Jesuitischer Einfluss in der Adventgemeinde?

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    • freudenboten schrieb:

      Wenn ich nicht wüsste, dass E. White 1888 sich zur "Gerechtigkeit aus Glauben an Jesus" bekannte und STA seitdem gespalten sind, würde ich sie und ihre Anhänger für "Irrlehrer" halten


      Ellen White hat die 1888 Botschaft (Gerechtigkeit durch Glauben) von Anfang an unterstützt, seit sie erstmals an der Generalkonferenz in Minneapolis im Oktober 1888,
      durch Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner verkündet worden ist. Nachfolgend einige Zitate von Ellen White's Feder, die helfen diese Angelegenheit besser zu verstehen:


      In seiner grossen Gnade hat Gott eine sehr wertvolle Botschaft an die Gläubigen durch die Brüder [E.J.] Waggoner und [A.T.] Jones gesandt. Diese Botschaft sollte den
      Menschen den erhabenen Retter und das Opfer für die Schuld der ganzen Welt bekannter machen und vor Augen führen. Sie zeigte garantiert die Rechtfertigung durch
      den Glauben an unseren Fürsprecher; sie lud die Menschen dazu ein, die Gerechtigkeit Christi zu erhalten, die sich auch im Beachten aller Gebote Gottes äußert.

      Viele hatten Jesus aus den Augen verloren. Es war notwendig, daß ihr Blick wieder auf seine göttliche Person, sein Wesen und seine unveränderliche Liebe gerichtet wurde.
      Alle Macht ist in seine Händen gegeben, so daß er die Menschen reich beschenken und den Hilflosen die unschätzbare Gabe seiner eigenen Gerechtigkeit verleihen kann.
      Dies ist die Botschaft, die auf Gottes Befehl der Welt gegeben werden soll. Es ist die dreifache Engelsbotschaft, die mit lauter Stimme verkündet und von der umfassenden
      Ausgießung des Heiligen Geistes begleitet werden soll. (Ellen G. White - Christus kommt bald! S.143)

      Der Herr hat Bruder Jones und Bruder Waggoner hervorgerufen, um der Welt eine Botschaft zu verkünden, um ein Volk darauf vorzubereiten am Tag Gottes zu bestehen.
      (Ellen G. White - 1888 Materials, S. 1814)


      Wir sind durch all die verschiedenen Orte der Versammlungen gereist, damit ich Seite an Seite mit Gottes Botschaftern stehen durfte, von denen ich wusste, dass sie Seine
      Botschafter waren und von denen ich wusste, dass sie eine Botschaft für Gottes Volk haben. Ich habe meine Botschaft mit ihnen verkündet, welche genau in Eintracht mit
      ebendieser Botschaft war, die sie trugen. Was haben wir gesehen? Wir sahen eine Macht welche die Botschaft begleitete. (Ellen G. White - Manuscript Releases Vol. 11, S. 257)


      Ich bin von Ort zu Ort gereist und nahm an den Treffen teil, wo die Botschaft von der Gerechtigkeit Christi gepredigt wurde. Ich sah es als ein Vorrecht, an der Seite meiner
      Brüder zu stehen und mein Zeugnis mit der Botschaft für diese Zeit zu geben; und ich sah, dass die Kraft Gottes die Botschaft begleitete, wo auch immer sie ausgesprochen
      wurde. Angenommen man würde das Zeugnis, welches die letzten beiden Jahre umherging und die Gerechtigkeit Christi verkündete, auslöschen, auf wen könnte gezeigt werden,
      besonderes Licht für das Volk hervorgebracht zu haben? Diese Botschaft so wie sie vorgestellt wurde, sollte in jede Kirche gehen die beansprucht, die Wahrheit zu glauben. Und
      diese Botschaft sollte unser Volk auf einen höheren Standpunkt bringen. (Ellen G. White - 1888 Materials, S. 545)


      Als ich meinen Brüdern erklärte, dass ich die Ansichten von Ält. Waggoner zum ersten Mal gehört hatte, glaubten mir einige nicht. Ich erklärte, dass ich wertvolle Wahrheiten gehört
      hatte und äusserte dass ich diese mit meinem ganzen Herzen erwidern konnte. Denn wurden diese grossartigen und herrlichen Wahrheiten, die Gerechtigkeit Christi und das
      gesamte Opfer welches für die Menschen gebracht wurde, nicht durch den Geist Gottes unauslöschlich in mein Gedächtnis eingeprägt?

      Wurde dieses Thema in den Zeugnissen nicht immer wieder vorgestellt? Als der Herr meinen Brüdern die Bürde auferlegt hatte, die Botschaft zu verkünden, fühlte ich mich Gott
      gegenüber unaussprechlich Dankbar, denn ich wusste, dass es die Botschaft für diese Zeit war. (Ellen G. White - Selected Messages Vol.3, S. 172)


      Mir wurde die Frage gestellt, was ich von dem Licht halte, welches diese Männer präsentieren. Wieso, ich habe es euch die letzten fünundvierzig Jahre vorgestellt - die unnachahmliche
      Anziehungskraft Christi. Das ist es was ich versucht habe, euch vorzustellen. Als Bruder Waggoner diese Ideen in Minneapolis herausgebracht hat, war es die erste klare Lehre zu diesem
      Thema, die ich von menschlichen Lippen gehört hatte, ausser den Unterhaltungen zwischen mir und meinem Ehemann. Ich sagte zu mir selber, dass ich es so klar sehe, weil Gott es mir in
      der Vision gezeigt hat und dass sie es nicht sehen können, weil es ihnen nie so wie mir gezeigt wurde. Als es dann jemand anderes vorgestellt hatte, sagte jede Faser meines Herzens, Amen.
      (Ellen G. White - Manuscript Releases Vol.5, S. 219)


      Ein Mann namens J.S. Washburn erzählte folgendes über ein Gespräch, welches er damals mit Ellen White hatte:


      "E.J. Waggoner kann Gerechtigkeit aus Glauben deutlicher lehren, als ich", sagte Schwester White. "Wieso, Schwester White", fragte ich, "willst du mir sagen, dass E.J. Waggoner es besser
      lehren kann als du, mit all deiner Erfahrung?" Schwester White antwortete: "Ja. Der Herr hat ihm besonderes Licht zu dieser Frage gegeben. Ich wollte es deutlicher herausgeben, aber ich
      hätte es nicht so deutlich gekonnt, wie er es getan hat. Aber als er es in Minneapolis herausgebracht hat, erkannte ich es. (Bericht von J.S. Washburn, 1898)

      (Fortsetzung im nachfolgenden Beitrag)
    • Die 1888 Botschaft von Gerechtigkeit aus Glauben, wurde zur Zielscheibe von Satan's Angriffen:


      Als der Herr dem Volk eine besondere Botschaft sandte, haben sich alle Mächte der Bündnisse des Bösen daran gemacht, zu verhindern, dass das Wort der Wahrheit zu denen gelangt,
      die es erhalten sollten. (Ellen G. White - Manuscript Releases Vol. 16, S. 104)


      Der Widerwille, vorgefaßte Meinungen aufzugeben, und diese Wahrheit anzunehmen, war die Grundlage für den größten Teil des Widerstandes in Minneapolis gegen die Botschaft des Herrn,
      wie sie von den Brüdern [E.J.] Waggoner und [A.T] Jones verkündigt wurde. Indem Satan diesen Widerstand anstachelte, schaffte er es in hohem Maße, die besondere Kraft des Heiligen
      Geistes, die Gott ihnen so sehnlich schenken wollte, von unseren Leuten fernzuhalten. Der Feind hielt sie davon ab, jene Wirksamkeit zu entfalten, die sie hätten haben können, um aller Welt
      die Wahrheit mitzuteilen, wie es die Apostel in den Pfingsttagen taten. Gegen das Licht, das alle Welt mit seiner Herrlichkeit erleuchten sollte, wurde Widerstand geleistet. Und durch diese
      Handlung haben unsere eigenen Geschwister in einem starken Maß das Licht von der Welt fern gehalten. (Ellen G. White - Für die Gemeinde geschrieben, Band 1, S. 247)


      Viele verwerfen diese Botschaft auch heute noch, weil Jones und Waggoner in ihrem späteren Leben gefallen sind, so wird argumentiert. Aber die Erfahrung in ihrem späteren Leben spielt
      keine Rolle. Es ändert nichts an der Glaubwürdigkeit der Botschaft. Ellen White schrieb dazu folgendes:


      Wenn die Botschafter des Herrn, nachdem sie für eine Zeit lang mannhaft für die Wahrheit einstanden, unter Versuchung fallen, und Ihn entehren, der ihnen die Arbeit gegeben hat,
      sollte dies dann Beweis dafür sein, dass die Botschaft nicht wahr ist? Nein. Denn die Bibel ist wahr. "Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis. Werden sie das nicht sagen, so werden sie die
      Morgenröte nicht haben, Jesaja 8.20." Satan würde sich an der Sünde vonseiten des Botschafters Gottes erfreuen, und die welche den Botschafter und die Botschaft abgelehnt haben,
      würden triumphieren; aber es würde den Menschen, der sich dessen schuldig gemacht hat, die Botschaft der Wahrheit die von Gott gesandt wurde abzulehnen, in keinster Weise reinigen.
      (Ellen G. White - Manuscript Releases Vol. 16, S. 107)


      Die Botschaft die diese Männer verkündet haben, stimmt mit dem Wort Gottes überein. Was auch immer ihre spätere Lebenserfahrung sein würde, ist irrelevant. Wenn wir ihre Botschaft
      ablehnen, machen wir uns schuldig, Licht des Himmels abzulehnen. Es gibt viele Geschichten über diese Männer und ihre späteren Erfahrungen im Leben. Sind sie wahr? Viele sind es
      nicht und es handelt sich um Gerüchte, die als Ausrede benutzt werden um die Botschaft nicht anzunehmen. Satan möchte uns von ihrer Botschaft ablenken. Aber ungeachtet dessen,
      was ihre spätere Lebenserfahrung war, Gott richtet sie, nicht wir. Es ist an uns ihre Botschaft zu prüfen und das Licht zu empfangen, dass vom Himmel kam. Ihre Botschaft abzulehnen ist
      mehr als das Licht des Himmels abzulehnen. Ellen White machte diesbezüglich eine starke Aussage:


      Die Frage ist, hat Gott die Wahrheit gesandt? Hat Gott diese Männer erweckt um die Wahrheit zu verkünden? Ich sage, ja, Gott sandte Leute um uns die Wahrheit zu bringen die wir nicht
      hätten, wenn Gott niemanden gesandt hätte um sie uns zu bringen. Gott liess mich ein Licht von dem haben, was Sein Geist ist, und deswegen akzeptiere ich es, und ich wage es nicht
      mehr meine Hand gegen diese Leute zu erheben, denn es wäre gegen Jesus Christus, der in seinen Botschaftern erkannt wird. (Ellen G. White - 1888 Materials, S. 608)

      Der Herr redet durch seine beauftragten Botschafter. (Ellen G. White - ManuscriptReleases Vol. 11, S. 283)

      Diejenigen zu beschuldigen und zu kritisieren die Gott gebraucht, heisst den Herrn zu beschuldigen und zu kritisieren,
      der diese gesandt hat. (Ellen G. White - 1888 Materials, S. 954)


      Ellen White hat die 1888 Botschaft von Anfang an angenommen und bekräftigt, dass diese Botschaft von Gott kommt und dass Jones und Waggoner Seine Botschafter waren.
      Und es ist auch nicht so, dass sie vor 1888 etwas ganz anderes, oder etwas gelehrt hat das dieser Botschaft wiederspricht. Im Gegenteil. Es war die Botschaft welche sie dem
      Volk selbst verkünden wollte, aber es nicht so deutlich tuen konnte, wie es diese Männer getan haben.

      Denkst Du, dass alles was Ellen White vor 1888 gesagt hat Irrlehren waren oder wie meintest du das?
    • Bogi111 schrieb:

      Ich bin in den letzten 4 Sabbaten ,weil wir Sommerferien hatten,in verschiedenen Gemeinden gewesen.

