Nach dem Tod

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    • Seele1986 schrieb:

      Den Gedanken der "unsterblichen Seele" oder der "Geistseele" gibt es in der Bibel nicht. Es gibt Gott, der der Herr aller Dinge ist.

      Sagen wir mal so, den Begriff gibt es nicht.
      Es steht nirgends, daß am oder im Menschen etwas ist, was unsterblich wäre.
      Aber es steht, "der Geist geht zurück zu Gott"
      Das und verschiedene Bibelstellen lassen m.E. eindeutig darauf schließen, daß es direkt nach dem Tod weitergeht.
      Zumindest bei gläubigen Menschen im Himmel/Paradies.
      Den angeblichen Kommafehler einfach vollkommen aus den Gedanken entfernen.
      Daß das wirklich ein Kommafehler ist, ist wirklich sehr sehr unwahrscheinlich. Es wäre das einzige Mal, daß Jesus etwas mit "heute" bekräftigt hätte.
      Daß es mit ungläubigen Menschen ebenso direkt weitergeht, steht dagegen nirgends, wenn man den "reichen Mann" als eine symbolische Figur abtut. Aber nur dann!!
    • Ich glaube an diesen Kommafehler auch nicht, Yppsi.
      Und wie ich sagte: das Paradies ist nicht die neue Welt. Was aber genau im Paradies sein wird oder gemeint ist, sagt die Bibel nicht.
      Sie sagt, wir werden mit Christus in Gott verborgen und geborgen sein. Das sollen und dürfen wir wissen.

      Es geht um Vertrauen. Denn wir erwarten ja die Auferstehung.

      Ebenso die Stelle bei Paulus: Ich hätte Lust, von diesem Leib abzuscheiden und beim Herrn zu sein.
      Gane sagte, Paulus hätte ja nicht gesagt, er wolle "sofort" beim Herrn sein. - Das halte ich für unnötig. Aus dem Text geht hervor, dass Paulus sehnsüchtig ist. Diese Stelle spricht nicht von der Auferstehung am Jüngsten Tage.
      Was dieses beim Herrn sein aber ist, das wird ja nicht gesagt. Es kann genauso heißen: Ich sterbe dieser Welt und mein Geist geht zu Gott und ich habe Ruhe im Herrn.
      (Es ist ja noch eine Ruhe vorhanden, sagt der Hebräer)

      Verstehst du, was ich meine? Ich wollte mich der Spekulationen entledigen, die ich anfing. Davon hast du vielleicht nichts mitbekommen, aber ich selbst.
      Darum geht es mir.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • @Seele1986

      Alles ok. Nur etwas zum lazarus gleichnis. Ja, es ist ein gleichnis und man kann daher nicht alles 1:1 übernehmen, aber die gleichnisse sind meine meinung nach von jesu immer bewusst so gegeben, wie sie sind. Alle bilder zeigen etwas und sind nicht überflüssigerweise dort.

      Wie genau das totenreich beschaffen ist, weiss keiner von uns

      Dann nich etwas: es ist eine etwas dumme angewohnheit von mir jemanden mit einer antwort anzusprechen, aber im nächsten abschnitt auch dinge anzusprechen, die vielleicht von einer anderen person sind.

      Liebe grüsse
      Dondomi

      P.s. es ist alles klein geschrieben, weil ich vom mobilphone aus schreibe
    • Und bitte: es geht mir persönlich hier nicht um ein Für oder Wider die Adventisten oder eines Zeugen Jehovas!

      Ich denke, sowohl die Adventisten hier wie auch Gane kennen einige Punkte, die uns unterscheiden.
      Es ging mir darum, dass ich bei diesem Thema merkte, dass ich falsche Richtungen im Denken und im Lesen einschlug.

      Und wie ich mal sagte: wenn ich etwas inzwischen anders sehe oder sehe, dass ich falsch lag, dann kann ich das sagen. Wir lernen!
      Ich brauche keine Front zu halten, an der ich gar nicht mehr kämpfe.

      Ich will Erkenntnis, nicht Rechthaben.

      (Und jetzt genug von mir!)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • DonDomi schrieb:

      Alle bilder zeigen etwas und sind nicht überflüssigerweise dort.
      Da hast du Recht.

      Der Schoß Abrahams ist den Juden übrigens ein sehr geliebtes Bild bis heute. Es ist genauso, wie wenn wir eben sagen: In Christus, oder eben: im Paradies;
      oder wie der Hebräer schreibt: wir haben hier keine Heimstätte, sondern die zukünftige suchen wir.
      Im Alten Testament finden wir etwa gleichbedeutend das Wort: zu den Vätern versammelt werden.

      Und der Reiche? Der ist in der Finsternis. Und dass er Lazarus und Abraham sieht, scheint ja eine Erkenntnis zu sein; eine Erkenntnis darüber, was man versäumt hat und dass nun (nach seinem wonnigen Leben) eine Gerechtigkeit herrscht, die ihn erniedrigt und den Armen erhöht.
      Dennoch ist das Gleichnis ja für uns Lebende bzw. Jesu Zuhörer damals. Denn dieser Reiche dort, der kann nichts mehr tun. Er wird bei der Auferstehung offenbar werden und gerichtet werden.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • benSalomo schrieb:

      deswegen muss ja Gott den Auferstandenen nach den in seinem "Computer" gespeicherten Daten neu erschaffen.
      Das mit dem "Neu-Erschaffen" des Menschen - das auch von manchem Evangelikalen vertreten wird - sehe ich äußerst kritisch! Denn bei der Auferstehung zum Zeitpunkte der Entrückung(1.Thess.4,15ff./1.Kor.15,51f.) werden wir ja nicht neu erschaffen, sondern wir werden mit einem zwar neuen - geistlichem Auferstehungsleibe "überkleidet" werden - aber eben nicht vollkommen neu erschaffen! Wir werden einen ähnlichen Leib erhalten, wie den Auferstehungsleib unseres Herrn Jesus an Ostern - aber auch dieser - Jesu Leib - war der selbe wie vor seiner Auferstehung - er hatte deutlich noch die Wundmale an Händen und Füßen und an seiner Seite!
      Auch die Zeugen Jehovas sprechen von einer "Neuschaffung Jesu bei der Auferstehung" - dadurch wäre der EWIGE GOTTESSOHN 3 Tage lang nicht existierend - eine unmögliche antibiblische Vorstellung!

      Seele1986 schrieb:

      Es ging mir nicht drum, das genaue Gegenteil anzunehmen, sondern darum, dass uns dies genau nicht gesagt ist.
      Weil wir hier im Glauben leben und noch nicht im Schauen!

      Seele1986 schrieb:

      Den Gedanken der "unsterblichen Seele" oder der "Geistseele" gibt es in der Bibel nicht.
      Doch! ---> siehe 1. Samuel 28 und Matthäus 10,28a)!

      Yppsi schrieb:

      Aber es steht, "der Geist geht zurück zu Gott"
      Das und verschiedene Bibelstellen lassen m.E. eindeutig darauf schließen, daß es direkt nach dem Tod weitergeht.
      Sehe ich genau so!

      DonDomi schrieb:

      zum Lazarus Gleichnis. Ja, es ist ein Gleichnis
      Nein, und zwar deshalb, weil sonst in Gleichnissen Jesu Personen nie mit Namen genannt werden, sondern immer typische Berufe - wie Sämann, Bauer, Weingärtner usw.
      Lukas 16,19 - 31 ist daher kein Gleichnis, sondern die Zustandsbeschreibung Jesu von >Abrahams Schoss< (=Limbus) und dem
      >Totenreich( hebr.: Scheol + griech.: Hades)< vor dem Zeitpunkte der Auferstehung Jesu!

      Seele1986 schrieb:

      Der Schoß Abrahams ist den Juden übrigens ein sehr geliebtes Bild bis heute. Es ist genauso, wie wenn wir eben sagen: In Christus, oder eben: im Paradies;
      oder wie der Hebräer schreibt: wir haben hier keine Heimstätte, sondern die zukünftige suchen wir.
      Im Alten Testament finden wir etwa gleichbedeutend das Wort: zu den Vätern versammelt werden.
      Das - letzter Satz! - macht nur Sinn, wenn es hier um unsere Geist-Seele geht - denn tote Leiber können sich ja nicht zusammen versammeln. Vor Jesu Tod kamen die Gläubigen entweder in >Abrahams Schoß< - dem sogenannten >Vorhimmel< (Fremdwort: Limbus) oder ins >Totenreich< (Fremdwort: Hades); dieser Hades könnte - zumindest in Lukas 16,19-31 aber auch das sogenannte >Fegefeuer< (Fremdwort: Purgatorium) sein, da er als >Ort der Qual< - womöglich "Seelenqualen" - von Jesus beschrieben wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Weil wir hier im Glauben leben und noch nicht im Schauen!
      Darum geht es mir. Genau.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Doch! ---> siehe 1. Samuel 28 und Matthäus 10,28a)!
      Ja, Norbert. Aber Samuel ist eine einzelne Stelle, die keine Grundlage für Thesen ist.
      Außerdem, was sagt Samuel denn: Warum hast du mich in meiner Ruhe gestört? - Gott hat dies dort zugelassen, um ein Zeichen zu setzen, denke ich.
      Denn was sagt diese Geschichte? Dass die Geisterwelt und die Totenbeschwörung ihm nicht helfen! Das sagt sie.
      Das, finde ich, vergessen wir, und reden von dieser Geistererweckung, als sei es normal. Es ist aber deutlich verboten und widergöttliches Werk.

      Matthäus 10,28 sagt, dass Menschen zwar meinen Leib töten können, mich aber nicht auslöschen können; Gott aber könnte dies, wenn er wollte.
      Auch dies ist, beim Nachsinnen, keine Stelle für eine Spekulation.

      Ich will dir auch deine Vorstellungen und das Paradies nicht nehmen, Norbert. Aber ich will keine Konstruktionen machen.
      Wir werden ganz in Gott sein. Bis er uns, der uns ursprünglich geschaffen hatte zu seinem Ebenbild, erwecken wird zum ewigen Leben.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Wenn das so alles in der Bibel steht, schwer zu glauben!

      Ich erinnere an meinen Beitrag 206, in dem Johannes 11:25.26. grammatisch übersetzt steht.

      Der "Geist Gottes" geht zurück zu Gott beim Sterben, der Geist des Menschen geht "verloren" Psalm 146:4.

      Für die "Gottesfürchtigen" wird ein "Gedenkbuch" bei Gott geschrieben: Das Lebensbuch des Lammes (von Genesis 3:15. an) Offenbarung 5.

      Man muss sich entscheiden, entweder die Illusion Platons und der "Schlange" vom unsterblichen Menschen,
      oder Auferstehung und ewiges Leben durch Jesus Christus.

      Es gibt keine Mischung von "leerem Stroh und Körnern".

      Das Weizenkorn musste erst "sterben". Wozu musste Christus sterben, wenn der Tod keine Realität wäre?
    • freudenboten schrieb:

      Der "Geist Gottes" geht zurück zu Gott beim Sterben, der Geist des Menschen geht "verloren" Psalm 146:4.

      Sorry, aber das steht so nirgends!
      Du musst jetzt nicht Bibelverse umdichten, damit machst du dir und anderen nur was vor!

      In Prediger 12 7 steht es ganz klar und deutlich. Egal in welcher Übersetzung.
    • Es heißt, seine Pläne gehen verloren; nicht sein Geist. Die Idee, das Wesen des Menschen verschwinde, sei ausgelöscht oder sonstiges ist Satanslehre. (Nicht ein Fehlerchen, sondern Satanslehre)
      Der Geist ist Gottes.

      Im Prediger heißt es: Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.
      Und zuvor: Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehs hinab unter die Erde? (...) Denn wer will ihn dahin bringen, dass er sehe, was nach ihm geschehen wird? (3,21.22)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Wenn die Adventisten sagen: Der Mensch schläft bis zur Auferstehung, dann ist das etwas, wo ich sagen kann: Ok, das ist eine Auslegung, die kann man nachvollziehen!

      Aber der Geist des Menschen geht doch nicht verloren. Und die Seele ist auch nicht ausgelöscht. Was soll das für eine Lehre sein?
      Die Pläne des Menschen gehen verloren; das ist etwas vollkommen anderes.

      Fährt sein Geist aus, kehrt er zu seiner Scholle, an jenem Tage sind seine Entwürfe geschwunden.
      (Buber/ Rosenzweig)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Yppsi schrieb:

      Du musst jetzt nicht Bibelverse umdichten, damit machst du dir und anderen nur was vor!
      Mir nicht!
      Psalm146
      3 Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.
      4 Denn des Menschen Geist muss davon, / und er muss wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pläne.
      5 Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott,
      6 der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist; der Treue hält ewiglich,

      Was sagt uns der Psalmschreiber?
      Kein Mensch kann euch Retten!!!
      Der Tod ist der Sünde Sold,wie es Gott Adam gesagt hatte,nicht wie Satan Eva!
      Wohl dem der an Jesus glaubt und seinen Worten vertraut....weil Gott sein Versprechen hällt!!!!
    • Bogi111 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Du musst jetzt nicht Bibelverse umdichten, damit machst du dir und anderen nur was vor!
      Mir nicht!

      Anscheinend doch?
      Denn hier geht es darum, daß man sich nicht auf (wichtige, großartigtuende) Menschen verlassen soll.

      Im Prediger dagegen steht: der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.
    • Yppsi schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Ich will Erkenntnis, nicht Rechthaben.
      :thumbup:
      Willst du beim Bibelstudium nur eine Bestätigung, was du eh schon glaubst, oder willst du wachsen? Johannes Hartl

      Ich will wachsen !!
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Yppsi schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Du musst jetzt nicht Bibelverse umdichten, damit machst du dir und anderen nur was vor!
      Mir nicht!
      Anscheinend doch?
      Denn hier geht es darum, daß man sich nicht auf (wichtige, großartigtuende) Menschen verlassen soll.

      Im Prediger dagegen steht: der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.



      Wenn die Bibel sagt, dass etwas (der Mensch) ZURÜCK geht, also rückgängig gemacht wird.... dann muss man schauen, wie der Anfang war... und gleich hat man doch die ganze Erklärung. Gott bildete den Menschen aus Staub, aus Erde -- so wird er wieder zu Staub !! und ER blies ihm den Odem des Lebens in die Nase.... das Leben geht also zurück zu Gott (bildlich gesagt). Der Mensch atmet ein letztes mal aus.. das Leben nimmt Gott dem Menschen wieder. So hört der Mensch auf ein Lebendiges WESEN zu sein. Jemandem das Leben zu nehmen bedeutet: diesen Menschen aufhören lassen zu leben. Es lebt kein Wesen, keine Seele eines Verstorbenen bei Gott oder wo auch immer.

      1. Mose 2, 7... Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

      1Mo 3,19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.


      Aber anhand der nicht endenden Diskussionen über die sog. Unsterbliche Seele sieht man, dass Gott die Sehnsucht nach einem Ewigen Leben den Menschen in die Gene gegeben hat. "Keiner" kann den Gedanken verarbeiten, dass es mit dem Tod ganz, ganz und völlig AUS sein sollte. Der Tod ist sowas von unnatürlich. Aber streitet nicht, Gott hat allen das ewige Leben versprochen, die Ihn in Demut und Gehorsam als ihren Gott und Erlöser anerkennen. In einer Auferstehung für die Ewigkeit.

      .


    • Liebe Stofi,


      Stofi schrieb:

      Aber anhand der nicht endenden Diskussionen über die sog. Unsterbliche Seele sieht man, dass Gott die Sehnsucht nach einem Ewigen Leben den Menschen in die Gene gegeben hat. "Keiner" kann den Gedanken verarbeiten, dass es mit dem Tod ganz, ganz und völlig AUS sein sollte. Der Tod ist sowas von unnatürlich. Aber streitet nicht, Gott hat allen das ewige Leben versprochen, die Ihn in Demut und Gehorsam als ihren Gott und Erlöser anerkennen. In einer Auferstehung für die Ewigkeit.

      ich sehe das mit der Unsterblichkeit der Seele zwar anders - aber ich respektiere Deine Meinung - v.a. deinem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu - deshalb auch mein Daumen nach oben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()