Nach dem Tod

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Yppsi schrieb:

      ja, das Böse wird vernichtet.

      Das bedeutet aber nicht (unbedingt), daß dann gar nichts mehr übrigbleibt, wie es von (fast) allen schlussgefolgert wird.

      Nur das Ende des Bösen wird da in der Offenbarung beschrieben!
      Worauf willst du hinaus? Ich verstehe deinen Text nicht.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Adventisten glauben, dass Jesus in seiner Menschwerdung sowohl Mensch als auch Gott war. Gestorben ist der menschliche Teil von Jesus und war tatsächlich 3 Tage tot ("Ich war tot und bin lebendig... Off 1,18"), der göttliche Teil starb selbstverständlich nie.
      Ich neige zu der Ansicht, dass Jesus in der Zeit von seinem Kreuzestod bis zu seiner Auferstehung ohne Bewußtsein war. Ich glaube auch nicht, dass der göttliche Teil im Himmel, der ja während Jesu Leben und Wirken auf der Erde ruhte (Phil 2,6), mit eigenem Bewußtsein im Himmel weiterexistierte. Kann ich mir schwer vorstellen. Aber bei solchen Themen bin ich sehr vorsichtig. Wie soll man sich das auch vorstellen...die Göttlichkeit ablegen, wie einen Mantel? Da kommen wir mit unseren Worten wohl nicht mit.

      Jesus war während der 3 Tage tot. Vom Totsein wissen wir in der Bibel, dass es ohne Bewußtsein abläuft, wie ein Schlaf. So war es meiner Meinung nach auch mit Jesus. Deshalb auch der Trennungsschmerz am Kreuz als der Himmel sich verdunkelte und Gott Vater keinen Kontakt mehr mit Jesus hatte (so sehe ich das derzeit). Erst mit der Auferstehung gab es wieder den charakterlichen Jesus.

      Aber wie gesagt, ich bin da schwer in der menschlichen Vorstellung verhaftet.
    • Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      ja, das Böse wird vernichtet.

      Das bedeutet aber nicht (unbedingt), daß dann gar nichts mehr übrigbleibt, wie es von (fast) allen schlussgefolgert wird.

      Nur das Ende des Bösen wird da in der Offenbarung beschrieben!
      Worauf willst du hinaus? Ich verstehe deinen Text nicht.

      Das Böse wird vernichtet.
      Nicht die Bösen.
      Wenn das Böse vernichtet ist, bleibt das Gute übrig.
      Wenn die Bösen vernichtet werden, bleibt dagegen (von denen) nichts mehr übrig.


      Verstehst du jetzt, worauf ich hinaus will? ;) (ende gut, alles gut,)
    • Yppsi schrieb:

      Wenn die Bösen vernichtet werden, bleibt dagegen (von denen) nichts mehr übrig.
      Genau davon berichtet die Bibel!
      Galater 5
      25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.

      Wie kann dann einer im Geist wandeln, wenn der Körper vernichtet ist oder der böse Geist vernichtet ist???

      Wenn man den bösen Geist vernichtet, entsteht dann automatisch ein guter???

      Wer sich nicht vorher für die Wiedergeburt freiwillig entschieden hat,wird es auch dann nicht tun.

      Wir können mit hilfe Jesu heute schon so ein geheiligtes Leben führen das uns Jesus heute

      schon Heilsgewissheit schenkt und uns verpricht, das wir im Lebenbuch stehen und nicht ins Gericht kommen!!!

      Das ist der Sinn warum Jesu heute schon, sein Versöhnungsdienst ausführt!

      Deshalb sagt er,niemand kommt zum Vater denn durch mich!
    • Halo Yppsi,
      Kommentar zur Schlachter 2000
      Joh. 14,6
      Das ist Jesu sechste »Ich bin«-Aussage im Johannes-Evangelium (s. 6,35; 8,12; 10,7.9; 10,11.14; 11,25; 15,1.5). Als Antwort auf Thomas’ Frage (V. 5) erklärt Jesus, dass er der Weg zu Gott ist, weil er Gottes Wahrheit ist (1,14) und das Leben Gottes (1,4; 3,15; 11,25). In diesem Vers wird nachdrücklich betont, dass Jesus der einzige Zugang zum Vater ist. Zu Gott gibt es nicht viele Wege, sondern nur einen – Jesus Christus (10,7-9; vgl. Mt 7,13.14; Lk 13,24; Apg 4,12).
      Die höchste Berufung und Bestimmung des Christen ist es, seinen Herrn nachzuahmen. Das ist der ganze Sinn der Heiligung: dem Herrn mehr und mehr gleichgestaltet zu werden, während man ihm auf der Erde dient.
      Als Gottes geliebte Kinder sollen die Gläubigen ihrem himmlischen Vater immer ähnlicher werden.
      Anmerkung zu Eph. 5,1 Schlachter 2000
    • Hallo Yppsi!

      Yppsi schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      ja, das Böse wird vernichtet.

      Das bedeutet aber nicht (unbedingt), daß dann gar nichts mehr übrigbleibt, wie es von (fast) allen schlussgefolgert wird.

      Nur das Ende des Bösen wird da in der Offenbarung beschrieben!
      Worauf willst du hinaus? Ich verstehe deinen Text nicht.
      Das Böse wird vernichtet.
      Nicht die Bösen.
      Wenn das Böse vernichtet ist, bleibt das Gute übrig.
      Wenn die Bösen vernichtet werden, bleibt dagegen (von denen) nichts mehr übrig.

      Da bleibt auch nichts übrig!

      Psalm 37, 20 (Neue evangelistische Übersetzung 2017): Die Gottlosen gehen zugrunde, / auch die Feinde Jahwes. / Sie vergehen wie Wiesenblumen / und verwehen als Rauch.

      Psalm 37, 38 (Elberfelder Bibel 2008): die von Gott Abgefallenen aber werden allesamt vertilgt, die Zukunft der Gottlosen wird abgeschnitten.

      Psalm 52, 6-7 (Luther 2017): Du redest gern alles, was zum Verderben dient, mit falscher Zunge.
      Darum wird dich auch Gott für immer zerstören, / dich zerschlagen und aus deinem Zelte reißen und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten. Sela.

      Zephanja 1, 14-18 (Schlachter 2000): Nahe ist der große Tag des HERRN; er ist nahe, und sehr rasch kommt er herbei! Horch, der Tag des HERRN! Bitter schreit dort auf der Held. Ein Tag des Zorns ist dieser Tag, ein Tag der Angst und der Bedrängnis, ein Tag des Ruins und der Zerstörung, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels, ein Tag des Schopharschalls und des Alarmblasens gegen die festen Städte und gegen die hohen Zinnen. Da will ich die Menschen ängstigen, dass sie herumtappen wie die Blinden; denn am HERRN haben sie sich versündigt; darum soll ihr Blut hingeschüttet werden wie Staub und ihr Fleisch wie Mist! Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie retten können am Tag des Zornes des HERRN, und durch das Feuer seines Eifers soll das ganze Land verzehrt werden; denn eine Vernichtung, einen plötzlichen Untergang wird er allen Bewohnern des Landes bereiten.

      Man kann diese Verse in völlig verschiedenen Übersetzungen nachlesen. Die Aussage ist immer gleich. Dort steht nicht: "Das Böse wird aus dem Menschen ausgetilgt!" Dort steht "Der böse Mensch wird vertilgt"!

      Gruß, GMacS
    • jüngerjesu schrieb:

      Halo Yppsi,
      Kommentar zur Schlachter 2000
      Joh. 14,6
      Das ist Jesu sechste »Ich bin«-Aussage im Johannes-Evangelium (s. 6,35; 8,12; 10,7.9; 10,11.14; 11,25; 15,1.5). Als Antwort auf Thomas’ Frage (V. 5) erklärt Jesus, dass er der Weg zu Gott ist, weil er Gottes Wahrheit ist (1,14) und das Leben Gottes (1,4; 3,15; 11,25). In diesem Vers wird nachdrücklich betont, dass Jesus der einzige Zugang zum Vater ist. Zu Gott gibt es nicht viele Wege, sondern nur einen – Jesus Christus (10,7-9; vgl. Mt 7,13.14; Lk 13,24; Apg 4,12).
      OK, soweit klar, für die die vom Evangelium wissen.
      Was ist aber mit den unzähligen (Milliarden?) Menschen, die nie eine reele Chance hatten und (heutzutage) haben und auch (in zukunft kaum) haben werden?
      Manche behaupten, "Pech für die, denn nur wer von sich aus Jesus annimmt wird errettet!"
      (Evangelikale? Aber ich will mich da nicht festlegen, ob alle von denen, oder nur die)

      Ich meine aber, daß man das aus dem von Jesus Gesagten nicht so einfach ableiten darf? Denn er sagte nicht, daß es nur so rum geht.
      Auch Jesus kann sich Menschen annehmen, obwohl sie nichts von ihm wissen/wußten?
      Die Kriterien hierfür, weiß natürlich kein Mensch, das muß Gott überlassen werden.
    • Der Allmächtige hat Wege und Möglichkeiten, sich dem Ungläubigen so zu zeigen, dass es keine Zweifel an der Existenz Gottes geben wird.
      Davon bin ich überzeugt.
      Die höchste Berufung und Bestimmung des Christen ist es, seinen Herrn nachzuahmen. Das ist der ganze Sinn der Heiligung: dem Herrn mehr und mehr gleichgestaltet zu werden, während man ihm auf der Erde dient.
      Als Gottes geliebte Kinder sollen die Gläubigen ihrem himmlischen Vater immer ähnlicher werden.
      Anmerkung zu Eph. 5,1 Schlachter 2000
    • Yppsi schrieb:

      Ich meine aber, daß man das aus dem von Jesus Gesagten nicht so einfach ableiten darf?
      Ich denke das denkt hier keiner.
      Soviel Gottvertrauen sollten wir schon haben,das ein Liebender Gott auch ein gerechter ist.
      Wir sollten bei uns bleiben und uns fragen,erfüllen wir Gottes Willen?
    • Yppsi schrieb:

      Ich meine aber, daß man das aus dem von Jesus Gesagten nicht so einfach ableiten darf? Denn er sagte nicht, daß es nur so rum geht.
      Auch Jesus kann sich Menschen annehmen, obwohl sie nichts von ihm wissen/wußten?
      Die Kriterien hierfür, weiß natürlich kein Mensch, das muß Gott überlassen werden.
      Hallo Yppsi,

      ist Jesus der einzige Weg zu Gott? Ja. Die Schrift sagt uns das und als Christ glaube ich das.
      (Die Bezeichnung "Christ" kommt von Christus, und irgendwo muss man schon klar haben, was man meint)

      Das habe ich von der Wiege an gelernt und bin also hingegangen und habe gesagt: "Ich nehme Jesus jetzt an!" und zack: ab ins Himmelreich.
      Solange dieses Denken herrscht, wirds nicht besser werden ...

      Der Weg zu Gott ist eine Erkenntnis, die der Geist eingibt und die mich dann bewegt. Das Entzünden einer Kerze. Es ist ein Geschenk.

      Wir werden, das sagt Jesus immer wieder, nach unseren Taten beurteilt werden, sprich: nach unserer Liebe.
      Da sind Glaube, Liebe, Hoffnung; die Liebe aber ist die größte unter ihnen!

      Im Weltgericht ist die Rede von Menschen, schlichtweg Menschen, und der Herr wird den einen sagen, sie seien seine Schafe, und den anderen, sie seien Böcke.
      Die einen wussten nicht, dass sie ihm gedient haben; die anderen wussten nicht, dass sie ihn verachtet haben. Von Christen ist hier nicht die Rede, sondern von Menschen und ihren Werken der Liebe.
      Wer diese Liebe tut, der handelt im Geist Jesu. Ob er das theologisch verstanden hat oder überhaupt davon gehört hat, ist eine ganz andere Sache.
      Ich, der jeden Abend mit der Kinderbibel zu Bett gegangen bin, habe gut reden.

      Alldas wird Gott sehen, sagt die Bibel. Warum immer dieses "das können wir nicht wissen!", wenns doch in der Bibel steht?

      Warum dann überhaupt noch von Jesus verkünden und das Evangelium erzählen, wenn es doch um "liebe Taten" geht?
      Zunächst einmal redet man davon, was man im Herzen hat; das sollte gar keine Nutzen-Frage sein!
      Vielmehr aber: Menschen sollen zu dieser Erkenntnis kommen. Denn sie tun vielleicht, was Gott will, aber es ist ihnen gar nicht klar, was das für ein Gott ist.
      Und das sollen die Menschen verstehen. Der Vater und der Sohn sollen verherrlicht werden.
      Es soll, schlicht und einfach, die Wahrheit verkündet werden; zumal es zahlreiche andere Wege gibt, die zu Abgründen führen.

      Die Wahrheit wird verkündet, weil es die Wahrheit ist, aber nicht "weil sonst wird Gott dich zerquetschen, wie eine Kakerlake!!!"

      Dennoch aber (und das sparst du scheinbar ganz aus) spricht die Bibel sehr wohl von Menschen, die diesen Gott gänzlich ablehen, auch wenn sie ihn sehen werden.
      Die darauf spucken und sich nicht läutern wollen, Gott allein weiß warum.

      Und ist er dann nicht auch gnädig, wenn er diesen dann ein Ende macht? Oder sollen sie weiterleben, obwohl sie nicht wollen, also quasi eine ewige Hölle?
      Die ewige Hölle ist, das kann man ganz klar sagen, biblisch nicht haltbar. Der Satan wird nicht verewigt!
      Also wird diese Kerze dann ausgeblasen. Und das wars.

      Ich habe das sehr lange studiert. Es gibt eine Gnade gegen Unwissende, ja! Alles andere wäre auch schlimm.
      Es gibt eine Läuterung, ein Feuer der Erkenntnis, ja! Es gibt eine Möglichkeit der Umkehr, was man im Leben vertan hat.
      Aber es gibt auch jene, die kein Einsehen haben. Um diese Bibeltexte kommt man nicht herum. Ich habe das auch mal versucht, aber es geht nicht, wenn man eben alles liest.

      Wer das ist und wer nicht, das haben wir natürlich nicht zu sagen, das ist klar.
      Wir sollten uns nur klar machen: was wir jetzt schon erkannt haben, ist reine Gnade!

      Lg
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Ja, darauf wollte ich hinaus.
      Gott kann sich jedem Menschen bemerkbar machen, egal in welchem Winkel, oder auf welcher abgeschiedenen Insel der Erde er lebt/lebte. Egal ob die Menschen dort lesen und schreiben können oder nicht.
      Auch wenn diese Menschen nie etwas von der heiligen Schrift und von Jesus erfahren (haben), können sie seine Schafe sein/werden und sind nicht automatisch Böcke.
    • Yppsi schrieb:

      Was ist aber mit den unzähligen (Milliarden?) Menschen, die nie eine reele Chance hatten und (heutzutage) haben und auch (in zukunft kaum) haben werden?
      Manche behaupten, "Pech für die, denn nur wer von sich aus Jesus annimmt wird errettet!"
      (Evangelikale? Aber ich will mich da nicht festlegen, ob alle von denen, oder nur die)
      Die Bibel gibt hierfür Antworten:

      Römer 2
      Das gerechte Gericht Gottes über alle Menschen
      1 Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest! Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe!
      2 Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, welche so etwas verüben.
      3 Denkst du etwa, o Mensch, der du die richtest, welche so etwas verüben, und doch das Gleiche tust, dass du dem Gericht Gottes entfliehen wirst?
      4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?
      5 Aber aufgrund deiner Verstocktheit und deines unbußfertigen Herzens häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,
      6 der jedem vergelten wird nach seinen Werken:
      7 denen nämlich, die mit Ausdauer im Wirken des Guten Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben, ewiges Leben;
      8 denen aber, die selbstsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, dagegen der Ungerechtigkeit gehorchen, Grimm und Zorn!
      9 Drangsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen;
      10 Herrlichkeit aber und Ehre und Friede jedem, der das Gute tut, zuerst dem Juden, dann auch dem Griechen.
      11 Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person;
      12 alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verlorengehen; und alle, die unter dem Gesetz3 gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden
      13 — denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.
      14 Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz,
      15 da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen —
      16 an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium.

      Die Kriterien für dieses Gesetz und wie es Gott anwendet ist zum Glück seine Sache. Aber mich beruhigt diese Textpassage in Hinblick auf die Gerechtigkeit Gottes und seine Gerichtshandlung. Und ein 1000jähriges Friedensreich (bitte hier keine Diskussion über das 1000jährigen Reich, ich sag das nur als Hinweis!), wie von manchen Auslegern der Bibel bestimmt, benötigt man dann auch nicht um diejenigen zu bekehren, die Jesus zu Lebzeiten nicht kennenlernen konnten.



      Yppsi schrieb:

      Ich meine aber, daß man das aus dem von Jesus Gesagten nicht so einfach ableiten darf? Denn er sagte nicht, daß es nur so rum geht.
      Auch Jesus kann sich Menschen annehmen, obwohl sie nichts von ihm wissen/wußten?
      Die Kriterien hierfür, weiß natürlich kein Mensch, das muß Gott überlassen werden.
      Auch hier ein Hinweis:

      Markus 16
      15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.


      Es heißt nicht "wer aber nicht getauft wird" wird verdammt werden!



      Es gibt über dieses Thema aber auch schon Themen im Forum, wenn ich mich recht erinnere
    • DonDomi schrieb:

      der erste petrusbrief sagt aber etwas anderes....
      Was meinst Du mit, etwas anderes?
      Meinst Du 1 Petr.3
      Die Herrschaft Christi über alle
      18 Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte; er ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
      19 In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis,
      20 die einst ungehorsam waren, als Gott in Geduld ausharrte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch.
      21 Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi,
      22 welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, und es sind ihm untertan die Engel und die Gewalten und die Mächte.
    • tricky schrieb:

      Jesus war während der 3 Tage tot. Vom Totsein wissen wir in der Bibel, dass es ohne Bewußtsein abläuft, wie ein Schlaf.
      Widerspruch! Im Glaubensbekenntnis der Christenheit heißt es über die 3 Tage des >>TOT-SEINS<< Jesu: "... und begraben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes..."
      Das kann logischerweise nur Jesu "Geistseele" gewesen sein; für diese Deutung/Auslegung spricht auch eines der letzten Worte Jesu in seinem Leben am Kreuz, als ER sagt: "Vater in Deine Hände befehle ich meinen Geist!" (Lk.23,46)

      Gane MacShowan schrieb:

      Psalm 37, 38 (Elberfelder Bibel 2008): die von Gott Abgefallenen aber werden allesamt vertilgt
      Ja, leider stellt die Bibel drei Ansichten der Eschatologie nebeneinander:
      1. Die Ewige = unendliche Verdammnis mit unaufhörlichen Höllenqualen (Vertreter sind u.a. die Kathol. Kirche und Teile der Evangelikalen)
      2. Den Ewigen Tod einer endgültigen totalen Auslöschung der Existenz [was aber nur geht, wenn man nicht an eine unsterbliche Seele glaubt!] (Vertreter sind die Adventisten, Zeugen Jehovas und evangelische "Ganz-Tod"-Vertreter) .... und
      3. Die Ewige Erlösung aller Geschöpfe am Ende aller Zeiten /Äonen in einer "Apokatastasis Panton" - auch Allversöhnung genannt. (Vertreter sind u.a die "Hahn'schen Pietisten")

      Seele1986 schrieb:

      Also wird diese Kerze dann ausgeblasen. Und das wars.
      Kann ich nicht besonders human finden - besser zwar als unendliche Höllenqualen...
      Mein Argument dagegen: "Gott vernichtet sein von ihm in Liebe geschaffenes Geschöpf nicht, sondern ER bringt es durch Gnade und Gericht wieder zu Recht...!"

      DonDomi schrieb:

      der erste Petrusbrief sagt aber etwas anderes....
      Bitte erkläre, was Du genau meinst...