Stellenwert von E. White unter den Adventpionieren

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    • benSalomo schrieb:

      Und woher nimmt Herr Freudenbote die Autorität für seine Auslegung ???
      Aus einem wachen und offenen Geist, hoffe ich. Das darf sich jeder zusprechen, mit der Möglichkeit zum Fehler und zum Weiterlernen.

      Sagt man hingegen, es sei Gott direkt gewesen, sind all jene, die es anzweifeln oder widersprechen, Gottes Gegner.
      Genau so funktioniert es.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • benSalomo schrieb:

      Ich vertraue aber Ellen White erheblich mehr als dem Herrn Freudenbote. Und das ist auch mein Recht.
      In was widersprechen sich jetzt die beiden?
      Zum Rauswurf Satans aus dem "Himmel" gibt es doch Bibeltexte genug, oder?
      Welchen Bibeltexten widerspricht E.G.Whites Aussagen zum Rauswurf Satans?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • benSalomo schrieb:

      Immerhin hat Gott Ellen White einen Engel gesandt und ihr viele Visionen und Gesichte geschenkt. Wenn sie das so schreibt, hat sie dazu immerhin das gleiche Recht wie der Herr Freudenbote für seine Version der Sache.
      Genau diese Tatsache führt dazu, dass Frau White ausserhalb der Adventisten so umstritten ist. Niemand von uns weiss, ob es Visionen von Gott oder einem Engel waren oder ob Vieles der blühenden Fantasie von Frau White entsprungen ist.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Genau diese Tatsache führt dazu, dass Frau White ausserhalb der Adventisten so umstritten ist.
      Ihr wurde Licht von Gott ja auch für die Gläubigen, für Seine Gemende gegeben. Nicht für die fremden Ungläubigen.
      Ach sooooo, dann sind ihr Aussagen also nicht für jemanden wie mich gegeben worden...

      Da bin ich echt froh, dass Jesus für alle Menschen gestorben ist und für alle Menschen das Evangelium gebracht hat. Egal ob Jude oder Fremder resp. Gläubiger oder Ungläubiger.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Genau diese Tatsache führt dazu, dass Frau White ausserhalb der Adventisten so umstritten ist.
      Ihr wurde Licht von Gott ja auch für die Gläubigen, für Seine Gemende gegeben. Nicht für die fremden Ungläubigen.

      Boah!

      Stofi, überlege doch bitte zukünftig bevor du schreibst, was du schreibst, oder editiere es wenigstens wieder!

      Don Domi schrieb "außerhalb der Adventisten", nicht "außerhalb der Gläubigen"!!
      Oder ist das für dich dasselbe?

      Eine kurze Antwort deinerseits wäre hier wirklich angebracht!
    • Stofi schrieb:

      Es ist doch ganz logisch, dass Gott Hilfe und Licht zur Erbauung seiner Gemeinde schickt, bzw. gibt. Was ist daran falsch? Wieso sollte ER Seine wertvollen Ratschläge denen schicken, die eh nicht glauben (wollen) , den Zweiflern oder den Spöttern?


      .
      Du würdest also behaupten, dass alle Nichtadventisten, Ungläubige, Zweifler oder Spötter sind. Was bezweckst Du mit solchen Aussagen? Ich finde das recht unverständlich, zumal solche Aussagen in den allerwenigsten Fällen zum Frieden beitragen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Stofi schrieb:

      Es ist doch ganz logisch, dass Gott Hilfe und Licht zur Erbauung seiner Gemeinde schickt, bzw. gibt. Was ist daran falsch? Wieso sollte ER Seine wertvollen Ratschläge denen schicken, die eh nicht glauben (wollen) , den Zweiflern oder den Spöttern?.
      Du würdest also behaupten, dass alle Nichtadventisten, Ungläubige, Zweifler oder Spötter sind. Was bezweckst Du mit solchen Aussagen? Ich finde das recht unverständlich, zumal solche Aussagen in den allerwenigsten Fällen zum Frieden beitragen.
      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Nein, so hat es Stofi nicht gemeint.

      Für einen Ungläubigen ist die Bibel von wenig/keiner Relevanz, weil der Ungläubige die dahinter stehende Authorität und das Ziel des Geschriebenen nicht anerkennt.

      Genau so verhält sich das mit den Schriften von Ellen White. Wer sie als Gottes inspirierte Prophetin nicht anerkennt, der wird ihre Schriften gering schätzen.

      Mt 7,6 trifft da ganz git zu: "„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen".

      Alles von Gott Inspirierte (auch die Schriften von Ellen White) sind für alle Menschen nützlich zur Unterweisung und Zurechtweisung, aber nicht jeder läßt sich von diesen führen.

      Alles klar?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Natürlich sind auch außerhalb der biblischen Schriften heilige Texte geschrieben worden.
      Das ist vollkommen okay. Es wäre ja schlimm, hätte Gottes Geist ausschließlich den Autoren der biblischen Bücher Worte gegeben.

      Die Frage ist, welche Ehre dem Autor gegeben wird und welche Ehre der Autor beansprucht.
      Schaut man sich die biblischen Propheten an, so wollten sie alle am liebsten im Erdboden versinken, hielten sich für unwürdig, konnten nicht sprechen, usw.
      Ein Rabbiner sagte mal: Der Unterschied war folgender: die heidnischen Weisen sagten meist: "Hört, ich bin ein Hohepriester der Götter, ich habe die Geheimnisse der Götter geschaut ...";
      die Hebräer sagten meist: "Herr, wer bin ich denn?"
      - Das darf natürlich keine Attitüde werden, aber dies vermute ich bei Mose und Jesaja auch nicht.

      Die Ehre und Bedeutung, die zum Beispiel einer Ellen White gegeben wird, stößt mich persönlich ab. Wir Christen sollen auf der Hut sein vor sowas. Das gilt genauso für einen Luther (der mir mittlerweile dank dem Reformationsjahr 2017 gänzlich abspenstig gemacht wurde) oder für einen Billy Graham ("Der Mann hat eine riesige Ernte eingefahren!", als seien Menschen eine zu hortende Ware!) ...

      Zudem muss man einfach auch den Verstand benutzen, den Gott uns ja auch gegeben hat: wenn wir heute von "Propheten" reden, dann können sie ja nur noch etwas sagen, was sich mit der Bibel deckt, denn die biblischen Schriften sind fertig und spätestens in der Offenbarung steht alles drin.
      Das ist ein hinfälliges Prüfkriterium, denn natürlich kann man das sagen, was sich mit der Bibel deckt, denn man kann es in der Bibel ja lesen ...
      Das ist aalglatt; da finde ich andere Seher, die vielleicht unbiblischer sind, wesentlich anspruchsvoller.

      So macht es dann Frau White, dass sie (eigentlich) biblische Dinge widergibt, aber hier und dort Szenerien und Befindlichkeiten ausschmückt, die so in der Schrift einfach nicht stehen, aber natürlich denkbar wären; das ist ein literarisches Recht, aber kein spirituelles.

      Sie schreibt in "Jesus" zum Beispiel, dass er (in seiner vollkommenen Gottes- und Schrifttreue) stets mit Bibelzitaten auf Menschen geantwortet habe.
      Dadurch passiert folgendes: Jesus wird eine Art Roboter oder Autist, der nur noch durch den religiösen Stoff spricht; er ist vollkommen unfrei. (Die Schrift zeigt mir genau das Gegenteil!);
      zudem wird er ein Knecht des Alten Testaments, aus dem er ja zitiert; es ist aber umgekehrt: das alte Testament ist der Knecht, das neue ist der Freie.

      Das ist das eigentliche Problem bei ganz vielen Gemeinschaften: dieses Gewicht des Alten Testaments. Die Rückkehr in die Knechtschaft.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Sie schreibt in "Jesus" zum Beispiel, dass er (in seiner vollkommenen Gottes- und Schrifttreue) stets mit Bibelzitaten auf Menschen geantwortet habe.
      Dadurch passiert folgendes: Jesus wird eine Art Roboter oder Autist, der nur noch durch den religiösen Stoff spricht; er ist vollkommen unfrei. (Die Schrift zeigt mir genau das Gegenteil!);
      Jeder der Jesus kennt weiss das er nicht nur AT zitiert hat! Damit sollte verstanden werden, warum er sagt, ich bin nicht gekommen das Alte oder das Gesetz aufzuheben. Er hat genung in Gleichnissen gesprochen damit man vieles beser versteht. Es ist keine Schande das eine EGW der neuen Adventgemeinde Trost und Stärkungsbotschaften schrieb. Diese können nur verstanden werden wenn man die Schrift studiert. Wer EGW höher als Jesus stellt, kann auch gleich Maria anbeten....
    • Bogi111 schrieb:

      Jeder der Jesus kennt
      Wer, der Jesus kennt, braucht noch solch eine Person, die sowas schreibt? Ob zur Erbauung oder zu sonstwas.
      Und wer, der Jesus kennt, gibt einer anderen Person derart die Ehre?

      Dass wir eine Person haben, und nicht mehr nur eine unsichtbare Gottheit, auf die wir uns beziehen können, soll uns doch davor schützen, anderen Personen derartig zu huldigen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Bogi111 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Sie schreibt in "Jesus" zum Beispiel, dass er (in seiner vollkommenen Gottes- und Schrifttreue) stets mit Bibelzitaten auf Menschen geantwortet habe.
      Dadurch passiert folgendes: Jesus wird eine Art Roboter oder Autist, der nur noch durch den religiösen Stoff spricht; er ist vollkommen unfrei. (Die Schrift zeigt mir genau das Gegenteil!);
      . Es ist keine Schande das eine EGW der neuen Adventgemeinde Trost und Stärkungsbotschaften schrieb. Diese können nur verstanden werden wenn man die Schrift studiert. Wer EGW höher als Jesus stellt, kann auch gleich Maria anbeten....
      Bogi, mendst Du damit die maria Magdalena - Legende (eh scho' wissen : Sünderin, über deren Sünden man somanches erzählen kann) ? Da ist eine Maria aus Magdala, die Episode kommt klar nach jener in der eine Sünderin (es wird wohl die Stadtprostituierte gewesen sein) das Gastmahl Simon, des Pharisäers, stört. Und dann die Maria, Schwester der Martha, in Bethanien, welche erstens nicht in der Küche ist und Jesus zuhört, zweitens Narde im Wert eines S - Klasse - Mercedes zur Salbung Jesu verwednet , zirka 300 ml Narde ! In den USA hat einmal einer geätzt , dass die STA brav katholische Legenden , entstanden so im sechsten Jahrhundert nachbeten. (Maria = Maria, samt der ihr - welcher ?augestülpten Sündenphantasien)

      Ich weiss nicht mehr, was es war, ich habe nur etwa mit 17 dem Schatzmeister / Savbbatschulverantwortlichen der Division, Bruder Gerber, auf der Strasse vor dem Adventhaus ind Wien etwas vorgehalten, das stand so in der Bibel in meiner rechtetn Hand und ganz anders in einer Amerkung im Sabatschulheft. Unser verrehrter, respektgebietenden Vorsteher stand dabei. Na, jaaa, ist ja keine Seligkeitsfrage, kann aber für dich - - Nanana, hier geht es nicht um meine Seligkeit, sondern : wieso kommt so etwas ins Sabbatschulheft ? - - -Nach eiigem Hin und Her Gerber zu Schneebauer : "Recht hat er ja !".

      Der Afrika - Missionar und dann Ortsprediger auch inmeiner Gemeinde, Hans Fichtberger (+) (STA 2. Generation) hat nie EGW in den Predigten als Grundstein oder Grenzstein zitiert, ebensowenig wie der WW II Veteran, nach der Gefangenschaft gewonnene, Bogenhofen - Pieringerschüler, uralt und immer noch aktiv., Friedrich Wagner.
      #
      Das dritte Mal gehen wir in der SS - Lektion den Brief an die Galater durch. Wem ist es aufgefallen, dass da ein - sagnen wir - etwas unortodoxer Autor dahintersteckt ?

      Die mit der Prooftext - Methode gestützten xundzwanzig "Glaubenspunkte" - ja aus dern eueren STA - Geschiche - lssen wir einmal beiseite. Und ich kenen auch die Argumentation : Ja, min der Bibel steht - - aber Schwester White schreibt - - -.
    • Seele1986 schrieb:

      Dass wir eine Person haben, und nicht mehr nur eine unsichtbare Gottheit, auf die wir uns beziehen können, soll uns doch davor schützen, anderen Personen derartig zu huldigen.
      Wenige die Gott berufen hat waren ohne Schwächen oder haben sich zum Dienst aufgedrängt.

      Maria die Mutter Jesus war bereit! Was man aus ihrem Gebet gemacht hat weis wohl jeder...

      Luk.1,48 Siehe,von nun an werden mich seligpreisen alle Kindeskinder....

      Jemanden seligpreisen,werschätzen,zitieren ist ja wohl etwas anderes, was manche daraus machen oder gemacht haben...

      Die offizielle Darstellung von EGW ist in den Glaubensgrundsätzen der STA zu lesen.Nicht mehr und nicht weniger.

      Ich habe fast 50 Jahre gebraucht um sie richtig einzuordnen als Adventistenkind. Wie soll das bei manchen Leuten klappen, die mit der Maria groß geworden sind und Adventisten wurden?
    • Bogi111 schrieb:

      Ich habe fast 50 Jahre gebraucht um sie richtig einzuordnen als Adventistenkind.
      Ja, und ist das nicht nachdenkenswert?

      Bogi111 schrieb:

      Wie soll das bei manchen Leuten klappen, die mit der Maria groß geworden sind und Adventisten wurden?
      Unter anderem kann dabei vielleicht helfen, dass man andere Ansichten hört/ liest und Kritik geübt wird. Wäre das was?

      Weißt du, man widerspricht der Kritik und sagt dann: "Ja, da gibt es immer welche, die was falsch verstehen; offiziell ist das nicht so!"
      Dieses "offizielle" geht mir ziemlich wo vorbei. Offiziell steht auf einem Blatt Papier, das ist immer so.

      Übrigens kenne ich diese Argumentation aus der Evangelischen Kirche in anderer Hinsicht:
      da heißt es "wir wollen diese und jene Begriffe, Worte oder Predigten vermeiden, damit Besucher sich nicht abgestoßen fühlen!";
      dann jammert man bei Sitzungen oder in Talkshows "die Leute werden immer kirchenferner und sind religiös sprachlos und "unmusikalisch"! ", usw.

      Man sieht nicht, dass das Gift aus dem eigenen Zentrum kommt.
      Man kann eine Ellen White auch ganz nüchtern sehen, natürlich. Als eine bedeutende Person in der Gründung der STA und eine religiöse Schriftstellerin.
      Und für viele Adventisten (soweit ich gelesen habe) scheint sie nur noch peripher eine Rolle zu spielen.
      Von solch einer Ellen White sprechen wir hier aber nicht, wenn man ihren Schriften "glaubt" oder "nicht glaubt", und sogar Jesu Gleichnisse auf ihre Texte anwendet ...

      Was die katholische Prägung und Maria angeht: die Römische Kirche sagt es wenigstens frei heraus und hat niemals was anderes behauptet. Der Marienkult ist unübersehbar und es werden keinerlei Anstalten gemacht, dies umzudeuten oder als Missverständnis der Lehre hinzustellen.
      Dass sie sagen, es sei christlich, liegt schlicht und einfach daran, dass sie auch wirklich glauben, es sei christlich, gar das eigentliche Christentum.

      Das kann ich kritisieren. Aber immerhin sagen sie es frei heraus.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Bogi111 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Das kann ich kritisieren. Aber immerhin sagen sie es frei heraus.
      Es ist ja ein kleiner Unterschied ob es zum Dogma gemacht wird, oder Einzelne es zu eigener Ansicht machen...
      Aber diese Ansichten werden zumindest durch den 18. Glaubenspunkt gefördert.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Seele1986 schrieb:

      Aber die Kritik bleibt die gleiche: es ist falscher Personenkult.
      Ja, von Menschen, die sie nicht nur als Lieferant für christliche Themen sehen, sondern als Ersatz für die Aufgabe des Geistes Gottes.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!