Menschwerdung Jesu und Seine Natur

    • WIDERSPRÜCHE IN DER ARGUMENTATION DER ARIANER!

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      freudenboten schrieb:

      Die Gesamtaussage des Johannes-Evangelium ist glasklar: Der Mensch Jesus v. N. ist Gott=göttlich. (Joh. 1:1.-3.14.-18.)

      Wer etwas gegenteiliges versucht herauszulesen, tut der Autoren-Intention Gewalt an. Dagegen verwahrte sich 1. Johannes 4:1.-3. u. a.
      Dem ersten Satz volle Zustimmung!

      In Sachen 1. Johannes 4:1-3*** kann man m.E. nicht sagen, dass die Anti-Trinitarier nicht glauben würden, dass Jesus Christus »im Fleisch als Mensch« gekommen ist; das sagen diese auch - nur aber in dem Sinne, dass sie sagen, dass Jesus Christus nur "göttlich" (= griech.: theos) aber nicht "Gott" (= griech.: ho theos = der Gott!) selbst ist. So ehrlich sollte man gegenüber den arianischen Gegnern einer göttlich-biblischen Trinitätslehre schon sein!
      Auch sie sagen, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist - nur aber mit der Einschränkung, dass ER nicht ewig ist sondern das von Gott geschaffene allererste Geschöpf, was wir rechtgläubigen Christen aber nicht mitmachen können! Für uns ist biblisch bewiesen, dass die Ewigkeit des Sohnes die selbe Ewigkeit wie die des Vaters ist - und dass deshalb Jesus Christus zwar "»gezeugt« - aber . n i c h t . geschaffen!" ist, wie es im Nicänischen Glaubensbekenntnis die Christenheit seit 1.637 Jahren ununterbrochen bekennt! Auch lehnen sie klar den biblischen TATBESTAND ab, der in Joh.1,1.14, Phil.2,5ff., Joh.20,28 und 1.Joh.5,20 ausgedrückt wird, dass "Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch" zu gleich ist! ---> Damit widersprechen sie aber zum Teil ihrer eigenen Argumentation, wenn sie - z.B. Jehovas Zeugen - sagen, dass Jesus göttlich ist; wenn Jesus aber sowohl göttlich ist aber auch Mensch durch Maria geworden ist, so führt an der christlich-theologischen Aussage, „Jesus Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott” kein Weg daran vorbei, was schon der frühe Kirchenvater Irenäus von Lyon um 200 n.Chr. so klar erkannt hatte!


      *** 1 Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.
      2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott;
      3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.


      Nun könnte man wegen 1 Johannes 4,3 allerdings sagen - wobei das schon wieder - auch das sollte man ehrlicherweise zugeben - auslegungs-mäßige Aussage ist, sagen, dass wer nicht bekennt, dass »Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich ist« der Geist des Antichristen ist!
      freudenboten wird das wohl so sehen, die Arianern aber werden es vehement abstreiten! Aber sie sind hier in ihrer Argumentation nicht stringent! ---> siehe oben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      Hallo Bogi!

      Bogi111 schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      Er sagt dort, dass er "nichts aus sich selbst heraus tun kann" und "nicht seine eigenen Worte redet", sondern "das redet, was ihm der Vater aufgetragen hat". Das sind nunmal keine Merkmale, welche ihn Gott gleichmachen, sondern die ihn von Gott unterscheiden! Gott kann ALLES aus sich selbst heraus tun. Auch lässt sich Gott von NIEMANDEN beauftragen.
      Warum immer wieder die gleichen Argumente. Als Gottes Sohn der eine menschliche Natur angenommen hat, hat er auch die Macht seiner Göttlichkeit abgelegt! Genau an diesem Punkt hat ihn ja Satan versucht,aus Steinen Brot zu machen...

      Es ging um die Frage, ob man aus Johannes 5, 18 ableiten kann, dass sich Jesus tatsächlich Gott gleichgemacht habe, oder ob das nur die Behauptung der Juden war!!! Bemo hat (völlig zu Recht) darauf hingewiesen, dass dies nur mit Hilfe der Antwort Jesu herauszufinden ist, welche ab Vers 19 beginnt! Es wäre nett, wenn du auch liest, in welchem Zusammenhang hier bestimmte Aussagen gemacht werden...

      Bogi111 schrieb:

      Matth.28
      18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.!!!
      Matth.7.

      21Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

      Matthaeus 3
      16Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf Über ihm. Und er sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und über ihn kommen.
      17Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.


      Wer diesen Worten nicht glauben kann, steht nicht auf dem Fundament der Apostel!

      Ich glaube all diesen Worten!

      Bogi111 schrieb:

      Also was sollen diese ständigen "vernebelungen" wer mächtiger ist, um Jesus als Gottes Sohn abzuwerten.

      Man "vernebelt" etwas, indem man darauf hinweist, dass der Vater mächtiger ist als Jesus? Du hattest doch selbst Matthäus 28, 18 zitiert: "Alle Gewalt ist mit gegeben"!

      Man wertet Jesus als "Gottes Sohn" ab, indem man betont, dass er "Gottes Sohn" (und nicht Gott selbst) ist? Ich denke, das passiert eher, wenn man aus "Gottes Sohn" einen (in der Bibel nicht vorkommenen) "Gott-Sohn" macht!


      Gruß, GMacS
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      Gane MacShowan schrieb:

      Man wertet Jesus als "Gottes Sohn" ab, indem man betont, dass er "Gottes Sohn" (und nicht Gott selbst) ist? Ich denke, das passiert eher, wenn man aus "Gottes Sohn" einen (in der Bibel nicht vorkommenen) "Gott-Sohn" macht!

      Wer sich seine Erlösungsbedürftigkeit/ Sündhaftigkeit bewusst ist ,kommt nicht an Jesus vorbei!

      Deshalb ist für mich das ganze druherumreden wer wen,für was beauftragt hat total unwichtig,wenn ihr Handeln aus LIEBE geschah.

      Und die Worte Jesu,ich bin der Weg..... und niemand kommt zum Vater.... und das ist mein lieber Sohn,

      sind solche klaren und starke Liebesbeweise, das ein "herumdeuteln" für mich etwas mit Unglauben zu tun hat!
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      Hallo Norbert!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Auch lehnen sie klar den biblischen TATBESTAND ab, der in Joh.1,1.14, Phil.2,5ff., Joh.20,28 und 1.Joh.5,20 ausgedrückt wird, dass "Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch" zu gleich ist! ---> Damit widersprechen sie aber zum Teil ihrer eigenen Argumentation, wenn sie - z.B. Jehovas Zeugen - sagen, dass Jesus göttlich ist; wenn Jesus aber sowohl göttlich ist aber auch Mensch durch Maria geworden ist, so führt an der christlich-theologischen Aussage, „Jesus Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott” kein Weg daran vorbei, was schon der frühe Kirchenvater Irenäus von Lyon um 200 n.Chr. so klar erkannt hatte!

      Nein, das ist kein Widerspruch. Göttlichkeit setzt nicht voraus, mit dem einen Gott identisch zu sein. Auch Propheten, Richter und Engel werden in der Bibel als "Götter" bezeichnet, sie sind also auch "göttlich"! König Salomo war für seine "göttliche Weisheit" bekannt, Paulus zählt sich selbst zum "göttlichen Geschlecht"! In 2. Petrus 1, 3-4 wird auch den Nachfolgern Jesu ein Anteil an der göttlichen Natur zugesprochen:

      2. Petrus 1, 3-4 (Menge 1939): Seine göttliche Kraft hat uns ja doch alles, was zum Leben und zur Gottseligkeit erforderlich ist, durch die Erkenntnis dessen geschenkt, der uns durch die ihm eigene Herrlichkeit und Tugend berufen hat. Durch sie hat er uns die kostbaren und überaus wichtigen Verheißungen geschenkt, damit ihr durch diese dem in der Welt infolge der Sinnenlust herrschenden Verderben entrinnet und Anteil an der göttlichen Natur erhaltet.

      Sind jetzt alle Christen "wahrer Mensch und wahrer GOTT"?

      Gruß, GMacS
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      Bogi111 schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      Man wertet Jesus als "Gottes Sohn" ab, indem man betont, dass er "Gottes Sohn" (und nicht Gott selbst) ist? Ich denke, das passiert eher, wenn man aus "Gottes Sohn" einen (in der Bibel nicht vorkommenen) "Gott-Sohn" macht!
      Wer sich seine Erlösungsbedürftigkeit/ Sündhaftigkeit bewusst ist ,kommt nicht an Jesus vorbei!

      Deshalb ist für mich das ganze druherumreden wer wen,für was beauftragt hat total unwichtig,wenn ihr Handeln aus LIEBE geschah.

      Und die Worte Jesu,ich bin der Weg..... und niemand kommt zum Vater.... und das ist mein lieber Sohn,

      sind solche klaren und starke Liebesbeweise, das ein "herumdeuteln" für mich etwas mit Unglauben zu tun hat!

      Unter "herumdeuteln" versteht man, bestimmten Aussagen eine Bedeutung zu geben, welche gar nicht wörtlich ausgesprochen wurden. Fakt ist: Nicht-Trinitarier nehmen all diese Aussagen einfach beim Wort, belassen es dabei und glauben daran. Du liest "Ich bin der Weg" und machst daraus "Ich bin das Ziel (nämlich der höchste Gott). Du liest "niemand kommt zum Vater außer durch mich" und machst daraus "niemand kommt zu Gott Vater, außer durch Gott-Sohn". Du liest "Dieser ist mein Sohn der Geliebte" und machst daraus "Dieser ist Gott-Sohn, der von Gott-Vater geliebte"! Und wer "deutelt" hier herum???

      Unterstellungen in Sachen "Unglauben" können im Übrigen kein biblisches Fundament ersetzen!

      Gruß, GMacS