Die Natur Jesu

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    • Gedanken, die mir bei diesem Vortrag kommen sind z.B. dass ein kleiner Mensch, der heute geboren wird, schon von Anfang an verletzt wird durch die Fehlerhaftigkeit seiner Eltern. Heute mehr denn je, sind Kinder gestört, weil etwas in ihnen (auch Chemie) und um sie herum überhaupt nicht mehr den Idealen entspricht, wie ein kleiner Mensch aufwachsen sollte, um Vertrauen haben zu können. Vertrauen, die Basis von vollkommener Liebe.
      Jesus hatte , eine von Gott ausgesuchte Mutter und die Gene seines himmlischen Vaters, des perfekten Geistes, oder?
      Niemand kann sagen, ob er in die Verbindung zu seinem Vater hinein gewachsen ist oder ob diese Verbindung von Anfang an da war. Ob we durch das Studium der biblischen altestamentarischen Schriften erkannte, dass Gottvater sein Vater war...aber man weiß Lk 2,52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
      Wenn das unser Weg auch ist, dann wachsen wir in die Gotteskindschaft hinein und ich kann mir nicht vorstellen, dass da ein Platz ist für Kompromisse mit der Welteinstellung.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Soll das heißen, dass Jesus 3 Tage lang nicht existiert hat?
      Adventisten glauben, dass Jesus in seiner Menschwerdung sowohl Mensch als auch Gott war. Gestorben ist der menschliche Teil von Jesus und war tatsächlich 3 Tage tot ("Ich war tot und bin lebendig... Off 1,18"), der göttliche Teil starb selbstverständlich nie.
      Hallo!

      Das ist eine sehr inkonsequente Argumentation! Einerseits erklärt man Jesu Aussage, der Vater sei "allein wahrer Gott" (Johannes 17, 3) damit, dass Jesus hier als Mensch sprach. Andererseits wird behauptet, Jesus sei auch als "wahrer Mensch" immer auch "wahrer Gott" gewesen. Ja was denn jetzt? Wenn der Sprecher aus Johannes 17,3 "wahrer Gott" war, dann hätte er schon lügen müssen, um einen anderen als "allein wahren Gott" zu bezeichnen.

      Es gibt im übrigen unzählige Texte, welche bezeugen, dass Jesus tot war, im Grab lag, von den Toten auferweckt wurde, usw. Kannst du mir einen einzigen Bibelvers nennen, der besagt, dass Jesus nur als "Mensch" starb, aber als "Gott" gleichzeitig weiterlebte?

      Gruß, GMacS
    • Gane MacShowan schrieb:

      Andererseits wird behauptet, Jesus sei auch als "wahrer Mensch" immer auch "wahrer Gott" gewesen. Ja was denn jetzt?
      Lieber Gane!
      Siehe hierzu meine beiden Beiträge unter dem Thread: Wenn (ein) Gott stirbt, wie kann sein Tod dann ein Opfer sein? - Seite 4/7 unter NR. 63: Muss auch andere Stellen mitberücksichtigen - Teil 1 vom 16.Januar 2016 und NR.64: Christus entäußerte sich selbst... - Teil 2 vom 16.01.2016 unter Forum zu finden unter "Sünde und Erlösung" auf Seite 1.

      Wenn ( ein ) Gott stirbt , wie kann sein Tod dann ein Opfer sein ?
      Wenn ( ein ) Gott stirbt , wie kann sein Tod dann ein Opfer sein ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Gane MacShowan schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Soll das heißen, dass Jesus 3 Tage lang nicht existiert hat?
      Adventisten glauben, dass Jesus in seiner Menschwerdung sowohl Mensch als auch Gott war. Gestorben ist der menschliche Teil von Jesus und war tatsächlich 3 Tage tot ("Ich war tot und bin lebendig... Off 1,18"), der göttliche Teil starb selbstverständlich nie.
      Hallo!
      Das ist eine sehr inkonsequente Argumentation! Einerseits erklärt man Jesu Aussage, der Vater sei "allein wahrer Gott" (Johannes 17, 3) damit, dass Jesus hier als Mensch sprach. Andererseits wird behauptet, Jesus sei auch als "wahrer Mensch" immer auch "wahrer Gott" gewesen. Ja was denn jetzt? Wenn der Sprecher aus Johannes 17,3 "wahrer Gott" war, dann hätte er schon lügen müssen, um einen anderen als "allein wahren Gott" zu bezeichnen.

      Es gibt im übrigen unzählige Texte, welche bezeugen, dass Jesus tot war, im Grab lag, von den Toten auferweckt wurde, usw. Kannst du mir einen einzigen Bibelvers nennen, der besagt, dass Jesus nur als "Mensch" starb, aber als "Gott" gleichzeitig weiterlebte?

      Gruß, GMacS
      Jesus war damals sowohl Mensch als auch Gott:

      - Geboren als Mensch, hat Jesus die menschliche Natur angenommen, denn Er musste "in allem den Brüdern gleich werden" (Heb 2,17).

      - Jesus hat sich nur menschlicher Fähigkeiten und Möglichkeiten bedient. Er hat sich Seine göttliche Kraft nicht zunutze gemacht, sondern machte sich allein vom Vater abhängig.

      Php 2.5 Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus [war], 2.6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein. 2.7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, 2.8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

      Dieser Text sagt:

      - Jesus war in der Gestalt Gottes
      - Jesus hat als Mensch nicht versucht, Gott gleich zu sein
      - Jesus hat sich erniedrigt zu einem "Mensch". Seine Gestalt war die eines Menschen.

      Aus diesem Text lernen wir zusätzlich:

      - Die Tat Jesu ist uns als Beispiel einer tiefen Demut hinterlassen. Diese Gesinnung, sich selbst erniedrigend (zum Wohl Anderer), ist das Zeichen der wahren Liebe, und zudem zur Erzielung der Einigkeit erforderlich (siehe auch Verse 2-4).

      - Jesus hat gekämpft und den Sieg getragen - dort, wo Adam scheiterte. Der erste Adam war Mensch und wollte "werden wie Gott, erkennend Gutes und Böses" (1Mo 3,5). Der zweite Adam war Gott und ist ein Mensch geworden, um an unserer statt zu siegen.

      Weiterführendes Material:

      "Was Adventisten glauben: 28 Glaubenspunkte...". Die Kapitel 2-5 stehen frei zur Verfügung. DOWNLOAD HIER
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • JESUS MUSS GOTT SEIN!

      Jacob der Suchende schrieb:

      Php 2.5 Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus [war], 2.6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein. 2.7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, 2.8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.
      1. Phil.2,6 a): Jesus Christus war in Gestalt Gottes! Was heißt das? Es bedeutet dass Jesus selbst Gott der HERR = JAHWEH ist! (---> siehe Joh.1,1 und 1.Joh.5,20)
      2. Phil.2,6 b): Jesus Christus war Gott gleich! Hier kann das gleiche gesagt werden wie bereits oben unter 1.
      3. Phil.2,7+8: Trotz seiner Menschwerdung, die Jesus als >>Erniedrigung<< empfinden musste, bleibt der Mensch Jesus aber nachwievor Gott *** (---> siehe meinen Beitrag unter NR.64 - ---> siehe oben NR.55!)
      4. Phil.2,5-8: Diese sehr, sehr wichtige dogmatische Bibelstelle des Neuen Testamentes begründet damit die Wahrheit des Glaubenssatzes: >>Jesus Christus ist zugleich wahrer Gott ... u n d ... wahrer Mensch!<<
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      *** Beweis, dass der Mensch Jesus von Nazareth zugleich auch als Mensch der Gott Jahweh (Jehova) ist, sind :
      1. seine göttlichen Wundertaten - u.a. Auferweckung der Tochter des Jairus, des Jünglings zu Nain und des Lazarus von Bethanien. ... und
      2. dass nur Gott Sünden vergeben kann, wie die Pharisäer es in Markus 2,7 eindeutig erkannt haben; da Jesus diese Sünden vergeben hat, muß er Gott sein!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Hallo Jakob!

      Nichts von dem was du schreibst ändert etwas an dem Widerspruch in deiner Argumentation:

      Gane MacShowan schrieb:

      Einerseits erklärt man Jesu Aussage, der Vater sei "allein wahrer Gott" (Johannes 17, 3) damit, dass Jesus hier als Mensch sprach. Andererseits wird behauptet, Jesus sei auch als "wahrer Mensch" immer auch "wahrer Gott" gewesen. Ja was denn jetzt?

      Wäre Jesus gleichzeitig „wahrer Mensch“ und „wahrer Gott“ gewesen, hätte er den Vater nicht als „allein wahren Gott“ bezeichnen können.

      Jakob der Suchende schrieb:

      Jesus war damals sowohl Mensch als auch Gott:
      -Geboren als Mensch, hat Jesus die menschliche Natur angenommen, denn Er musste "in allem den Brüdern gleich werden" (Heb 2,17).

      Das setzt aber nicht voraus, dass er „Mensch als auch Gott“ war. Das setzt auch nicht voraus, dass der vormenschliche Jesus Teil einer dreieinigen Gottheit war. Der Kontext des von dir angeführten Textes passt ganz und gar nicht zum Dreieinigkeits-Dogma:

      Hebräer 2, 11-13 (Luther 2017): Denn weil sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen, und spricht (Psalm 22,23): »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« Und wiederum (Jesaja 8,17): »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum (Jesaja 8,18): »Siehe da, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat

      Warum schämt sich Jesus nicht seine Nachfolger „Brüder“ zu nennen? Weil er (=Jesus) und sie (=seine Nachfolger) alle von einem kommen! Außerdem möchte Jesus „Gott in der Gemeinde lobsingen“ und sein „Vertrauen auf diesen setzen“! Er spricht hier von "Kindern", die ihm gegeben worden sind. Von wem? Von GOTT! Hier wird in aller Deutlichkeit zwischen Jesus und Gott unterschieden.

      Und hier der von dir angeführte Vers:

      Hebräer 2, 17-18 (Luther 2017): Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.

      Jesus ist nicht Gott, sondern „treuer Hoherpriester vor Gott“! Wir erfahren hier außerdem, dass Jesus „versucht worden ist“. Aus Jakobus 1, 13 wissen wir aber, dass Gott nicht versucht werden kann! Auch hier wird ganz klar zwischen Jesus und Gott unterschieden!

      Jakob der Suchende schrieb:

      Php 2.5 Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus [war], 2.6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein. 2.7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, 2.8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

      Dieser Text sagt:
      -Jesus war in der Gestalt Gottes
      -Jesus hat als Mensch nicht versucht, Gott gleich zu sein
      -Jesus hat sich erniedrigt zu einem "Mensch". Seine Gestalt war die eines Menschen.

      Und welche dieser Aussagen setzt voraus, dass Jesus in seiner vormenschlichen Existenz Gott selbst war?

      Noch einmal:

      Gane MacShowan schrieb:

      Es gibt im übrigen unzählige Texte, welche bezeugen, dass Jesus tot war, im Grab lag, von den Toten auferweckt wurde, usw. Kannst du mir einen einzigen Bibelvers nennen, der besagt, dass Jesus nur als "Mensch" starb, aber als "Gott" gleichzeitig weiterlebte?

      Gruß, GMacS
    • Hallo Norbert!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Phil.2,6 a): Jesus Christus war in Gestalt Gottes! Was heißt das? Es bedeutet dass Jesus selbst Gott der HERR = JAHWEH ist! (---> siehe Joh.1,1 und 1.Joh.5,20)

      Nein, das bedeutet, dass der himmlische Jesus von der gleichen Natur ist wie Gott, nämlich „Geist“!

      Norbert Chmelar schrieb:

      2.Phil.2,6 b): Jesus Christus war Gott gleich!

      Ob Jesus hier als „Gott gleich“ bezeichnet wird, oder ihm bescheinigt wird, dass er „das Gott-gleich-sein nicht an sich reißen wollte“ ist übersetzungsabhängig. Aber selbst wenn das Erste zutreffen würde, wäre da immer noch das Problem, dass jemand der „Gott gleich“ ist, nicht Gott selbst sein kann.

      Norbert Chmelar schrieb:

      3.Phil.2,7+8: Trotz seiner Menschwerdung, die Jesus als >>Erniedrigung<< empfinden musste, bleibt der Mensch Jesus aber nachwievor Gott

      In den von dir angeführten Vers 7 und 8 steht aber nicht, dass er „nach wie vor Gott blieb“. Stattdessen wird bereits einen Vers später ganz klar zwischen Gott und Jesus unterschieden:

      Philipper 2, 9 (Luther 2017): Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,

      Jesus wurde erhöht! Wozu, wenn er doch sowieso schon der allmächtige Gott ist? Wer hat ihn denn erhöht? Hier steht, dass es GOTT war!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Beweis, dass der Mensch Jesus von Nazareth zugleich auch als Mensch der Gott Jahweh (Jehova) ist, sind :
      1. seine göttlichen Wundertaten - u.a. Auferweckung der Tochter des Jairus, des Jünglings zu Nain und des Lazarus von Bethanien.
      .
      Unsinn! Auch Elia und Elisa haben Menschen auferweckt! Und was sagte Jesus selbst? „Ich kann nichts von mir selbst aus tun...“ (Johannes 5, 30)!

      Norbert Chmelar schrieb:

      .. und
      2. dass nur Gott Sünden vergeben kann, wie die Pharisäer es in Markus 2,7 eindeutig erkannt haben; da Jesus diese Sünden vergeben hat, muß er Gott sein!

      Jesus selbst sagte, dass er von seinem Vater die „Vollmacht“ erhalten hat:

      Matthäus 9, 6 (Elberfelder 2008): Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben . . . Dann sagt er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm dein Bett auf, und geh in dein Haus!

      Wofür bräuchte Gott selbst eine Vollmacht? Und wer sollte ihm eine solche ausstellen? So wie Jesus von Gott eine Vollmacht hatte, so wurden auch die Jünger von Jesus bevollmächtigt:

      Johannes 20, 20-21 (Elberfelder 2008): Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ihm behalten.

      Waren die Jünger jetzt auch alle GOTT???

      Gruß, GMacS

      PS. Jetzt sind wir aber mächtig OT...
    • Gane MacShowan schrieb:

      Nein, das bedeutet, dass der himmlische Jesus von der gleichen Natur ist wie Gott, nämlich „Geist“!
      Natürlich war der himmlische Jesus auch "Geist" - aber eben nicht nur - sondern auch Gott!

      Man darf Vater, Sohn und Geist in ihrer Göttlichkeit nicht voneinander trennen.

      So sehen das schließlich die Befürworter der Trinität und ist auch offizielle Lehre der jetzigen STA!