Als Christ in der Führungsposition

    • Als Christ in der Führungsposition

      Werte ForumskollegInnen!

      Beim Studieren von herausragenden Fürhungspersonen in Verbindung zu den biblischen Prinzipien und die Integration in den Alltag lassen mich ein paar Fragen nicht los.

      Wie beispielsweise diese:

      - Welcher Chef wäre Hennoch gewesen? Wäre er geschäftlich und organisatorisch erfolgreich gewesen?

      - Wie wäre Paulus als Fürhungskraft heute? Wäre er ein Teamplayer oder Einzelgänger?

      - ....

      Mein Ziel ist es nicht, über andere (auch über verstorbene Gottesmänner) nachzudenken, sondern Prinzipien in meinem Alltag zu leben, mit deren Hilfe ich selbst zu einer der besten Führern sein und die mir anvertrauten Personen und Aufgaben als "Leuchtturm" positiv beeinflussen kann.
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Pfingstrosen schrieb:

      Du willst ein guter Führer sein, dann geh erstmal Klo putzen.
      Net ganz. Ich habe noch nie von jemandem etwas verlangt, das ich nicht auch selbst getan habe - hätte. So auch das <putzen des verstopften Fäkalienkanals deer Geeinde Nur : Rechne ich mein Verhandlungspotential mit € 300. - bis 500.- pro Stunde, so ist es unverantwortlich, statt zu verhandeln Klo zu putzen..

      Aber als Alltagsvorbild zum täglichen Handeln schlage ich nach wie vor Hiob als Vorbild vor : Hiob 31, 1, - 34. : Wie alltagstauglch sind doch seine Vorgaben ! Und Führungspersönlichkeit muss m an erst einmal sein, vom Potential her, wqas nicht unbedingt an dem "Dienen " festzumachen ist.


      (Also, die Dummköpfe, welche bei mir im Unternemhemn schon "führen" wolletn - eine Pleite wäre das wiederholt gewesen !.)
    • philoalexandrinus schrieb:

      Rechne ich mein Verhandlungspotential mit € 300. - bis 500.- pro Stunde
      Bezahlt aus Steuergeld?;-)...wofür bitte verdient man 300-500 Euronen, außer für Prostitution?;-)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Jesus sagt: Für den geistlichen Bereich gilt: Wer der Erste sein möchte, soll aller Diener sein.

      Ein lediger amerikanischer General war bekannt dafür, dass er für seine verheirateten Kameraden immer die Festtags-Dienste freiwillig übernahm, damit diese bei ihren Familien sein konnten. Dabei war er einer der höchst gebildeten Militärs Ein tolles Vorbild, de, andere gerne folgten.

      Im wirtschaftlichen Bereich gilt aber wohl, was philo al. sagte. Da zählen die Summen, die jemand der Firma ein bringt. Aber ein hervorragender Fachmann ist nicht notwendiger weise auch ein guter Führer. Haben wir kürzlich noch in einer STA-Firma in Deutschland erlebt.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Highwayman schrieb:

      - Welcher Chef wäre Hennoch gewesen? Wäre er geschäftlich und organisatorisch erfolgreich gewesen?

      - Wie wäre Paulus als Fürhungskraft heute? Wäre er ein Teamplayer oder Einzelgänger?
      Ein Wanderprediger weiß wer sein Herr ist.
      Jesus wusch seinen Jüngern die Füße, sagte aber:
      Denkt daran: Ein Diener ist nicht größer als sein Herr, und ein Bote ist nicht größer als der, der ihn sendet. Ihr wisst das jetzt alles; glücklich seid ihr zu nennen, wenn ihr auch danach handelt.

      Bei allem was wir tun, müssen wir vor unserem Herrn Rechenschaft abgeben können. Egal wo du bist...jeder an seinem Platz...Ein Führer sollte immer zuerst seinen Führer fragen wo es lang geht.

