Christus ist Sieger - jeden Tag!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kontroversen vermeiden und Harmonie fördern, 19. November

      Wer überheblich ist, zettelt Streit an; der Kluge lässt sich etwas sagen. Sprüche 13,10 (Hfa).

      Die Reformation wurde stark gebremst, weil Meinungsunterschiede in einigen Glaubenspunkten [öffentlich] bekannt gemacht wurden und jede Partei an den Dingen festhielt, in denen sie anderer Meinung war.Wir werden schon bald Gott „von Angesicht zu Angesicht sehen“ und nicht nur „stückweise erkennen“ (siehe 1.Korinther 13,12), aber bis dahin ist es ein Fehler, wenn du hart wirst und es als deine Pflicht betrachtest, deine Ansichten in krassem Widerspruch zu dem Glauben oder der Wahrheit darzustellen, wie wir sie als Adventvolk gelehrt haben. Das wird Schaden anrichten und nur schaden wie zur Zeit Martin Luthers. Wenn du dich zurückziehst und dich frei fühlst, deine Ideen ohne Bezug auf die Ansichten deiner Gefährten zu vertreten, wird eine Lage eintreten, von der du nicht träumst.

      Mein Ehemann [James White] hatte in einigen Punkten Gedanken, die von den Ansichten seiner Brüder abwichen.Mir wurde gezeigt, dass, egal wie richtig seine Sicht war, Gott ihn nicht dazu berufen hatte, sie vor seinen Brüdern darzulegen und einen Meinungsstreit auszulösen ... Für spekulative Gedanken sollte man sich nicht öffentlich einsetzen, denn manche Sonderlinge lieben es, einen Punkt zu finden, den andere nicht akzeptieren. Sie argumentieren und beziehen alles auf diesen einen Punkt; sie drängen ihn anderen auf und vergrößern den Punkt, obwohl die Sache in Wirklichkeit nicht sehr wichtig ist und man sie unterschiedlich verstehen kann. Zweimal wurde mir gezeigt, dass alles im Hintergrund bleiben sollte, was unsere Prediger von den Punkten ablenken könnte, die für diese Zeit wesentlich sind.

      Christus offenbarte viele Dinge nicht, die Wahrheiten sind, weil das Meinungsunterschiede hervorrufen und Dispute auslösen würde. Doch junge Männer, die nicht die Erfahrungen durchgemacht haben, die wir erlebt haben, möchten lieber bald einen Zusammenstoß haben als gar nicht. Nichts würde ihnen besser gefallen als eine scharfe Diskussion zu haben ..

      Wir leben in der Erfüllung des großen Versöhnungstages, in einer Zeit, in der wir, unsere Sünden bekennen, unsere Herzen vor Gott demütigen sollen (siehe 3.Mose 16,29, EB mit Anmerkung) und uns auf die große Auseinandersetzung vorbereiten müssen. Wenn solche Streitfragen dem Volk [Gottes] vorgelegt werden, werden sie verwirrt, weil sie [zuerst] denken, dass der Eine Recht hat und dann dem Anderen Recht geben, der dem völlig widerspricht. Eine solche Konferenz würde ein vollständiger Verlust sein, schlimmer, als wenn es keine Zusammenkunft gegeben hätte.

      In dieser Zeit, in der es lauter Meinungsverschiedenheiten und Streit gibt, muss es entschiedene Anstrengungen geben, solche Themen zu behandeln oder durch Stimme und Feder zu veröffentlichen, die Einigkeit offenbaren.
      Brief 37, 1887; Manuscript Releases XV, 20-22.

      .
    • Stofi schrieb:

      Wir leben in der Erfüllung des großen Versöhnungstages, in einer Zeit, in der wir, unsere Sünden bekennen, unsere Herzen vor Gott demütigen sollen (siehe 3.Mose 16,29, EB mit Anmerkung)
      Zitat von E. G. White

      "Unsere Sünden bekennen, unsere Herzen vor Gott demütigen"

      Das ist notwendig, besonders in dieser Zeit des "Vorwiederkunfts-Gerichts"

      Doch diese "Zeit des Gerichts" ist nicht der "Große Entsühnungstag" sondern die "Siebte Posaune". (Offenbarung 10/11-14)

      Soviel sollten wir aus dem Irrtum W. Millers lernen, und auch bekennen.

      Das Problem "Laodizeas" ist dieses: "Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!" (Offenbarung 3:17.)
    • Wir sollen die Wahrheit kennen und praktizieren 20.November

      [Jesus sagte:] „Wenn jemand [Gottes] Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ Johannes 7,17 (EB).

      Wir sollen nicht [zuerst] das Ergebnis festlegen und dann alles so interpretieren, dass dieser gesetzte Punkt erreicht wird. Hierin haben einige unserer großen Reformatoren versagt und aus diesem Grund streiten heute viele gegen die Wahrheit, die eigentlich starke Vorkämpfer für sie und Gott sein könnten ... Gott möchte, dass wir lernbereit sind — an erster Stelle aus dem lebendigen Wort und an zweiter Stelle von unseren Kollegen. So ist es Gottes Ordnung.

      Das Wort Gottes ist das große Spürgerät für Irrtümer. Wir glauben, dass mit ihm alles geprüft werden muss. Die Bibel muss unser Maßstab für jede Glaubenslehre sein. Wir müssen sie respektvoll studieren. Wir sollen keine Meinung übernehmen, ohne sie mit der Schrift verglichen zu haben. Hier finden wir Gottes Autorität, die in Glaubensangelegenheiten das letzte Wort hat. Das Wort des lebendigen Gottes soll alle [religiösen] Streitfragen klären.Wenn Leute ihre menschliche Klugheit mit Gottes Wort der Wahrheit vermengen und allen scharf widersprechen, die anderer Meinung sind, dann zeigen sie, dass sie keine wirkliche Ehrfurcht vor Gottes inspiriertem Wort haben. Sie vermischen das Menschliche mit dem Göttlichen, das Alltägliche mit dem Heiligen und setzen Gottes Wort herab

      Doch Gott fordert mehr als nur eine korrekte Interpretation der Schrift. Er fordert uns auf, die Wahrheit nicht nur zu kennen, sondern die Wahrheit, „wie sie in Jesus ist“ (Epheser 4,21, EB), auch zu praktizieren. Wir sollen die Gesinnung dessen, der uns die Wahrheit gab, auch im Alltag und im Umgang mit anderen ausleben. Wir sollen nicht nur nach der Wahrheit graben wie nach verborgenen Schätzen (siehe Sprüche 2,3-5), sondern es ist auch unbedingt nötig — wenn wir Mitarbeiter Gottes sein wollen —, dass wir den Bedingungen zustimmen, die in seinem Wort genannt sind. Wir sollen die Gesinnung Christi in unsere Herzen bringen, damit unser Verständnis gestärkt wird und wir gute Lehrer werden, die anderen die Wahrheiten bekannt machen können, die uns in seinem Wort offenbart sind

      Es gibt keine Sicherheit, dass unsere Lehre richtig und frei von allem Spreu und Irrtum ist, wenn wir nicht täglich den Willen Gottes tun. Wenn wir seinen Willen ausführen, dann werden wir auch „von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist“. Johannes 7,17 (EB). Wir werden die Wahrheit in ihrer heiligen Schönheit sehen. Wir werden sie mit Respekt und Ehrfurcht annehmen und dann können wir das anderen darlegen, wovon wir wissen, dass es die Wahrheit ist ... Wer Gott und sein Werk [wirklich] liebt, wird so offen [so aufrichtig] sein wie der Tag. Er wird der wahren Bedeutung der Schrift nicht ausweichen und keine Ausflüchte machen. Gottes Wort ist unsere Grundlage für alle Glaubenslehren.
      Brief 20, 1888; The Ellen G. White 1888 Materials 42-44.

      .
    • Die Leute müssen erzogen werden, die Bibel zu erforschen, 21. November

      [Jesus sagte:] „Durchforscht nur die [heiligen] Schriften, ihr meint ja selbst, ewiges Leben in ihnen zu haben und sie sind es auch, die von mir zeugen.“ Johannes 5,39 (Bruns).

      Die Gegenwart ist eine gefährliche Zeit für das Volk Gottes. Gott führt ein ganzes Volk heraus, nicht einen Einzelnen hier und da ... „Seht nun zu, wie ihr hört“, lautet die Aufforderung Christi. Lukas 8,18 (EB). Wir sollen gut zuhören, damit wir die Wahrheit verstehen und sie ausleben können. Und wiederum [sagte Christus]: „Gebet acht auf das, was ihr hört.“ Markus 4,24 (Zürcher).Untersucht es genau, „prüft alles“ (1.Thessalonicher 5,21), „glaubt nicht einem jeden Geist [Lehrer]“. 1.Johannes 4,1 ... Diesen Rat gibt uns Gott. Werden wir auf ihn hören?

      Ein Mensch kann die ganze Wahrheit hören und als richtig anerkennen, und doch nichts von persönlicher Frömmigkeit und erlebtem Glauben wissen. Er oder sie kann anderen den Weg zur Erlösung erklären und doch selber verloren gehen. Siehe 1.Korinther 9,27 ... Ein Mann, der Bosheit betrieben hatte und es immer noch tat, fragte [mich]: „Warum werden Menschen durch meinen Einfluss zur Wahrheit gebracht?“ Ich antwortete ihm: „Christus zieht ständig Menschen zu sich hin (siehe Johannes 12,32) und wirft sein Licht auf ihren Pfad. Siehe Johannes 1,9. Wer nach Wahrheit sucht, den bewahrt Gott davor, den Charakter seines Lehrers zu durchschauen. Wenn der- oder diejenige selbst aufrichtig ist, sich Gott nähert, an ihn glaubt und die Sünden bekennt, dann wird er oder sie von Gott angenommen.“ .

      Zur Zeit der Reformatoren fürchteten einige den Einfluss derjenigen auf die Kirche, die im Irrtum waren. Deshalb stellte man eiserne Regeln auf, die dem einfachen Volk verboten, selbständig die Schrift zu lesen und sie zu interpretieren. So begann die Kirche, Andersdenkende mit Gewalt zu unterdrücken ... Wir sollten nie den Eindruck vorherrschen lassen, dass nur einige besonders Privilegierte die Bibel kennen und die anderen sich auf sie als Autorität in Lehrfragen beziehen müssen. Die Leute sollten dazu erzogen werden, selbstständig in der Bibel zu forschen, es zu wagen, selbst zu denken und die Bibel als ihren Leitfaden zu nehmen, ihren Maßstab des Glaubens.Auch wenn die Irrlehrer frech ihr Haupt erheben und die Wahrheit verunglimpfen durch verdrehte Ideen, falsche Interpretationen und Fehlanwendungen von Bibelstellen, sollten die Reformer niemals die religiöse Freiheit einschränken.

      Die Gemeinde sollte immer daran denken, dass sie fehlbaren Sterblichen niemals die irrtumslose Weisheit des lebendigen Gottes zuschreiben darf ... Wir wünschen uns, dass alle ein reines Evangelium haben, die Notwendigkeit spüren, die Schrift persönlich zu studieren und selbst herausfinden, was die Stimme des Ewigen sagt, und sie sich fest an das große Herz der unendlichen Liebe binden.
      Brief 12, 1890.

      .
    • Stofi schrieb:

      Die Bibel muss unser Maßstab für jede Glaubenslehre sein.
      Stimmt!

      Stofi schrieb:

      Zur Zeit der Reformatoren fürchteten einige den Einfluss derjenigen auf die Kirche, die im Irrtum waren. Deshalb stellte man eiserne Regeln auf, die dem einfachen Volk verboten, selbständig die Schrift zu lesen und sie zu interpretieren.
      Luther hat dies aber garantiert nicht getan!

      Stofi schrieb:

      sollten die Reformer niemals die religiöse Freiheit einschränken.
      Luther hat das leider gegenüber den sogen. "Wiedertäufern" getan; auch Luther hatte diese verfolgt - aber nicht aus biblischen Gründen, sondern weil er vom Gewaltregime des Tauferreiches in Münster abgeschreckt wurde!
    • Gute und böse Engel sind immer gegenwärtig, 22.November

      Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. Epheser 6,12 (Hfa).

      Himmlische Engel stehen mit den Menschen in Verbindung. Keiner von uns kann sich durch irgendetwas, was wir tun können, selbst aufrecht erhalten.Wir sind, wo wir sind, und werden in jedem Augenblick von Gottes Macht erhalten. Ich denke, dass wir den Dienst der himmlischen Engel (siehe Hebräer 1,14) nicht so wichtig nehmen, wie wir es sollten ... Was würden wir ohne sie anfangen? Denkt doch einmal darüber nach, in welcher Lage wir wären, wenn wir den Dienst der himmlischen Engel nicht hätten ..

      Wir treffen auf Widerstand von Menschen, doch hinter diesem Widerstand steht einer: der Fürst der finsteren Mächte mit seinen bösen Engeln, die ständig am Werk sind ... Wer regiert die Welt heute? Und wer hat sich dafür entschieden, sich unter das Banner des Fürsten der Finsternis zu stellen? Das ist fast die ganze Welt. Alle, die Jesus Christus nicht angenommen haben, wählten den Fürsten der Finsternis als ihren Führer. Sobald sie sich unter sein Banner stellen, haben sie Verbindung mit bösen Engeln.

      Der Verstand eines Menschen wird entweder von bösen Engeln oder von Gottes Engeln kontrolliert ... Gott hat jede Vorkehrung getroffen und in seinem Plan alles so eingerichtet, dass wir nicht unseren eigenen Trieben ausgeliefert und nicht auf unsere eigenen begrenzten Kräfte angewiesen sind, um den Kampf gegen die Mächte der Finsternis in unserer menschlichen Stärke aufzunehmen, denn auf uns allein gestellt werden wir sicherlich versagen .

      In den Psalmen sagt David von Gott, er sei unsere „Zuflucht geworden“, „ein starker Turm“ (Psalm 61,4, EB), „meine Zuflucht und meine Burg“. Psalm 91,2 (EB). Zu ihm können wir laufen und in Sicherheit sein. Siehe Sprüche 18,10 (EB). Wie kostbar ist der Gedanke, dass Gott unsere Zuflucht ist, dass er uns immer und überall zu Hilfe kommt, und wir ihn in jedem Notfall an unserer Seite haben. „Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie (uns) behüten auf allen (unseren) Wegen.“ Psalm 91,11 ... Wir haben in Gott einen Helfer (siehe Psalm 63,8) und wir können ihm vertrauen. Wir müssen ständig in seine Richtung schauen und daran denken, dass wir von Gottes Engeln umgeben sind und der Himmel mit uns in Verbindung steht, denn diese himmlischen Boten steigen auf der hell scheinenden Leiter [von der Jakob träumte] unablässig auf und ab.Siehe 1.Mose 28,12.

      Wie ist es mit uns? Stehen wir in voller Rüstung da (siehe Epheser 6,11-17), so dass wir in Übereinstimmung mit den Engeln Gottes arbeiten können, die sich für uns einsetzen? Wenn wir uns von diesen Engeln trennen, indem wir unseren eigenen Weg gehen, dann stellen wir uns dorthin, wo der Böse uns versuchen kann.
      Manuskript 1, 1890; Sermons and Talks II, 57-59.

      .
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      sollten die Reformer niemals die religiöse Freiheit einschränken.
      Luther hat das leider gegenüber den sogen. "Wiedertäufern" getan; auch Luther hatte diese verfolgt - aber ...
      ... der Reformator Württembergs , Johannes Benz(1499-1570) - gerade einen Vortrag darüber gehört bei uns im Luther-Haus! - lehnte jegliche Gewalt gegenüber Andersgläubigen ab!
    • Die Bücher Daniel und Offenbarung gemeinsam studieren, 23. November

      [Der Engel sagte zu Daniel:] „Nun bin ich hier, um dir zu sagen, wie es deinem Volk am Ende der Zeit ergehen wird. Denn auch diese Vision handelt von einer fernen Zukunft.“ Daniel 10,14 (GNB).

