Kann man den Heiligen Geist haben und trotzdem noch sehr fleischlich leben?

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    • DonDomi schrieb:

      Daher kann man eben auch fleischlich handeln obwohl man das eigentlich nicht möchte.
      Sagt die Schrift doch auch: Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. (Rö 7,15)
      So gibt es auch überhaupt erst die Notwendigkeit, vollkommener zu werden (1. Thes 4,9-12)

      Direkt zudem: es geht im Römer nicht um "vor der Bekehrung / nach der Bekehrung", sondern um Fleisch und Geist im Christen.
      Denn Paulus schreibt nicht: das tat ich, sondern: das tue ich.

      Überhaupt gibt es diesen Kampf, das Bewusstsein dieses Kampfes, nur im Gläubigen, denn der Geist Gottes zeigt es uns. Der Ungläubige hat gar kein Bewusstsein für diesen Streit, der in ihm ist.
      Das erklärt Paulus im Römer 2 und an vielen anderen Stellen; denn das Gesetz bringt die Sünde in unser Bewusstsein und macht sie immer größer, sodass wir sehen, wen wir nötig haben.
      Interessiert den Heiden nicht.

      Lg
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Daher kann man eben auch fleischlich handeln obwohl man das eigentlich nicht möchte.
      Sagt die Schrift doch auch: Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. (Rö 7,15)So gibt es auch überhaupt erst die Notwendigkeit, vollkommener zu werden (1. Thes 4,9-12)

      Direkt zudem: es geht im Römer nicht um "vor der Bekehrung / nach der Bekehrung", sondern um Fleisch und Geist im Christen.
      Denn Paulus schreibt nicht: das tat ich, sondern: das tue ich.

      Überhaupt gibt es diesen Kampf, das Bewusstsein dieses Kampfes, nur im Gläubigen, denn der Geist Gottes zeigt es uns. Der Ungläubige hat gar kein Bewusstsein für diesen Streit, der in ihm ist.
      Das erklärt Paulus im Römer 2 und an vielen anderen Stellen; denn das Gesetz bringt die Sünde in unser Bewusstsein und macht sie immer größer, sodass wir sehen, wen wir nötig haben.
      Interessiert den Heiden nicht.

      Lg
      war Paulus, als er den Römerbrief schrieb bekehrt, ein erlöster Christ, oder unbekehrt?
    • Johannes2 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Daher kann man eben auch fleischlich handeln obwohl man das eigentlich nicht möchte.
      Sagt die Schrift doch auch: Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. (Rö 7,15)So gibt es auch überhaupt erst die Notwendigkeit, vollkommener zu werden (1. Thes 4,9-12)
      Direkt zudem: es geht im Römer nicht um "vor der Bekehrung / nach der Bekehrung", sondern um Fleisch und Geist im Christen.
      Denn Paulus schreibt nicht: das tat ich, sondern: das tue ich.

      Überhaupt gibt es diesen Kampf, das Bewusstsein dieses Kampfes, nur im Gläubigen, denn der Geist Gottes zeigt es uns. Der Ungläubige hat gar kein Bewusstsein für diesen Streit, der in ihm ist.
      Das erklärt Paulus im Römer 2 und an vielen anderen Stellen; denn das Gesetz bringt die Sünde in unser Bewusstsein und macht sie immer größer, sodass wir sehen, wen wir nötig haben.
      Interessiert den Heiden nicht.

      Lg
      war Paulus, als er den Römerbrief schrieb bekehrt, ein erlöster Christ, oder unbekehrt?
      Ist das eine Scherzfrage: Meiner Persönlichen Meinung nach war er, sobald er Paulus war, bekehrt und Christ. Was Du mit erlöster Christ meinst weiss ich nicht.
      Ich vermute eher, dass sich diese Darstellung von Paulus selbst wohl nicht mit den Meinungen einiger weniger hier teilt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DonDomi ()

    • DonDomi schrieb:

      Johannes2 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Daher kann man eben auch fleischlich handeln obwohl man das eigentlich nicht möchte.
      Sagt die Schrift doch auch: Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. (Rö 7,15)So gibt es auch überhaupt erst die Notwendigkeit, vollkommener zu werden (1. Thes 4,9-12)Direkt zudem: es geht im Römer nicht um "vor der Bekehrung / nach der Bekehrung", sondern um Fleisch und Geist im Christen.
      Denn Paulus schreibt nicht: das tat ich, sondern: das tue ich.

      Überhaupt gibt es diesen Kampf, das Bewusstsein dieses Kampfes, nur im Gläubigen, denn der Geist Gottes zeigt es uns. Der Ungläubige hat gar kein Bewusstsein für diesen Streit, der in ihm ist.
      Das erklärt Paulus im Römer 2 und an vielen anderen Stellen; denn das Gesetz bringt die Sünde in unser Bewusstsein und macht sie immer größer, sodass wir sehen, wen wir nötig haben.
      Interessiert den Heiden nicht.

      Lg
      war Paulus, als er den Römerbrief schrieb bekehrt, ein erlöster Christ, oder unbekehrt?
      Ist das eine Scherzfrage: Meiner Persönlichen Meinung nach war er, sobald er Paulus war bekehrt und Christ. Was Du mit erlöster Christ meinst weiss ich nicht.Ich vermute eher, dass sich diese Darstellung von Paulus selbst wohl nicht mit den Meinungen einiger weniger hier teilt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      ein wahrhaft bekehrter Mensch ist ein erlöster Mensch, keine Scherzfrage
    • Johannes2 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Johannes2 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Daher kann man eben auch fleischlich handeln obwohl man das eigentlich nicht möchte.
      Sagt die Schrift doch auch: Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. (Rö 7,15)So gibt es auch überhaupt erst die Notwendigkeit, vollkommener zu werden (1. Thes 4,9-12)Direkt zudem: es geht im Römer nicht um "vor der Bekehrung / nach der Bekehrung", sondern um Fleisch und Geist im Christen.Denn Paulus schreibt nicht: das tat ich, sondern: das tue ich.

      Überhaupt gibt es diesen Kampf, das Bewusstsein dieses Kampfes, nur im Gläubigen, denn der Geist Gottes zeigt es uns. Der Ungläubige hat gar kein Bewusstsein für diesen Streit, der in ihm ist.
      Das erklärt Paulus im Römer 2 und an vielen anderen Stellen; denn das Gesetz bringt die Sünde in unser Bewusstsein und macht sie immer größer, sodass wir sehen, wen wir nötig haben.
      Interessiert den Heiden nicht.

      Lg
      war Paulus, als er den Römerbrief schrieb bekehrt, ein erlöster Christ, oder unbekehrt?
      Ist das eine Scherzfrage: Meiner Persönlichen Meinung nach war er, sobald er Paulus war bekehrt und Christ. Was Du mit erlöster Christ meinst weiss ich nicht.Ich vermute eher, dass sich diese Darstellung von Paulus selbst wohl nicht mit den Meinungen einiger weniger hier teilt.
      Liebe Grüsse
      DonDomi
      ein wahrhaft bekehrter Mensch ist ein erlöster Mensch, keine Scherzfrage
      Ja, dann war für mich Paulus, seit er Paulus und nicht mehr Saulus hiess ein erlöster Mensch, weil er damit das Opfer Jesu angenommen hat, also auch zum Zeitpunkt des Römerbriefes. Was ist denn Deine Meinung?

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Natürlich ist er erlöst und lobt dies auch: Ich elender Mensch!, sagt er (denn das ist ja die Erkenntnis der Sünde), Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?
      Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.
      So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind ... (Rö 7,24.25; 8,1)

      ... Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. (8,13)

      Das müssen wir täglich tun, um vollkommener zu werden.
      Doch wie gesagt: wer sagt denn, er sei sündlos oder sündige nicht mehr? (Das ist nämlich beides dasselbe)
      Die Heiligen Schriften halten uns die ganz einfache Schlussfolgerung vor, damit wir keine Entschuldigung haben: Wenn du Gott liebst, dann wirst du ... - Wir kennen das von den Zehn Geboten, wenn sie als Voraussage übersetzt werden, wie es dem Hebräer näher liegt: Du wirst ..., statt: Du sollst ...

