Wilde Ehe

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    • ... in manchen Diskussionen taucht immer wieder der Begriff 'wilde Ehe' auf,
      was ist damit eigentlich gemeint?

      'Hurerei', 'Sodom und Gomorrha' sehen wohl anders aus,
      und wenn ich an die durchaus respektablen 'Kebsweiber' der anerkannten älteren Herren in der Bibel denke,
      dann passt das auch irgendwie nicht ...

      muss ein gottgefälliges Zusammenleben zwischen Mann und Frau tatsächlich durch irgendeine formale Handlung namens 'Eheschließung' legitimiert sein?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)


    • Definition: (Quelle: Wikipedia)

      Kebse, Kebsfrau und Kebsweib sind veraltete, heute allenfalls noch dialektal verwendete Bezeichnungen für eine Nebenfrau oder eine Konkubine.[1] Das Bürgertum des 19. Jahrhunderts, dem dieser Ausdruck zu derb erschien, sprach stattdessen lieber von Maitresse. In der Luther’schen Bibelübersetzung dagegen wurde Kebse noch wertfrei und häufig in der Bedeutung „Nebenfrau“ verwendet.
    • Ghasel schrieb:

      Muss ein gottgefälliges Zusammenleben zwischen Mann und Frau tatsächlich durch irgendeine formale Handlung namens 'Eheschließung' legitimiert sein?
      Ich antworte mal mit einem Zitat aus der Hausarbeit die @Bogi111 verlinkt hat. Wer sich für die dahinterstehenden Bibeltexte interessiert, muss sich halt die Mühe machen, die Hausarbeit selbst zu lesen.

      Quelle:
      Es mag erschreckend klingen, aber Jesus und die ganze die Bibel kennen nur zwei Alternativen, in denen die Beziehung Mann und Frau gelebt wird: Entweder sie führt in die Ehe oder sie ist Hurerei. Unter Hurerei (Unzucht) versteht die Bibel nicht nur die Prostitution, also die Hingabe des eigenen Körpers für sexuelle Zwecke gegen Bezahlung, sondern jedes ungeregelte, unrechtmäßige geschlechtliche Verhalten.
    • So viel mir bekannt ist, ist Sex außerhalb der Ehe eine schwere Sünde!
      Diese steht im Zusammenhang mit dem - nach lutherischer Zählung - sechstem Gebot: >>Du sollst nicht ehebrechen.<<(2.Mose 20,14 / 5.Mose 5,18)
      Im Katechismus der katholischen Kirche (in ethischen Sachen immer gut zu befragen!) wird auf Seite 176 im Kompendium - Katechismus der Katholischen Kirche unter RN 502 geschrieben:
      RN 502. Welche Verstöße gegen die Würde der Ehe gibt es?

      Solche Verstöße sind: Ehebruch, Ehescheidung, Polygamie[=Mehrehe], Inzest[=Sex unter Geschwistern], freies Verhältnis (Zusammenleben, Konkubinat[=wilde Ehe]), vor- und außerehelicher Geschlechtsverkehr. (Im Großen Weltkatechismus die RN 2380-2391 + 2400)
    • 3.5. Handbook of Seventh-day-Adventist Theology
      Das Handbuch zur Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten befasst sich ....

      Unter der Überschrift „Abweichungen von der Ehe“ wird weiter unten ausgeführt:
      54
      „Weil die Ehe ein als Bündnis geschlossenes Verhältnis und von Gott gesegnet ist, schützt und
      heiligt es die intime Beziehung von Ehemann und Ehefrau.
      Darum sind sexuelle Beziehungen
      außerhalb der Ehe unvereinbar mit dem Plan Gottes für die Ehe.
      Obwohl in der Gesellschaft
      voreheliche Beziehungen oder das Zusammenleben mit einem Partner, ohne mit ihm verheiratet zu sein, geduldet oder sogar akzeptiert sind
      , bleiben die sexuellen Beziehungen nach den biblischen Vorgaben der Ehe vorbehalten.“
      Zitiert aus der angegebenen Internet-Seite: eheaehnliche_lebensgemeinschaften.pdf

      Das deckt sich im Wesentlichen mit den Angaben im Kompendium der Katholischen Kirche (mein Beitrag NR.5); dabei nehme ich an, dass es auf evangelischer Seite ähnlich gesehen wird - muss aber da im Evangelischen Erwachsenen-Katechismus erst mal nachschauen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • christ.ai schrieb:

      Ich antworte mal mit einem Zitat aus der Hausarbeit die @Bogi111 verlinkt hat.
      Es geht hier nicht um Hurerei!!!
      Sondern um zwei Menschen die sich vor Gott Treue versprochen haben, ohne Trauschein!!!!
      Man könnte aber auch damit antworten!

      Zitat meines Links 13. Summary
      Diese Arbeit beschreibt die Fragen und Probleme der nichtehelichen Lebensgemeinschaften. Sie
      untersucht den biblischen Befund zu Ehe und Eheschließung und kommt zur Schlussfolgerung,
      dass die Ehe eine göttliche Seite hat in Stiftung, Sinngebung, Schutz und Segen,

      sowie eine weltliche Seite durch die Eheschließung, die ihr Rechtsverbindlichkeit verleiht.

      Die göttliche Seite ist unveränderlich gültig.

      Die weltliche Seite war während der Geschichte vielen Veränderungen
      unterworfen und befindet sich auch weiterhin im Prozess der Änderung. Beide Seiten zusammen
      bilden aber nach dem Fazit der Bibel die gültige Ehe.
    • Bogi111 schrieb:

      Diese Arbeit beschreibt die Fragen und Probleme der nichtehelichen Lebensgemeinschaften. Sie
      untersucht den biblischen Befund zu Ehe und Eheschließung und kommt zur Schlussfolgerung,
      dass die Ehe eine göttliche Seite hat in Stiftung, Sinngebung, Schutz und Segen,

      sowie eine weltliche Seite durch die Eheschließung, die ihr Rechtsverbindlichkeit verleiht.

      Die göttliche Seite ist unveränderlich gültig.

      Die weltliche Seite war während der Geschichte vielen Veränderungen
      unterworfen und befindet sich auch weiterhin im Prozess der Änderung. Beide Seiten zusammen
      bilden aber nach dem Fazit der Bibel die gültige Ehe.
      Das von mir gelesene empfinde ich sehr widersprüchlich. Auf der einen Seite wird die christliche unverrückbare Ehe hochgehalten, dann aber die glorreiche Ausnahme wenn das weltliche System irgendwie Probleme bereitet.
      Also ohne Trauschein vom Standesamt, aber sozusagen mit Segnung der Gemeinde.
      Auch diese Lösung wäre biblisch.
      Für mich sind diese Ansichten neu und meine Frage ist immer noch, ob das von den STA so gelehrt wird?

      LG
      Nicht für die Prostituierten und Zöllner ist die Umkehr am schwersten, sondern für die Frommen, die meinen sie hätten es nicht nötig (B. Manning).
    • Elli59 schrieb:

      Für mich sind diese Ansichten neu und meine Frage ist immer noch, ob das von den STA so gelehrt wird?
      Offiziell wohl nicht! - siehe meinen Beitrag vom Auszug aus dem Handbuch zur Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten (Mein Beitrag NR.6).
      Aber inoffiziell wird eine Nicht-Ehe mit notariellem Vertrag(?) einer Ehe wohl gleichgestellt, wie ich unter eheaehnliche_lebensgemeinschaften.pdf gelesen habe. Aber hier müssen die "Führer" der Adventisten - am besten deren oberster Generaldirektor -oder wie der heißt - Auskunft geben.

      PS: Was mir in der o.g. Stellungnahme gefallen hat, ist dass man "im Geiste Jesu" ein nicht-verheiratetes Paar beurteilen soll. Aber in Sachen "EHE" war Jesus absolut radikal für Ehe und gegen Ehescheidung!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Aber in Sachen "EHE" war Jesus absolut radikal für Ehe und gegen Ehescheidung!
      Nicht das hier Missverständnisse aufkommen. Aus meiner Sicht kann jeder so leben wie er will. Jeder wird so oder so sein Leben vor Gott verantworten müssen.
      Das gilt für mich genauso...

      Ja Norbert, Jesus schreibt wegen Ehescheidung sehr absolut... Wenn Menschen zusammenkommen und sich lieben und andere mischen sich ein...ist immer schwierig. Ich mag das nicht und ich mag hier keine Anstandsdame sein....fürchterlich. Ich bin froh, wenn ich mit so einer Problematik persönlich nichts zu tun habe.

      Dennoch eine Gemeindeordnung sollte klar, mit biblischer Erklärung, eine Regel vorgeben. Die Verantwortlichen sollten das klären, nicht die einzelnen Mitglieder..
      Gerade damit sich nicht so viele persönlich einmischen. Manches muss einfach von oben her geregelt werden.

      LG
      Nicht für die Prostituierten und Zöllner ist die Umkehr am schwersten, sondern für die Frommen, die meinen sie hätten es nicht nötig (B. Manning).
    • Elli59 schrieb:

      Für mich sind diese Ansichten neu und meine Frage ist immer noch, ob das von den STA so gelehrt wird?
      Elli ich kann das nur von meiner erlebten Situation beschreiben.

      Als ich mit 29 Jahren eine geschiedene 21 Jährige heiraten und den kirchlichen Segen haben wollte,
      wurde er mir verweigert. In einer Haustrauung gab mir ein eingesegneter Freund der Familie und Gemeindeleiter,
      den Segen Gottes!
      Das hatte zu folge das der Vorsteher die Gemeinde Zwang meine Frau aus der Kirche auszuschließen.

      Da ich zu einer anderen Gemeinde gehörte und die Gemeinde sich weigerte mich auszuschließen,wollte er die Gemeinde auflösen...
      Nach Kurzer Zeit wurde der Vorsteher seines Amtes enthoben und wir wieder gemeinsam in die Gemeinde aufgenommen.

      Die Gemeinde hatte mich bis zum Sabbatschulleiter gefördert,trotzdem musste ich mit dem Makel leben,eine Geschiedene
      geheiratet zu haben.

      Leider ging diese Ehe nach 18 Jahren zu Bruch.

      Ich verliebte mich in eine Frau die Witwe war und Katholisch ist.

      Da sie ein Haus in dem Ort meiner früheren Heimatgemeinde hatte, bin ich wieder in die alte Heimat.

      Obwohl ich nach meiner Scheidung noch Mitglied der STA war, wollte mich die Heimatgemeinde nicht aufnehmen.
      Also war ich fast 5 Jahre Gast.
      Es gab viel Ärger wegen meiner Person.
      Seltsamerweise gab es zu dieser Zeit eine Diskussion in unserer Gemeinschaf,t die sich mit dem Thema der Ehe ohne Trauschein
      beschäftigte. Das Ergebniss liegt Dir ja vor.
      Mit der Zeit hat die Gemeide sich dazu entschlossen mich aufzunehmen, und nach kurzer Zeit wurde mir
      aus der Situation heraus, das Amt des Gemeindeleiters angeboten.

      Gemeindeältester und Segnung sind bei mir ausgeschlossen.

      Da ich mich für die Mitarbeit in der ACK eingesetzt habe, nicht verheiratet bin und noch mit
      einer Katholikin zusammen lebe, möchte ich Dir ersparen was mir alles "Gute" in den letzten 15 Jahren
      von einigen wiederfahren ist.
      Ich bin dankbar und "stolz" auf unsere Gemeinde,in der ich viel Segen erfahren habe.
      Das ist meine Geschichte.
      EGW ist ein Kind der Adventgemeinde. Wer sich Ihr anschließen will muss auch dieses Kind Lieben.
      Wo kommen wir hin wenn die Ausländer die zu uns kommen bestimmen, wie wir unsere Erfahrungen und unsere Geschichte
      zu sehen haben...
      Denk an die Geschichte mit dem Salomonischen Urteil und der leiblichen Mutter.
    • Bogi111 schrieb:

      Als ich mit 29 Jahren eine geschiedene 21 Jährige heiraten und den kirchlichen Segen haben wollte,
      wurde er mir verweigert.
      Von wem? War es eine STA-Gemeinde - und wenn ja, welche war das? - Oder war es die kath. Kirche? Weil bei der evangel. Kirche hättest Du diesen Segen bekommen!

      Bogi111 schrieb:

      Nach Kurzer Zeit wurde der Vorsteher seines Amtes enthoben
      Zu Recht - dieser elende Pharisäer...!

      Bogi111 schrieb:

      Obwohl ich nach meiner Scheidung noch Mitglied der STA war, wollte mich die Heimatgemeinde nicht aufnehmen.
      Schlimmer als die Römisch - Katholische Kirche! Welche STA-Gemeinde war das?
      Wenn ich so behandelt worden wäre, hätten mich die STA "kreuzweise am ....." können!

      Bogi111 schrieb:

      Da ich mich für die Mitarbeit in der ACK eingesetzt habe, nicht verheiratet bin und noch mit einer Katholikin zusammen lebe...
      ... deshalb würde ein STA-Hardliner sagen: "Oh was für ein schlimmer Antichrist! - Mit der Hure Babylon verbunden!"
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Elli59 schrieb:

      Für mich sind diese Ansichten neu und meine Frage ist immer noch, ob das von den STA so gelehrt wird?
      Aber inoffiziell wird eine Nicht-Ehe mit notariellem Vertrag(?) einer Ehe wohl gleichgestellt, wie ich unter eheaehnliche_lebensgemeinschaften.pdf gelesen habe.
      Neulich hatte ich einen allerersten einblick in das neueste Gemeindehandbuch . Da stand unter der Definition "Ehe" zuallererst das rechstgültige Bündnis, die Zivilehe - Amncheorts haben STA Prediger - in den USA und in der Dritten welt - dazu eine Lizuenz. Nur : Unseren gelangweilten Standesbeamten zur Bedingung Sünde / Nichsünde zu machen - da komme ich nicht mit. Theologisch nämlich.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      ... deshalb würde ein STA-Hardliner sagen: "Oh was für ein schlimmer Antichrist! - Mit der Hure Babylon verbunden!"
      Die Namen der Gemeinden spielen keine Rolle. Nach über 30 Jahren ist viel Wasser den Rhein heruntergeflossen.

      Diese ganzen Erlebnisse haben meinen Glauben stark herausgefordert aber auch gestärkt.

      Trotz des Gegenwindes hat die Mehrheit der Gemeinde barmherzig entschieden. Das hat auch meine Sichtweise auf die

      Gemeinde verändert. Ich weiß mittlerweile welch ein Augapfel und wie Wertvoll die Gemeinde für Jesus ist.

      Das beschreibt EGW sehr deutlich und ich kann mittlerweile mit Ihr empfinden. Auch Sie war viel Neid und Ablehnung ausgesetzt.

      Manchmal frage ich mich schon was mir die Kraft und Freude gegeben hat, für meine Gemeinde zu brennen?

      Anstatt über den HL Geist und EGW zu streiten sollten wir die Kraft und die Ratschläge in Demut annehmen,die uns geschenkt wurden!
    • @Bogi111

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man kirchlich heiraten möchte und so einen speziellen Segen von Gott empfangen möchte aber gleichzeitig nicht auf dem Standesamt heiraten möchte. Das ist so, wie wenn man Adventist sein möchte, aber auf dem Papier soll immer noch RKK stehen.

      Dann gibt es aber immer noch die Frage, ob jemand trotz wilder Ehe ein Amt in der Kirche haben darf: Ich bin der Meinung ja. Es ist meiner Meinung nach eine menschliche Einteilung der Sünden von Gross nach Klein, aber Gott allein weiss, wie schwer jede Sünde wiegt.
      Ich selbst bin ja auch Diakon und würde mich alles andere als perfekt beschreiben. Aber ein Amt zu haben bedeutet nicht, dass man etwas besseres ist, sondern primär dass man im Auftrag Gottes für Gott und die Geschwister arbeitet. Bei uns sagt man daher oftmals man ist Diener und ich glaube das bringt die Tätigkeit auf den Punkt. Vielleicht ist es bei uns (ich bin Neuapostolisch) auch noch etwas speziell, da man sich nicht für ein Amt bewerben kann, sondern man wird gefragt. Das hat dafür den Nachteil, dass man theologisch nicht mehr gebildet ist als die Mitgeschwister, aber darauf kommt es bei uns nicht an.
      Von dem her erwarte ich auch von keinem Menschen, dass er als Prediger besser ist als ich, das Wort das er predigt gilt ihm nämlich genauso wie allen andern auch.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man kirchlich heiraten möchte und so einen speziellen Segen von Gott empfangen möchte aber gleichzeitig nicht auf dem Standesamt heiraten möchte.
      Bei meinem ersten mal war ich Standesamtlich verheiratet. Deshal auch den Wunsch nach Gottes Segen.

      Mir war schon wichtig das meine Kinder in geordneten Verhältnissen aufwachsen und die Mutter
      auch rentenmäßig abgesichert ist!

      Jetzt als Rentner brauche ich diese finaziele Absicherung nicht. Ich habe Rente und bin Krankenversichert.

      Alles andere kann man mit Verfügungen und Testament regeln...
    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man kirchlich heiraten möchte und so einen speziellen Segen von Gott empfangen möchte aber gleichzeitig nicht auf dem Standesamt heiraten möchte.
      Bei meinem ersten mal war ich Standesamtlich verheiratet. Deshal auch den Wunsch nach Gottes Segen.
      Mir war schon wichtig das meine Kinder in geordneten Verhältnissen aufwachsen und die Mutter
      auch rentenmäßig abgesichert ist!

      Jetzt als Rentner brauche ich diese finaziele Absicherung nicht. Ich habe Rente und bin Krankenversichert.

      Alles andere kann man mit Verfügungen und Testament regeln...
      Hi

      Ich kann schon verstehen, wenn man nicht mehr heirate will. Mir geht es aber um die Kombination: Kirchliche Heirat ja, Standesamtliche nein. Das verstehe ich nicht. Für mich klang es so, als Du in einer solchen Beziehung lebst, aber vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Elli59 schrieb:

      Wenn ich das hier so lese, dann bekomme ich den Eindruck, dass alles möglich ist.
      Jeder so wie er mag.
      Jesus lieb uns und wird jedem in seiner Individualität seinen Segen geben.
      Hi

      Ich glaube, Du willst damit auch mich ansprechen. Ich bin nicht der Meinung, dass jeder so leben soll, wie er mag. Aber es gibt immer Gründe, die einem Geschwister es nicht mehr ermöglichen zu heiraten und sei es nur, weil sie zuvor so enttäuscht wurden und sie es nicht mehr können.
      Es geht mir aber nicht darum, so zu leben wie man mag, sondern gemäss meinem Verständnis hat jede Person seine Laster und Schwachheiten und ich persönlich halte nichts von einer Wertung der Fehler und Sünden. Das liegt allein in der Allmacht Gottes. Im weiteren hat es halt auch mit meinem Verständnis von einem Gemeindeleiter oder dergleichen zu tun. Ich sehe darin nicht ein Amt des Prestiges sondern es ist für mich ein dienendes Amt. Das heisst ein Gemeindeleiter ist nicht ein besserer Mensch als Du oder ich, aber er arbeitet für Gott. Das hat aber bestimmt auch damit zu tun, wie man in meiner Glaubensgemeinschaft Gemeindeleiter wird. Man kann sich nicht darauf bewerben sondern man wird gefragt. Aber nicht weil man ein besonders guter Mensch ist, sondern weil wir überzeugt sind, dass diese Berufung von Gott kommt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi