Leben nach dem urchristlichen Vorbild heute

    • Leben nach dem urchristlichen Vorbild heute

      Ist ein Leben nach urchristlichem Vorbild heute überhaupt möglich?
      Es gibt ja nur wenige Glaubensgemeinschaften, die annähernd noch so leben, wie die Menschen aus vergangenen Jahrhunderten. Eine davon sind die Hutterer.
      Ich kenne einige junge Menschen, die sehr idyllische Vorstellungen von dem apostolischen Leben haben. Mich hat die Vorstellungen vom Gemeinschaftsleben auch immer sehr berührt.
      Es trifft eine Sehnsucht nach einem Ideal. Schaut man aber die Geschichte an, dann scheint es nicht von langer Dauer gewesen zu sein und die Christen lösten sich von der anfänglichen Praxis. Was sagen alte Schriften darüber?
      Wäre der Mensch dazu heute überhaupt noch fähig? Wir sind doch alle so individuell?!
      Hat jemand den Film "Die Kommune der Seeligen " gesehen?

      kommune_der_seligenPRESSE.pdf
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hi

      Ich weiss nicht, warum man genau so leben muss, wie die ersten Christen. Ja, wenn es um die Jesulehre geht gewiss, aber ich glaube nicht, dass man in einer "abgeschotteten" Gemeinschaft leben sollte. Jesu sagte selbst: Gehet hin in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Kreaturen. Da würde eine abgeschottete Gemeinschaft dem völlig widersprechen. Wir sollen vielmehr in dieser Welt leben und durch Wort und Tat das Evangelium weiterverbreiten. Jesu ging auch unter die Menschen und hat sich nicht abgesondert. Von dem her ist es nicht eine Frage, ob man so wie die Urchristen leben kann sondern ob man überhaupt so leben soll.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ich weiss nicht, warum man genau so leben muss, wie die ersten Christen.
      Sagt ja keiner, dass man das muss. Ich denke nur, dass ihre Art zu leben auch eine Frucht des Geistes Gottes war.
      Die abgschlossenen Gemeinschaften sind aus der Verfolgung heraus entstanden.
      Das ist eine Folge der Vertreibung und einer Tradition.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • DonDomi schrieb:

      Wir sollen vielmehr in dieser Welt leben und durch Wort und Tat das Evangelium weiterverbreiten.

      DonDomi, ich denke, Du hast damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Standhaften, die Pfingstrosen meint, findet man nicht in einer Wagenbrug, sondern draussen in der Welt, umgeben von Anfechtungen, Unbill, ja sogar Hass gegenüber Christen - und sie bleiben standhaft. Das Evangelium predigen, das tun viele - viel zu viele. Aber das Evangelium leben in der Nachbarschaft, in der Verwandtschaft und am Arbeitsplatz, ja auch auf der Strasse im Auto - da siehts dann sehr düster aus.

      Lehrmeinungen hin oder her, das ist zweitrangig. Die gelebte Liebe ist das Evangelium.
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Hallo ich grüße euch...habe lange gesucht bis ich auf euere Kommentarplattform gestoßen bin.
      Dieses mein Bild ist nicht von ungefähr gewählt worden.
      Ich war selber STA von 1982 an bis 2009. Da bin ich aus der Gemeinschaft der STA ausgetreten.
      Wegen einer komplett umgestalteten Glaubensansicht zum Wort Gottes(Bibel).
      Wer möchte mit sich mir darüber austauschen? Ich gebe mir Mühe alle Kommentare zu beantworten. :greet:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von josef-maria59 ()

    • josef-maria59 schrieb:

      2009. Da bin ich aus der Gemeinschaft der STA ausgetreten.
      Wegen einer komplett umgestalteten Glaubensansicht zum Wort Gottes(Bibel).
      Ich bin kein Adventist, frage aber gleichwohl, welche komplette Umgestaltung der Glaubensansicht?

      Bitte keine Aufzählung von 25 Punkten mit 25 Begründungen und 75 Bibelverweisen!

      Vielleicht erst einmal nur einen, höchstens zwei Punkte, die Dir wesentlich sind und die geändert wurden im Glaubensverhältnis der Adventisten zur Bibel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Bitte vergib mir wenn ich nicht gleich alles so hinkriege, bin noch neu hier:
      OK zu deiner Frage....ohne mit Bibel stellen um mich werfen...ganz einfach...es gibt kein Untersuchungsgericht im Himmel wo Jesus erst richten muß, Fakt: Er wäre ja umsonst gestorben und sein stellvertretener Tod am Kreuz bedeutete nichts...
      Fakt:
      Adventisten sind eine Sondergruppe, aus denen die Zeugen Jehovas hervorgegangen sind. Adventisten sind immer im Stress! Das Gerettetsein durch den Glauben an Jesus steht bei Adventisten immer auf der Kippe, denn nicht nur Jesus ist der Maßstab, sondern die Höhe ihrer Spenden und das Halten des Sabbats und vieles andere mehr. Bei Adventisten besteht das Heil aus Jesus und diesem und jenem und noch was - dadurch haben sie sich von Jesus gelöst. "Wer Jesus hat, der hat das Leben" gilt bei Adventisten nicht. Die religiöse Unterdrückung der Gläubigen ist bei Adventisten besonders schlimm und subtil.
      Wie liest du die Bibel? Achte immer ganau darauf, für wen die einzelnen Geschichten und Berichte geschrieben wurden.
      Ich habe lange dür meine Erkenntnis gebraucht.
      Dies sind nur einige Punkte...
    • josef-maria59 schrieb:

      Adventisten besteht das Heil aus Jesus und diesem und jenem und noch was - dadurch haben sie sich von Jesus gelöst. "Wer Jesus hat, der hat das Leben" gilt bei Adventisten nicht. Die religiöse Unterdrückung der Gläubigen ist bei Adventisten besonders schlimm und subtil.
      So ein Blödsinn!
      Kann ich nicht glauben, dass du mal Adventist warst, bei diesem Unsinn, den du da schreibst.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • josef-maria59 schrieb:

      Adventisten sind eine Sondergruppe, aus denen die Zeugen Jehovas hervorgegangen sind. Adventisten sind immer im Stress! Das Gerettetsein durch den Glauben an Jesus steht bei Adventisten immer auf der Kippe, denn nicht nur Jesus ist der Maßstab, sondern die Höhe ihrer Spenden und das Halten des Sabbats und vieles andere mehr.
      Hallo Josef-maria...herzlich willkommen in dieser Runde. Als Adventist der 3 Generation habe ich viele Menschen Erlebt in der Gemeinde

      die aus welchen Gründen auch immer,Jesu Botschaft nicht in seinem Sinne Lebten und verkündeten.

      Wer sich viel mit dem Wort Gottes beschäftigt, kann leicht zum Pharisäer werden und die Freudenbotschaft zu Unterdrückungsbotschaft machen.

      Wer sich wenig mit dem Wort Gottes beschäftigt und Beziehung zu Jesu pflegt kann einem falschen Blick folgen...

      Die Organisation und die offiziele Theologie (Hope Channel) zeigt ein anderes Bild von der Kirche an der ich arbeite.

      Schade das Du Deine gesunde Lehre, nicht in Deine Gemeinde einbringen konntest.

      Auch ich kenne ähnliche Strukturen,da hilft nur kämpfen oder sich was besseres suchen..ich hoffe Du hast etwas besseres gefunden?
    • josef-maria59 schrieb:

      denn nicht nur Jesus ist der Maßstab, sondern die Höhe ihrer Spenden und das Halten des Sabbats und vieles andere mehr. Bei Adventisten besteht das Heil aus Jesus und diesem und jenem und noch was - dadurch haben sie sich von Jesus gelöst. "Wer Jesus hat, der hat das Leben" gilt bei Adventisten nicht. Die religiöse Unterdrückung der Gläubigen ist bei Adventisten besonders schlimm und subtil.
      Die Gemeinde schau ich mir an, in der du angeblich mal warst...das will ich sehen...sei so nett und schreib mir wo das war...ich bin eh gerade dabei eine Urlaubstour zusammen zu stellen.....
      du machst mich echt lachen, ein bisschen weniger auffälliges Adventisten Bashing wäre für deine Zwecke nützlicher gewesen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ich denke alles ist so wie es ist, jeder macht seine Erfahrungen auf seiner persönlichen Ebene. josef-maria59 hat seine gemacht. Jeder darf das so annehmen und stehen lassen.
      Wer außer Gott kann hier richten. Auch wenn ich eine Adventistin wäre, würde ich das hier schreiben. Ich würde mich nicht gekränkt fühlen!

      Urteile über niemanden, in dessen Schuhen du nicht gegangen bist.

      Was willst du Pfingsrosen bei einem Besuch in seiner ehemaligen Gemeinde feststellen? Willst du in den Gesichtern erkennen, dass sie doch alle ganz liebevoll mit Josef umgegangen sind...?

      Willkommen josef-maria59, der HERR segne dich!
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Urteile über niemanden, in dessen Schuhen du nicht gegangen bist.
      Ja? Welchen Maßstab legst du da an, wenn jemand "die Adventisten" beschreibt?
      Er hat lange für eine undifferenzierte Erkenntnis gebraucht???? 17 Jahre?
      Die Schuhe Adventist zu sein, die habe ich auch an und bin selbst sehr kritisch....wie gesagt , ich glaube nicht, dass
      die Aussagen etwas anderes als Bashing sind.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ich gebe zu bedenken, dass ich bei meiner Frage, auf die josef-maria59 geantwortet hat, um eine knappe und nicht zu weitschweifig begründete Antwort gebeten hatte. Vermutlich ergibt sich schon daraus eine Verkürzung, eine Vereinfachung, josef-maria59 hat offenbar versucht, seine Erfahrungen vereinfacht, aber prägnant zu umschreiben. Das ist ist sicherlich teilweise meiner Frage geschuldet.
    • josef-maria59 schrieb:

      Fakt:
      Adventisten sind eine Sondergruppe, aus denen die Zeugen Jehovas hervorgegangen sind.
      Ich bitte dich, das mal genau zu überprüfen. "Hervorgegangen" ist meines Erachtens eine maßlose Übertreibung, die gerne benutzt wird um "die Adventisten" zu denunzieren: Wir sind jetzt also verantwortlich für die "bösen" Zeugen Jehovas. So eine Behauptung ist einfach nur blödsinn und Adventisten-bashing. Der Gründer der Zeugen Jehovas bekam eine Zeitschrift von einen Adventisten (nicht Siebenten-Tags-Adventisten!!) und wird dadruch beeinflusst - etwas ganz normales im religiösen Klima der USA des 19. Jahrhunderts. Die STA steht nur insoweit mit den ZJs in Verbindung, dass sie ihre Wurzeln mehr (STA) oder weniger (ZJ) bei den Millieriten haben. Fakt ist, dass die ZJ nicht aus den STA hervorgegangen sind!
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • "Wer Jesu hat, der hat das Leben"..... gab Joseph-Maria59 an. Die elementare Frage ist: WAS VERSTEHST DU UNTER - JESUS HABEN ?

      Das ist wieder mal so eine religiöse totschlag -Floskel, die man sehr gerne benutzt. Aber wo hast du den Jesus? Im Herzen? Aha, ist das das Jesus haben.. der ist gerettet? Wie erkennst du das? wie äußert sich das? , ..usw. Dann sieht das ganze nämlich schon bedeutend anders aus.

      "Wer nicht will, findet Argumente, wer dagegen will, finden Wege!"


      .
    • Insgesamt ist das Thema hier ein ganz anderes gewesen und sollte es auch bleiben....

      Pfingstrosen schrieb:

      Ist ein Leben nach urchristlichem Vorbild heute überhaupt möglich?
      Das hat eine ganz andere Dimension, als die Kirchen heute. Darum geht es.
      Es ist die ganz persönliche Ebene, die nicht durch Statuten oder Glaubenssätze bestimmt wird.
      Es ist eine Haltung.
      Möglicherweise lebbar innerhalb aller Kirchen.
      Möglicherweise ein Kriterium einer unsichtbaren Kiche, des Leibes Jesu.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hat Jesus nicht freiwillig "Bashing" auf sich genommen und dann noch gesagt: HERR vergib ihnen, sie wissen nicht was sie tun?

      Pfingstrosen schrieb:

      Insgesamt ist das Thema hier ein ganz anderes gewesen und sollte es auch bleiben....

      Pfingstrosen schrieb:

      Ist ein Leben nach urchristlichem Vorbild heute überhaupt möglich?
      Das hat eine ganz andere Dimension, als die Kirchen heute. Darum geht es.Es ist die ganz persönliche Ebene, die nicht durch Statuten oder Glaubenssätze bestimmt wird.
      Es ist eine Haltung.
      Möglicherweise lebbar innerhalb aller Kirchen.
      Möglicherweise ein Kriterium einer unsichtbaren Kiche, des Leibes Jesu.
      Ja, ich denke schon, die Voraussetzung ist immer noch dieselbe wie sie damals war, vollkommene Hingabe.
      Sie waren sogar bereit für Jesus zu sterben.
      Zu Zeiten Neros auch. Mit dieser Grundeinstellung werden Christen es gar nicht nötig haben sich sich gegenseitig zu beißen.

      Herablassende Abgrenzungen war von Anfang an ein Problem unter den Christen, aber diejenigen die einträchtig zusammenkamen und sogar Hab und Gut untereinander teilten, offensichtlich nicht.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)