Inspiration

    • Inspiration

      In 2.Timotheus 3:,4-17 heißt es:
      „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben (griechisch: theópneustos) und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.“

      und in 2.Petrus 1:19-21 steht:
      „Und so besitzen wir das prophetische Wort um so fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, geführt (griechisch phéro = tragen, bringen, führen) vom Heiligen Geist.“

      Petrus betont hier, dass die Autoren der Bibel von Gott geführt wurden, während Paulus schreibt, dass das Ergebnis, der Heiligen Schrift, „gottgehaucht“, wörtlich „theó-pneu-stos = „gott-gegeistet“ ist.
      Wie ist die „Inspiration“ der Bibel zu verstehen und lässt sich ihr Anspruch irgendwie beweisen?
      „Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)

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    • Altor schrieb:

      Wie ist die „Inspiration“ der Bibel zu verstehen und lässt sich ihr Anspruch irgendwie beweisen?
      Wenn jemand behauptet, von Gott inspiriert gewesen zu sein als er etwas aufschrieb, dann können wir ihm das nur glauben oder nicht. Das mit dem Beweisen im naturwissenschaftlichen Sinn wird wohl nicht funktionieren. Du kannst natürlich selber für dich Kritieren festlegen, an denen du die Glaubwürdigkeit der Inspiration festmachst. Anhand dieser kannst du dann für dich entscheiden, ob das Gesagte bzw. Geschriebene eine wie auch immer geartete Autorität für dich ist.

      Ich finde daher, man sollte nicht nach Beweisen für ihren Anspruch fragen, sondern nach Argumenten für ihre Glaubwürdigkeit. Ein Kriterium könnte dabei zum Beispiel sein, dass etwas niedergeschrieben wurde, was unmöglich ein Mensch hätte niederschreiben können (z.B. prophetische Vorhersagen) - aber auch hier bleibt immer Raum zum Zweifeln.

      Ein Prediger sagte mir mal, das Gott sich offensichtlich nicht beweisen lassen will und wir ihm stattdessen nur glauben/vertrauen können. Stell dir vor, ein "Außerirdischer" landet auf der Erde und er behauptet von sich, er wäre allwissend, allmächtig und hat keinen Anfang - lebt also schon unendlich lange. Wie willst du seine Behauptungen nachprüfen? Entweder du glaubst ihm das oder nicht. Eine naturwissenschaftliche Beweisführung wird da schwierig. So ist es doch auch mit Gott, denn er besitzt - unserem Glauben nach - Attribute und Wesenszüge, die wir als begrenzte Menschlein nicht fassen können - aber glauben! Wenn unsere Gottesbeweise schon scheitern, wie soll man dann den Anspruch von etwas "Gottgehauchten" beweisen können? Wie gesagt, man sollte hier in diesem Zusammenhang lieber über Argumente für die Glaubwürdigkeit der Inspiration diskutieren. Den Begriff Beweis finde ich irreführend.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Altor schrieb:

      In 2.Timotheus 3:,4-17 heißt es:
      „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben (griechisch: theópneustos) und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.“

      und in 2.Petrus 1:19-21 steht:
      „Und so besitzen wir das prophetische Wort um so fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, geführt (griechisch phéro = tragen, bringen, führen) vom Heiligen Geist.“

      Petrus betont hier, dass die Autoren der Bibel von Gott geführt wurden, während Paulus schreibt, dass das Ergebnis, der Heiligen Schrift, „gottgehaucht“, wörtlich „theó-pneu-stos = „gott-gegeistet“ ist.
      Wie ist die „Inspiration“ der Bibel zu verstehen und lässt sich ihr Anspruch irgendwie beweisen?

      Dsa "theopnestos" erschein mir als wichtgsteser Bbegriff , asl Kriterium !!!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Elberfelder Bibel: 2. Timotheus 3,16:
      16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben 10 = w. gottgehaucht; griech. theopneustos

      Bemo schrieb:

      man sollte hier in diesem Zusammenhang lieber über Argumente für die Glaubwürdigkeit der Inspiration diskutieren.
      Bemo hat es richtig beschrieben: Die Glaubwürdigkeit der Bibel ist entscheidend - und hier v.a. die Erfüllung der biblischen Prophetie (z.B. die 4 prophezeiten Weltreiche aus Daniel 2 + 7/ z.B. die über 330 Messianischen Prophetien, die auf Jesus Christus im AT hinweisen!)
      Wissenschaftler haben die Wahrscheinlichkeit ausgerechnet, dass sämtliche Prophetien auf eine Person zutreffen - und damit die Bibel als absolut glaubwürdig anerkannt!

      Bemo schrieb:

      nach Argumenten für ihre Glaubwürdigkeit. Ein Kriterium könnte dabei zum Beispiel sein, dass etwas niedergeschrieben wurde, was unmöglich ein Mensch hätte niederschreiben können (z.B. prophetische Vorhersagen)
      ==> Diese Erfüllung der prophetischen Vorhersagen ist der eindeutige Beweis für die Glaubwürdigkeit der Bibel!
      Ebenso ein Beweis für die Glaubwürdigkeit der Bibel sind die vielen archäologischen Funde!

      Auch die vielen Bekehrungen zu unserem Heiland beweisen die Stärke und Glaubwürdigkeit der Bibel und belegen m.E. dadurch das Wirken des Heiligen Geistes durch, in und mit der Bibel!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Ist es nicht etwas mühsam, die immer gleichen Themen zu behandeln?

      Im Buch "Die 27 glaubenspunkte der STA" wird unteranderm auch das hier angesprochene Thema hinreichend fundiert behandelt.

      dies alles hier widerzukäuen - wozu soll das gut sein?

      Da ist unser aller Zeit echt sinnvoller nutzbar.

      Ausnahmen:
      1. Es hat hier im Forum wirklich etwas neues zum Thema entdeckt.
      2. Es gibt jemanden hier, der keine 20 € investiern KANN, obwohl das Thema für ihn wirklich wichtig ist!!
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Bibel ist dreifach absolut glaubwürdig!

      Elberfelder Bibel: 2. Timotheus 3,16:
      16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben 10 = w. gottgehaucht; griech. theopneustos

      Bemo schrieb:

      man sollte hier in diesem Zusammenhang lieber über Argumente für die Glaubwürdigkeit der Inspiration diskutieren.
      Bemo hat es richtig beschrieben: Die Glaubwürdigkeit der Bibel ist entscheidend - und hier v.a. die Erfüllung der biblischen Prophetie (z.B. die 4 prophezeiten Weltreiche aus Daniel 2 + 7/ z.B. die über 330 Messianischen Prophetien, die auf Jesus Christus im AT hinweisen!)

      Wissenschaftler haben die Wahrscheinlichkeit ausgerechnet, dass sämtliche Prophetien auf eine Person zutreffen - und damit die Bibel als absolut glaubwürdig anerkannt!

      Bemo schrieb:

      nach Argumenten für ihre Glaubwürdigkeit. Ein Kriterium könnte dabei zum Beispiel sein, dass etwas niedergeschrieben wurde, was unmöglich ein Mensch hätte niederschreiben können (z.B. prophetische Vorhersagen)
      ==> Diese Erfüllung der prophetischen Vorhersagen ist der eindeutige Beweis für die Glaubwürdigkeit der Bibel!

      Ebenso ein Beweis für die Glaubwürdigkeit der Bibel sind die vielen archäologischen Funde!

      Auch die vielen Bekehrungen zu unserem Heiland beweisen die Stärke und Glaubwürdigkeit der Bibel und belegen m.E. dadurch das Wirken des Heiligen Geistes durch, in und mit der Bibel!
    • Guten Abend.

      "Inspiration" meint, dass die inspirierten Gedanken nicht von der Person stammen, von der sie geäußert werden. Das kann sich auf den Gedankengang oder auf die Wortwörtlichkeit beziehen.

      Die biblische Inspiration hat sich mMn. so abgespielt:
      Gottes Geist hat einen Schreiber der Bibel, der sich ihm öffnete, in der Richtung eines bestimmten Gedankens oder einer bestimmten Aussage hin bewegt und erfüllt.

      Dann hat sich diese Person hin gesetzt und hat die Dinge, die sie gehört oder vor ihrem geistigen Auge hat vorbei ziehen gesehen, mit ihrem eigenen Wortschatz nieder geschrieben.

      Die Worte dieser Person wurden auch von ihren Zeitgenossen verstanden, von uns leider nicht immer. Besonders, wenn wir meinen, es sei alles wörtlich zu nehmen. Denn die orientalische Ausdrucksweise ist sehr bilderreich.

      Dann wurden die Aussagen im Laufe der Zeit gesammelt und zusammen gefasst. Dabei hat wieder Gott seine Hand im Spiel gehabt, denn nicht alles, was Propheten gesagt oder geschrieben haben, steht auch in unserer Bibel.

      Im Endeffekt widerspricht sich die Bibel aber nicht, obwohl an ihr vom Königen bis zu den einfachsten Leuten geschrieben haben, und das in einem Zeitraum von 1 600 Jahren.

      Die Angaben, die wir in der Bibel über bestimmte Ereignisse oder Daten finden, lassen sich alle historisch beweisen oder nach vollziehen, und ihre Vorhersagen sind bis heute stets in Erfüllung gegangen oder überflüssig geworden.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Außer dem formalen Verständnis von "Inspiration" der Bibel, welches ihren "Kanon" von anderer Weltliteratur unterscheidet, habe ich noch einen "inhaltlichen" Inspirationsbegriff in Johannes 16:8.-11. entdeckt.

      Dieser stellt sicher, dass keine wahrhaft inspirierte Schrift der Erlösungsgeschichte/-lehre der Bibel widerspricht.

      Leider machen hier die meisten "Konfessionen" (leider auch STA-Gründer) und besonders andere Weltreligionen Abstriche oder Zusätze.

      Offenbarung 22:18.19. "hinzufügen" "wegnehmen"

      Die Johannesoffenbarung war als Zusammenfassung, von Genesis an, gedacht.

      Leider gab es nach den Aposteln Jesu einen großen "Abfall", welchen u. a. auch 2. Thessalonicher 2 voraussagte.

      Was den Abfall aufhielt, waren die Apostel bis Johannes.

      Jesus selbst wies darauf hin Matthäus 24:15.-28.

      Somit ist "Reformation" (mit Quellenforschung) auch heute noch notwendig und keineswegs durch die mittelalterlichen Reformatoren (oder die Miller-/Adventbewegung) abgeschlossen.
    • Hallo freudenbote.

      Dass die Offenbarung eine Zusammenfassung der gesamten Bibel sein soll, ist mir neu. Es werden zwar in der Offenbarung viele Gedanken, Redewendungen, Bilder und Beschreibungen aus dem AT auf gegriffen und im Sinne des NT benutzt, aber das ist keine Zusammenfassung der Bibel ab Genesis.

      Generell verstehe ich die Offenbarung als ein spezielles Trostbuch Jesu für die kommende Zeit ab Johannes und dann bis zum Ende der Welt.

      In diesem Sinn haben sich viele Vorhersagen der Offenbarung bereits erfüllt, andere erfüllen sich gerade und Einiges steht noch aus.

      Aber vielleicht hast Du ja einige Bibelstellen, die Deine Ansicht beweisen ? Bin gespannt.

      Liebe Grü?e von benSalomo.
    • Schau mal Offenbarung 12: Die Frau, die Schlange, der Menschensohn Genesis 3:15. Hier ist die Mitte der "Offenbarung Jesu Christi".

      Für die zeitgeschichtliche/prophetische Zuordnung beginnen wir mit der "Menschwerdung" Lukas 1:31. Offenbarung 1:12.-18. über die (Passah)-"Kreuzigung/Auferstehung" Offenbarung 5, "Pfingsten" Offenbarung 6-8, bis hin zum "Laubhüttenfest" der "neuen Schöpfung" Offenbarung 21+22.
    • freudenboten schrieb:

      Schau mal Offenbarung 12: Die Frau, die Schlange, der Menschensohn Genesis 3:15. Hier ist die Mitte der "Offenbarung Jesu Christi".
      Und was wird "in der Mitte" über Jesus Christus offenbart? ?(


      freudenboten schrieb:

      Für die zeitgeschichtliche/prophetische Zuordnung beginnen wir mit der "Menschwerdung" Lukas 1:31. Offenbarung 1:12.-18. über die (Passah)-"Kreuzigung/Auferstehung" Offenbarung 5, "Pfingsten" Offenbarung 6-8, bis hin zum "Laubhüttenfest" der "neuen Schöpfung" Offenbarung 21+22.
      Wer ist "wir"?
      wo hast Du denn diese Zusammenstellung abgeschrieben? :)
      y.
    • Tag für Tag fleißig in der Bibel forschen!

      christ.ai schrieb:

      Im Buch "Die 27 Glaubenspunkte der STA" wird unter anderm auch das hier angesprochene Thema hinreichend fundiert behandelt.
      Die Heilige Schrift
      Die Heilige Schrift – Altes und Neues Testament – ist das geschriebene Wort Gottes, durch göttliche Inspiration heiligen Menschen anvertraut, die geredet und geschrieben haben, getrieben vom Heiligen Geist.
      In diesem Wort hat Gott dem Menschen alles mitgeteilt, was zu dessen Errettung nötig ist. Die Heilige Schrift ist die unfehlbare Offenbarung seines Willens. Sie ist der Maßstab für den Charakter und der Prüfstein aller Erfahrungen. Sie ist die maßgebende Offenbarungsquelle aller Lehre und der zuverlässige Bericht von Gottes Handeln in der Geschichte. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 1 (aus: Präambel: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland...)

      Kommentar von mir: Der fettgedruckte Satz ist das Wichtigste!

      Wenn behauptet wird dass alles in der Schrift unfehlbar sei, wird die Bibel auf die selbe Stufe wie Gott gestellt! Aber die Bibel ist "nur" Gottes Wort, nicht Gott selbst! ===> Deshalb glauben wir auch nicht an die Bibel, sondern wir glauben an Gott!


      Weiter heißt es in der Erklärung der STA zum 1. Glaubens-Punkt:

      Vom Lesebuch zum Lebensbuch
      Adventisten stehen erklärtermaßen auf dem Boden der reformatorischen Erkenntnis.
      Ellen White – als Mitbegründerin und Prophetin der Gemeinde hoch geachtet – stellte klar, was diese Lehre für einen Christen konkret bedeutet: „Es ist die erste und höchste Pflicht jedes vernünftigen Wesens, aus der Heiligen Schrift zu lernen, was Wahrheit ist, und dann in diesem Licht zu wandeln und andere zu ermutigen, ihrem Beispiel zu folgen. Wir sollten Tag für Tag fleißig in der Bibel forschen, jeden Gedanken wägen und Text mit Text vergleichen. Mit Gottes Hilfe müssen wir uns selbst unsere Meinungen bilden, da wir auch für uns selbst vor Gott Rechenschaft abzulegen haben.“ („Der große Kampf“, S. 599) ...

      freudenboten schrieb:

      Dieser stellt sicher, dass keine wahrhaft inspirierte Schrift der Erlösungsgeschichte/-lehre der Bibel widerspricht.
      Das ist absolut richtig!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die Heilige Schrift
      Die Heilige Schrift – Altes und Neues Testament – ist das geschriebene Wort Gottes, durch göttliche Inspiration heiligen Menschen anvertraut, die geredet und geschrieben haben, getrieben vom Heiligen Geist.
      In diesem Wort hat Gott dem Menschen alles mitgeteilt, was zu dessen Errettung nötig ist. Die Heilige Schrift ist die unfehlbare Offenbarung seines Willens. Sie ist der Maßstab für den Charakter und der Prüfstein aller Erfahrungen. Sie ist die maßgebende Offenbarungsquelle aller Lehre und der zuverlässige Bericht von Gottes Handeln in der Geschichte. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 1 (aus: Präambel: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland...)

      Kommentar von mir: Der fettgedruckte Satz ist das Wichtigste!

      Wenn behauptet wird dass alles in der Schrift unfehlbar sei, wird die Bibel auf die selbe Stufe wie Gott gestellt! Aber die Bibel ist "nur" Gottes Wort, nicht Gott selbst! ===> Deshalb glauben wir auch nicht an die Bibel, sondern wir glauben an Gott!
      Norbert, für STA´s it der Rest des zitats ebenfall wichtig. Auch wenn das zitierte Buch gewiss nicht "inspiriert" ist, haben sich die Autoren viele Gedanken gemacht, wie sie die einzelnen Glaubenpunkte ausformulieren sollen.

      Und im Übrigen solltest du e nicht schon selbst wissen - die Bibel erhebt den Selbstanpruch Gottes Wort zu sein. Daher ist dieses buch entweder die Wahrheit oder aber die bete Lüge der letzten 4000 Jahre. Es wird daher nicht einfach nur so "behauptet", dass die Bibel unfehlbar ist. Sie ist es! und ihre Kritiker haben es in den letzten 2000 Jahren nicht fertig gebracht die Inhalte und den Selbtanspruch der Bibel zu widerlegen.

      Deine Aussage die Bibel sei "nur" Gottes Wort, ist interessant.
      Sonderbar ist es aber, diese Aussage den Ausagen der Bibel gegenüber zu stellen:
      Joh. 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

      Lk 8,15 Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.

      Joh 17,8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, dass du mich gesandt hast.

      Apg 6,7 Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.

      Jak 1,21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.


      Kann ja ein, dass du und ich gerade aneinander vorbeireden. Aber die Selbstaussage der Bibel scheint nicht zu sein, das die Bibel "nur" Gotte Wort ist.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Gottes Wort kann -- u n b e d e u t e n d e -- Fehler enthalten.

      christ.ai schrieb:

      dass die Bibel unfehlbar ist. Sie ist es! und ihre Kritiker haben es in den letzten 2000 Jahren nicht fertig gebracht die Inhalte und den Selbtanspruch der Bibel zu widerlegen.
      Das ist richtig, da viele Funde der Archäologie den Wahrheitsgehalt der Bibel bewiesen haben. Und auch die erfüllten Prophetien bestätigen die Glaubwürdigkeit der Bibel!

      Ich glaube auch, lieber christ.ai, dass wir gerade aneinander vorbeireden; deshalb will ich mich deutlicher ausdrücken: Der Meinung (historisch-kritische Auslegungsmethode) , "die Bibel enthalte nur das Wort Gottes!" widerspreche ich in aller Entschiedenheit! Ich stimme dem Satz "die Bibel ist das Wort Gottes" zu! In diesem Sinne -- k a n n -- man die Bibel durchaus als "unfehlbar" bezeichnen; und dennoch - da die Bibel von fehlbaren und irrenden Menschen geschrieben wurde, muss deshalb nicht jeder Satz bzw. jedes Wörtlein der Bibel somit absolut unfehlbar sein! So können sich also durchaus unbeabsichtigte Fehler bzw. leichte - unbedeutende Widersprüche in die Bibel eingeschlichen haben; ich möchte nur an eine Sache erinnnern: es wird einmal im selben Zusammenhang von einer drei jährigen Hungersnot und von einer siebenjährigen Hungersnot gesprochen (vergleiche 2Sam 24,13 mit 1Chr 21,12 in der Lutherbibel 2017) In diesem Sinne kann selbstverständlich die Bibel nicht unfehlbar sein!

      Jesus Christus selbst ist auch >>das Wort Gottes<<, wie es uns Joh.1,1 sagt!

      Also: GOTT ist -- a b s o l u t -- ohne Fehler - Gottes Wort kann -- u n b e d e u t e n d e -- Fehler enthalten.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Elberfelder Bibel: 2. Timotheus 3,16:
      16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben 10 = w. gottgehaucht; griech. theopneustos

      Da muss ich auf eine unsaubere Argumentation hinweisen : "Alle Schrift" ist- was ist das ? Wie definiert ? - Die ewige Kanon - Debatte. Oder gilt das auch für den Leitartikel der "Presse" von heuet ? . Schlussendlicch : Was hat der Autpor und seine Leser unter dem Begrtiff verstanden ? Auch das Thomas - evangelium ?:- Zudem ist die Übersetzung "alle Schrift, welche von Gott eingegeben ist - - " genauso gültig, ja die elberfelder etwas "Bibel - Halleluia" - getönt.


      Dann frage ich mich : Daniel in der Löwengrube - Ok. Dei Geschichhte um Susanna Nix da, Phantasie Die Weisheit : Falsche Lehren, weg damit. Judith und Holofernes : Das haben die Archäologen schon längst bewwiesen : eine erfundne Geschichte !

      so, und wer kann schon heute noch seine eigene Meeinung bilden ? Welche Bibel enthält die (AT) Apokryophen noch ? (Wobei etwa Susanna einige interessante Einblicke in Rechts/Gerichtsbräuche zur Zeit des Exils bringt !)
    • christ.ai schrieb:

      dass die Bibel unfehlbar ist. Sie ist es! und ihre Kritiker haben es in den letzten 2000 Jahren nicht fertig gebracht die Inhalte und den Selbstanspruch der Bibel zu widerlegen.
      Ich denke nicht, dass dem so ist. So eine Aussage blendet die Realität unserer Welt komplett aus. Für die Mehrheit aller Menschen haben die "Kritiker" die Relevanz der Bibel zerstört, soweit sie nicht aus anderen Gründen als wenig relevant angesehen wird.

      Ich denke nicht einmal, dass Gott ein "unfehlbares" Buch, unangreifbar von Kritikern, wollte.

      Gott will sich nicht "beweisen", auch nicht mir einer "unfehlbaren" Bibel.

      Gott möchte sich offenbaren, in einer Heiligen Schrift, die von Menschen unter der Führung des Heiligen Geistes geschrieben, überliefert und übersetzt wurde. Und vor allem will Er sich in unserem Leben offenbaren.
      Jede Gottesoffenbarung unterliegt aber der Bedingung der Annahme dieser Offenbarung als solche. Den Einen erscheint ein Ereignis als "Glück gehabt", dem anderen ist es eine Erfahrung mit dem Allmächtigen, der in seinem Leben gewirkt hat. Dasselbe gilt auch für die Bibel, dem Einen ist sie Offenbarung Gottes - Menschen schrieben (übersetzen) getrieben vom Heiligen Geist, siehe 2.Ptr.1,21.) - dem Anderen ist sie ein Buch voller Mythen und Widersprüchen.
      Ob und inwieweit die Bibel "Wahrheit" repräsentiert ist daher grundsätzlich vom Vorverständnis und der Gottesbeziehung abhängig.

      Letztlich gilt das auch für die "Lehren" und Konsequenzen für das Leben, die der Mensch aus der Bibel ableitet. Jesus und die Apostel propagierten und lehrten ein komplett anderes Schriftverständnis als die "Schriftgelehrten und Pharisäer". Paulus hatte vor "Damaskus" ein komplett anderes Verständnis des Tanach...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Deshalb habe ich ja unterschieden einerseits zwischen dem historisch relevanten "Kanon" der Bibel, welche andere Schriften (auch STA, Koran, hebr./griech. Apokryphen o. a.) ausschließt. Andererseits sehe ich in Jesu Aussage vom "Tröster" (Johannes 16) einen inhaltlichen Schlüssel, um zu erkennen, welche Aussagen/Texte inspiriert und damit erlösungsrelevant sind.

      Bei Betrachtung außerbiblischer Parallelen antiker Autoren/Texte zeigte sich, dass sie von biblischen Autoren abgeleitet sind, weniger umgekehrt. Bei Mose lässt sich klar eine "Entmytologisierung" der ägyptischen/babylonischen Anschauungen erkennen.