Perfektionismus contra Heiligung

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    • Perfektionismus contra Heiligung

      "Die Bibel verwendet das Wort „Heiligung“ durchaus in verschiedenen Zusammenhängen. Zeitweise meint Heiligung das Werk Christi am Kreuz, durch das er die Gläubigen geheiligt hat, was zentral mit der Vergebung ihrer Sünden zusammenhängt. Zeitweise redet die Bibel aber auch von einer gegenwärtigen Heiligung, der die Gläubigen jetzt nachjagen sollen, was mit der Wichtigkeit einer gerechten Art zu Leben im Moment zusammenhängt. Zeitweise redet die Bibel aber auch noch von einer zukünftigen Heiligung, die eines Tages geschehen wird, wenn die Gläubigen bei Gott sein werden."

      Perfektionismus , finde ich , ist die menschliche Vorstellung von einem perfekten Leben, das viele Christen mit dem Thema Heiligung vermischen.

      Welche Erfahrungen habt ihr dazu`? Welche Unterschiede sind für euch maßgeblich ? Wie lebt ihr praktisch mit dem Gedanken der Heiligung ohne perfektionistisch zu denken?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Welche Erfahrungen habt ihr dazu`? Welche Unterschiede sind für euch maßgeblich ? Wie lebt ihr praktisch mit dem Gedanken der Heiligung ohne perfektionistisch zu denken?
      Ich versuche mir die Ratschläge des weisen Salomos zu Herzen zu nehmen...


      Die Weisheit bewahrt vor dem Verderben
      2,1 Mein Sohn, wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst,

      2,2 so daß dein Ohr auf Weisheit achthat, und du dein Herz der Einsicht zuneigst,
      2,3 ja, wenn du nach Vernunft rufst und deine Stimme nach Einsicht erhebst,

      2,4 wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschest wie nach Schätzen:
      2,5 dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.

      2,6 Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.

      2,7 Er läßt es den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen.
      2,8 Er behütet, die recht tun, und bewahrt den Weg seiner Frommen.
      2,9 Dann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frömmigkeit und jeden guten Weg.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Zeitweise redet die Bibel aber auch noch von einer zukünftigen Heiligung, die eines Tages geschehen wird, wenn die Gläubigen bei Gott sein werden."
      Liebe Pfingstrosen, könntest Du mir bitte Bibelstellen für diese These mitteilen, da mir grade auf die schnelle keinen einfallen... Danke dafür schon mal im voraus...!

      Pfingstrosen schrieb:

      Wie lebt ihr praktisch mit dem Gedanken der Heiligung ohne perfektionistisch zu denken?
      Indem wir Jesu Heiligen Geist, der auch gleichzeitig der Heilige Geist des Vaters ist, oft anrufen und ihn bitten: "Oh Gott Heiliger Geist, hilf mir durch deinen Geist, dass ich meinem Heiland Jesus Christus immer ähnlicher werde! Allein schaffe ich es nicht...! Amen."

      Bogi111 schrieb:

      , dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.
      >Die Erkenntnis Gottes finden< können wir nur in unserem Herrn und Heiland Jesus Christus. Nur in IHM - in JESUS CHRISTUS können wir Gott finden!
    • Pfingstrosen schrieb:

      "Die Bibel verwendet das Wort „Heiligung“ durchaus in verschiedenen Zusammenhängen. Zeitweise meint Heiligung das Werk Christi am Kreuz, durch das er die Gläubigen geheiligt hat, was zentral mit der Vergebung ihrer Sünden zusammenhängt. Zeitweise redet die Bibel aber auch von einer gegenwärtigen Heiligung, der die Gläubigen jetzt nachjagen sollen, was mit der Wichtigkeit einer gerechten Art zu Leben im Moment zusammenhängt. Zeitweise redet die Bibel aber auch noch von einer zukünftigen Heiligung, die eines Tages geschehen wird, wenn die Gläubigen bei Gott sein werden."
      Das Werk Christi am Kreuz spricht zum einen von unsere Reinigung(Heiligung), wenn der Heilige Geist in den Menschen einkehrt, und zum anderen von der Heiligung( Reinigung) des Menschen mit der Veränderung seines Charakters. Beides gehört, wie die zwei Seiten einer Medaille, zusammen.

      Der Heilige Geist kehrt ein, damit der Mensch gereinigt und verändert werden kann.

      Im Himmel werden wir vollkommen rein sein.

      Pfingstrosen schrieb:

      Perfektionismus , finde ich , ist die menschliche Vorstellung von einem perfekten Leben, das viele Christen mit dem Thema Heiligung vermischen.
      Ja, ein großes Übel. Sobald der Mensch meint, er müsse perfekt sein...gibt es Probleme.

      Ich sehe uns eher wie geliebte Kinder die liebevoll erzogen werden. Kein Kind kann aus dem Stand perfekt sein.
      Alles braucht seine Zeit bis der Mensch erwachsen ist.

      Kinder machen Fehler..Ein liebevoller Vater zeigt diese Fehler, weil er möchte dass das Kind den Fehler erkennt der ihm schadet. Manchmal übertreiben die Kinder auch, sie wollen wissen wie weit sie mit ihrem Ungehorsam gehen können. Wenn dann die Grenzen aufgezeigt werden, kann es weh tun, ja vielleicht wartet sogar eine unangenehme Strafe.
      Kinder, die aber die Liebe des Vaters spüren, können die Strafe annehmen und sich letztendlich entschuldigen.

      Ein Kind das weiß, dass es geliebt wird, lebt in der Gegenwart der Liebe, es weiß, dass der Vater es beschützt und für alles Sorgen wird. Das Kind weiß um seine Unvollkommenheit, möchte aber Schritt für Schritt so vollkommen werden wie der Vater. Der Vater gibt das Ziel vor und die Liebe zum Vater treibt das Kind so zu werden wie der Vater.
      Alles braucht seine Zeit.
      Kinder die alles perfekt machen wollen, haben zuvor eine übertriebene lieblose Strafe erlebt
      Sie ängstigen sich vor dem strengen Vater und wollen aus diesem Grund perfekt sein, um mit guten Taten die mangelnde Liebe doch noch zu bekommen.

      Lieblose Väter können aber diesen Mangel nicht stillen.Das Kind bewegt sich in einem Hammsterrad, es möchte perfekt sein, um angenommen zu werden, es geht nicht und es versucht noch perfekter zu werden.
      Übrig bleibt ein Kind mit dem Gefühl nicht zu genügen...bis hin zum Gefühl der Wertlosigkeit.

      Christen die perfekt sein wollen, fürchten sich nicht selten vor einem strafenden Gott. Ich würde sagen, sie sollten sich mehr mit dem liebevollen Gott beschäftigen

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Sie ängstigen sich vor dem strengen Vater und wollen aus diesem Grund perfekt sein, um mit guten Taten die mangelnde Liebe doch noch zu bekommen.
      Genauso versuchte es der Mönch Martin Luther im Kloster in Erfurt...

      Elli59 schrieb:

      bewegt sich in einem Hammsterrad, es möchte perfekt sein, um angenommen zu werden, es geht nicht und es versucht noch perfekter zu werden.
      ... das trieb Luther schier zur Verzweiflung...

      Elli59 schrieb:

      fürchten sich nicht selten vor einem strafenden Gott. I
      Ja, auch bei Luther stand viele Jahre der Gedanke von einem strafenden Gott ("Ich musst zur Hölle sinken...!") im Mittelpunkt seines Lebens, bis er den Römerbrief gelesen hatte und es ihm wie Schuppen von den Augen fiel und er - Martin Luther -

      Elli59 schrieb:

      ... sich mehr mit dem liebevollen Gott beschäftigen
      sollte...!
    • Freud sit sicher nicht mehr das Aktuellste. Aber einige seiner Beobachtungen - weiterentwickelt von Anna Fraud : "Das Ich und die Abwehrmechanismen". :

      Zum Therad - Thema : Die Identifikation mit dem Angreifer. : Was ich nicht "darf", soll auch kein anderer "dürfen" und dazu werden ihm die strengen Strafen, die ich für mich fürchte, dann von mir im Namen ds Angreifers auch angedroht.


      - - - sich mehr mit dem liebenden, fürsorglichen, sich seiner Kinder erfreuenden Gott beschäfigen !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • Ein sehr schönes und sehr wichtiges Thema, bei dem es sehr viele Missverständnisse und Vermischungen gibt.

      Ein gute Ansatzpunkt, um die Dinge auseinander zu halten - finde ich - ist, vom zugrunde liegenden ursprünglichen Wortsinn auszugehen.

      Das ist bei Heiligung: das 'Aussondern', allein für Gott vorbehalten sein.

      Dh eigentlich bedeutet 'Heiligung' nicht, dass wir irgendwie einen Heiligenschein haben, unseren perfekten Lebenswandel zur Schau stellen und gar nichts mehr falsch machen usw.
      Sondern dass wir mit allem, was wir sind und haben ganz allein Gott gehören, ihm zur Verfügung stehen, ihn allein in unserem Leben herrschen lassen, an den ersten Platz setzen, usw.
      Uns so sehen, dass wir nicht mehr uns selbst gehören, sondern ihm.

      Und dieses 'Ausgesondert sein als sein alleiniges Eigentum' drückt sich in allem, was wir denken, fühlen und tun aus.
      Es ist nicht auf einmal alles 'perfekt', aber ER scheint durch unsere Schwachheit hindurch, kann gerade da, wo wir schwach und zerbrechlich, ja sogar zerbrochen sind, besonders hell strahlen und besonders kraftvoll wirken.
      Wenn wir in allem auf ihn sehen, ihm die Ehre geben, alles von ihm erwarten und im Vertrauen und Dankbarkeit unseren Weg mit ihm gehen - indem wir auf ihn und seine Kraft sehen und nicht auf unser Unvermögen.
      Darin wachsen wir täglich mehr.

      'Perfekt' dagegen heisst ja eigentlich 'Vollendet'.
      Das trifft auch auf uns zu.
      Nicht, dass wir schon vollkommen wären und die Vollendung erreicht hätten.
      Aber Jesus hat am Kreuz alles vollbracht und vollendet, was nötig ist, damit wir perfekt und vollkommen vor Gott stehen können als eine neue Kreatur; das Alte dürfen wir einfach loslassen und hinter uns lassen und dieses 'perfekte' neue Leben als Gnadengeschenk annehmen.
      Im Glauben nehmen wir dieses Geschenk an und leben von diesem perfekten Ziel her, das schon für uns erworben wurde, aber noch nicht vollkommen offenbar ist, solange wir hier unser irdisches Leben führen:

      Kol 3,3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
      4 Wenn aber Christus, euer Leben, offenbar wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

      Aber schon hier und jetzt ist dieses perfekte neue Leben unsere eigentliche Identität.
      Und je mehr wir aus dieser Fülle schöpfen und in unserem irdischen Leben konkret werden lassen, um so mehr gewinnt es (bzw ER) in uns Gestalt und wird sichtbar für alle. Und auch für uns selbst. Nur so erfahren wir die Fülle und die Kraft, wenn wir aus diesem Potenzial schöpfen und das verwirklichen, was Gott in uns hinein gelegt hat.
    • Elli59 schrieb:

      Kinder die alles perfekt machen wollen, haben zuvor eine übertriebene lieblose Strafe erlebt
      Sie ängstigen sich vor dem strengen Vater und wollen aus diesem Grund perfekt sein, um mit guten Taten die mangelnde Liebe doch noch zu bekommen.

      Lieblose Väter können aber diesen Mangel nicht stillen.Das Kind bewegt sich in einem Hammsterrad, es möchte perfekt sein, um angenommen zu werden, es geht nicht und es versucht noch perfekter zu werden.
      Übrig bleibt ein Kind mit dem Gefühl nicht zu genügen...bis hin zum Gefühl der Wertlosigkeit.
      Du meinst also, dass die Erziehung eine wesentliche Rolle spielt,und falsche Bilder auf Gott übertragen werden.
      So gesehen kann ein Mensch, der falsch geprägt ist,sich selbst im Wege stehen und die Heiligung, die Gott für ihn vorgesehen hat, womöglich erst dann zulassen und begreifen, wenn er sich bewusst ist wovon er geprägt ist.
      Dann könnte man Heiligung auch mit Heilung gleichsetzen, oder?
      @Norbert Chmelar
      In diesem Sinne, sind wir auch erst im Himmel heil
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Du meinst also, dass die Erziehung eine wesentliche Rolle spielt,und falsche Bilder auf Gott übertragen werden.
      So gesehen kann ein Mensch, der falsch geprägt ist,sich selbst im Wege stehen und die Heiligung, die Gott für ihn vorgesehen hat, womöglich erst dann zulassen und begreifen, wenn er sich bewusst ist wovon er geprägt ist.
      Dann könnte man Heiligung auch mit Heilung gleichsetzen, oder?
      Ja, Heiligung bedeutet nicht nur, dass ich immer weniger sündige. Zur Charakterveränderung gehört natürlich auch Heilung. Auch hier gehört beides zusammen. Werden alte negative Prägungen gelöst, werden in der Regel auch die Sünden weniger.

      Ein liebloser gewalttätiger Vater oder suchtkranke Eltern, prägen das Kind sehr negativ.
      Jeder Mensch hat aber die Verheißungen Gottes, in der er sich verändern, d.h. Heilung erfahren kann.

      Jesaja 57,15
      Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen

      Jeremia 32,27
      Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?

      Jesaja 12:2:
      Siehe, der Herr ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht, denn Gott, der Herr, ist meine Stärke und mein Psalm und mein Heil

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ja, auch bei Luther stand viele Jahre der Gedanke von einem strafenden Gott ("Ich musst zur Hölle sinken...!") im Mittelpunkt seines Lebens, bis er den Römerbrief gelesen hatte
      In der Tat, sollte der Römerbrief uns Christen jeden Tag als Lektüre dienen! In der neuen revidierten LUTHERÜBERSETZUNG - DIE BIBEL - JUBILÄUMSAUSGABE 2017 - , DEUTSCHE BIBELGESELLSCHAFT umfasst der Römerbrief etwas mehr als 16 Seiten. Damit könnte man den Römerbrief 22 mal hintereinander in diesem Jahr 2017 durchlesen!(365 : 16,5) Denn er enthält das wichtigste der ganzen Bibel: Die Gnade - Den Glauben - Die Liebe - Israel - Christus - Den Kern des Evangeliums!
      Der Römerbrief sollte uns in Fleich und Blut übergehen...!

      PS: Übrigens, soll die erste Auflage der LUTHERBIBEL 2017 bereits vergriffen sein! ===> Da kann die Hoffnung aufkeimen, dass unser deutsches Volk für das Evangelium doch noch nicht verloren ist und dass dadurch der biblische Grundwasserstand der Deutschen endlich wieder steigen möge...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      In der Tat, sollte der Römerbrief uns Christen jeden Tag als Lektüre dienen!
      Nein, der Römerbrief ist nur ein Brief von vielen. Alle Briefe sind wichtig. Luther hat bestimmt nicht nur den Römerbrief studiert.

      Norbert Chmelar schrieb:

      DEUTSCHE BIBELGESELLSCHAFT umfasst der Römerbrief etwas mehr als 16 Seiten. Damit könnte man den Römerbrief 22 mal hintereinander in diesem Jahr 2017 durchlesen!(365 : 16,5) Denn er enthält das wichtigste der ganzen Bibel: Die Gnade - Den Glauben - Die Liebe - Israel - Christus - Den Kern des Evangeliums!
      Der Römerbrief sollte uns in Fleich und Blut übergehen...!
      Norbert nicht lesen, studieren. Wir müssen verstehen was der Römerbrief uns sagt. Selbst wenn jemand den Römerbrief auswendig kann, heißt das noch lange nicht, dass derjenige ihn auch verstanden hat.
      Was machst du wenn du anstatt 22 mal nur 12 mal dieses Jahr den Römerbrief liest?
      Bist du dann nicht perfekt genug?

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Römerbrief führt uns in die Tiefen der Gottheit hinein!

      Elli59 schrieb:

      Nein, der Römerbrief ist nur ein Brief von vielen. Alle Briefe sind wichtig. Luther hat bestimmt nicht nur den Römerbrief studiert.
      "Nur ein Brief von vielen?" Nein, das ist der Römerbrief eben gerade nicht! Er schließt uns die FROHE BOTSCHAFT DES EVANGELIUMS am allerbesten auf und führt uns in die Tiefen der Gottheit hinein! Natürlich sind auch die 4 Evangelien wichtig, welche die Taten und das Leben unseres Heilandes beschreiben und seinen Tod und seine Auferstehung! Der Römerbrief legt die Bedeutung von Jesu Tod und Auferstehung für den Glauben fest und erklärt uns warum "Christus für uns gestorben ist!" (Römer 5,6+8). Er erklärt uns >>die Gerechtigkeit Gottes<< (Römer 1,17), >>die Wahrheit Gottes<< (Römer 3,7), >>die Rechtfertigung allein durch den Glauben<< (Römer 3,20-30; 4,5.16; 5,1), >>die Macht der Sünde<< (Römer 6+7), >>die Heilsgewissheit<< (Römer 8,31-39), >>die bleibende Erwählung Israels<< (Römer 9-11) und >>die Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes<< (Römer 15,13)

      Elli59 schrieb:

      Was machst du wenn du anstatt 22 mal nur 12 mal dieses Jahr den Römerbrief liest?
      Das macht auch nichts aus! Dann kann man ja anschließend noch die beiden Korintherbriefe und den Galaterbrief("Den Brief der Freiheit!"), den Epheser - , Philipper - und Kolosserbrief lesen...(zusammen 45 Seiten + 12 x 16,5 = 198 Seiten = 243 Seiten, verblieben dann noch 122 Seiten für das Jahr (das wären die Evangelien von Matth.1,1 - Joh.10,42), wenn man jeden Tag eine Seite in der Lutherbibel 2017 pro Tag lesen würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Ein Beispiel aus dem Brief an die Römer : Kapitel12, 2 : "und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondren verändertt euch durch Erneuerung eures Sinnes, INDEM ( _ meine lange gesuchte eigene Übersetzung !) i ihr prüfen möget, was der gute. wohlgefällige und vollkommene Gotteswille sei. - - -"

      Die "Welt" hat uns in den vergangenen gut 200 Jahren ihre Beschränkungen aufgezwungen. Nach den Napoleonische Kriegen kapierte der oesterreichsiche Generalstab, wieviele Verluste es gab durch - nicht Schwimmen könnende - Sodaten ( Napoleons Truppen übe die Donau in die Lobau). . Die oestereichsche Armeeführung regaierte - spät, aber doch darauf. (1850 etwa) Dazu kam das Zivile : Schwimmhalle in den Sofiensälen. Dazu kam : In den Badekitteln konnte man nass werden, aber nicht sicher schwimmen.

      WIr stellten uns nach dem I. Wletkrieg der "Welt" gleich :Die Jugend der enstehnedne Adventgemeinde traf sich am Donauufer bei Klosterneuburg , beklidet mit den grässlich aussehenden, hautanliegneden "Badetrikots". . Nach WW II setzte man diese STA - Tradition fort. Dann wurde das "Arbeiterstrandbad" aktuell : Statt Badetrikots gab es dort Bikinis und "Speedos".
      Stellete wir uns der "welt"gleich,weil witr ihrem Bademodezwang mit Badkeild (1880) und Badetrikot (um1900 - 1925) - so wie die jetzge "Welt" nicht mehr folgten ? Weil wir im Arbeiterstrandbad nicht durch andre Kleidung von Yesteryear, sondern durch anderes Benehmen "anders" waren ?

      Sie wollen die Pallavicinirinne hinauf - oder die Dachsteinsüdwand. Die einen - klettern halt. Die anderen fragen nach Verantwortun Gott gegenüber.Sie stürzen sich das Hafelekar mit ihren Skiern hinunter : Die einen fragen,ob sie. das vor Gott verantworten können, die andern fahren drauflos,. Die einen schaffen Gamsleiten 2 ohne Bedneken, die anderen fragen erst Gott - - und dann reissen sie beide eien Stern.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Ich finde es interessant welches perfektionistische Bild an einen Christen angelegt wird und wie genau Menschen beurteilen wie man lebt, wenn sie einen zu einer Kirche aktiv zuordnen. Das ist das Resultat des Bildes das vermittelt wurde, von den vielen" darfst du, darfst du nicht".

      Dabei ist das Pferd doch so vom Schweif aufgesattelt.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich finde es interessant welches perfektionistische Bild an einen Christen angelegt wird und wie genau Menschen beurteilen wie man lebt, wenn sie einen zu einer Kirche aktiv zuordnen. Das ist das Resultat des Bildes das vermittelt wurde, von den vielen" darfst du, darfst du nicht".

      Dabei ist das Pferd doch so vom Schweif aufgesattelt.
      Pfingstrosen,ich glaube, das liegt an einem Denkfehler - einer Dekfaulheit.

      Haben Paulus un d Petrus kaum dezidierte Verbote ausgesprchen und auf die Grundzüge hingewiewsen - -die Frucht des Geistes aber ist - - so verwunder mich schon die Kleiderordnung etwa in I. Timotheus 2, 9. : wievele Frauen aus der jungen Christenheit konnten sich das schon einmal leisten ?

      Nur findet man solche "taxativen" Aufzählungen sehr oft - auch in der Steuergesetzgebung . (Mehrwertsteuerbefreiung !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      Wie sieht die perfekte Hingabe an Gott aus?
      "Indem ich Gottes Gebote halte, I - X, insbesondere IV" ! ? " ach ja, II. Mose 11 kommt auch noch dazu !"

      So, nun ein Beispiel : Ich verursache an einem andeen Auto einen Parkschaden. am Parkplatz eines riesigen Enkaufszentrums..Gesetzlich bin ich gedekck, zeige ich da bei der Plizei an. Der Geschädigte , eine Stunde später komend, ärgert sich - und geht gar nicht zurPoizei, wei eh ein jeder Fahrerflucht begeht. schön blöd wäre ich gewesesen, hätte ich einen Zettel mit meinen Daten und vielleicht sogar einer Entschuldigung unter seinens Autos Schwibenwischer geklemmt !

      Please, proof texts for such an occasion out of the Bible ad out of SOP ! - zu diesem raffinierte Betrug !

      Römer 12, 2 ":aufdass ihr erkennen möget was da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswillle" -Der durch eine Lücke i der Strassenverkehrsordnung ersatzos Geschädigte soll dem guten, wohlgefälligen und vollkommenen Gotteswillen entsprechen ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -