Weihnachten

    • Theologische Abhandlungen
      von Norbert Chmelar
      zum Artikel in „Erwachet!“ vom Dezember 2010 - S.1-9 - TEIL 1

      „Die Wahrheit über Weihnachten“
      Wann ist unser HEILAND JESUS CHRISTUS geboren und feiern wir zu Recht Weihnachten am 24. / 25. Dezember ?
      Dies erscheint auf den ersten Blick als für das Heil nicht so wichtig zu sein, im zweiten Blick erhält dies aber eine immense Bedeutung.

      Zu Π: Wurde Jesus am 25. Dezember geboren?
      Ob der 25.12. biblisch begründet ist, mag tatsächlich eine Frage sein, denn ein genaues Datum der Geburt gibt die Bibel - im Gegensatz zum Todestag Jesu - der vielleicht am Donnerstag(!), dem 10. April des Jahres 32 n.Chr. , dem 14. Nissan 32 u.Z. war - nicht an!
      Richtig ist auch, dass die römisch-katholische Kirche den heidnischen 25.12. christianisiert hat. Dies stimmt insofern, als im katholischen Gesangbuch „Gotteslob“ , Ausgabe 2006 unter NR. 128 - Die weihnachtliche Festzeit auf S.205 - folgendes steht: „Die römische Kirche hat den 25. Dezember gewählt, den heidnischen Festtag des unbesiegbaren Sonnengottes. Sie feiert damit Christus als die wahre Sonne, der in seiner Geburt der Welt aufgegangen ist, der im Tod nicht untergehen konnte und der wiederkommt in Herrlichkeit.“
      Doch man kann aber auch nicht vollkommen ausschließen, dass Jesus eben doch am 25.12. geboren wurde, da es Quellen aus dem 3.Jahrhundert gibt, wonach die Jungfrau Maria am 25.3.7 v.u.Z. dasJesuskindlein durch den Heiligen Geist empfangen hatte und es somit 9 Monate später am 25.12.7 v.u.Z. geboren wurde(doch hierzu ---> siehe später weiter unten!)
      Es kann aber auch sein, dass die Herden der Hirten im Oktober schon in den Ställen waren und Jesus womöglich im Monat Ethanim(September/Oktober) geboren wurde - ebenso könnte es aber auch möglich sein, dass der Dezember im Heiligen Land im Jahre 7 v.Chr. besonders mild und warm gewesen sein könnte; hierzu müßte man „Wetteraufzeichnungen“ dieser Zeit haben, die es aber höchstwahrscheinlich damals noch nicht gegeben hat.

      Zu  : Die „Weisen“ - Wie viele und wer waren sie?
      Die Zahl d r e i haben Ausleger der Bibel aus der Zahl der d r e i Geschenke (Gold, Weihrauch und Myrrhe) gefolgert.
      Seit dem 8.Jahrhundert haben sich die Namen Caspar - Melchior und Balthasar durchgesetzt - Es stimmt es ist eine Legende - aber in Köln sollen die Gebeine dieser Heiligen Drei Könige ( hergeleitet aus Psalm 72,10!) aufbewahrt sein!

      Zu Ž : Was war das für ein Stern, der die Astrologen führte?
      Dieser „ Stern von Bethlehem“ war keinesfalls eine bösartige List Satans, sondern ein göttlich-kosmisches Zeichen am Himmel, dass der König der Juden in Israel geboren werden sollte-sichtbar für die ganze Welt und den ganzen Kosmos, wovon CHRISTUS DER ALL-HERRSCHER (=PANTOKRATOR) ist.

      Es war im Jahre 7 v.u.Z. eine einmalige Sternenkonstellation der Planenten Jupiter(=Königsplanet) und Saturn(=Planet Israels) im Sternzeichen der Fische(steht für das Land am Meer, also für Palästina), was uns die astronomische Wissenschaft bewiesen hat. Der Stern kam daher von Gott und nicht von Satan!

      Zu : Was hat der Weihnachtsmann mit Jesus und seiner Geburt zu tun?
      Hier kann man im Wesentlichen zustimmen, nur der heilige Bischof Nikolaus von Myra hat tatsächlich gelebt (*Patras(Lykien)um 270 † um 342) und zu seinen Lebzeiten viel Gutes getan; so hat er u.a. 325 n.Chr. ein in Seenot geratenes Schiff während des Konzils von Nicäa gerettet und hat armen Kindern Lebensmittel zukommen lassen. Auch hat er beim Konzil von Nicäa 325 n.Chr. teilgenommen, in dem die Christenheit die DREIEINIGKEIT beschlossen hatte.

      Zu : Wie denkt Gott über das Schenken und Feiern an Weihnachten?
      Dass heutzutage oft Weihnachten ein Anlass für maßloses Essen und Trinken ist und vielen Menschen das Einkaufszentrum wichtiger ist als die Kirche ist z.T. sicher richtig und auch zu kritisieren, dennoch feiern wir Christen an Weihnachten das Fest zur Ehre von Jesu Geburt, in dem Sinne wie es der Engel den Hirten auf dem Felde gesagt hat: „ ... Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird . Denn euch ist heute der Heiland - der Retter geboren, welcher ist Christus - der Messias, der Herr - Kyrios - , in Davids Stadt!“ (Lukas 2,10+11) Auf Griechisch:
      Hoti eteche hy min semeron soter hos estin christos kyrios en polei David . Sollten wir uns nicht freuen, dass unser Heiland geboren wurde?
      An Weihnachten wurde Gott Mensch! [„das Wort(=der Logos) war Gott.“(Joh.1,1)

      „Das Wort(=der Logos) ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine
      Herrlichkeit.“(Joh.1,14) Das steht als Losung über dem Christfest! Deshalb feiern wir Weihnachten!
      Denn „in der LXX(Septuaginta=griechische Übersetzung) wird kyrios fast immer als >>Übersetzung<< für den Gottesnamen Jahwe gebraucht und so zum häufigsten Titel Gottes (vgl. Mt.4,7.10; 21,42; 22,44; 27,10; Lk.1,28.32 u.ö.)“(zitiert aus: Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel -Das Neues Testament - revidierte Fassung, Brockhaus Verlag Wuppertal, 4.Auflage 2000 auf Seite 874 unter Nr. 2938 kyrios)
      Sollten wir nicht wie die Menge der himmlischen Heerscharen Gott für seine große Gnade loben, dass er uns seinen Sohn geschenkt hat?(Lukas 2,13)
      Dafür, dass wir einen Heiland haben, der unser Bruder worden ist, der wie wir als kleines Kind - im Stall von Bethlehem - geboren wurde; der wie wir arm und elend wurde?
      Deshalb, lasst uns gemeinsam einstimmen in den Ruf der Engel:
      „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein
      Wohlgefallen!“ (Lukas 2,14)
      Deshalb freuen wir uns auch an der großartigen Musik unserer Komponisten Bach(Weihnachtsoratorium) oder Händel(z.B. das große Halleluja aus dem Oratorium „Der Messias“) an Weihnachten, die hierin ihre große Freude zur Ehre Gottes ausgedrückt haben . Alles zur Ehre Gottes! - SOLI DEO GLORIA! hat Bach seine Werke unterschrieben. Deshalb feiern wir die Geburt unseres Erlösers nun eben am 24. / 25.12. eines jeden Jahres.

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    • Theologische Abhandlungen
      von Norbert Chmelar
      zum Artikel in „Erwachet!“ vom Dezember 2010 - S.1-9 - TEIL 2

      Ohne Weihnachten - ohne Krippe - kein Kreuz von Golgatha - keine Auferstehung - kein Ostern ! Der Weg Jesu auf Erden führte von der Krippe im Stall zu Bethlehem direkt zum Kreuz von Golgatha! Deshalb feiern wir Christen die 3 großen Feste zu Ehren unseres Heilandes Jesus Christus:
      1.) An WEIHNACHTEN : __ Die Geburt Jesu Christi für uns!
      2.) An KARFREITAG : ____ Den Tod Jesu Christifür uns!
      3.) An OSTERN : ________ Den Sieg Jesu Christi über den Tod!

      Dass wir uns an Weihnachten Geschenke machen, kommt daher weil die Weisen aus dem Morgenland Jesus Geschenke mitbrachten.

      Nun noch Anmerkungen zu Jesu Geburt aus meinem früheren Schreiben an den Papst:
      Ich gehe, wie Sie(gemeint ist der Papst!) auch und wie viele Bibelwissenschaftler davon aus, daß Jesus Christus im Jahre 7 vor unserer Zeitrechnung geboren ist.
      In der lesenswerten Weihnachtsbeilage unserer Zeitung, den SCHORNDORFER NACHRICHTEN bzw. STUTTGARTER NACHRICHTEN vom Mittwoch, 24.12.2003 war ein sehr interessanter Artikel über Maria zu lesen: "Junge Frau, mit sich im Reinen" - Mutmaßungen über Maria - Von Arnd Bäucker. Darin wird u.a. geschrieben, ich zitiere: "Maria...stammte offenkundig aus Nazareth oder Umgebung. Geboren ist sie um das Jahr 22 vor Christus. Das errechnet man aus dem vermuteten GeburtsjahrJesu um 6 vor Christus[Aber das vermutete Geburtsjahr Jesu war 7 vor Christus!]-der skythisch-römische Mönch Dionysius Exiguus hat bei seiner Kalenderrechnung einige Jahrhunderte später erkennbar sechs Jahre[Nein, es waren sieben Jahre!] daneben gelegen. ... Junge Mädchen wurden damals sehr früh, mit zwölf bis 13 Jahren, verlobt. So kann man annehmen, dass Maria bei der Geburt Jesu nicht viel älter war." [Wenn Maria - wie hier angenommen wird - um 22 v.Chr. geboren wurde und Jesus um 7 v.Chr. geboren wurde, dann war die selige Jungfrau Maria zum Zeitpunkt der Geburt Jesu somit 15 Jahre alt!]
      Es ist aber angesichts der oben zitierten Aussagen schier unbegreiflich, daß dieser kalendarische Irrtum des Mönches Dionysius bis heute n i c h t korrigiert wurde!!! Deshalb habe ich dies schon an Papst Johannes Paul II. am 13.04.2004 (wohl echter Termin des Ostersonntags vor 1972 Jahren!) und an den Papst Benedikt XVI. am 10.04.2006 ( wohl echter Todestag Jesu vor 1974 Jahren!)geschrieben, aber leider bis heute noch keine Antwort erhalten - Dieser Irrtum sollte weltweit
      e n d l i c h geändert werden, damit unsere Zeitrechnung somit auf den neuesten Stand kommt - und der Fehler des Mittelalters korrigiert wird. Ebenso will ich an die UNO in New York schreiben, mit dem selben Anliegen ...!!!
      Wir sind damit der WIEDERKUNFT JESU viel näher als wir meinen!
      Diese Kalenderreform ist längstens überfällig! Da Herodes der Große (* 73 v.Chr. † 4. v. Chr, regierte 37 v.Chr. bis zu seinem Tode im Jahre 4.v.Chr.) somit im Jahre 4. v. Chr. gestorben ist, worin sich die Historiker einig und sicher sind, kann also das Jahr 0(=Christi Geburt) schon mal nicht stimmen. In meiner Konfirmations-Bibel von 1979 steht im Anhang unter der Zeittafel folgendes, ich zitiere: "Nicht einmal das Geburts- und Todesjahr lassen sich mit Sicherheit festlegen.
      Daß unsere Zeitrechnung unrichtig angesetzt ist, zeigt sich daran, daß nach Matth.2,1(vgl. auch Luk.1,5) Jesus unter dem König Herodes dem Großen geboren wurde, der bereits im Jahr 4 v.Chr. gestorben ist. " Dann steht aber unter der Spalte "Jesus. Urgemeinde : etwa 7 v. Geburt Jesu(Math.2,1; Luk.2,1-7)" Dafür spräche m.E. auch das Matthäus-Evangelium, Kapitel 2, die Verse 13("...flieh nach Ägypten und bleib allda, bis ich dir 's sage;...")und 15("und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes,..."), welche eine längere Dauer eines Aufenthaltes in Ägypten andeuten; so wird Joseph mit Maria und dem Jesuskindlein wohl 3 Jahre bis zum Tode Herodes im Jahre 4 v.u.Z. in Ägypten geblieben sein. Anhand der astronomischen Forschungen ergibt sich mittlerweile aber ziemlich sicher, dass das Geburtsjahr Jesu Christi im Jahre 7 vor unserer Zeitrechnung (in Zukunft abgekürzt: 7 v.u.Z.) erfolgt sein müßte, da in diesem Jahr der "STERN VON BETHLEHEM" erschienen ist, der die 3 Weisen Könige aus dem Morgenland (Caspar-Melchior-Balthasar) nach Israel leitete. Bei diesem Stern von Bethlehem handelte es sich um eine sehr seltene dreimalige (DREIEINIGKEIT wird angedeutet!)Sternen-Konjunktion, bei der Jupiter und Saturn auf einer Linie im Sternbild der "Fische" erschienen sind. Dies beschreibt Wim Malgo ja auch im Buch "Was sagt die Bibel über das Ende der Welt?" auf den Seiten 68-74. Wenn wie auf S. 73 des besagten Buches beschrieben, der Stern von Bethlehem 3 mal aufgeleuchtet ist, wie W.Malgo schreibt am 29. Mai 7 v.u.Z. und am 3. Oktober 7. v.u.Z., dann müßte er zum 3. Male wohl zur Geburt Jesu am 24./25. Dezember 7 v.u.Z. -laut biblischem Bericht über Bethlehem aufgeleuchtet sein(siehe Matth.2, 9+10). Stimmt diese meine Annahme ?
      Nun behaupten aber die Zeugen Jehovas, Christus könne nicht am 24.12. geboren worden sein, da zu dieser kalten Jahreszeit die Hirten keine Herden mehr auf den Weiden gehabt hätten und man den 24./25.12. vom römischen Sonnengott übernommen habe. (siehe --->bereits oben Œ!)
      Im 23. Band der Brockhaus-Enzyklopädie steht unter dem Stichwort "Weihnachten" hierzu auf Seite 693 folgendes:" ...das Fest der Geburt JESU CHRISTI, seit dem Jahr 354 am 25.Dez. gefeiert. Die Gründe für die Festlegung auf diesen Tag sind nicht eindeutig. Einige Quellen des 3.Jh. >errechneten< den 25. Dez. als tatsächl. Geburtstag JESU unter Annahme des 25. März (Zeit des Frühlingsanfangs) als Tag seiner Empfängnis. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß W. dem am gleichen Tag begangenen heidn. Geburtsfest des ---> Sol invictus gegenübergestellt wurde, so daß die Tradition von W. wohl in die 2. Hälfte des 3.Jh. zurückreicht. V.a. im Westen löste W. schon bald das ältere Fest ---> Epiphanias ab und verbreitete sich rasch. " Unter "Sol invictus" steht in Band 19 auf Seite 433:"[lat. >unbesiegte Sonne<], Name unter dem der röm. Kaiser AURELIAN 274 den syr. Gott Elagabal als Reichsgott einsetzte. Sein Fest wurde am 25.12. gefeiert; das Christentum hat dieses Datum später für das Fest der Geburt CHRISTI übernommen. -Auch Mithras wurde als S.i. dargestellt (z.B. Mithräum unter Santa Prisca, Rom, frühes 3.Jh.)."
      Und unter "Epiphanie" steht im 6. Band auf Seite 467:"...Im Christentum ist E. das Fest der Erscheinung des Herrn(6.1.). Das Fest entstand im 4.Jh. in der Ostkirche und sollte vermutlich das Fest eines heidn. Gottes verdrängen. Festgedanken waren die Geburt JESU mit der Anbetung der Weisen(Matth.2,1-12) und das Hochzeitswunder von Kana(Joh.2,1-11), später v.a. die Taufe JESU im Jordan(Matth.3,13-17).
      Die abendländ. Kirche, die JESU Geburt zu ---> Weihnachten beging, übernahm gegen Ende des 4.Jh. vom Osten das E.-Fest, feierte jedoch statt der Geburt die >drei Wunder< der Anbetung der Weisen, der Taufe im Jordan und der Hochzeit zu Kana. Mit der Einführung von Weihnachten in den Festkalender der Ostkirche(Ende des 4.Jh.)ist Epiphanias auch dort nicht mehr Geburtsfest JESU, sondern nur noch Tauffest"
      Mein Schreiben bezieht sich wie bereits oben erwähnt auf das Heft der ZEUGEN JEHOVAS - ERWACHET! vom Dezember 2010 mit dem Titelbild WEIHNACHTEN Was steckt dahinter? : Hier wird auf den Seiten 1-9 kein gutes Haar an Weihnachten gelassen, es regelgerecht „niedergemacht“! Deshalb habe ich versucht, aus christlicher und biblischer Sicht eine Entgegnung zu schreiben!

      Frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr 2017 und Gottes Segen!
      Und am DREIKÖNIGSTAG, am 6. Januar ein FROHES ZWEITES WEIHNACHTS-FEST im Sinne der ersten alten östlich(-römisch)en morgenländischen Kirche!
      Ihr Norbert CH M EL AR

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    • Schön, gut. Aber bei der - in STA - Kreisen üblichen -banausischen Herumrechnerei wird eines übersehen: Die Geburt (oder sonst ein Jubeltag) des Kasiers Franz Josph oder Königin Elisabeths wird NICHT an deren kalendermässigen Geburtstag gefeiert, sondern an - auch von Wetter her! - passenden Tagen.

      Die ehedem vorwiegende ländliche Bevölkerung hatte jetzt ihre langen Abende zur Vorbereitunng, zur Liedpflege - - und auf der nördlichen Halbkugel können wir es erleben: Die Tage werden länger, düster, kalt - -"Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker - - " - - und schon der nächste Tag ist heller, das Licht breitet sich aus - -

      Da habe ich in einer Weihnachtspredigt einmal alle AT - Weissagungen zur "Heiligen Nacht" hergenommen, aber auch die späteren Deutungen. Eine Schwester, seit gut 4o Jahren getauft, hörte zum ersten Mal: "Als aber die Zeit erfüllet ward - - " - - - Dass ich das Weihnachtsevangelium - "Es begab sich aber in der Zeit, da ein Befehl von Kaiser Auustus ausging - - " fast auswendig kenne - - - verdanke ich meiner statatlichen Mittelschule, wo es allweihnachtlich in Deutsch und in Griechisch feierlich vorgelesen wurde.

      Geschäfte, Geschenke : Die liebe Tante Elise, aus Königsberger Kaufmannshaus,am Hauptlatz, reiche Leute, erste STA in Königsberg: Da bekamen die Kinder eine Orange und einen kleinen RIegel hausgemachtes Marzipan. Ende. Der Kaufrausch ist eine späte Missdeutung der letzten Jahrzehnte. So wie das Angebot eines Weihnachtsdiners in den Luxusrestaurants oder der Tage besonderer Art im Wellnesshotel oder die luxuriöse Weihnachtskreuzfahrt.

      DIe Geburt des Messias ist conditio sine qua non für sein Wiederkehren. Wie heisst es im Weihnachtsoratorium in dem ersten Choral: "Wie soll ich dich empfangen und wie begegnen dir - - " Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht - - " (Na ja, von CD kannst Du es auch im August hören - - , nur, wer tut es ?)

      Des Nachdenkens, des Besinnens, der Einkehr wert ?


      post scriptum: die "Gebetswoche" war ehedem auf die landwirtschaftlichen Kalender angepasst - im November.
    • Guten Abend.

      Weihnachten feierten die frühen Christen zum ersten mal in Rom.
      Dort feierte man am 25. Dezember die Saturnalien, ein Freudenfest darüber, dass nun die Tage wieder länger wurden und der Frühling bald begann. Das war so etwa in der Mitte des 3. Jahrhunderts. Und die Menschen beschenkten sich gegenseitig.

      Nur die Christen gingen leer aus. Und das fanden sie gar nicht schön. Aber sie waren ja keine Heiden - und das verpflichtet.

      Doch dann kam man auf die Idee, Christus als die Sonne der Christen an zu sehen - und schon hatte man einen Grund, das Fest der Sonnte mit zu feiern. Aber eben mit anderer Bedeutung.

      Die Geburt Jesu lässt sich aus der Bibel annähernd berechnen, weil er 6 Monate jünger als sein Verwandter Johannes der Täufer war, Und wann Zacharias, also dessen Vater, Dienst im Tempel hatte, steht auch in der Bibel. Es gab 24 Priester Ordnungen, die Davis auf gestellt hatte. Diese hatten jede einmal pro Halbjahr Dienst. An den 4 Festwochen hatten alle Ordnungen Dienst. Zacharia hatte also in der 10. Woche Dienst, oder in der 34. Woche, immer gerechnet vom 1. Monat des Kirchen Jahres. Dann kommen genau so wie heute 9 Monate hinzu, und so fiel der Geburtstag entweder in den Herbst oder ins Frühjahr, aber mit 100 %iger Sicherheit nicht auf den 25, Dezember.

      Bis 1917 soll die Adventszeit offiziell als Fastenzeit gegoltten haben. Da kann man gut verstehen, warum sich danach alle auf ein gutes Weihnachtsessen gefreut haben. Und das ist so bis heute, auch ohne Fastenzeit.

      Es gibt aber heute wohl kaum noch jemand, der qm 25. Dezember die Saturnalien feiert. Die meisten denken bei uns ans Christkind. Sogar viele Moslems feiern hier mit. Doch in unserer nach-christlichen Aera können viele auch mit dem christlichen Gedanken nichts m,ehr anfangen. Leider. Es wäre aber gut, wenn wenigstens die Christen beim Gaben verteilen und Schenken auch den beschenken würden, dessen Geburtstag man feiert.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Guten Abend.

      Doch in unserer nach-christlichen Aera können viele auch mit dem christlichen Gedanken nichts m,ehr anfangen. Leider. Es wäre aber gut, wenn wenigstens die Christen beim Gaben verteilen und Schenken auch den beschenken würden, dessen Geburtstag man feiert.
      Liebe Grüße von benSalomo.
      Aber auch dessen Geburt gedenken - indem sie sich intensiv mit den zwei Evangeline (Matthäus, Lukas) beshäftigen - wozu ist da so genau berichtet in der BIbel ? - - -Und dann auch mit der PAssionsegeschichte - o, welche Schätze uns da überliefert sind !


      Christkindlmarkt mit Punschstandln und Osterhase samt bunter Ostereier überlassen wir denen, welche mit den christlichen Festen nichts mehr anfangen können.
      Ir besinnen uns des "Es ist vollbracht.".