Trennt man sich von Gott wenn man die Adventgemeinde verlässt?

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    • menoflip schrieb:

      Alle die die Gemeinde verlassen sind Gott untreu. Die 144000 sind die Treuen der Gemeinde und einigen die aus anderen Kirchen dazu kommen.



      Die Predigt hat er frei gesprochen. Wenn ich Gottes Gemeinde verlasse dann trenne ich mich von Gott.
      (...)

      es ging um diese Predigt:
      youtu.be/4uwXRoSluxA


      Es gibt einen Unterschied.


      1.
      Die, die Adventbotschaft und EGW kennengelernt haben, die wissen das die STA Gottes letzte Gemeinde ist. Wenn diese mit diesem Wissen aus der STA austreten dann trennen sie sich ganz bewusst von Gott. (...).



      Wenn ich mich von der Gemeinde trenne, dann trenne ich mich auch von der Adventbotschaft und damit von Gott. Hat Jesus seinen Jüngern geagt geht in die Welt Macht alle zu meinen Jüngern und überlasst sie den sich selbst oder hat ER Gesagt Macht sie alle zu meinem Volk? ER sagte macht sie alle zu meinem Volk.
      (...)

      für mich ist das sehr gewagt und Verurteilt, damit wird gesagt nur Mitglieder der Adventgemeinde sind die Übrigen und alle anderen gehen verloren.

      Danke für den Link, ich habe mir die Predigt mal angehört. Deine obigen Aussagen konnte ich da aber nicht raushören, zumindestens nicht in dieser krassen Form.

      Mein Eindruck ist eher, dass da jemand versucht eine Krise herbeizureden, die so in dieser Form gar nicht existiert.

      An einer Stelle sagt er, dass er jüngst ca. 15 Leute die Adventvengemeinde hat verlassen sehen und wertet dies als Zeichen der Glaubensschwäche und als Teil der "großen Sichtung" und des "Worfelns" im Zeitalter der drohenden Verfolgung.

      Allerdings haben wir in Deutschland keine Christen- oder Adventistenverfolgung. Und in Baden-Würrtemberg schon gar nicht!

      Auf die Idee, dass dies vielleicht auch andere Gründe haben könnte wie z.B. die in seiner Predigt vertretene Welt- und Gemeindesicht, kommt er leider nicht.

      Bezeichnend finden ich den Schlusssatz:

      "Denn es scheint nach den Beschreibungen des Geistes der Weissagung und der Heiligen Schrift (man beachte die Reihenfolge!) eine schwierige Zeit zu geben."
    • Babylonier schrieb:

      menoflip schrieb:

      Bezeichnend finden ich den Schlusssatz:
      "Denn es scheint nach den Beschreibungen des Geistes der Weissagung und der Heiligen Schrift (man beachte die Reihenfolge!) eine schwierige Zeit zu geben."
      Das ist nicht der einzige wunde Punkt.
      Es gibt eine Adventgemeinde, da hängt die 3 Engelsbotschaft in der Mitte und das Kreuz Jesu an der Seite. Es muss genau umgekehrt sein.
      Dem Kreuz ordnet sich alles unter.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Also ich glaube, dass eine menschliche Organisation wie die Weltkirchenleitung der STA niemand erretten kann, also kein Vergleich mit der Arche Noah.

      Ich bin inzwischen überzeugt, dass die STA-Begründer (einschl. E: White) nur einen Teil biblisch begründeter Wahrheit erkannten, wie schon andere Reformatoren. Details dazu kann ich gerne noch erörtern. (Bezüglich der Lehren des Apostels Paulus gibt es noch "blinde" Stellen).

      Daher sind die Glaubenslehren der STA weder perfekt noch allein seligmachend. Die STA entsprechen nach meinem Kenntnisstand nicht dem urchristlichen/theologischen Ideal der "Übrigen"/"144000" (Offenbarung 14:4.5.)