      Fakt ist, dass wir hier auf Erden in einem Durchgangslager sind. Eine Führungskraft hat in der Regel mehr Verantwortung, nicht nur für den Betrieb, nein, auch vor Gott.
      Schnell können gute Zahlen, Erfolge und Ansehen an erster Stelle stehen, auch wenn anfangs noch der gute Wille zu 100% nach Gottes Willen leben zu wollen vorhanden ist.

      So mancher gläubiger Chef musste sogar die Notbremse ziehen, weil er seinen Posten nicht mehr mit Gott vereinbaren konnte.

      Die Notbremsen, die ich im Leben ziehen musste, haben mich ordentlich zugesetzt. Es ist nicht so, als würde unser Gott uns nicht prüfen..
      Deshalb ist eine weise Voraussicht empfehlenswert.

      Christliche Führungskräfte können natürlich für ihre Mitarbeiter und für das "Geschäft" viel Gutes auf "Augenhöhe Jesus" - verbunden mit einer klaren Linie - bewirken.
      Viele Mitarbeiter fühlen sich unter einer ehrlichen und respektvoller Führung sehr wohl und wertgeschätzt, sind weniger krank und oft auch gewillt Überstunden zu leisten. Es gibt aber auch Menschen, die diese guten Eigenschaften zum Anlass nehmen, um an den Stuhl des Chefs sägen zu können..

      Christen dürfen auch hier weise und klug sein...

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Rechne einmal die Stundensätze für Steuerberater oder Rechtsasnwälte oder Architekten oder Controller oder Ziviltechniker - - -oder Gerichtsgutachter (in Wirtschaftsprozessen und Zivilprozessen) - (geht es um Ärztliches, bist Du in Strafprozessen an das lächerlich knausrige Gebührenanspruchsgesetz gebunden - - )


      Ach ja, die Volksanwaltschaft zahlt € 500.- pro Tag für dei Kontrolle in Altersheimen, Internaten, Gefängnissen, Kasernen - - - bei ihrer Augabe, auf die Menschenwürde zu schauen - das ist Steuergeld. Aber die Angesprochenen müssen nicht hochqualifiziert sein - - daher eben : Tagessatz.

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    • philoalexandrinus schrieb:

      Rechne einmal die Stundensätze für Steuerberater oder Rechtsasnwälte oder Architekten oder Controller oder Ziviltechniker - - -oder Gerichtsgutachter (in Wirtschaftsprozessen und Zivilprozessen) - (geht es um Ärztliches, bist Du an das lächerlich knausrige Gebührenanspruchsgesetz gebunden - - )
      Wie viel Geld bekommt ein Psychiater/Ärzte für ein Gutachten?

      Oft nur für eine Stunde Arbeit, weil sie es nicht mal für nötig halten, alle Berichte zu lesen. Sie schreiben etwas - was ihnen am Wichtigsten, je nach Gefühlslage erscheint - einfach ab.
      Sicherlich können nicht alle Gutachten unter diesen Verdacht gestellt werden.
      Ich möchte hier nur schreiben, dass es auch bei den Ärzten, wenn es ums Geld geht, nicht immer mit Recht und Ordnung gut gestellt ist - christlich schon dreimal nicht.
      Ich mag hier gar nicht schreiben wie viel Geld sie dafür bekommen.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Röm 12,16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den Niedrigen; seid nicht klug bei euch selbst!

      In diesem Sinne frage ich mich natürlich was hohe Dinge sind.

      Sind Führungspositionen automatisch hohe Dinge oder kann man riuhig führen, wenn man sich zu "den Niedrigen" hält.

      Ab einem gewissen Einkommen aber hält man sich lieber zum Gleichgestellten.

      "Seid nicht klug bei euch selbst!" klingt wie das Abkoppeln unseres Verstandes zugunsten einer 100%Führung durch den Geist Gottes.
      Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der das verkörpert hat.

      Das einzige Beispiel ist Jesus gewesen. 100% Machtabgabe zum 100% Dienst am Menschen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Highwayman schrieb:

      - Wie wäre Paulus als Fürhungskraft heute? Wäre er ein Teamplayer oder Einzelgänger?
      Das ist fast eine Märchenfrage?

      Wenn man seine Intelligenz, Bildung,Sprachkenntnisse und Durchsetzungskraft sich anschaut,
      dann ist er ganz oben anzusiedeln.
      Er könnte Kanzler und Präsident sein.

      Vermutlich würde er heute einen Leitungsposten bekleiden oder Lehrer sein und die meiste Zeit im Sessel verbringen... ;)
    • Hallo!

      Bogi111 schrieb:

      Highwayman schrieb:

      - Wie wäre Paulus als Fürhungskraft heute? Wäre er ein Teamplayer oder Einzelgänger?
      Das ist fast eine Märchenfrage?
      Wenn man seine Intelligenz, Bildung,Sprachkenntnisse und Durchsetzungskraft sich anschaut,
      dann ist er ganz oben anzusiedeln.
      Er könnte Kanzler und Präsident sein.

      Vermutlich würde er heute einen Leitungsposten bekleiden oder Lehrer sein und die meiste Zeit im Sessel verbringen... ;)

      2. Korinther 11, 23-33 (Luther 2017): Sie sind Diener Christi? Ich rede wider alle Vernunft: Ich bin's weit mehr! Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. Von Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr von meinem Volk, in Gefahr von Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, die Sorge für alle Gemeinden. Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird zu Fall gebracht, und ich brenne nicht? Wenn ich mich denn rühmen soll, will ich mich meiner Schwachheit rühmen. Gott, der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge. In Damaskus bewachte der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener und wollte mich gefangen nehmen, und ich wurde in einem Korb durch ein Fenster die Mauer hinabgelassen und entrann seinen Händen.

      Gruß, GMacS
    • Bogi111 schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      und ich wurde in einem Korb durch ein Fenster die Mauer hinabgelassen und entrann seinen Händen.
      Thema verfehlt,setzen... :(
      Er saß in einem Korb, nicht in einem Sessel! ^^ Im Ernst: Ich wage zu bezweifeln, dass Paulus heute die meiste Zeit in einem Sessel sitzen würde. Er wäre immer noch unterwegs um zu predigen und nach seinen Schäfchen zu sehen, egal wie unbequem und gefährlich es werden würde (siehe 2. Korinther 11, 23-33)...

      Gruß, GMacS
    • Paulus würde, heute wie damals, das Wort Gottes verkünden. Und die Kirchen und Gemeinden würden sagen: "Was ist das denn für einer?!"

      Die liberalen würden sagen: Ein Spinner, ein Aufwiegler, Fanatiker, Hassprediger...

      Die strengen Gemeinden würden sagen: Er missachtet die Gebote Gottes, er hält sich nicht an die Regeln, er zerstört die Eintracht, er ordnet sich nicht unter...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • War Paulus teamfähig ? - Nicht jeder Hochqualifizierte, Hochgebildete, Sprachkundige ist es .

      Pfingstrosen schrieb:

      "Seid nicht klug bei euch selbst!" klingt wie das Abkoppeln unseres Verstandes zugunsten einer 100%Führung durch den Geist Gottes.
      Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der das Verkörpert hat.

      Das einzige Beispiel ist Jesus gewesen. 100% Machtabgabe zum 100% Dienst am Menschen.
      Pfingstrosen, da fafragt doch einer , ob er als "Chef" = Selbstständiger ? - Christliches verwirklichen kann- und da geht es um so Sachen wie dass Petru als Fischereiunternehmer für den Einsastz und die Amortisierung seines Fischerkahne aus Baumstämmen vom Libanon planen muss. Oder dass Lydia, die Purpurkrämerin, am Pururmarkt zwwischen Lieferanten und Kunden disponiert. und schon auch einmal ein Schlitzohr vor den Kadi bringt - -da es weinpantcsher und NArfdefälscher, warum nicht auch Purpurfälscher ? - gab. Und wucherer, von denen man schon einmalkurz ein Darlehen brauchte - -
    • Seele1986 schrieb:

      Die strengen Gemeinden würden sagen: Er missachtet die Gebote Gottes, er hält sich nicht an die Regeln, er zerstört die Eintracht, er ordnet sich nicht unter...
      Er hielt damals den Sabbat,hätte heute die gleichen probleme wie die Sabbathalter.

      Die meisten Regeln hat er bei den Christlichen Gemeinden selbst erarbeitet und

      würde sich sicherlich daran halten. Ob das strenge ist?

      Wir haben keine Eintracht weil schon die Gobote Gottes und das Abendmahl unterschiedlich ausgelegt wird.

      Er wurde als Apostel von Gott bestimmt wie zb.EGW. Vermutlich hätte er die gleichen Probleme wie sie.

      Ihre Worte werden oft verdreht oder falsch eingesetzt.
    • Seele1986 schrieb:

      Paulus würde, heute wie damals, das Wort Gottes verkünden. Und die Kirchen und Gemeinden würden sagen: "Was ist das denn für einer?!"

      Die liberalen würden sagen: Ein Spinner, ein Aufwiegler, Fanatiker, Hassprediger...

      Die strengen Gemeinden würden sagen: Er missachtet die Gebote Gottes, er hält sich nicht an die Regeln, er zerstört die Eintracht, er ordnet sich nicht unter...
      Ja, Paulus konnte mit Vollmacht das Evangelium verkündigen. Viele fanden durch ihn zum Glauben.

      Heutzutage würde er natürlich ebenfalls starken Widerstand erfahren

      Persönlichkeiten wie Paulus können in dieser Welt keine Führungspersönlichkeiten werden. Jesus sagt: Die Welt hasst uns.
      .
      Warum wurde Paulus geschlagen, eingesperrt, verfolgt und warum musste er sterben?

      Jesus sagt es selbst:
      Johannes 15,20

      Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: "Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr." Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.(Matthäus 10.24-25) (Johannes 13.16) 21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • philoalexandrinus schrieb:

      Pfingstrosen, da fafragt doch einer , ob er als "Chef" = Selbstständiger ? - Christliches verwirklichen kann- und da geht es um so Sachen wie dass Petru als Fischereiunternehmer für den Einsastz und die Amortisierung seines Fischerkahne aus Baumstämmen vom Libanon planen muss.
      Ja, schon klar. Nur wenn jemand darauf Wert legt ein betont christlicher "Führer" werden zu wollen, dann geht es ihm nicht ums Geschäft, sondern um
      den Menschen , dem er begegnet und dem er helfen möchte zu Christus zu kommen. Sonst bin ich nur ein Chef, der in seinem Bereich nach christlichen
      Werten lebt. Das widerum ist nicht anders als im privaten Bereich, wenn ich den anderen achte oder mit christlicher Liebe liebe.

      Seele1986 schrieb:

      Die liberalen würden sagen: Ein Spinner, ein Aufwiegler, Fanatiker, Hassprediger...
      ein unsensibler Choleriker.....ein Frauenhasser;-),ein Selbstdarsteller
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Paulus wäre heute wahrscheinlich einer, der ein hochgelehrter Mann war aber nicht christlich: z.B. ein Imam (oder sogar ein Führer des IS oder der Al Kaida) oder auch ein Firmenboss evtl. sogar Banker der nach Geld und Reichtum gestrebt hat. In seiner zweiten Lebensphase wäre er wohl einer der das Evangelium unter die Menschen bringen würde.
      Es darf sich jeder selbst fragen, ob er so jemandem nachfolgen würde, ist wahrscheinlich nicht ganz einfach, wenn man die Vorgeschichte kennt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi