Christus ist Sieger ...... jeden Tag

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    • Jeder von uns muss seine Schwächen kennen, 25.September

      [Jesus sagte:] Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen.
      ch aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder. Lukas 22,31.32

      Satan drängt sich immer zwischen die Menschen und Gott. Stets will er erreichen, dass sein menschliches Werkzeug lieber seine Einflüsterungen weitergibt als die Worte Gottes ..

      Wie wenig verstand Petrus seine eigene Schwäche! Er war der Ansicht, dass seine Einstellung völlig richtig war, auch als er versuchte, den ernsten Worten Christi ihre Wirkung zu nehmen, mit denen er den Jüngern eine Zukunft voller Kummer und Leiden eröffnete, sowohl für ihn als auch für sie. Siehe Matthäus 16,21-23. Ihnen stand eine Prüfung bevor, weil ihr Herr vom Volk abgewiesen und gedemütigt, schließlich verurteilt und hingerichtet werden würde.Christus wusste, dass Petrus sie nur bestehen würde, wenn er seine Einstellung änderte. Auf die warnenden Worte seines Meisters (siehe Lukas 22,31.32) antwortete er: „Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.“ Jesus entgegnete ihm: „Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.“ V. 33.34.

      Daran sehen wir, wie leicht die menschliche Natur getäuscht werden kann und sie schnell irregeführt wird, weil Satan erlaubt wird, zwischen die menschliche Seele und Jesus zu treten. Dann müssen die Worte Jesu mit Vollmacht gesprochen werden: „Geh weg von mir, Satan!“ Matthäus 16,23 (EB).„Lass mich meinen Dienern nahe kommen, damit sie nicht überwunden werden und damit sie meinen Worten glauben, und nicht denen von Verführern, denn was ich sage, ist Wahrheit und Gerechtigkeit.“ .
      Gottes Getreue, die durch Christus aus dem Feuer gerettet wurden, sind sich ihrer eigenen Sünden bewusst und fühlen sich demütig und beschämt. Siehe Sacharja 3,1-3. Gott sieht und anerkennt ihre Reue und registriert ihre Trauer über die eigene Sünde, die sie nicht loswerden oder selbst auslöschen können.Doch wenn sie beten, werden ihre Gebete erhört, und aus diesem Grund stellt sich Satan hin, um Christus zu widerstehen ... Er tritt zwischen den reumütigen, vertrauenden Menschen und Christus und versucht, seinen höllischen Schatten über die Seele zu werfen, damit ihr Glaube gedämpft wird und die Worte Gottes wirkungslos werden ...

      Wenn Satan zwischen einen Menschen und Jesus Christus steht, werden die Liebe, die Annahme und die Vergebung Christi ausgeblendet. Männer und Frauen werden dann unentwegt darum ringen, sich ein Kleid der Gerechtigkeit zu weben, um ihre Schwächen und Sünden zuzudecken, während Christus doch möchte, dass sie so zu ihm kommen, wie sie sind (siehe Matthäus 11,28), und ihm als ihrem persönlichen Retter vertrauen. In seiner innigen Liebe bringt ein vergebender Vater dann sein bestes Gewand herbei, um sein zurückkehrendes Kind darin einzuhüllen. Siehe Lukas 15,22;
      Brief 65, 1894; Manuscript Releases VII, 201-203.

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    • So lange wir auf Gott schauen, hat Satan keine Macht über uns, 26.September

      Wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle! 1.Korinther 10,12 (EB).

      Kurz bevor Petrus fiel, sagte Christus zu ihm: „Simon, Simon! Der Satan ist hinter dir her, die Spreu vom Weizen zu trennen.“ Lukas 22,31 (Hfa). Welch ein treuer Freund war der Heiland dem Petrus! Wie mitfühlend war seine Warnung! Doch Petrus nahm sie Jesus übel und in seiner Überheblichkeit erklärte er selbstsicher, dass er ihn auf keinen Fall verleugnen würde. Siehe Matthäus 26,33. „Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen“, versicherte Petrus. Lukas 22,33. Diese Selbstsicherheit wirkte sich verhängnisvoll aus. Damit lud er Satan ein, ihn zu prüfen, und durch die Künste des listigen Feindes fiel er herein. Als Christus ihn am meisten brauchte, stand er auf der Seite des Widersachers und leugnete offen, seinen Herrn zu kennen. Siehe Matthäus 26,69-74.

      Doch selbst als Petrus ihn verleugnete, zeigte Christus, dass er ihn immer noch liebte. In der Gerichtshalle, umgeben von Menschen, die ihm nach dem Leben trachteten, dachte Jesus an seinen leidenden, irrenden Jünger, drehte sich zu ihm um und blickte ihn an.Siehe Lukas 22,61. In diesem Blick las Petrus die Liebe und das Mitgefühl des Heilands, und eine Flut von Erinnerungen überschwemmte ihn ...Ihm wurde klar, dass er genau das getan hatte, was er vorher weit von sich gewiesen hatte. Siehe V. 61 ... Noch einmal schaute er zu seinem Meister hin und sah eine frevlerische Hand, die sich hob, um Jesus ins Gesicht zu schlagen. Er konnte diese Szene nicht länger ertragen und rannte mit gebrochenem Herzen vom Gerichtsgebäude weg. Siehe V. 62.

      Allein in der Dunkelheit hastete er weiter; er wusste nicht wohin, und das war ihm auch egal. Schließlich fand er sich im Garten Gethsemane wieder. Er dachte daran, wie der Heiland während seines quälenden Kampfes im Garten immer wieder zu ihnen gekommen war und nach Mitgefühl und Trost gesucht hatte. Siehe Matthäus 26,36-45 ... Dort, wo Jesus in Seelenqualen sein Herz ausgeschüttet hatte, fiel Petrus auf sein Angesicht und wünschte sich zu sterben ... Wäre er sich selbst überlassen worden, wäre er besiegt worden. Doch der, der gesagt hatte: „Vater, ... ich weiß, dass du mich allezeit hörst“ (Johannes 11,42), der mächtig genug war, ihn zu retten, der trat jetzt für ihn vor Gott ein. Christus rettet alle vollständig, die zu ihm kommen. Siehe Hebräer 7,25.

      Heute stehen viele in einer ähnlichen Lage wie Petrus, als er selbstsicher erklärte, er würde seinen Herrn niemals verleugnen. Wegen ihrer Überheblichkeit werden sie eine leichte Beute der Vorhaben Satans.Jene, die sich ihrer Schwäche bewusst sind, vertrauen einer Macht, die höher ist als sie selbst. Und so lange sie zu Gott aufschauen, hat Satan keine Macht über sie ...

      Es gibt einige Lehren, die wir erst dann beherzigen, wenn wir versagt haben. Petrus war nach seinem Fall ein besserer Mensch ... So wie Feuer das Gold reinigt, so reinigt Christus sein Volk durch Versuchungen und Anfechtungen. Siehe 1.Petrus 1,6.7;
      Manuskript 115, 1902.

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    • Stofi schrieb:

      Barabbas hatte sich für den Messias ausgegeben
      Diese Behauptung von EGW steht so nicht in der Bibel, wohl aber folgendes:

      Stofi schrieb:

      Barabbas war ein berüchtigter Verbrecher
      Siehe:
      Mk 15,7

      Joh 18,40 - Schlachter 2000 übersetzt auch hier mit Mörder.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Christus wurde für uns gekreuzigt, 27.September

      Als sie zu der Stelle kamen, die „Schädel“ genannt wird, nagelten die Soldaten Jesus ans Kreuz und mit ihm die beiden Verbrecher, den einen links von Jesus, den anderen rechts. Lukas 23,33 (GNB).

      Weil Adam und Eva Gottes Gesetz übertreten hatten, wurden sie aus dem Garten Eden verbannt. Siehe 1.Mose 3,17.23. Christus litt als unser Vertreter außerhalb der Grenzen Jerusalems. Er starb dort, wo Verbrecher und Mörder hingerichtet wurden: außerhalb des Tores. Siehe Hebräer 13,12. Einen tiefen Sinn enthalten die Worte: „Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns.“ Galater 3,13.
      ( The Desire of Ages 741. )

      Auf ihn als unsern Stellvertreter und Bürgen wurde unser aller Ungerechtigkeit gelegt. Er wurde den Übertretern gleichgerechnet, damit er uns von der Verdammnis des Gesetzes erlösen konnte. Die Schuld der Menschen seit Adam lastete schwer auf seinem Herzen, und der Zorn Gottes über die Sünde, die furchtbare Bekundung seines Missfallens an der Gottlosigkeit, erfüllte die Seele Christi mit Bestürzung. Sein ganzes Leben hindurch hatte er der gefallenen Welt die frohe Botschaft von der Gnade und der vergebenden Liebe des Vaters verkündigt; das Heil auch für den größten Sünder war stets das Ziel seines Wirkens gewesen. Doch nun, da er selbst die schreckliche Sündenlast trug, konnte er das versöhnliche Angesicht des Vaters nicht sehen! Ein Schmerz, den kein Mensch nachempfinden kann, durchdrang sein Herz, da ihm in dieser Stunde der höchsten Not die göttliche Gegenwart entzogen war. Siehe Matthäus 27,46.Seine Seelenqual war so groß, dass er die körperlichen Schmerzen kaum wahrnahm.

      Satan quälte den Heiland mit heftigen Versuchungen. Der Blick Jesu konnte nicht durch die Pforten des Grabes dringen. Keine aufhellende Hoffnung zeigte ihm sein Hervorkommen aus dem Grabe als Sieger oder bestätigte ihm die Annahme seines Opfers beim Vater. Er befürchtete, das Maß der Sünde könnte in den Augen Gottes so schwer wiegen, dass er auf ewig von seinem Vater getrennt wäre. Er fühlte die Seelenangst, die den Sünder befallen wird, wenn die erlösende Gnade nicht länger mehr für das schuldige Geschlecht Fürbitte einlegt. Es war das Gefühl für die auf ihm ruhende Sündenlast, die den Zorn des Vaters auf ihn — den Stellvertreter der Menschen — fallen ließ und die den Leidenskelch so bitter machte, dass sein Herz brach. Siehe Psalm 69,21;
      ( The Desire of Ages 753.754.)

      Inmitten der schrecklichen Finsternis, scheinbar von Gott verlassen (siehe Matthäus 27,45.46), hat Jesus den Leidenskelch bis zur Neige geleert. Siehe Johannes 18,11. In diesen furchtbaren Stunden verließ er sich auf die Beweise der Annahme seines Vaters, die ihm vorher gegeben worden waren. Er kannte das Wesen seines Vaters und er verstand auch seine Gerechtigkeit, Erbarmen und große Liebe. In festem Glauben verließ er sich auf Gott, dem er stets freudig gehorcht hatte. Als er sein Leben nun demütig Gott anvertraute, wurde das Gefühl, der Vater habe ihn verlassen, langsam zurückgedrängt.Durch den Glauben wurde Christus Sieger.
      The Desire of Ages 757[überarbeitet].

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    • @Stofi

      Teilweise ist in diesen Texten doch viel Fantasie und Vorstellungen von Frau White zu finden, die man so in der Bibel nicht findet. Egal wie schlüssig das klingen mag, einer Prüfung durch die Bibel halten die nur teilweise stand. Der Rest kann, muss aber nicht so gewesen sein. Eigentlich schade, denn das wäre nicht notwendig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Es ist falsch das von EGW geschriebene in der Bibel zu suchen. So prüft man nicht. Man prüft, ob der Inhalt der Botschaft der Bibel widerspricht. Wenn EGW zu Biblischen Geschichten vom Hl.Geist oder vom Engel Detail-Ergänzungen bekommen hat, dann ändern diese nicht die Bibel. Sie Vertiefen nur, konkretisieren. Das ist wunderbar! Gott sei es dafür gedankt.


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    • Manche Eiferer wollen um jeden Preis Aufmerksamkeit erwecken und verfallen in den Fehler, nur Aufsehenerregendes verkündigen zu wollen, ohne wirklich zu wissen, wovon sie reden. So machen sie das Wort Gottes zum Objekt müßiger Spekulationen. Sie verbreitern sich über Fragen, die ihnen und der Gemeinde nichts nützen. Am Ende werden die Auseinandersetzungen zu einem Hindernis für den Glauben. Achtet darauf, daß die klaren und einfachen Aussagen des Wortes Gottes eure geistliche Speise bleiben. Es ist gefährlich, über Dinge zu spekulieren, die im Wort Gottes nicht klar dargelegt sind. Manuskript 82, 1894. {FG2 15.3}


      Ja und leider hat sie einige Spekultionen von sich gegeben.Welche Früchte das dann trägt sehen wir heute.

      Daraus kann man auch etwas lernen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Achtet darauf, daß die klaren und einfachen Aussagen des Wortes Gottes eure geistliche Speise bleiben. Es ist gefährlich, über Dinge zu spekulieren, die im Wort Gottes nicht klar dargelegt sind. Manuskript 82, 1894. {FG2 15.3}
      Volle Zustimmung!

      Pfingstrosen schrieb:

      Manche Eiferer wollen um jeden Preis Aufmerksamkeit erwecken und verfallen in den Fehler, nur Aufsehenerregendes verkündigen zu wollen, ohne wirklich zu wissen, wovon sie reden. So machen sie das Wort Gottes zum Objekt müßiger Spekulationen. Sie verbreitern sich über Fragen, die ihnen und der Gemeinde nichts nützen.
      Hier fällt mir gerade Walter Veith ein, und viele, die sich ständig als die Besseren in Verschwörungstheorien darstellen müssen.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Hier fällt mir gerade Walter Veith ein, und viele, die sich ständig als die Besseren in Verschwörungstheorien darstellen müssen.
      Wenn man aber den Werdegang der nichtchristlichen"Verschwörungstheoretiker " beobachtet, die im Internet heikle politische Themen angehen, dann bemerkt man eine Zunahme an Menschen, die auch von Gott zu sprechen anfangen ....möglicherweise verkennen wir den Einfluss, den Walter Veith in positiver Weise hat......

      aber klar, die Gefahr sich zu verennen ist immer gegeben.
      Im Übrigen sind Veiths Predigten immer christuszentriert.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Es ist gefährlich, über Dinge zu spekulieren, die im Wort Gottes nicht klar dargelegt sind. Manuskript 82, 1894. {FG2 15.3}
      Z.B habe ich gestern in ihrem (EGW's) Buch >Der Auftakt< gelesen, dass sie spekuliert hat - um die biblisch-jesuanische Lehre von der Unsterblichkeit der Seele zu entkräften, dass - obwohl es das AT eindeutig so berichtet! - dem König Saul nicht die Geistseele des Propheten Samuels erschienen sei - sondern dass dies ein vom Satan gesandter Dämon gewesen sei.
      ===> Eine abenteuerliche Interpretation...!

      Bitte unvoreingenommen 1. Samuel 28 lesen!
    • Norbert, manchmal komme ich mir wie im Kindergarten vor!

      Du bist schon so lange hier und schreibst immer noch "um die biblisch-jesuanische Lehre von der Unsterblichkeit der Seele"...
      Du weißt, dass wir als Adventisten das für eine grobe Fehlinterpretation halten, also was willst Du mit so einem Posting? Noch dazu eigentlich OT hier!
      Provozieren?
      Schade um die Zeit!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht und litt ganz alleine, 28. September

      Die Schmach bricht mir mein Herz und macht mich krank. Ich warte, ob jemand Mitleid habe, aber da ist niemand, und auf Tröster, aber ich finde keine. Psalm 69,21.

      Der Sohn Gottes, fleckenlos und ohne Makel, hing am Kreuz. Sein Fleisch war von den Misshandlungen zerrissen; die Hände, die er so oft segnend ausgestreckt hatte, waren an das Holz genagelt; die Füße, die unermüdlich Wege der Liebe gegangen waren, hatte man ans Kreuz geheftet; das königliche Haupt war von der Dornenkrone verwundet; die bebenden Lippen waren im Schmerz verzogen! Alles, was der Heiland erduldete — die von seinem Kopfe, seinen Händen und Füßen fallenden Blutstropfen, die seinen Körper quälenden Schmerzen und die unaussprechliche Seelenqual, als der Vater sein Antlitz verbarg (siehe Matthäus 27,46) — es ist deinetwegen geschehen! Für dich hat er sich bereit gefunden, jene Schuldenlast zu tragen; für dich hat er die Macht des Todes gebrochen und die Pforten des Paradieses wieder geöffnet.
      Das Leben Jesu 756.

      Durch die Leiden Jesu am Kreuz wurden Weissagungen erfüllt. Jahrhunderte vor der Kreuzigung hatte der Heiland die Behandlung, die ihm widerfahren würde, vorausgesagt mit den Worten: „Hunde haben mich umgeben und der Bösen Rotte hat mich umringt; sie haben meine Hände und Füße durchgraben.Ich kann alle meine Knochen zählen; sie aber schauen zu und sehen auf mich herab. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.“ Psalm 22,17-19. Die Weissagung, die sich auf seine Kleider bezog, erfüllte sich buchstäblich, ohne dass es dazu eines Anstoßes oder einer Einmischung der Freunde oder Feinde Jesu bedurfte. Die Kriegsknechte, die ihn gekreuzigt hatten, erhielten seine Gewänder. Der Heiland hörte ihren Zank, als sie die Kleider unter sich teilten. Sein Gewand war ohne Naht in einem Stück gewebt, und so sagten sie: „Lasst uns das nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll.“ Johannes 19,24 ...

      Es war erlaubt, den am Kreuze Sterbenden einen betäubenden Trank zu reichen, um das Schmerzgefühl zu dämpfen. Ein solcher Trunk wurde auch Jesus angeboten, aber als er ihn schmeckte, wies er das Getränk zurück. Siehe Matthäus 27,34. Er wollte nichts nehmen, was seinen Geist trüben könnte; sein Glaube musste seinen festen Halt an Gott bewahren! Das war seine einzige Stärke. Die Sinne betäuben aber hieße, Satan einen Vorteil einräumen.

      Noch am Kreuz ließen Jesu Feinde ihre Wut an ihm aus. Priester, Oberste und Schriftgelehrte verhöhnten gemeinsam mit dem Pöbel den sterbenden Heiland. Bei der Taufe und bei der Verklärung Jesu war Gottes Stimme gehört worden, die Christus als seinen Sohn verkündete. Siehe Matthäus 3,17; 17,5.Auch kurz vor dem Verrat hatte der Vater die Gottheit des Sohnes bezeugt.Siehe Johannes 12,28. Doch jetzt am Kreuz schwieg der Himmel. Kein Zeugnis zu Jesu Gunsten erschallte. Allein erlitt er die Misshandlungen und ertrug er den Spott verderbter Menschen.
      The Desire of Ages 746 [überarbeitet].
    • Pfingstrosen schrieb:

      Was soll denn "Der Auftakt" für ein Buch sein????????
      Liebe Pfingstrosen,
      das ist eine 5 teilige Reihe von Büchern von Frau White - letzter Teil: Das Finale - im Advent-Verlag erhältlich. Begleitbücher zur Bibel würde ich so mal sagen...

      "Der Mensch im kosmischen Konflikt"-Reihe
      von Ellen G. White

      Fünf Bände Paperback 11 x 18 cm € 13,95 Best.-Nr. 1594

      Bei der Reihe "Der Mensch im kosmischen Konflikt" handelt es sich um eine in den USA leicht gekürzte Fassung der Originalbände der sog. "Entscheidungsserie", die zum Weitergeben an interessierte Menschen gedacht ist.
      Die einzelnen Bände sind:
      Die ungekürzten Originalausgaben werden vom Schweizer Advent-Verlag in Kooperation mit dem Top Life-Wegweiser Verlag Wien in einer repräsentativen Version, überarbeitet und durchgehend bebildert, herausgegeben. Folgende Bände sind zzt. erhältlich:
      • "Gute Nachricht für alle" (Premiumausgabe von "Das Wirken der Apostel") - zum Shop
      • "Vom Schatten zum Licht" (Premiumausgabe von "Der große Kampf") - zum Shop
      • "Vom Schatten zum Licht" als bebilderte Taschenbuchausgabe - zum Shop


      Ellen G. White (1827-1915) schrieb mehr als 5000 Artikel und 26 Bücher zu
      Themen wie Religion, Erziehung, Gesundheit und Prophetie. Dabei war ihr besonders wichtig, das Evangelium als eine frohe Botschaft darzustellen, die den Menschen befreit und verändert.






      Lieber Heimow - ich habe nur Ellen White zitiert - deren eigene Worte, an denen sie sich messen lassen muss ("Es ist gefährlich ... zu spekulieren") - das ist euch selbstverständlich peinlich und unangenehm...

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Ich will niemanden provozieren sondern auf die Worte Jesu hinweisen, die für mich mehr aussagekräftig sind als die Worte von Ellen G. White - so sehr ich ihr Schrifttum sonst auch schätze...

      Sie war unbestritten eine fleißige in meinen Augen auch ehrliche christliche Schriftstellerin und Gallionsfigur der Kirche der STA - aber sie selbst sagte: "Prüfet meine Schriften anhand der Heiligen Schrift!" Nicht mehr oder weniger habe ich auch getan - und ihre Worte anhand der Worte Jesu überprüft und in Sachen Seelen/ ~ schlaf / Untersuchungsgericht "gewogen und für zu leicht befunden"! Dan 5,25
    • Stofi schrieb:

      Es ist falsch das von EGW geschriebene in der Bibel zu suchen. So prüft man nicht. Man prüft, ob der Inhalt der Botschaft der Bibel widerspricht. Wenn EGW zu Biblischen Geschichten vom Hl.Geist oder vom Engel Detail-Ergänzungen bekommen hat, dann ändern diese nicht die Bibel. Sie Vertiefen nur, konkretisieren. Das ist wunderbar! Gott sei es dafür gedankt.
      Man kann natürlich auch so prüfen, aber ich halte dies für keine gute Methode. Man kann doch so noch lange nicht sicher sein, ob diese Ergänzung erfunden ist oder tatsächlich von Gott kommt. Ich kann Dir auch eine Geschichte mit Jesus erfinden oder Sachen zu der Bibel hinzutun und behaupten es sei von Gott, deswegen muss es noch lange nicht stimmen, auch wenn es "nur" eine Ergänzung zur Bibel ist. Ich halte das für gefährlich und der tiefere Sinn dahinter erschliesst sich mir nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Er wurde wegen unserer Übertretungen verwundet, 29.September

      Er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5.

      Gott hat einen Streit mit den Bewohnern dieser Welt. Satan ist ihnen in der Verkleidung eines Lichtengels erschienen und unter seiner Anleitung beugt sich die Mehrzahl der Christen an abgöttischen Altären nieder und betet einen unbekannten Gott an ... Die Menschheit brach Gottes Gesetz und missachtete seinen Willen. Gottes Gesetz offenbart der Welt die Eigenschaften seines Charakters und nicht ein Punkt oder Komma konnte daran verändert werden, um den Menschen in ihrem gefallenen Zustand entgegenzukommen. Doch gab Gott ihnen unmissverständliche Beweise dafür, dass er sie liebte und dass Gerechtigkeit die Grundlage seiner Regierung ist und ein Beweis seiner Liebe. Er vollstreckte die Strafe für die Gesetzesübertretung, ließ sie aber auf einen Stellvertreter kommen — seinen einzigartigen Sohn.

      Gott konnte sein Gesetz nicht abschaffen, um die Menschheit zu retten, denn dies würde den Ungehorsam verewigen und die ganze Welt unter Satans Kontrolle bringen.Doch „so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er den einzig-einen Sohn gab, damit jeder, der auf ihn vertraut, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Johannes 3,16 (Bruns). In diesem wunderbaren Geschenk zeigt sich, wie groß Gottes Güte ist. Er liebte sündige Menschen so sehr, dass er in seinem Sohn sich selbst hingab, damit sie eine zweite Chance bekommen, eine Probezeit, eine neue Gelegenheit, ihren Gehorsam zu zeigen. Er liebte die Menschen so sehr, dass er um ihrer Rettung willen seinen Sohn an die Welt hingab — und in dieser Gabe schenkte er ihnen den ganzen Himmel!Das war die einzige Vorsorge, die Gott treffen konnte. Durch dieses Geschenk wurde Sündern ein Weg bereitet, auf dem sie zur Loyalität zurückkehren konnten.

      Gott ruft alle Menschen auf, sein „Opferlamm“ zu betrachten, das die Sünden der Welt trägt. Siehe Johannes 1,29. Christus hebt die Sündenlast vom Sünder und stellt sich selbst unter das Verdammungsurteil des Gesetzgebers. Er kam in diese Welt, um als Mensch das Gesetz auszuleben.Damit wurde Satans Vorwurf widerlegt, Menschen könnten niemals das Gesetz Gottes halten.

      Jesus hielt das Gesetz als ein Mensch, und als er von den Pharisäern falsch beschuldigt wurde, wandte er sich an sie und fragte mit einer Stimme voller Autorität und Macht: „Kann mir einer von euch auch nur eine einzige Sünde nachweisen?“ Johannes 8,46 (Hfa). Er kam, um dem himmlischen Universum, den ungefallenen Welten und sündigen Menschen zu zeigen, dass Gott alle Vorsorge für die Menschheit getroffen hatte und dass durch die zugerechnete Gerechtigkeit Christi alle, die ihn im Glauben annehmen, ihre Loyalität gegenüber Gott durch das Halten des Gesetzes zeigen können.(Siehe Römer 8,3.4, Hfa).Indem reumütige Sünder Christus als ihren persönlichen Heiland ergreifen, bekommen sie Anteil an der göttlichen Natur. Siehe 1.Petrus 1,4;
      Manuskript 63, 1897

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    • Christi Nachfolger werden von der Welt gehasst, 30.September

      [Jesus zu seinen Jüngern:] „Wenn die Menschen euch hassen, dann vergesst nicht, dass man mich schon vor euch gehasst hat. Diese Welt würde euch lieben; aber ihr müsstet zu ihr gehören. Doch ihr gehört nicht mehr dazu. Ich selbst habe euch aus der Welt herausgerufen. Darum hasst sie euch.“ Johannes 15,18.19 (Hfa).

      Die Nachfolger Christi sollten sich immer bewusst sein, dass sie all die bösen Bemerkungen gegen Christus und all seine Misshandlungen auch um seinetwillen ertragen müssen, weil sie ihm folgen. Die Frömmigkeit einer Kirche mag angeblich groß sein; wenn aber die Wahrheit Gottes den Herzen nahegebracht wird und dann die Überzeugung von der Wahrheit gegen besseres Wissen zurückgewiesen und verachtet wird, nur damit man bei der Mehrheit beliebt bleibt, beziehen solche Menschen ... Stellung auf der Seite des Feindes, weil sie Wahrheit und Licht ablehnen. Satan hetzt sie durch dämonische Einflüsse mit einer Intensität auf, die seinen Hass gegen Gott und seine Gesetze offenbart. Sie verabschieden dann Gesetze, durch die Andersdenkende unterdrückt werden .

      So wie Christus grundlos gehasst wurde, so wird auch sein Volk ohne Ursache gehasst — nur deshalb, weil es den Geboten Gottes gehorsam ist und seine Werke tut. Wenn Jesus, der rein, heilig und makellos war, der nur Gutes in unserer Welt tat, wie ein gemeiner Verbrecher behandelt und zum Tod verurteilt wurde, ohne dass es nur den geringsten Beweis einer Schuld gegeben hätte, was können dann seine Jünger erwarten? Doch nur die gleiche Behandlung, ganz gleich ob ihre Lebensführung fehlerlos und ihr Charakter rechtschaffen ist. Von Menschen erlassene Gesetze, die von satanischen Werkzeugen unter dem Vorwand des Guten und der Eindämmung des Bösen fabriziert wurden, werden hoch gehalten, während Gottes heilige Gebote verachtet und mit Füßen getreten werden ...

      Wir sehen, wie angeblich rechtschaffene Menschen die Gesinnung Satans ausleben können, um ihre bösen Absichten durch Neid, Eifersucht und religiösen Fanatismus auszuführen ... Zwischen Satan und dem Sünder gibt es keinen Krieg, auch nicht zwischen gefallenen Engeln und gefallenen Menschen. Beide haben dieselben Eigenschaften, beide sind böse, weil sie von Gott abgefallen sind und sündigen ...

      Die Vorhersage, die in Eden gemacht wurde (siehe 1.Mose 3,15), bezieht sich in einem besonderen Sinn auf Christus und auf alle, die ihn als den einzigartigen Sohn Gottes annehmen und sich zu ihm bekennen. Christus hat sich dem Kampf gegen den Fürsten und die Mächte der Finsternis verschrieben und versprochen, der Schlange „den Kopf zu zertreten“. 1.Mose 3,15. Alle Söhne und Töchter Gottes sind seine Auserwählten, seine Soldaten, die „mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis herrschen, und gegen geistliche Bosheit an höherer Stelle kämpfen.“ Epheser 6,12. Das ist ein fortgesetzter Kampf, der nicht eher endet, bis Christus zum zweiten Mal kommt.
      Manuskript 104, 1897.

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