      Habe mit entsetzen erlebt, das man Paulus an die Galater überhaupt nicht verstehen wollte.

      Das Verständniss Gebote, Gesetz verden ständig durcheinandergebracht und verteidigt,das es keine klare Linie gibt.

      Man fragt sich, wie es mit dem Gesetz im Galaterbrief aussieht. Welches Gesetz ist der Zuchtmeister, der uns zu Christus führt?
      ch antworte darauf: Beide — das Zeremonial- und das Sittengesetz.
      Christus war die Grundlage der gesamten jüdischen Heilsordnung. Der Tod Abels war die Folge davon, daß Kain sich weigerte,
      den Plan Gottes in der Schule des Gehorsams anzunehmen. Er lehnte es ab, sich vom Blut Christi erlösen zu lassen, wofür die
      Schuldopfer, die auf Christus hinwiesen, ein Symbol waren. Kain lehnte das blutige Opfer ab, das ein Bild für das Vergießen des
      Blutes Christi für die ganze Welt darstellte. Die Zeremonie war von Gott eingesetzt worden, und Christus wurde zur Grundlage
      des ganzen Systems. Dies ist der Anfang des Wirkens des Gesetzes als Zuchtmeister, um den sündigen Menschen Christus als
      Grundlage der gesamten jüdischen Heilsordnung nahezubringen. (Ellen G. White - Für die Gemeinde geschrieben Band 1, S. 246)


      “So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden.” Galater 3,24. In
      diesem Schriftabschnitt spricht der Heilige Geist durch den Apostel insbesondere vom Moralgesetz. Das Gesetz zeigt uns die Sünde
      auf und führt uns zu der Erkenntnis, daß wir Christus brauchen, und zu ihm flüchten, um in Reue vor Gott und unserem Herrn Jesus
      Christus Vergebung und Frieden zu erlangen. Das Gesetz der Zehn Gebote sollte nicht so sehr von der Verbotsseite als vielmehr vom
      Blickwinkel der Gnade aus betrachtet werden. Seine Verbote garantieren unser Glück, wenn wir sie beachten. Nehmen wir es in Christu
      an, wird es in uns die Reinheit des Charakters hervorbringen, die uns Freude bis in alle Ewigkeit schenken wird. Für den Gehorsamen
      ist das Gesetz ein Schutzwall. Wir können darin die Güte Gottes erkennen, der einerseits den Menschen die unveränderlichen
      Grundsätze der Gerechtigkeit enthüllt und sie andererseits vor dem Bösen, das aus der Übertretung erwächst, zu bewahren sucht.
      Wir sollten Gott nicht so sehen, daß er nur darauf wartet, den Sünder für seine Sünde zu bestrafen. Vielmehr zieht sich der Sünder
      die Strafe selbst zu. Seine eigenen Handlungen ziehen eine Reihe von Umständen nach sich, die mit Sicherheit Folgen haben.
      (Ellen G. White - Für die Gemeinde geschrieben Band 1, S. 247,248)

      Bogi111 schrieb:

      Es wird betont das man das Gesetz mit Jesu Hilfe halten kann, wenn man es aber übertritt dann hilft ja Jesus einem aus der Patsche.

      Ich frage mich manchmal, warum das so ist.Haben diese Menschen Jesus wirklich im Herzen angenommen oder nur im Kopfe?

      Jede Übertretung hat ihre Rückwirkung auf den Sünder, bewirkt in ihm eine Charakterveränderung und macht ihn anfälliger,
      erneut gegen das Gesetz zu verstoßen. Durch ihre Entscheidung zu sündigen sagen sich die Menschen selbst von Gott los
      und trennen sich vom Segensstrom. Als sicheres Ergebnis folgen Selbstzerstörung und Tod.
      Das Gesetz ist ein Ausdruck der Grundidee Gottes. Wenn wir es in Christus annehmen, prägt es unser Denken. Es reißt uns
      aus der Gewalt natürlicher Wünsche, Neigungen und Versuchungen, die zur Sünde führen. “Großen Frieden haben, die dein
      Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.” Psalm 119,165. Das hält von der Sünde ab.
      Im Zustand der Sündhaftigkeit gibt es keinen Frieden; die Bösen befinden sich im Krieg gegen Gott. Wer jedoch die Gerechtigkeit
      des Gesetzes in Christus geschenkt bekommt, steht im Einklang mit dem Himmel, so “daß Güte und Treue einander begegnen,
      Gerechtigkeit und Friede sich küssen”. (Ellen G. White - Für die Gemeinde geschrieben Band 1, S. 248)


      Bogi111 schrieb:

      Hatte Abraham das Gebot oder Gesetzt gekannt,als er aus Angst seine Frau als Seine Schwester ausgab?

      Warum wurde er vom Pharao getadelt und nicht von Gott,obwohl dieser das Schlimmste verhinderte?

      In Ägypten bewies Abraham, daß auch er nicht frei von menschlicher Schwäche und Unvollkommenheit war. Als er verheimlichte,
      daß Sara seine Frau war, verriet er Mißtrauen gegen Gottes Fürsorge und damit Mangel an jenem Glaubensmut, den er so oft in
      seinem Leben bewies. Sara war sehr schön. Darum erschien es ihm gewiß, daß die dunkelhäutigen Ägypter die reizende Fremde
      begehren und keine Bedenken haben würden, ihren Mann umzubringen, um sie zu gewinnen. Er fühlte sich keineswegs schuldig
      bei dem Gedanken, Sara als seine Schwester auszugeben, war sie doch die Tochter seines Vaters, wenn auch nicht seiner Mutter.
      Aber dieses Verheimlichen der wirklichen Beziehung zwischen ihnen war Täuschung. Gott kann kein Abweichen von strenger
      Redlichkeit billigen. Gerade durch Abrahams Kleinglauben geriet Sara in große Gefahr. Ägyptens König, dem man von ihrer
      Schönheit erzählt hatte, ließ sie in seinen Palast bringen mit der Absicht, sie zur Frau zu nehmen. In seiner Güte beschützte der
      Herr jedoch Sara, indem er die königliche Familie mit Plagen heimsuchte. Dadurch erfuhr der Monarch die Wahrheit. Unwillig über
      die Täuschung, die sich Abraham ihm gegenüber erlaubt hatte, tadelte er ihn, gab ihm seine Frau zurück und fragte: “Warum hast
      du mir das angetan? ... Warum sprachst du denn: Sie ist meine Schwester —, so daß ich sie mir zur Frau nahm? Und nun siehe,
      da hast du deine Frau; nimm sie und zieh hin.” 1.Mose 12,18.19.
      Der Pharao hatte Abraham weitgehend begünstigt. Er ließ ihm und seinen Leuten auch jetzt nichts geschehen, sondern befahl einer
      Schar Soldaten, sie sicher aus seinem Reich hinauszugeleiten. Aber zu jener Zeit wurden Gesetze erlassen, die den Ägyptern den
      vertrauten Umgang mit fremdländischen Hirten, wie gemeinsames Essen und Trinken, verboten. Pharao entließ Abraham freundlich
      und großmütig, aber er gebot ihm, Ägypten zu verlassen, weil er es nicht länger wagte, ihm Aufenthalt zu gewähren. Ohne es zu ahnen,
      war er im Begriff gewesen, ihm eine schwere Kränkung zuzufügen. Gott jedoch verhinderte dies und bewahrte den Monarchen vor Schuld.
      Pharao begriff, daß dieser Fremdling ein vom Gott des Himmels Geehrter war, und scheute sich, jemanden in seinem Reiche zu haben,
      der so offensichtlich unter der göttlichen Gnade stand. Bliebe Abraham, so erregte möglicherweise sein wachsender Reichtum und sein
      großes Ansehen den Neid oder die Begehrlichkeit der Ägypter. Erführe er dann irgendwelche Kränkung, würde der König dafür verantwortlich
      gemacht, und abermals könnten Plagen über das Königshaus kommen.
      Die Warnung, die Pharao erhalten hatte, erwies sich für Abraham im späteren Umgang mit heidnischen Völkern als ein Schutz. Denn der Vorfall
      konnte nicht verborgen bleiben. Jedermann sah, daß der Gott, dem Abraham diente, seinen Knecht schützte und ihm angetanes Unrecht bestrafte.
      Es ist gefährlich, einem Kinde des Königs der Himmel zu schaden. Der Psalmist weist auf diese Erfahrungen in Abrahams Leben hin, wenn er vom
      auserwählten Volk sagt: Gott “wies Könige zurecht um ihretwillen: ‘Tastet meine Gesalbten nicht an und tut meinen Propheten kein Leid!’” Psalm 105,14.15.
      Es besteht eine auffallende Ähnlichkeit zwischen Abrahams Erlebnis und dem seiner Nachkommen Jahrhunderte später. Beide gingen wegen einer
      Hungersnot hinab nach Ägypten und hielten sich dort auf. Die um ihretwillen gesandten göttlichen Gerichte ließen die Ägypter sich vor ihnen fürchten.
      Und, von den Heiden reich beschenkt, zogen sie aus. (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten S. 108,109)
    • Bogi111 schrieb:

      Was hatte Abraham sich gedacht als er,ein Fruchtbares Land für ein verheissenens Land verließ und wegen Hungersnot sich in ein anderes Land

      begeben musste? Hatte er damals noch nicht dieses Gottvertrauen, als er später bereit war seinen Sohn zu Opfern?

      Gehört zu unserem Leben die Freiheit Fehler zu machen,siehe verlorener Sohn,damit wir Jesus durch unsere Schwäche kennenlernen und begreifen was er für uns getan hat.

      “Durch den Glauben ward gehorsam Abraham, als er berufen ward, auszugehen in ein Land, das er erben sollte,
      und er ging aus und wußte nicht, wo er hinkäme.” Hebräer 11,8. Sein widerspruchsloser Gehorsam gehört zu den
      auffallendsten Glaubenszeugnissen in der ganzen Bibel. Für ihn war Glaube “eine gewisse Zuversicht des, das man
      hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht”. Hebräer 11,1. Ohne die geringste äußere Sicherheit, daß
      sie sich auch erfüllen würde, verließ er sich auf die göttliche Verheißung, gab Heim, Verwandtschaft und Vaterland auf,
      zog aus und wußte nicht, wohin Gott ihn führen würde. “Durch den Glauben ist er ein Gast gewesen in dem verheißenen
      Lande wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung.” Hebräer 11,9.

      Es war keine leichte Prüfung, die Gott Abraham auferlegte, kein geringes Opfer, das er von ihm forderte. Starke Bande
      fesselten ihn an Heimat und Verwandte. Aber er zögerte nicht und folgte dem Ruf. Er stellte auch keine Fragen über das
      Land der Verheißung, ob der Boden fruchtbar und das Klima gesund sei, ob es landschaftlich schön läge und Möglichkeiten
      böte, reich zu werden. Gott hatte gesprochen, und sein Diener gehorchte. Für ihn war der liebste Ort auf Erden der, wo
      Gott ihn haben wollte. (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten S. 104)


      Abraham zog weiter nach Süden, und wieder wurde sein Glaube auf die Probe gestellt. Der Himmel hielt den Regen zurück,
      die Bäche in den Tälern trockneten aus, und in den Ebenen verdorrte das Gras. Die Herden fanden keine Weide mehr, und
      der Hungertod bedrohte das ganze Lager. Zweifelte der Patriarch nun an der Führung Gottes? Schaute er sehnsüchtig auf
      den Reichtum der chaldäischen Ebenen zurück? Aufmerksam beobachteten alle, wie sich Abraham verhalten würde, als ihn
      eine Sorge nach der andern beunruhigte. Solange sein Vertrauen nicht erschüttert schien, hofften auch sie. Sie waren überzeugt,
      daß Gott sein Freund war und ihn immer noch führte.
      Abraham konnte sich Gottes Wegweisung nicht erklären. Er sah seine Erwartungen bis dahin nicht erfüllt. Doch hielt er an der
      Verheißung fest: Ich “will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein”. 1.Mose 12,2. Unter
      ernstem Gebet fragte er sich, wie er das Leben seiner Leute und Herden erhalten könne. Aber er wollte seinen Glauben an
      Gottes Wort nicht durch die Verhältnisse erschüttern lassen. Um der Hungersnot zu entgehen, zog er nach Ägypten. Er gab
      Kanaan deshalb nicht auf, er kehrte in seiner Not auch nicht nach Chaldäa zurück, aus dem er gekommen war und wo man
      keinen Mangel an Nahrung kannte. Er suchte vielmehr eine vorübergehende Zuflucht in der Nähe des verheißenen Landes
      und nahm sich vor, wieder dahin zurückzukehren, wohin ihn Gott geführt hatte.


      Der Herr hatte in seiner Voraussicht Abraham diese Prüfung auferlegt, um ihn Demut, Geduld und Glauben zu lehren — Erfahrungen,
      die berichtet werden und denen zum Besten dienen sollten, die nach ihm Anfechtung erdulden müßten. Gott führt seine Kinder
      manchmal unverständliche Wege, aber wer sein Vertrauen auf ihn setzt, den vergißt oder verstößt er nicht. Er ließ Leiden über Hiob
      kommen, aber er verließ ihn nicht. Er ließ es zu, daß Johannes auf die einsame Insel Patmos verbannt wurde, aber dort begegnete
      ihm der Sohn Gottes, und seine Gesichte waren erfüllt von Bildern unvergänglicher Herrlichkeit. Gottes Volk wird angefochten und
      versucht, damit es durch Standhaftigkeit und Gehorsam geistlich wachse und sein Beispiel anderen zu einer Kraftquelle werde.
      “Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides.” Jeremia 29,11.
      Gerade die härtesten Glaubensprüfungen, die manchmal den Anschein erwecken, als habe Gott uns verlassen, sollen uns näher zu
      Christus bringen, damit wir alle unsere Lasten ihm zu Füßen legen und den Frieden finden, den er uns dafür geben will.
      (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten S. 106,107)


      Bogi111 schrieb:

      Möchte Paulus uns davon zu Bewahren, das wir Jesus durch das Gesetz nicht aus unseren Leben ausgrenzen,weil wir uns vorgaukeln

      das Gesetz halten zu können,oder wenn wir es brechen die richtigen Ausreden parat haben, durch die wir uns dann rechtfertigen?

      Der Andere ist Schuld....so wie es bei Adam und Eva war?

      Das haben wir Menschen so an uns, dass wir unsere Fehler durch die Fehler anderer zu rechtfertigen versuchen.
      So war es schon bei Adam und Eva wie Du bereits erwähnt hast. Aber es gibt keine Entschuldigung für Sünde,
      wie wir im Geist der Weissagung lesen können:


      Es gibt keine Entschuldigung für Sünde oder Nachlässigkeit. Jesus ist uns vorangegangen und möchte, dass wir seinen Spuren folgen.
      Er hat gelitten und ein Opfer gebracht, wie es niemand von uns kann, um unsere Erlösung zu ermöglichen. Wir brauchen uns nicht
      entmutigen lassen. Jesus kam in unsere Welt, um dem Menschen göttliche Macht zur Verfügung zu stellen, damit wir durch seine Gnade
      in sein Bild verwandelt werden können.
      Wenn das Verlangen im Herzen besteht, Gott zu gehorchen, wenn man sich um dieses Ziel müht, dann nimmt Jesus solche Bereitschaft
      und solches Bemühen als den besten Dienst des Menschen an, und was dann noch fehlt, gleicht er durch seine eigenen göttlichen
      Verdienste aus. Aber er wird diejenigen nicht annehmen, die vorgeben, an ihn zu glauben und doch den Geboten des Vaters nicht
      gehorchen. Wir hören viel über den Glauben, aber wir müssen viel mehr über die Werke hören. Viele täuschen sich selbst, indem sie
      ein bequemes, komfortables Glaubensleben führen, in dem das Kreuz nicht vorkommt. Aber Jesus sagt: “Will mir jemand nachfolgen,
      der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.” Matthäus 16,24 (Ellen G. White - Glaube und Werke S.48)


      Entschuldigung für die Sünde nimmt nicht die Schuld — Wir dürfen nicht versuchen, unsere Schuld herunterzuspielen, indem wir für
      die Sünde Entschuldigungen finden. Wir müssen Gottes Sündenbewertung gelten lassen, und sie wiegt in der Tat schwer. Allein
      Gethsemane kann die Ungeheuerlichkeit der Sünde offenbaren. Wenn wir die Last unserer Sünde selbst tragen müssten, würden
      wir darunter zerbrechen. Aber der Sündlose hat sie an unserer Stelle auf sich genommen, unverdient trägt er unsere Übertretungen.
      “Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller
      Ungerechtigkeit.” 1.Johannes 1,9 (Ellen G. White - Intellekt, Charakter und Persönlichkeit Band 2, S. 56)

      (Fortsetzung in nachfolgendem Beitrag)
    • Und Jesus durch das Gesetz aus unserem Leben auszugrenzen, wäre völlige Ironie. Das gesamte Zeremonialgesetz wies auf Ihn hin.
      Es war ein Schatten von welchem Er der Antitypus ist. Er kam und erfüllte das Gesetz. Er zeigte den Menschen wieder die Prinzipien
      und die wahre Bedeutung des Sittengesetzes, welches die Pharisäer und Schriftgelehrten durch ihre "Gesetzlichkeit", bis zur
      unkenntlichkeit verzerrt hatten. Dazu gibt es besonders zum vierten Gebot - dem Sabbatgebot - mehrere Beispiele, in welchen uns
      die Bibel von Auseinandersetzungen zwischen Jesus und den Schriftgelehrten berichtet, in denen Jesus den Sabbat wiederherstellte
      und zeigte worum es beim Schabbat wirklich geht (Matthäus 12, 1-8 Markus 3. 1-6 Lukas 13. 10-17 Johannes 5. 1-18 etc.)

      Anstatt sich vorzugaukeln das Gesetz halten zu können, sollte man es lieber wirklich halten und Jesu Kraft in Anspruch nehmen und
      seinem Beispiel folgen, welches er uns vorgelebt hat als er hier auf Erden war. Es ist eine Wirklichkeit, dass Sieg über Sünde durch
      Jesus Christus möglich ist.


      Indem wir Schritt für Schritt in der Erkenntnis unseres Herrn vorankommen, dürfen wir nicht damit rechnen, dass der Weg frei von Hindernissen ist.
      So gewiss wir danach streben, dem Herrn zu dienen, so gewiss wird Satan jede mögliche Anstrengung unternehmen, um unseren Untergang zu
      erwirken. Doch die Hilfe ist bei dem Mächtigen zu finden und er wird jedem seiner sich abmühenden Kinder, das ihn vertrauensvoll um Gnade bittet,
      die benötigte Hilfe zuteil werden lassen. Siehe Hebräer 4,16. Wir haben einen allmächtigen Erlöser, der in seinem Menschsein gesiegt hat. Wir sollen
      vorangehen in dem Werk, im Namen Jesu Christi zu überwinden. In seiner Stärke, die wir im Vertrauen beanspruchen, werden wir den Sieg über die
      Sünde erlangen. Siehe 1.Korinther 15,57; Manuskript 27, 1886. (Ellen G. White - Christus ist Sieger S. 358)

      Die Gnade kann nur in dem Herzen gedeihen, das beständig für den köstlichen Samen der Wahrheit bereitet wird. Die Dornen der Sünde können in
      irgend einem Boden wachsen; sie bedürfen keiner besonderen Bearbeitung, aber die Gnade muß sorgfältig gehegt und gepflegt werden. Die Dornen
      wachsen zu jeder Zeit auf und man muß beständig an der Arbeit sein, um sie zurückzuhalten. Wenn das Herz nicht unter der Herrschaft Gottes steht,
      wenn der Heilige Geist nicht unaufhörlich am Wirken ist, um den Charakter zu läutern und zu veredeln, werden die alten Gewohnheiten sich immer
      wieder offenbaren. Die Menschen mögen bekennen, dem Evangelium zu glauben; wenn sie aber durch dasselbe nicht geheiligt werden, dann nützt ihr
      Bekenntnis nichts. Wenn sie nicht den Sieg über die Sünde gewinnen, dann gewinnt die Sünde den Sieg über sie. Die Dornen, die wohl abgehauen,
      aber nicht mit der Wurzel ausgerissen worden sind, wachsen immer wieder empor, bis die Seele von ihnen überwuchert wird.
      (Ellen G. White - Christi Gleichnisse S. 43)
    • Sola Scriptura schrieb:

      Und was genau findest Du an meiner Haltung so falsch? Ich weise doch bloss auf gewisse Umstände in unserer Gemeinde hin,
      die ich persönlich nicht richtig finde. In diesem Fall eben - wie ich bereits mehrmals erwähnt habe - dass ein adventistischer Theologe (Keith Burton), die Theologie eines katholischen Theologen (Leslie J. Hoppe) in der Studienanleitung, welche zum Thema "Christus und sein Gesetz" hatte, zitiert und befürwortet hat.
      Ich finde die Schlüsse falsch die Du aus dem Faktum ziehst, dass ein katholischer Theologe zitiert wird, und ich dachte das klar genug zum Ausdruck gebracht zu haben.
      Diese Feindseligkeit anderen christlichen Kirchen gegenüber, die Du (und andere) zum Ausdruck bringst, halte ich für dem Evangelium widersprechend.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Babylonier schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Solche Postings sind mehr als überheblich, weil am Ende entscheidet Gott wer dabei ist und nicht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde. Ich habe die Adventistische Lehre geprüft und nicht als richtig emfunden.
      Als "nicht richtig" im Sinne der christlich-biblischen Lehre empfinde ich bei den STA lediglich >die Lehre des "Seelenschlafs"< und >die Ablehnung einer "unsterblichen Geist-Seele", die sich nach dem Tode vom Leibe trennt und zu Jesus in den Himmel geht<
      Naja, mit dem Bgriff "richtig" ist das so eine Sache... Natürlich kann man für jeden adventistischen Glaubenspunkt früher oder später zumindestens ein Bibelzitat finden, das diesen auf den ersten Blick stützt.


      Dann könntest Du bitte ein paar der adventistischen Glaubenspunkte aufzählen, welche nur auf den ersten Blick biblisch zu stützen sind
      und nachher nicht mehr? Und könntest Du dann bitte auch erklären, wieso Du der Meinung bist, dass ein gewisser Bibeltext nur auf den
      ersten Blick einen adventistischen Glaubenspunkt stützt?


      Ich bin ein Siebenten-Tags-Adventist und nehme das persönlich. Unsere Glaubenspunkte sind alle auf der Bibel gegründet.



      Babylonier schrieb:


      Das gilt aber auch für die Glaubensgrundsätze der andere protestantischen Kirchen und Freikirchen. Und da die Bibel nunmal ein ziemlich dickes Buch ist, fällt dies auch nicht weiter schwer. Man muss nur lange genug suchen.

      jüngerjesu schrieb:

      Wer lange genug sucht, wird seine falsche Sichtweise immer biblisch untermauern können.

      Das liest man hier auch im Forum.


      Elli59 schrieb:

      jüngerjesu schrieb:

      Wer lange genug sucht, wird seine falsche Sichtweise immer biblisch untermauern können
      Das ist ein großes Problem unter Christen. Viele wollen "ihre Wahrheit" bestätigt wissen und suchen solange bis sie Texte finden - ob nun mehrfach zu deuten oder nicht - mit denen es passend gemacht werden kann."Ihre Wahrheit", weil diese Wahrheit eine aufgesetzte Sicherheit gibt, die aber nicht bestand hat. Um Beständigkeit zu fühlen(nicht haben) muss mit Abgrenzung gearbeitet werde.



      Deshalb ist es wichtig nicht nur einzelne Bibeltexte herauszunehmen. Man muss darauf achten was die Bibel als Ganzes zu einem Thema zu sagen hat.
      Man kann nicht einfach einen Text aus der Bibel aussuchen und als Beweistext für eine Sache nehmen, ohne den Kontext zu beachten und dabei alles
      andere ausser Acht lassen, was die Bibel sonst noch zu diesem Thema zu sagen hat. . Mit anderen Worten, in welchem Umfeld, wann, wieso und zu wem
      wurde es geschrieben? Etc. Und welches Prinzip gilt für uns heute noch? Dieser Kontext berechtigt das Zitieren eines Textes. Wenn man einen Bibeltext
      richtig verstehen will, dann kommt man um ein Bibelstudium nicht herum. Jesus hat uns versprochen, dass der Heilige Geist uns in alle Wahrheit führt
      (Johannes16.13). Wenn wir die Bibel unter der Führung des Heiligen Geistes studieren, können wir auch nicht zu falschen Sichtweisen kommen.
    • Sola Scriptura schrieb:

      Anstatt sich vorzugaukeln das Gesetz halten zu können, sollte man es lieber wirklich halten und Jesu Kraft in Anspruch nehmen und
      seinem Beispiel folgen, welches er uns vorgelebt hat als er hier auf Erden war. Es ist eine Wirklichkeit, dass Sieg über Sünde durch
      Jesus Christus möglich ist.
      Sola ich bin mir nicht ganz sicher warum Du mich zitiert. Hast Du Lust auf Unterhaltung,oder willst mich mit EGW Zitaten zumüllen?

      Erzähl doch mal von Dir, wie Jesus Dein herz verändert hat, das Du aus Liebe zu Jesus eigentlich kein Gesetz mehr brauchst. Denn es ist Durch Jesus in Dein Herz geschrieben. Ja Du hast ein neues Herz!
    • Welche späteren falschen Lehren von Jones und Waggoner?

      Quelle:
      Sola Scriptura schrieb:
      " Man entdeckte die biblische Wahrheit über den Zustand der Toten "

      Dies hat ein freimaurerischer Dämon der Frau White eingegeben !

      Die biblische Wahrheit über den Zustand der Toten sagt uns einzig und allein unser Herr und Heiland Jesus Christus in Lukas 16,19ff. und in Lukas 23,43 und nirgends sonst!

      freudenboten schrieb:

      Wenn ich nicht wüsste, dass E. White 1888 sich zur "Gerechtigkeit aus Glauben an Jesus" bekannte und STA seitdem gespalten sind, würde ich sie und ihre Anhänger für "Irrlehrer" halten

      Ellen White hat die 1888 Botschaft (Gerechtigkeit durch Glauben) von Anfang an unterstützt, seit sie erstmals an der Generalkonferenz in Minneapolis im Oktober 1888,
      durch Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner verkündet worden ist.

      Meine (NCHs) Meinung:
      Dass Jones und Waggoner dies so spät erkannten, ist befremdlich! Denn schon Paulus hat dies ("Gerechtigkeit durch Glauben") im Römerbrief und im Galater Brief erkannt und niedergeschrieben. Später dann auch Augustinus (kath.) und Luther (evangel.)!
      EGW hat hier dies also nur noch mehrmals in ihren Schriften bestätigt, was ja nicht schlecht ist...

      Frage an einen Experten in Sachen "Geschichte der STA":

      Welche (angeblichen) falschen Lehren haben Jones und Waggoner nach 1888 dann später noch vertreten? Das würde mich sehr interessieren!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Quelle:
      Sola Scriptura schrieb:
      " Man entdeckte die biblische Wahrheit über den Zustand der Toten "

      Dies hat ein freimaurerischer Dämon der Frau White eingegeben !

      freudenboten schrieb:

      Wenn ich nicht wüsste, dass E. White 1888 sich zur "Gerechtigkeit aus Glauben an Jesus" bekannte und STA seitdem gespalten sind, würde ich sie und ihre Anhänger für "Irrlehrer" halten
      Ellen White hat die 1888 Botschaft (Gerechtigkeit durch Glauben) von Anfang an unterstützt, seit sie erstmals an der Generalkonferenz in Minneapolis im Oktober 1888,
      durch Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner verkündet worden ist.

      Meine (NCHs) Meinung:
      Dass Jones und Waggoner dies so spät erkannten, ist befremdlich! Denn schon Paulus hat dies ("Gerechtigkeit durch Glauben") im Römerbrief und im Galater Brief erkannt und niedergeschrieben. Später dann auch Augustinus (kath.) und Luther (evangel.)!
      EGW hat hier dies also nur noch mehrmals in ihren Schriften bestätigt, was ja nicht schlecht ist...

      Frage an einen Experten in Sachen "Geschichte der STA":

      Welche (angeblichen) falschen Lehren haben Jones und Waggoner nach 1888 dann später noch vertreten? Das würde mich sehr interessieren!
      Das halte ich leider bestenfalls für dumm - hetzend - Unkenntnis pur: ein freimaurerischer Dämon habe eingegeben - - -

      Erstens: seit wann glauben die Freimaurer an Dämonen, die wem was eingeben ?

      Zweitens: Von den Ideen und Lehren und Weltanschauungen, welche in den USA des 19. Jahrhunderts kreisten, war schon vieles verfälscht (Gall - Phrenologie, Mesmer - tierischer Magnetismus) manches auch dem Weltstandard entsprechend (Swetser. Mental Hygiene) Maudsles: Physiology an Pathology of the Mind).

      Drittens: Da kam ich neulich drauf Haydn's "Schöpfung" nach Ideen von Miltons "Paradise Lost" (Billig bei amazon erhältlich, schwer lesbar! Uraltenglisch!)- - -Ideen davo auch bei EGW: No na, wenn einem dieses und jenes um die Ohren schwirrt.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Sola Scriptura schrieb:

      Was findest Du an meiner Ansicht so abstrus, dass du denkst, die Diskussion sollte gesperrt werden?-und du die Moderatoren dann dafür lobst,
      hm, Deine Ansichten sind ja nicht nur für mich schwer nachvollziehbar, sondern offensichtlich auch für die anderen, die hier im Forum unterwegs sind; und ich denke, dass es etwas damit zu tun hat, dass sie ziemlich verworren sind,
      wie z.B. das hier:

      Sola Scriptura schrieb:

      Sie (die katholische Kirche, ergänzt von mir) war es die die Anhänger der Protestantischen Reformation im dunklen Mittelalter (Fettdruck von mir) verfolgte
      Mittelalter und Reformation sind zeitgeschichtlich für mich nur schwer vereinbar,
      im übrigen war das Mittelalter keineswegs so 'dunkel', wie oft behauptet ...

      ansonsten denke ich nicht, dass die Diskussion gesperrt werden sollte, wie Du mir abstruserweise unterstellst;
      ich habe die Moderatoren für ihre Geduld und ihr Einfühlungsvermögen gelobt und nicht dafür, dass sie vielleicht diesen Thread hier schließen ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • freudenboten schrieb:

      Allmählich tauchen in fast jedem Thread "Verschwörungstheorien" auf. Kann man auch rational diskutieren?
      Das hängt von den Diskutanten ab. Leider gibt es viele Menschen für die die einfache Wahrheit nicht "wahr" genug ist, sie meinen nur exclusive Minderheitsmeinungen, wenn nicht dem normalen Menschen (Gläubigen) vorenthaltenes Sonderwissen, sei "die Wahrheit". Nichts Neues unter dem Himmel - siehe Gnosis...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Sola Scriptura schrieb:

      Dann könntest Du bitte ein paar der adventistischen Glaubenspunkte aufzählen, welche nur auf den ersten Blick biblisch zu stützen sind
      und nachher nicht mehr? Und könntest Du dann bitte auch erklären, wieso Du der Meinung bist, dass ein gewisser Bibeltext nur auf den
      ersten Blick einen adventistischen Glaubenspunkt stützt?

      Nun, da fallen mir ganz spontan drei Glaubensgrundsätze ein, mit denen es auf der ersten Blick nicht ganz so einfach ist, wie es die herangezogenen Bibelstellen auf den ersten Blick vermuten lassen:

      1
      Zunächst einmal die adventistische Sabbattheologie, nach der auch Christen den Sabbat nicht nur halten können, sondern sogar müssen. Natürlich gibt es dafür Bibelzitate, die auf den ersten Blick so wirken, als wäre es so (z.B. 2. Mose 20, 8-11). Allerdings fällt schon auf, dass die protestantischen Kirchen und Freikirchen, die sich wirklich nur allein auf die Bibel berufen und keine eigene Prophetin haben, dies völlig anders sehen.

      Es gab ja hier vor eignen Jahren eine recht ausführliche Diskussion dazu. Auf die verweise ich gerne, ohne sie hier wiederholen zu wollen.

      2
      Die adventistischen Speisevorschriften, vor allem das Nichtessen von Schweinefleisch. Mit Blick auf 3. Mose 11 mag dies ja zunächst plausibel klingen. Aber die Frage, ob dies wirklich ein Gesetz ist, das auch für Christen gilt, wirkt bei genauerer Betrachtung schon etwas anders. Wobei ich auch keine Schweinefleisch-Fan bin.

      3
      Die Praktizierung des Abendmahls mit Fußwaschung (was adventistische Abendmahlsgottesdienste nicht unbedingt zu Gemeindevollversammlungen werden läßt) . Natürlich kann man sich hier auf Johannes 13 berufen. Aber an all den anderen Bibelstellen wird das Abendmahl ohne Fußwaschung erwähnt, was ja zeigt, dass sie nicht zwingend dazugehören muss.


      Nebenbei gesagt habe ich noch nie behauptet, dass die adventistischen Theologie "unbiblisch" oder gar "falsch" sei. Ich bemerke lediglich, dass sie in einigen Punkten nicht der meinigen (und auch nicht der meiner Kirche) entspricht. Was für mich aber kein Weltuntergang ist.

      Sola Scriptura schrieb:

      Ich bin ein Siebenten-Tags-Adventist und nehme das persönlich.
      Dafür gibt es zum Glück keinen Anlass! :)
    • Babylonier schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Ich bin ein Siebenten-Tags-Adventist und nehme das persönlich.
      Dafür gibt es zum Glück keinen Anlass! :)
      Got sei es gedankt, das wir den Sabbat als Geschenk annehmen können - manche halt nicht, die glauben, am Sabbat wie die Palasrwache eines orietalischen Herrschres sdie ganze Zeit strammstehen zu müssen.
      Siehe dazu EdChristians : "Sabbath is a Happy Day" und "The Festival of the Sabbath"
      Zudem ist der NT Sabbat keine STA - Erfindung ! "Getaufte Christengemeinde " Iin Wuppertal !!! - Nur wisesen muss man das halt. Oder xxxxx(?) "Die Bedeutung des christlichen SAbbats in Aethiopien"

      Adventistisces Manko : Man beruft sich auf 3. Mose 11 und zitiert praktisch nie auch 5. Mose 14 , 3., 20. Dazu sammelt man diesesn und jenes medizinische Faktum, , um mit drdieser sonst obsleten Methode ein "Dogma" zu beweisen. - Ich verbeuge mich innerlich vor dem Schöpfer, indem ich eben kein "Wiener Würstchen" am Würstelstand esse

      Ob man die Fusswaschung tun - durchführen soll oder ob diese nur ein den Jüngern in die Knochen gehendes Bild für ein Unterinander ist, lässt sich duiskutieren. Ich bin - aus meiner Erfahrung - für das tatsächliche Parktizieren, die Symbolik nichtergessend. Da kommt es auf die Hermeneutik an. Jawohl, Essentielles hätten wohl alle Evangelisten erwähnt.


      Babylonier, befasse Dich lieber mit dem dichte Nebel um Daniel 8).Oder dass Daniel 7, ab Vers 9 , diese eindrucksvole Endgerichstszenezu gekoppelt wird mit 1. Petrus 4, 17 - - (Was neuerdings kaum mehr unterwiesen wird)
      .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -