde verachtet und abgelehnt, verspottet und beschimpft, doch obwohl er dermaßen geschmäht wurde, schmähte er nicht zurück. Doch Satan hörte nicht auf, ihn zu verfolgen, bis Christus am Kreuz hing. Der ganze Himmel und alle von Gott geschaffenen Welten sahen der Auseinandersetzung zu. Würde Christus den Rettungsplan zu Ende führen, den er begonnen hatte, um Menschen aus dem Abgrund der Sünde zu ziehen?... Als sie Christi Auferstehung sahen, dachte keiner weiter an den großen Rebellen. Die Frage war nun endgültig geklärt, ob das Gesetz Gottes unveränderlich war und für alle denkenden Wesen im Himmel und auf Erden galt.

      Christus war noch vierzig Tage bei seinen Jüngern. Dann wurde er von ihnen weggeholt in den Himmel (siehe Apostelgeschichte 1,3.9) und die große Schar der Gefangenen [die auferweckten Heiligen] begleitete ihn und eine Menge himmlischer Engel. Als sie sich der Stadt Gottes näherten, rief der Engel, der Christus zur Seite stand: „Erhebt, ihr Tore, eure Häupter und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehe!“ Psalm 24,7 (EB) ...Dieser Retter ist jetzt unser Vermittler, der für uns eine Versöhnung vor dem Vater erwirkt ... Und dieser kostbare Erlöser kommt wieder ... Wenn er zum zweiten Mal kommt, wird er weder die Dornenkrone tragen noch jenen Purpurmantel. Siehe Johannes 19,2. Niemand wird seine Stimme erheben und „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!“ schreien. Vielmehr werden die Engelschar und alle, die darauf warten, ihn zu empfangen, rufen: „Würdig, würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde.“ Offenbarung 5,12. Als göttlicher Sieger trägt er nun statt der Dornenkrone ein herrliches Diadem und statt des alten Königsgewandes, in das man ihn zum Hohn gehüllt hatte, trägt er ein Gewand, das heller ist als das weißeste Weiß. Und die Hände, die durch die grausamen Nägel zerrissen worden waren, werden wie Gold schimmern ..

      Die Toten, die von Gott gerecht gesprochen wurden, kommen aus ihren Gräbern, und die noch Lebenden, die zu Gott gehören, werden mit den anderen zusammen entrückt, um dem Herrn in der Luft zu begegnen, und sie werden für immer mit ihm zusammen sein. Siehe 1.Thessalonicher 4,15-17. Sie werden die Stimme Jesu hören, die klangvoller ist als jede Musik, die jemals ein menschliches Ohr vernommen hat, die sagt: „Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!“ Matthäus 25,34.
      Manuskript 11, 1886

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    • Laut Buch Hiob geht es in der Auseinandersetzung zwischen Satan und Gott nicht um Gottes "Oberherrschaft"/Autorität sondern um die Rechtfertigung des Menschen (Hiob) und durch diese auch um Gottes Rechtfertigung (Theodizee).

      Im Neuen Testament heißt es auch: "Wer ist würdig?" Offenbarung 5: Jesus!

      "Wer sind diese?" (Erlösten) Offenbarung 7:13. "... die... haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes."
    • Ist Gottes Gesetz reformbedürftig? 9. Oktober

      Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16 (Hfa).

      Die Rebellion gegen Gottes Gesetz wurde von Satan im Himmel in Gang gebracht. Durch diese Rebellion wurde die Sünde quasi geboren ... Satan behauptete, Gott hätte ihn ungerecht behandelt. Er kritisierte Gottes Regierungskonzept und erklärte, das Gesetz Gottes sei willkürlich und stünde den Interessen des himmlischen Universums entgegen. Es müsse geändert werden.

      Für die Welten, die Gott geschaffen hatte, ging es um entscheidende Dinge.Würden diese angeblichen Schwachstellen im Gesetz Gottes so einleuchtend dargestellt, dass die Bewohner des himmlischen Universums recht damit hätten, wenn sie behaupteten, das Gesetz könnte verbessert werden? Würde es Satan gelingen, ihr Vertrauen in Gottes Gesetz zu untergraben?

      In seiner Weisheit griff Gott nicht zu gewaltsamen Mitteln, um Satans Aufstand zu unterdrücken. Solche Maßnahmen hätten nur Sympathie für Satan geweckt und seinen rebellischen Geist eher noch verstärkt, anstatt seine Grundsätze zu ändern. Hätte Gott ihn kurzerhand bestraft, hätten viele gemeint, er sei ungerecht behandelt worden. Dann hätte er noch viel mehr Wesen in seinen Abfall hineingezogen.

      Es war nötig, Satan Zeit einzuräumen, damit er seine Grundsätze entfalten konnte. Er hatte jede Möglichkeit, seine Sicht der Dinge darzustellen. Dabei ging er sehr geschickt vor. Immer, wenn seine Position in ihrem wahren Licht erkannt wurde, veränderte er sie in eine andere. Indem er falsche Beschuldigungen aufstellte und die Ziele und den erklärten Willen Gottes falsch zitierte, sicherte er sich Sympathisanten.

      Adam und Eva wurden auf die Probe gestellt und versagten ... Satan betrog Eva und sie war Gott ungehorsam. Siehe 1.Mose 3,1-6.13. Das erste Paar gab der Versuchung nach und wurde dadurch unter Satans Herrschaft gebracht. Der Feind gewann die Oberhand über die Menschheit und brachte den Tod, die Strafe des Ungehorsams. Siehe Römer 6,23.

      Jesus erklärte, dass er selbst die Strafe für die Sünde tragen und Satan überwinden werde, indem er in die Welt komme und den Feind auf seinem eigenen Gebiet stellen würde. Als Christus seinen Feldzug begann, trat ihm Satan entgegen und kämpfte um jeden Zentimeter. Dabei strengte er seine Kräfte aufs Äußerste an, um ihn zu besiegen. In diesem Kampf ging es um so viel! ... Die Fragen, die beantwortet werden sollten, waren: Ist Gottes Gesetz unvollkommen, muss es verbessert oder gar abgeschafft werden? Oder ist es unveränderlich? Ist Gottes Regierung auf Dauer tragfähig? Oder muss sie verändert werden? Nicht nur für die Bewohner der Stadt Gottes, sondern für die des gesamten Universums mussten diese Fragen beantwortet werden.
      Manuskript 1, 1902.

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    • Die ganze Schöpfung ist durch den großen Kampf betroffen, 10.Oktober

      Jesus ... sprach [am Kreuz]: „Es ist vollbracht!“ Johannes 19,30.

      Von der Krippe bis zum Kreuz folgte Satan dem Sohn Gottes. Versuchungen brachen über ihn herein wie ein Gewitter. Doch je heftiger die Auseinandersetzung entbrannte, um so mehr wurde Christus mit den Versuchungen vertraut, mit denen wir zu tun haben, und um so besser war er darauf vorbereitet, den Versuchten zu helfen. Siehe Hebräer 2,18. Die Härte der Prüfung Christi stand im direkten Verhältnis zum Wert der Sache, die durch seinen Erfolg gewonnen oder sein Versagen verloren würde. Dabei ging es nicht nur um die Interessen unserer Welt.Sie war zwar das Schlachtfeld, doch alle Welten, die Gott geschaffen hatte, waren vom Ausgang der Auseinandersetzung betroffen.

      Satan versuchte Christus niederzuwerfen, damit er als oberster Herrscher regieren könnte. Er plante den Mord an und Christus hoffte, dass Jesus einen derartigen Tod nicht ertragen würde. Er versuchte damit zu beweisen, dass Christus nicht wirklich selbstaufopfernd sei. Satan hetzte die Menschenmenge auf, die Kreuzigung Christi zu fordern. Der ganze Himmel beobachtete, wie Christus Schritt für Schritt erniedrigt wurde — durch den Prozess, die Ablehnung und den Tod.Als er am Kreuz ausrief „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30), war die Schlacht beendet. Das Blut des Unschuldigen wurde für die Schuldigen vergossen. Das Leben, das er hingab, kaufte die gesamte Menschheit vom ewigen Tod frei und besiegelte das Schicksal dessen, „der Gewalt über den Tod hatte, nämlich den Teufel“. Hebräer 2,14.

      Satan wollte den Anschein erwecken, dass er sich für die Freiheit des Universums einsetzte. Selbst als Christus schon am Kreuz hing, war der Feind entschlossen, seine Argumentation derart abzuwandeln und so verführerisch und hinterhältig zu formulieren, dass alle überzeugt würden, Gottes Gesetz sei tyrannisch.Er selbst plante all das Böse und hetzte die Gemüter auf, um Christus Leiden zuzufügen. Er stiftete die falschen Anklagen gegen den Einen an, der immer nur Gutes getan hatte. Er selbst inspirierte die Grausamkeiten, die das Leiden des Sohnes Gottes noch verschlimmerten — des Reinen, Heiligen und Unschuldigen. Durch dieses Vorgehen hat Satan eine Kette geschmiedet, durch die er selbst gefesselt werden wird. Das himmlische Universum wird bezeugen, dass Gott gerecht ist, wenn er ihn bestraft. Der ganze Himmel erkannte, wie es weiter gegangen wäre, wenn Satan noch bei ihnen wäre. Die Herzen aller Wesen im himmlischen Universum wurden sich darin einig, dass Gottes Gesetz unveränderlich ist. Sie unterstützen die Regierung dessen, der für die Rettung der Gesetzesbrecher „auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat“ (Römer 8,32), sondern ihn die Strafe für unsere Sünde tragen ließ.

      In seinem gesamten Dienst verteidigte Christus durch Wort und Tat die Ehre des göttlichen Gesetzes.Zu diesem Zweck kam er in die Welt.
      Manuskript 1, 1902.

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    • Stofi schrieb:

      Nicht nur für die Bewohner der Stadt Gottes, sondern für die des gesamten Universums mussten diese Fragen beantwortet werden.
      Es gibt außer den Engeln in der jenseitigen - unsichtbaren Welt - und den Menschen auf Erden sonst keinerlei Bewohner des Universums! Die Erde ist der einzigste Erlösungsplanet- sowie es nur einen Messias - Erlöser gibt!
    • Der große Kampf zwischen Gott und Satan ist eine Idee der Gnostiker/Freimaurer, von E. White übernommen und mit Bibeltexten vermischt.

      Das Gesetz Gottes wurde für seine Schöpfung bei der Schöpfung gegeben, es dient dem Leben seiner Geschöpfe.

      Verlassen des Gesetzes Gottes zog den Tod nach sich, von Adam an.
    • Guten Abend!

      freudenboten schrieb:

      ...ist eine Idee der Gnostiker/Freimaurer...
      Viele von uns haben gewisse Dauerschleifen (ich auch!!!). Aber die hier wird langsam anstrengend. An Stelle der Wiederholungen würde ich eine sachliche Begründung interessant finden. Eine solche stellt nämlich die Existenzberechtigung einer "Dauerschleife" dar... ;)

      Gute Nacht, GMacS
    • Hallo!

      freudenboten schrieb:

      Dann schlag mal unter "Zarathustra"/persische Religion nach.
      Ist denn eine Ähnlichkeit mit gewissen heidnischen Motiven zwangsweise ein Beweis dafür, das etwas falsch ist? Was würde das (beispielsweise) über die Trinitätslehre aussagen? Da könnte man dann auch sagen: Schlag mal unter "Göttertriaden" nach...

      Gute Nacht (jetzt aber echt!), GMacS
    • Gottes Gesetz ist endgültig gerechtfertigt, 11. Oktober

      Unterweise mich, dass ich bewahre dein Gesetz und es halte von ganzem Herzen. Psalm 119,34.

      Nachdem Christus in den Himmel aufgefahren war, legte er den himmlischen Wesen das gesamte Szenario der Auseinandersetzung dar. Er schilderte die wütenden Attacken Luzifers, die ihn von der Erfüllung seiner Aufgabe auf der Erde abhalten sollten. Nun erkannten sie die Verdrehungen und Anklagen des ehemals erhobenen Engels in ihrem wahren Licht. Es war nun klar, dass sein angeblich makelloser Charakter täuschend war. Sein geheimer Plan, um sich selbst zur obersten Position zu erheben, wurde nun völlig durchschaut ... Als diese Angelegenheit endgültig geklärt war, brachte jedes ungefallene Wesen seine Entrüstung über Satans Rebellion zum Ausdruck. Mit einer Stimme rühmten sie, dass Gott rechtschaffen, gnädig, selbstaufopfernd und gerecht ist. Sein Gesetz war gerechtfertigt worden.

      Von Anfang an hatte Satan darauf abgezielt, die Menschheit von Gott zu trennen. Und in jedem Zeitalter hat er dasselbe Ziel verfolgt. Dieselbe Methode der Täuschung, dieselbe Logik, die er in Eden gebrauchte, um das sündlose Paar zu verführen, hat er auch seither angewandt. Seine Strategie heißt schon immer Täuschung. Satan behauptet, religiös zu sein. Er hat eine Versammlung, in der es Anbeter gibt ... Er beeinflusst Menschen aller Klassen und arbeitet an den Menschen jeden Alters. Manchmal nimmt er eine Tarnung von Frömmigkeit, Reinheit und Heiligkeit an. Oft „verstellt er sich als Engel des Lichts“. 2.Korinther 11,14. Er hat die Augen der Menschen verblendet, so dass sie nicht hinter die Fassade sehen und seine wahren Ziele erkennen können.

      Gott ist allmächtig, allwissend und unwandelbar. Er geht immer einen geraden Weg. Sein Gesetz ist Wahrheit (siehe Psalm 119,86) — eine unveränderliche, ewige Wahrheit. Seine Vorschriften decken sich mit seinen Charaktereigenschaften. Doch Satan lässt sie in einem falschen Licht erscheinen. Indem er sie verdreht, versucht er, den Menschen einen ungünstigen Eindruck von Gott zu vermitteln. Während seiner ganzen Rebellion hat er versucht, Gott als ungerechtes, tyrannisches Wesen darzustellen.

      Doch Satans Heuchelei wurde von Christus demaskiert — durch sein Leben, den Prozess und seinen Tod. Christus nahm die menschliche Natur an und durch sein vollkommenes Leben erwies er, wie falsch die Ansprüche Satans sind. Das am Kreuz vergossene Blut Christi ist das ewige, unwiderlegbare Zeugnis dafür, dass Gottes Gesetz genauso unveränderlich ist wie sein eigener Charakter. Die Kreuzigung Christi war ein Mord, der von Satan veranlasst und von Menschen ausgeführt wurde, die sich von Gott getrennt hatten. Am Tag des Gerichtes, wenn der Tod Christi am Kreuz in seiner ganzen Realität sichtbar wird, werden alle Gegenstimmen verstummen. Jeder wird dann erkennen, dass Satan ein Rebell ist.
      Manuskript 1, 1902.

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