      Daniel identifizierte sich mit den Sünden seines Volkes und bekannte ihre Schuld, als wäre es seine eigene. Er betete: „Ach Herr, höre! Ach Herr, sei gnädig! Ach Herr, merk auf! Tu es und säume nicht — um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt.“ Daniel 9,19. Doch Gabriel, der himmlische Botschafter, nannte ihn dreimal einen [von Gott] „vielgeliebten Mann“. Daniel 9,23; 10,11.19 (EB) ..

      Wie können wir nur übersehen, wie eng das himmlische Universum mit dieser gefallenen Welt verbunden ist! Die Mitteilungen, die Daniel gegeben wurden, sollten uns mit Ehrfurcht, Demut und Sanftmut erfüllen und unseren Stolz in den Staub legen ... Wir können hier eine wunderbare Verbindung zwischen der himmlischen und dieser Welt erkennen.

      Die Dinge, die Gott Daniel zeigte, wurden später durch die Offenbarung vervollständigt, die er [dem Jünger] Johannes auf der Insel Patmos gab. Diese beiden Bücher sollten sorgfältig durchgelesen werden. Zweimal fragte Daniel danach, wie lang es noch bis zur „Zeit des Endes“ dauern würde. „Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: ‚Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein?‘ Und er sagte: ‚Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheimgehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen ... Du aber geh hin auf das Ende zu!Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.‘“ Daniel 12,8-10.13 (EB).

      Es war „der Löwe aus dem Stamm Juda“, der das Buch [Daniel] entsiegelte (Offenbarung 5,5) und Johannes offenbarte, was in dieser „letzten Zeit“ (Daniel 12,4) geschehen sollte. [Das Buch] Daniel stand an seinem Platz, um sein Zeugnis zu geben, das bis zur „Zeit des Endes“ versiegelt war. Daniel 12,9 (EB).In dieser Zeit soll die Botschaft des ersten Engels unserer Welt verkündet werden. Siehe Offenbarung 14,6.7. Diese Angelegenheiten sind in dieser „letzten Zeit“ unendlich wichtig ... Das Buch Daniel wird im Buch Offenbarung entsiegelt und es führt uns voran bis zu den letzten Szenen der Geschichte dieser Erde.

      Das Beispiel Daniels zeigt uns, dass der Herr immer bereit ist, die Gebete eines reumütigen Menschen zu erhören. Wenn wir den Herrn von ganzem Herzen suchen, wird er unsere Bitten erhören. Hier wird gezeigt, woher Daniel sein Geschick und sein Verständnis bezogen hatte. Wenn wir Gott um Weisheit bitten, werden wir mit erweiterten Fähigkeiten und Kraft vom Himmel gesegnet. Siehe Jakobus 1,5. Wenn wir zu Gott kommen, wie wir sind, und zu ihm im Vertrauen beten, wie Daniel es tat, werden wir das Heil Gottes erleben.Wir müssen beten, wie wir nie zuvor gebetet haben.
      Brief 59, 1896; Manuscript Releases XVIII, 14-16.

      .
    • Stofi schrieb:

      Diese Angelegenheiten sind in dieser „letzten Zeitunendlich wichtig ... Das Buch Daniel wird im Buch Offenbarung entsiegelt und es führt uns voran bis zu den letzten Szenen der Geschichte dieser Erde.
      Wann begann diese "letzte Zeit" = "DIE ENDZEIT" ?
      Darüber gehen die Meinungen in der Christenheit sehr auseinander:
      1. Mit der Geburt Jesu: 7 - 4 vor unserer Zeitrechnung (v.u.Z. / v.Chr.).
      2. 1844 - mit dem Beginn des "himmlischen Untersuchungsgerichtes".
      3. 1882 - mit der ersten Masseneinwanderunmg der Juden aus aller Welt nach Palästina.
      4. 1914 - als der Satan auf die Erde geworfen wurde (=Vorstellung von 'Jehovas Zeugen').
      5. 1948 - mit der neuen Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.
      6. 1967 - Beginn der letzten Phase der Gnadenzeit durch die Eroberung Jerusalems durch Israel.
      7. Am 11.09.2001 - mit den Angriffen Bin Ladens auf das Pentagon und die Türme des WTC in New York.

      Stofi schrieb:

      werden wir das Heil Gottes erleben. Wir müssen beten, wie wir nie zuvor gebetet haben.
      Ich hoffe es, dass wir die Wiederkunft Jesu noch erleben werden - und dass wir "die letzte Generation auf Erden" sind! Ja, wir sollen beten: "Marána thá! - Unser Herr, komm!" (1Kor 16,22) und: "Ja, komm Herr Jesus, Herr Jesus komme bald!" (Offb 22,20)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Die sogenannte "letzte Zeit" Daniel 12:4.-13. Offenbarung 10:2.ff.

      ist historisch eindeutig nach den Ereignissen von Daniel 9:24.ff (Menschwerdung/erstes Kommen Christi) anzusetzen.

      Somit ist Daniel 8:14. (Kap. 12:12.) 1800 Jahre nach dem Jahr 44 (Apostelgeschichte 13:46.) nach Null (1844).

      500 + 1800 = 2300.


      [b]Die Endzeit beginnt Offenbarung 10 und 11:15.ff[/b]

      Die "letzten Tage" des Hebräerbriefs 1:1.2. sind die letzten Tage der Schlacht- und Speisopfer/des AT, Daniel 9:25.-27.

      Die biblische Berechnung von 7x7+1 (Pfingsten/Jubeljahr) wurde mit zehn multipliziert (500 Jahre).

      Dementsprechend sind auch 30x6 Neumonde (Posaunen) = 180 mit zehn zu multiplizieren (1800 Jahre).

    • Das Buch Daniel ist jetzt für das Studium entsiegelt, 24.November

      Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden. Daniel 12,4.

      Das Wort Gottes muss noch viel gründlicher durchforscht werden. Besonders die Bücher Daniel und Offenbarung verdienen eine Aufmerksamkeit, die sie nie zuvor in der Geschichte unseres Werkes bekommen haben. Dann werden wir über manches wie die römische Macht und das Papsttum weniger zu sagen haben, aber wir sollen die Aufmerksamkeit auf das lenken, was die Propheten und Apostel, inspiriert vom Geist Gottes, geschrieben haben

      Lies das Buch Daniel. Rufe dir Stück für Stück die Geschichte der Reiche ins Gedächtnis, die dort dargestellt werden. Betrachte Staatsmänner, Konzilien, mächtige Armeen und erkenne, wie Gott wirkte, um Stolz zu demütigen und menschliche Ehre in den Staub zu legen. Gott allein wird als der Große dargestellt. In der prophetischen Schau erkennen wir, wie er einen mächtigen Herrscher absetzt und einen anderen einsetzt. Siehe Daniel 2,21. Er wird als der Herrscher des Universums offenbart, der sein ewiges Reich aufrichtet (siehe Daniel 2,44) — der Uralte (siehe Daniel 7,9), der lebendige Gott, die Quelle aller Weisheit, der Lenker der Gegenwart und der Offenbarer der Zukunft. Lies und begreife, wie arm und schwach, wie kurzlebig und fehlerhaft, wie schuldig wir sterbliche [Menschen] sind .

      Das Licht, das Daniel direkt von Gott empfing, wurde ihm besonders für „die Zeit des Endes“ gegeben. Daniel 8,17.19. Die Visionen, die er am Ufer des Ulai und des Tigris sah (siehe Daniel 8,2; 10,4), den beiden großen Flüssen Mesopotamiens, sind dabei, sich zu erfüllen und all die vorausgesagten Ereignisse werden bald stattfinden.

      Überdenke die Lage des jüdischen Volkes, als Daniel die Prophezeiungen empfing. Die Israeliten waren im Exil, ihr Tempel war zerstört, so dass es dort keinen Versöhnungsdienst mehr gab. Siehe Daniel 9,16.17. Ihre Religion hatte ihr Zentrum in den Zeremonien des Opfersystems. Sie hatten die äußeren Formen überbetont, während sie die Gesinnung der wahren Anbetung verloren hatten ... Der Herr sorgte dafür, dass das Volk in Gefangenschaft kam.Er ließ den Tempeldienst aufhören, damit die äußeren Zeremonien nicht zum alleinigen Inhalt ihrer Religion wurden ... Die äußere Herrlichkeit war weggenommen, damit die geistliche [Herrlichkeit] offenbar werden konnte .

      Wenn Gott seinem Volk das Licht offenbarte, bediente er sich nicht nur einer Personengruppe. Daniel war ein jüdischer Fürst. Siehe Daniel 1,3. Auch Jesaja gehörte zur königlichen Dynastie. David war ein Schafhirte, Amos ein Viehzüchter, Sacharja ein Gefangener aus Babylon, Elisa ein Bauer. Der Herr erwählte als seine Repräsentanten Propheten und Fürsten, Adligen und Niedrige und lehrte ihnen durch Inspiration Wahrheiten, die sie seinem Volk weitergeben sollten.
      Brief 57, 1896; Manuscript Releases XVI, 333-335.
    • freudenboten schrieb:

      Gott führte die Rückkehr und den Wiederaufbau/Tempeldienst herbei, um den Plan mit dem"Gesalbten" durchzuführen.

      Der Tempeldienst war nicht das Hindernis für Herzens-Bekehrung und Jesu erstes Kommen sondern wesentliche Vorbereitung.

      So steht es auch nirgends geschrieben... man muss die eigentliche Botschaft auch hier im Kontext betrachten und den Sinn der täglichen Andachten im Geiste verinnerlichen.
      .
    • DIE LAGE DES JÜDISCHEN VOLKES BEACHTEN!

      Stofi schrieb:

      Das Wort Gottes muss noch viel gründlicher durchforscht werden. Besonders die Bücher Daniel und Offenbarung verdienen eine Aufmerksamkeit
      V.a. das 8-. Kapitel, wo es um den Griechen-Herrscher Alexander den Großen geht (Vers '8) und die Diadochenkämpfe seiner Generäle (Dan.8,8-10). Da Miller in Kap. 8 ... k e i n ... Anfangsdatum für Daniel 8,14 ("2.300 Abende und Morgen") fand, hatte er nicht das vollkommene Licht vom Heiligen Geist. Ich habe aufgrund von Daniel 8,8 - 10 dieses Anfangsdatum im Ende der Diadochenkämpfe im Jahre 281 v.Chr. gefunden, woraus sich folgende Berechnung ergeben würde:
      281 v.Chr. + 2.300 Jahre = 2020 n.Chr.
      Wir müssen abwarten, ob bis dahin der jüdische Tempel("das Heiligtum" aus Dan.8,14) errichtet wurde...

      Stofi schrieb:

      Überdenke die Lage des jüdischen Volkes ...
      ... v.a seit 1882/ 1948 und 1967, denn die Lutherübersetzung von 1984 schrieb in Daniel 12,7 : "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volkes ein Ende hat, wird dies alles geschehen." Diese war 1948 durch die massenhafte jüdische Zuwanderung in das Heilige Land beendet! (48 mal im Alten Testament prophezeit!)
      ===> Merke: ISRAEL IST DER ZEIGER AN DER WELTENUHR GOTTES!
    • Die Gegner der frühen Adventbewegung spotteten, 25.November

      Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Römer 8,35.

      Die Gegner des Adventglaubens benutzten Hohn und Spott anstelle biblischer Argumente. Die gleichgültigen und ungläubigen Menschen, ermutigt durch die Ansichten der religiösen Lehrer, nahmen ihre Zuflucht zu schimpflichen Beinamen, niedrigen und lästerlichen Witzeleien, um William Miller und sein Werk zu verhöhnen. Der grauhaarige Mann, der sein bequemes Zuhause verlassen hatte und nun auf eigene Kosten von Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort reiste und unermüdlich die ernste Warnung vom nahen Gericht Gottes verkündigte, wurde spöttisch als Fanatiker, als Lügner und spekulierender Schelm öffentlich gebrandmarkt.

      Zeit, Geld und Talente wurden darauf verwendet, die Adventisten falsch darzustellen und schlecht zu machen, indem man Vorurteile gegen sie weckte und sie der öffentlichen Verachtung preisgab. Geistliche befassten sich mit dem Zusammentragen schädigender Berichte — absurde und boshafte Erfindungen — und verbreiteten sie von der Kanzel. Ernsthafte Anstrengungen wurden unternommen, um die Aufmerksamkeit der Menschen vom Thema der Wiederkunft Christi abzulenken. Doch indem sie versuchten, die Adventbewegung zu zerstören, untergruben die Geistlichen [der populären Kirchen] den Glauben an das Wort Gottes. Das Studium der Prophezeiungen, die sich auf die Wiederkunft Christi und das Ende der Welt beziehen, wurde als [eine Art] Sünde hingestellt, etwas wofür sich Leute schämen müssten. Diese Ansicht machte manche zu Ungläubigen und viele nahmen sich die Freiheit heraus, ihre abscheulichen Triebe auszuleben. Dann schoben die Verursacher dieses Übels alle Schuld auf die Adventisten.

      Den Brüdern Wesley begegneten ähnliche Vorwürfe von den Bequemlichkeit liebenden und ungläubigen Geistlichen [Englands]. Sie unterbrachen ständig die Arbeit [der Wesleys] und versuchten, ihren Einfluss zu zerstören. Man nannte sie lieblos und beschuldigte sie, stolz und eitel zu sein, weil sie den populären Lehrern ihrer Zeit nicht huldigten. Man warf ihnen Skeptizismus vor, unanständige Praktiken und Verachtung der Staatsgewalt. John Wesley warf diese Anklagen furchtlos auf die zurück, die selbst für die Übel verantwortlich waren, die sie den Methodisten vorwarfen ...

      Der große Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum ist seit dem Sündenfall von einem Jahrhundert zum nächsten weitergeführt worden. Gott, die Engel und alle, die mit ihnen verbunden sind, haben die Menschen eingeladen, zur Umkehr gedrängt, zur Heiligung gerufen und zum Himmel gelockt, während Satan und seine Engel und menschliche Werkzeuge, die von ihnen inspiriert waren, alle Bemühungen bekämpft haben, der gefallenen Menschheit Segen und Heil zu bringen.
      The Spirit of Prophecy IV, 218-220.

      .
    • Stofi schrieb:

      Witzeleien, um William Miller und sein Werk zu verhöhnen. Der grauhaarige Mann, der sein bequemes Zuhause verlassen hatte und nun auf eigene Kosten von Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort reiste und unermüdlich die ernste Warnung vom nahen Gericht Gottes verkündigte, wurde spöttisch als Fanatiker, als Lügner und spekulierender Schelm öffentlich gebrandmarkt.
      Das (fettgedruckte Satz) kam sehr gut zum Ausdruck in dem ersten Teil des Filmes "TELL THE WORLD" , der am 17.11.17 auf Hope Channel lief.
    • Zu 217:

      W. Millers Entdeckung ist gerade diese:

      Die 2300 Jahre (Dan. 8:14. Kap. 12:12. Offb. 10+11) begannen zusammen/zugleich mit den 490/500 Jahren Daniel 9:24.

      Esra 7 (457 vor u. Zt.) ist der korrekte Beginn, welcher zum ersten Kommen Jesu führte. Dass die 2300 Jahre (1843/44) nicht am Entsühnungstag/mit der Wiederkunft Christi enden, das herauszufinden, dafür waren die "human resources" während der "Seventh-Month-Movement nicht ausreichend.

      Wie ich schon (anders als Miller, Snow, Crosier u. STA) vertreten habe, bedeutete 1844 (11. Oktober) den biblischen "Alarmtag"/Siebte Posaune (Levitikus 23:23. Offenbarung 11:15.).