Die Schrift wörtlich verstehen?

    • Die Schrift wörtlich verstehen?

      Immer wieder wird behauptet die Schrift muß "wörtlich" verstanden werden.

      Im Laufe des Bibelstudiums erkennt man aber sehr bald, dass mit einem solchen
      ausschlisslich linearen Verständnis
      +) "so wie´s da "steht"
      +) so ist´s auch "zu lesen"
      +) so ist´s auch zu "verstehen"
      nicht ausreicht.

      z.B:
      "Ich bin die Tür-----Joh.10,9 (Jesus eine Tür im "buchstäblichen Sinne?")
      "Die Himmel ezählen die Ehre Gottes" Ps.19/2 (Wie machen die Himmel das?)
      "Ein Tag sagts dem anderen" Ps.19/3"? (Wie machen die Tage das?)
      usw.

      also was nun? wörtlich auslegen? oder nicht?
      beharren darauf, "so wie´s da steht, so ist´s gemeint?
      oder "Sinn erfassend" oder geistlich auslegen?
      Wer oder was gibt dann dem Text seine Bedeutung? welcher Maßstab ist anwendbar?

      etwa "mein Vorverständnis"?
      ob dies nun dazu passt oder nicht?

      egal ob diese Beurteilung in den Gesamtbefund der Schrift "passt"?

      egal, ob bedeutende Gegenargumente existgent sind ? (sie werden einfach ignoriert)


      etwa meine "Vorliebe" ob dies nun zum Thema, zum gesamten Zeugnis der Schrift passt oder nicht?
      ===============================================================
      hat ein und dasselbe Wort (oft in einem einzigen Vers mehrmals vorkommend) immer die gleiche "Bedeutung?
      hat "Leben" in den verschiedensten Texten immer die gleiche Bedeutung?
      usw.
      ==============================================================
      Muß Geistliches geistlich ausgelegt werden?

      wann tun wir offensichtlich einem bibl. Text allzuschnell allzuleicht Gewalt an?
      y.
    • Yokurt schrieb:

      Immer wieder wird behauptet die Schrift muß "wörtlich" verstanden werden.
      Das ist auch der Fall! Und zwar "wörtlich" wie es dasteht - geschrieben in den bibl. Ursprachen Hebräisch/Aramäisch(v.a. Teile des Daniel-Buches!) und Griechisch. Die "wortgetreuen" Übersetzungen dieser Ursprachen in andere Sprachen - also z.B. ins Deutsche - stellen bereits die erste Schwierigkeit oder das erste Propblem dar; es gibt aber mittlerweile sehr wortgetreue deutsche Übersetzungen, wie z.B. die Schlachter und die Elberfelder Übersetzung(en), die sehr nahe am Urtext sind!

      Wenn es aber dichterische oder allegorische Sprache ist, macht eine wörtliche Übersetzung meistens keinen Sinn. (Das sind aber die Ausnahmen! -
      - Wie man die Bibel richtig auslegt - und welche Methoden es hierzu gibt - kommt sehr gut zum Ausdruck im Anhang der NISB (Neue Induktive Studien-Bibel)!

      Yokurt schrieb:

      "Ich bin die Tür-----Joh.10,9 (Jesus eine Tür im "buchstäblichen Sinne?")
      "Die Himmel ezählen die Ehre Gottes" Ps.19/2 (Wie machen die Himmel das?)
      "Ein Tag sagts dem anderen" Ps.19/3"? (Wie machen die Tage das?)
      usw.

      also was nun? wörtlich auslegen? oder nicht?
      Da Jesus "der Weg, die Wahrheit und das Leben ist"(Joh.14,6), ist Jesus im übertragenden Sinne natürlich auch die Tür (Joh.10,9); und zwar die "Tür zum Leben im Vaterhause im Himmel"! ===> Das dürfte doch jedem Bibelleser offensichtlich sein!(---> siehe hierzu z.B. auch Joh. 14,2+3!)
      Psalm 19,2: Da es im Judentum 7 Himmels-Abteilungen gibt, und es sich hier eindeutig um dichterische Sprache handelt, könnte auch sinngemäß wie folgt übersetzt( gedeutet) werden: "Die Bewohner des Himmels /der Himmel [also die Engel bzw die "Gottessöhne" (1. Mo 6,2+4 / Hi. 1,6 / Hi. 2,1 / Hi. 38,7)] erzählen die Ehre Gottes"
      Auch in Psalm 19,3 handelt es sich um "dichterische Sprache".

      Yokurt schrieb:

      "Sinn erfassend" oder geistlich auslegen?
      Das kommt immer auf den Zusammenhang an! Im Zweifel ist immer eine wörtliche Auslegung allen anderen Methoden("dichterische", "allegorische", "den wirklichen Sinn erfassende", usw.) vorzuziehen!

      Beste Beispiele: die 48 Prophetien der Rückkehr der Juden aus aller Welt, die man nicht als >bedingte Prophetie< auslegen darf! Denn damit würde man die prophetische Glaubwürdigkeit der Bibel (2.Petrus 1,19: >> Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. <<) zumindest was das Alte Testament anbelangt, geringschätzen. Aber gerade in diesen alttestamentlichen Prophetien, die sich in der Weltgeschichte seit 1882 und seit 1948 erfüllt haben, beweist sich die Glaubwürdigkeit der biblischen Prophetie auf das eindrücklichste!

      Oder die wörtliche Auslegung der 1000 Jahre (Offb.20,1-6) im Zusammenhang mit allen Stellen im AT, die von einem Messianischen Friedensreich auf Erden sprechen, welche man selbstverständlich auch alle wörtlich nehmen sollte! (Was eine Gesamt-Zusammenschau der Heiligen Schrift des Alten und des Neuen Testamentes nahelegt!)

      Yokurt schrieb:

      hat "Leben" in den verschiedensten Texten immer die gleiche Bedeutung?
      In meinen Augen - eindeutig Ja!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Und zwar "wörtlich" wie es dasteht - geschrieben in den bibl. Ursprachen Hebräisch/Aramäisch(v.a. Teile des Daniel-Buches!) und Griechisch. Die "wortgetreuen" Übersetzungen dieser Ursprachen in andere Sprachen - also z.B. ins Deutsche - stellen bereits die erste Schwierigkeit oder das erste Propblem dar;
      Dann können wir alle zusammen einpacken und das Forum hier zu machen.

      Hör(t) doch auf, so einen Unsinn zu schreiben. Das ist kaum noch zu ertragen. Das liest sich hier mittlerweile wie eine Matheklausur oder wie Schriftstücke vom Finanzamt ...
      Traurig ist das.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • wer in der Absicht, einen Menschen zut töen , so vefährt, dass dessen oider eiens andern Tod erfolgt, begeht Mord (StGB , alte Version)

      Und wo bitte ffindet Ihr eine solche Diktion in der Bibel, diesem phhnatastischen Konglomerat aus Poesie, Lehre, Gesetz, Lehrgecshichten - - -

      Psalm 15 (""Herr, wer wird wohnen in deiner Hütte - -" Ist für mich hier und heute wörtlich in meinen Alltag transferierbar.

      Das Vorgehen nach 5 . Mose 22, besoinders Vers 17 : Dafür sorgen wir ja nicht vor, die Textstelle ist weitgehend unbekannt, . Das alles wäre uns peinlich. Aber die Grundidee der Einmaligkeit eines "ein Fliesch werdens" müssen wir vertreten - Nur bitte nicht mit einer Beweismittelshow. - - - -

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    • Beispiel aus dem 10 Geboten (das 10.Gebot):

      2.Mose 20:17 "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat"

      Wer von euch hat einen "Esel"?
      Bzw. wer von euch ist auf den/einen "Esel" seines Nächsten neidisch?

      Antwort: Niemand!

      --> Denn Heute ist der "Esel" z.B. unser Auto / Motorrad / udgl.

      Die Bibel muss ebenso historisch-kulturell gelesen und interpretiert/ausgelegt werden.
      Man nennt das "historisch-gramatische [Auslegungs]Methode".

      Diese Kombination besteht aus:
      "historisch", welches sich auf Zeit/Historie, Raum und Kultur der Bibeltexte bezieht und
      "gramatisch", welches sich auf den Bibeltext selbst bezieht.
      Beides gehört zusammen.

      Als weltweite Siebenten-Tags-Adventisten (z.B. im "Rio Dokument", Okt. 1986) bekennen wir uns zur "historisch-gramatischen [Auslegungs]Methode".

      LG, franz


      PS: ein Gegenstück wäre "historisch-kritische [Auslegungs]Methode", welche meist wie akademische Bibelkritik wirkt/rüberkommt...
      Dazu bekennen wir uns als ST-Adventisten auf Weltverbandebene = Generalkonferenz nicht... ;)
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • John Q. Public schrieb:

      Beispiel aus dem 10 Geboten (das 10.Gebot):

      2.Mose 20:17 "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat"

      Wer von euch hat einen "Esel"?
      Bzw. wer von euch ist auf den/einen "Esel" seines Nächsten neidisch?

      Antwort: Niemand!

      --> Denn Heute ist der "Esel" z.B. unser Auto / Motorrad / udgl.

      Die Bibel muss ebenso historisch-kulturell gelesen und interpretiert/ausgelegt werden.
      Man nennt das "historisch-gramatische [Auslegungs]Methode".

      Diese Kombination besteht aus:
      "historisch", welches sich auf Zeit/Historie, Raum und Kultur der Bibeltexte bezieht und
      "gramatisch", welches sich auf den Bibeltext selbst bezieht.
      Beides gehört zusammen.

      Als weltweite Siebenten-Tags-Adventisten (z.B. im "Rio Dokument", Okt. 1986) bekennen wir uns zur "historisch-gramatischen [Auslegungs]Methode".

      LG, franz


      PS: ein Gegenstück wäre "historisch-kritische [Auslegungs]Methode", welche meist wie akademische Bibelkritik wirkt/rüberkommt...
      Dazu bekennen wir uns als ST-Adventisten auf Weltverbandebene = Generalkonferenz nicht... ;)
      .
      Es gibt in der Juristerei erstens den Begriff einer"taxativen" Aufzählung (Künstler, Schriftsteller , Friseure, Ärzte sind mehrwertsteuerbefreit - sonst niemand) un dide "repräsentative" Aufzählung (Berufsgruppen wie Künstler,Schriftsteller, Friseure, Ärzte - - - -sind mehrwertsteuerbefreit.

      Ich plädiere bei der Beurteilung und dem Suchen nach dem Sinn eines Bibeltextes letztere Methode generell : Die Argumentation, DAS steh ja nicht in der Bibel, DAS sei ja nichtverboten, geht am Sinn der "Gebote" vornbei.
    • Wer nur danach schaut ausleben zu können, was in der Bibel nicht verboten ist, liebt den Vater nicht wirklich innig. Die Person wird imer testen, wie weit sie gehen kann, ohne zu sündigen. Solch eine Beziehung steht auf wackligen Füßen.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Mit "Bibelkritik" wird christlicher Glaube nicht gefördert!

      John Q. Public schrieb:

      2.Mose 20:17 "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat"
      Hier zeigt sich, dass es sich beim Volke Israel (beim Auszug/Exodus aus Ägypten mit Frauen und Kindern ca. 1,5 Millionen Menschen) eben noch um "ein Hirtenvolk" handelt, wie es von den 3 Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob begründet wurde, wofür die Begriffe "Rind und Esel" stehen. Mit Eseln ritten die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste

      John Q. Public schrieb:

      --> Denn Heute ist der "Esel" z.B. unser Auto / Motorrad / udgl.
      Genauso ist es! Gut erkannt!

      John Q. Public schrieb:

      Die Bibel muss ebenso historisch-kulturell gelesen und interpretiert/ausgelegt werden.
      Man nennt das "historisch-gramatische [Auslegungs]Methode".
      Das ist sehr wichtig! Danke!

      John Q. Public schrieb:

      Diese Kombination besteht aus:
      "historisch", welches sich auf Zeit/Historie, Raum und Kultur der Bibeltexte bezieht und
      "gramatisch", welches sich auf den Bibeltext selbst bezieht.
      Beides gehört zusammen.
      Eine "grammatische" Auslegung hält sich - wenn es sinnvoll ist - v.a. auch bei biblischen Prophetien - möglichst genau an den "genauen Wortlaut des Textes" dessen, was biblisch ausgesagt wird.

      John Q. Public schrieb:

      PS: ein Gegenstück wäre "historisch-kritische [Auslegungs]Methode", welche meist wie akademische Bibelkritik wirkt/rüberkommt...
      Dazu bekennen wir uns als ST-Adventisten auf Weltverbandebene = Generalkonferenz nicht...
      Leider wird diese in meinen Augen längst überholte sogenannte "historisch-kritische [Auslegungs]-Methode" heute immer noch an den Evangelischen Fakultäten der Universitäten gelehrt!

      Es hat angefangen mit der Bibelkritik eines Daniel Friedrich Strauss (* 27. Januar 1808 in Ludwigsburg; † 8. Februar 1874 ebenda) Auszug aus Wikipedia: >>Damals erregte er durch seine 1835–1836 erschienene Schrift Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet[1] ein unerhörtes Aufsehen. Strauß wandte dort das auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften begründete und bereits zur Erklärung alttestamentlicher und einzelner neutestamentlicher Erzählungen benutzte Prinzip des Mythos
      auch auf den gesamten Inhalt der evangelischen Geschichte an, welche er als Produkt des unbewusst nach Maßgabe des alttestamentlich jüdischen Messiasbildes dichtenden urchristlichen Gemeingeistes deutete. Die inhaltlich Hermann Samuel Reimarus nahestehende Schrift sorgte dennoch für eine ungewöhnliche Kontroverse. Die Erwiderungen bildeten eine eigene Literatur, in der kaum ein theologischer und philosophischer Name von Bedeutung fehlte. Seine Antworten erschienen als Streitschriften (1837). Auf seiner Unterscheidung zwischen der historischen Person Jesu von Nazareth und dem Christus des Glaubens sollten später Martin Kähler und dann Rudolf Bultmann u. a. aufbauen. <<

      Mit dieser Methode - oft auch mit dem Begriff "Bibelkritik" verbunden - wird der christliche Glaube nicht gerade gefördert - im Gegenteil! - Er stellt in Teilen sogar einen "Generalangriff auf die Bibel" dar! ===> Und ist schon aus diesem Grunde abzulehnen!
    • Zitat des schlimmsten Bibelkritikers des 20. Jahrhunderts, Rudolf Bultmann
      (* 20. August 1884 in Wiefelstede; † 30. Juli 1976 in Marburg):

      „Wie kann meine Schuld durch den Tod eines Schuldlosen (wenn man von einem solchen überhaupt reden darf) gesühnt werden? Welche primitiven Begriffe von Schuld und Gerechtigkeit liegen solcher Vorstellung zugrunde? Welch primitiver Gottesbegriff? Soll die Anschauung vom sündentilgenden Tode Christi aus der Opfervorstellung verstanden werden: welch primitive Mythologie, daß ein Mensch gewordenes Gotteswesen durch sein Blut die Sünden der Menschen sühnt!“
      (Neues Testament und Mythologie, 1941, 20)
      (zitiert aus: .wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann)

      Das war ein erneuter "Generalangriff auf das Evangelium Jesu Christi"!
    • Was meinte Jesus mit Erfüllen der Schrift? Matthäus 5:17.-20. Doch das was er in Vers 22.ff ausführt.


      Viele Beiträge in diesem Forum kommen dem nahe, was Jesus "Töten" im "symbolischen" Sinne bezeichnet.


      Will ich jemanden "mundtot" machen oder überzeugen?

      Gott zumindest will durch seine Offenbarungen letzteres.

      Den pharisäischen "Wortklaubern" konnte Jesus wunderbar "die Leviten lesen" (Maleachi 3:3.)
    • da erinnere ich mich : Daniel 7 , 10. : tausendmal tausend dienten ihm - - -

      oder "vieltausend mal tausend " in Offenbarung 5,1..


      Jetzt wissen wir es, unsere Taschenrechne beginen zu surren.

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    • jüngerjesu schrieb:

      Wer nur danach schaut ausleben zu können, was in der Bibel nicht verboten ist, liebt den Vater nicht wirklich innig. Die Person wird imer testen, wie weit sie gehen kann, ohne zu sündigen. Solch eine Beziehung steht auf wackligen Füßen.
      Psalm 119,18

      Herr, öffne mir die Augen für die Wunder, die dein Gesetz in sich verborgen hält!

      Öffne mir die Augen, damit ich die Wunder erkenne, die dein Gesetz enthält!


      ----


      Das Wort Gottes ist eine unerschöpfliche Quelle der Weisheit. Gottes Geist der Wahrheit lässt immer weitere Tiefen erkennen.... wenn man das auch will.


      .
    • Diese Frage, ob die Bibel wörtlich oder geistig auszulegen sei, kann man selbstverständlich nicht theologisch ergründen, da die Theologie von der Natur der Sache her schon auf dem Wörtlichen, sprich Materiellen basiert. Deshalb steht die Theologie dort, wo sie eben steht, nämlich in eier Sackgasse. Diese Sackgasse nennt sich Historisch-Kritische-Methode.

      Die Bibel ist ein Geistiges Buch. Eine Hausfrau ist gut beraten, wenn sie das Rezeptbuch wörtlich liest und umsetzt, sonst wird es nichts mit einer guten Mahlzeit. Ebenso wird ein Richter auch das Strafgesetzbuch sehr wörtlich nehmen, sonst bleibt das Recht auf der Strecke. Die Bibel hingegen ist Geistig und kann auch nur sehr bedingt mit dem Verstand erkannt werden, sondern allein mit dem Herzen, welches für das Geistige Leben offen (konzipiert) ist. Der Verstand ist für die Erkenntnis des Materiellen geschaffen. Wer alles mit dem Verstand erarbeiten und beweisen will, wie es den Wissenschaftlern eigen ist, ist ein "natürlicher" Mensch, wie die Bibel sagt und meint weiter "der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geiste Gottes" (1. Kor. 2. 14).

      Das deshalb, weil der Himmel und das gesamte Geistige Reich nicht materiell beweisbar ist, jedenfalls nicht ursächich, höchstens in dessen Wirkungen. Genau aus dem Grunde gebraucht Jesus für alle Erklärungen, was das Unsichtbare betrifft, Gleichnisse und Entsprechungen. Das Himmelreich erklärt Er mit sieben verschiedenen Gleichnissen, weil es im Prinzip für menschliche Worte gar nicht beschreibbar ist.

      Nun müssen wir unterscheiden: Ein grosser Teil der Schrift betrifft das Geistige Leben und damit auch die Verheissungen für das Leben nach dem "Tod". Ein anderer Teil beschreibt die Bedingungen, um diese Verheissungen zu erlangen.

      Das bedeutet für uns, dass das mit Worten Unbeschreibbare im Himmel eher entsprechend ist und nicht wörtlich genommen werden kann, die Bedingungen hingegen, weil sie das (materielle) Leben auf dieser Erde betrifft, hingegen nicht ausgelegt werden kann, sondern wörtlich genommen werden muss!

      Hier nur ein einziges Beispiel aus Offb. 12. 17; "Und der Drache ergrimmte über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben." Wie die Sache mit dem Drachen und dem Weib auch immer sein mag, es ist Geistig zu verstehen! Hingegen betrifft der zweite Teil des Verses diejenigen, welche noch auf der Erde (materiell) leben und die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesus haben (Geist der Weissagung). Hier geht es wirklich um das effektive Halten der Gebote Gottes und nicht um einen falsch verstandenen Glauben-Allein, wie es gerne theologisch ausgelegt wird!

      So sehen wir, dass man in einem einzigen Vers die Bibel geistig und wörtlich verstehen kann soll. Liest man die Bibel mit dem Herzen und unter Gebet, so ist es der Geist Gottes, der einem durch den Text führt und die richtige Erkenntnis gibt.
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Kisehel schrieb:

      Diese Frage, ob die Bibel wörtlich oder geistig auszulegen sei, kann man selbstverständlich nicht theologisch ergründen, da die Theologie von der Natur der Sache her schon auf dem Wörtlichen, sprich Materiellen basiert. Deshalb steht die Theologie dort, wo sie eben steht, nämlich in eier Sackgasse. Diese Sackgasse nennt sich Historisch-Kritische-Methode.

      Die Bibel ist ein Geistiges Buch. Eine Hausfrau ist gut beraten, wenn sie das Rezeptbuch wörtlich liest und umsetzt, sonst wird es nichts mit einer guten Mahlzeit. Ebenso wird ein Richter auch das Strafgesetzbuch sehr wörtlich nehmen, sonst bleibt das Recht auf der Strecke. Die Bibel hingegen ist Geistig und kann auch nur sehr bedingt mit dem Verstand erkannt werden, sondern allein mit dem Herzen, welches für das Geistige Leben offen (konzipiert) ist. Der Verstand ist für die Erkenntnis des Materiellen geschaffen. Wer alles mit dem Verstand erarbeiten und beweisen will, wie es den Wissenschaftlern eigen ist, ist ein "natürlicher" Mensch, wie die Bibel sagt und meint weiter "der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geiste Gottes" (1. Kor. 2. 14).

      Das deshalb, weil der Himmel und das gesamte Geistige Reich nicht materiell beweisbar ist, jedenfalls nicht ursächich, höchstens in dessen Wirkungen. Genau aus dem Grunde gebraucht Jesus für alle Erklärungen, was das Unsichtbare betrifft, Gleichnisse und Entsprechungen. Das Himmelreich erklärt Er mit sieben verschiedenen Gleichnissen, weil es im Prinzip für menschliche Worte gar nicht beschreibbar ist.

      Nun müssen wir unterscheiden: Ein grosser Teil der Schrift betrifft das Geistige Leben und damit auch die Verheissungen für das Leben nach dem "Tod". Ein anderer Teil beschreibt die Bedingungen, um diese Verheissungen zu erlangen.

      Das bedeutet für uns, dass das mit Worten Unbeschreibbare im Himmel eher entsprechend ist und nicht wörtlich genommen werden kann, die Bedingungen hingegen, weil sie das (materielle) Leben auf dieser Erde betrifft, hingegen nicht ausgelegt werden kann, sondern wörtlich genommen werden muss!

      Hier nur ein einziges Beispiel aus Offb. 12. 17; "Und der Drache ergrimmte über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben." Wie die Sache mit dem Drachen und dem Weib auch immer sein mag, es ist Geistig zu verstehen! Hingegen betrifft der zweite Teil des Verses diejenigen, welche noch auf der Erde (materiell) leben und die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesus haben (Geist der Weissagung). Hier geht es wirklich um das effektive Halten der Gebote Gottes und nicht um einen falsch verstandenen Glauben-Allein, wie es gerne theologisch ausgelegt wird!

      So sehen wir, dass man in einem einzigen Vers die Bibel geistig und wörtlich verstehen kann soll. Liest man die Bibel mit dem Herzen und unter Gebet, so ist es der Geist Gottes, der einem durch den Text führt und die richtige Erkenntnis gibt.
      Darf ich unterstreichen : Die Bibel ist eben kein Kochbuch noch das StGB noch das ABGB . Sie vermittelt dem geistlich Gesinnten Geisliches. Nur protesstiere ich gegen die pauschale einstuffung der /(allerr?) Theologen !! DA kenen ich geug Aien, welche beinhart die Bibel (Luther oder KJV) nach irem deutschen oder englischen Alltasverstädnis interpretieren, in aller Härt.
      Und gleich zu Deinem Text aus Offenbarung 12 : Wir sind es gewohnt, von den "Zehn Geboten zu reden, (US - amerikanisch : "Ten commandments" und von "obey".)

      Nun finde ich nomos, entole , rhma in der Bibel - das allles hat eine etwas differenzierte Bedueutung. BAr wir denken in Luther und KJV.

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      Men Beipiel : Wehcselreiterei" ist erstens ein strafrechtlich rlevantes Vergehen / Verbreche; lässt sih zweitens weder indie "Zehn Gbeote" hineinquetschen nochdaras herausholen - - undtrotzdem behaupte ich, einbibelgläubiger Christ hat - hätte dieses Delikt nie begangen. weil es einem redlichen, geitgeführten Leben widerspricht. Die Argumentation, davon stände nichts in der Bible, käme dem Geitstgeleiteten nie in den Sinn.

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