      Das Evangelium ist einfach. Es fängt keine Debatte über Eventualitäten an, wie die Welt das gerne tut: Haltet seine Gebote! Denn seine Gebote sind nicht schwer.

      Der Geist redet durch die Schrift mit uns. Er lässt uns kein Ausweichen, damit wir daran vollkommener werden.
      Aber sehr wohl weiß Gott um die Verworrenheit und Dunkelheit des Menschen; das zeigt die Schrift.
      Warum sonst sendet zum Beispiel Paulus den Timotheus, damit er schaut, wie es um den Glauben der Brüder steht?

      Und von uns selbst zu sagen, wir sündigen nicht mehr, steht uns nicht zu bzw. widerspricht uns schon:
      Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll.
      Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. (1. Kor 8,2.3)

      Wir sollen Gott lieben (und folglich die Menschen lieben). Und nicht darüber quatschen oder eruieren, ob wir sündlos sind oder noch nicht und warum nicht oder warum doch ...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      Wenn man sich gegen den HL.Geist versündigt, was bedeutet das?
      Wenn man das Gute das Jesus tat (Heilungen etc...) als Böse bezeichnet und das gute göttliche Tun Jesu als satanisches Tun erklärt ==> Das ist die Sünde wider den Heiligen Geist!Die in in zwei Zeitaltern (Äonen) nicht vergeben wird!

      DonDomi schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      Wenn man sich gegen den HL.Geist versündigt, was bedeutet das?
      Hallo
      Ich hoffe Du bist mir nicht böse, aber ich selbst habe bis heute noch von niemandem eine für mich schlüssige Erklärung für diese Bibelstelle bekommen, deshalb muss ich, so Leid es mir tut, Dir sagen, dass ich auf diese Frage kein Antwort liefern kann

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Norbert Chmelar schrieb:

      In Sachen Sünde wider den Heiligen Geist möchte ich folgendes sagen:
      Gerade Heute, am Freitag, 24. Februar 2017 kam in den Herrnhuter Losungen im Losungsbüchlein die Stelle aus Lukas 11,14 - 23 , wo Jesus einen Dämon austrieb und daraufhin etliche sprachen: "Er (=Jesus) treibt die Dämonen durch Beelzebul [=im Judentum gebräuchlicher Name des Teufels!(vgl. 2.Kön.1,2!)], den Obersten der Dämonen aus!" ===> Und genau dies ist die Sünde wider den Heiligen Geist(HG), die weder in diesem Zeitalter (griech: Äon) noch in dem nächsten Zeitalter (=Aion) vergeben wird! (---> siehe Matth.12,32)

      Was ist die Sünde wider den HG? Wenn man die guten Heils-Taten Jesu als satanisch bezeichnet!
      DonDomi, ich hoffe Dir damit eine Antwort gegeben zu haben! MfG NCH
    • Moin!

      Gane MacShowan schrieb:

      Kisehel schrieb:

      Die Antwort auf Deine Frage bedarf eigentlich keiner Diskussion, sie ist so klar wie die Mittgssonne: Man findet sie im 1. Joh. 3. 9.
      In Johannes 3, 9 geht es nicht um einzelne, einmalige Sünden, sondern um fortgesetztes, gewohnheitsmäßiges Sündigen:

      1. Johannes 3, 9 (Schlachter 2000): Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.

      Fußnote zu "tut nicht Sünde":
      d.h. sündigt nicht beständig, lebt nicht in Sünde (gr. Gegenwartsform). Ebenso nachher »er kann nicht beständig sündigen«.
      Zum Vergleich:

      1.Johannes 3, 9 (Studienübersetzung NT - mit exegetischen Anmerkungen 2017): Jeder der Gezeugt-Wordene* aus Gott tut keine Sünde, weil sein Same in ihm bleibt, und er-kann nicht sündigen~, weil aus Gott er-gezeugt-wurde*.

      Fußnote zu „tut keine Sünde“ und „kann nicht sündigen“:
      Präs.: etwas (nicht) ständig, bedenkenlos und gewohnheitsmäßig tun (z.B. sündigen, lieben, usw.).

      Somit sollte klar sein, dass Johannes hier hier nicht sagen will, dass wir jetzt schon vollkommen und frei von Sünde sein können.

      Gruß, GMacS
    • Gane MacShowan schrieb:

      Somit sollte klar sein, dass Johannes hier hier nicht sagen will, dass wir jetzt schon vollkommen und frei von Sünde sein können.
      Wobei Jesus wiederum durch sein Leben bewiesen hat, dass ein sündloses Leben möglich wäre.
      Ich sage nicht, dass es möglich ist( weil man sündigt ehe man überhaupt von Gott weiß) .......weil Gott uns in das Versagen miteingeschlossen hat oder wie in Epheser auch deutlich wird...wir uns nicht rühmen können sollen....
      Ein sündloser Zustand ist aber anzustreben, weil es doch auch gleichbedeutend ist mit einer totalen Bereitschaft Gott in sich wohnen lassen zu können. Immerhin sagt er, dass er keine Gemeinschaft mit Finsternis hat und wir wundern uns über Gottesferne und Ratlosigkeit und Schweigen des Geistes Gottes? Auch wenn wir uns am Wort festhalten, ist es doch ein großer Unterschied wie wir leben in der vollen Gemeinschaft des Geistes Gottes oder nur mit sporadischer Hinwendung zu geistlichen Themen .....ich bin der Meinung, dass man in Gottesnähe nicht bewusst sündigen kann.
      Sonst würde nicht....den Geist dämpft nicht...in der Bibel stehen oder.....
      Apostelgeschichte 5,32 Und wir sind Zeugen von diesen Dingen und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hallo Pfingstrosen!

      Natürlich ist ein sündloser Zustand "anzustreben". Paulus beschreibt das wie einen Ringkampf mit seiner sündigen Natur. Niemand sollte sich auf seiner Unvollkommenheit ausruhen (auf www.bibel com schrieb mal jemand, Jesus wäre sein Freifahrtschein... Traurig!). Aber es geht eben auch nicht, aus einem Vers wie 1. Johannes 3, 9 abzuleiten, dass ein "aus Gott geborener" fortan keinen Führsprecher vor Gott mehr nötig hätte, weil er fähig wäre nicht mehr zu sündigen. Es geht dabei ja nicht nur um die offensichtlichen und schwerwiegenden Sünden, sondern auch um die vielen kleinen Fehltritte und Schwächen, die unbewusst stattfinden, oder verdrängt werden. Die kann niemand jetzt schon zu 100% ablegen. Wir brauchen einen Führsprecher (ich denke, da sind wir uns einig)!

      Gruß, GMacS
    • Was ist "Sünde".

      Die Definition Jesu lautet (Johannes 16:9.):

      Unglaube/Misstrauen Gott gegenüber


      Wer die Sünde Adams oder die eigene (geerbte) Sünde leugnet, ist kein Christ sondern ein Gnostiker.


      Das "Anstreben" von "Sündlosigkeit" ist Unglaube und "Werksgerechtigkeit". Es führt zum Verlust Jesu Christi/seiner Erlösung.
    • Hallo freudenboten!

      freudenboten schrieb:

      Das "Anstreben" von "Sündlosigkeit" ist Unglaube und "Werksgerechtigkeit". Es führt zum Verlust Jesu Christi/seiner Erlösung.
      Pfingstrosen und ich meinten mit dem "Anstreben des sündlosen Zutandes", dass man (mit Hilfe des heiligen Geistes) sein Möglichstes tut, sich von der Sünde fernzuhalten. Ich wollte nicht sagen, dass man jetzt schon sündlos leben könnte, schon gar nicht aus eigener Kraft... Genau darum ging es mir doch in Beitrag 108!

      Gruß, GMacS