Unverständliche oder schwer verständliche Bibelstellen

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    • philoalexandrinus schrieb:

      Gott wird verzeihen, wenn wir etwas nicht verstehen, trotz unseres ernsten Bemühens !
      Hallo Philo,Liebe,Gnade und Barmherzigkeit versteht jeder sogar ein Tauber...und Blinder.

      Was uns Jesus vorgelebt hat, reicht ja es einfach auch zu tun.

      Ich denke jeder der mit Herzen an die Bibel herangeht, wird Gott verstehen.... ;)
    • Bogi111 schrieb:

      Simon,Du vergisst das diese Gedanken sich entwickelt haben ,wenn Gott das Herz eines Menschen verschließt.(Pharao)
      Welche Gedanken?

      Bogi111 schrieb:

      Leider habe ich auch in meinem Umfeld Menschen kennengelernt,die absolut immun waren, über bestimmte Dinge nachzudenken.
      Ja, das gibt es. Hat aber alles nichts mit deinem Satz und meiner Frage zutun ...

      Zudem, Bogi, ist niemand absolut immun, sondern man wehrt einer gewissen Ansprache.
      Ja, bei gewissen evangelistischen Gesprächseinstiegen sperren sich manche sofort. Das hat mit Glaube und Unglaube nichts zutun, sondern mit denjenigen, die einen ansprechen, und mit Vorstellungen davon, was "fromme Christen" sind. Da macht mancher sofort dicht, das stimmt.

      Bogi111 schrieb:

      Wie leicht Junge Menschen manipulierbar sind,kannst Du doch erkennen warum aus Europa so viele sich dem IS anschließen,
      Ja, das gibt es. Hat aber alles nichts mit deinem Satz und meiner Frage zutun ...

      Ob solch ein junger Mensch dem Geist unwiderbringlich verloren ist, kann ich nicht sagen;
      es gibt auch welche, die gehen nach Syrien, sehen den Hass und den Schrecken, und kommen wieder zurück und sind vollkommen schockiert von ihren Illusionen, die sie sich über den "Kampf für Gott" gemacht haben. Weil sie nämlich sehen, dass Menschen dadurch vernichtet werden.
      Und warum vernichtet man sie? Weil man das gleiche sagt: "Sie sind nicht Gottes! Sie sind nicht wert zu leben. Es gibt kein Zurück!"
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Hallo Rosen!

      Rosen schrieb:



      2.) ... Ich sagte, dass die Aussage der Bibel, dass Israel das Land Kanaan als versprochenes Land verheißen bekommen hat, für diejeneigen, die nicht an die Bibel glauben, Sprengstoff beinhalte. Schließlich lebten da ja schon andere Leute/Völker, bevor Israel ankam und es haben wollte. Und wenn nun jedes Volk andere vertreiben würde mit dem Argument: Gott will es, wo kämen wir da hin! Aber in der Bibel steht es nun mal so: Israel soll Kanaan erhalten, und das wird ja zeitweise recht groß ausgelegt, vom Strom (Euphrat) bis zum Strom (Nil) eben. Für mich ein unlösbarer Konflikt. ...

      3.) ... die Zeit der Staatsgründung Israels. Was meint Ihr: Kann man aus der Bibel einen Anspruch herleiten, dass das Volk Israel jederzeit wieder im ehemaligen Land Kanaan einziehen dürfte? ...
      zu
      1. ...
      2. ) Ja, das Land Israel bleibt ewiglich den Juden aller Zeitalter verheißen als ihr Land, das Gott für sie ausgewählt hat. Die besagten Grenzen werden m.E. erst im Messianischen Reich erreicht werden, wenn dann alle Juden aus der ganzen Welt nach Israel gebracht werden - vermutlich durch Engel wie es im Hesekiel-Buch verheißen ist. Die ca. 6 Millionen Juden aus den USA brauchen dann selbstverständlich auch Platz. Daher wird das Land Israel vom Euphrat bis zum Nil reichen.
      3. ) In meinen Augen, ja! ---> siehe hierzu meine Beiträge im Blog unter: WARUM DAS GELOBTE LAND ISRAEL GEHÖRT! und DIE BIBEL IST AUF ISRAELS SEITE...

      Hallo Norbert, habe nun die verlinkten Stellen auch gelesen. Ich weis eigentlich zu wenig um mir ein vollständiges Bild zu machen. Aber was Du über die Juden aus der ganzen Welt schreibst, die dann ja Platz bräuchten und dann sollte Israel vom Euphra bis an den Nil reichen. Ohje, das ist aber erstrecht Sprengstoff. Ich versuche mir vorzustellen, wie das auf einen Libanesen, Jordanier, Iraker, Syrer wirken muss, wenn er sowas lesen würde! Denn wenn man nicht an die Bibel glaubt und es somit auch nicht als Gottes Wille betrachtet, dass das Volk Israels dieses Land erhalten soll, dann wäre es in deren Augen vermutlich schlicht und einfach ein Einfall und kriegerische Expansion.
      Es werden ja aber auch an einer Stelle in der Bibel die Grenzen aufgeführt, wie groß das Land bei der ersten Landnahme beim Einzug nach Kanaan sein sollte. Das dürfte sich in etwa mit den Landesgrenzen bei der Staatsgründung Israels im 20. Jhd. decken, oder?
      Und es fällt mir noch ein Spruch ein, der vielleicht etwas kindisch klingt, aber auch nachvollziehbar ist: "Weggegangen, Platz vergangen" Hm. die Lage ist einfach sehr schwierig, finde ich. Zum Glück muss ich nicht darüber entscheiden.
    • Bogi111 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Gott wird verzeihen, wenn wir etwas nicht verstehen, trotz unseres ernsten Bemühens !
      Hallo Philo,Liebe,Gnade und Barmherzigkeit versteht jeder sogar ein Tauber...und Blinder.
      Was uns Jesus vorgelebt hat, reicht ja es einfach auch zu tun.

      Ich denke jeder der mit Herzen an die Bibel herangeht, wird Gott verstehen.... ;)
      Aber Ewigkeit ? Ich beuge mich in Ehrfurcht vor jenen Dahingeschiedenen, welche mir ein Leben, geborgen in Jesus und lebend in seinem Sinn vorgelebt haben. Aber :was die aus dem R
      Galaterbrief und dem Römerbrief heraus- und hineingelesen hätten , wo wir in der Lehrerversmmlung jetzt simpel unser Unverständnis bekannt und stehengelassen haben - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Seele1986 schrieb:

      Welche Gedanken?
      Schau Dir meinen Beitrag 51 an (Antwort auf Roses Beitrag), dann weißt Du was mein Anliegen ist.
      Sonst kommen wir vom Hölzchen aufs Stöckchen.

      Es geht um Gottes Gnade und Geduld!
      Gnade/ Gnadenzeit
      Was versteht die Bibel unter "Gnade" oder "Gnadenzeit"?Zeitlich gesehen schließt die Gnadenzeit jeden Tag unseres Lebens hier auf der Erde ein. Inhaltlich
      gesehen bezeichnet die Gnadenzeit unsere Chance, Gottes
      Versöhnungsangebot anzunehmen und dadurch sein Nachfolger, ein Kind
      Gottes, zu werden (Epheser 2, 8).
      Gnade bedeutet demnach das Erbarmen Gottes und die Möglichkeit,
      Was sagt die Bibel? :: Gemeinde Gottes Herford

      Aber auch, das die Warnung mal endet..
      Amos 8, 11-12 (Schlachter 2000):Siehe,
      es kommen Tage, spricht Gott, der Herr, da werde ich einen Hunger ins
      Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser,
      sondern danach, das Wort des Herrn zu hören. Da wird man hin und her
      wanken von einem Meer zum anderen und umherziehen vom Norden bis zum
      Osten, um das Wort des Herrn zu suchen, und wird es doch nicht finden.

      2. Thessalonicher 2, 7 (Schlachter 2000):Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, so daß sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.
      [/quote]
    • philoalexandrinus schrieb:

      wo wir in der Lehrerversmmlung jetzt simpel unser Unverständnis bekannt und stehengelassen haben - -
      Jedem das seine. Mich hatte es gestärkt und gerade zum 500 Jubiläum Luthers
      gut nochvollziehen können,wie er berührt wurde,von Paulus dem Jesus sich in den Weg gestellt hatte!
    • Bogi111 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      wo wir in der Lehrerversmmlung jetzt simpel unser Unverständnis bekannt und stehengelassen haben - -
      Jedem das seine. Mich hatte es gestärkt und gerade zum 500 Jubiläum Luthersgut nochvollziehen können,wie er berührt wurde,von Paulus dem Jesus sich in den Weg gestellt hatte!
      DA teile ich Deine Erfahrung. - auch für unserer Lehrergrppe. Aber - kommt da eine sehr gescheite, sehr engagierte , sehr kompetent in Gesprächsführung, vor 7 JAhren Getaufte, mit einer FRagestellung zu einem Text, über den wir altes Establishment groszügig hinweggelesen haben - o passen wir lieer, als eine ad hoc - Antwort in Bibeadentese - in wirklich keit für uns und die Fargeri inhaltsleere Worte - zu geben.,
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Bogi111 schrieb:

      Schau Dir meinen Beitrag 51 an (Antwort auf Roses Beitrag), dann weißt Du was mein Anliegen ist.
      Sonst kommen wir vom Hölzchen aufs Stöckchen.
      Du hast darin einen Satz geschrieben und dort hatte ich eingehakt, und dann kamen Hölzchen und Stöckchen.

      Belassen wir es dabei.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"

      philo schrieb:
      -so geht es mir auch mit Zeit und Ewigkeit; Unendlichkeit ist für mich nicht erlebbar.

      In der Ewigkeit wird es keine Zeit mehr geben wie wir sie uns hier auf Erden vorstellen, also keine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehr, sondern es wird alles "GLEICHZEITIGKEIT" sein, was wir uns nicht so Recht vorstellen können. Aber es wird herrlich sein! Immer wird uns die Liebestat Jesu am Kreuz von Golgatha vor Augen stehen und seine glorreiche Auferstehung! HALLELUJAH!

      Seele1986 schrieb:
      Das hat mit Glaube und Unglaube nichts zutun, sondern mit denjenigen, die einen ansprechen, und mit Vorstellungen davon, was "fromme Christen" sind. Da macht mancher sofort dicht, das stimmt.
      [/quote]Ja, ja "die Frommen"... Diese gab es schon zu Jesu Zeiten, damals waren es die Pharisäer und Schriftgelehrte! Und heute...?
      Seele1986 weiter:
      Weil sie nämlich sehen, dass Menschen dadurch vernichtet werden.Und warum vernichtet man sie? Weil man das gleiche sagt: "Sie sind nicht Gottes! Sie sind nicht wert zu leben. Es gibt kein Zurück!"
      [/quote]Wenn es Stellen im Koran gibt, die solches aussagen, muss man die gesamte monotheistische Religion des Islams und auch dessen Propheten Mohammed, der sein Leben lang fast nur Kriege geführt, Juden und Heiden verfolgt hat, in Frage stellen; trotz der Berufung auf Abraham und obwohl Gutmenschen sagen, dass Judentum - Christentum und Islam sogenannte "Abrahamitische Religionen" sind. Dem Islam steht eine echte Aufklärung noch bevor.
      Jede Religion, welche die universellen Menschenrechte (verkündet 1789 und 1948) nicht achtet, ist dem Untergang geweiht! Das war so in der MAlichen Kirche, deren Vertreter des 20. Jahrhunderts erst im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit voll anerkannt haben. Unter Papst Leo XIII. wurden noch Protestantismus, Liberalismus und Glaubens - und Gewissensfreiheit, erst Recht selbstverständlich auch der Marxismus als des Teufels bezeichnet und jeder Priester musste den "ANTIMODERNISTEN-EID" leisten!

      Rosen schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Hallo Rosen!
      zu
      1. ...
      2. ) Ja, das Land Israel bleibt ewiglich den Juden aller Zeitalter verheißen als ihr Land, das Gott für sie ausgewählt hat. Die besagten Grenzen werden m.E. erst im Messianischen Reich erreicht werden, wenn dann alle Juden aus der ganzen Welt nach Israel gebracht werden - vermutlich durch Engel wie es im Hesekiel-Buch verheißen ist. Die ca. 6 Millionen Juden aus den USA brauchen dann selbstverständlich auch Platz. Daher wird das Land Israel vom Euphrat bis zum Nil reichen.

      Ich versuche mir vorzustellen, wie das auf einen Libanesen, Jordanier, Iraker, Syrer wirken muss, wenn er sowas lesen würde! Denn wenn man nicht an die Bibel glaubt und es somit auch nicht als Gottes Wille betrachtet, dass das Volk Israels dieses Land erhalten soll, dann wäre es in deren Augen vermutlich schlicht und einfach ein Einfall und kriegerische Expansion.
      Wenn unser Herr auf Erden regiert, wird es absolute Gerechtigkeit geben. Also werden auch die arabischen Menschen die dann dort in "Gross-Israel" leben, ein Recht haben dort zu leben, davon bin ich überzeugt.

      Es werden ja aber auch an einer Stelle in der Bibel die Grenzen aufgeführt, wie groß das Land bei der ersten Landnahme beim Einzug nach Kanaan sein sollte. Das dürfte sich in etwa mit den Landesgrenzen bei der Staatsgründung Israels im 20. Jhd. decken, oder?

      Antwort von mir:

      Ja, das dürfte in etwa deckungsgleich sein; wobei die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Mannasse im Ostjordanland - also dem heutigen Jordanien angesiedelt wurden. Ich glaube nicht einmal der strengste nationalistischste ultra-orthodoxeste Jude will heutzutage auch noch Jordanien dem israelischen Staatsgebiet einverleiben! Das würde in der Tat den israelisch-arabischen Konflikt nur noch mehr anheizen, mehr als er schon zur Zeit konfliktträchtig ist!

      Und es fällt mir noch ein Spruch ein, der vielleicht etwas kindisch klingt, aber auch nachvollziehbar ist: "Weggegangen, Platz vergangen" Hm. die Lage ist einfach sehr schwierig, finde ich.
      [/quote]"Weggegangen, Platz vergangen" ====> Das hat man auch nach dem II. Weltkrieg zu den Vertriebenen Deutschen aus den deutschen Kernlanden Schlesien, Pommern, Ostpreußen, Danzig und zu denen aus dem Sudetenland gesagt! Bis zur Regierung Brandt(SPD) forderte jede CDU/FDP-Bundesregierung die Rückkehr der deutschen Gebiete (Schlesien, Pommern, Ostpreußen) in den Grenzen vom 31.12.1937 "Jenseits von Oder und Neiße". Erst Bundeskanzler Willy Brandt hat in den 1970er Jahren mit seiner Aussöhnungspoltik gegenüber dem Osten und mit der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze im Warschauer Vertrag - niemals aber wollte Brandt die deutsche Teilung "verewigen"! - hier eine Wende vollzogen!
      All das erinnert mich auch an das grosszügige Angebot des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak an die Palästinenser, ihnen das Westjordanland und Ost-Jerusalem anzubieten ("Land gegen Frieden!"). Damals wurde eine große Chance für dauerhaften Frieden in Nahost verpasst, weil PLO-Chef Jassir Arafat dies unbegreiflicherweise abgelehnt hatte! Das erinnert mich an den Spruch von Michail Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!" ----> Ist es nun für eine "Zwei-Staaten-Lösung" nicht schon zu spät? Nachdem die Regierung Nethanjahu den Siedlungsbau im Westjordanland weiter vorantreibt, schwinden die Chancen auf Frieden und darauf dass die Palästinenser irgendwann ihren eigenen lebensfähigen Staat bekommen werden. Oh, hätte damals Arafat nur Ja gesagt zum Vorschlag von MP Ehud Barak...!
    • Der heutige Staat Israel ist kein Gottesstaat sondern eine menschliche Einrichtung mit Fehlern. Erst, wenn der Messias kommt...

      Hesekiel/Daniel spricht nicht von einem "irdischen" Tempel, der wieder aufgebaut wird.

      Auch wenn die Idee des Zionismus auf die "Rechtfertigung des heiligen Bundes" (Daniel 8:14.) zurückgeht (Mordechai Noah, 1844), bleibt sie eine politisch-menschliche Bestrebung seit dem "Holocaust", welche unter dem Wohlwollen der kalvinistischen Weltmächte (entgegen den Mohammedanern) stattfindet.
    • freudenboten schrieb:

      Der heutige Staat Israel ist kein Gottesstaat sondern eine menschliche Einrichtung mit Fehlern.
      Die geltende Verfassung Israel's spricht selbst von einem "jüdisch-demokratischen Staat". Der jüdische Staat ist im Grunde ein Staat des jüdischen Volkes, ein Nationalstaat, aber religiöse Aspekte sind zweifellos auch ein Teil dieser Definition. Wesentliche religiöse Institutionen (Oberrabinat, Religiöser Rat, religiös - staatl. Schulsystem) sind Staatsorgane.

      Wichtige Lebensbereiche werden rechtlich und juristisch von religiösen Institutionen verwaltet. Es gibt staatlich-religiöse Gesetze in gewissen Lebensbereichen und das Staatsbudget finanziert die religiösen Institutionen und Dienste (z.B. Synagogen, Moscheen, staatliche und nicht-staatliche religiöse Schulen, Friedhöfe und religiöse Bäder). In Israel gibt es keine Staatskirche oder eine "offizielle" Religion, aber die jüdische Religion hat doch im rechtlichen und symbolischen Sinne eine Dominanz gegenüber anderen Religionen wie Islam und Christentum.

      Die symbolische Dominanz, die eine Schule als national-weltlich, die andere als religiös interpretiert, ist im Namen des Staates, Medinat Yisrael (Der Staat Israel), in der Unabhängigkeitserklärung als "jüdischer Staat im Lande Israel" definiert. Einige Staatssymbole sind von ihrem Ursprung her religiös. Die blau-weiße Fahne stammt vom blau-weißen Gebetsschal und das Staatssymbol, die Menorah (siebenarmiger Leuchter) stammt vom alttestamentarischen Tempel. Für die meisten Juden haben diese Symbole wegen der engen Verbindung von Nationalität und Religion eine nationale und eine religiöse Bedeutung.

      Die Verbindung von Nation und Religion ist auch in der Unabhängigkeitserklärung nicht zu übersehen. Obwohl es sich um ein "weltliches" Dokument handelt, ist in dieser Grundsätze bestimmenden Proklamation, die Rede vom "religiösen" Charakter des jüdischen Volkes, von der Bibel, von "Gebeten" des Volkes in der Diaspora, von den "Visionen der Propheten Israels", und von der "traditionellen" Verbindung zum Land Israel.

      In Israel sind alle großen Religionsgemeinschaften vom Staate anerkannt. Jede in diesem Sinne legale Religionsgemeinschaft hat ein Recht auf interne Autonomie und auf Staatsfinanzierung ihrer Gebetshäuser und der Gehälter der religiösen Amtsträger. Es herrscht Glaubens - und Kultusfreiheit in dem Sinne, dass jedermann die Freiheit besitzt seine Religion in der privaten wie auch in der öffentlichen Sphäre frei auszuüben. Dies beruht auf der britischen "Palestine Order in Council", siehe dazu die Artikel der "Mandate for Palestine" wie sie am 24. Juli 1922 in London festgelegt wurden.

      Die Freiheit der Religion ist zwar gesichert, jedoch muss jeder Bürger Israels, ganz egal ob gläubig oder ungläubig, egal ob Jude, Moslem, Christ, usw... sich zum Beispiel bei juristischen Themen wie Ehe oder Scheidungsrecht dem jüdischen und religiösen "Gemeindegericht" unterwerfen. Ein Zivilrecht für solch juristisch relevante Themen gibt es nicht, ganz egal ob man gläubig oder nicht gläubig ist.

      Religion spielt auch in der israelischen Politik eine große Rolle. Die Teilung der israelischen Gesellschaft in orthodoxe und nichtorthodoxe Gruppen, die eine völlig verschiedene Weltanschauung haben, was das Verhältnis von Staat und Religion betrifft ist von großer politischer Bedeutung. Die orthodoxen Parteien definieren sich hauptsächlich über religiöse Fragen. Diese orthodoxen Juden sähen Israel gerne als einen jüdischen Staat, in dem die Torah die Staatsverfassung bilden und die religiösen Vorschriften Grundlage staatlicher Gesetze sind. Unter den nicht-orthodoxen, etwa 70 Prozent der Bevölkerung, findet sich ein breites Spektrum von Auffassungen zu Synagoge und Staat. Nur eine Minderheit von liberalen oder ausgesprochen weltlichen Juden meint, dass Religion Privatsache sei und keinen Einfluss auf den Staat nehmen sollte. Die nicht-orthodoxen Parteien umfassen ein weites Spektrum in der "religiösen Frage". Die nicht-orthodoxen Parteien haben verschiedene Positionen in der "religiösen Frage". Diese Positionen sind von höchster Bedeutung für viele israelische Wähler. Das Wahlverhalten wird eben nicht nur durch Außen-, Wirtschafts- und Sozialpolitik bestimmt.
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !