Ellen White und die Endzeit-Prophetie

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      Yppsi schrieb:

      Aber eine Bekannte schaut schon lange Hope und wußte gar nicht, daß es Ellen White gab.
      Womöglich haben die bei Hope-Channel(HC) >die Serie mit der "Geschichte der Advent-Bewegung"< mit mind. 3 Folgen über Ellen Gould White(1827 - 1915) aus dem laufenden Programm herausgenommen! (???)
      Leider kann ich auch via Internet den HC nicht empfangen!
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      Hallo parksuender.

      Der eigentliche Gründer Vater der STA war Joseph Bates. Er schuf mit seiner von den Siebenten-Tags-Baptisten vermittelten Erkenntnis vom Sabbat und seiner Broschüre darüber eine Art von erstem Sammel Punkt, um den man sich scharen konnte.

      Die Lehre von der Wiederfund Jesu im Jahr 1843 stammte aber von einem Baptisten Prediger, der nie zu den STA gehörte: William Miller, und das Datum 22.10.1844 von einem reformierten Pastor, dem Miller erst 2 Wochen vor Ablauf zögernd zu stimmte.. Es gab aber noch weitere damalige Ausleger, u.A. Kardinal Cusanus, die die Wiederkunft Jesu ebenfalls auf diese Zeit berechneten.

      Am Anfangs hielten J. Bates und E. Wihite gar nichts von einander. Ellen White war im Gegensatz zu ihrem Mann keine ausgebildete Theologin und verstand nichts von biblischen "Beweis Ketten". Ihre Stärken lagen mehr in der Rolle einer Mutter in der Gemeinde. Eine Lehrerin der Gemeinde war sie so gut wie gar nicht, jedenfalls nicht, wenn es um bestimmte Glaubenslehren ging. Die wurden von den damaligen Leitern alle aus der Bibel heraus entwickelt. Und Propheten hatten damals wg. der Mormonen Auftritte einen schlechten Ruf in Amerika. Und die Fam. White hielt nichts von einer Sabbat Feier.

      Übrigens, lieber parksuender, wir nennen hier fast alle unsere Gemeinde Zugehörigkeit, zumindest tun das die STA. Du versteckst Dich aber in der Hecke und schießt aus dem Hinterhalt. Das ist nicht die feine christliche Art. Also: wozu zählst Du Dich ? Wohinm gehörst Du ?

      Liebne Grüße von benSalomo-
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      freudenboten schrieb:

      E. Whites Bücher nach 1844 vermischen Bibeltexte mit persisch/manichäisch/gnostischen Auslegungen, insbesondere ihre Engellehre ist nicht korrekt, aber das waren die "Kirchenväter" 2. -4. Jahrhundert auch nicht.
      Wie bitte Womöglich kannst Du noch Hitlers "Mein Kampf" und Karl Marxens "Kapital" und Boehm -Bawerks Darsetllung der "Grenznutzenschule" undsosnst noch einiges buntgemischt, willkürlich - und nicht belegt - dazunehmen.


      Was sinnvoll wäre: Miltons "Paradise Lost" , Miltons Popularität ( -Joseph Haydn komponierte seine "Schöpfung" weitgehend nach Miltons Text !), Aufklärerisches, - -einmal konkret, mit wussenschaftlicher Akribie und auf Grund von Originalzitaten der Quellen zu analysieren; ebenso die ganze Wirtschafts- und Sozialgeschichte der USA in einem seriösen Kompendium zu haben, vor demr als Hinterrgund sie für eine Subkulur schrieb - denke ich an die Zwischehnkriegszeit hier in Wien und Oesterreich an, mit dem wirtschaftlich - politisch - weltanshaulichen Turbulenzen und schaue mir die "gewonnenen Seelen" einerseits , deren Wohnort (Stadt ! Stadtbezirk i Wien !) ) wirtschaftlich -soiale Herkunft - - an, so ergeben sich schon einige - auch für heute - sehr interessante Fakten - so fehl mit simple das "Proletariat" und das Grossbürgertum - - - -und "Grundsätze", den Neukonvertiten in Bibelstunden eingebleut passten ( - passen heute noch !) in denren (nicht mehr existierenden) Lebensbereich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

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      Die Entscheidungsserie/Conflict Series von E. White würde ich vergleichen mit großen Romanen wie "Ben Hur" oder "Quo Vadis".

      Wie bei heutigen Bibelnacherzählungen stellte E. White die Schwerpunkte ihrer Zeit und der Adventbewegung heraus.

      Übereinstimmungen und Abweichungen zur Bibel werden beim Vergleichen deutlich.

      Whites Sicht der Schöpfung: Die Genesis der Bibel ist Prosa/Bericht nicht Prophetie, was auf eine "Einschränkung" der inspirierten Wortbedeutung hinausläuft.
      In sechs Tagen/Zeiten wurde nicht alles geschaffen, was "im Himmel und auf Erden ist" sondern nur dieses Planetensystem/"Welt".
      Daher genügt die Genesis, die Schlange und die erste Familie nicht, um die Entstehung der Sünde zu erklären.

      Der "Kampf" wird nicht zwischen Menschen und Schlange/Satan (Gen. 3:15.) ausgetragen sondern zwischen "Gottessohn" und Satan, der Mensch wird zum Neben- "Schauspiel" (1. Korinther 4:9./Heb. 10:33. Diese Texte sind aus dem Zusammenhang gerissen!) Eigentlich wird Satan/seine Engel zum "Schauspiel" durch Tod/Auferstehung Christi Hes. 28:17. Offb. 12:5.7.-9.

      Eigenartig die Behauptung, beim Tode Jesu konnte seine göttliche Natur nicht sterben, weil "Gott allein unsterblich..." 1. Timotheus 6:16. Doch der Text bezieht sich auf die Auferstehung und Wiederkunft Christi, nicht auf seinen Opfertod. Andererseits beweisen manche mit White-Zitaten, dass der Tod Jesu nicht von Gott (zur Erlösung der Menschheit) gewollt, sondern ein Verbrechen der Mächte des Bösen war. Erlösung nur durch Gehorsam, "nicht durch Opfer".

      Das sind eindeutig zarathustrisch/gnostische Gedanken. Diese Gedanken sind durch Calvins doppelte Prädestination, Wesley, und auch durch die freimaurerische Philosophien vermittelt worden.

      Allerdings haben sich E. White/STA seit 1888 der biblisch-paulinischen Erlösungslehre angenähert.