Pfingsten

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    • Der Pfingsttag steht nach Weihnachten und Ostern eher ein wenig Schatten, wenn man die Besucherzahlen der Gottesdienste vergleicht. Das liegt nicht nur am Ausflugswetter sondern auch an der christlichen Denktradition. Jesus war an Pfingsten eben nicht auf Erden sondern unsichtbar "im Himmel".

      Wenn man aber des Ursprungs von Pfingsten "gedenken" will, darf man nicht im Jerusalem zur Zeit der Apostel (Apg. 2) stehenbleiben. Man muss sogar rund 3200 Jahre zurück zum Sinai gehen. Dorthin gelangten die Israeliten unter Mose nach 7-wöchiger Wanderung aus Ägypten. Griechisch Pentekoste = fünfzig bedeutet 7 Wochen + ein Tag. Somit gibt es eigentlich nur einen, den Pfingsttag, nicht zwei.

      Die jüdische Tradition verleugnet leider den Ursprung von Pfingsten/Schawuoth = Wochen. Nach Exodus 16 führte Gott durch Mose unterwegs die Wochenzeitrechnung ein, die wir heute noch haben. Daher wissen wir, dass der Pfingsttag gemäß Levitikus 23:15.-21. immer auf einen ersten Wochentag fällt. Bezüglich des Pfingstdatums stimmt der katholische Kalender. Weil Lev. 23:10.-14. die Auferstehung Jesu symbolisiert, beginnt die Zählung der sieben Wochen nur bedingt mit dem Anfangstag der "Ungesäuerten" aber unbedingt mit dem biblischen ersten Wochentag!

      Pfingsten erinnert an die Ankunft der Israeliten am Berg Sinai (Exodus 19:1.), am folgenden Tag nach dem Samstag (den dritten Tag, auch ein Hinweis auf die Auferstehung Jesu) sprach Gott vom Berge zum ganzen Volk Israel ohne Vermittler. Dieser Bund war ohne Opfer- oder Mittlerdienst. Erst später, nach dem Abfall des goldenen Stierbilds, wurde der Priester-/Mittlerdienst der Stiftshütte eingeführt. Somit ist Pfingsten der Ursprung des "allgemeinen Priestertums". 1. Petrus 2:1.-10.

      Ich wünsche Euch
      einen gesegneten
      Pfingsttag!
    • freudenboten schrieb:

      Der Pfingsttag steht nach Weihnachten und Ostern eher ein wenig im Schatten, wenn man die Besucherzahlen der Gottesdienste vergleicht.
      Also heute war unsere Schorndorfer evang. Stadtkirche sehr gut gefüllt. Das lag u.a. auch daran, dass es ein Kantaten-Gottesdienst zum Pfingstfest war mit viel Musik von Johann Sebastian Bach, v.a. mit der Kantate BWV 172 "Erschallet, ihr Lieder". Zitat daraus:

      >>O Seelenparadies, das Gottes Geist durchwehet.
      Der bei der Schöpfung blies,
      der Geist, der nie vergehet,
      auf, auf, bereite dich, der Tröster nahet sich.<<

      freudenboten schrieb:

      Wenn man aber des Ursprungs von Pfingsten "gedenken" will...
      ... das hat heute Dr. Joachim Cochlovius vor wenigen Minuten (12:25 - 13:00 Uhr) sehr schön und gut erklärt auf BIBEL-TV in der Sendung Gemeindehilfsbund TV WISSEN - Festzeiten des Glaubens: Pfingsten.
      Nur einen Zentralsatz daraus zu den verschiedenen Wirkungen des Heiligen Geistes: Ohne den Heiligen Geist kann niemand Jesus erkennen! (---> siehe 1. Korinther 12,3b)

      Bibelstelle

      >> Und niemand kann sagen: Jesus ist der Herr, außer durch den Heiligen Geist. <<

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • freudenboten schrieb:

      Weil Lev. 23:10.-14. die Auferstehung Jesu symbolisiert, beginnt die Zählung der sieben Wochen nur bedingt mit dem Anfangstag der "Ungesäuerten" aber unbedingt mit dem biblischen ersten Wochentag!
      LEVITIKUS/ 3. MOSE 23:
      10 Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und die Ernte einbringt, so sollt ihr die erste Garbe eurer Ernte zu dem Priester bringen.
      11 Der soll die Garbe als Schwingopfer schwingen vor dem HERRN, dass sie euch wohlgefällig mache. Das soll aber der Priester tun am Tage nach dem Sabbat.
      12 Und ihr sollt am Tage, da eure Garbe geschwungen wird, ein Brandopfer dem HERRN bringen von einem einjährigen Lamm,*** ohne Fehler,
      13 samt dem Speisopfer: zwei Zehntel feines Mehl, mit Öl vermengt, als ein Feueropfer für den HERRN zum lieblichen Geruch; dazu das Trankopfer: eine viertel Kanne Wein.
      14 Und ihr sollt von der neuen Ernte kein Brot noch geröstete oder frische Körner essen bis zu dem Tag, da ihr eurem Gott seine Gabe bringt. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt.

      Kommentar zu den unterstrichenen Stellen:
      • Vers 10: die erste Garbe - deshalb wird Christus von Paulus wohl auch als "Erstling der Entschlafenen(=Gestorbenen)" - 1.Kor.15,20 - Revidierte Elberfelder. ---> siehe auch 1.Kor.15,23/ Kol.1,18/ Offb.1,5. - bezeichnet.
      • Vers 11: am Tage nach dem Sabbat - ist Jesus "am ersten Tage der Woche" (=Sonntag) - Mark.16,2.6 - vom Tode auferstanden.
      • Vers 12: ein Brandopfer dem HERRN - deshalb hat GOTT JEHOVA das blutige Opfer Jesu Christi am Kreuz von Golgatha, seines lieben Sohnes, auch als vollwertiges Opfer angenommen! Vollwertig, weil Jesus das >>Lamm,*** ohne Fehler<< war, wie wir in 1.Korinther 5,7*** lesen können:

        *** 1Kor 5,7 ... Denn auch unser Passalamm ist geopfert, das ist Christus. ===> Somit ist Jesus Christus das echte Passalamm und Jesus Christus ist das einzigste wahrhafte Passalamm, auf den die ATlichen Passalämmer als Schatten hingewiesen haben!
      • Vers 13: das Trankopfer: Wein - ist hier ein Hinweis auf den Wein als Symbol des Blutes Jesu beim Abendmahl! ===> Kommt durch den Ausdruck "Trankopfer" auch die kath. Vorstellung her, welche das Messopfer Jesu bei der Eucharistie als ständiges unblutiges Opfer sieht, welches in jeder Messe "unblutig gegenwärtig" wird ?
      • Vers 14: Brot - ist hier - wie schon beim Wein in Vers 13 - ein Hinweis auf das Brot als Symbol des Leibes Christi beim Abendmahl!
        "ihr sollt von der neuen Ernte kein Brot ... essen" ===> Kommt von dieser Formulierung der Brauch bei den Zeugen Jehovas her, die bei ihrem Abendmahl (das diese nur einmal im Jahr am 14.Nisan begehen!) das Brot nicht essen, sondern nur von einem zum anderen reichen?
        Vielleicht kann Gane MacShowan etwas hierzu sagen?

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    • Pfingstrosen schrieb:

      Bauernkrieg "nicht gerechtfertigt" - kurier.at

      Bauernkrieg "nicht gerechtfertigt"
      Der evangelische Superintendent hält den Aufstand der Bauern aus christlicher Sicht für falsch.
      In dem oben erwähnten Interview kommen sehr gute Sätze zur Bedeutung des heutigen PFINGSTFESTES, die ich hiermit zitieren möchte:


      Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Was ist der Heilige Geist?
      Bevor man dogmatisch nach Definitionen fragt, sollte man sehen, was der Geist bewirkt. Er hat in Bezug auf eine Gruppe verängstigter Jünger, die hinter verschlossenen Türen gesessen sind, bewirkt, dass sie die Türen aufgemacht haben. Er hat sie hinausgetrieben und sie haben mit Freude von diesem Gekreuzigten und Auferstandenen geredet. Sie haben in der Folge eine Grenze nach der anderen überschritten. Geografisch wie soziologisch. Paulus schrieb daraufhin: Da ist weder Mann noch Frau, weder Freier noch Sklave, sie sind alle einer in Christus. Man kann das Christentum nicht erklären, wenn man nicht den Geist in Rechnung stellt, den man nie verorten kann, der immer ungreifbar ist und doch wirkt. Ohne den diese Geschichte von der Wirkung her unverständlich ist.
    • Nur eine messianische Prophetie über Pfingsten!

      Obwohl auch im Alten Testament der Heilige Geist am Wirken ist, finde ich bis auf Joel 3 sonst nur

      eine einzige weitere messianische Prophezeiung auf Pfingsten = Ausgießung Heiliger Geist!


      Diese steht in Sprüche 1,23b): Siehe, ich will über euch strömen lassen meinen Geist und euch meine Worte kundtun.

      Die Einheitsübersetzung übersetzt Sprüche 1,23b) auch sehr gut im Sinne von Pfingsten:

      23 ... Dann will ich auf euch meinen Geist ausgießen und meine Worte euch kundtun.

      Somit wird also der Heilige Geist erst richtig im Neuen Testament offenbart und von Jesus Christus prophezeit, v.a. im Johannes-Evangelium in den Kapiteln 14 - 16 und in Lukas 24,49 und in Apostelgeschichte 1,4.5.8

      Was bedeutet das theologisch?

      Dass es die Hauptaufgabe des Heiligen Geistes ist Jesus Christus groß zu machen und damit den Herrn Jesus zu verherrlichen, damit wir erkennen, >>dass in keinem anderen das Heil ist, auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben ist, durch den wir sollen selig werden<< (Apostelgeschichte 4,12) - als allein der Name Jesu Christi, unseres Herrn!
    • Christen stehen in der Gefahr, das "Geistwirken" (Apostelgeschichte) in Jerusalem überzubetonen und dafür das "Geistwirken" am Sinai beim ersten Bundesschluss zu vernachlässigen. Diese traditionelle Schwerpunktverschiebung ergab sich aus der kirchenväterlichen "Ersetzungstheologie". Paulinische Lehre dagegen ganz klar: Römer 11:2. Gott hat sein Volk nicht verstoßen. Darum bleibt "Mose" die "Basis" des NT. Vergleiche auch Numeri 11.
    • freudenboten schrieb:

      Darum bleibt "Mose" die "Basis" des NT
      Tut mir leid, aber die Basis des NT ist unser Herr Jesus Christus, der für unsere Schuld stellvertretend starb.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Darf ich Deine "christliche" Sicht ein wenig erweitern um den "präexistenten" Sohn Gottes?

      1. Korinther 10:4.

      Matthäus 5:17.ff

      Römerbrief 11:17.-22.

      Er sprach zu Mose/Israel rund 1200 Jahre vor seiner Menschwerdung am Sinai. Exodus 34:6.7.

      Die Erlösung von Anfang der Welt ist durch Mose offenbart Genesis 3:15. Jesus ist der Menschensohn, der Prophet wie Mose Deuteronomium 18:15. (Mohammed ist nicht der "Prophet" für alle)

      Daher ist Mose die Basis der Schrift, Jesus die Vollendung Römer 10:4. (nicht Abschaffung)

      "Der Schlange den Kopf zertreten" wird er erst durch seine Wiederkunft!

      Bitte bei aller Begeisterung: Jesus ist auch der "Weg" und die "Wahrheit".
    • Wann Jesus nun der Schlange den Kopf zertreten wird, finde ich (für dies irdische Leben) gar nicht mal so wichtig. Denn wer in diesem Leben im Licht des Sieges Jesu vom Kreuz bleibt, kann in der Dunkelheit dieser Welt den richtigen Weg gehen, denn das Gift der Schlange (die Sünde) wird ihm nicht töten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • @freudenboten,
      ich habe immer wieder Probleme dich zu verstehen. Warum legst du so viel Wert auf die fünf Bücher Moses?

      Wenn eine Frau schwanger ist, man sagt auch," in guter Hoffnung", dann ist das unter anderem auch eine Zeit der Vorfreude auf das Kind. Sie denkt, welches Geschlecht es wohl hat (früher), wie wird es wohl aussehen...sie richtet das Kinderzimmer ein...
      Wenn dann nach der anstrengenden Geburt das Kind endlich da ist, ist die Freude und das Wunder über das Neugeborene sehr groß. Alles wird genaustens Untersucht und ja, sehr viele, auch Atheisten erkennen ein Wunder der Schöpfung.

      Nun, käme doch keine normale Mutter auf die Idee, sich das Kind wieder in den Bauch zu wünschen. Sie erinnert sich an die notwendige Schwangerschaft, an das Gedeihen im Bauch, auch an die anstrengende Zeit der Schwangerschaft. Sie war Bedingung...es dauerte 9 Monate.
      Keine Mutter möchte wieder zurück und vor allem auch die Geburt nicht noch einmal erleben.

      Genauso ist es mit uns im NT, wir freuen uns, wir haben Pfingsten in unserem Herzen. Der alte Bund war eine notwendige Bedingung, ein Bund der Gerechtigkeit, ein Leben gegen Leben, ein Zuchtmeister der auf den neuen Bund hinwies.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Da hast Du den Galaterbrief leider genauso missverstanden wie die katholischen "Väter" ihn missverstanden.

      Paulus meinte mit dem Gesetz, das hinzugekommen ist um der Sünden willen, den Opferbund ab Exodus 24.

      Damit ist nicht der Bund von Pfingsten gemeint, den 1. Petrus 2:1.-10. zitiert.
    • @freudenboten, es wäre besser, wenn du zuerst eine Antwort auf meinen Beitrag schreibst, bevor du drei neue Themen eröffnest.
      So macht das keinen Sinn!!

      freudenboten schrieb:

      Da hast Du den Galaterbrief leider genauso missverstanden wie die katholischen "Väter" ihn missverstanden.
      Haben wir über den Galaterbrief diskutiert.?
      Klär mich bitte auf, um was geht es dir?

      freudenboten schrieb:

      Paulus meinte mit dem Gesetz, das hinzugekommen ist um der Sünden willen, den Opferbund ab Exodus 24.
      Auch hier, was willst du mir sagen. Ich sprach davon, dass ich dich nicht verstehe, warum du so stark die 5 Bücher Mose in den Vordergrund stellst.
      Was hat das alte Gesetz Mose noch heute für eine Bedeutung für uns.
      Ich meine nicht Gottes Gesetz, dass Jesus erfüllt hat, das sollte klar sein. Gottes Gebote bleiben immer, aber des Gesetz Mose doch nicht.

      Bemerkungen, wie ich "verstehe den Galaterbrief nicht" sind überflüssig, wenn ich nicht einmal deine Gedanken nachvollziehen kann

      Versuche es doch bitte in ein paar Sätzen zu erklären, um was es dir eigentlich geht.Warum und weshalb haben die 5 Bücher Mose so eine starke Bedeutung für dich.
      Es ist dein Hauptanliegen hier im Forum. Ich weiß aber nicht, warum es für dich so wichtig ist.

      freudenboten schrieb:

      Damit ist nicht der Bund von Pfingsten gemeint, den 1. Petrus 2:1.-10. zitiert.
      Ich lese hier keinen Text über den Bund von Pfingsten. Kläre mich bitte auf!

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Lukas 24:27.

      Da stehen auch noch Dinge, die noch nicht erfüllt sind. Deshalb betrachte ich Mose nicht als erledigt.

      Die Erlösungsverheißung steht z. B. Genesis 3:15. erstmals. Der Begriff Gesetz in der Bergpredigt umfasst alle fünf Bücher Mose, die Zehn Worte sind nur eine Zusammenfassung (Liebe) davon. Erlösung aus Glauben steht auch schon darin. Sogar Jesus ist angekündigt Deut. 18:15.

      Gesetz und Gesetz muss man thematisch aufgliedern.
    • Hallo freudenboten,

      glaubst du Folgendes:

      Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten (d.h. die Torah im erweiterten Sinne, das gesamte AT) aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um die Torah völlig (in ihrer Gesamtheit) zu predigen!

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ja,
      Die Erfüllung durch Jesus umfasst seine Predigt/Lehre und besonders seine Rolle als "Passahlamm". Und nach dem Tod/Auferstehung Christi steht noch einiges zur Erfüllung an, siehe Apokalypse. Das Problem der Kirchenväter nach der Zeit des Johannes (Autor von Evangelium, Briefe, Offenbarung) war, dass sie die Grundlage der Einheit des ersten Apostelkonzils auflösten: Apg. 15:21. "Mose" Gerade die "heiligen Zeiten" Levitikus 23 sind genaue Vorausschattungen/Sinnbilder der Erlösungsgeschichte Jesu Christi einschließlich der "Zeit des Endes" (Daniel, Matth. 24 Offenbarung).

      Durch die Abwertung des Mose (allegorische Deutung) und durch die gnostischen Irrlehrer zerfiel die Einheit.

      Die kleinasiatischen Christen blieben bis zur konstantinischen Zeit auch beim biblischen Kalender/Passahtermin/Wochensabbat. Danach wurden sie von Rom überstimmt.

      Konstantin wollte die Christen zur Einheit bringen, aber unter römischem Diktat.
    • Laut Apostel sind durch Jesu Tod/Auferstehung Beschneidung (Abraham), Tieropferdienst, Tempelpriestertum, "heiliges Land", nicht mehr verheißungstragend.

      Daniel 7:25. legt nahe, dass nach Jesu erstem Kommen (Matthäus 24:15.) die "Veränderung von Gedenkzeiten und Gesetz" aus Gottes Sicht frevelhaft sind.
    • @freudenboten,
      vielleicht solltest du einen eigenen Thread, über dein Thema, die Torah ist noch nicht erfüllt, eröffnen.

      Gut wäre es wenn du alles verständlich, ohne Angaben von Bibelstellen, mit eigenen Worten erklären könntest. Du gehst zu oft nach dem Prinzip," ich weiß es und ihr nicht" vor. Darauf folgen Bibelverse, die keiner in einem Zusammenhang bringen kann.
      Bitte lass auch solche Aussagen: Du hast den Galaterbrief nicht verstanden, oder die oder jene Kirche hat nicht verstanden.

      Stell dir vor, ich wäre 12 Jahre alt und du müsstest mir deine Gedanken in 10 Minuten erklären.

      Elli59 schrieb:

      Hallo freudenboten,

      glaubst du Folgendes:

      Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten (d.h. die Torah im erweiterten Sinne, das gesamte AT) aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um die Torah völlig (in ihrer Gesamtheit) zu predigen!

      freudenboten schrieb:

      Ja,
      Die Erfüllung durch Jesus umfasst seine Predigt/Lehre und besonders seine Rolle als "Passahlamm". Und nach dem Tod/Auferstehung Christi steht noch einiges zur Erfüllung an, siehe Apokalypse.Das Problem der Kirchenväter nach der Zeit des Johannes (Autor von Evangelium, Briefe, Offenbarung) war, dass sie die Grundlage der Einheit des ersten Apostelkonzils auflösten: Apg. 15:21. "Mose" Gerade die "heiligen Zeiten" Levitikus 23 sind genaue Vorausschattungen/Sinnbilder der Erlösungsgeschichte Jesu Christi einschließlich der "Zeit des Endes" (Daniel, Matth. 24 Offenbarung).
      Nicht einschließlich des Endes .....!!
      Ich glaube, dass Jesus die Torah im Leben und Sterben erfüllt hat. Bis zur Wiederkunft Jesus, leben wir in einer Gnadenzeit, eine Zeit in der wir Gottes Gnade erkennen können. Die Torah, das Gesetz Gottes, hat natürlich weiterhin eine ewige Gültigkeit - nicht nur bis zur Jesus Wiederkunft.
      Jeder der die Gnade Gottes annimmt, steht nicht mehr unter Gottes Gesetz "des Todes"
      Der ewige Tod ist nur möglich, weil Gottes Gesetz niemals verändert werden kann.

      freudenboten schrieb:

      Laut Apostel sind durch Jesu Tod/Auferstehung Beschneidung (Abraham), Tieropferdienst, Tempelpriestertum, "heiliges Land", nicht mehr verheißungstragend.
      Ich würde die Reihenfolge anders wählen. Jesus hat alle Verheißungen betreffend seiner notwendigen Kreuzigung erfüllt.
      Dazu gehört das Gesetz: Der Sünde Sold ist der Tod - geistlich und körperlich.
      Genau das ist es, was uns die fünf Bücher Mose mehr als deutlich erklären.

      Wir sind jetzt im NT und Jesus sagt:
      Römer 6,23
      Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.
      Warum kann Er das sagen, weil Er stellvertretend für uns starb!!

      Wenn Jesus wiederkommt holt Er seine Ernte ein.

      freudenboten schrieb:

      Daniel 7:25. legt nahe, dass nach Jesu erstem Kommen (Matthäus 24:15.) die "Veränderung von Gedenkzeiten und Gesetz" aus Gottes Sicht frevelhaft sind.
      Jesus ist die Erfüllung der Festzeiten (bzgl. Opferfeste) und des Gesetzes.
      Daniel 7, 25: Eine antichristliche Macht lästert den Höchsten und will Gottes Festzeiten verändern, was ihm natürlich nicht gelingt. Eigentlich wie im Paradies: Keineswegs werdet ihr sterben...sagte Satan.
      Satan verbreitet Lügen über die Erlösung durch Jesus ( Festzeiten und Gesetze) und lästert Gott..

      Pfingsten ist jetzt und am Ende der Zeit , wenn Jesus seine Ernte einholt.. Das hat aber mit der Erfüllung der Torah nichts zu tun.
      Pfingsten ist in unserem Herzen. Diese Festzeit hat sich auch in Jesus erfüllt. Wir bekommen den Heiligen Geist mit unserer Bekehrung und nicht erst bei der Wiederkunft Jesus.

      Pfingsten wird im AT das „Fest der Wochen“, „Fest der Ernte“ oder „Fest der Erstlingsfrüchte“ bezeichnet.
      Im übertragenen Sinne bringt der Gläubige durch den heiligen Geist gute Früchte. Was ihn wiederum befähigt anderen Menschen die gute Botschaft, das Ewige Evangelium, zu bringen, damit eine Ernte für Gott am Ende der Weltzeit eingebracht werden kann.

      Die einzige noch ausstehende prophezeite vollkommene Festzeit, ist der "Sabbat" im Himmel.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Jesus und die Apostel sprechen durchaus vom "kommenden" (von ihrer Zeit aus gesehen) Antichristen, der aus Rom (Daniel 7-12, Offenbarung 13) hervorgeht.

      Mit dem ersten Kommen Jesu (Tod/Auferstehung) ist die "Zeit des Endes" (Matthäus 24:6. / 2. Thessalonicher 2:2.) noch nicht da.

      Die "letzten Tage" im Hebräerbrief 1:2. bezeichnen das Ende des Schlachtopferdienstes/der 70 Jahr-Wochen Daniel 9. Das zweite Kommen Christi und damit die "Endzeit" (Daniel 8:14. Hebräer 9:7.28.) stehen noch aus = sind noch nicht erfüllt.

      Das erste Kommen Jesu wird in Levitikus 23:5.-14. vorgeschattet/symbolisiert durch das Passah/Yom Tenuphah.

      Die endzeitlichen Erfüllungen Levitikus 23:27.-43./Offenbarung 14-22/Yom Kippur - Sukkoth stehen noch aus.


      Die Veränderung von "Zeit und Gesetz" (Dan. 7:25.) geschahen nicht durch Jesus sondern durch Rom, sind stellt die "Lästerung/Gräuel" dar.



    • Zum Thema Pfingsten:

      Es ist kein Erntefest (das war die Umdeutung römischer Kirchenlehrer) sondern Gedächtnis des Weges/der Versammlung am Berg der Offenbarung/des ersten Bundes Israels (Exodus 19).

      Auf diesem Wege, Sieben Wochen = Wochenfest, wurde die 7-Tage-Woche erstmals in die antike Welt eingeführt (Exodus 16).

      Durch kritisches Lesen sekundärer Auslegungen kann man seinen Horizont erweitern, die Wahrheit wird man aber nur durch eigenes Lesen der "heiligen Schrift" und "Kommen zu Jesus" (Johannes 5:39.40.) finden.
    • @freudenboten,
      du solltest einen Thread bzgl Prophetie eröffnen. Hier geht es um Pfingsten.
      Natürlich kannst du sagen, dass Pfingsten immer noch eine prophetische Bedeutung habe, dann bleibe doch beim Thema Pfingsten und schwenk nicht immer wieder auf deine nicht verständliche Prophetie aus

      Kontroverse Diskussionen sollten nicht einseitig geführt werden. Auch andere dürfen deine Ansichten durchleuchten und mit dir in Diskussion gehen.So sollte es sein, deshalb bat ich dich, erstmal ein Grundgerüst deines Denkens verständlich zu erklären. Ich weiß immer noch nicht wie du Pfingsten mit der Wiederkunft Jesus zusammenbringst.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)