      Die Lebensgeschichte E. Whites zeigt einen Erkenntnisfortschritt, besonders um 1888 (Gerechtigkeit aus Glauben), das stellt viele ihrer frühen Ansichten in Frage.


      Auch auf persönliche Beziehungs- oder "Begeisterungs"-Erfahrungen kann man sich vor Gott auch nicht berufen. Erlösungsanspruch vermittelt allein die Gnade durch die "Menschwerdung" u. s. w. des Ewigen.


      Fazit: Da STA wie alle "Religionen" nur teilweise richtige Gotteserkenntnis (Johannes 17:3. u. a.) vermitteln, müssen sie "reformiert werden". Für mich ist eine Frage "STA verlassen/ausgeschlossen werden oder nicht" eine persönliche und nicht erlösungswichtig!
    • freudenboten schrieb:

      Die Lebensgeschichte E. Whites zeigt einen Erkenntnisfortschritt, besonders um 1888 (Gerechtigkeit aus Glauben), das stellt viele ihrer frühen Ansichten in Frage.
      Gerade an dem was Sie geschrieben und wie Sie sich entwickelt hat,erkennt man, das Sie und die "unvollkommene Gemeinde" gesegnet wurde!

      Letztendlich geht es um Wachstum durch Jesus mit Hilfe einer/seiner Gemeinde.

      Von daher ist es immer schwierig es an einer Kirche fest zu machen.

      Die vollkomene Kirche wird es auf dieser Erde nicht geben! Es ist alles Stückwerk wie Paulus gesagt hat.

      Auch er wollte immer nur das Gute....und Beste!

      Auch Papst Franziskus geht mit seiner Kirche nicht unbeding zimperlich um...

      Papst klagt über arrogante Katholiken - katholisch.de
    • Leider gibt einige Parallelen zwischen Papsttum/Katholizismus und der Anerkennung E. Whites unter STA.

      Die Gemeinde entstand ja aus dem kleinen Kreis enttäuschter Miller-Anhänger. Dieser Kreis war durch die Ansichten seiner Mitglieder (darunter auch E. Harmon/White) schon begrenzt.

      Heute kann man die Miller-Bewegung besser einschätzen als die damals Betroffenen.

      Hätte E. White ihre Zustimmung zu Waggoner/Jones in Minneapolis 1888 verweigert, wie viele ältere Prediger, dann wäre die Bewegung in weitere Gruppen wie "Jehovas Zeugen" zerfallen.
    • Einschub : Nach jahtrzehntelanger Beobachtung darf ich sagen : Erstens wurde bis vor wenigen Jahren die Wirkung Czechowskis negiert - diffamiert. ER gin nach Europa, fand den St. Chrischona - Schüler Erzberger, der wiederum Kontakt zu den US - STA aufnahm und zu dem die Wuppertaler um Lindemann -( hurrah ! Da gibt es noch Sabbathalter auf der Welt !) den Kontakt suchte und fand. Zweitens : Andrews wurde hochgeehrt, - - wer weiis schon was über Czechowski ?

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    • freudenboten schrieb:

      Man sieht, dass vor 1888 ein begrenzter Kreis von STA sich für rechtgläubig hielt, obwohl sie orientalisch/agnostisch
      freimaurerisch beeinflusst waren. Erst aufgrund der Annahme von "Rechtfertigung aus Glauben" danach erfolgte die allmähliche Öffnung für die "Welt".
      Orientalisch ? WO bitte - schn möglich, es ist mir bis dato nur nicht aufgefallen.

      Agnostisch ? - Ich titriviale die Grundlinie : "Wir können gar nichts koKonkretes sagen, weil wir's nicht wissen. Gibt es einen Gott ? _ schon möglich. Gibt es keinen - auch möglich.

      Freimaurerisch : NA ja um1800 war in wien jeder Intellektuelle, Wissenschafter und Künstler FReimaurer. Die US Verfassung lässt den freimaurerischen HAuch spüren, der Alltag, die Gesetzesformulierung.


      Letzteres wollen wir ihnen verzeihen, in dies FAlle tappten und tappen Christen - in die jeweils zur Zeit aktuelle ! (Wir auch !)
    • Großer Kampf/Patriarchen und Propheten:

      Ursprung der Sünde ist nicht wie in der Bibel beim Unglauben der ersten Menschen an Gottes Wort in "in Eden" (Hesekiel 28:13.).

      Stattdessen persisch/gnostische Engel-Lehre:

      Erschaffung der "Engelwelt" vor der Genesis, Ursprung der Sünde im "Himmel", obwohl Himmel und Erde zusammen erschaffen wurden. "Anfang vor dem Anfang"???

      weiterhin Probleme mit der Gottheit, Erlösungslehre ...
    • was meint ihr dazu ?

      Die Übrigen sind IN derSTA-Gemeinde und nicht außerhalb.
      Menschen die sich außerhalb derSTA-Gemeinde Übrige nennen und sich in entsprechenden GruppenOrganisieren gehören nicht zu Gottes letzter Gemeinde bevor Jesuswiederkommt.

      Das gilt ebenso für Beiträgevon STA-Splittergruppen die nicht zur Gemeinde Gottes gehören, wiedie MEFAG, die Reformadventisten, die Historischen Adventisten, dieGemeinschaft der Übrigen…
    • freudenboten schrieb:

      Man sieht, dass vor 1888 ein begrenzter Kreis von STA sich für rechtgläubig hielt, obwohl sie orientalisch/agnostisch
      freimaurerisch beeinflusst waren. Erst aufgrund der Annahme von "Rechtfertigung aus Glauben" danach erfolgte die allmähliche Öffnung für die "Welt".
      Mein Eindruck: Wer Menschen immer in irgenwelche Kategorien steckt,der lebt offensichtlich

      selbst in einener Schublade. ( orientalisch/agnostischfreimaurerisch beeinflusst ... Öffnung für die "Welt".)


      Wer für Christus unterwegs ist, der auch der Mittelpunkt ist, wird dieses Schubladendenken vermeiden....
    • freudenboten schrieb:

      Großer Kampf/Patriarchen und Propheten:

      Ursprung der Sünde ist nicht wie in der Bibel beim Unglauben der ersten Menschen an Gottes Wort in "in Eden" (Hesekiel 28:13.).

      Stattdessen persisch/gnostische Engel-Lehre:

      Erschaffung der "Engelwelt" vor der Genesis, Ursprung der Sünde im "Himmel", obwohl Himmel und Erde zusammen erschaffen wurden. "Anfang vor dem Anfang"???

      weiterhin Probleme mit der Gottheit, Erlösungslehre ...
      Danke ! (So nebenbei : ich beschäftige mich jetzt mit Joseph Hydns "schöpfung" - das Libretto lehnt sich stark an Miltons "Paradise lost" an. - Ich habe mir extra sein werk gekauft - bei Maazon ein Taschenbuch.

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    • philoalexandrinus schrieb:


      Freimaurerisch : NA ja um1800 war in wien jeder Intellektuelle, Wissenschafter und Künstler FReimaurer. Die US Verfassung lässt den freimaurerischen HAuch spüren, der Alltag, die Gesetzesformulierung.


      Letzteres wollen wir ihnen verzeihen, in dies FAlle tappten und tappen Christen - in die jeweils zur Zeit aktuelle ! (Wir auch !)

      Danke für die Klarstellung. Endlich mal was Vernüftiges zu dem Thema gehört.

      Wenn man bei Youtube das Thema "Adventisten" eingibt, wird man mittlerweile in fast jedem 3. Video vor den angeblich freimaurerischen Elementen der Adventgemeinde gewarnt. Da fühlt sich wohl irgendeine skurrile Splittergruppe zu ganz besonders intensiver "Aufklärung" berufen.
    • menoflip schrieb:

      was meint ihr dazu ?

      Die Übrigen sind IN derSTA-Gemeinde und nicht außerhalb.
      Menschen die sich außerhalb derSTA-Gemeinde Übrige nennen und sich in entsprechenden GruppenOrganisieren gehören nicht zu Gottes letzter Gemeinde bevor Jesuswiederkommt.

      Das gilt ebenso für Beiträgevon STA-Splittergruppen die nicht zur Gemeinde Gottes gehören, wiedie MEFAG, die Reformadventisten, die Historischen Adventisten, dieGemeinschaft der Übrigen…
      Für mich gibt es keine "Übrigen" (ist STA-Begriff), sondern nur den wahren Leib Christi. Dazu gehören alle, welche Jesus lieben, an ihn glauben und vertrauen.
      Es sind Christen, die nicht sündlos leben, aber geheiligt und nach der Gesinnung Jesu mit ganzer Hingabe streben. In ihrem Alltag sind Güte, Barmherzigkeit,,Geduld und der absolut handfeste Entschluss, sich verändern lassen zu wollen, im Herzen. Das heißt, radikal NEIN zu den Dingen zu sagen, die in der Welt normal sind.

      Damit meine ich u.a., als Gemeindeleiter den Chef raushängen zu lassen. Die Gemeinde muss das machen, was ich sage, statt ihr zu dienen.
      - Mutwillige, praktizierte Sünde zu dulden und keine Gemeindezucht anzuwenden
      - Ewige Streiterei wegen falscher Entschlüsse, die Im Gemeinderat beschlossen wurden, mir vielleicht noch Verbündete suche um dagegen anzugehen.
      - Sexuellen und geistlichen Missbrauch zu dulden, nur damit die Täter geschützt werden und nichts an die Öffentlichkeit kommt.

      Man nennt das auch alltägliches Gemeindeleben. Dagegen anzugehen, gehört zur Gemeinde, welche gesunden und wachsen will.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • und was sagt ihr dazu:

      Ellen Gould White – Die Gemeinde wird nicht fallen

      Wenn in der Leitung unserer Gemeinschaft Dinge nicht so laufen, wie es richtig wäre, bin ich dennoch unbesorgt, weil Gott zurechtrücken wird. Wir können darauf vertrauen, das der Herr das Schiff seiner Gemeinde sicher in den Hafen steuern wird.
      FG 2, 400,401


      Wenn jemand aus unseren Reihen oder von außerhalb aufsteht und erklärt, dass das Volk Gottes mit zu Babylon gehört, und die Behauptung aufstellt, der laute ruf fordere dazu auf, die Gemeinde zu verlassen, dann sollt ihr wissen, das dieser Mensch kein Bote der Wahrheit ist. Empfangt ihn nicht, wünscht ihm auch keine glückliche reise. Gott hat durch
      ihn nicht geredet und ihm auch keinen Auftrag erteilt. Er war vielmehr gelaufen bevor er gesandt war.
      Testemonies to Ministers 41


      Gott hat Botschaften der Warnung und Ermahnung gesandt, des Vorwurfs und Tadels; sie waren nicht vergeblich. Aber nie kam die Botschaft, das Gott die Gemeinde auflösen werde. Nie wurde prophezeit, dass >Babylon< auf die STA-Gemeinde angewandt werden könne; nie kam die Information, dass der >Laute Ruf< darin bestehe, dass Gottes Volk aus der Gemeinde herausgenommen werde.
      Review and Herald 3.10.1899


      ist das der Beweis wer die Gemeinde verlässt trennt sich von Gott ? das wird immmer behauptet und mit Ellen White begründet.
    • jüngerjesu schrieb:

      Für mich gibt es keine "Übrigen" (ist STA-Begriff), sondern nur den wahren Leib Christi. Dazu gehören alle, welche Jesus lieben, an ihn glauben und vertrauen.
      für mich sind die Übrige, die 144000, den es gibt sie, aber nicht nur die Mitglied in der Adventgemeinde sind, sonder alle herausgerufen von Kirchen/Gemeinden/Religionen, und Gott versamelt alle, und das sind am Ende das Volk Gottes, die Gemeinde die, die Gebot halten und das Zeugnis Jesus haben.