Was ist Liebe?

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    • Was ist Liebe?

      Liebe.
      Ohne Liebe ist alles nichts.
      Was ist aber Liebe?
      Ich denke es ist gut sich auf dieses Thema zu konzentrieren. Sich mal wieder bewusst zu machen was Liebe und was Gott für einen hohen Maßstab hat.
      Der hier bekannteste Text ist wohl 1.Korinther 13:
      Das Hohelied der Liebe
      1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
      2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
      3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
      4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
      5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
      6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
      7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
      8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
      9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
      10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
      11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
      12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
      13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Die Eigenliebe stört unseren Frieden. Solange das Ich lebt, sind wir immer bereit, es vor jeder Kränkung und jeder Beleidigung zu schützen; aber wenn wir uns selbst gestorben sind und unser Leben mit Christus in Gott verborgen ist, werden wir Vernachlässigung und Geringschätzung nicht mehr zu Herzen nehmen. Wir werden taub und blind sein gegen Vorwurf, Hohn und Beleidigung.

      Wenn Liebe das Herz ausfüllt, dann wird sie auf andere überströmen, ganz unabhängig davon, ob uns von der betreffenden Seite schon Gutes gekommen ist. Wir werden vielmehr Liebe geben, weil Liebe uns in all unserem Handeln treibt. Liebe gleicht die Persönlichkeit aus, verleiht Beherrschung der Triebkräfte, unterdrückt feindseliges Wesen und veredelt alle Neigungen. Solche Liebe reicht, so weit der Himmel ist. Sie gleicht der Liebe der Engel. Wird sie im Herzen gepflegt, so versüßt sie das ganze Leben und schüttet ihren Segen über die gesamte Umgebung aus. Sie und nichts anderes wird uns zum Salz der Erde machen. {BL 35.1}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Was ist Liebe? - Eine Entscheidung!
      Beziehungsweise eine Haltung zu der sich der Mensch entscheidet.

      Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

      In unserer modernen westlichen Kultur ist Liebe ein abstrakter Ausdruck von Emotionen, wie man gegenüber jemand anderem fühlt, aber das hebräische Wort ahav geht viel weiter als einfache Emotion. Die Wurzel des Wortes ist hav. Dieses Wort gibt es zwar in der Bibel nicht, aber einige andere Ableitungen. Das Wort havhav ist ein Hauptwort mit der Bedeutung „Geschenk“ und yahav, ein Zeitwort mit der Bedeutung „etwas bereitstellen“ können helfen ahav, Liebe besser zu verstehen.[1]
      ahav bleibt nicht auf die diffuse Sphäre eines Gefühls beschränkt, sondern beinhaltet sowohl einen konkreten Entschluss als auch sichtbare Konsequenzen. Wenn wir diesem Verständnis folgen, dann verstehen wir plötzlich die Idee Liebe zu „gebieten“ gut. Denn Gott zu lieben ist dann nicht emotionsgetrieben, nicht gefühlsbasiert, sondern die Umsetzung einer getroffenen Entscheidung. Mir fällt da spontan Josua ein, der seine Entscheidung bekanntgibt: „… Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“[2]
      Gott zu lieben bedeutet also nicht ein warmes Gefühl, sondern die Entscheidung für eine Beziehung mit Gott. Dieser Beziehung eine gewisse Priorität und Exklusivität zu geben, bereit zu sein in diese Beziehung etwas zu investieren.Gott zu lieben und Ihm alleine zu dienen war „die“ Herausforderung für das Volk Israel, das fortwährend andere Götter oder deren Riten attraktiv fand und so scheiterte.

      „… lieben mit deinem ganzen Herzen …“
      Während in unserer Sprache und Kultur das Herz für Emotionen steht – dasselbe gilt auch für die englische Sprache – ist es im Hebräischen anders. Das Herz (leav) gilt als Sitz des Willens und der Gedanken. Also das, was wir heute am ehesten dem Gehirn zuordnen. Ein biblisches Beispiel dazu - Jesaja schreibt:
      Verstocke das Herz dieses Volks und lass ihre Ohren taub sein und ihre Augen blind, dass sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich nicht bekehren und genesen.[3]

      „… lieben … mit deiner ganzen Seele …"
      Unter Seele wird heute vielerlei verstanden und wir sind es gewohnt uns gegen die Idee der „unsterblichen“ Seele abzugrenzen.
      Mit „Seele“ übersetzt die traditionelle deutsche Bibel in der Regel ein Grundwort alttestamentlicher Anthropologie: näpäs Wie französisch âme und englisch soul geht sie damit zurück auf die häufigste Wiedergabe von näpäs in der griechischen Bibel mit psyché und in der lateinischen mit anima. näpäs erscheint 755 mal im Alten Testament; 600 mal übersetzt die Septuaginta psyché Diese statistische Differenz kündigt an, dass schon den Alten der Unterschied der Wortbedeutung an nicht wenigen Stellen auffiel. Heute kommen wir zu dem Ergebnis, dass nur in ganz wenigen Texten die Übersetzung „Seele“ den Sinn von näpäs trifft.
      …. Der Schöpfungsbericht benutzt es so (Gen 2,7): Jahwe Gott gestaltete den Menschen aus Staub vom Ackerboden und blies in seine Nase Lebensodem; so wurde der Mensch eine lebendige näpäs.
      Was heißt hier näpäs? Sicher nicht »Seele.. näpäs will zusammengesehen werden mir der gesamten Gestalt des Menschen und insbesondere mir seinem Atem; dabei hat der Mensch nicht näpäs, sondern er ist näpäs er lebt als näpäs.[4]
      Es lässt sich festhalten, dass näpäs für den Menschen steht, für den Menschen – auch und in erster Linie in seiner Körperlichkeit. Übrigens, wir verwenden oder verwendeten den Begriff „Seele“ auch für den ganzen Menschen, wenn wir z.B. im Kontext eines Schiffsuntergangs sagten „17 Seelen gingen verloren“…

      „…und mit deiner ganzen Kraft..."
      Das mit „Kraft“ übersetzte Wort (me’od) ist kein Hauptwort. Es wird etwa 300-mal im AT verwendet und meist als Adverb, meist als etwas das eine Handlung näher bestimmt, etwa im Sinne von „total“„außerordentlich“, „besonders“, „überaus“ oder „in hohem Maße“…

      Wir könnten also den Text so formulieren:
      Der HERR ist unser Gott, der HERR allein! Und du sollst den HERRN, deinen Gott, außerordentlich lieben mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Person.


      Es ist unsere Entscheidung, nicht unsere Gefühlslage, die bestimmt, ob wir in enger Beziehung mit Gott leben – ihn lieben.
      ER fordert uns auf, diese Entscheidung zutreffen, sie mit allem was wir sind unserem „Herzen und unserer Seele“ also unserem Denken und unserer Persönlichkeit umzusetzen und das vollständig – mit aller Kraft wie auch übersetzt wird.

      Und diese Entscheidung zeigt sich dann inunserem Leben, nämlich darin wie weit dieses Leben mit Seinem Willen, SeinenGeboten übereinstimmt. Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.[5]


      So ist es auch in erster Linie eine Entscheidung andere Menschen zu lieben, sich ihnen zuzuwenden, wie das in der Heiligen Schrift mehrfach gefordert und beschrieben wird.



      [1] In our modern Western culture, love is an abstract thought of emotion, how one feels toward another, but the Hebrew word אהב ahav [H:157] goes much deeper than simple emotion.
      The parent root of this word is הב hav. While this root is not found in the Biblical text, a couple of other derivatives are. The word הבהב havhav [H:1890], a noun meaning “gift” and יהב yahav [H:3051], a verb meaning “to provide,” help to supply the fuller Hebraic understanding of אהב ahav [H:157]. … We are to love God, neighbors, and family, not in an emotional sense, but in the sense of our actions. http://www.ancient-hebrew.org/emagazine/056.html [27.9.2012]
      [2] Jos 24,15
      [3] Jes 6,10 (LÜ)
      [4] Hans Walter Wolff, Anthropologie des Alten Testaments, S 25; 5. Aufl. 1990; ISBN 3-459-01872-0
      [5] 1Joh 5,3
      Liebe Grüße, Heimo
    • Pfingstrosen schrieb:

      Wenn Liebe das Herz ausfüllt, dann wird sie auf andere überströmen, ganz unabhängig davon, ob uns von der betreffenden Seite schon Gutes gekommen ist.
      Dann werden wir vermutlich im Sinne Jesus handeln!
      Schön formuliert im folgenden bekannten Gedicht:

      Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich.
      Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
      Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
      Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
      Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
      Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
      Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
      Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
      Macht ohne Liebe macht grausam.
      Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
      Besitz ohne Liebe macht geizig.
      Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
      Laotse
      (6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus,

      Die Frage ist, wo er das Wissen her hat???
    • Ein 6-jähriges Mädchen fragt in der Schule den Jungen, der neben ihr sitzt :
      "Du ? Sag mal, was ist eigentlich Liebe ?"

      Der Junge antwortet :
      "Liebe ist, wenn Du weiterhin jeden Tag meine Schokolade aus meiner Schultasche klaust und ich sie trotzdem immer noch an der gleichen Stelle aufbewahre."
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !
    • Dennoch ist Liebe die Frucht des Geistes; magst du auch Johannes` Art und Weise nicht gutheißen.
      Dass Liebe eine Entscheidung ist, klingt für mich leider immer sehr neumodisch; man hört es in zahlreichen Freikirchen, vor allem in Pfingstgemeinden.

      Was soll das heißen? Eine Liebe, die ich entschieden habe, zu haben?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Was soll das heißen? Eine Liebe, die ich entschieden habe, zu haben?
      Ist die Liebe etwas das mir in den Schoß fällt?
      Ich denke Liebe ist ein tun,(einüben) an dem Anderen,wie es Jesus tat! Auch bereit sein für den Anderen/Jesus zu sterben...
      Der Geist Gottes hilft uns dabei uns zu heiligen...

      1Tim 1,5 Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben.
      1Jo 2,5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.
      1Jo 4,18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
      Mt 24,12 Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
      Können wir dagegenhalten,oder stellen wir uns ins gute Licht in dem wir Andere verurteilen...die Liebe absprechen?

      Das sollte dann Jeder mit seinem Heiland ausmachen....
    • HeimoW schrieb:

      Im Gegensatz zu dir spreche ich meinen Glaubensgeschwistern (innerhalb der STA, aber auch außerhalb, soweit sie den Glauben teilen) den Heiligen Geist nicht ab. Daher kann ich Deinen Einwand nicht als korrekt bewerten.

      Hast Du schon mal was von schlussfolgern gelesen oder gehört? Ist doch ganz logisch, wenn man das Wort Gottes ernst nimmt. Oder meinst Du, was in Gal.5,22 steht ist nicht wahr?
    • Bogi111 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Was soll das heißen? Eine Liebe, die ich entschieden habe, zu haben?
      Ist die Liebe etwas das mir in den Schoß fällt?Ich denke Liebe ist ein tun,(einüben) an dem Anderen,wie es Jesus tat! Auch bereit sein für den Anderen/Jesus zu sterben...
      Der Geist Gottes hilft uns dabei uns zu heiligen...

      1Tim 1,5 Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben.
      1Jo 2,5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.
      1Jo 4,18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
      Mt 24,12 Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
      Können wir dagegenhalten,oder stellen wir uns ins gute Licht in dem wir Andere verurteilen...die Liebe absprechen?

      Das sollte dann Jeder mit seinem Heiland ausmachen....
      man o man, das von einem Adventisten, ist schon traurig ?(
    • Zuallererst ist es vorteilhaft, wenn Christen ihren Ist-Zustand betrachten. Danach darf jeder seinen Mangel erkennen, und Gott um Heilung und Liebe bitten
      Jesus sagt: Die Gesunden brauchen keinen Arzt

      1. Johannes 4,20-21

      Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

      Johannes 13,34-35
      Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Bogi111

      möchte nochmal äußern, was mich stört, denn bei dir klang es auch an; und vielleicht kannst du es ja nachvollziehen:

      wir entscheiden uns für Gott/ Jesus/ die Liebe ... (und der Heilige Geist hilft auch dabei)
      Der Geist steht im Nebensatz. Solche Sätze habe ich eben schon sehr oft gehört.

      Was die Schrift uns aber sagt ist, dass der Geist uns Erkenntnis und Liebe ins Herz gibt (Liebe kommt aus Erkenntnis);
      und dann mahnt sie immerzu: bleibe in der Liebe; übe dich in den Tugenden; tue die Werke der Liebe, etc.; auf dass wir vollkommen werden.

      Nirgendwo finde ich, dass einer schreibt: Ich habe Gott gewählt; sondern vielmehr: der hat einen hellen Schein in unsere Herzen geleget, und dergleichen.

      Hast du dir die Liebe zu deiner Frau vorgeschrieben? Ne, die hattest du von Herzen, nehme ich an.
      Bei ihr zu bleiben, bei schweren Zeiten, Streit, Krankheit, Leid, usw., das ist dann deine Entscheidung, das stimmt.

      Siehst du, was ich meine?

      P.S.: Warum mir diese "Reihenfolge" wichtig ist: weil man sonst zu Irrtümern kommt, glaube ich.

      Vielleicht ist es auch nur eine Sache der Formulierung (Elli sprach es ja schon an), aber dieses "Entscheide dich heute für Jesus", das man von Evangelisationen kennt, kenne ich nicht.
      Als mir vor sieben Jahren klar wurde, worum es geht (christlich erzogen war ich, Bibel gelesen hatte ich vorher schon, alles an religiösen und spirituellen Texten regelrecht inhaliert ...), gab es für mich kein Zurück mehr.
      Unterschiedliche Auslegungen, ja; Streit mit Gott und seinen Wegen, ja; sehr unchristliches Verhalten, ja;
      aber Zweifel oder "ich glaube doch nicht mehr", sowas ist für mich vollkommen undenkbar. Ich habe es mal versucht, zu durchdenken; es geht nicht.

      Ich habe ihn nicht gewählt. Was ich entscheiden muss ist, ob ich seinen Weg gehen will, minütlich und sekündlich; das ja.
      Darauf weist der Geist ja auch hin. Denn wenn ich im Trott verharre, dann spricht er mir ins Gewissen und stört mich, bis ich´s einsehe.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

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    • Seele1986 schrieb:

      möchte nochmal äußern, was mich stört, denn bei dir klang es auch an; und vielleicht kannst du es ja nachvollziehen:

      wir entscheiden uns für Gott/ Jesus/ die Liebe ... (und der Heilige Geist hilft auch dabei)
      Ich kann es für mich so sagen denn ich habe mich erst mit 23 Jahren taufen lassen.
      Es hatte trotzdem paar Jahre gedauert bis ich so weit war mich fallen zu lassen um von Jesus geführt zu werden.

      Trotzdem kann ich für mich vom Wachstum sprechen. Auch die Bibel spricht von Frucht,Kampf ,Überwindung,Waffenrüstung anziehen.
      Ja von Werken.
      Wir müssen schon wollen,das vollbringen bekommen wir geschenkt.

      Auch Jesus musste selbst wollen,um uns zu erlösen. Das stärkste war, das Jesus sogar vor seinem Tod seinen Peinigern verzieh..."denn sie wissen nicht was sie tun"...

      Liebe an den Nächsten (Frau,Kinder) das machen auch die Heiden...

      Feindesliebe als höchstes Ziel ist kein Selbstläufer ,das ist die Frucht eines Wachstums mit Jesus.
    • Bogi111 schrieb:

      Trotzdem kann ich für mich vom Wachstum sprechen. Auch die Bibel spricht von Frucht,Kampf ,Überwindung,Waffenrüstung anziehen.
      Ja von Werken.
      Wir müssen schon wollen,das vollbringen bekommen wir geschenkt.
      Liebe wollen, damit komme ich nicht wirklich zurecht. Natürlich bitten wir doch alle um mehr zwischenmenschliche Liebe.
      Wer möchte nicht geliebt werden und sie auch an Andere weitergeben.
      Gott ist die Liebe in seiner Person. Nur Er hat eine vollkommene Liebe die wir niemals erreichen werden.
      Diesen Mangel dürfen wir Gott geben. Wir warten auf Gottes Antwort, ER zeigt uns unseren Weg den wir gehen sollen.
      Wir dürfen im Glauben eine abwartende Position in Demut einnehmen. Diese Haltung will unser Gott...eine Art die ihm sagt, wie sehr wir ihn brauchen und dass wir ohne ihn nichts zustande bringen können.
      In dieser Position nehmen wir automatisch eine anbetende Haltung ein, die unserem Gott die Ehre gibt. Durch Auflistung unserer Taten, die uns zur Liebe Gottes führen sollen, gibt nur uns die Ehre

      Ich kann kein Programm abarbeiten, damit ich göttliche Liebe erfahren kann. Simon hat das gut mit einer Ehe verglichen.
      Ehepaare lieben sich und weil das so ist, gibt es bei ihnen keinen Ehebruch. Ihre Liebe wird durch gegenseitigen Respekt und Wertschätzung geprägt sein. Arbeiten für den Anderen zu tätigen fällt ihnen leicht, ja, sie haben sogar Freude daran.
      Genauso sollte es mit unsere Beziehung zu Gott sein. Wenn die Leitung nach oben hin passt, dann auch die zwischenmenschliche.
      Gute Werke im Glauben ist die Frucht der Liebe nicht eine Bedingung.

      Bogi111 schrieb:

      Auch Jesus musste selbst wollen,um uns zu erlösen. Das stärkste war, das Jesus sogar vor seinem Tod seinen Peinigern verzieh..."denn sie wissen nicht was sie tun"...
      Jesus muss gar nichts. Weil Er die vollkommene Liebe ist, kann er gar nicht anders.
      Wenn eine Mutter ihr Kind in Not sieht, dann hilft sie sofort wo sie kann. Sie muss sich nicht erst sagen, ich muss jetzt helfen, weil ich Liebe üben möchte.
      Eine Mutter kann ihrem Kind vieles verzeihen, Jesus aber alles und hier sehen wir eine Liebe die wir niemals im Ganzen begreifen werden.

      Bogi111 schrieb:

      Liebe an den Nächsten (Frau,Kinder) das machen auch die Heiden...
      Nicht selten, vorbildlicher als Christen

      Bogi111 schrieb:

      Feindesliebe als höchstes Ziel ist kein Selbstläufer ,das ist die Frucht eines Wachstums mit Jesus.
      Ja eine Frucht, bisher habe ich noch keinen Christen getroffen, der seine Feinde so lieben konnte wie Jesus.
      Kannst du einen Menschen lieben, der dir großes Leid zugefügt hat?
      Bei mir klappt das nicht...
      Wenn wir vergeben können, dann sind wir schon einen großen Schritt Richtung Gottes Liebe gegangen, aber lieben, und sich womöglich noch dafür Schläge geben lassen - so wie Jesus - ich kann das nicht.
      Wir dürfen unsere Hilfsbedürftigkeit erkennen, und uns in unserer Not von Gottes Geist tragen lassen.
      Er ist unser liebender Vater, der uns einfach liebt und wir antworten ihn mit unserer Liebe, die von IHM kommt.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • HeimoW schrieb:

      Wenn Gott die Liebe "gebietet" dann muss sie von der Entscheidung des Menschen abhängen, denn sonst wäre das "Gebot" obsolet.
      Der Herr gebietet das, damit man sich nicht darüber täuschen lässt, was Gottes Wille ist: eben nicht Gebote einhalten, aber keine Liebe haben.
      Wie oft haben wir jetzt hier darüber schon geredet?

      Daran, sagt Jesus, wird man erkennen, dass ihr meine Jünger seid.
      Wer folglich die Liebe nicht hat, der ist nicht sein Jünger.

      Das war im Alten Bund so, das ist im Neuen Bund so. Wer die Liebe hat, erfüllt Gottes Willen, denn das war sein ganzer Wille von Anfang an; leiblich geworden in Jesus Christus.

      Wenn du sagt: "Ich liebe, weil Gott mir das befohlen hat", kannst du das so ausdrücken; ich finde es seltsam.
      Ich würde sagen: "Ich liebe, weil ich erkannt habe." Das ist nicht mein Werk und ich bin auch nicht der Soldat, der gehorcht.

      Ich nenne aber ohnehin kaum etwas mein Werk, außer das Böse, das ich tue.
      Das ist aber wahrscheinlich wirklich eine Sache der Formulierung, schätze ich.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • HeimoW schrieb:

      Denn Gott zu lieben ist dann nicht emotionsgetrieben, nicht gefühlsbasiert, sondern die Umsetzung einer getroffenen Entscheidung. Mir fällt da spontan Josua ein, der seine Entscheidung bekanntgibt: „… Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“[2]
      Natürlich ist Gottes Liebe nicht nur emotional zu verstehen. Wir haben zahlreiche Beispiele im alten und neuen Testament.
      Echte Liebe hält auch Anfechtungen stand. Auch hier das Beispiel einer guten Ehe: In guten und schlechten Zeiten!!
      Eine Entscheidung zu treffen die heißt: Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen, ist bereits eine Frucht der Liebe Gottes, die durch sein Geist in uns wirkt.
      Ohne Erkenntnis der Liebe Gottes, sind wir so oder so nicht in der Lage Gott zu dienen.
      Ohne Liebe sind die Werke tot.

      HeimoW schrieb:

      Gott zu lieben bedeutet also nicht ein warmes Gefühl, sondern die Entscheidung für eine Beziehung mit Gott. Dieser Beziehung eine gewisse Priorität und Exklusivität zu geben, bereit zu sein in diese Beziehung etwas zu investieren.Gott zu lieben und Ihm alleine zu dienen war „die“ Herausforderung für das Volk Israel, das fortwährend andere Götter oder deren Riten attraktiv fand und so scheiterte.
      Gottes Volk sollte lernen Gott zu vertrauen. Sie hatten Wunder erlebt und göttliche Führung. Sie murrten, weil sie ihre Wünsche und Bedürfnisse höher werteten, als das Wissen um Gottes Liebe.

      Gott zeigte seine Liebe zu seinem Volk genügend. Sie erkannten es nicht.
      Jeder der sich gegen die Liebe Gottes sperrt, erfährt sie auch nicht.
      Unser Gott stellt sich uns vor, Jesus klopft an unsere Tür. Er fragt höflich, es liegt an uns, ob wir Jesus und seine Liebe begegnen wollen.

      Unsere Entscheidung ist für oder gegen Jesus. Daran scheitert es oftmals bei uns.
      Oftmals hörte ich - meistens von jungen Menschen - jetzt noch keine Bekehrung, ich möchte zunächst dieses oder jenes noch machen.
      So sind wir, wir haben Ängste, dass unser Gott zuviel von uns verlangen könnte, was uns nicht .
      gefällt. Das Problem ist ein Mangel an Vertrauen....so war es bei dem Volk Israel, und so ist es sogar bei vielen Christen.
      Liebe heißt, Vertrauen. Genauso wie in einer guten Ehe.....Diese Liebe ist nicht nur emotionsgebunden, sie beruht auf Annahme und Vertrauen.

      In den Stürmen eines christlichen Lebens, spüren wir oft die Liebe Gottes nicht, aber wir können uns im Vertrauen an die Verheißungen Gottes klammern.
      Wenn wir von üben sprechen können, dann im Vertrauen üben. Gerade dann wenn es nicht so gut aussieht, brauchen wir Vertrauen auf Gott.
      Unser Gott ist nicht nur die Liebe, auch die Wahrheit in Person.
      Gott steht zu seinem Wort, hierin dürfen wir üben.

      HeimoW schrieb:

      Es ist unsere Entscheidung, nicht unsere Gefühlslage, die bestimmt, ob wir in enger Beziehung mit Gott leben – ihn lieben.
      ER fordert uns auf, diese Entscheidung zutreffen, sie mit allem was wir sind unserem „Herzen und unserer Seele“ also unserem Denken und unserer Persönlichkeit umzusetzen und das vollständig – mit aller Kraft wie auch übersetzt wird.
      Wenn ich deinen Text so lese, denke ich an einen Chef der Folgsamkeit von seinen Angestellten fordert. Du meinst es bestimmt nicht so...
      Eine Mutter die ihr Kind nicht lieben kann, hat einen Mangel an Liebe. Wir können darum beten und bitten, dass Jesus diesen Mangel mit seiner Liebe auffüllt. Unser Vertrauen an seine Verheißungen lässt uns beten, wir glauben und beten... Unser Gott möchte dass wir beten, damit wir keinen Mangel haben.
      Das ist ja auch die gute Nachricht...des Evangelium

      HeimoW schrieb:

      So ist es auch in erster Linie eine Entscheidung andere Menschen zu lieben, sich ihnen zuzuwenden, wie das in der Heiligen Schrift mehrfach gefordert und beschrieben wird.
      Gefordert, was für ein Wort....??? Liebe beruht auf einen freien Willen. Wir können die Liebe eines Menschen zu uns ablehnen und uns auch von dieser Person abwenden. Darum geht es. Lass ich Jesus bei mir wirken...?

      Johannes 13, 35-36
      Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
      35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

      Unter einander liebt, so wie ich..
      Ganz klar, Gottes Liebe weitergeben und Zeugnis geben...dass dann mit Freude und ohne Zwang geschieht. Der Ehepartner dient dem Anderen gern.

      Nun ist Gottes Liebe weitaus mehr als eine gute Ehe. In seiner Liebe für uns, ging er in den Tod, sogar auf eine Schlachtbank, wie Jesaja 53 das vorhergesagt hat.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)